Jetzt als Video im Internet

Zwischen 1995 und 2005 haben wir (Bernd Sielaff und ich) regelmäßig Vorträge von Rupert Lay gefilmt. Das waren digitale Aufnahmen im Format DV (Digital Video). Friedrich Lehn hat die Aufnahmen in ein modernes Format gebracht und überarbeitet. Jetzt werde ich regelmäßig das eine oder andere Video aus dieser Reihe von und mit Rupert in voller Länge in meinem youtube-Kanal autorisiert vom Ronneburger Kreis veröffentlichen.

Als letztes habe ich „Der Beitrag des Managements zur Wertschöpfung im Unternehmen“ vom 23. September 2001 in Büdingen veröffentlicht. Von diesem Vortrag waren bisher her nur Teile verfügbar ist jetzt auch in voller Länge verfügbar.

Mit den Veröffentlichungen möchte ich und der Ronneburger Kreis einen Beitrag dazu leisten, dass das für mich so wichtige Wirken meines Mentors und Freundes Rupert Lay sich in die Zukunft fortsetzen kann.

RMD

Roland Dürre
Samstag, der 30. Juli 2011

Was ich nicht mag … #6 Texte mit Word schreiben

Bei InterFace haben wir selbst mal ein Textsystem geschrieben. Das war der HIT, bestens angetrieben vom CLOU. Eine klasse Software, die ein großer Erfolg wurde. Der HIT wurde zum Hit, denn er war einfach und leicht zu nutzen. Und es gab die CLOU-Bausteine, die den Menschen bei der Arbeit unheimlich geholfen haben.

Der HIT war aber nicht wysiwyg (What you see is what you get). Microsoft kam und dominierte die Bürowelt. Mit Windows setzten sich die grafischen Oberflächen auch in der Breite durch. Die Anwender meinten, sie müssten jetzt einen Desktop Publisher zum Briefe schreiben haben. So musste der HIT weichen. Und die Welt hat Word bekommen.

Früher habe ich viel programmiert. Am liebsten mit „vi“. Heute schreibe ich keine Programme mehr aber um so mehr Texte. Word oder OpenOffice verwende ich aber kaum mehr. Denn es gibt so viele einfache Editoren. Auf Linux, dem Mac oder integriert in Web-Anwendungen. Google gibt es auch noch. Dort kann man eh alles machen!

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Roland Dürre
Freitag, der 29. Juli 2011

Pussycats und BICCnight (Video zu meinem Vortrag)

Letzten Freitag Abend hat sie stattgefunden – die erste BICCnight. Herr Stabl, der Geschäftsführer von BICCnet München hatte Menschen aus dem Bereich der Medien und der IT in den Bayerischen Rundfunk geladen.

Vorträge, Musik, gutes und Essen und Getränke waren angesagt.

Nur das Bier hat nicht gestimmt. Es wurde Beck’s ausgeschenkt. Das ist zwar die „deutsche“ Premium-Marke des internationalen Konzern AE-InBev, dem Weltmarktführer in Bier. Aber wir sind halt in Bayern. Und da hätten wir uns lieber ein richtiges bayerisches Bier gewünscht.

Aber in der Not frisst der Teufel ja bekanntlich Fliegen. Und so haben wir halt kräftig dem Beck’s zugesprochen. Zuerst dem alkoholfreien und weil das gar nicht geschmeckt hat dann dem echten.

Vor dem Bier durfte ich aber noch den letzten von drei „Impulsvorträgen“ halten. Das Thema des Abends war IuK meets Medien und so hat es mir richtig Spaß gemacht, einen Rückblick auf 50.000 Jahre Geschichte von IuK und das Entstehen der Medien beizutragen.

Im ersten Vortrag informierte Frau Prof. Dr. Gudrun Kinkel anhand von Videos (die zum Teil auch auf youtube verfügbar sind) über Innovationen basierend auf „augmented reality“ (wohl der letzte Schrei nach virtual, merged und mixed reality).

Herr Klaus Illgner-Fehns berichtete von der rasanten Entwicklung bei den Medien, aufbauend auf der IuK-Technologie. Besonders ist mir von seinem Vortrag der „Fernseher als elektronisches Lagerfeuer“ haften geblieben. Herr Illgner hatte dazu ein treffendes Bild dabei, das ein paar junge Leute rund um einen Fernseher zeigte. Die waren aber alle mit ihren Notebooks beschäftigt und haben das sicher nicht sehr interessante Programm in der „Glotze“ mehr als ignoriert.

Ja – und dann war ich dran. Hier das Video dazu.

Nach den Vorträgen gab es eine schöne Party mit vielen guten Gesprächen und netten Kontakten. Und dann bin ich in der ein wenig frischen Juli-Nacht gemeinsam mit der Barbara heim geradelt. War sehr schön!

RMD

P.S.
Die Fotos habe ich von BICC bekommen (den Namen des Fotografen weiß ich noch nicht) – und das Video hat natürlich wieder Friedrich Lehn gedreht!

Klaus Hnilica
Donnerstag, der 28. Juli 2011

Urpferd und Radlersucht…

Carl und Gerlinde (XII)

„…jetzt bitte ganz schnell einen eiskalten Radler“, stöhnte Carl und spürte in jeder Faser seines überhitzten Athletenkörpers noch die  Kilometerflut, die er in Rekordzeit hinter sich gebracht hatte…

„Alle Achtung – das war eine Leistung!“ stellte er schweißtriefend in seiner eng anliegenden Windjacke ‚Air Lemon’ so entschieden fest, dass selbst die Gäste an den Nachbartischen aufhorchten! Bravourös hatte er die Gewalttour durchgestanden, obwohl ihm seine ‚rasende Gerlinde’ keine einzige Pause gegönnt hatte…

Aber jetzt war alles abgehakt und vergessen: beide hockten einträchtig vor schönen, großen, kalten Radlern! Und Gerlinde prostete aufgeräumt ihrem ächzenden Carl zu; übermütig ließ sie den kommenden Tour de France – Sieger hoch leben!

Die Kneipe am Ortsrand von I. war aber auch das richtige Plätzchen für diese aufbauende Anerkennung! Sie lag direkt am Radweg, war brechend voll, hatte im Vorgarten einen einzigen freien Tisch – und den sogar im Schatten: die Götter meinten es gut mit der geschundenen Sportskanone Carl!

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Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema:

Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln:

110721 Klingt es nicht, so klappert’s doch – so ist’s auch beim Twittern und Bloggen? #Twitter #Bloggen #Weisheit

110722 Klopf auf den Busch, so fliegen die Vögel heraus – guter Trick für Twitterer und Blogger! #Twitter #Bloggen #Weisheit

110723 Kluge Leute fehlen auch – gilt auch bei Twitterern und Bloggern! #Twitter #Bloggen #Weisheit

110724 Kommt Zeit, kommt Rat – ein guter Rat auch fürs Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

110725 Kopfarbeit ist schwere Arbeit – hat auch manch Twitterer und Blogger gemerkt. #Twitter #Bloggen #Weisheit

110726 Krieg sät Krieg – wär schön, wenn jeder Twitterer und Blogger das schreiben würde. #Twitter #Bloggen #Weisheit

110727 Krieg verzehrt, was Friede beschert – sollte man twittern und bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

Jeden Tag kommt ein neuer Tweet dazu. Siehe unter Twitter und “follow” RolandDuerre!

Viel Spaß beim Folgen!

RMD

P.S.
Die Sprichwörter habe ich auf Alle deutsche Sprichwörter gefunden.

Gastautor(en)
Mittwoch, der 27. Juli 2011

Blöd

Immer wieder schicken mir Leser eigenartige Geschichten zu. Hier wieder mal eine Kostprobe als hoffentlich unterhaltsamer Blödsinn für die Wochenmitte. Hören wir dem Erzähler zu …

Ich ging mit meinem Vater (66) ins Einkaufscenter um neue Schuhe zu kaufen. Durch das Herumlaufen wurden wir hungrig und beschlossen, etwas zu essen. Wir gingen in den „Food Court“ und fanden auch gleich etwas Leckeres (zu essen) und zwei freie Plätze.

Über seine Nudeln starrte mein Vater ein junges Mädchen an, welches in unserer Nähe saß. Das Mädchen hatte ihre Haare wie einen Hahnenkamm frisiert. Der leuchtete grell in bunten Farben – grün, orange, rot und blau – alles war dabei. Mein Vater konnte seinen Blick von ihr und den dazu gehörenden Piercings nicht lassen.

Das Mädchen bemerkte es. Jedes Mal, wenn sie wieder in unsere Richtung schaute, erwischte sie meinen Vater, wie er sie anstarrte. Als das Mädchen genug davon hatte, fragte sie sarkastisch:

„Hey, was ist dein Problem alter Mann? Hast du niemals was Wildes in deinem Leben gemacht?“

Da ich die Schlagfertigkeit meines Vaters kannte, schluckte ich schnell alles was ich gerade im Mund hatte herunter. Ich wollte nicht an meinem letzten Bissen ersticken, denn gleich würde etwas besonderes passieren.

So kam es. Mit Würde und ohne dem kleinsten Zwinkern eines Augenlids antwortete mein Vater:

„Doch! Ich hab mal Drogen genommen und danach einen Pfau gevögelt und jetzt frag ich mich, ob Du das Ergebnis bist.“

Von Herbert (Fußball-Spezi) aus dem Internet, der erzählende Autor ist uns unbekannt. Eine wunderschöne Restwoche!

RMD

Roland Dürre
Dienstag, der 26. Juli 2011

brand eins im August

Diesmal war das „brand eins – August“ schon am Freitag, den 22. Juli bei mir im Briefkasten. Aber – die vielen Freizeitaktivitäten waren schuld – auch am Wochenende war keine Zeit zum Reinschauen. So gelang mir der erste gründliche Blick auf das Magazin erst gestern. Immerhin dann noch ein paar paar Tage vor dem August.

Gleich fällt mir auf:

Auch batman hat klein angefangen!

Ist doch ein tröstlicher Titel. Der Schwerpunkt des Hefts dreht sich um Heimliche Helden. Ja, finde ich auch: Besser ein heimlicher als gar kein Held.

Das Editorial von Frau Fischer macht Mut: Nur Mut hat sie als Überschrift gewählt – und das tut gut. Gerade an einem immer noch von Wolken verhangenen und kühlen Montag im August, einem Monat, in dem ja eigentlich die Sonne scheinen sollte.

Frau Fischer will in diesem Magazin zeigen „was alles möglich ist, wenn man sich nicht beirren lässt„. Das gefällt mir, ist es doch auch meine eigene Botschaft. Viel zu oft sehen wir uns in einer „alternativlosen Situation“ (siehe unsere Kanzlerin) oder als Opfer einer uns lähmenden „Multioptionalität“. Und das ist nicht gut.

Das Heft ist aber glücklicherweise nicht auf der Suche nach dem Supermann. Die heimlichen Helden sind auch nur Menschen, die „rennen, sich fürchten oder pleite gehen“. Und eben nicht „einfach nur gut, makellos und heldenhaft“ sind . Sondern nur ein wenig „über etwas hinaus weisen„. (Originalton Frau Fischer)

Ich meine, dass „ein wenig über etwas hinaus weisen“ ein großer Wert ist. Und so nehme ich das brand eins im August als ein „sehr menschliches“ wahr, viel menschlicher als die Gier nach Profit und die Hatz nach Erfolg, wie ich sie heutzutage leider (zu) oft erlebe.

Also:

Dieses brand eins muss unbedingt in den Urlaubskoffer!

RMD

Edwin Ederle
Montag, der 25. Juli 2011

Evolution oder Schöpfung? Vortrag im IF-Forum

Mensch&Wissen(schaft) – Wie Menschen wissen schaffen!

Der zweite Vortrag im IF-Forum 2011 füllte am 20. Juli den Seminarraum der Interface AG, obwohl (oder weil?) sich das Thema überhaupt nicht technisch anhörte.

Prof. Dr. Gerhard Haszprunar (Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Direktor der Zoologischen Staatssammlung München und Generaldirektor der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns) sprach über Evolution und Schöpfung.

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Roland Dürre
Sonntag, der 24. Juli 2011

Der rote Faden

Ein guter Freund von mir, der Jowi, hat vor einigen Jahren in einem Forum einen Beitrag über die Midlife Crisis geschrieben. Eine Krise, die mal offen, mal zwischen oder hinter den Zeilen ausgetragen wird. Die verleugnet und verschmäht, gehasst und geliebt wird.

Hier sein kurzer, aber wie ich meine auch heute noch  plausibler und vor allem sehr persönlicher Beitrag zu diesem Thema:

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Alle reden. Über Nachhaltigkeit. Das Klima. Über die Bedrohung durch die Klimakatastrophe. Das Plastik im Meer. Radioaktivität überall. Alle reden vom drohenden Wassermangel.

Aber viel passiert nicht. Im Gegenteil!

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