Roland Dürre
Montag, der 31. Januar 2011

Zugunglück in Sachsen-Anhalt

Seit meiner frühen Jugend bin ich Eisenbahn-Fan. Wenn mich jemand gefragt hätte, ob es in Deutschland noch Strecken ohne INDUSI (1934 in Deutschland als erstes Land eingeführt) gibt, hätte ich das für unmöglich gehalten. Bestenfalls für Zugstrecken im Balkan oder in Afrika.

Beim MDR lese ich jetzt:

Erst bei Geschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern seien magnetische Abbremssysteme vorgeschrieben. Auf dem Streckenabschnitt Magdeburg-Halberstadt seien diese Notbremssysteme bei überfahrenen Haltesignalen noch nicht flächendeckend nachgerüstet worden, weil hier nur ein Tempo von 80 Stundenkilometern erlaubt sei.

Das finde ich entsetzlich. Jeder Mensch weiß, dass menschliches Versagen vorkommt. Und dass ein Zug ohne INDUSI ein Signal überfährt, passiert immer wieder. Und wenn das auf einer eingleisigen Strecke passiert, dann knallt es mit großer Wahrscheinlichkeit.

Seit 1934 sind 77 Jahre vergangen. Und der Fall der Mauer ist auch schon mehr als 20 Jahre her. Und immer noch verkehren in Deutschland auf eingleisigen Strecken Züge ohne INDUSI. Ist eigentlich unvorstellbar.

Was haben die nur mit meinem Soli gemacht?

RMD

Am Montag vor einer Woche habe ich mir in ARTE Marnie angeschaut. Ein wunderbarer Film, eben ein Klassiker. Ihr erinnert Euch bestimmt an die Geschichte:

Der Verleger Mark verliebt sich in die Kleptomanin Marnie, eine faszinierende Frau, und versucht, hinter das Geheimnis ihrer Krankheit zu kommen. Er ahnt, dass ihre hemmungslosen Diebstähle wie auch ihre panische Berührungsangst einem schrecklichen Kindheitserlebnis entspringen. Bald ist Mark davon überzeugt, dass Marnie nur durch eine schockhafte Begegnung mit ihrer Vergangenheit zu heilen ist..

Der Film ist sehr zu empfehlen. Wenn Ihr mal wieder „Lust kaufen“ gehen, ist diese Dvd bestimmt nicht die schlechteste Wahl.

Nach dem Film habe ich ein wenig gezappt, und bin beim Bayerischen Fernsehen bei den „Lebenslinien“ hängen geblieben.

„Erst war ich nur der weiße Boss …“

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Klaus Hnilica
Sonntag, der 30. Januar 2011

Das unverfrorene Huhn…

Carl und Gerlinde (II)

Als Carl vor die Haustür trat, schrumpfte er auf die halbe Länge!
So kalt war es! Kälter als im Winter. Und das im September, wo man üblicherweise immer noch mit einem spätsommerlichen Nachschlag rechnen konnte. Vermutlich war diese Erwartung auch der Grund gewesen, dass Carl seinen Bademantel gar nicht erst zugemacht hatte und er auch barfuss in seinen Birkenstockschlappen stand.

Drohte jetzt die Kältestarre?

Carl hatte von diesem Zustand gehört und wollte deshalb, einem spontanen Impuls folgend, gleich wieder umkehren und die Zeitung lieber zwei Stunden später holen, wenn sich die Sonne doch noch durch die Wolkendecke gebohrt hatte.

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Was die Glaubwürdigkeit und Objektivität betrifft, folgendes: Der Autor hat in Berlin Geschichte studiert und lebt seit Jahren in Starnberg. „Preussens Gloria“ stand, gut sichtbar, im Regal der genialen Bahnhofsbuchhandlung von Bad Endorf, die auf Wunsch, fast jedes Buch innerhalb von 24 Stunden heranschafft.

Es beginnt mit einem Paukenschlag. 1701 krönt sich Kurfürst Friedrich III, Sohn Friedrich Wilhelms, des Grossen Kurfürsten, zum König von Preussen, Friedrich I. Ihm folgen Friedrich-Wilhelm I (Soldatenkönig) und Friedrich II. Die „Gloria“ endet 1786 mit dem Tod des Grossen Fritz. Im gleichen Jahr erscheinen Bürgers „Wunderbare Reisen des Freiherrn von Münchhausen“, Mozarts „Figaros Hochzeit“ wird uraufgeführt.

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Roland Dürre
Freitag, der 28. Januar 2011

:-) Anleitung zum Glücklichsein

Diese Weisheit ist wichtig für den Radler, wenn er durch Afrika oder Asien reist:

Cook it, Peel it or Leave it …

Sie lehrt, dass man dort nur Dinge essen soll, die man vorher gründlich geschält oder gekocht hat. Und von allem anderen besser die Finger lässt.

Einen ähnliche Weisheit gibt es auch für unser Leben, sei es privat oder beruflich

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Roland Dürre
Donnerstag, der 27. Januar 2011

Von Ottobrunn nach Unterhaching #22 – Spuren im Schnee

Gestern morgen bin ich vom Frühschwimmen im Phoenix kommend unterwegs nach Haching zu InterFace wieder mal ins Office geradelt. War ein wenig spät dran, es war schon fast 10:00. In der Nacht hatte es ein wenig geschneit. So war der Radweg voller Spuren. Ich kann es nicht lassen und zähle sie.

Viel mehr als 10 Räder sind in den letzten Stunden hier nicht gefahren. Am Ende des Weges im Bild verläuft der Radweg parallel zur Landstraße von Ottobrunn nach Unterhaching in Richtung Autobahn. Dort kommen 2 Tunnels und dann die um Unterhaching herum unvermeidlichen Discounter.

Auf der Landstraße brummt es so richtig. Schleppender Verkehr, auf beiden Spuren. Ich zähle die Autos eine Zeit lang. In wenigen Minuten kommen ich auf mehr als 100. Seit heute früh müssen hier Tausende von Autos vorbeigefahren sein.

Ich würde mir wünschen, dass die Anzahl der Autos auf der Strecke um eine Null weniger und die der Radspuren um eine Null mehr werden.

Wäre schon ein Fortschritt.

RMD

Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema

Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln:

110120  Geige den Leuten, wie du willst, du geigst selten allen recht – gilt auch für Twitterer und Blogger. #Twitter #Bloggen #Weisheit

110121 Geld genommen, um Freiheit gekommen – gilt auch für Twitterer und Blogger. #Twitter #Bloggen #Weisheit

110122 Geld Regiert die Welt  – gilt auch beim Twittern und Bloggen? #Twitter #Bloggen #Weisheit

110123 Gelehrte Leute sind auch oft große Narren – gilt auch beim Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

110124 Geloben ist ehrlich, Halten beschwerlich – gilt auch für Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

110125 Gemein Gerücht ist selten erlogen – gilt auch fürs Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

110126 Genug ist besser als zuviel – gilt auch für Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

Jeden Tag kommt ein neuer Tweet dazu. Siehe unter Twitter und “follow” RolandDuerre!

Viel Spaß beim Folgen!

RMD

P.S.
Die Sprichwörter habe ich auf Alle deutsche Sprichwörter gefunden.

Roland Dürre
Mittwoch, der 26. Januar 2011

AGORA – Mein Partner (10)

Hurra. ich bin nicht alleine …

Letzte Woche sind wir lange zusammen gesessen, Marc Borner und ich. Das Ergebnis war: Wir machen das Ding und bauen IF-AGORA gemeinsam auf!

Marc ist ein langjähriger Freund, mit dem ich schon vor vielen Jahren in Workshops und bei Seminaren zusammen gearbeitet habe. Marc hält erfolgreiche Seminare. Parallel arbeitet er an seiner Doktorarbeit, die er im April abschließen wird.

Wir glauben beide an die Idee IF-AGORA und werden sie gemeinsam vorantreiben. Für die nächsten Wochen hat für uns das “Befüllen” des Marktplatzes mit spannenden Wissensangeboten Priorität.

Marc Borner ist also ab jetzt nicht nur der erste (Muster-)Wissensanbieter, sondern auch mein Mitstreiter bei IF-AGORA.

Lieber Marc, ich freue mich auf die Zusammenarbeit!

RMD

Neugierig geworden? Dann einfach zu von IF-AGORA gehen und Aktuelles lesen. Oder gleich auf den Marktplatz!

Roland Dürre
Dienstag, der 25. Januar 2011

Unternehmensweiter Kalender – oder Facebook und Doodle?

The big change!

🙂 In zwei Artikeln (hier die Links zum ersten und zum zweiten) habe ich vor einiger Zeit gegen den Unsinn von einem unternehmensweiten Kalender geschimpft.

Neue Werkzeuge wie Facebook (FB) und Doodle bestätigen meine Vorurteile. So wurden im Radio Kinder gefragt, für was sie denn FB eigentlich nutzen würden. Die häufigste Antwort war „um Freunde zu treffen„. So könne man sich das viele Herumtelefonieren ersparen.

So geht das heute: Man eröffnet einen Event im Internet, dann kommen die Spezis. Keine Telefonate mehr.

Das war doch bei unseren geschäftlichen Meetings auch so. Zu den ganz wichtigen Meetings hat man eingeladen. Dann kamen die Teilnehmer schon. Wenn es nicht so wichtig war, dann hat man viel telefonieren müssen, um ein Meeting zu arrangieren. Und wenn es nicht so wichtig war, dann hat man es halt sein gelassen. Weil man eben nicht so viel telefonieren wollte.

Außer man hatte eine gute Sekretärin. Die hat dann die Leute zusammen getrommelt. Allerdings hatten nur unsere Chefs diesen Luxus. Das hat unsere Chefs auch vor sinnlosen Meetings bewahrt (und vor störenden Anrufen geschützt). Das war ein großes Glück für unsere Chefs. Heute haben das nur noch ganz wenige.

Und wir haben die reinsten Terminorgien. Es gibt keine Sekretärinnen mehr, die uns schützen. Über Outlook und Exchange werden die wenigen freien Löcher im Kalender ausspioniert und dann auch noch in die letzte freie halbe Stunde eine Telco gepresst. Nein sagen ist schwer …

Wenn die dann zwei Wochen später stattfindet, haben sich die Dinge längst überholt. Und alle langweilen sich zu Tode, lesen während dessen ihre E-Mails und müssen am Abend das nacharbeiten, was sie tagsüber vor lauter Meetings nicht geschafft haben. Grauenhaft.

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Roland Dürre
Montag, der 24. Januar 2011

AGORA – Wissensangebote (9)

Die ersten drei Wissensangebote sind abgegeben.

Als erster hat sich Marc Borner eingetragen. Marc ist nicht nur im Thema OpenSpace zu Hause. Er wird sich aber demnächst selbst vorstellen und berichten, was er noch so alles macht. Das Angebot von Marc ist nicht nur interessant, es dient auch als Entwurfsmuster (pattern design) für alle Anbieter.

Dem Marc wollte ich nicht nachstehen. So habe ich ein persönliches Angebot eingestellt, das ich mir schon lange überlege:

Roland Dürre liest Rupert Lay

Und dann haben wir unsere Dijana Dengler getroffen. Dijana ist Fide-Meisterin und die beste Schachspielerin, die ich persönlich kenne. Und sie hat ein ganz interessantes Angebot formuliert, das ich immer gerne Schach für Manager nenne und das Sie schon länger mit großem Erfolg realisiert.

Aber alles nähere findet man auf dem Marktplatz von IF-AGORA!

RMD