Roland Dürre
Dienstag, der 30. November 2010

Verpixeltes Land … (III)

Nach meinen umstrittenen Artikeln Verflixtes, verpixeltes Land und Internet-Analphabeten versuche ich noch eine einfache Erklärung für das Verpixeln von Häusern in Googles Streetview durch ihre deutsche Besitzer anzubieten. Hier ist sie:

Bei uns regiert halt ganz konsequent das Motto

Geiz ist geil!

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Lutz Wulfestieg
Montag, der 29. November 2010

Verwirrung durch Frau von der Leyen

Es ist ja nicht so, dass ich mich nicht über gute Zahlen aus der Wirtschaft freuen würde. „Nur“ noch 2,945 Millionen Menschen haben laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit im Oktober keinen Job. Nach den erst einige Monate alten Prognosen auf Grund der Wirtschaftskrise eine gute Zahl.

Leider erinnerte ich mich an die Ankündigung, dass Hartz IV Empfänger keinen Beitrag mehr zur Rentenversicherung bekommen sollen.
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Und wieder haben wir eine neue Autorin für IF-Blog.de gewonnen: Sabine Sammer.

Sabine kenne ich schon seit vielen Jahren. Natürlich war sie auch eine ganze Zeit lang bei Siemens tätig. Sabine steht nicht nur als Mutter von drei Kindern „ihre Frau“.

Beruflich ist sie als Assistentin des Geschäftsführers bei einem bekannten Unternehmen der Medientechnologie erfolgreich. Und wenn ihr dann immer noch langweilig ist, muss sie sich um ihre hübschen Hunde Jerry und Berry kümmern … oder geht segeln …. oder schreibt für IF-Blog.

Hier auch der Link auf ihren ersten Artikel.

Liebe Sabine, ich freue mich, dass Du bei IF-Blog mit machst!

RMD

P.S.
Einen zweiten Artikel hat sie auch schon geschrieben:
Und wer ist diesmal schuld daran?

Erst die Schafe, dann die Rindviecher danach die Vögel und letzten Winter die Schweine….. Welches Tier ist denn in diesem Winter für die kommende Grippe-Welle oder gar Pandemie verantwortlich? Wer hat noch nicht – wer will nochmal?

Oder fällt die Grippe auf Grund überaus gut gefüllter Kassen und brillanter Bilanzen gewisser Pharma-Konzerne dank massiver Überproduktion von Grippe-Impfstoffen dieses Jahr ersatzlos aus?

😉 Man könnte noch Wetten abschließen!

Es kann natürlich auch sein, dass aufgrund der „massiven“ aktuellen Terrorbedrohung der „Schrecken“ der Grippe in den Hintergrund tritt.

2S

Jetzt ist es passiert. Die Schweiz hat die rigorose Ausweisung von strafffälligen Ausländern beschlossen. Für Schwerverbrechen wie Mord oder Raub aber auch für die Erschwindelung von Sozialleistungen gilt jetzt, dass die Verurteilten nach Verbüßung ihrer Strafe quasi automatisch der Ausschaffung übergeben werden.

Die Gegner von Volksabstimmungen in Deutschland haben scheinbar wieder einen Beleg, dass Volksabstimmungen schlecht sind. Sie kritisieren die Schweizer Kleinbürger, die so falsche Entscheidungen fällen.

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Bei einem meiner (Wissens-)Streifzüge lande ich in Wikipedia auf dem Artikel Operations Research (kurz OR ). OR, im Deutschen auch Unternehmensforschung[1] genannt, sei ein Teilgebiet der Angewandten Mathematik, das sich mit der Optimierung bestimmter Prozesse oder Verfahren beschäftigt.

Ich war verblüfft. Dachte ich doch bisher immer, Unternehmensforschung und Operation Research wären zwei verschiedene Dinge.

Der Verweis auf die Fußnote in Wikipedia bei Unternehmensforschung[1] zeigt schon die Problematik:

  1. In den späten 1960ern und frühen 1970ern wurde versucht, den Begriff „Ablauf- und Planungsforschung“ in der deutschen Sprache zu etablieren.

Ablauf- und Planungsforschung hat so in meiner Denke mit Unternehmensforschung ja kaum etwas zu tun!

Jetzt schreibe ich mal, wie ich die Dinge so begriffen habe …

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Vor kurzem habe ich in einem Artikel bedauert, dass so viele Häuser im Südosten Münchens verpixelt sind (in streetview). Fand ich gar nicht gut. Ein Kommentar zu meinem Artikel war „viel Lärm um nichts…“. Deswegen noch einmal:

Ich glaube nicht, dass das ganze so unwichtig ist. Um es zu erklären, greife ich zu einem Postkarten-Gleichnis.

Gehen wir mal viele Jahre zurück. Gerade ist eine neue Technologie erfunden worden, die Photographie. Sie verbreitet sich mit hohem Tempo. Photographen ersetzen die Lohnmaler. Sie fertigen Porträts an, fotografieren Hochzeiten, Feste … und Landschaften.

Gleichzeitig hat sich eine neue Mobilität entwickelt. Immer mehr Menschen besuchen mit Kutsche, Zug und Schiff andere Länder und Städte. Bis ins ferne Italien nach Venedig reisen sie.

Und findige Unternehmer haben ein neues Produkt entwickelt. Die Postkarte! Die Zeit ist reif, denn gerade hat sich ein funktionierendes Postsystem weltweit verbreitet. Und unsere Reisenden haben die Möglichkeit, mit einer Postkarte ein Bild vom Ziel ihrer Träume nach Hause zu senden. Fürwahr, ein sensationeller Fortschritt.

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Roland Dürre
Samstag, der 27. November 2010

Erinnerung: Wikipedia nicht vergessen!

Einfach weil ich das Internet für relevant und Wikipedia für ganz besonders wichtig halte, weise ich an dieser Stelle auf den Spendenaufruf von Jimmy Wales, dem Gründer von Wikipedia hin.

Was wäre die Welt ohne Wikipedia?

Für mich ist Wikipedia eines der großen, vielleicht das größte Weltwunder der Gegenwart!

Wir alle sind diesem gigantischen Unternehmen unsere Solidarität schuldig. Und besonders den vielen Menschen, die dieses Projekt ehrenamtlich voranbringen. Die schier unvorstellbare Zeiten mit Recherchieren, sorgfältigem Abwägen und Prüfen und diszipliniertem Schreiben für Wikipedia bringen. Alles nur für die gemeinsame Vision, das Wissen der Welt objektiv und jenseits aller Interessen zu beschreiben und zu bewahren. Jederzeit für alle Menschen zugänglich. Und vor jedem kommerziellen Einfluss zu schützen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Menschen, die Wikipedia unterstützen, sei es mit Rat, Tat oder finanzieller Unterstützung!

RMD

Die letzte Lektüre historischer Romane liegt für mich jetzt etwa 50 Jahre zurück. Damals waren es die 4 ersten Bände der „Angélique-Serie“ von Anne Golon. Die lebhaften und farbenfrohen Beschreibungen des Lebens am Hofe des Sonnenkönigs faszinierten mich damals wohl weniger als die erotischen Irrungen und Wirrungen der sanftäugig, sinnlichen „Marquise des Anges“, am „Court des Miracles“, unter Piraten im Mittelmeer und im Harem des Sultans von Marokko.

Meyer ist redlicher Reporter bei der „Ostsee-Zeitung“ und präsentiert wohl hier sein Erstlingswerk, ausgezeichnet mit dem ersten Preis im Wettbewerb „Historischer Roman des Jahres“ des Rowohlt Verlages. Meine Meinung ist weniger schmeichelhaft und das gilt für das Buch gleichermassen wie für die Juroren von Rowohlt.
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Sabine Sammer
Freitag, der 26. November 2010

Alle Jahre wieder……?

Der Winter und Weihnachten naht und somit auch die stade Zeit. Damit uns Menschen auf Erden nicht zu friedlich zumute ist, schwebt die Terror-Wolke über uns.

In den letzten Jahren war es immer der dankbare Araber, der seinen gut gefüllten Geldbeutel verloren hatte und dem ehrlichen Finder (einem Deutschen) bei der Rückgabe seines Eigentums ganz im Vertrauen verraten hat, er (der Deutsche) möge sich in der Adventszeit möglichst fern von einem bestimmten (im vorliegendem Fall Münchener) Einkaufszentrum fernhalten, da genau dort ein Attentat geplant sei.

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