Ich habe mir lange überlegt, ob ich meine persönliche Kindheit- und Jugendgeschichte fortsetzen soll. Ich tue es (ein wenig Mut gehört schon dazu). Was passt besser als die Nacht zwischen Halloween und Allerheiligen? Also, heute Nacht, 23:55, fünf Minuten vor der Radiophilosophie, geht die Trilogie #2 raus.

#1 der Trilogie läuft mit der zweiten Klasse Volksschule aus. #3 ist schon vorbereitet, diesen Artikel werde ich an einem weiteren „nachdenklichen Tag“, dem Buß- und Bettag, veröffentlichen.

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Rosenaustadion_GegengeradeIn Teil 2 der Trilogie über meine Kindheit und Jugend geht es um meine beiden letzten Jahre in der Volksschule (heute sagt man Grundschule) und die ersten beiden Jahre im Gymnasium. Das war die Zeit von der Erstkommunion (1958) bis zur Firmung (1962). Die Phase nach dem Ende der naiven Kindheit und vor dem Übergang in die Pubertät.

Der Erstkommunion wurde ich im Alter von 8 Jahren, also in der 3. Klasse zugeführt, die Firmung hat dann wohl in der 2. Klasse Gymnasium stattgefunden, da war ich dann 12. Die Erstkommunion war für mich als „kindlich gebliebenes Kind“ noch sehr beeindruckend. Die Firmung hat dann aber keine emotionale Rolle mehr gespielt, war nur noch eine lästige Pflichtübung. mehr »

lehane tiefe trauerDer todkranke aber stahlharte und willensstarke Milliardär Trevor Stone beauftragt Angela Gennaro und Patrick Kenzie seine verschwundene Tochter, die schöne Desiree, ausfindig zu machen. Ihre Fährte verschlägt unsere Helden aus Bostons vertrautem Arbeiterviertel in die ungewohnte Umgebung des sonnendurchfluteten Florida. Bald wird klar, dass die Familienbande lockerer sind als der Vater behauptete und die blonde Sirene weder zart noch ein Unschuldslamm ist.

Das dritte Abenteuer von Lehanes Ermittlerteam führt geradewegs in die Welt, von fratzenhaft überzeichneten Personen und Charakteren, eines Quentin Tarantino. Der geniale plotmaker wickelt uns ins ein klebriges Spinnennetz von Schönheit und Gewalt, von Integrität und Bosheit. Der finale showdown ist eine Apotheose hässlicher Grausamkeit. Dem Autor winkt ein Platz in der stockdunklen hall of fame des schwarzen Romans.

Das Team Angela und Patrick wird endlich zum Paar…

Es ist unmöglich dieses Buch aus der Hand zu legen, weitere Worte sind überflüssig!

Unbedingt lesen!!!

HPK

Werner Lorbeer
Freitag, der 30. Oktober 2009

Desert Tec #002 – Gebt Ihnen Chips!

Monte_Carlo_CasinoNun ist die Desert Tec GmbH gegründet, 30. Oktober 2009! Insgesamt low tech. Aber eine große Herausforderung, siehe diesen link. Mein pessimistischer Freund Roland Dürre zweifelt an der Finanzierbarkeit. 400*109 € werden geschätzt. Eine Investition in Sachanlagen, die verspricht, die Stromproduktion für Europa und die arabische Welt CO2-frei zu gestalten.

Sehen wir uns, um dem Zweifler zu entgegnen, die Welt der Investitionen an. Euphemistisch wird in der Finanzwelt jeder, der kurzfristige Mittel in Fonds steckt als „Investor“ bezeichnet, damit ihm nicht klar wird, dass er Spekulant, ein Spieler ist oder dass mit seiner Bonität dann gezockt wird. Hier geht es häufig nicht um Sachanlage sondern um Wetten – rien ne va plus. So auch Ackermann, der immer wieder behauptet, die Spekulationsabteilung „Investment banking“ würde Vermögen schaffen.

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Am 8. Oktober 2009 war ich wieder bei den »Hot Spots der Software-Entwicklung — HSE« an der TU München.

Die Reihe wurde im Jahre 2002 im Rahmen des VSEK-Projektes begründet und findet seither jährlich an der Technischen Universität München statt. Ziel der Veranstaltungen ist es, eine Plattform zum Erfahrungsaustausch zu aktuellen Themen des Software- Engineering zu schaffen.

Auf der Hot-Spots-Seite der TUM kann man ausführlich die Tagungen nachlesen. Eine sehr empfehlenswerte Seite, mit gründlicher Erläuterung der Tagungsthemen und einem Tagungsband zu jedem Thema. Auch die Folien der verschiedenen Beiträge sind in der Regel dort verfügbar. Insgesamt eine exzellente Sache.

Das Thema war diesmal Requirement Engineeringmehr »

Achtung: Heute ist es soweit!

Die IF-Blog-Party ist ein zwangloses Treffen von Autoren, Förderern und Sympathisanten von IF-Blog. Wir veranstalten sie vier mal im Jahr. Und diskutieren und planen im Umfeld von IF-Blog.

Vor allem soll es wieder eine gemütliche „Happy Hour“ mit Speis und Trank, gegenseitigem persönlichen Kennenlernen und vielen interessanten Gesprächen werden.

Jetzt steht der Termin für die nächste IF-Blog-Party fest:

Freitag, der 30. Oktober!

Wir feiern diesmal in unserer neuen „Küche“ in Unterhaching bei InterFace (ganz nah der S-Bahn-Station).

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Die Förderung von Nanotechnologie in der EU liegt mit 750 Millionen EURO im Jahr auf einem Spitzenplatz. Sie beträgt damit das Zehnfache der Ausgaben für die Geisteswirtschaft. Die in der EU mit der Nano-Technologie gemachten Umsätze entsprechen in etwa der Höhe der Ausgaben für die Förderung der Nano-Technologie.

Die Produkte sind so klein, dass sie die Blut-Gehirn-Schwelle überwinden und in alle Zellen des Menschen eindringen können. Sie sind langlebig. Einmal in die Umwelt eingebracht, sind sie nicht mehr rückholbar.

Schädliche Nano-Partikel werden unbeabsichtigt von modernen Dieselmotoren produziert. Gezielt entwickelt man Produkte der Nanotechnologie, damit Schokolade länger ihr Aussehen behält, Zähne weißer leuchten, verschwitzte Kleider nicht stinken oder Tennisschläger noch mehr Schwung entwickeln.

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Klaus-Jürgen Grün
Mittwoch, der 28. Oktober 2009

Tagreste

Ein Tagrest ist ein kleines Stück Erinnerung. Er kann ein Eindruck vom Vortag sein. Meistens ist er unscheinbar. Wir haben ihn in einen unserer Träume mitgenommen. Dort gärt er nun weiter und bildet eine Art chemischer Verbindung mit den verdrängten Wünschen und Ängsten, die jedes menschliche Individuum als unerledigte Forderung mit sich herumschleppt.

So entstehen die Gespenster, von denen sich Menschen gerne beherrschen lassen. Es sind Halluzinationen, die sie mit Vorliebe weiter erzählen. Aber das Weitererzählte existiert plötzlich in Raum und Zeit. Es hat die Gestalt eines historischen Ereignisses angenommen.

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Vor kurzem war ich nach einem Vortrag von Dr. Franz-Josef Bierbrauer (ehemals OSRAM) im EAA-Kolloquium an der Universität der Bundeswehr mit dem Referenten und dem Gastgeber beim Abendessen. Da der Vortrag über „Licht“ ging, erzählte ich eine Geschichte aus den 70iger Jahren:

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Wie ich ein kleines Kind war, hat uns ein Laster (nicht größer als heute ein SUV) Kohle auf den Hof geschüttet. Die ganze Familie hat dann Eierkohle in Eimern in einen Kellerverschlag getragen und die Briketts daneben gestapelt.

Und am Abend hat mir meine Mutter die Geschichte vom gutmütigen Waldriesen erzählt. Der konnte es nicht mehr ertragen, wie die Menschen seine Bäume abholzten und verfeuerten und zeigte diesen deshalb die Kohle und wo man sie findet.

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Roland Dürre
Sonntag, der 25. Oktober 2009

„Gut und Böse?“ oder „Es ist alles so simpel!“

Unsere politische Elite predigt:

Die Weltwirtschaftskrise ist an allem schuld.

Das Wachstum löst alle Probleme.

Die Arbeitsplätze sind das höchste aller Güter.

Der technologische Fortschritt wird uns retten.

Auf solch dünner und offensichtlich falscher (oder gelogener) Denke lässt sich kein valider und zukunftssicherer Gesellschaftsentwurf aufbauen.

Eliten der Zukunft müssen über „drei V’s“ verfügen:

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