Roland Dürre
Sonntag, der 20. November 2011

brand eins im Dezember

Das letzte brand eins des Jahres 2011 war schon an diesem Samstag, den 18. November, in meinem Briefkasten. Früher habe ich das nie verstanden.

🙂 Eine Dezember-Ausgabe sollte doch eigentlich erst am 1. Dezember erscheinen (und vielleicht für ein paar bevorzugte enge Freunde schon am 30. November verfügbar sein).

Aber die Zeiten haben sich halt geändert und die Paletten mit den Weihnachtslebkuchen stehen ja auch schon seit Monaten in den Gängen der Discounter.

Zum Heft:

Der Titel ist Die Sehnsucht nach dem Echten

und der Schwerpunkt WARENWELT

Zuerst mal ein Tipp: Wenn einem ein brand eins in die Hände fällt, sollte man immer als erstes das Editorial von Frau Fischer lesen. Dann ist man schon mal viel schlauer und weiß, was das Heft so beinhaltet und vielleicht auch bezweckt.

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Roland Dürre
Samstag, der 19. November 2011

Auf Partnersuche …

Ich suche für IF-Agora eine Frau oder einen Mann, die willens und fähig sind, den Marktplatz gemeinsam mit Marc und mir nach vorne zu bringen!

Wir brauchen einen Menschen, der von unserer Idee begeistert ist. Sich mit ihr identifiziert, sie aber auch verändern will. Der bereit ist, diese Idee eines bunten Marktplatz für Wissen weiter zu entwickeln und operativ umzusetzen. Und gerne auch richtig erfolgreich werden will.

Wir suchen jemanden, der über gesunden Menschenverstand verfügt und für den Toleranz ein ganz hoher Wert ist. Der den Anspruch an sich selbst hat, eine hohe sittliche Verantwortung anzustreben. Für den Autonomie und Aufklärung nicht nur leere Worte sind. Und der tapfer den vielen esoterischen Verführungen unserer neuen Zeit widersteht.

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Zeitbombe Internet

Götz Hamann und Thomas Fischermann haben ein Buch geschrieben. Der Titel ist ein wenig „outstanding“ (auf Deutsch würde man vielleicht sagen „reißerisch“): Zeitbombe Internet. Ich habe es noch nicht gelesen, habe aber vom Gehörten den Eindruck, dass es gut recherchiert ist und versucht, die natürlich immer vorhandenen Probleme einer neuen wesentlichen Technologie und die daraus folgend möglichen Krisen herauszuarbeiten.

Am letzten Mittwoch Abend (16.11.11) hat Thomas Fischermann (stellvertretender Leiter der Wirtschaftsredaktion der ZEIT) auf einer Veranstaltung von Bündnis 90/DIE GRÜNEN den Inhalt seines Buches vorgestellt. Im Anschluss des Vortrags sollte eine Podiumsdiskussion unter Beteiligung des Publikums stattfinden.

Da habe ich seit langem mal wieder eine politische Veranstaltung einer der etablierten Parteien besucht. Hier mein Bericht:

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Klaus Hnilica
Donnerstag, der 17. November 2011

Die Macht der Engel

Carl und Gerlinde (XVI)

Carl hatte den Advent noch nie gemocht!

Schon gar nicht diese bleierne Finsternis.

An manchen Tagen wurde es gar nicht hell; es schien als würde sich die Abenddämmerung schon in der Früh über die Firma hermachen und Carl wie einen Grottenolm durchs Haus jagen, bis er wieder auf einen neuen  Jahresabschluss stieß, an dem er sich abarbeiten konnte, da noch niedrigere Kosten gefordert  worden waren, und noch höhere Auftragseingänge und selbstverständlich deutlich bessere Ergebnisse als im Vorjahr!

Nein – der Advent war keine schöne Zeit! Eher die Ankündigung der Vorhölle…

Für Gerlinde dagegen immer ein Blick in den Himmel!

Sie liebte diese Weihnachtslieder geschwängerte Vorweihnachtszeit so sehr, dass sie mit ständig neuen Ideen Carls Haus in ein furioses ‚Glocken klingendes Weihnachtsparadies’ verwandelte, in dem nicht nur dutzende Weihnachtssterne über den acht wunderschönen, beleuchteten Krippen mit teuren, handgeschnitzten Mitgliedern der heiligen Familie und den Weisen aus dem Morgenland blinkten und prangten, sondern auch eine ständig wachsende Heerschar an singenden Weihnachtsengeln zunehmend die Regentschaft übernahm…

Das war anstrengend!

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Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema:
Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln:

111110 Man muss sich nicht Äpfel für Zitronen verkaufen lassen – gerade beim Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

111111 Man muss sich strecken nach der Decken – auch beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

111112 Man muss von der Pike auf gedient haben – auch beim Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

111113 Man muss weiter sehen, als die Nase reicht – sehr nützlich beim Twittern und Bloggen nicht! #Twitter #Bloggen #Weisheit

111114 Man neigt dem Baum, der Nutzen bringt – leider auch beim Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

111115 Man redet viel, wenn der Tag lang ist – Vorsicht, Twitterer und Blogger! #Twitter #Bloggen #Weisheit

111116 Man schickt Füchse aus, um Füchse zu fangen – geschieht auch beim Twittern und Bloggen #Twitter #Bloggen #Weisheit

Jeden Tag kommt ein neuer Tweet dazu. Siehe unter twitter.com und “follow” RolandDuerre!
Viel Spaß beim Folgen!

RMD

P.S.
Die Sprichwörter habe ich auf Alle deutsche Sprichwörter gefunden.

Roland Dürre
Mittwoch, der 16. November 2011

Zukunft und Verschwendung

Die Wörter Zukunft und Verschwendung stehen im Alphabet am Ende. Kann das der Grund sein, warum sich dieser Themen niemand so recht annimmt?

Ich persönlich bin überzeugt, dass die Zukunft wichtig ist. Und dass der Planet Erde – der aktuell unsere einzige Zukunft bildet – massiv bedroht ist. Und dass das ganz schnell gehen kann. Und wir deshalb sofort damit beginnen müssen, die Zerstörung unseres Planeten zu stoppen. Wir müssen die Klimakatastrophe und auch weitere Schäden jenseits des Klimas begrenzen und versuchen, zu reparieren. Das ist eine Frage der Vernunft und der Moral.

Wir müssen die Erzeugung von Energie durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe auf NULL reduzieren. Ich bin überzeugt, dass wir hierfür moderne Technologie brauchen. Ohne sie gibt es gar keine Chance mehr Deshalb bin ich für Windkraft, Desertec und mehr dergleichen.

Ich bin aber genauso fest davon überzeugt, dass dies nicht reichen wird. Vielmehr müssen wir die gigantische Verschwendung an Ressourcen stoppen, die täglich auf allen Ebenen stattfindet. Das wird vor allem bedeuten, dass wir auf vieles Verzichten müssen. Wenn wir nichts tun, werde wir gezwungen werden, auf sehr viel verzichten zu müssen. Das könnte weniger schlimm werden, wenn wir bereit sind, die Prozesse unserer Gesellschaft einschneidend zu verändern. Obwohl es schon 5 nach 12 und nicht mehr 5 vor 12 ist!

Unser soziales Zusammenleben, die Art wie wir wirtschaften und uns vergnügen, unsere Grundannahmen und Werte, alles muss radikal reformiert werden. Eine scheinbar unvorstellbare Veränderung unseres Lebens wird notwendig sein. Die uns aber durchaus in eine sehr liebenswerte Zukunft führen kann, in der zwar alles ganz anders sein wird als wir es heute gewohnt sind. Mit vielen vermeintlich gravierenden Einschränkungen, die aber nicht unbedingt schlecht für uns sein müssen, sondern uns vielleicht sogar wieder ein wenig glücklicher und zufrieden machen werden.

Deshalb beginne ich jetzt – ähnlich wie „Was ich nicht mag“ – mit einer neuen Serie „Verschwendung“. Da werde ich in lockerer Reihenfolge Beispiele für Formen der Verschwendung erzählen, die total unsinnig sind und mir persönlich richtig weh tun.

RMD

Roland Dürre
Dienstag, der 15. November 2011

IF-Forum – Live-Übertragung am 18. 11. 2011

3. IF-FORUM 2011 – Mensch&Wissen(schaft)

Am Freitag ist es so weit!
Unsere Trilogie „Mensch&Wissen(schaft)“ wird abgeschlossen durch einen Vortrag von

Dr. habil Walter Riess

Am Freitag, den 18. November 2011, wie immer ab 18:00 Uhr, geht es um

Nanotechnologie – die Zukunft der IT.

Details zur Veranstaltung finden sich in IF-Open.

Wir werden auch diesen Vortrag live aus dem IF-Forum am 18. November ins Internet übertragen.

Direkt in diesem Fenster ist am Mittwoch Abend unser Video-Stream ab cirka 18:15 Uhr aktiviert.


Free Videos by Ustream.TV

Hier auch die Webadresse, unter der man den Vortrag sehen kann:
http://www.ustream.tv/channel/IF-Forum.

Wenn Sie den Live-Stream versäumen oder den Vortrag nochmals sehen wollen? Kein Problem: wir werden wieder einen Video-Mitschnitt anfertigen und öffentlich zur Verfügung stellen.

RMD

P.S.
Ein paar Plätze sind noch frei. Anfragen und Anmeldungen an Frau Toth.

Roland Dürre
Montag, der 14. November 2011

„Neue und alte Abhängigkeiten“ oder „Ganz einfache Fragen“

Die wichtigen Dienstleister waren früher Post, Eisenbahn und Stadtwerke. Alle waren in staatlicher Hand. Heute sind sie privatisiert. Und können pleite machen. Und dann muss der Staat sie retten (verstaatlichen) und weiter betreiben.

Heute gibt es ganz neue Dienstleister, die uns lieb sind. Das sind Google – und seine Konkurrenten – mit e-Mail und Kalender, Suchmaschinen, Geodiensten wie maps oder anderen nützlichen Dingen wie Youtube und Flickr. Es gibt Skype, Facebook und Twitter. Und vieles mehr, das das Leben angenehm macht.

Alles das wird von privaten Anbietern angeboten. Die bieten ihre Dienste nicht aus Menschenfreundlichkeit an, sondern sie wollen zuerst mal Profit machen. Viele davon sitzen nicht mal in Deutschland.

Was ist, wenn die Konkurs machen und ihre Dienste einstellen? Könnte doch gut mal passieren.

Es gibt auch nützliche Systeme wie Wikipedia und viele Produkte aus der Open Source. Erarbeitet von non-profit-Organisationen bestehend aus vielen freiwilligen Helfern.

Was ist, wenn dort die Menschen ausgehen, die mit hoher Qualifikation freiwillig und unentgeltlich mitarbeiten? Und der Spendenfluss abbricht? Ist doch gar nicht so unwahrscheinlich.

Zuerst mal:

Das Leben geht weiter

Nur werden vielleicht wieder ganz andere Sachen wichtig werden …

Andererseits, ein paar dieser Dienste sind halt schon verdammt wertvoll. Muss dann der Staat bzw. die Staatengemeinschaft eingreifen und das am Leben erhalten? Gibt es eine Risikovorsorge?

Alles nur so Fragen, vielleicht ein wenig zum Nachdenken!

RMD

 

Roland Dürre
Sonntag, der 13. November 2011

„Die Kulturzwiebel“ oder „Auf Heldensuche“

Ein Splitter vom #pmcamp11

Eberhard hat auf dem PMcamp11 von ihr gesprochen und sie auf das Flipchart gemalt. Heiko (bartlog in Twitter) hat sie fotografiert und mir hat sie gefallen. Die Kulturzwiebel. Hier ist sie! Ganz spontan.

Im projekt-(B)LOG von Dr. Eberhard Huber wird die „Kulturzwiebel“ exzellent erklärt.

„Je tiefer man rein schneidet, desto mehr kommen die Tränen!“

Das Zitat von Eberhard ist mir haften geblieben.

Ich musste sofort an die Bundesrepublik vor und nach 1990 denken. An Bonn und Berlin. Und an die vergangenen deutschen Gebietskörperschaften.

Deutschland. Mal war es ein Reich, dann eine Republik. Tausendjährig, nummeriert oder nach einem unbedeutenden Ort benannt.

Jetzt entblättere ich mal meine „deutsche Zwiebel“.

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Roland Dürre
Freitag, der 11. November 2011

Was ich nicht mag … #15a – Gestern war’s die SZ

In meiner Nörgelserie „Was ich nicht mag“ habe ich vor kurzem eine Reklamekarte auf der AZ kritisiert.

Gestern war dann die SZ dran.

Und dann noch mit so einem Blödsinn wie „Umzugsverkauf“.

Also – designfunktion – kommt jetzt auch auf meine „badlist“.

Hilft aber auch nichts – am liebsten sind mir mittlerweile schöne alte und handwerklich erstellte Möbel. Da ist dann das Design auch meistens von klassischer Schönheit. Insofern wäre ich eh kein Kunde gewesen.

RMD