Roland Dürre
Montag, der 23. Januar 2012

Ausgeschleckt

Viele hat es überrascht – Schlecker macht Insolvenz.

Mich eigentlich weniger.

Ich meine, dass schiere Größe, ewiges Wachstum und Kostenführerschaft nicht mehr die kritischen Wettbewerbsvorteile sind. Der Handel ist zusätzlich allgemein unter Druck. Davon können die Kaufhäuser und sicher auch bald die Discounter ein Lied singen. Bin mal gespannt, wann der erste der Aldis, Lidls und Co aufgeben muss.

Die Discounter haben eigentlich alles an Maßnahmen ausgeschöpft um die Umsätze zu steigern. Das Sortiment wurde immer erweitert. Zuerst wurden die Regale mit Dosen und Trockenwaren um Gemüse und Obst, Frischwaren, einer Kühltheke für Milchprodukte, dann Gefrierkost und Frischfleisch ergänzt. Dann wurden immer mehr und immer öfters ausgeklügelte Sonderangebote generiert, um den Kaufreiz durch Schnäppchen zu stimulieren. Dann wurden auch noch Photodruck und Reisen angeboten, alles um im Umsatz zu wachsen und zu wachsen.

Da geht jetzt nicht mehr viel neues: Oder wollen sie Mopeds und Autos verkaufen? Oder Haustiere? Nein, das Wachstums durch Ausnutzen neuer Produktsegmente dürfte erreicht worden sein.

Gleichzeitig werden die Kunden weniger. Die Verbraucher beginnen autonomer zu werden. Sie orientieren sich um und kaufen weniger Quatsch und dafür lieber Qualität.

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Roland Dürre
Sonntag, der 22. Januar 2012

Die ultimative Rettung der Gipsi-Länder …

Heute mal „Quatsch am Sonntag“!

Aber böser Quatsch.

Vor kurzem hat jemand erwähnt, dass Griechenland die größte „Panzerdichte“ in Europa besitze. Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber nehmen wir mal an, es wäre so. Ganz unwahrscheinlich ist es ja nicht.

Die Panzerdichte eines Landes würde ich definieren als
„die Summe des Gewichts aller Panzer eines Landes geteilt durch die Bevölkerung dieses Landes“.

Dieser Logik folgend gäbe es ja auch eine U-Boot-Dichte (Summe Bruttoregister aller U-Boote eines Landes dividiert durch …) oder eine Minendichte (Gewicht des Minenarsenals eines Landes dividiert …) und so weiter.

Dann wäre es doch eine Alternative, die Griechen nicht mit Sparvorschlägen zu terrorisieren, sondern ihnen einfach die Kampfjets, Panzer, U-Boote, Minen und ihr sonstiges Kriegsspielzeug wegzunehmen.

Und wenn dann die bösen Nato-Türken kommen, um Griechenland zu erobern, könnte man ja die Bundeswehr zur Verteidigung entsenden. Da wir so eine gute Bonität haben, können wir uns ja unsere Armee weiter leisten, notfalls halt auf Pump.

Dabei könnte man dann auf den Gedanken kommen, dass man mit den anderen Gipsi-Ländern genauso vorgehen könnte. Ohne Militär würden die Gipsi-Länder ihre Schulden viel schneller los werden.

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Roland Dürre
Samstag, der 21. Januar 2012

„Fahnen Bilden“ für IF-AGORA.de

Ich freue mich sehr, dass mich sowohl für die Idee wie das bisherige Angebot von IF-AGORA.de so viele gute Rückmeldungen erreichen. Dafür, dass ich die IF-AGORA ja bisher nur so nebenher, quasi als privates Hobby, betrieben habe, bin ich da ganz zufrieden.

Ein paar sehr sympathische Vermittlungen von Vorträgen gab es bisher auch schon. Das macht Mut und ich möchte die IF-AGORA jetzt ernsthaft starten.

Für einen ernsthaften Start aber braucht es Menschen, die sich dafür einsetzen, sprich arbeiten. Und zum Arbeiten gehört halt auch das Geld verdienen.

So ist das Ziel von IF-AGORA, ausreichend Umsatz und Ertrag zu machen, damit die Menschen, die für den Erfolg arbeiten, auch von ihrer Arbeit leben können.

Das erfordert Investitionen. Investieren mag ich aber nur, wenn es auch eine Vorstellung gibt, wie wir erfolgreich werden können.

Gemeinhin nennt man das einen Plan, eine Strategie, ein Geschäftskonzept. Wichtig dabei ist ein Mehrwert – den man bietet – und eine Methode, wie man diesen Mehrwert bekannt macht.

Die Basis für all das ist Erkenntnisgewinn. Erkenntnisgewinn gewinnt man am besten, wenn Menschen mit viel Wissen und Erfahrung zusammenkommen und moderiert gemeinsam beraten.

Eine Methode, die ich oft sehr erfolgreich angewendet gesehen habe, ist die „Fahnenbildung„. In einem Artikel hier im Blog habe ich über meine eigenen Erfahrungen mit dieser Methode berichtet.

Deshalb machen wir Seminar für die IF-AGORA am  Donnerstag, den 26. Januar bei der InterFace AG in Unterhaching. Dr. Klaus-Jürgen Grün, der am Vorabend bei uns einen Vortrag mit dem Thema „Die Kunst des negativen Denkens“ hält, wird ihn leiten. Und ganz viele Freunde kommen aus nah und fern, um mit uns zu arbeiten.

Ein herzliches Dankeschön an Euch alle!

P.S.
Wenn noch jemand dazu kommen will, dann kriegen wir schon noch ein Plätzchen frei. Wir beginnen um 10:00, ab 9:00 ist Kennenlernen in unserer Seminarzone!

Jens Hoffmann hat mit diesem Artikel in 23actions.com eine intensive Diskussion verursacht.

Projekte sind schädlich für die Gesundheit Ihres Unternehmens!

🙂 Mich hat dieser Artikel angespornt. Zu größerem. Schau mer mal …

Der erste Versuch der Definition von Projekt Management durch Nachlesen in Wikipedia hat mich ja nicht so richtig voran gebracht. Also probiere ich es mal anders …

Einem schwierigen Begriff kann ich mich auf verschiedene Arten annähern:

  • Bei einem deutschen Begriff suche ich nach Synonymen, auch das geht ja heute besonders einfach.
  • Wenn es ein klassisches Fremdwort ist, suche ich nach der ursprünglichen Bedeutung der griechischen oder lateinischen Wortes. Dazu brauche ich Hilfe von einem Humanisten, der Griechisch und Latein kann (weil ich es nicht kann).
  • Bei einem Anglizismus schaue ich einfach ins Wörterbuch.

So lass uns mal zu Projekt Management in leo.org oder dict.cc nachschlagen. Da finde ich für to manage viele Übersetzungen:

• administrieren  auskommen beaufsichtigen • bedienen • besorgen bewältigen • bewerkstelligen  • bewirtschaften • erledigen fertig werden • fertigbringen • führen • gelingen • handhaben  • leiten • lenken • managen manipulieren regeln • schaffen • steuern  • verwalten • zurecht kommen • zustande zubringen • zuwege bringen  zwingen

In Verbindung mit anderen Worten finde ich auch:

• ein Geschäft führen • ein Geschäft leiten • ein Unternehmen leiten • ein Konsortium leiten • Geldreserven verwalten • Gelder verwalten • es schaffen • mit etwas auskommen • kontokorrentmäßig führen • mengenmäßig führen • Menschen führen • Menschen leiten • etwas aufkriegen • mit etwas behelfen • mit weniger auskommen • die Arbeitsumgebung bereitstellen und aufrechterhalten • sich selbst verwalten • inszenieren •

Ok, das alles gehört zu „managen“. Ich beginne, den Begriff Management zu verstehen. Jetzt lass untersuchen, was es mit dem Projekt auf sich hat. Ich suche nach project. project gibt es als Verb und als Substantiv. Beim Hauptwort lese ich:

• Entwurf Plan • Projekt Projektierung • Vorhaben

Wenn ich jetzt an meine Wikipedia-Recherchen denke, bin ich verunsichert. Da sollte ich doch im Projekt ein Vorhaben zum Ziel bringen. Also im Vorhaben ein Vorhaben … Irgend etwas stimmt da nicht. Ein Limes durch unendliche Definition … Beim Programmieren auch „dead lock“ genannt …
( 🙂 Bitte entschuldigt meinen Unernst zwischendurch – wäre schön wenn er als Schalk ankäme)

Aber auch hier erkenne ich wieder, dass ein Projekt halt etwas Planbares bezeichnet. Dann könnte Projekt Management ja ein Pleonasmus oder eine Tautologie sein. Dann kann ich ja ein Wort streichen – wie beim „weißen Schimmel“. Beim Schimmel muss ich das Wort weiß streichen. Beim Projekt Management so das Wort Projekt.

Und in der Tat ist ja ein Projekt wohl das einzige, was man nicht managen kann. Ich kann ein Gebäude, einen Zug, ein Rechenzentrum, einen Marktplatz, ein Unternehmen … alles kann ich „managen“. Vielleicht auch eine Ehe oder eine Beziehung. Oder Schlimmeres. Aber ein Projekt?

Vielleicht brauchen wir in einer “Neuen Welt” ganz andere Organisationsformen? Vielleicht stehen wir bald vor Herausforderungen, die ganz neue Strategien erfordern werden. Vielleicht einfach um zu überleben. So wie es ja viele Jahrtausende in der menschlichen Geschichte war. Wo man die Dinge alle gemeinsam regeln und verantworten musste? Könnte ja sein …

Im nächsten Artikel werde ich versuchen, über den Bezug von Management zum zeitgenössischen Menschenbild/Gesellschaftsverständnis nachzudenken. Oder darüber, ob man die Welt wirklich in privates und geschäftliches Management teilen kann. Oder ob das alles nicht zusammen gehört. Live is life

🙂 Nur, dass ich nicht mehr von Projekt Management reden werde. Dieser Begriff ist mir zu obskur. Rede nur noch über Management …

RMD

P.S.
Spaßfrage:
Was unterscheidet einen Zitronenfalter von einem Projektleiter (deutsch für project manager)?
Antwort:
Der Zitronenfalter weiß, dass er keine Zitronen falten kann …

P.S.1
Alle Artikel meines Unternehmertagebuchs findet man in der Drehscheibe!

Roland Dürre
Donnerstag, der 19. Januar 2012

Die Kunst negativ zu denken – live im Internet

In unserem IF-Forum EXTRA haben wir am Mittwoch, den 25. Januar 2012 einen ganz besonderen Vortrag. Klaus-Jürgen Grün ist unser Gast. Er spricht über die

Die Kunst des Negativen Denkens!

Auf dieses Ereignis freuen sich schon viele. Unser großer Vortragsraum in unserer Seminarzone bei der InterFace AG in Unterhaching wird mit Sicherheit sehr (zu?) voll werden. Aber dass macht nichts. Denn

Wir übertragen natürlich wieder „live“ ins Internet!

So ein Internet-Vortrag macht am meisten Spaß, wenn man ihn in einer Gruppe erlebt. Dann kann man nachher auch trefflich drüber diskutieren – wenn es sein muss bis in den Morgen.

Also, für unsere Zuschauer aus dem Internet:

Genug Bier oder Rotwein – dies ist abhängig von den Gästen – in den Keller! Eine kalte bayerische Platte oder Leberkäs besorgen. Wenn möglich mit Essiggurken. Den Emmentaler oder den Obatzten, die Brezen und das Bauernbrot nicht vergessen (Und den sauren Hering für das Frühstück?). Einen großen Bildschirm aufstellen und dann möglichst viele Gäste einladen!

Kurz nach 18:00 geht die „Party“ los. Unter http://www.ustream.tv/channel/IF-Forum ist der „Video-Stream zum Vortrag“ sehen. An die Video-Übertragung zu kommen ist so einfach wie das meiste im Internet. Sie gehen mit Ihrem Browser auf die oben genannte Web-Adresse und nach einer kurzen Ladezeit (weniger als 10 Sekunden) sehen Sie das Videobild.

Ob der Video-Stream in Ihrem Browser funktioniert, können Sie jederzeit testen. Rufen Sie die oben genannte URL auf. Wenn Sie auf der linken Seite den Video-Player sehen, werden Sie die Video Übertragung sehen können.

Falls dies nicht der Fall ist, stellen Sie bitte sicher, dass ein aktueller Flash Player als Plugin für Ihren Browser installiert ist. Wie dieser zu installieren ist können Sie hier (http://get.adobe.com/de/flashplayer) nachlesen. Sollte der Video-Stream “ruckeln” oder vereinzelt unterbrechen, ist vermutlich die Bandbreite Ihrer Internetleitung zu gering. Wir empfehlen eine Downstream Bandbreite von mindestens 500 kbps. Weitere Tipps und Hilfe finden Sie auf dieser Seite http://helpcenter.ustream.tv.

Sie konnten den Live-Stream nicht sehen oder wollen den Vortrag nochmals sehen? Kein Problem: wir werden einen Video-Mitschnitt anfertigen und öffentlich zur Verfügung stellen. Die Details hierzu werden wir hier und natürlich auch in unserem „Corporate Blog“ IF-Open bekannt geben.

Ich freue mich aber schon jetzt auf viele Zuschauer aus dem Internet!

RMD

Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema:
Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln:

120112 Mein Schwert schneidet auch – Wahlspruch eines jeden Twitterer und Bloggers. #Twitter #Bloggen #Weisheit

120113 Miss dein Glück nicht nach fremder Elle – lieber Blogger und Twitterer. #Twitter #Bloggen #Weisheit

110114 Misstrauen bringt weiter als Zutrauen – falsch, auch beim Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

120115 Mit albernen Narren soll man nicht scherzen – ganz wichtig beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

120116 Mit den Toten kann man nicht zürnen – auch beim Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

120117 Mit der Münze, womit du zahlst, zahlt man dich auch – wie beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

120118 Mit der Wahrheit kommt man am weitesten – so ists auch beim Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

Jeden Tag kommt ein neuer Tweet dazu. Siehe unter twitter.com und “follow” RolandDuerre!
Viel Spaß beim Folgen!

RMD

P.S.
Die Sprichwörter habe ich auf Alle deutsche Sprichwörter gefunden.

Im letzten Unternehmertagebuch habe ich aus dem Artikel

Projekte sind schädlich für die Gesundheit Ihres Unternehmens!

von Jens Hoffmann in 23actions.com zitiert.

Mich hat der Artikel elektrifiziert. Passt Projekt Management noch zu einem modernen Unternehmens- / Gesellschaftsverständnis und Menschenbild?

Vielleicht brauchen wir in einer „Neuen Welt“, die gerade am Horizont erscheint, ganz andere Organisationsformen? Keine Projekte und auch keine Projektmanager mehr, sondern die agile Transformation des gesamten Unternehmens?

Vielleicht weil wir alle Dinge gemeinsam regeln müssen, wenn wir gemeinsam überleben wollen?

Bei so schwierigen Fragen versuche ich, zuerst mal die Begriffe zu verstehen, über die diskutiert wird.

Wie üblich beginne ich in Wikipedia. Was ist das, Projekt Management? Ich finde:

Unter dem Begriff Projektmanagement (PM) versteht man das Planen, Steuern und Kontrollieren von Projekten.

Ich sehe schon, das hilft nicht weiter. Planen, steuern und kontrollieren, das klingt ja nicht schlecht. Aber was wird da geplant, gesteuert und kontrolliert? Ein Projekt! Das muss dann eine planbare, steuerbare und kontrollierbare „Entity“ sein.

Jetzt weiß ich es: Alles was planbar, steuerbar und definierbar ist, ist ein Projekt! Ist das eine überzeugende Definition? Mir hilft sie nicht. Dann mache ich halt weiter in Wikipedia. Da steht:

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Roland Dürre
Dienstag, der 17. Januar 2012

Erkenntnis gewinnen durch Fahnenbildung (Dialektik)

In den 80iger und 90iger Jahren habe ich an einigen Seminaren von Rupert Lay teilgenommen. Dort habe ich das Werkzeug der Fahnenbildung kennen gelernt. In verschiedenen Gruppen gemeinsam mit (nicht nur) mittelständischen Unternehmern wie auch mit Top-Managern internationaler Konzerne habe ich erlebt, wie man mit diesem Werkzeug enormen Erkenntnisgewinn generieren und daraus auch ganz konkrete zur Zielerreichung notwendige Aktionen und Handlungen ableiten an.

Auch in Wikipedia ist die Technik der Fahnenbildung beschrieben. Der Artikel zur Fahnenbildung in Wikipedia beschränkt sich auf die knappe Beschreibung dieser dialektik-basierten Methode, schildert aber nicht die praktische Anwendung und den Nutzen dieser Technik. Deshalb will ich hier kurz berichten, was mich an der Methode so beeindruckt hat und wie ich sie erlebt habe.

Erkenntnisgewinn entsteht, wenn Menschen zusammenkommen, um ihr Wissen und ihre Erfahrung austauschen.

Im klassischen Griechenland wurde der Grundstein unserer westlichen Philosophie gelegt. Dialektik war das „technische Werkzeug“ der Philosophen. Gearbeitet wurde in Gesprächsformen wie im Diskurs oder in einer Debatte. Die Fahnenbildung ist eine strenger formalisierte dialektische Technik, die ursprünglich zum Erarbeiten von vernünftigen Übereinstimmungen (dem Schaffen eines rationalen Konsens) in Gruppen diente.

Der Ausdruck „Fahnenbildung“ wurde benutzt, da die gemeinsam ausformulierten Bedingungen zu einer möglichst einheitlichen und folgerichtigen Liste zusammengefügt werden, der sogenannten homogene Bedingungsliste. Solche Listen wurden in der römischen Dialektik „Fahnen“ genannt.

🙂 Ich habe mir immer eine Schnur vorgestellt, an der die gefundenen Bedingungen wie kleine Fähnchen hängen und im Wind der Erkenntnis flattern.

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Gastautor(en)
Montag, der 16. Januar 2012

Hurra, ich kann IF-Blog auf meinem Kindle lesen!

Eine kurze Anleitung (nicht nur für IF-Blog)

Als begeisterte Nutzerin meines neuen Kindles finde ich es toll, dass ich nun in der S-Bahn auch die Süddeutsche, die Zeit, den Spiegel und vieles mehr lesen und im IF-Blog stöbern kann.

🙂 Die „Installation“ dauert ein bisschen, aber dann…

Zunächst habe ich mir das Programm Calibre auf meinem Rechner installiert. Es handelt sich um eine kostenlose E-Book Management Anwendung aus der Open Source. Mit ihr ist es möglich, Bücher und Dateien ins „Amazon-Format“ zu konvertieren. Aber es gibt auch die Möglichkeit RSS-Feeds abzurufen und an das Kindle zu übertragen.

Zur Installation gibt es den Reiter „Nachrichten abrufen“.

Hier gibt es die Auswahlmöglichkeiten:

  • Zeitgesteuertes Herunterladen von Nachrichten:
    Dahinter verbergen sich unzählige vorgefertigte RSS-Feeds, darunter auch aktuell 68 teilweise kostenlose Zeitungen.
  • Neue individuelle Nachrichtenquelle hinzufügen:
    Dies brauche ich, um IF-Blog künftig auf meinem kindle lesen zu können.

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Roland Dürre
Sonntag, der 15. Januar 2012

Unternehmertagebuch #64 – Project Management goes Brecht

In der Dreigroschenoper gibt es viele kluge Lieder.

Im Blog 23actions hat Jens Hoffmann einen Artikel mit dem Titel

Projekte sind schädlich für die Gesundheit Ihres Unternehmens!

veröffentlicht. Ich zitiere die einleitenden und provokativen Sätze:

„Projekte haben sich überlebt. Ihre Tage als Organisationsform sind gezählt. Agile Coaches meinen, Projekte seien ungeeignet, um aktuelle Unternehmensprobleme zu lösen. Sie verhindern die kundenorientierte Wertschöpfung und sind nicht geeignet permanenten Wandel wirksam zu steuern. Welche Daseinsberechtigung haben Projekte noch?

Anstatt der klassisch Linien- und Projektorganisationen fordern Agile Coaches die agile Transformation des gesamten Unternehmens. Auch der Begriff des agilen Projektmanagements wird abgelehnt, da dadurch das falsche Bewusstsein nur zementiert würde.

Drei Ausrufezeichen und Fragezeichen? !!! ???

Das hat mich sehr beschäftigt und ich habe dort bei den „comments“ fleißig mit diskutiert.

Um die Sache mal künstlerisch anzugehen, bringe ich zwei Songs aus der Dreigroschenoper (in der eigentlich jeder Song ein gestanztes Stück Lebensweisheit ist!).

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