Roland Dürre
Sonntag, der 28. Februar 2010

brand eins im März – Die Problemlöser.

Schwerpunkt: Logistik

Im März geht es bei brand eins ums Probleme lösen und um Problemlöser. Das passt natürlich zu uns. Denn InterFace ist ja ein Unternehmen, das am liebsten für seine Kunden alle (IT-)Probleme löst.

Da brand eins schon Mitte der Woche bei mir im Briefkasten war, konnte ich es zu unserem Bob-Event nach Igls mitnehmen. Da war aber so viel los und mein Blut wurde mit einer Unmenge von Adrenalin überschüttet, so dass ich erst gestern in der S-Bahn auf dem Weg ins Theater zur Lektüre kam.

Auf der Hinfahrt fuhr die S-Bahn normal. Wir wollten „Klein Eyolf“ von Henrik Ibsen sehen, der fiel aber wegen Erkrankung im Ensemble aus. Als Ersatz gab es „Watten“ von Thomas Bernhard. Mit einem Dirk Ossig in einer erstklassigen Solo-Rolle. War einfach toll.

Auf der Rückfahrt zuckelte dann S-Bahn wegen einer Signalstörung (kennen wir in München gut, wer baut denn nur die Signale?) so dahin und ich hatte genug Zeit zum Lesen.

Aber nun endlich zum brand eins des März:

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Hans-Peter Kühn
Samstag, der 27. Februar 2010

„Inviting Desaster“ – James R. Chiles oder „Murphy’s Law“

InvitingJames R. Chiles führt uns in Katastrophengebiete, zu rauchenden Trümmern, verstrahlten Ruinen, krachenden Explosionen, stürzenden Airlinern, lodernden Flammen, sinkenden Schiffen… Die Reiter der Apokalypse sind weder Stürme noch Sintfluten oder Erdbeben, es handelt sich um hausgemachte Unglücke, verursacht von unseren Geschöpfen, Technik Maschinen und unserem Versagen im Umgang mit ihnen

Der Autor ist weder Sensationsreporter noch Technologiegegner. Sein Buch richtet sich nicht an Voyeure, Desastertouristen und militante Kreuzritter gegen technischen Fortschritt. Sein Stil ist betont sachlich, nüchtern, seine Haltung objektiv. Chiles beschreibt Wirkungen detailgenau, forscht nach Auslösern, zeigt Auswege. Hier spricht kein Besserwisser mit erhobenem Zeigefinger sondern ein unermüdlicher, akribischer Ursachenforscher.

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Roland Dürre
Freitag, der 26. Februar 2010

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Die Bilanz der InterFace AG für 2009 haben wir dieses Jahr schon im Februar fertiggestellt. Beim Analysieren der Zahlen fiel uns auf, dass unsere Zinserträge in 2009 um einen ordentlich fünfstelligen Betrag geringer waren als in 2008. Dies, obwohl wir Ende 2008 einen angemessenen Anteil des Unternehmensgewinns in die Rücklagen gesteckt hatten und 2009 ein gutes Geschäftsjahr war.

Die Erklärung fand sich schnell:

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Markus Seidt
Donnerstag, der 25. Februar 2010

Notizen aus Vietnam #6 – Bauen Sie ein Haus mit uns

haus-heuteDas kleine Haus in der Provinz Nam Dinh hat 50 qm, es war eine Autowerkstatt. Bischof Peter hat das Haus für  7  behinderte Mädchen gekauft und renoviert – es war eine Notlösung  für die Mädchen.

Anfangs haben die Kinder nichts verdient, weil keines von ihnen eine Ausbildung hat. Ihre Familien können für sie nicht sorgen, mit ihren körperlichen Behinderungen sind sie praktisch nicht fähig zu arbeiten und niemand will sie haben. Ihr Anblick erschreckt viele Menschen.

Das kleine Haus ist kaputt im Sinn des Wortes. Die Pläne für den Neubbau sind fertig. Etwa die Hälfte der Gesamtkosten von etwa 40.000 € steht schon bereit. Bitte helfen Sie uns dabei, die Restsumme aufzubringen.

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Frau Käßmann ist zurückgetreten.
Sofort setzt ein großes Lamento ein:
Die arme Frau.
Bei einem Mann wär das nicht passiert.

Sie hat sich und unserer Sache keinen Dienst erwiesen (Alice Schwarzer).

Was ist Fakt?
Die Frau hat ein Alkohol-Problem, dem sie sich stellt.
Sie hat einen Fehler gemacht, für dessen Folgen sie einsteht.
Völlig richtig.

Vor lauter Moral-Hypertrophie ist es nicht mehr möglich,
FEHLER Fehler zu nennen.

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Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema

Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln:

100218 Bloggen und Twittern erfordert Zivilcourage und konstruktiven Ungehorsam. Übe Dich in diesen Tugenden! #Twitter #Bloggen #Regel

100219 Bloggen ist Freistoß und Eckball, Twitter Elfmeter #Twitter #Bloggen #Fußball

100220 Blogge und Twittere nur, wenn es Dir Spaß macht und Du gut drauf bist! #Twitter #Bloggen #Regel

100221 Bloggen ist die Oper, Twitter der Schlager. #Twitter #Bloggen #Musik

100222 Bloggen und Twittern kann man zu jeder Stunde und an jedem Platz, ob Tag oder Nacht. #Twitter #Bloggen #Weisheit

100223 Blogge und twittere nie, wenn Du keine Idee hast! Mach lieber eine Pause! #Twitter #Bloggen #Regel

100224 Wenn Du eine gute Idee für einen Blog oder Tweet hast, dann schreib sie auf! #Twitter #Bloggen #Regel

Jeden Tag veröffentliche ich einen neuen Tweet zu Twitter und Bloggen. Siehe unter Twitter und “follow” RolandDuerre!

Viel Spaß beim Folgen!

RMD

Roland Dürre
Mittwoch, der 24. Februar 2010

„Bloggen und Twittern“

Was ich so alles in Blogs und Twitter lese. Wahnsinn!

Wow, was da alles drin steht. Manches geht sogar mir zu weit.

Dann denke ich mir:

Twitter und Blogs wären früher in der DDR wahre Fundgruben für die Stasi gewesen.

Jetzt haben wir auch einen Verfassungsschutz und einen Bundesnachrichtendienst, die immer auf der Wacht sind. Und viele anderen Geheimdienste suchen nach potentiellen Terroristen wie nach der Nadel im Heuhaufen.

Vielleicht durchforsten die jetzt alle das Internet und suchen nach verdächtigen Aussagen und Artikeln.

Dann müsste die Behörde alle Jahre verdoppelt werden, um das Pensum zu schaffen, bei dem Wachstum, das es ja offensichtlich gibt.

So würden neue, gut bezahlte Arbeitsplätze geschaffen werden.

Also – mehr Twittern und Bloggen!

RMD

HaarteppichknDurch Zufall kam es mir in die Finger – das Buch Die Haarteppichknüpfer von Andreas Eschbach. Den Autor kannte ich von Jesus Video und Der Nobelpreis. Besonders pfiffig fand ich Eine Billion Dollar und sehr beeindruckt hat mich Ausgebrannt, auch wegen der Präzision der zugrunde liegenden Recherchen.

Die Haarteppichknüpfer waren der erste Langroman von Andreas Eschbach. Bis dahin hat er wohl vor allem kürzere Geschichten geschrieben.

Bei den Haarteppichknüpfern liest man zuerst viele Seiten spannende Fantasy, genial gegliedert und aufgebaut – und kann es irgendwie nicht verstehen, was es zu bedeuten hat. Im letzten Teil wechselt es kurz in die Science Fiction, um mit einem Paukenschlag (und ermöglicht durch die unvermeidliche Liebesgeschichte) die Erklärung des Rätsels brutal und albtraumhaft zu präsentieren.

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Sale, sale sale!

So leuchtet es mir überall entgegen. Ich fühle mich betrogen. Nicht nur, wenn ich etwas zum normalen Preis einkaufe.

Besonders im Internet gibt es alles ganz billig. Viel billiger als im Kaufhaus oder Fachgeschäft. Und immer findet man einen Händler, der noch ein wenig billiger ist. Wenn man gekauft hat, gibt es eine Woche später das selbe Gerät irgendwo noch günstiger.

Die ganz neuen Modelle darf man sowieso nicht kaufen. Schon nach vier Wochen kosten sie nur noch die Hälfte.

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Roland Dürre
Montag, der 22. Februar 2010

Ein gerechter Staat

Irgendwie arbeiten die Vorfälle um die vielleicht real vorhandenen oder vielleicht nur virtuell erfundenen „Steuer-CD’s“ immer noch in mir.

Steuerbetrüger sind kriminell. Kriminelle müssen bestraft werden, bei schweren Delikten sogar ab ins Gefängnis mit ihnen. Man muss die CD’s kaufen.

So tönt es aus dem Busch und so hört man Volkes Stimme. Obwohl die Menschen, die ich persönlich kenne und mit denen ich darüber spreche, anderer Meinung sind. Die meinen, dass der Staat nicht so einfach zu fragwürdigen Methoden greifen und Denunziantentum immer hoffähiger machen sollte.

Und dann denke ich, dass es sich der Staat und die öffentliche Moral einfach zu leicht machen. Und komme auf komische Gedanken:

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