Roland Dürre
Mittwoch, der 30. Juni 2010

brand eins im Juli – Kooperieren. Oder verlieren!

Schwerpunkt Beziehungswirtschaft

Es ist schon viel gewandert, aus der Aktentasche in den Koffer, vom Nachtisch auf den Schreibtisch, vom Autorücksitz in die Eisenbahn, dann ins Hotel und wieder in den Reisekoffer. So ging es die ganze letzte Woche, immer war es mit mir unterwegs.

Nur zum Lesen kam ich nie. Der Grund dürfte sein, dass ich zu viel in Beziehungswirtschaft gemacht habe.

Aber im Ernst. Nein, auch dieses brand eins mag ich sehr. Bestätigt es doch wieder meine Vorurteile. Bin ich doch überzeugt, dass viele Kleine, die kooperieren, sich recht gut auch gegen Giganten wehren können.

Und bekanntlich lieben Leser ja das Magazin am meisten, in dem das drin steht, was sie eh schon glauben. Eigentlich ganz einfach. So ist es auch bei mir.

Aber wenden wir uns dem Heft zu. Hier ein paar Lesetipps:

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Roland Dürre
Dienstag, der 29. Juni 2010

Tankstellenpreise

Meine Tankstelle in Ottobrunn

Die Preise an den Tankstellen gehen hoch und runter. Oft dreimal am Tag und gelegentlich gleich um 5 Cent und mehr. Auch regional (München City und Ottobrunn) sind die Preise sogar der selben Marke zur selben Uhrzeit oftmals ziemlich unterschiedlich.

Das erscheint zuerst Mal unlogisch. Warum sollte der Liter Diesel vom gleichen Konzern zur selben Zeit in Ottobrunn ein paar Cent mehr kosten als im Zentrum Münchens – oder anders herum? Und wieso dann  am Abend dann wieder 3 Cent weniger? Und am nächsten Morgen wieder 4 Cent mehr? Warum dieses permanente Rauf und Runter?

Bisher dachte ich, dass das an einem nervösen Markt liegt. Ich nahm an, dass Spekulation, Marktengpässe und ähnliches die Ursachen für dieses Phänomen sind und habe dazu einen Artikel geschrieben.

Mittlerweile habe ich eine bessere Erklärung:

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Roland Dürre
Montag, der 28. Juni 2010

Bilderrätsel

Was ist das?Was wird auf dem Bild gezeigt?

Wer es weiß, schicke die Lösung per E-Mail an mich!

Die ersten drei richtigen Einsender werden mit einem kleinen Präsent belohnt.

Als Preis stehen wieder mal zur Auswahl:

  • der große orange und windfeste InterFace-Regenschirm,
  • das Buch Der Ketzer Rupert Lay und das Versagen der Kirche oder
  • 1 Paket Feinschmecker-Kaffee (von Supremo aus Unterhaching).

Ein kleiner Tipp zur Lösung: Ich habe das Sportgerät im Süden Deutschlands fotografiert.

Die Lösung werde ich in zwei Wochen hier veröffentlichen!

RMD

Roland Dürre
Sonntag, der 27. Juni 2010

China 4

Erfahrungen aus China

Westliche Unternehmen haben vielen Probleme bei der Produktion in China. Aus der Fertigung wurde mir folgendes berichtet:

Zulieferungen durch chinesische Betriebe haben oft eine ungenügende Qualität. Bis zu 30 % des Wareneingangs sind nicht direkt in der (automatisierten) Fertigungslinie verwendbar. Man muss die ungenauen Teile zurück geben und hat beliebig viel Ärger mit den Lieferanten. Das ist die westliche Methode.

Die Chinesen lösen das Problem anders. Parallel zur ersten voll automatisierten Fertigungslinie fahren sie eine zweite Linie, die „handindustriell“ arbeitet. Da kommen die Teile aus der Zulieferung hin, die eben nicht so ganz genau passen. Und mit der Hand kriegt man das schon hin.

Das geht natürlich auch deswegen, weil die Arbeitskosten in China in Relation zu den restlichen Aufwänden praktisch vernachlässigt werden können.

RMD

P.S.
Die Erfahrungen sind mir persönlich aus zweiter Hand erzählt. Weitere findet man, wenn man in IF-Blog im Suchfeld z.B. China eingibt.

Roland Dürre
Samstag, der 26. Juni 2010

Ein alternativer Bundespräsident?

Eine Idee zum Wochenende!

Irgendwie bin ich immer mehr Edwins (E2E) Meinung, dass man das höchste Amt nicht so einfach verlassen sollte, wie es „unser“ Bundespräsident Horst Köhler getan hat. War irgendwie wie Fahnenflucht oder Desertion.

Gerade in schwierigen Zeiten hat ein Bundespräsident eine besonders hohe Verantwortung. Dieser darf man sich eigentlich nur verweigern, wenn es dafür zwingende Gründe gibt. Und die sollte man dann auch ehrlich kund tun.

Mir scheint aber das ganze Amt des Bundespräsident über die Jahre und wegen der politischen Gewohnheiten und des Missbrauchs durch die Oligarchie der Parteien sowieso entgleist.

Deshalb mein Vorschlag:

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Die profunden Kenntnisse des Autors und seine brillante Erzählkunst lassen Geschichte hautnah miterleben.

Es beginnt Mitte des 13. Jahrhunderts mit dem Interregnum, der „kaiserlosen, schrecklichen Zeit“ und endet am 10.11. 1483 mit der Geburt Martin Luthers. Im Zeitraum von fast 250 Jahren spielte sich viel ab in Mitteleuropa: Die aus der Krim über Genua importierte Pest riss tiefe Lücken in die Reihen der Bevölkerung, das aufstrebende Bürgertum der Städte kaufte und kämpfte sich frei von der Macht des Adels, deutsche Kaufleute (Hanse) und Ritter (Deutscher Orden) dominierten in den Nordmeeren und Osteuropa, Konzil von Konstanz und Hussittenkriege bildeten die Vorhut der Reformation, Hexenjagden und „danses macabres“ waberten vor dem Hintergrund der Dekadenz des Rittertums, der Unterdrückung der Bauern.

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Roland Dürre
Freitag, der 25. Juni 2010

Wikipedia #11 – „Fahnenbildung“

Dr. Klaus-Jürgen Grün (Philosoph, Hochschullehrer, Unternehmer, IF-Blog Autor und guter Freund) veranstaltet unter anderem Dialektik-Seminare. Als besonderes „Highlight“ bietet er den Teilnehmern an, mit ihnen durch Bildung einer „Fahne“ Erkenntnisgewinn zu definierten Herausforderungen zu generieren.

Bei meinem Mentor Rupert Lay habe ich die „Fahnenbildung“ viele Jahre fleißig geübt und sehr zu schätzen gelernt.

Und immer gerne weiter empfohlen. Aber was macht ein moderner Manager, wenn er einen Begriff nicht kennt?

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Roland Dürre
Donnerstag, der 24. Juni 2010

Barbara!

Öffentlicher Liebesbrief

Maresa, Rupi, Sophie, Sabine, Martin, Anna, Maximilian (v. l. n. r.)

Heute hat (meine) Barbara Geburtstag. Seit 38 Jahren kenne ich sie jetzt schon und fast so lange sind wir ein Paar.

Sieben Kinder haben wir gemeinsam. Auf dem Bild kann man alle sieben sehen, die Aufnahme ist erst ein paar Tage alt.

Liebe Barbara,

viel haben wir gemeinsam erlebt. Es war immer sehr schön mit Dir. Möge es noch möglichst lange so bleiben, dann bin ich komplett zufrieden. Und sehr glücklich.

Zu Deinem Geburtstag alles Liebe und ein ganz großes Dankeschön!

In Liebe!

Dein Roland

Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema

Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln:

100617 Der Hufschmied twittert, der Goldschmied bloggt 🙂 . #Twitter #Bloggen #Handwerk #Vergleich

100618 Ab und zu darf/kann/muss man auch Absurditäten twittern und bloggen. #Twitter #Bloggen #Absurditaeten

100619 Leider kann man schlechtes Wetter auch nicht mit Twittern oder Bloggen vertreiben. #Twitter #Bloggen #Zauberei

100620 Auch an seinem Geburtstag kann man trefflich twittern und bloggen. #Twitter #Bloggen #Einsamkeit

100621 Auch während der Fußball WM lässt sich trefflich twittern und bloggen. #Twitter #Bloggen #Sport #Spass

100622 Über Diktaturen lässt sich ganz trefflich Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Widerstand #Freiheit

100623 In Diktaturen lässt sich gar nicht Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Unterdrueckung #Unfreiheit

Jeden Tag kommt ein neuer Tweet dazu. Siehe unter Twitter und “follow” RolandDuerre!

Viel Spaß beim Folgen!

RMD

Roland Dürre
Mittwoch, der 23. Juni 2010

China 3

Erfahrungen aus China

Mich hat interessiert, auf welchen Stand die Landwirtschaft in China ist. Vor allem wollte ich wissen, wie hoch da der Grad der Industrialisierung ist. Es muss ja einen Grund für die vielen Arbeitskräfte geben, die in den Fabriken für Minimallöhne die billigen Waren für unsere Märkte herstellen.

Die Antwort hat mich überrascht. Unser China-Besucher hat berichtet, dass die Reisfelder in China immer noch wie früher arbeitsintensiv mit dem Wasserbüffel bewirtschaftet werden. Und die Industrialisierung der Landwirtschaft erst noch bevor steht.

Daraus schließe ich, dass bald noch mehr billige Arbeitskräfte in die chinesischen Fabriken strömen werden. Irgendwie gefällt mir das gar nicht und ich hoffe, dass die Zeit-Raum-Schwelle bald wieder höher wird (z.B. durch steigende Transport- sprich Energiekosten).

Die chinesische Bäuerin telefoniert aber schon heute mit ihrem Mobiltelefon, während sie ihren Wasserbüffel über die Felder führt. Denn mobil telefonieren und die notwendigen Geräte sind billig in China.

Nur „twittern“ kann sie nicht. Dann würde sie ja wissen, was in der Welt so läuft. Und das will man nicht.

Wasserbüffel und Mobiltelefon„, die chinesische Variante unseres bayerischen „Lederhose und Laptop„?

RMD

P.S.
Die Erfahrungen aus China sind aus zweiter Hand und wurden uns persönlich erzählt. Begonnen habe ich die Reihe mit Neues aus China.