Roland Dürre
Donnerstag, der 30. September 2010

Ende eines Mittelständlers.

Gestern als Schlagzeile im Wirtschaftsteil der SZ vom 29. September auf Seite 21:

„Im Griff der Banken: Jetzt wird es eng für die Traditionsfirma Rodenstock“.

Darunter stand übrigens witzigerweise noch eine Schlagzeile:

„Daimler bekommt einen Ethik-Vorstand“

und noch eins tiefer in genauso großen Lettern:

Jetzt auch in Simbabwe
(zur Entdeckung von Afrika als neuen Wachstumsmarkt durch den amerikanischen Handelskonzern Walmart).

Eine lustige Kombination. Als ob ein Kabarettist für Wahl und Anordnung der Überschriften in der SZ die Verantwortung übernommen hätte.

Aber jetzt zum Unternehmen Rodenstock. Wie komme ich darauf?

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Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema

Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln:

100923 Ein fauler Apfel steckt hundert an – gilt auch für Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

100924 Ein faules Ei verderbt den ganzen Brei – gilt auch für twittern und bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

100925 Ein Fünkchen ist auch Feuer – gilt auch für twittern und bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

100926 Der Zweck heiligt das Mittel nicht – gilt auch für twittern und bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

100927  Ein Geiger zerreißt viel Saiten, eh er Meister ist – gilt auch für twittern und bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

100928 Ein gut Lied mag man dreimal singen – gilt auch für twittern und bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

100929 Ein guter Namen ist besser als Reichtum – gilt auch für twittern und bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

Jeden Tag kommt ein neuer Tweet dazu. Siehe unter Twitter und “follow” RolandDuerre!

Viel Spaß beim Folgen!

RMD

P.S.
Die Sprichworte habe ich auf Alle deutsche Sprichwörter gefunden.

Roland Dürre
Mittwoch, der 29. September 2010

Großprojekte, die ich mag.

Vor kurzem habe ich das Projekt S21 kritisiert. Eine der Rückmeldungen auf meinen Artikel war, dass ich wohl keine Großprojekte mögen würde.

Das ist falsch. Ich bin für Großprojekte. Ich bevorzuge zwar kleine Projekte und meine, dass man versuchen muss, Großprojekte sauber in viele kleine zu modularisieren.

Aber wir brauchen „Großprojekte“, um halbwegs unseren angenehmen Lebensstandard inklusive einer hohen Mobilität, die nicht unbedingt individuell und auf Autoscooter-Mentalität aufbauen muss, halten zu können.

Aber es sollten sinnvolle Projekte sein, die unsere Infrastruktur verbessern und das absehbare Ende der scheinbar beliebigen Verfügbarkeit von fossiler Energie ausgleichen. Ich nenne ein paar Beispiele:

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Detlev Six
Dienstag, der 28. September 2010

Hartz IV, ein Selbstversuch.

5 Euro bezahlt also Jan Fleischhauer
vom SPIEGEL für ein Glas Wein
(das hat ihm Anne Will am Sonntag
herausgelockt – eher herausgepresst).

5 Euro können Empfänger von Hartz IV
mehr ausgeben – für einen ganzen Monat.

Was sagt uns das?

Nichts.

Auf ähnlich hilflosem Niveau waren die
Diskussionen von gut verdienenden
Öffentlichkeitsarbeitern über Empfänger
von Hartz IV schon zur Einführung des
neuen „Existenzminimums“.

Ich wollte damals wissen, wie das ist, von
345 Euro leben zu müssen, ich wollte es
nicht von den Theoretikern der Empathie
hören oder von Leuten, die ein knallhartes
politisches Interesse haben, ich wollte es
selbst erleben.

Also entschloss ich mich, Hartz IV zu leben.

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Auf der Postseite des IF-Blog haben wir auch ein paar Umfragen geschaltet. Die laufen jetzt schon eine Zeit lang. Ich werde sie jetzt schrittweise reduzieren und dann auch neue schalten.

Heute schließe ich die Umfrage, bei der es um die Bewertung von vorbeugenden Maßnahmen gegen die zunehmende Gewalt in unserer Gesellschaft geht.

Welches OpenSource Projekt sollte mehr unterstützen werden?

  • OpenStreetMap (26%, 18 Stimmen)
  • Wikipedia (26%, 18 Stimmen)
  • Linuxprojekte (14%, 10 Stimmen)
  • OpenOffice (13%, 9 Stimmen)
  • WordPress (7%, 5 Stimmen)
  • Entwicklungsumgebungen (7%, 5 Stimmen)
  • Firefox (7%, 5 Stimmen)

Stimmen gesamt: 70

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Klaus Küster

Partisan, II

In der Psychologie wird mit einem Begriff
gearbeitet:

Selbst-Wirksamkeit.

Heißt:
ziehen wir mal alles ab, was im Außen
SCHIEF läuft.
Was tust DU, damit Du halbwegs
GERADE
durchs Dasein gehst?

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Meinen Vortrag

Lehren für Unternehmensführer – das Leben, das Wissen, die Informatik und die Ethik

im Rahmen der Vorlesungsreihe

„Innovative Unternehmer“ / Sommersemester 2010
Führung von wachstumsorientierten Unternehmen

habe ich jetzt in vier Teilen bei youtube zum Anhören und Anschauen oder „download“ oder „einbetten“ bereit gestellt:

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Detlev Six

Gequirlte Werbung.

Wenn sie kommt, schalten wir hektisch um.
Selbst Jugendliche flüchten ihretwegen zu
den geriatrischen  Anstalten  ARD und ZDF.
Genau, wir sprechen von Werbung, von
Werbespots. Milliarden werden für sie
ausgegeben, Milliarden verdunsten wie
das Geld der Banken.

Seit 5 Jahren gibt es You Tube und welch‘
ein Wunder, Leute schauen sich Werbung
freiwillig an. Das erfolgreichste Viral (so
heißt die Werbung, die Leute an Leute
weiterempfehlen), hat mittlerweile 134 Mio
Zuseher. Bei Kosten von maximal 5000 Euro
pro Spot. Die Nummer 1 der kostenfreien
Werbung ist ein Hersteller von Mixern, die
alles quirlen, was Sie reinstecken.

Ist das nicht ein herrlicher Gedanke für
arme Mittelständler, Werbung für Millionen
ohne Millionen?

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Mir scheint, dass unsere Regierungen seit mindestens einer Dekade unsere „Gesundheit reformieren“ :-).

Noch viel länger ist mir ein ganz einfacher Vorschlag bekannt, der die Kosten mit großer Wahrscheinlichkeit senken würde.

Und gegen den ich noch keinen vernünftigen Einwand gehört habe.

Eine Transparenz der Kosten schaffen!

Das könnte man so machen, dass jeder Patient zeitnah zur Behandlung eine präzise Information über die Kosten erhält, welche Kosten die Behandlung und die Medikamente verursachen.

Und optimistisch wie ich bin, glaube ich, dass das sehr schnell zu einem veränderten Verbraucherverhalten führen würde.

Aber will man das überhaupt?

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Roland Dürre
Sonntag, der 26. September 2010

brand eins im Oktober – WISSEN WAS GUT IST

Diesmal kommt es ganz in Gelb daher, das Brandeins des Oktobers. Der Titel ist eindrucksvoll.

Wissen, was gut ist.

mit dem

Schwerpunkt Qualität.

Das schafft Erwartungen und verspricht einiges. Macht neugierig und ich schaue sofort rein, ob sich das Versprechen erfüllt?

Aber zuerst zum Inhalt. Es sind diesmal 180 Seiten mit 28 Artikeln und ein bisschen etwas kommt ja immer noch dazu.

Ganz früh im Heft wird die erste gute Frage gestellt:

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