Roland Dürre
Freitag, der 30. September 2011

So kaufmännische Überlegungen …

Ich kenne da eine große mittelständische Firma in unserer Region. Die hat ein modernes Logo und eine sehr gute Öffentlichkeitsarbeit. Sie ist im Eigentum der öffentlichen Hände, auch die Landeshauptstadt ist an dieser Firma beteiligt.

Die Leistungserbringung des Unternehmens gilt als strategisch sehr wichtig für Bayern. Im Hinblick auf die Klimakatastrophe allerdings kann man sie aber als zumindest bedenklich einstufen.

Das Geschäft ist anfällig und wird von fast jeder möglichen Art von Krise beeinträchtigt. Ob globaler Wirtschaftsrückgang, Angst vor Epidemien, Naturkatastrophen aller Art, Preissteigerung von Rohstoffen oder auch nur Streiks von Mitarbeitern bei Partner-Firmen, alles beeinträchtigt Ergebnis und Wachstum des Unternehmens immer überproportional.

Die Zahlen des Unternehmens sind nicht eindeutig zu bewerten. Da gibt es immer noch Schulden, die auch mal durch Bilanzkorrekturen sprunghaft steigen. Der Gewinn ist gemessen am Kapitaleinsatz unbefriedigend. Das durchaus über die Jahre beeindruckende Wachstum des Unternehmens hatte immer wieder – so auch im letzten Jahr – mit Rückschlägen zu kämpfen.
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Am Mittwoch morgen ging es los. In den goldenen Oktober. Der Reiseplan führt über Salzburg durch die „Tauern-Schleuse“ weiter über Villach und Grado nach Venedig. Dort wartet am Mittwoch, den 5. Oktober, der Nachtzug nach München auf uns.

Los gekommen sind wir diesen Mittwoch kurz vor 9:00. Über die Mangfall und durch Rosenheim geht es zum Chiemsee. Hinter dem schönen Rosenheim haben uns dann wegen der vielen „Via Julia“-Schildern ein wenig verfranst. Aber das Wetter war schön mild, immer Sonne und letztendlich waren wir doch wieder auf dem richtigen Weg..

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Roland Dürre
Donnerstag, der 29. September 2011

Ein Automaniac in Unterhaching

Richtig – das bin ich.

Mit meiner kleinen aber feinen Isetta von BMW!
So fahre ich durch Unterhaching. Bei der Generali-Halle steige ich aus. Hier spielt die Volleyball-Mannschaft des TSV Unterhaching in der ersten Bundesliga – und schlägt dort (fast) immer alle Gegner.

Natürlich besucht die kleine Isetta auch den Sportpark. Da spielt die SpVgg Unterhaching, zu deren bekennenden Fans ich mich zähle. Leider bezwingen wir nicht immer alle Gegner …
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Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema:

Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln:

110922 Man gießt den Wein nicht in die Schuhe – dran denken beim Twittern und Bloggen? #Twitter #Bloggen #Weisheit

110923 Man glaubt an keinen sch–den Heiligen – dran denken, Twitterer und Blogger! #Twitter #Bloggen #Weisheit

110924 Man kann alles, was man will – das ist doch was für Twitterer und Blogger! #Twitter #Bloggen #Weisheit

110925 Man hat sich eher verred’t als verschwiegen – also Aufpassen beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

110926 Man kann die Natur nicht ändern – dran denken beim Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

110927 Man kann durch eine Wand sehen, wenn ein Loch darin ist – auch beim Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

110928 Man kann nicht alle krummen Hölzer gerade machen – dran denken beim Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

Jeden Tag kommt ein neuer Tweet dazu. Siehe unter twitter.com und “follow” RolandDuerre!

Viel Spaß beim Folgen!

RMD

P.S.
Die Sprichwörter habe ich auf Alle deutsche Sprichwörter gefunden.

Roland Dürre
Mittwoch, der 28. September 2011

18. November 2011 – Dr. habil Walter Riess!

Vorankündigung des
3. IF-FORUM 2011 zu Mensch&Wissen(schaft)

Wie Menschen Wissen schaffen!

Jetzt steht der Termin fest: Am Freitag, den 18. November 2011, zur üblichen Zeit wird Herr

Dr. habil Walter Riess

im dritten und letzten IF-Forum des Jahres 2011 über

Wissen&Forschung heute

sprechen.

Der genaue Titel seines Vortrages steht noch nicht fest. Wir stimmen ihn beim nächsten Treffen in Zürich ab. Ich habe Walter schon einmal in Rüschlikon bei IBM Research hören dürfen. Er hat uns damals in einem ganz besonderen Vortrag klar gemacht, was Wissenschaft und Forschung heute so bedeuten.
Dr. habil. Walter Riess

Department Head, Science & Technology
IBM Research GmbH, Zurich Research Laboratory

Ich bedanke mich bei ihm ganz sehr, dass er im IF-Forum sprechen wird. Unsere „Stammgäste“ dürfen sich schon bei Claudia Toth anmelden, die Einladungen gehen in zwei Wochen raus.

Hier weitere Informationen zu Dr. habil Werner Riess:

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Chris Wood
Dienstag, der 27. September 2011

Energie Forum

Am 10. 9. 2011 nahm ich von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr an einer Bürger Konferenz im Deutschen Museum (München) über „Energietechnologien für die Zukunft“ teil. Organisator der Veranstaltung, im Auftrag von den Bundesministerium für Bildung und Forschung, war die Universität Bonn. Das ist ein komisches Ministerium, weil laut Verfassung die Bildung eine reine Landessache ist!

Im Voraus hatte jeder Bürger eine vierseitige, gut geschriebene Zusammenfassung zum Thema erhalten. Das einzige daran, was Zweifel aufkommen ließ, war die implizierte Annahme, dass die Deutsche Entscheidung, sich angesichts der Ereignisse von Japan (Fukushima) schnell von Kernenergie zu verabschieden, eine rationale Entscheidung gewesen sei.

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Roland Dürre

Flaute im Blog

Zurzeit herrscht bei mir Flaute. Nicht, dass ich nicht genug Ideen hätte. Nein, jeden Tag entdecke ich in Zeitung oder Nachrichten mehr als eine Absurdität, über die man schreiben könnte/sollte/müsste. Aber meistens reicht es nur zu einer Kurznotiz für eine spätere Verarbeitung.

Heute bin ich in Oberambach am Starnberger See. Das ist einer der magischen Orte, die die Sinne öffnen. Seit ein paar Jahren denken wir (der IF-Vorstand) hier über die Zukunft nach. Wir versuchen die Dinge zu bewerten, die Lage zu erfassen und Pläne für die Zukunft zu schmieden. Es gibt Leute, die nennen so etwas eine Strategiesitzung.

Wenn ich zurück komme, wartet das Fahrrad. Morgen früh geht es los: Ziel ist der „Mozartradweg“. Via Salzburg soll es durch die Tauernschleuse nach Venedig gehen. Wir wollen mit dem Fahrrad in und durch einen goldenen Oktober radeln. Die Fahrt haben wir schon länger geplant, am 5. Oktober geht es mit dem Nachtzug zurück nach München, Ankunft um 6:30.

Wenn die Züge pünktlich sind, ist mein Aufenthalt in München 43 Minuten, denn um 7:13 geht es weiter nach Zürich. Workshop mit RISE. Auf diese Veranstaltung freue ich mich immer besonders. Also Radtausch mit Gepäck gegen Koffer mit Anzug.

Der Oktober bringt aber noch viel mehr: Da sind eine (hoffentlich) interessante Tagung in der Messe und natürlich die Münchner Wissenschaftstage. Und im November geht es gleich weiter. Der Monat startet schon am 3. November mit einem Vortrag, dann kommt schon ein ganz besonderen Ereignis – das PM-CAMP11 in Dornbirn.

Mir wird nicht langweilig. Nebenbei gibt es auch noch einiges zu tun. Die Situation ist ja schon fast burnout-verdächtig. Aber weil mir das alles Spaß macht, ist das nicht meine große Sorge.

🙂 Der arme Blog aber leidet darunter.

RMD

Werner Lorbeer
Montag, der 26. September 2011

„All your life is all your apps“

Zeigt wahlweise Relationen von Datensätzen oder Nervenverknüpfungen(Gehört am Radio im Originalton, Mark Zuckerberg)
Darauf entspann sich mit dem Bayrischen Rundfunk ein kurzer Schriftverkehr, den ich hier im Original wiedergeben will:

Sehr geehrte Damen und Herren bei BROnline,

ich habe mich bemüht, meinen face-book acount zu löschen. Dies ist offensichtlich nicht möglich.

Im Umsehen nach Hilfe habe ich die Einlassungen des staatlichen Datenschützers von Schleswig-Holstein gefunden.

Er ist, so wie ich auch nach den vergeblichen Versuchen, der Meinung, dass facebook gegen unser Datenschutzgesetz, Bayern wie Deutschland, verstößt.

Wieso unterstützen oder benützen Sie Firmen, die sich offensichtlich nicht legal verhalten?

Ich meine es wäre recht und billig von Ihrer Institution zu verlangen, nicht mehr mit facebook zu kooperieren.

Mit freundlichen Grüßen

Daraufhin eine interessante Antwort des Social Media Beauftragten des BR

Sehr geehrter Herr Lorbeer,

vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Programm. Wir nehmen beim Bayerischen Rundfunk Datenschutz sehr ernst, und deshalb werden die entsprechenden Fragen, die die Landesdatenschützer aufgeworfen haben, auch von den Datenschutzbeauftragten der ARD derzeit geprüft und kritisch diskutiert. Die wesentlichen Anforderungen zu Datenschutz und Datensicherheit bei Social-Media Angeboten der Rundfunkanstalten werden in einem Leitfaden zusammengestellt.

Dass wir überhaupt Links und Informationen zu unseren Inhalten über Facebook verbreiten, liegt daran, dass ein Großteil der jungen Menschen über diesen Weg einfach wesentlich besser zu erreichen ist als über die herkömmlichen Kanäle; und diese Menschen mit unseren Inhalten zu erreichen ist Teil unseres Auftrags.
Beste Grüße

Ich habe in meine Antwort darauf einen kleinen Teil meiner Antwort auf die gemeine Formulierung Zuckerbergs eingearbeitet und stelle sie hier zur Diskussion:

Sehr geehrter Herr Primbs,

sehr erfreut bin ich, dass der BR das Problem des Datenschutzes sieht.
Es ist das eine mein Konsumprofil zu verkaufen und das andere mein Profil an politischen Interessen via nach gelesener etc. BR-Beiträge auszuwerten.

Ich finde, dass zweitere Möglichkeit, die für eine Firmen-Datenbankauswertung und folgender Vermarktung völlig gleichwertig neben der ersteren steht, einen bedeutend höheren Schutzcharakter hat, weil ich hier nicht nur als Bürger des Datenschutzes beraubt werde, sondern sogar als Wahlbürger mit seinem Denken und seiner Meinung transparent gemacht werden kann.

Nun wird der BR Facebook nicht aufhalten können. Aber: Muss und darf der BR Facebook verwenden und stützen, solange sich dieser Konzern dem a) deutschen Datenschutzrecht entzieht und b) nach noch höheren Rechtsgütern greifen könnte, indem er politische Meinungsprofile verkauft.

Dagegen muss der Wunsch des BR „junge Menschen … zu erreichen“ zurückstehen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Werner Lorbeer

wl

Roland Dürre
Sonntag, der 25. September 2011

brand eins im Oktober

Letzte Woche kam das neue brand eins zu mir. Auf dem Titel ein Strichmännchen – ohne Nase, Mund und Augen dafür mit Buchstaben im Gesicht. So kann es mich nicht angrinsen, schaut aber trotzdem ganz lustig aus.

Im wörtlichen Sinne hat es im Gesicht geschrieben eine Botschaft:

ICH WILL MEHR!

Ich denke mir:

„WAS“ willst Du mehr?

Mehr Geld, mehr Macht, mehr Sex? Oder auch nur mehr Ruhe und Schlaf. Oder mehr Wachstum?

Dann lese ich weiter. Unten auf dem diesmal – außer dem grünen brand eins – ganz einfach schwarz-weißen Titelblatt lese ich in roter Farbe:

Die Suche nach dem Sinn

Ich werde gleich wieder neugierig: Soll das eine Aufforderung sein, „Symplify your life“ zu spielen und auf alles, was man nicht braucht, zu verzichten? Sich der täglichen Wachstums-Tretmühle zu verweigern und das Streben aufs Erreichen wirklich der sinnvollen Dinge im Legen zu konzentrieren. Und dann vielleicht auch noch Rückbau als Alternative zum Wachstum zu propagieren?

🙂 Kann doch gar nicht sein, ein Wirtschaftsmagazin darf doch nicht die Wirtschaft ruinieren!

Andererseits: Man kann ja auch nach dem Sinn suchen. In dem man z.B. auf der Wiesn erkundet, was sich auf dem Grund des Bierkruges verbirgt.

Ich bin gespannt und schaue hinein ins Oktoberheft zum Oktoberfest.

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Gastautor(en)
Samstag, der 24. September 2011

Jowi denkt über Burnout nach!

Der „Jowi“ hat schon mal seine Gedanken für IF-Blog freigegeben. Da ging es um den .

Jowi, Werner (IF-Blog-Autor zu Desert tec) und ich treffen uns alle paar Monate vormittags im „Weißen Bräuhaus“ im Tal. Dort essen wir Weißwürste und Brezn. Wegen der frühen Stunde trinken wir alkoholfreies Weißbier und pflegen unsere alte Freundschaft.

Beim letzten Treffen haben wir über das Thema Burnout gesprochen. Jowi hatte dazu eine interessante Theorie. Ich habe ihn gebeten, seine Gedanken für mich und IF-Blog auf zu schreiben.

Jowi hat das gemacht. Jetzt habe ich Post vom Jowi zum Thema bekommen:

Zum „Burnout“ hab ich noch nichts geschrieben, weil sich das Thema als Beratungsgegenstand eh verflüchtigt, wenn es in den Firmen weniger Arbeit gibt, wenn die Finanzkrise doch noch voll durch schlägt.

Eigentlich wollt ich diesen Text auf Fuerteventura schreiben, aber da war nur Urlaub, schwimmen, nix denken oder lesen oder schreiben. Mit dem Radl sind wir wie die Wilden über die Insel, also nix Burnout, eher Burn-in, oder After-Burner, also mal sehen, wie sich das jetzt die nächsten 6 Monate ausgeht.

Ganz kurz die Grundidee meines Gedankens:

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