Bernhard Findeiss
Mittwoch, der 30. September 2009

Unser Scrum Plakat jetzt in Version 2 verfügbar!

plakatEs ist jetzt ungefähr ein dreiviertel Jahr her seitdem wir unser Scrum-Poster veröffentlicht haben. Damals teilweise noch als Experiment gedacht, haben uns die vielen positiven Rückmeldungen doch etwas überrascht. Auch hatten wir mit einem solchen Erfolg nicht unbedingt gerechnet:

Insgesamt wurde es mehr als 2500 mal heruntergeladen, zudem haben wir noch eine ganze Menge an gedruckten Exemplaren verteilt. Wie damals bereits angekündigt wurde das Plakat seitdem stetig weiterentwickelt. Irgendwann jedoch wurde es wieder Zeit, diese Gedanken festzuhalten und in ein neues Plakat zu transformieren. Heute nun sind wir endlich soweit, die zweite Version unseres Scrum-Plakates präsentieren zu können. mehr »

Die Positionierung ist eine Technik aus der Werbung, die gegenüber dem USP einen unschlagbaren Vorteil hat: sie geht von der realistischen Selbsteinschätzung eines Mauerblümchens aus. Kaum einer interessiert sich für sie (die Werbung), niemand liebt sie.

Flagge DDRWie bekomme ich trotzdem Aufmerksamkeit? Durch radikale Vereinfachung. Durch Schwarzweißdenken. Da dieses Denken schon auf den Vorsokratiker Heraklit zurück geht, kann man die Positionierung guten Wissens als die älteste Marketingtechnik der Welt bezeichnen.

Während die euphemistische USP-Werbung, die beachtet (und bewundert) werden wollte, sich aus nachvollziehbaren Gründen nur ein paar Jahrzehnte hielt, ist die Technik, die von totaler Nichtbeachtung ausgeht, seit gut 2600 Jahren ein Renner. Genug der Theorie, ich lasse Beispiele sprechen. Beginnen soll die DDR, beziehungsweise ihr Ende. Was wiederum zeigt, dass Positionierung keine reine Werbetechnik ist (und auch noch nie war – siehe Heraklit), sondern allgemeine Kommunikationstechnik.

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Roland Dürre
Dienstag, der 29. September 2009

Gute Zeit im Ruhestand, Annette!

Annette1Die InterFace AG gibt es jetzt schon weit mehr als 25 Jahre, und jetzt haben wir auch unsere erste Pensionärin! Die Annette verlässt uns in den wohlverdienten Ruhestand.

Viele Jahre hat sie für uns kommunale Software geschrieben. Ihre Kunden waren unter anderem die AKDB und ihr bekanntestes Projekt hieß FINOPEN.

Jetzt hat sie die Altersgrenze erreicht.

Natürlich haben wir sie am letzten Blue Friday richtig lieb verabschiedet.

Die Annette konnte es nicht lassen und hat eine tolle und lustige Rede gehalten.

Drei Dinge, so hat sie berichtet, waren ihr wichtig: Die Aufgabe, das Betriebsklima und die Bezahlung – und alles hat gepasst!

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Garmin 1Seitdem ich IF-Blog mache, habe ich wieder angefangen zu fotografieren. Gerade beim Radeln macht das so richtig Freude.

Besonders gerne radele ich auch mit GPS. Das macht auch Spaß. Man sieht immer wo man ist und bekommt eine Reihe von interessanten Daten geliefert.

Schon bei meiner vorletzten Radtour ist mir aufgefallen, dass mein GPS komische Sprünge gemacht. Mal war es 5, mal 50 km an einen anderen Ort und wieder zurück. Meine Daten waren kaputt. Ab und zu hat es sich sogar aufgehängt und ich musste einen totalen Reset machen.

Das ist immer schlimmer geworden und hat mich nicht ruhen lassen, bis ich die Ursache erforscht hatte. Und ich habe sie gefunden!

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Roland Dürre
Sonntag, der 27. September 2009

brand eins im Oktober – Schwerpunkt Stadt

001_b1_05_09Gut, dass das brand eins für Oktober wieder zum Wochenende kam. So hatte ich trotz Haching und Wiesn Zeit, darin zu schmökern.

Diesmal geht es im Schwerpunkt um die Stadt. Dort findet man viele unterschiedliche Betrachtungen zum Thema „Stadt“, unter anderem auch „Die Stadt in Zahlen“. Und da gibt es wirklich erstaunliche Zahlen …

Aber auch die Welt in Zahlen ist mal wieder so richtig interessant und macht nachdenklich. Bei den „kleinen“ Artikeln hat mich als Radfahrer besonders die Geschichte zum Unternehmen Ortlieb beeindruckt.

Das ist schon erstaunlich, da gründet ein 20-Jähriger 1982 eine Firma im Fahrradumfeld. Mittlerweile produziert diese Firma die besten Fahrradtaschen weltweit (auch ich fahre mit Ortlieb-Taschen), hat 100 Mitarbeiter und stellt 300 verschiedene Produkte zu 95 % in Heilsbronn her. Hut ab!

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Willi Streit

Du hast die Wahl!

Nun ist wieder Wahltag! Viele Zeitgenossen genießen es ganz und gar nicht, wählen zu können.  Wären im Laden alle Produkte nur beschriftet und nicht verführerisch aufgemacht, würden wir wohl verhungern. Zögerlichkeit,  Angst vor Fehlentscheidungen, Angst vor richtigen Entscheidungen sind auch in Unternehmen, Familien und Regierungen das Haupthindernis für produktiven Fortschritt.

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Mona_Lisa„Obwohl sie einen hervorragenden Anwalt hatte, wäre ihr Prozess verloren gewesen, wenn sie nicht ihr Kleid geöffnet und die Richter durch den Glanz ihrer Schönheit bestochen hätte“, gibt der Erfinder der philosophischen Essays, Michel de Montaigne zu bedenken. Die Rede ist von der griechischen Edelnutte Phryne. Das Establishment wollte ihr den Prozess wegen Gottlosigkeit machen. Sie hatte nämlich behauptet, ihre Schönheit stünde hinter der von Aphrodite in nichts zurück.

Auch moderne Richter lassen sich von der Schönheit der Angeklagten manchmal beeinflussen. Die vielen hässlichen Menschen, die nicht so schön sind wie Aphrodite und Phryne, können nach dem Geschilderten nicht auf ein mildes Urteil hoffen. Hässlichkeit diskriminiert.

Wir haben aber seit drei Jahren in Deutschland ein „Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz“ (AGG). Es verbietet Benachteiligung aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität. In der Liste taucht Schönheit nicht auf.

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Denk positiv.
Sagen viele.
Was Sie wirklich damit sagen, heißt:
Denk nicht.
Gutdenker denken nicht.
Sie wollen nur, daß alles so bleibt, wie es ist.
Sie sind gut an ihren Floskeln zu erkennen.
Alles ist gut.
Es wird schon gut werden.
Oder am deutlichsten.
Lass mal gut sein.
Es wäre aber wirklich gut,
wenn die Menschen das Gute
einmal weglassen könnten.
Sie hätten dann einen weniger
geschönten Blick auf die Wirklichkeit.
Die kümmert sich nämlich gar nicht
darum, was wir Menschen für gut halten.
Da sind die Dinge so wie sie sind.
Und die sind jenseits von gut …und böse.

KJG/SIX

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Roland Dürre
Samstag, der 26. September 2009

„Gesunde Skepsis?“ oder „Ganz polemisch und ketzerhaft!“

🙂 Hier ganz bewusst und provokativ ein paar polemische Spitzen gegen das Wachstum (und auch gegen den technologischen Fortschritt zumindest der Vergangenheit)!

Muss es wirklich sein, dass …

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VergebungWie bei „Verblendung“ und „Verdammnis“, den ersten beiden Bänden der Millenium Trilogie, besteht zwischen Titel, Cover und Inhalt nicht die geringste offensichtliche Verbindung. In diese grottenschlechte Verpackung hüllt sich ein spannendes Plot, dessen Fäden sich bis in die höchsten schwedischen Regierungskreise spinnen.

Leider ist es so wie mit der jungen Dame, die, bei schmeichelhaft, schummerigem Partylicht begeistert erobert, sich am nächsten Morgen mit klarem Auge und im Tageslicht, als ein leicht fehlerhaftes Exemplar herausstellt.

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