Roland Dürre
Sonntag, der 21. Februar 2010

Alkestis

Alkestis-MoirenAm Samstag Abend war ich mal wieder im Theater, diesmal im Residenz des Bayerischen Staatsschauspiel.

Den Ausflug in die Stadt haben wir mit Shopping verknüpft. Es ist einfach praktisch und macht Spaß, noch kurz vor dem Theaterbesuch durch die Spezialgeschäfte und Kaufhäuser der großen Stadt zu bummeln.

Diesmal hatte ich auch kein Problem, anschließend ins Theater zu gelangen. In München war ja an diesem Wochenende keine Sicherheitskonferenz.

Wir hatten ganz ordentliche Plätze (Balkon, vordere Reihe) und das Stück war „Alkestis“ des großen Euripides mit den Themen: die Gastfreundschaft, die Liebe und der Tod.

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Roland Dürre
Samstag, der 20. Februar 2010

Green IT

In der letzten Woche haben wir bei der InterFace AG die Bilanz für das Geschäftsjahr 2009 fertig gestellt. Da wir eine Aktiengesellschaft sind, haben wir eine Reihe von Formalitäten zu beachten, die der Gesetzgeber vorschreibt. So ist als Teil der Bilanz ein Lagebericht gefordert.

Der Lagebericht soll diverse Informationen rund ums Unternehmen enthalten, wie z.B. die Entwicklung des Unternehmens im alten und die Erwartung für das nächste Geschäftsjahr oder die Art des Risikomanagement. Auch ein Bericht über die Externalität (externen Effekte) des Unternehmens soll Teil des Lageberichts sein.

Da bin ich über den für uns zwar richtigen aber für meine Gedanken folgenschweren Satz gestolpert:

Den gesetzlichen Auflagen beim Umweltschutz ist das Unternehmen immer gefolgt. Dies gilt für die Beseitigung von Altlasten ebenso wie z.B. für die empfohlene Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel.
(Auszug aus dem Lagebericht der Bilanz 2009 der InterFace AG).

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KaiserDas Ende des heiligen römischen Reiches deutscher Nation kann auf den Tag genau festgelegt werden. Am 6.8.1806 verzichtete Franz II auf den Thron und erklärte damit das Ende eines „uralten Imperiums“, wie Talleyrand zu sagen pflegte. Über seinen Anfang sind sich die Historiker nicht einig. War es der Weihnachtstag 800 als Leo III Karl den Grossen in Rom zum Kaiser krönte? Oder das Jahr 911 als die Ostfranken Konrad I zum König wählten?

Schmidt-Kaspar folgt der Historikertradition des 19. Jahrhunderts und beginnt seine Geschichte im Jahre 919 mit der Inthronisierung des Sachsen Heinrich I, auch Heinrich der Vogler genannt.

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Klaus-Jürgen Grün
Freitag, der 19. Februar 2010

Eilmeldungen

Am 18. Februar 2010 werden am späten Vormittag in Deutschland alle Nachrichtensender unterbrochen durch die „Eilmeldung“: „Amokläufer tötet Lehrer an einer Schule in Ludwigshafen“. Warum ist dies eine Eilmeldung?

Wodurch wird diese Meldung wichtig? Was wollen die Medien durch diese Meldung erreichen?

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GRÜNSIX
Donnerstag, der 18. Februar 2010

Sondersendung: Radiophilosophie #066 – MORDSGESCHICHTE.

Seit gestern stehen zwei Jugendliche vor Gericht,
die einen 22-jährigen halb tot geprügelt haben,
weil der so blöd geglotzt hat.
In Alabama erschießt eine Hochschuldozentin
3 Kollegen und verletzt 3 schwer,
weil sie nicht verbeamtet wird.
In Abu Ghureib foltern amerikanische Soldaten nicht nur,
sondern ergötzen sich dabei an
sadistischen und perversen Methoden.
Warum machen die das?
Sind die alle bekloppt?
Zwangsläufig.
Denn das Denken und die Vernunft sitzen im kleineren,
neueren Teil vom Kopf.
Im großen, älteren sind die Aggressionen.
An unserer westlichen Zivilisation arbeiten wir erst seit 3000 Jahren.
Aber uns Menschen gibt es schon 697000 Jahre länger.
Wir sollten uns also nicht wundern,
dass so viel passiert.
Wir sollten uns wundern,
dass so wenig passiert.

KJG/SIX

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Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema

Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln:

100211 Twitterer und Blogger sind eine Subspezies der Hacker #Twitter #Bloggen #IT #Informatik

100212 Twitter ist das Salz in der leckeren Blog-Suppe. #Twitter #Bloggen #Weisheit

100213 Sei beim Tweeten und Bloggen immer authentisch! #Twitter #Bloggen #Regel

100214 Bloggen ist Cobol, Twitter ist C. Was ist C++? #Twitter #Bloggen #Informatik

100215 In Twitter (und beim Bloggen) herrscht Dauerfasching – viele tragen eine Maske!  #Twitter #Bloggen #Eindruck

100216 Wenn das Thema deines Blogs/Tweets heikel ist, schlafe eine Nacht darüber, bevor Du veröffentlichst! #Twitter #Bloggen #Regel

100217 Promille sind auch beim Bloggen und Twittern gefährlich! #Twitter #Bloggen #Alkohol

Jeden Tag veröffentliche ich einen neuen Tweet zu Twitter und Bloggen. Siehe unter Twitter und „follow“ RolandDuerre!

Viel Spaß beim Folgen!

RMD

GRÜNSIX
Mittwoch, der 17. Februar 2010

Sondersendung: Radiophilosophie #065 – KRIEGSDROGE.

Afghanistan hat 28,0 Mio Einwohner.
Getötete Zivilisten im Jahr 2009: 2300.
Die mexikanische Stadt Ciudad Juárez hat 1,3 Mio Einwohner.
Davon in 2009 getötet: 2500.
Macht relativ gesehen das 24-fache an Getöteten.
In Ciudad Juárez tobt ein Drogenkrieg.
In Afghanistan beginnt er gerade.
In Helmand, dem Opiumzentrum.
Hauptfinanzquelle der Taliban.
Die Isaf-Truppen gegen die Taliban.
Die Statistiken werden sich angleichen.
Kein Ausweg?
Doch.
Freigabe der Drogen.

KJG/SIX

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Roland Dürre

Memento mori

Dieser Artikel hat seinen Ursprung in Twitter.

Dort hat mir Barbara Schieche (nicht zu verwechseln mit meiner Barbara :-)) geschrieben:

@RolandDuerre Wie wärs mit einem „Memento mori“-Beitrag oder dass das Leben leichter wird, wenn man es vom Ende her denkt? #aschermittwoch

Memento mori bedeutet wörtlich „Gedenke zu sterben“. Sei Dir Deiner eigenen Sterblichkeit bewusst!. Es ist ein Symbol der Vanitas, der Vergänglichkeit, bezogen speziell auf den Menschen.

Es ist doch ganz einfach. Das Leben beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod. Also ist der Weg das Ziel, und nur der Weg. Denn wenn man am Ziel angelangt ist, dann ist man tot – und das Leben ist vorbei.

Aber ist Barbaras Gedanke nicht großartig?

Was ist, wenn ich mein Leben nur als eine Geschichte betrachte? Geschichten können schön und tragisch sein. Geschichten sind Informationen, die Gefühle hervorrufen. Geschichten kann man interpretieren. Man erzählt sie von vorne nach hinten, vom Anfang zum Ende.

Wenn ich die Geschichte meines Lebens rückwärts erzähle, beginnt sie mit dem Tod und endet mit der Geburt (oder kurz vor der Zeugung). Und der Zustand vor der Geburt dürfte ähnlich sein wie der nach dem Tode. Zumindest kenne ich niemand, der rückwärts von einem ewigen Leben z.B. im Paradies träumt.

Und so schlecht war doch mein Zustand vor meiner Geburt gar nicht. Ist doch wirklich ein tröstlicher Gedanke!

So sehe ich mein Leben als Teil des großen Geheimnisses. Und finde das einen für mich guten Gedanken zum Aschermittwoch.

RMD

P.S.
🙂 So habe ich doch noch einen Artikel zum Aschermittwoch geschafft. Danke an Barbara Schieche!

Und werde heute das Schifahren ganz besonders genießen!

P.S.2
In Amerika gibt es eine Professorin, die lässt ihre Studenten Tag und Nacht mit einer „integrierten“ Videocamera herumlaufen. Sie kann sich vorstellen, dass wir in Zukunft das gesamte Leben eines Menschen digitalen filmen. Von der Geburt bis zum Tode!

Das ganze Leben auf einem Chip? Der uns bleibt wie die alten Schwarzweiß-Fotos unserer Altvorderen.

Irgendwie fällt mir dieses Jahr nichts zum Aschermittwoch ein. Deshalb verweise ich auf meinen Artikel zum Aschermittwoch 2009. Da war ich mit dem Rad auf dem Weg von Rom über Sorrento/Amalfi und Pompeji nach Neapel.

Heute bin ich in den Bergen beim Schifahren.

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Roland Dürre
Dienstag, der 16. Februar 2010

IF-Blog-Party am 31. März 2010

 

Vorankündigung!

Die IF-Blog-Party ist ein zwangloses Treffen von Autoren, Förderern und Sympathisanten von IF-Blog. Wir veranstalten sie ein paar mal im Jahr. Und diskutieren und planen, nicht nur im Umfeld von IF-Blog.

Vor allem ist unsere IF-Blog-Party eine gemütliche „Happy Hour“ mit Speis und Trank und der Möglichkeit, sich persönlich kennen zu lernen.

Jetzt steht der Termin für die nächste IF-Blog-Party fest:

Mittwoch, der 31. März!

Wir feiern diesmal an einem ganz besonderen Platz: In Bayerns größtem Windrad, dem

Windrad in Kienberg!

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