Kaum habe ich meinen Artikel über die Anwendung des Patentrechts geschrieben, wurde mir folgende schon ein paar Jahre alte Geschichte von einem vertrauenswürdigen Freund berichtet:

In USA gab es ein Unternehmen X., das aus Wissenschaftlern und Anwälten bestand. Die Wissenschaftler sollten neue Verfahren und Techniken entwickeln, die Anwälte diese dann zum Patent machen. Auch ein interessantes Geschäftsmodell.

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GRÜNSIX
Mittwoch, der 27. Januar 2010

Sondersendung: Radiophilosophie #063 – ERINNERUNGSWIRKUNG.

Heute ist Holocaust-Gedenktag.
Dazu gibt es ein Holocaust-Mahnmal.
Es ist teuer.
Es ist umstritten.
Es ist kein schönes Kunstwerk.
Und das ist auch gut so.
Seine Aufgabe ist nämlich nicht,
zu gefallen.
Im Gegenteil.
Es steht da, um uns Deutschen zu sagen:
Benehmt Euch anständig,
sonst müsst Ihr Euch in Zukunft noch
mehr solcher Dinger ansehen.

KJG/SIX

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GondelNebel2Ab und zu, manchmal sogar in öffentlichen Vorträgen, erzählen Unternehmer, wie riskant ihr Leben wäre.

Die Haftungsbeschränkungen würden immer mehr gelockert und das Risiko, in Regress genommen zu werden, würde für Manager permanent steigen.

Besonders für Unternehmer würde das Risiko der persönlichen Insolvenz immer mehr zunehmen.

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Roland Dürre
Dienstag, der 26. Januar 2010

“Patente sind für die Katz?” oder “Be evil!”

SchikanoneSeit einiger Zeit habe ich eine Idee. Eine wunderschöne technische Idee. Könnte vielleicht die IT revolutionieren.

Diese Idee würde ich gerne als Patent anmelden. Da habe ich mir natürlich fachmännischen Rat geholt. Nicht irgend einen, sondern richtig kompetenten.

Das Ergebnis war unerfreulich. Meine Idee kann man wahrscheinlich nicht patentieren.

:-) Obwohl sie ganz toll und natürlich genial ist.

Dafür habe ich einiges über Patentrecht gelernt. Und seine Anwendung.

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Roland Dürre
Montag, der 25. Januar 2010

“Immer nur ein kleines bisschen” oder “Silver Sand” ♫

FuerteventuraBeim Vortrag von Martin Lees (General Sekretär des Club of Rome) ist es mir noch klarer geworden: Wir pumpen massiv Abgase in die Atmosphäre. Dies in gigantischen, unvorstellbaren Mengen. Und das bringt uns um. Mittlerweile ist allen klar, dass es so nicht weitergehen darf.

Aber wo anfangen? Beim Auto? Die Maschine Auto bläst im Verhältnis zur Gesamtmenge nur eine vernachlässigbare kleine Menge Abgas in die Atmosphäre. Lohnt es sich überhaupt, hier zu sparen?

Dazu fällt mir eine passende Geschichte ein …

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Als Ergänzung zu meinem Artikel über die Tauglichkeit der wirtschaftsethischen Theorien möchte ich noch einmal Peter Ulrich zu Wort kommen lassen. In seiner Abschiedsvorlesung bezeichnet der Wirtschaftsethiker in St. Gallen die “gesellschaftliche Einbettung der Marktwirtschaft als Kernproblem des 21. Jahrhunderts”.

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Auf dem EthnoFilmFest in München habe ich den Film 7915KM – auf den Spuren der Rallye nach Dakar von Nikolaus Geyrhalter gesehen, der mich sehr beeindruckt hat. In diesem Film bin ich auf das erste Mal auf die Europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen (kurz FRONTEX aus dem Französischen für Frontières extérieures) gestoßen. Die Frontex ist eine Gemeinschaftsagentur der Europäischen Union mit Sitz in Warschau. Wenn ich es richtig verstehe, ist das eine Organisation, die nicht unter parlamentarischer Kontrolle steht. Beim Lesen des Wikipedia-Artikels habe ich noch weitere Begriffe wie Fluchtabwehr entdeckt.

Zufällig habe ich kurz danach auch noch in Bayern 2 Wissen einen Bericht gehört, der über die Zustände auf der Insel Lampedusa berichtet hat (hier auch ein Bericht aus der SZ).

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AngelsIn Augusta Falls, im tiefsten Georgia,  beginnt 1939 die Geschichte von Joseph Vaughan. Noch als Kind verliert er früh seinen Vater, wenig später wird die Leiche eines kleinen Mädchens aus der Nachbarschaft aufgefunden, im Laufe der Jahre häufen sich die Morde…

„A quiet Belief…“ ist weit mehr als nur noch ein Serienmörderkrimi. Es ist die Saga des Lebensweges eines Jean Valjean des 20. Jahrhunderts. Josephs Wegweiser sind Schicksalsschläge, die ihn in eine immer finsterere Verlassenheit entgleisen lassen. Der tragische Held kann nicht ausbrechen, die erdrückende Fatalität ist wie ein Bestandteil seines Selbst. Unwiderstehlich gleitet der Leser in das Zwielicht von Schuld, Sühne, Leiden, Gerechtigkeit und Vergebung. Das Schicksal dieses Wanderers durch das Leben bewegt sich weit jenseits von Traurigkeit und Melancholie, verfolgt ihn unbarmherzig, lässt ihm keine Zeit für die Suche nach Erlösung.
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Roland Dürre
Freitag, der 22. Januar 2010

Unternehmertagebuch #38 Das Joch des Unternehmers …

Ach wie ist es schön, wenn man sie los ist. Die Last des Unternehmens. Die Bürde der Verantwortung. Die Sorge um die Arbeitsplätze. Den dauernden Stress mit der Bürokratie und den gesetzlichen Auflagen. Die Undankbarkeit der Mitarbeiter und vieles mehr.

Ich kenne Menschen, die ihr selbst gegründetes Unternehmen verkauft haben. Sie haben Kasse gemacht und aalen sich in der neu gewonnenen Freiheit. Sie behaupten, dass sie die Nase voll gehabt hätten und richtig froh sind, verkauft zu haben. Dabei sind sie einfach dem Lockruf des Geldes erlegen, haben ihr capital at risc in capital at value (cash) umgewandelt. Jetzt geben sie vor, dass sie glücklich wären, das hinter sich zu haben. Und erzählen das dann auch noch in der Öffentlichkeit.

Ich vermute, weil sie jetzt halt irgendeine Story benötigen, um das alles zu erklären. Ich verstehe das, jeder sucht seine Geschichte um seine Entscheidungen zu begründen. Ich packe meine Entscheidungen auch im Nachhinein gerne in eine schöne Story ein … ;-)

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Werner Lorbeer
Mittwoch, der 20. Januar 2010

Desert Tec #007 – CCS und der Rohstoff CO2

Muschel und Wurmröhe in JurakalkSind bionische Lösungen möglich?

Zuerst eine kleine Rechnung für Journalisten und Juristen: Wenn 381 ppm CO2 in der Atmosphäre sind und die gesamte Gasmasse des Planeten auf 5,15 10^18 t Tonnen geschätzt wird, wie viele Tonnen CO2 sind dann jetzt in der Atmosphäre?

Spaß beiseite, eigentlich wollte ich fragen, ob diese Masse ausreichen würde, die Kalkriffe der Dolomiten neu zu erzeugen.

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