Schrott1Von oben vorgegebene Befehle exekutieren hat nichts mit „Führen“ zu tun. Befehle nach Vorschrift funktional umsetzen, das kann auch ein Automat, dazu braucht man keine Menschen.

Alle Menschen in „Manager-ähnlichen Positionen“ sollten „echte“ Führungskräfte sein und nicht als Systemagenten oder Funktionäre agieren.

Sie sollten die Fähigkeit des Zuhören gelernt haben und über ein gewisses Maß an Empathie verfügen. Realitätsnähe und Erfahrungswissen zeichnet sie aus.

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Ein Unternehmen ist ein „sozio-ökonomisches System“. Um ein „ethisches Unternehmen“ sein zu können, muss es einen angstfreien Raum für seine „inneren“ Stakeholder bieten.

Landschaften1Angst ist kein guter Motivator und führt nicht zu erfolgreicher Teamarbeit. Das klingt trivial, ist aber in vielen Unternehmen keine Selbstverständlichkeit.

Ein angstfreier Raum ist nur möglich, wenn es eine Unternehmenskultur gibt, die auf allgemein akzeptierten Werten basiert. Und das gegenseitige Vertrauen einer der ganz wesentlichen Werte ist.

So eine Kultur und die Wertebasis können nicht synthetisch hergestellt werden. Sie müssen gelebt werden und sich über die Jahre entwickeln.

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Wolken3Es gibt ein zynisches (und ich hoffe nicht wahres) Gerücht über den Tod eines deutschen IT-Unternehmers.

Bei seiner Beerdigung wurden eine Reihe von Grabreden gehalten. In einer wurde er seines Engagements gegenüber seinen Kunden gewürdigt. Alles war ruhig.

Dann wurde seine Fairness gegenüber seinen Lieferanten erwähnt, und am Grab soll eine deutliche Unruhe entstanden sein.

Dass man viel an Kunden denkt, ist in Ordnung und muss so sein. Man darf aber seine Lieferanten nicht vergessen. Ohne die ist eine optimale Leistungserbringung nicht möglich.

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Kunden1Es gibt Unternehmen, die sagen zum Kunden:

Wir wollen Ihr Bestes!

Und denken dabei an sein Geld.

Das passt natürlich nicht zum „ethisches Unternehmen“.

Aber was kann man mehr für den Kunden tun, als ihm eine präzise Leistung in einer besonders guten Qualität zum richtigen Zeitpunkt am gewünschten Ort und zu einem korrekten Preis zu liefern? Das ist ja auch schon ganz schön viel?

Natürlich ist der Kunde auch beim „ethischen Unternehmen“ König. Und dass man einen Kunden nicht betrügt und die eigene Leistung transparent darstellt, sollte ja für alle Unternehmen eine Selbstverständlichkeit sein.

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In Paris gibt es eine
„Schule für den Wirtschaftskrieg“.
Dort wird gelehrt,
militärische Techniken für Unternehmen anzuwenden.
Nichts Neues.
Das machen amerikanische Marketingleute schon lange.
Die erobern die Märkte mit Carl von Clausewitz.
Preußischer Militärstratege.
Also auch nichts Neues.
Und Sie als Manager?
Wann haben Sie Kriegführen gelernt?
Nie?
Dann hat Sie wahrscheinlich schon längst die Konkurrenz übernommen.

KJG/SIX

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Ich habe auf einem Führungsseminar mal folgenden Versprecher eines Top-Managers gehört:

Man sollte seine Mitarbeiter so behandeln als ob sie Menschen wären.

Diros1

Aus dieser (Freudschen) Fehlleistung ergibt sich schon die erste wichtige Bedingung:

In einem „ethischen Unternehmen“ dürfen Menschen nie auf ein Mittel zum Zweck reduziert werden!

Das wäre ein Verstoß gegen die Menschenwürde und könnte dazu führen, dass ein soziales System zu einem faschistoidem wird. Das darf und kann in einem „ethischen Unternehmen“ nicht passieren.

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Der Beitrag von Edwin mit seinem Auto hat mich an mein Erlebnis mit Volvos erinnert.

VolvoEs war Ende der 80iger. Volvo war der Stolz Schwedens (und noch nicht eine der Premium-Marken von Ford).

In Deutschland galten die Volvos als richtige Autos, wie früher mal Mercedes und waren der Inbegriff für Sicherheit.

Ich war mit einem Freund verabredet, der ein Unternehmen mit ungefähr 20 IT-Beratern leitete. Er kam zum Treffen in einem nagelneuen großen Volvo.

Wir tauschten den typischen „Unternehmer-Gruß“ aus: Wie geht es Euch denn so?“ und aufgrund des neuen Volvos konnte ich mir nicht verkneifen, auf das Auto zu deuten und zu sagen: Man sieht es ja, dass es Euch so richtig gut geht! (ich war damals Fahrer eines spießbürgerlichen Passat Variant mit Dieselmotor und immer ein wenig neidisch auf die Fahrer von schönen Autos).

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🙂 Hier zuerst die gute Nachricht!

BierMythos1Ich war positiv überrascht, das Bier auf der Fähre hat immer noch 3,70 EURO gekostet. Keine Inflation! In München kenne ich ja ein paar Wirtschaften im Zentrum, die schon bei über 4 EURO pro Halbe sind.

Bund und Länder erreichen demnächst einen gemeinsamen Schuldenberg von 2 Billionen EURO. Die rechne ich in Bier um.

Für die Halbe setze ich 4 EURO an (Munich City). Ich komme dann auf ein Schuldenmeer von 500 Milliarden halben Bier.

Ein Biersee, größer als der Schliersee (Frage an die Experten)?

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🙁 Doch die schlechte Nachricht folgt sogleich!

BierMythos2Mit 500 Milliarden halben Bier (zu teuren Münchner City Preisen von 4 EURO) sind wir nur über Bund und Länder (ohne Kommunen) verschuldet!

Sind pro Deutschen ja immerhin gut 6000 Halbe. Also bei 60 Jahren Trinkzeit (von 20 – 80) jedes Jahr 100 Halbe! Alle 3 Tage eine Halbe! Zu Munich City Preisen!

Und wenn ich den Discount-Preis nehme (Ich rechne mal vorsichtig mit 80 EUROCENT pro Halbe, also alles mal 5), dann werden es sogar 30.000 Halbe. Also 1.5 Halbe am Tag! Wer hat denn das alles getrunken? Und wer bezahlt die Zeche?

Jetzt hoffe ich nur, dass ich zu viel Bier getrunken und mich deshalb verrechnet habe!

🙂 Und hole mir noch ein Mythos!

RMD

P.S.
Ich hatte mich tatsächlich verrechnet. Einer hat es gemerkt Jetzt sollte es stimmen. Dafür sind die Zahlen jetzt versöhnlicher.

Eine weitere Bedingung für ein „ethisches Unternehmen“ ist, dass es nur Produkte und Dienstleistungen anbietet, die „ethisch“ zu vertreten sind.

waren3So ist es für mich trivial, dass ein Unternehmen, das Auftragsmorde anbietet oder Minen herstellt genauso wenig ein „ethisches Unternehmen“ sein kann wie eines, das mit Kinderpornographie handelt.

Bei Waffen allgemein ist das schon schwieriger. Zweifelsfrei dürfte die Herstellung von Sportwaffen „ethisch“ vertretbar, die Herstellung von Waffen für die Unterstützung der Exekutive eines demokratischen Staates sogar „ethisch“ geboten sein.

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