Roland Dürre
Freitag, der 31. Oktober 2008

In meiner eigenen Schreibe …

Ja, es ist gar nicht so einfach in so einem Blog zu schreiben. Ideen habe ich viele. Ob die Ideen immer gut sind, ist für mich nicht einfach zu entscheiden. Das kann früh morgens um vier ganz anders aussehen als nachmittags um fünf. Ebenso schwankt meine Bewertung in dem, was für meine Leser interessant sein könnte – und was nicht.

Der Versuch, trotz einer klaren und vielleicht einseitigen Position einen halbwegs neutralen „Point of View“ zu finden, wird gelegentlich zum Drahtseilakt. Wenn ich an den Themen emotional hohen Anteil nehme, steigt meine eigene Unsicherheit. Je wichtiger mir ein Thema ist, desto unzufriedener bin ich oft mit dem Ergebnis meines Schreibens. Ich habe Angst, Blödsinn zu schreiben. Das Ziel, Dinge klar zu machen und (vielleicht nur vermeintliche) Erkenntnisse zu vermitteln, führt oft zu einer plakativen Sprache. Ab und zu schleichen sich falsche Aussagen ein. Wenn schmerzhafte und persönliche Erfahrungen beteiligt sind, gerate ich in Gefahr, Menschen oder gesellschaftlichen Gruppen Unrecht zu tun. Das ist nie meine Absicht. Und passiert sicher trotzdem ab und zu.

Wenn ich mich bei solchen Fehlleistungen ertappe, dann bessere ich meine Beiträge „heimlich“ nach. Sollte sich trotz allem ein Leser persönlich oder als Gruppe verletzt fühlen, dann bin ich immer bereit, meine Aussagen zu korrigieren. Und bitte die Betroffenen um Verzeihung, gerne auch gleich an dieser Stelle.

RMD

P.S.

Den Titel dieses Beitrags habe ich von John Lennon entlehnt, dessen „in his own wrote“ mich vor vielen Jahren inspiriert hat. John Lennon habe ich in meiner Jugend intensiv erlebt, mit seinem radikalen Einsatz für den Frieden hat er für mich Vorbildcharakter und unseren Respekt verdient.

Vor gut einem Jahr wurde mir ein junger Doktor der Mathematik aus guter Quelle sehr empfohlen, der von der Universität in die freie Wirtschaft wechseln wollte. Natürlich habe ich ihn sofort zu einem Gespräch eingeladen. So habe ich die Bekanntschaft eines jungen Mannes gemacht, der so ziemliche alle Talente hatte, die man sich vorstellen kann: Sympathisch, selbstbewusst, vertrauenswürdig, verbindlich, hoch intelligent, kompetent, zielorientiert und sichtlich mit guter Allgemeinbildung. Er konnte genau zu hören und war präzise in seinen Aussagen. Er verstand klug fachliche und vertriebliche Themen abzuwägen, sprach perfekt Englisch und sah auch noch gut aus. Wenn er einen Nachteil hatte, dann den dass er mit 29 Jahren nicht mehr so ganz jung und an Erfahrungen noch ziemlich „grün“ war. Studium, Doktorarbeit und dann noch ein Jahr an der Uni, das kostet halt auch Zeit.

Allerdings hatte er außer LaTex und ein wenig Office keine IT-Erfahrung (sein Nebenfach war Physik, da schien er sehr beschlagen zu sein). Da ihm unser Unternehmen empfohlen wurde, wollte er die InterFace auch gerne kennen lernen und unser Unternehmen hat ihm gut gefallen. Trotzdem stellte sich schnell heraus, dass seine Zukunftspläne und unser Bedarf nicht zusammen passten. Trotz seiner vielen Qualitäten hätte es einige Zeit gebraucht, um aus ihm einen qualifizierten IT-Berater zu machen. Er wiederum wollte ein „richtiger“ Unternehmensberater werden und nicht in die IT gehen. Da wir uns gut verstanden, blieben wir eine Zeit lang in Kontakt.

So habe ich erfahren, dass er (wohl aufgrund seines Alters) bei den Unternehmensberatungen wie McKinsey oder BCG nicht zum Zuge kam. Dafür gelang es ihm, bei einem kleinen Finanzdienstleister mit einem ganz „innovativen“ Produkt unterzukommen. Und sein Gehalt dort war ungefähr 2,5 mal so hoch wie das, was ein Berufsanfänger bei einem Informatik-Unternehmen verdienen kann. Ich habe mich dann erkundigt, wie die Gehaltsstrukturen für universitäre Berufsanfänger aussehen und ich musste lernen, dass junge „Highperformer“ tatsächlich bei den Unternehmen, die jetzt unter den Milliarden-Schutz-Schirm der Bundesregierung flüchten, Startgehälter erreichen, die 2 – 3 Mal so hoch sind, wie das eines guten Informatikers oder Ingenieurs. Bei den berühmten Beraterfirmen ist nach meinen Kenntnissen „nur“ das 1,5 bis 2 Fache drin.

Allerdings musste er bei seinem neuen Arbeitgeber dann an sechs Tagen eher 14 als 12 Stunden arbeiten. Und als Dankeschön sind sie dann auch gelegentlich am Samstag auf Kosten des Unternehmens kurz mal nach London geflogen und haben dort beim prominenten Abendessen einen besonders guten Abschluss gefeiert.

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Unser Autor Jens-Uwe Schmidt wurde im DEVELOPMENT NEWSLETTER – OCTOBER 2008 von HDS zum „instructor of the month“ gewählt und ausführlich mit Interview vorgestellt:

Donna Garber, Academy Development Manager von HITACHI DATA SYSTEMS hat uns die Veröffentlichung gestattet. Sie schreibt:

„Jens-Uwe Schmidt is our featured instructor and also the winner of last month’s Challenge. Congratulations Jens-Uwe! We loved reading about your hobbies and we’d like to take you up on your offer to be more involved in course development“.

Die Ankündigung und das Interview ist hier nach zu lesen! Jens-Uwe ist auf den Seiten 2, 3 und 4 vertreten.

Zu Jens-Uwe: Obwohl er noch nicht so ganz lange bei InterFace ist, ist er irgendwie nicht mehr wegzudenken. Er ist nicht nur ein exzellenter IT-Fachmann und Storage-Kenner, sondern auch ein kritischer Mensch und guter Kumpel. Eigentlich hat er nur einen Fehler: Er schreibt zu selten für IF-Blog! 🙂

RMD

HDS - Academy Exchange (1163)

Roland Dürre

2-Wochen-News – #11

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

es gibt gute Nachrichten für alle Leser, die Projekte leiten und Software entwickeln: wir haben es geschafft und unser Scrum-Plakat fertiggestellt. Ab sofort steht es zum kostenlosen Download in IF-Blog bereit. Das Plakat ist Ergebnis eines gemischten Teams von InterFace, TUM und Teg, das über neuen Monate entwickelt wurde. Uns haben schon zahlreiche Rückmeldungen erreicht, wir freuen uns über hohe „Download-Frequenz“.
Hier die News dazu: http://if-blog.de/rd/hurra-hurra-das-scrum-plakat-da/
Das Plakat können Sie ganz einfach von folgender Seite runterladen: http://if-blog.de/scrum-plakat/

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Weiter sind seit der letzten 2-Wochen-News erschienen:

// Die neue Redlichkeit
Ulf Posé nimmt diesmal nicht zur Unredlichkeit sondern zur Redlichkeit Stellung.
http://if-blog.de/udp/die-neue-redlichkeit/

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// “Effekte an sich” – Sein-können wie Gott
Ein Leser hat geschrieben: „Ein herrlich ent-deckender Artikel“ – von Klaus-Jürgen Grün.
http://if-blog.de/kjg/effekte-an-sich-sein-konnen-wie-gott/

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// IF-Forum – Energieversorgung am Wendepunkt – 13. November 2008
Die Ankündigung eines ganz wichtigen Vortrages am 13. November im IF-Forum von Herrn Schindler.
http://if-blog.de/rd/if-forum-energieversorgung-am-wendepunkt-13-november-2008/

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// Agiles Schätzen und Planen Teil 2
Fortsetzung der Reihe von Bernhard Findeiss.
http://if-blog.de/bf/agiles-schatzen-und-planen-teil-2/

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// Grundschule, G8, Universitäten – was ist los mit unserem Bildungssystem?
Hier berichte und bewerte ich, was ich als Vater vieler Kinder mit Schule so alles erlebt habe.
http://if-blog.de/rd/g8-ein-problem-mehr-in-einem-unbefriedigenden-bildungssystem/

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// Dr. Scrums Tagebuch #2
Die Fortsetzung des Projekttagebuchs von Dr. Scrum (Teil 2).
http://if-blog.de/admin/dr-scrums-tagebuch-2/

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// Wikipedia und ich #2 – Selbstversuch – eins, zwei drei und es war vorbei!
Bericht von meinem Selbstversuch in Wikipedia!
http://if-blog.de/rd/wikipedia-und-ich-2-selbstversuch-eins-zwei-drei-und-es-war-vorbei/

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// Neubiberg, den 5. November: Peter Scholl-Latour spricht an der Universität der Bundeswehr über Afghanistan
Ein interessanter Vortrag an der Bundeswehrhochschule.
http://if-blog.de/rd/neubiberg-den-5-november-peter-scholl-latour-spricht-an-der-hochschule-der-bundeswehr-uber-afghanistan/

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// Torpedo, SRAM und Fichtel und Sachs
Deutsche Industriebiologie am Beispiel von Nabenschaltungen.
http://if-blog.de/rd/torpedo-sram-und-fichtel-und-sachs/

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// InterFace Geschichte #10 – Ein “HIT” wird geboren! oder: 25 Jahre Scrum!
Die InterFace-Geschichte geht weiter, diesmal wie HIT „scrum-mäßig“ entwickelt wurde.
http://if-blog.de/rd/interface-geschichte-10-ein-hit-wird-geboren-oder-25-jahre-scrum/

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// Große IT-Lösungen für kleine Probleme – passt das?
Dr. Edwin Ederle war viel unterwegs – jetzt hatte er mal wieder Zeit zum Schreiben.
http://if-blog.de/ee/grose-it-losungen-fur-kleine-probleme-passt-das/

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// Ethik und Informatik am 23. 10. an der Universität der Bundeswehr in Neubiberg
Zusammenfassung eines Vortrags von Roland Dürre an der Universität der Bundeswehr und …
http://if-blog.de/rd/ethik-und-informatik-am-23-10-an-der-universitat-der-bundeswehr-in-neubiberg/

… weitere (besuchbare) Termine mit interessanten Referenten in der selben Vortragsreihe.
http://if-blog.de/rd/vortragsankundigung-fur-donnerstag-23-10-rmd-spricht-an-der-universitat-der-bundeswehr-in-munchen/

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// IF-Blog – it’s party time! (11.12)
Und last but not least: Am 11. Dezember ist IF-Blog-Party:
http://if-blog.de/rd/if-blog-its-party-time/

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Vielen Dank fürs Lesen und Unterstützen!

Roland Dürre

Alexander Maisch
Dienstag, der 28. Oktober 2008

Der Über-Product-Owner

Das ist doch schön zu sehen, wenn meine eigenen Ideen, die Rolle des ProductOwners zu visualisieren auch von „großen Geistern“ geteilt werden: Jeff Sutherland schreibt dazu auf seinem Blog „World’s Best Product Owner: Evil Genius Steve Job„.

Kurz, aber mal wieder ein Lebenszeichen …

Stolz präsentieren wir etwas ganz besonderes: Jetzt ist es da, das nach unseren Recherchen erste und einzige „Scrum-Plakat“ weltweit. Exklusiv wird es in IF-Blog zum kostenfreien Runterladen angeboten. Es war ein hartes Stück Arbeit für unser Team, aber jetzt ist die erste Version unseres Scrum-Plakates freigegeben.

Der Weg dahin:

Unser „Technology Scout“ Alexander Maisch (genannt Axel) hat mir vor knapp einem Jahr berichtet, das er auf seiner Suche nach einem Scrum-Plakat nicht fündig wurde. Der Schluss war einfach: dann machen wir doch selber eines. Dann haben sich die Jungs und Mädels von InterFace, von der TUM und TEG so richtig ins Zeug gelegt. Wie für alles, was Hand und Fuss hat, haben wir neun Monate gebraucht. Und jetzt haben wir es gemeinsam geschafft, die erste Freigabe-Stufe ist erreicht.

Hier ist es, unser ultimatives Scrum-Plakat – zum freien Download. Auf Deutsch und Englisch

Und natürlich wird es kontinuierlich weiter entwickelt und jeder ist herzlich eingeladen, bei der Weiterentwicklung mitzuwirken. Und natürlich werden wir die weiterenwickelten Versionen dann auch wieder zum Runterladen freigeben!

RMD

Wie meinen Zuhörern (und dem Veranstalter) zugesagt, hier eine Zusammenfassung meines Vortrages in Kurzform:

Ich habe den Vortrag in drei Themenbereiche gegliedert:

1) Entwicklung von Technologien vom Beginn der Menschheit bis heute!

Seit es Menschen gibt, haben sie Techniken und Technologien entwickelt. Um die Entwicklung von Technologie zu diskutieren, habe ich menschliche Entwicklungen dem Kriterium ihrer Zweckhaftigkeit folgend in zwei Bereiche eingeteilt: Technologien für den Körper und Technologien für den Verstand.

Technologien für den Körper umfassen so alle Entwicklungen, die der Ernährung („Fressen und Saufen“), des Reduzierens von körperlicher Anstrengung („Faulheit“), Schützen des Körpers vor Kälte oder Nässe, Bewahren der körperlichen Gesundheit, der Vermehrung bzw. Vermeidung von Vermehrung (Sexualität), der schnellen Fortbewegung (Mobilität), der Entwicklung von Herrschaft und ähnlichem dienen.

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Roland Dürre
Freitag, der 24. Oktober 2008

IF-Blog – it’s party time! (11.12)

Partyzeit: Am Donnerstag, den 11. Dezember um 18:00 treffen sich Autoren, Förderer und Sympathisanten von IF-Blog zu einer gemütlichen „Happy Hour“ bei InterFace in Unterhaching. Am Rande der Party wollen wir die bis dahin konsolidierte neue Struktur von IF-Blog besprechen. Besonders freue ich mich, dass einer unserer wichtigen Autoren von ausserhalb der Region München dabei sein kann: Klaus-Jürgen Grün wird aller Voraussicht zu diesem Termin in München weilen und den Abend mit uns verbringen. Für Getränke und einen einfachen Imbiss wird auch gesorgt werden.

Merkt Euch doch bitte den Termin schon mal vor. Natürlich werde ich auch noch eine Erinnerung versenden. Symphatisanten bitte ich, sich bei mir anzumelden: roland.duerre@interface-ag.de.

RMD

Oft erlebe ich, dass Mitarbeiter in Großunternehmen ein relativ banal klingendes Daten-Problem haben, für das sie eine Lösung suchen – aber wenig Hilfe bei der IT finden.

Ein Beispiel: Ein sehr großer internationaler Konsumgüterhersteller kauft Verpackungsmateralien zentral für ganz Europa und für 2 Jahre ein (um gute Einkaufskonditionen zu erhalten). Es müssen ca. 50.000 Materalien (Folien unterschiedlicher Stärke, unterschiedlicher Größe mit unterschiedlichen Aufdrucken) bestellt werden. Dazu bittet man weltweit ca. 200 Anbieter um Preisangebote und trifft dann eine Auswahl und eine Kaufentscheidung. Klingt ganz einfach? Nun hat die Einkaufabteilung so wenig Datenbank-Spezialisten und hat nur eine Idee: 200 Excel-Dateien verschicken und die Rückläufe manuell zu analysieren. Da Excel nur 65000 Zeilen zulässt, war die Analyse vor 2 Jahren ein 3-wöchiger Prozeß für ein Team von 8 Leuten (die primär Daten per copy/paste in neue Spreadsheets kopiert haben).

Das muß doch besser gehen? Die eigene IT schlägt ein Einkaufsportal vor: Webbasiert mit einer Oracle-Datenbank. Sicher eine hochprofessionelle Lösung, aber viel zu teuer für eine Einmalaktion (und niemand will sich heute darauf festlegen, wie die nächste Einkaufsrunde in 2 Jahren durchgeführt wird) und unmöglich in kurzer Zeit umsetzbar. Office-Produkte (Excel und Access) werden von der IT nicht unterstützt und als unprofessionell abgetan – dabei könnte man durch Progarmmierung einer Einleseroutine für die Excel-Files und Erstellung einiger Access-Analysen (in Verbindung mit eine MIni-Schulung in Access) enormen Nutzen stiften.

Warum verpasst die „IT“ solche Chancen? Ich glaube, es gibt 2 Klassen von „IT-Aufgaben“ in Unternehmen. Eine ist das Erstellen, Warten und Betreiben von unternehmenskritischen EDV-Anwendungen (SAP, Flugbuchungssysteme für Airlines, Steuerungsprogramme für Produktionsroboter, …) die praktisch immer verfügbar sein müssen. Für diese Programme sind detaillierte Konzeption, Dokumentation, Grob- und Feinplanung, ausführliche Testphasen, … unerlässlich.

Gleichzeitig gibt es eine Vielzahl von Anwenderproblemen, die Ad-Hoc gelöst werden müssen und nur wenig mehr IT-Know-How benötigen, als der Benutzer hat (Man denke an ein kleines Excel-Makro, das automatisch Daten aus zwei verschiedenen Quellen abgleicht) aber enormes Potential hat (ein halber Tag Programmierung spart jede Woche 8 Stunden manueller Arbeit). Wenn nicht zufällig jemand in der jeweilgen Abteilung „IT-affin“ genug ist und sich selbst Wissen angeeignet hat (was aber mangels Ausbildung und Erfahrung oft nur zu einer besseren aber nicht guten Lösung führt), gibt es keinen Ansprechpartner in Unternehmen.

Vielleicht ist es gewollt, dass „die IT“ das zu ihren Aufgaben zählt – da das aber nicht klar kommuniziert ist (Was ist Aufgabe der „IT“?), erwarten die Benutzer Unterstützung für Ihre Probleme – und werden frustriert. Vielleicht fehlt in einem Unternehmen einfach nur eine 2.Abteilung „User-Problem solving“, die – unabhängig von IT-Strategie – die drängenden Nöte der Benutzer aufgreift und pragamatisch adressiert?

E2E

Bei uns im Unternehmen sind viele junge Kollegen von „Scrum“ als Methode der SW-Entwicklung begeistert. Deswegen haben wir ein internes Team gegründet und ein zentrales Projekt „Scrum“ aufgesetzt. Wir nutzen „Scrum“ in zahlreichen Projekten, IF-Blog hat eine eigene Kategorie Scrum und wir kooperieren intensiv in Sachen Scrum mit Universitäten.

Nicht zuletzt haben wir auch ein wunderschönes Scrum-Plakat geschaffen (wir hoffen, es ist das erste und einzige weltweit), welches natürlich „scrum-mäßig“ weiter entwickelt wird. Dieses Plakat gibt es auf Deutsch und Englisch, wir werden es bald in IF-Blog zum „down-load“ anbieten, zu Weihnachten gibt es dann ein großes Papierexemplar für unsere Kunden.

Unseren Scrum-Kollegen sage ich immer: „Toll, was Ihr da macht!“ und füge hinzu: „Genauso haben wir vor 25 Jahren unseren HIT entwickelt!“ Dann sehe ich grosse Augen und ernte ungläubiges Staunen. Aber in der Tat, da gibt es doch viele Parallelen.

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