Roland Dürre
Samstag, der 24. April 2010

Bier

Gestern war der Tag des Deutschen Bieres. Anno 1516, also vor 494 Jahren wurde das Bayerische Reinheitsgebot erlassen. Um dieses wichtige Datum zu würdigen und einen guten Schluck Bier zu kosten, haben wir uns am Mittag in der Forschungsbrauerei getroffen.

Unter den Teilnehmern dieses Treffens waren Dr. Edwin Ederle als Vertreter der Unternehmer-Fraktion, aus IF-Blog gut bekannt als Autor (E2E). Jochen (Dr. Hans-Joachim Köbler) mit Frau Rita waren als Vertretung der Wissenschaft dabei.

Prominentester Teilnehmer aber war Extremsportler Harald Hofmann. Er ist unter anderem Langstreckenläufer, seine Lieblingsdistanz ist der Marathon. So nebenher hat er am 21.03.2010 den 6-Stundenlauf Ottobrunn mit einer geschafften Distanz von 78.290 km gewonnen! Ihm gibt gutes Bier immer Stärkung für seine sportlichen Herausforderungen.

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Die Libelle ist mehrdeutig, steht für eine Art von Insekten ebenso wie für ein Verschlüsselungsverfahren des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, für eine Mattführung im Schach, ein Messinstrument für die Lage von Flugzeugen und noch einiges andere.

Seit dem unvergesslichen „Der Spion, der aus der Kälte kam“ ist John Le Carré ein unbestrittener Meister des Spionageromans, in den Kulissen der Irrungen und Wirrungen des kalten Krieges.

Die „Libelle“ ist, fast 30 Jahre nach der Erstauflage und 20 Jahre nach dem Mauerfall, immer noch ein Ausnahmewerk von brennender Aktualität. Schauplatz sind Europa und der vordere Orient. Thematisiert werden der Nahostkonflikt und damit verbundener Terrorismus, die Protagonisten sind Meister berechnender Lügen, falscher Fährten und geschickter Manipulation.

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Roland Dürre
Freitag, der 23. April 2010

Mut

Aus der Rede unserer Kanzlerin zu Afghanistan ist mir neben der Wiederholung des Satzes eines ehemaligen SPD-Granden “Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt” besonders der Satz “Wir müssen den Mut haben, uns zu einer getroffenen Entscheidung zu bekennen” haften geblieben.

Wie kann man einen solchen Satz in einem wichtigen Gremium wie dem Bundestag zu einem so ernstem Thema wie Afghanistan aussprechen?

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Roland Dürre

Autofahren

Mittlerweile bin ich mir sicher:

Autofahren macht unglücklich

Die Erklärung ist ganz einfach:

Beim Autofahren muss ich mich konzentrieren, kann mich aber körperlich nicht abreagieren. Unterschwellig akkumuliert sich die Hektik und der Stress. Gleich ob ich mich im Wettbewerb der hohen Geschwindigkeit auf den Autobahnen oder im  Stop-And-Go-Stadtverkehr von Ampel zu Ampel befinde. Und ich muss still sitzen, kann bestenfalls (und auch nur wenn ich alleine bin) vor mich schimpfen.

Meine demonstrierte lässige Sitzhaltung des souveränen Fahrers nutzt da auch nichts. Auch die gefühlte Omnipotenz im großen Zeh des rechten Fußes auf dem Gaspedal oder des kleinen Finger der linken Hand am Tempomat kann das nicht ausgleichen. So sitze ich scheinbar souverän am Steuer einer (über-)kräftigen Maschine mit tollem Design und glänzenden Lack , aber mein vegetatives System leidet unter einer Belastung, die körperlich nicht kompensiert werden kann.

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Roland Dürre
Donnerstag, der 22. April 2010

Rentenbremse

War schon vor längeren in der Zeitung und ist wohl ein wenig vergessen worden:

Rentner werden eine Nullrunde bekommen

Der Untertitel war:
Nur das von der großen Koalition beschlossene Gesetz zur Rentensicherung bewahrt sie vor einer Reduktion der Renten.

Als erste Frage stellt sich mir:

Gilt das auch für Beamtenpensionen?

Aber das soll in diesem Artikel Nebensache bleiben.

Ursache für die Nullrunde ist, dass die statistisch gemessenen Gehälter in Deutschland fallen. Dies ist so, obwohl wir tarifliche Erhöhungen haben, also im tariflichen Gehaltsraum die Gehälter nicht fallen. Es ist nur ein Schluss naheliegend:

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Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema

Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln:

100415 Beim Twitter und Bloggen kann man sich zumindest nicht die Finger abschneiden? #Twitter #Bloggen #Hobbies #Kreissaege

100416 Twittern und Bloggen hilft auch bei Einsamkeit am Stammtisch. #Twitter #Bloggen #Weisheit

100417 Auch am Wochenende macht Twittern und Bloggen Spaß. #Twitter #Bloggen #Weisheit

100418 Vielleicht kann man mit Twittern und Bloggen die Welt ein klein wenig verändern? #Twitter #Bloggen #Weisheit

100419 Erstaunlich, was man ich aus Tweets und von Bloggern so alles erfahre. #Twitter #Bloggen #Weisheit

100420 Twittern und Bloggen aus dem Liegestuhl so in der Sonne ist auch nicht schlecht. #Twitter #Bloggen

100421 Gerade zur Wochenmitte Bloggen und Twittern wir um die Wette. #Twitter #Bloggen #Regel

Jeden Tag kommt ein neuer Tweet dazu. Siehe unter Twitter und “follow” RolandDuerre!

Viel Spaß beim Folgen!

RMD

Bernhard Findeiss
Mittwoch, der 21. April 2010

Gestrandet…

Nun hat die Aschewolke aus Island also auch uns erwischt.

Dabei war der Plan eigentlich ganz einfach:

Meine Frau und ich wollten zum Ende meines auf 2,5 Wochen angesetzten Urlaubs noch für 1 Woche in den Badeurlaub fahren. Ganz egal wohin. Hauptsache warm und nicht allzuweit weg (d.h. nicht mehr als 2-3 Stunden Flugzeit).

Im Unterschied zu sonst wollten wir dieses Mal aber nicht schon ewig im Voraus buchen, sondern kurzentschlossen, also “Last Minute”, uns ein gutes Angebot schnappen. Das erste Mal nach fast 10 Jahren Individualtourismus also wieder eine Pauschalreise.

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Roland Dürre

SPOF

SPOF – Single point of failure

Gestern wurde uns in den Medien die Abhängigkeit unserer Gesellschaft und Industrie vom Flugverkehr drastisch vor Augen geführt. Dass es keine Rosen aus Kenia und exotischen Früchte mehr gibt, kann ich gut verschmerzen. Versuche ja jetzt schon, den Konsum solcher Dinge zu vermeiden.

Heute haben wir von den ersten Produktionseinstellungen bei BMW gehört – weil die Elektronik auch just in time durch Flugtransport geliefert wird.

Solche Schwierigkeiten werden in Zukunft aus vielen Gründen immer häufiger auftreten und wir werden damit fertig werden müssen und sicher auch fertig werden. Ich bin überzeugt, dass wir mit 10 % des normalerweise stattfindenden Flugverkehrs auch sehr gut und in Wohlstand leben könnten.

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Roland Dürre
Dienstag, der 20. April 2010

Neuer Autor bei IF-Blog: Alfred Doll

Ganz herzlich begrüße ich Alfred Doll als neuen Autor bei IF-Blog!

Alfred Doll hat Informatik studiert und in unterschiedlichen Führungspositionen gewirkt. Wir verstehen uns recht gut, er ist wie ich Schüler von Rupert Lay.

Seit Jahren beschäftigt er sich mit werteorientiertem Management. Vor sieben Jahren hat er ein eigenes Beratungsinstitut dazu gegründet.

Alfred Doll kommt viel herum und vermittelt seine Erfahrung als Unternehmer und Vorstand in philosophieorientierten Kommunikations- und Führungsseminaren. Mit zahlreichen Führungskräfte ist er persönlich bekannt.

Er  hält auch öfters Reden und publiziert zu den Themen Nachhaltigkeit, Verantwortung, Führungsdialektik, Corporate Social Responsibility und werteorientiertes Management.

Einen ersten Artikel von ihm haben wir schon veröffentlicht. Ich freue mich auf weitere und eine gute Zusammenarbeit.

RMD

Roland Dürre

Der Koffer

Mein Apple, mein Lebensretter?

Langsam ist mein Gestell wieder in Ordnung, so berichte ich mal von den Gefahren des Eisenbahnfahrens und welchen zusätzlichen Nutzen so ein Apple auch noch haben kann …

Am letzten Donnerstag war ich unterwegs nach Rosenheim. Um 9:30 war bei atunis ein Workshop angesagt. Von Ottobrunn nach Rosenheim dauert die Fahrt insgesamt 54 Minuten (inklusive Umsteigen am Ostbahnhof), davon verbringt man 29 Minuten an Bord des EC 111, der planmäßig in Rosenheim um 9:04 ankommt.

Die erste positive Überraschung am Morgen: Der EC 111 nach Klagenfurt kam am Ostbahnhof um 8:35 pünktlich an! Nach dem Einsteigen war auch gleich im ersten Abteil eines österreichischen 2. Klasse Wagen ein Platz frei. Ich teilte mir das Abteil mit zwei weiteren Reisenden.

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