GRÜNSIX
Montag, der 30. März 2009

Sondersendung: Radiophilosophie #016 – 2039.

30.3.2039.
Unsere Enkel schauen zurück.
Auf den 30.3.2009.
Rick Wagoner, Boss von GM, geht.
General Motors bekommt noch einmal
60 Tage für einen neuen Sparplan.
Frau Merkel Bedenkzeit zur Rettung von Opel.
Sie versucht, die Zukunft Opels zu erkennen.
Über die Stimmen, die Opel eine Chance geben.
Über die, die Opel keine Chance geben.
Sie denkt über das Auto der Zukunft nach.
Welche Rolle Opel dabei spielen könnte.
Sie bedenkt, sie erwägt, sie verwirft.
Sören Kierkegaard sagt:
Das Leben kann nur rückwärts verstanden werden-
es muss aber vorwärts gelebt werden.
Ach, wenn wir doch nur wüßten,
was unsere Enkel wissen.

KJG/SIX

Sondersendung zum Artikel von Spiegel Online
vom 30.3.2009 „GM-Rochade verschafft Merkel Bedenkzeit“.

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Bernhard Findeiss

Agile Retrospektiven (Teil 1)

Eines der wichtigsten Artefakte in allen agilen Methoden, und damit auch in Scrum, ist die Retrospektive.
Manche agilen Vertreter gehen sogar so weit zu sagen: „Starte ausschließlich mit Retrospektiven, der Prozess findet sich dann von ganz alleine“.

Was jedoch sind Retrospektiven, und wie führt man eine gute Retrospektive durch?
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Roland Dürre

Sinn des Lebens

Die Frage nach dem Sinn des Lebens hat mich mein Leben lang begleitet. Als Heranwachsender war ich oft verzweifelt, weil mir keine vernünftige Antwort auf diese Frage eingefallen ist. Im Lauf der Jahre hat sich das gebessert. Mittlerweile fühle ich oft, dass es doch einen Sinn gibt, ohne diesen definieren zu können.

Mitte der 80iger Jahre war ich mit einer Gruppe von Freunden regelmäßig einmal im Jahr in einem örtlich weit entfernten Seminar bei meinem Mentor Rupert Lay. Ein guter englischer Freund (George Brooke), mit dem ich in München eng zusammengearbeitet habe, fragte mich mal beim Mittagessen, was wir denn auf diesem Seminar so treiben würden. Ich antwortete ihm auf englisch, dass wir auf uns auf die Suche nach dem “The meaning of life” begeben würden.

Das hatte heftige Folgen. George konnte sich vor Lachen nicht mehr halten, denn er musste an Monty Pythons „Meaning of Life“ denken. Es gab Spaghetti, er hat sich daran verschluckt – und eine beträchtliche “Sauerei” im Lokal und auf seinem Anzug angerichtet. Zum Glück ist ihm nichts passiert.
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Edwin Ederle
Sonntag, der 29. März 2009

Warum eigentlich darf die HRE nicht pleite gehen?

Vielleicht zuerst einmal:  Ich weiß es nicht, aber vielleicht helfen ja viele Kommentare, Licht in das Dunkel zu bringen.

Oft frage ich mich, ob wir nicht in Deutschland einen Hang dazu haben, nicht wahrhaben zu wollen, wenn etwas nicht mehr zeitgemäß ist. So haben wir Unsummen in Bergbau und Stahlindustrie gesteckt (weil wir früher damit viel Geld verdient haben), bezahlen Bauern dafür, ihre Produkte zu vernichten (denn Landwirtschaft war ja mal so wichtig) – wird die Auto- und Finanzindustrie (ein fürchterliches Wort für etwas, was bestimmt nichts mit einer Industrie gemein hat) unser nächstes Milliardengrab? Was wäre, wenn man einfach Unternehmen, die Fehler gemacht haben, daran auch zugrunde gehen ließe? Jedem Mittelständler geht das genauso! Hier übrigens die letzten News zur HRE (29. März 2009).

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Es sei gleich zu Anfang gesagt: Prädikat sehenswert und zwar mit der ganzen Familie.

Ein indisches Märchen vom von einem, der auszog zum Millionenquiz.

Das Erstaunlichste ist die Plotkonstruktion. Wie Perlen an einer Kette sind die Abenteuer der Kindheit und Jugend unseres Helden an den Fragen des eher unsympathischen Quizmasters und den Antworten von Jamal aufgereiht.
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Der Wiener Kulturkritiker Karl Kraus
hat schon vor 100 Jahren gesagt:
Es genügt nicht, keine eigenen Gedanken zu haben.
Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
Deshalb gibt es so viel Geschwätz auf der Welt.
Wer wenig Gedanken hat, braucht viele Worte.
Was dabei herauskommt, ist Rededurchfall.
Die einzige Krankheit, die nicht auf
Krankenschein behandelt wird.
Schade.
Denn die 10 Euro Praxisgebühr würde ich
für schlimme Fälle gern übernehmen.

KJG/SIX

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Roland Dürre
Samstag, der 28. März 2009

Enteignung in Deutschland !?

Ein „Schreckgespenst“ geht durch Deutschland – es droht die Enteignung von Aktionären, wie z.B. bei der Hypo Real Estate.

In Wikipedia finden wir über den Begriff Enteignung einen exzellenten Artikel. Auch Karl Marx, den ich immer mit Enteignung assoziere, ist in Wikipedia ausgezeichnet vertreten. Es lohnt sich immer wieder, die Wikipedia-Artikel zu solchen Themen mal zu lesen, bevor man blind mit dem Diskutieren los legt.

In Wikipedia finden wir auch das von mir genutzte Bild und die schöne Unterschrift von Karl Marx.

Die konkret angedachte Enteignung in Deutschland ist ein komplexes Thema. Da sollte man nicht zu schnell schießen.

Ich verstehe, dass die Regierung den Gang von großen Banken in die Insolvenz vermeiden will, weil sie diese Institute für „systemrelevant“ hält und annimmt, dass bei der Insolvenz einer großen Bank alles zusammen bricht. Auch haben sich die Eigentümer nicht immer sehr kooperativ verhalten, sie waren nicht bereit ihre Anteile zum aktuellen (Niedrig-)Kurs zu verkaufen und auch nicht, notwendiges Kapital nach zu schießen.

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7 Tipps für Corporate Blogger

Im nächsten Artikel möchte ich Corporate Blogs betrachten, also Blogs die von Unternehmen betrieben werden. Wie bereits aus dem Dokument: Vermessung der Blogosphäre hervorgeht, haben Corporate Blogs ein großes Problem in der Öffentlichkeit die gewünschte Resonanz zu erreichen. Ein Großteil der Leser betrachtet Blogs als Portal für Hintergrundinformationen, Meinungsbildung durch Diskussionen und als Kontaktmedium. Diesen Eindruck erwecken Unternehmenstagebücher in der Regel nicht. Genau da sollte jedoch angesetzt werden.

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Die Schock-Strategie: Der Aufstieg des Katastrophen-KapitalismusMilton Friedman glaubte an Liberalismus. Frei wirkende Marktkräfte sind trauliche Wegbegleiter von Demokratie und Massenwohlstand. In seinem ökonomischen Nirwana haben staatliche Interventionen und Regulierungen sowie Sozialausgaben, das heisst unsere soziale Marktwirtschaft, lediglich den Platz von bösen Geistern, sie sind die permanente Bedrohung eines nachhaltigen und gerechten Gleichgewichts. Er predigte an der „Chicago School of Economics“, seine Apostel, die „Chicago Boys“, des „International Monetary Fund“ verbreiteten den Glauben in der ganzen Welt.

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Alexander Große
Donnerstag, der 26. März 2009

Erfahrungen eines Zeitsoldaten #1 – Start

Wie einige Mitautoren wissen, bin ich selbst Zeitsoldat bei der Bundeswehr und seit Juli 2002 beim Heer. Nach diversen Lehrgängen, Truppenpraktika und Führungsverwendungen habe ich die Bundeswehr sehr gut kennen gelernt.

Innerhalb der letzten 6 Jahre zeichnet sich ein Wandel innerhalb der deutschen Streitkräfte ab, der mit dem aktuellen Bericht des Wehrbeauftragten des deutschen Bundestages diese Woche vorerst seinen (traurigen) Höhepunkt findet. Insgesamt betrachtet krankt des den deutschen Streitkräften an Grundsätzlichem. Ich werde in meinen kommenden Blog-Beiträgen einfach einen Blick hinter die Kulissen wagen und eine Sicht als Betroffener auf Vor- und Nachteile der Wehrpflichtarmee liefern.

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