Roland Dürre
Dienstag, der 31. Mai 2011

Wie würden Sie die EURO-Krise meistern?

Ich habe eine neue Umfrage gestartet. Man findet sie gleich in der rechten Spalte neben diesem „post“.

Es gibt fünf Antworten, eine davon darf (soll) man auswählen.

  • Den EURO stützen bis zum geht nicht mehr!
    Wer der Meinung ist, wir sollten einfach so weitermachen, der ist hier richtig. Vielleicht mit der Begründung:
    Noch funktioniert es ja, keiner weiß wie lange, aber es kann ja auch noch länger gut gehen und irgendwann mal ist ja sowieso Schluss – das war immer so.
  • Die alten Währungen für alle Länder wieder einführen!
    Das könnte die richtige Wahl für Menschen sein, die viel mit Anwendungen der IT arbeiten. Denn bei jedem Programm gibt es ein „undo“.
  • Neue Währungen regional und entsprechend wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit einführen!
    Das könnte die Wahl der Kybernetiker und Systemanalysten sein. Man konstruiert ein paar Währungen für das geeinte Europa. Ich nenne diese mal  €1, €2, €3, €4 und €5 und einen „Durchschnitts-Euro“ als Verrechnungseinheit. Dann ordnet man diese den Ländern entsprechend ihrer volkswirtschaftlichen Stärke zu und lässt diese dann gegen den „Durchschnitts-Euro“ floaten. Die Bayern und Badenwürttemberger würden dann €1 bekommen. Griechenland und Berlin dagegen €5. Und dann geht es los, das freie Spiel der Kräfte des Marktes, das die wirtschaftlichen und strukturellen Unterschiede der Regionen Europas ausgleichen hilft.
  • Währungen freigeben – der Markt wird es richten!
    Wohl die richtige Wahl für die Anhänger von OpenSource und der „Freien Marktwirtschaft“. Jeder, ob Land, Staat, Kommune, Bank, Unternehmen oder Privatperson darf sich seine eigene Währung schaffen. Das könnte der PayPal-Dollar oder Ebay-Penny genauso sein wie der Internet-Virtual oder der Gulden aus dem Allgäu.
  • Die Politik der BRD und EU ist die einzig richtige und wird erfolgreich sein.
    Das ist natürlich die Wahl für alle, die der Meinung sind, dass unsere diversen Administrationsschichten einen guten Job machen und das Währungsthema gut steuern.

Aber eigentlich schreibe ich den Artikel nur, um Sie zu überzeugen, dass Sie unbedingt an der Umfrage teilnehmen müssen! Und entschuldige mich, dass diese sicher ein wenig ironisch, polemisch und tendenziös ist.

Also, trotzdem kurz nach rechts gehen und eine Auswahl anklicken! Danke!

RMD

Roland Dürre
Montag, der 30. Mai 2011

ERGO und die Nutten

Das ist wieder so ein Fall für die Heuchler in unserem Land. Da soll Ergo seinen besten Vertriebsleuten bei einem rauschenden Fest ein wenig Sex gegönnt haben. Und alle empören sich. Warum? Weil das so schrecklich unmoralisch ist? Weil ein gesellschaftliches Tabu verletzt wurde?

Ist GoKart- oder Bob-Fahren besser? Oder Hubschrauberfliegen? Nur weil es teurer ist? Oder schöne Einladungen ins Drei-Sterne-Lokal? Gemeinsames Kegeln? Oder zum medizinischen Kongress nach Mallorca reisen? Formel 1 in den Emiraten oder Eisrennen in Norwegen? Oder das Incentive in NY (USA) zum Briefing für die nächsten Vertriebsaktion? Das Rafting fürs Team Building? Oder was es da alles immer so gibt?

Ich betrachte das mal rein kaufmännisch.

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Roland Dürre
Sonntag, der 29. Mai 2011

brand eins im Juni

Von Mittwoch bis Freitag liegt das neue brand eins auf meinem mittelständischem Schreibtisch. Ungelesen, noch in der Cellophan-Hülle verpackt. Und jeden Morgen lacht mich der Titel an (aus):

Es gibt intelligentes Leben im Konzern.

So habe ich genug Zeit zum Überlegen und Spekulieren. Was meint brand eins? Der in rot gehaltenen Aussage möchte ich nicht widersprechen. Aber da kommt noch eine Frage:

Warum die Großorganisation überlebt?

Wie ich finde, eine sehr gute Frage. Ich beantworte sie mir  so:

Große Organisationen haben eine unheimliche Macht. So können sie den Markt, vielleicht sogar die ganze Welt beeinflussen, steuern und verändern.

Und da Systeme träge sind und gesellschaftliche Veränderungen in der Regel nur langsam vor sich gehen, haben die eher nicht so schnellen Großen genug Zeit sich anzupassen. Gefährlich wird es für die großen nur, wenn die Veränderung zu schnell kommt.

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Roland Dürre
Samstag, der 28. Mai 2011

Werner Schlierf – „Kiesgruben-Krattler“

Oder auch:

Geschichten aus einer schadhaften Zeit

Von Werner Schlierf habe ich mal ein wunderbares Theaterstück gesehen: „Chewing Gum & Chesterfield„. Das wurde Ende der 80iger von einem Laientheater mit soviel Herzblut in der Turnhalle des MTV München in der Isarvorstadt gespielt, dass ich gleich mehrmals im Stück war.

Zur Weihnachtsfeier damals noch  der InterFace Connection haben wir unsere Mitarbeiter und Kunden in die Turnhalle eingeladen und das Stück für sie nochmal aufführen lassen. Es wurde eine unserer schönsten Weihnachtsfeiern.

Werner Schlierf hat auch Bücher geschrieben. In seinem „Kiesgruben-Krattler“ geht es um die Zeit zum Ende des zweiten Weltkrieges und die anschließenden Jahre. Entdeckt habe ich es in der „Sonntagsbeilage“ von Michael Skasa, der jeden Sonntag im 2. Programm des bayerischen Rundfunks um 10 Uhr ein besonderes Thema mit gesprochenen Texten und passender Musik behandelt. Die Sendung wird um 17:00 am selben Tag wiederholt. Eine Radiosendung, die ich nur jedem ans Herz legen kann.

Am Sonntag vor drei Wochen wurde in dieser Sendung der sechsundsechzigste Jahrestag der Kapitulation Deutschlands behandelt. Eine Geschichte aus dem Buch von Werner Schlierf war auch dabei. Die fand ich sehr bemerkenswert.

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Roland Dürre
Freitag, der 27. Mai 2011

Die neuen Grundrechte …

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffer soll gesagt haben, dass das erste Grundrecht eines Bürgers sei, nicht in die Luft gesprengt zu werden. Heute morgen in Bayern 2 gehört. Er leitet daraus wohl das „Grundrecht“ auf weitere Einschränkungen der Freiheit aus Angst vor dem Terrorismus ab.

Da würde ich sagen, dass wir in Deutschland doch besser vor dem in die Luft gesprengt werden als vor dem Abschaffen der Freiheit geschützt sind. Und zitiere wieder einmal Benjamin Franklin (1706-1790):

» Jene, die grundlegende Freiheit aufgeben würden, um eine geringe vorübergehende Sicherheit zu erwerben, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit. «

» Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. «

(Laut wikiquote stammt dieses Zitat tatsächlich von Benjamin Franklin).

Wenn ich solche „Rhetorik“ vom Grundrecht nicht in die Luft gesprengt zu werden ernst nehme, dann fällt mir ein, dass ein genauso wichtiges Grundrecht eines Bürgers sein könnte, nicht in einem Verkehrsunfall – ob schuldig oder unschuldig – zu Tode zu kommen.

Wenn ich mir dann überlege, dass in diesem Jahr wohl nur ganz wenig deutsche Menschen in die Luft gesprengt worden sind – und davon die meisten wohl nicht von Terroristen sondern bei der Ausübung ihres Berufes – im Straßenverkehr aber immer noch die Anzahl der Verkehrstoten in Tausend pro Jahr gemessen wird (von der Anzahl der Verletzten und Schwerverletzten gar nicht zu reden), dann frage ich mich doch, warum der Terrorismus dogmatisch als die ultimative Gefahr für Leib und Leben zelebriert wird, aber die Politik nicht mal in der Lage ist, ein Tempolimit einzuführen.

Also, bitte keine so blödsinnige „Rhetorik“ mehr! Besonders nicht, wenn man vorgibt, ein verantwortungsbewusster Politiker zu sein.

RMD

Roland Dürre
Donnerstag, der 26. Mai 2011

Endlagerung – NEIN!

Als Retourkutsche auf den Kurswechsel der Bayerischen CSU fordert die Bundes-SPD, auch Bayern wieder in die Suche nach einem Standort für die „Endlagerung“ des Atommülls einzubeziehen.

Dabei habe ich Stimmen aus der Wissenschaft gehört, die sagen, dass es keinen Sinn macht, den Atommüll „endzulagern“.

Vielmehr sollte man auf Lagerstätten setzen, deren Sicherheit man für die nächsten 50 bis 100 Jahre, maximal 200 Jahre abschätzen bzw. garantieren könne. Und vor allem solle man den Müll so „zwischenlagern“, dass er rückholbar bleibe.

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Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema:

Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln:

110519 Jedem gefällt seine Weise wohl, darum ist das Land der Narren voll – auch beim Twittern und Bloggen? #Twitter #Bloggen #Weisheit

110520 Jedem Narren gefällt seine Kappe – auch beim Twittern und Bloggen? #Twitter #Bloggen #Weisheit

110521 Jeder fege vor seiner Tür – könnte man auch manchen Blogger empfehlen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

110522 Jeder hält sein Stroh für Heu und des andern Heu für Stroh – auch beim Twittern und Bloggen? #Twitter #Bloggen #Weisheit

110523 Jeder hat so seine Weise – gilt auch für Twitterer und Blogger. #Twitter #Bloggen #Weisheit

110524 Jeder ist seines Glückes Schmied – gilt auch fürs Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

110525 Jeder kann, so viel er tut – gilt auch fürs Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

Jeden Tag kommt ein neuer Tweet dazu. Siehe unter Twitter und “follow” RolandDuerre!

Viel Spaß beim Folgen!

RMD

P.S.
Die Sprichwörter habe ich auf Alle deutsche Sprichwörter gefunden.

Gastautor(en)
Mittwoch, der 25. Mai 2011

Aus dem Internet – ganz mathematisch betrachtet.

From a strictly mathematical viewpoint it goes like this:

What Makes 100%? What does it mean to give MORE than 100%? Ever wonder about those people who say they are giving more than 100%? We have all been to those meetings where someone wants you to give over 100%. How about achieving 103%? What makes up 100% in life?

Here’s a little mathematical formula that might help you answer these questions:

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Redlicher Roland rühmt rollendes Radln!

Gern lese ich Rolands Berichte über Radl-Touren in Korsika, auf Sardinien, im Maghreb oder in Bayern. Die Preise von Kost und Logis in Unterkünften diverser Kategorien interessieren mich dabei weniger, als die Tagesleistungen des Drahteseltouristen und sein etwas unorthodoxes Verhältnis zu dem, was er gern als „Radln“ qualifiziert. Um es vorweg zu nehmen, wir stehen vor einem klaren Fall der Vorspiegelung falscher Tatsachen.

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Roland Dürre
Dienstag, der 24. Mai 2011

Alles Gute zur Hochzeit – Regina und Martin!

Traukirche in BockhornAm Samstag, den 21. Mai 2011, hat Martin Holzner, Vorstand und Gesellschafter der IF-Tech AG, seine Regina vor den Traualtar geführt.

Die kirchliche Trauung erfolgte am Vormittag in Bockhorn (Nahe Kirchasch).

Nach der Kirche feierte die große Hochzeitsgesellschaft mit ca. 200 Gästen im Landhaus Hinterberg bei Dorfen (Kreis Erding, Obb).

Und ich hatte die große Ehre, eingeladen zu sein! Vielen Dank!

Es war eine echte Traumhochzeit!

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