Roland Dürre
Montag, der 22. August 2011

UTB Griechenland 2011 #1

Ziemlich genau 36 Stunden hat die Anreise von Riemerling zu unserem Campingplatz gedauert, das trotz einer Reifenpanne kurz vor Sparta.

Um 6:00 ging es los, im mit 8 Personen gut besetzten roten VW-Bus. Unser immer noch rüstiger Bus hatte Geburtstag. Genau 11 Jahre und 11 Monate hatte er auf dem Buckel – und sollte dann auch bald nach der Ankunft in Griechenland den 111.111ten Kilometer machen.

Schnapszahl!

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Roland Dürre
Freitag, der 19. August 2011

Was ich nicht mag … #11 Gutscheine und Rabattschlachten

Zurzeit ist wieder der Rabatt- und Gutschein-Wahnsinn angesagt. Fast täglich bekomme ich Post mit Sonderangeboten. Der Zeitung liegen Werbebeilagen mit Gutscheinen oder Rabattversprechen bei. Von Bekleidungs-, Sport-, Möbel- und Spezialgeschäften aller Art. Natürlich auch von Kaufhäusern.

Da sind 10, 20 oder 30 % auf alles ganz normal, auch auf schon reduzierte Ware. Im Sportgeschäft hängen an den Jacken Schilder mit „Minus 30 %“ und zusätzlich gibt es noch mal 20 %. Und natürlich wird der Umsatz auf meine Kundenkarte angerechnet, das heißt noch mal 5 % in Form eines Einkaufsgutschein für die nächsten Einkäufe.

Bei Bekleidung bekomme ich beim Kauf von einem Hemd ein zweites dazu. Wenn ich zwei Paar Schuhen kaufe gibt es  ein drittes gratis. Das Möbelgeschäft schickt mir eine ganze Gutschein-Lawine nach Hause. 20, 50, 100, 200, ja sogar 500 € – abhängig von der Summe meines Einkaufs. Auf alles – auch auf Markenartikel. Und dann bekomme ich auch noch ein Geschenk meiner Wahl dazu. In der Auswahl sind Toaster, Eierkocher und ähnliches.

Unternehmen, bei denen ich noch nie eingekauft habe, bieten mir einen „Treue-Bonus“ an. Die Lufthansa bietet mir Südamerika-Specials an, die Eisenbahn die billige Städtereise. Entweder zu unglaublichen Preisen oder mit sattem Abschlag.

In meinen Kennungen bei Ebay und anderen Internet-Handelsplattformen stapeln sich auch die Gutscheine.

Es fällt oft nicht leicht, den Verlockungen und der Sucht nach Schnäppchen zu widerstehen.

Das ärgert mich.

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Roland Dürre
Donnerstag, der 18. August 2011

Hurra, wir gründen eine Wirtschaftsregierung (mit Schuldenbremse).

Zurzeit meint man immer wieder (und immer öfters), dass man aus der Haut fahren müsste.

Jetzt soll eine Wirtschaftsregierung für EUROPA gegründet werden. Das fängt ganz harmlos an. Man trifft sich zweimal im Jahr! Und regelt die Dinge.

Natürlich geht so etwas so nicht.

Nein, die Wirtschaftsregierung soll ja dafür sorgen, dass Europa wieder wirtschaftlich in Schwung kommt. Und die „armen“ Länder wieder Produkte für den großen europäischen Markt produzieren können. Dazu sollen Gesetze, Steuern und Gehälter angeglichen werden (?) .

Wie soll das gehen?

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Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema:

Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln:

110811 Lass dich ein auf Kompromiss, so verlierst du gewiss – so ist es auch beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

110812 Lass dich nicht von jedem Rauch beißen – empfehle ich auch beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

110813 Lass die Hunde bellen, wenn sie nur nicht beißen – gilt auch für Twitterer und Blogger! #Twitter #Bloggen #Weisheit

110814 Lass die Kirch im Dorf stehen – guter Rat für Twitterer und Blogger! #Twitter #Bloggen #Weisheit

110815 Lass die Toten unbestichelt – gilt auch für Twitterer und Blogger. #Twitter #Bloggen #Weisheit

110816 Lass nicht nach, so kommst du hoch – Pflicht für Twitterer und Blogger. #Twitter #Bloggen #Weisheit

110817 Laster, die man nicht tadelt, sät man – das sollten Twitterer und Blogger beachten. #Twitter #Bloggen #Weisheit

Jeden Tag kommt ein neuer Tweet dazu. Siehe unter twitter.com und “follow” RolandDuerre!

Viel Spaß beim Folgen!

RMD

P.S.
Die Sprichwörter habe ich auf Alle deutsche Sprichwörter gefunden.

Roland Dürre
Mittwoch, der 17. August 2011

Algo-Trading

Warum die Börsenkurse immer weniger sinnvolle Indikatoren von irgendwas sein können …

Schon vor einem Jahr hat mir ein Freund stolz erzählt, dass er Aktien nur noch über eine Bank handelt, die Algo-Trading macht. Man müsse nur einem strengen Algorithmus (System) den Kursschwankungen folgend zukaufen und wieder verkaufen. Dies über alle im DAX gelisteten Papiere, entsprechend ihrer Bedeutung gewichtet. Wichtig sei nur, spekulatives Eingreifen konsequent zu vermeiden.

Da könne man rechnerisch nichts verlieren und nur gewinnen, weil der Aktienkurs trotz seiner Schwankungen letzten Endes doch langfristig immer steigen würde. Und wenn wirklich der Totalabsturz käme, dann wäre eh alles „futsch“. Wie mir scheint, eine bestechende Logik.

Nur, mittlerweile lese ich, dass schon mehr als 50 % der Umsätze an den Börsen über Algo-Trading laufen. Und dann lese ich immer, was alles in Börse reininterpretiert wird. Das Rating der USA, die Wirtschaftszahlen von irgend woher, die Rede eines Politikers, die Situation in den europäischen „Schuldenländern“ …

Heute morgen ging die Spekulation zum Beispiel so [ARD]:

Steuerpläne treten Verkaufswelle los

Rückläufige BIP-Daten aus der Eurozone, schwache Vorgaben aus Übersee und ein enttäuschendes Gipfeltreffen in Paris haben den Dax am Morgen kräftig ins Minus gedrückt …

Nur – beim Algo-Trading spielt und darf das alles keine Rolle spielen. Das bedeutet aber nach meiner Logik, dass das ganze Bewerten der Kurse mittlerweile nur noch rhetorische Phantasie ist und die Kurse mit irgendeiner Realität überhaupt nichts zu mehr tun haben. Denn Algo-Trading entwickelt eine ganz neue – ich nenne sie mal – „mathematische Realität“. Und die dürfte wie alles Systemische zur Verselbstständigung und Ablösung von Realität neigen.

Also:
Viel Spaß beim Spekulieren!
Aber bitte ohne mich.

RMD

Roland Dürre
Dienstag, der 16. August 2011

„Kleine persönliche Namenslehre“ oder „Für alle Rolands“

Mit meinen Vornamen war ich nie glücklich. Wie übrigens auch nicht mit meinem Nachnamen.

Den Roland mochte ich nie. Noch weniger die Abkürzung Roli. Kannte auch immer andere Rolands, denen es genauso ging.

Weiß auch nicht, was meine Eltern dazu gebracht hat, mich Roland zu nennen. Ist ja nicht ein mal ein christlicher Name. Obwohl meine Mutter immer sehr stark auf katholisch gemacht hat. Mein Vater war ja evangelisch. Die Beweggründe für diese Namensgabe habe ich bei meinen Eltern nie abgefragt. Heute ist es wohl zu spät.

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Roland Dürre
Montag, der 15. August 2011

Future is female

Ich weiß nicht, ob ich ein Macho war. Wahrscheinlich bin ich im Innersten immer noch einer. Habe auch nie viel darüber nachgedacht, ob man Führungspositionen in Politik und Wirtschaft mit männlichen oder weiblichen Personen besetzen sollte.

Frauenquote und ähnliches waren für mich evolutionäre Kapriolen im unaufhörlichen Weg der Veränderung. Aber mit jedem Jahr an Erfahrung wird es mir mehr und mehr klar:

Future is Female

und ich glaube es wirklich

Das 21. Jahrhundert ist weiblich!

Warum?

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Werner Lorbeer
Sonntag, der 14. August 2011

Desert Tec #013: Tschadsee extraterrestrisch

Der Mars ist weit, der nächste Planet ist immer zu Deinen Füßen!

Die vornehmste Aufgabe der Solartechnologie ist die Urbarmachung dieses Planeten!

Bisher wandert die Menschheit der Verschiebung der Klimazonen nach. Vor 15.000 Jahren war die Sahara grünes, feuchtes, blühendes Land, besiedelt von Mensch und Tier.

Der Tschadsee ist ein Rest eines riesigen Sees von 50m Tiefe und der Ausdehnung eines Binnenmeeres. Heute herrscht die Sahara und an ihren Rändern entstehen periodisch Hungersnöte durch Störungen des Ackerbaus durch Wassermangel.

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Roland Dürre
Samstag, der 13. August 2011

Was ich nicht mag … #10 Ein NDA vor dem ersten Treffen

Ich versuche immer, Verbündete zu finden. Für mich persönlich, für meine Freunde und natürlich für die InterFace AG. Weil ich glaube, dass wir uns als Menschen wie auch als mittelständische Unternehmen gemeinsam besser gegen systemische Strukturen wehren können.

Für die InterFace suche ich so Menschen (junge wie alte), die eine ausbaufähige Geschäftsidee haben. Oder einfach ihr Ding machen wollen. Das möchte ich gerne unterstützen, in oder auch außerhalb der IF-Gruppe. Das Ziel ist, gemeinsam Wissen zu teilen, Erkenntnis zu gewinnen und so den Erfolg aller Beteiligten zu mehren.

Vor kurzem bekam ich einen neuen Kontakt. Mein Informationsstand war nicht sehr gut. Es ging wohl um einen erfahrenen und auch relativ bekannten Mann aus der IT-Branche, der eine konkrete Idee hatte. Der Versuch, sie mit einem Partner zu realisieren, war misslungen. Es sollte aber nicht an der Idee sondern an einer unglücklichen Konstellation gelegen haben.

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Roland Dürre
Freitag, der 12. August 2011

Systemischer Widersinn – diesmal Sozialversicherung und Teilzeit

Wenn gut verdienende Menschen in Teilzeit gehen, dann bekommen sie in vielen Fällen auch proportional netto weniger Geld heraus – und kosten dem Arbeitgeber pro Stunde mehr.

Woran liegt das?

Ursache ist die Sozialversicherungsgrenze. Derzeit (2011) liegt die Obergrenze bei Renten- und Arbeitslosenversicherung im Monat bei 5.500,00 (jährlich € 66.000 €) im Westen. Im Osten ist sie niedriger, da liegt sie bei 4.800,00 im Monat (jährlich € 57.600,00 €).

Warum eigentlich?

Das soll aber nicht der Gegenstand dieses Artikels sein.

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