Machen wir doch mal ein kleines Quiz. Die Initialen in der folgenden Zeile stehen für sechs Polit-Protagonisten. Es sind fünf Männer und eine Frau. Alle aus dem amerikanisch-europäischen Einflußbereich. Drei davon sprechen deutsch als Muttersprache, zwei sind aus Frankreich und Italien, eine Person lebt jenseits des Atlantik. Einer ist schon verstorben, ein anderer ohne politisches Amt, der Rest wohl auf oder vor dem Karriere-Höhepunkt.

J. H.; K-H. G.; K. T. z. G; N. S.; S. B.; S. P.

Alle kamen als Hoffnungsträger, vielleicht weil sie mehr oder weniger glaubhaft den kleinen oder großen Messias oder Sonnenkönig, Verzeihung die Sonnenkönigin geben konnten (Was ist die weibliche Form von Messias?). Alle scheinen reich und mächtig zu sein und sind massiv in der Regenbogenpresse vertreten.

Wer errät sie? Die Lösung finden Sie am Ende des Artikels.

Es sei noch verraten, dass sie alle eine Gemeinsamkeit haben. Ihr Handeln wird immer wieder als nicht sonderlich integer, moralisch oder gar tugendhaft bewertet. Und trotzdem werden sie von ihren Untertanen so sehr geliebt, dass sie immer wieder gewählt werden bzw. gewählt werden würden, wenn dies noch möglich wäre. Und je mehr sie anstellen, desto beliebter scheinen sie zu werden.

Woher kommt das nur?

Wie bei allen schwierigen Fragen scheint die Antwort auch hier ganz einfach zu sein!

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Roland Dürre
Sonntag, der 27. Februar 2011

Potpourri von Ulf Posé!

Ein bisschen Lesestoff als kleines ethisches Feuerwerk zum Sonntag.

Oder auch „Post von Ulf Posé„.

Hier gibt es vier mal den ethischen Kompass von Ulf in Form seiner aktuellsten Kolumnen bei managerSeminare.

Er berichtet von vier Moralischen Missverständnissen.

In vier ganz kurzen und wirklich lesenswerten Artikeln:

Brauchen wir Kameradschaft oder Freundschaft?
Wir müssen alle Freunde sein! (933)

Wenn es bei der Karriere nur aufs Können ankäme, dann wären viel mehr Frauen in den „wichtigen“ Positionen?
Auf's Können kommt es an! (984)

Wer nur die Buchstaben einer Regel befolgt, ohne nach ihrem Sinn zu fragen, erreicht letztlich das Gegenteil von dem, was eigentlich gewollt ist?
Eine Regel ist eine Regel! (1148)

Zu den drei Regeln von Anatol Rapoport

  1. „Beginne immer kooperativ.“
  2. „Beantworte Kooperation immer mit Kooperation.“
  3. „Beantworte Nichtkkooperation immer mit Nichtkooperation.

(Tit for Tat)?
Der Klügere gibt nach! (1007)

Viel Spaß bei der Lektüre!

RMD

P.S.
Die Links findet man auch auf unserer Seite Dokumente, da stehen noch viel mehr interessante Titel zum Laden und Lesen, nicht nur von Ulf.


Wem der Autor nicht bekannt ist, der trete vor!

Die Paperbacks von John Grisham bestücken seit Jahren die Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen in allen Ländern der Erde. Er ist der absolute Spezialist des „legal thriller“. Seine Helden sind aufrichtige Rechtsanwälte und Richter. Seine Szenarien sind attraktiv, einleuchtend und durchaus realistisch: Die Opfer sind kleine Leute, die Täter die Mächtigen. Den Hintergrund bilden die Organisation und Funktionsweise der amerikanischen Justiz und Gesellschaft.

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Roland Dürre
Freitag, der 25. Februar 2011

IT-Fortschritt

Vor kurzem hat mir ein junger Mensch geschrieben, dass der Fortschritt in der IT gar nicht so aufregend wäre, wie ich das behaupten würde. Das wäre doch alles ganz normal. Da hat es mich so richtig gerissen.

Vor 5 Jahren waren Lösungen utopisch, die heute wie selbstverständlich genutzt werden. Vieles, was so einfach ausschaut und funktioniert, hat einen unglaublichen funktionalen Tiefgang. Ein paar Beispiele:

Sprachübersetzung

Ich bin irgendwo auf der Welt in einem Land, dessen lokale Sprache ich nicht spreche. Ich habe einen Wunsch und treffe einen Menschen, mit dem ich mich in keiner gemeinsamen Sprache unterhalten kann. Eine neue App macht es möglich, dass ich eine Frage in meiner Sprache dem i-Phone stellen kann. Kurze Zeit später stellt dann das i-Phone meinem Gesprächspartner diese Frage in der gewünschten Landessprache. Mein Gesprächspartner beantwortet dem i-Phone die Frage in seiner Sprache und ich kann die Übersetzung der Antwort kurz später wieder in meiner Sprache lesen oder hören.

Das kann eine neue App, die ganz gut funktionieren soll. Vor kurzem war so etwas nur in einer schlechten Science Fiction (SF) Soap vorstellbar …

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Klaus Hnilica
Donnerstag, der 24. Februar 2011

Wozu denn noch Sport?

Carl und Gerlinde (IV)

„Lass doch die Mundwinkel nicht so hängen, Carl, du bist nicht die Kanzlerin“, sagte Gerlinde schon zum dritten Mal an diesem Sonntagmorgen. Schließlich schien endlich wieder einmal die Sonne und sie hatte sich solche Mühe mit dem Frühstückstisch gegeben…

Aber Carls Laune war, trotz aller Sonne, in den Keller marschiert! Ein Blick in die Sonntagszeitung hatte genügt. Was die in Garmisch wegen der Olympischen Winterspiele in 2018 aufführten, war’ einfach zum Heulen! Wie verrottet war dieses Land eigentlich? Diese ganze ‚Leckt’s mi’ – Einstellung zogen Carl nicht nur die Mundwinkel nach unten sondern vermasselte ihm selbst auch jede Lust auf Sport.

Wozu sollte er sich in dieser Gesellschaft noch bewegen? Konnte ihm das jemand sagen? Da schmierte er sich doch lieber noch eine zusätzliche Schicht Schokocreme auf seinen Frühstücktoast und auf die Unterseite auch noch! Das war zwar nicht gesund, aber so köstlich tröstlich…

„Was heißt vermasselt dir die Lust auf Sport…? “ fragte Gerlinde spitz, „du bewegst dich doch eh schon lange nicht mehr“, sagte sie und wühlte sich maulwurfartig durch den Regionalteil… „Du schaffst es ja morgens nicht einmal mehr bis zum Briefkasten, um die Zeitung zu holen…“

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Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema:

Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln:

110217 Große Worte und nichts dahinter – gibt es auch beim Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

110218 Große Worte, kleine Werke – gilt auch für Twitterer und Blogger. #Twitter #Bloggen #Weisheit

110219 Großer Stein ist schwer zu werfen – gilt auch jenseits von Twittern und Bloggen? #Twitter #Bloggen #Weisheit

110220 Großtun ist keine Kunst – gilt auch beim Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

110221 Gut Ding will Weile – gilt für Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

110222 Gut macht Mut – gilt auch fürs Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

110223 Gute Ware lobt sich selbst – gilt auch für Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

Jeden Tag kommt ein neuer Tweet dazu. Siehe unter Twitter und “follow” RolandDuerre!

Viel Spaß beim Folgen!

RMD

P.S.
Die Sprichwörter habe ich auf Alle deutsche Sprichwörter gefunden.

Ein Freund hat sie mir geliehen. Eine DVD des Kinofilms mit dem harmlosen Titel „We Feed The World“.

Ich habe mir den Film angesehen. Alle Folgen. Und habe danach sehr schlecht geschlafen.

Es war kein Gruselfilm. Im Gegenteil: Der Film zeigt nur, wie wir unsere Nahrungsmittel produzieren – und wie wir den Überfluss verschwenden. Ein ganz sachlicher Dokumentationsfilm mit schlichten Bildern und einfachen Interviews. Ein Film, der absolut schlechtes Gewissen macht. Der zeigt, wie entartet wir geworden sind und wie grauenvoll wir mit dem Reichtum der Natur – unserer Existenzgrundlage – umgehen

Jetzt habe ich entdeckt, dass man diesen wichtigen Film auf youtube umsonst anschauen kann. Hier ist der Link!

Bitte schaut mal rein! Zumindest für einen Block. Meine zynische Empfehlung:
Die Produktion von Brathendeln in Österreich …

RMD

Roland Dürre
Dienstag, der 22. Februar 2011

2-Wochen-News #26 – IF-Forum und „up and away“!

Liebe Leser von IF-Blog,

zum ersten möchte ich auf den nächsten Vortrag in unserem IF-Forum hinweisen:

Stefan Gillessen spricht am 1. März im IF-Forum über “Den Klang des Urknalls”

(Link oder http://bit.ly/gMkGZA)

Es sind noch ein paar Plätze frei – so freue mich auf ein paar „späte Gäste“. Außerdem übertragen wir wieder live über u-stream, so dass auch Menschen in der Ferne zu hören können. Ich verspreche – es wird ein ganz besonderer Vortrag – unterhaltsam, spannend und sogar mit sensationellen Neuigkeiten aus wirklich erster Hand.

Unsere Übersetzerin, die Evelyn (EG) ist für ein paar Wochen in Urlaub. Sie zieht in ihr neues Häuschen um und verfügt derzeit über keinen Internet-Anschluss. Deshalb stagnieren die Übersetzungen. Das ist schade, insbesondere für unsere vielen englisch-sprachigen Leser in außerhalb Deutschlands. Aber nach ihrem Urlaub will sie wieder kräftig in die Tasten schlagen.

Und in gut einer Woche bin ich dann weg. Mich treibt es auf die andere Seite der Welt. Ab 4. März werde ich für gut drei Wochen unterwegs sein und erst am 29. März wieder in München landen. Habe aber fest vor, IF-Blog dann auch über Satellit oder wie auch immer weiter zu pflegen und meine Eindrücke und Impressionen zu berichten.

Bin mal gespannt, wie das funktionieren wird.

Aber allen, die hier bleiben, wünsche ich bald die ersten sonnigen und warmen Frühlingstage. Lange kann es ja nicht mehr dauern.

RMD

Kaum ist sie drei Tage her, ist die Bürgerschaftswahl in Hamburg ja schon wieder aus den Medien und Köpfen. Dabei gibt es eine Zahl und einen Trend, der wirklich Sorgen machen sollte:

Laut der Quelle Wikipedia erlebte Hamburg bei der Bürgerschaftswahl 2008 die niedrigste Wahlbeteiligung seit 1946 – mit 63,5 Prozent. Die Wahlbeteiligung 2011 lag mit (vorläufig) 57 Prozent noch deutlich unter dem bislang schlechtesten Ergebnis von 2008.

Dazu muss ich nichts mehr sagen …

RMD

Roland Dürre

IF-FORUM 2011

Reminder – heute in einer Woche:

Stefan Gillessen am 1. März im IF-Forum

„Der Klang des Urknalls“

Und wir übertragen wieder live ins Internet – siehe Hinweis am Artikelende.

Die Planung unserer traditionellen Vortragsreihe „IF-Forum“ ist jetzt weitgehend abgeschlossen. Wie in jedem Jahr werden wir auch 2011 im IF-Forum drei Vorträge anbieten. Wieder haben wir ein besonderes Motto gewählt:

Mensch&Wissen

Die Vorträge im Jahr 2011 werden sich um das Universum und die Evolution drehen und informieren, was Grundlagenforschung heutzutage tatsächlich bedeutet.

Dr. Stefan Gillessen vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) in Garching bei München wird am Dienstag, den 1. März 2011 den ersten Vortrag im IF-Forum in 2011 halten:

„Der Klang des Urknalls“

Lange Zeit galt die Kosmologie als eine etwas unsaubere Wissenschaft – zu wenige der kosmologischen Parameter konnten gemessen werden, zu viel Spekulation war möglich. Das hat sich in den letzten Jahren drastisch verändert: Satelliten, die das Lichtecho des Urknalls untersuchen, geben den Wissenschaftlern inzwischen sehr genaue Einblicke in das Geschehen im jungen Kosmos.

So enthält der Zutaten-Mix für das Universum nur wenig normale Materie, dafür viel dunkle Materie, und eine dunkle Form von Energie durchdringt den Kosmos. Dagegen scheint die Geometrie des Universums einfach, nämlich flach zu sein. Diese Ergebnisse passen erstaunlich gut zu den Vorstellungen, die sich die Kosmologen in vielen Jahrzehnten erarbeitet hatten.

Der Vortrag stellt die moderne Urknalltheorie vor und erläutert im Detail, was die Nobelpreis-geadelten Messungen der Satelliten COBE und WMAP für das Universum bedeuten: Der Urknall ist eine empirisch zugängliche und inzwischen gut geprüfte Theorie.

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