Roland Dürre
Donnerstag, der 28. Februar 2013

Tweets zum Twittern und Bloggen #156

Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema:
Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln:

130221 Verloren Ehr kehrt nimmermehr – könnte auch für Twitterer und Blogger gelten. #Twitter #Bloggen #Weisheit

130222 Vernünfteln bannt Vernunft – Vorsicht, Twitterer und Blogger! #Twitter #Bloggen #Weisheit

130223 Verrat ist angenehm, Verräter verhasst – gilt gerade fürs Bloggen und Twittern! #Twitter #Bloggen #Weisheit

130224 Verrats kann sich niemand erwehren – auch nicht der Twitterer und Blogger! #Twitter #Bloggen #Weisheit

130225  Verrechnet ist nicht betrogen – gilt auch fürs Twittern und Bloggen? #Twitter #Bloggen #Weisheit

130226 Versage niemand, was du selbst begehren dürftest – auch nicht beim Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

130227 Verschoben ist nicht aufgehoben – auch beim Twittern und Bloggen? #Twitter #Bloggen #Weisheit

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RMD

P.S.
Die Sprichwörter habe ich auf Alle deutsche Sprichwörter gefunden.

Roland Dürre
Sonntag, der 24. Februar 2013

Die Ängste finden im Kopf statt …

Ich habe viele Ängste. Mache mir um Tod und Teufel sorgen. Habe Angst um die Menschen, die mir nahe stehen. Bin in Sorge um das Unternehmen. Ob die Umsätze auch wirklich gelingen, die wir brauchen. Und fürchte so oft, etwas falsch zu machen oder falsch gemacht zu haben.

Dann frage ich mich, ob das nicht übertrieben ist. Ich bin doch gar nicht so furchtsam. Die meisten meiner Sorgen sind doch so eine Art von „Angst vor dem schwarzen Mann“. Und meine, dass ich mir viel zu viel Gedanken mache um das, was alles passieren könnte.

Aber dann stelle ich voller Verblüffung fest, dass andere Menschen meist noch mehr Ängste haben. Und manche unter diesen so richtig leiden.

Mein reichster Freund hat Existenzängste. Wenn ich ihn frage, für was er soviel Geld brauche, meint er, dass er js mal eine sehr komplexe Krankheit kriegen könnte und sich dann die bestmögliche medizinische Behandlung wünsche. Und die könne ja wirklich sehr teuer sein.

Der andere hat eine gute Rente und ein bezahltes Haus. Seine (jüngere) Ehefrau steht im Beamtenstand und weitere zusätzliche Altersabsicherungen sind vorhanden. Aber er hat Angst, was es finanziell bedeuten würde, wenn er ein Pflegefall werden würde. Mehr als vor dem „Pflegefall werden“ an sich.

Das Paar hat Kinder und lebt ständig in der Angst, einem der Kinder könnte etwas passieren. Die Mutter hat Angst, dass die Tochter „Dummheiten“ machen könne. Denn diese solle es unbedingt mal besser haben als sie es gehabt hatte…

Die Freundin kann nicht ohne Mobil-Telefon aus dem Haus gehen, weil sie dann Angst hat, dass ihr das Handy genau bei diesem Male für die Rettung ihres Lebens fehlen könnte …

Und so entdecke ich immer mehr Menschen, die der Mut verlassen und die die Angst verzagt gemacht hat. Die vor lauter Ängste die Entfaltung ihres Lebens in viele Dimensionen aufgeben und sich selbst völlig unnötig reduziert haben.

Und dann denke ich mir, dass doch all diese Ängste immer im Kopf statt finden. Und dass je besser es uns geht, desto mehr komische Ängste wir haben. Und je höher die Sicherheit um uns herum gestaltet ist, desto unsicherer wir uns fühlen.

Diesen möchte ich fast zu schreien:

Weg mit den Ängsten! Und her mit dem Mut!

Denn auch das Glück findet im Kopf statt. Und das gilt es zu mehren. Dann kommt noch mehr Mut. Und mit dem Mut die Freude. Und mit der Freude auch der Erfolg. Und nur so können die Ängste ein wenig weniger werden.

Mein fester Vorsatz:

In meinem Kopf die Freude gerade auch über die kleinen Dinge zu fördern und die Angst vor den vielen Möglichkeiten und potentiellen Risiken und Gefahren gar nicht erst entstehen zu lassen.

RMD

Roland Dürre
Samstag, der 23. Februar 2013

Privatheit 3 – die Cloud

Immer wieder wird in der IuK-Branche (Informations- und Kommunikationstechnologie) eine „neue Sau durchs Dorf getrieben“. Das ist seit einiger Zeit die Cloud. Und obwohl keiner mehr von ihr hören will, macht sie vielen immer noch so richtig Angst. Und natürlich geht es dabei wie so oft um den Schutz und die Sicherheit unserer Daten.

Der offizielle Ratschlag der Fachleute und Datenschützer ist, sich immer eine „inländische“ Cloud zu suchen. Mit „inländisch“ ist in diesem Fall allerdings nicht unbedingt eine „deutsche Cloud“ gemeint, sondern eine „Europäische“. Ich persönlich halte das nicht für so wichtig.

Wenn ich mich selber nicht zu wichtig nehme, dann ist es doch völlig gleichgültig, wo meine Daten liegen und wer sie sieht. Und wahrscheinlich entsteht auch kein großer Schaden, wenn sie weg sind. Und so ganz weg sein können sie ja eh nicht mehr.

In einer idealen und transparente Welt wäre es ja sowieso unwichtig, „Daten zu schützen“. Jetzt ist die Welt aber immer noch nicht so ganz so ideal. Und kritische Geister müssen sich immer wieder vor der Obrigkeit fürchten. Mit Obrigkeit meine ich auch staatliche Systeme, die es vielleicht mit den Menschenrechten nicht so ernst nehmen. Geheime Staatsorganisationen, die Gesinnung überwachen und Menschen systematisch ausspionieren. Die sich als Schutz oder Dienst bezeichnen oder sich Abkürzungen gegeben haben, die meistens aus drei Buchstaben bestehen.

Wenn man sich von diesen schützen will, dann sollte man die Daten ganz weit von der Obrigkeit halten. Und die Daten dann auch in eine Cloud stecken, die ganz weit weg ist. Das könnte nur eine äußerst „ausländische“ Cloud sein. Die wird aber auch nichts helfen. Weil genannte Organisationen gestützt von ihren Regierungen immer Wege finden, die Daten aus ihren Schutzgefängnissen herauszuholen. Oder die Obrigkeit ganz einfach globale Kriminelle für diesen Zweck nutzt. Man denke nur an die „Steuer-CDs“ der in Finanzdingen doch ehemals so ausländischen Schweiz.

Nein – wie immer und wahrscheinlich mehr denn je gilt: Unrecht Gut gedeiht nicht gut. Lieber weniger Vorteile nutzen, transparent bleiben und keine Geheimnisse zu lassen. Und wenn es Geheimnisse gibt, die der eigenen Person schaden können, die auf keinen Fall aufschreiben. Nicht auf Papier und nicht elektronisch.

Und so sollten wir uns nicht so sehr um persönlichen Datenschutz, Datensicherheit und die Cloud sorgen. Vielmehr müssen wir uns mit Zivilcourage, konstruktivem Ungehorsam und Verantwortung gegen alle Bestrebungen wehren, die unseren Rechtsstaat und unsere Grundrechte beschädigen können.

Und ein Verhalten praktizieren und einfordern, das die Welt wieder auf einen im biologischen Sinne nachhaltigen Kurs bringt. Und uns dann weiter um viele gesellschaftliche Defizite und Missstände Gedanken machen und uns darum kümmern. Und dazu brauchen wir das Internet – inklusive der Cloud. Das ist nämlich das Nervensystem unseres Planeten mit seiner globalen Welt geworden, und ohne dieses werden wir die komplexen Herausforderungen nicht lösen können.

Das alles dürfte für unsere Zukunft und die unserer Kinder sehr viel wichtiger sein als die Sorge um die Daten …

RMD

Roland Dürre
Freitag, der 22. Februar 2013

Privatheit 2 – die Daten

In Privatheit 1 habe ich über die unschädliche Entsorgung der privaten realen Dinge im Fall des eigenen Todes geschrieben. Und habe die gemeint, von denen keiner wissen soll, dass ich so etwas habe.

Wie ist es aber mit den Daten? Den geheimen Briefen, die vielleicht mal geschrieben wurden. Den geheimen Bildern, die gesammelt wurden? Und vor allem den unzähligen gespeicherten Interaktionen, die irgendwo auf Elektronika herum liegen? Die privaten Aufzeichnungen und Überlegungen zu diversen Themen?

Die unzähligen Platten und Rechner, die irgendwo stehen? Vielleicht schon vergessen worden sind? Wie muss die testamentarische Anordnung aussehen, um sicher zu stellen, dass das alles zeitnah nach dem Todestag verschwindet? Damit auch das Unangenehme und deshalb wahrscheinlich oft so „Private“ auch wirklich keiner erfährt?

Aber halt. Will man das wirklich, die Spuren des eigenen Lebens komplett ausradieren? Geht dabei nicht vieles verloren? Was soll mit der eigenen Website und dem Blog geschehen, den man mit Leidenschaft betrieben hat? Braucht es einen digitalen Grabstein im Internet, der alles mit einem Klick öffnet?

Oder ist ein digitales Grab des Vergessen vorzuziehen, in dem die Reste des eigenen digitalen Lebens geschüttet und dann mit „Erde bedeckt werden“.  So etwas wie „/dev0“ in meinem alten „Unix-Leben“.

Wahrscheinlich wäre es doch besser, ein transparentes Leben zu führen und das so stehen zu lassen. Wenn möglich ohne Ausnahme. Und Dinge, bei denen man nicht ertappt werden möchte, am besten gar nicht erst tun. Den Schwindel sein lassen – oder zu ihm zu stehen.

Dann werden keine großer Geheimnisse entstehen, die man „Andere“ nicht wissen lassen möchte und deshalb verstecken und letztendlich löschen muss.

Aber sind „schlechtes Gewissen“, Schuld und Scham denn eigentlich wirklich natürliche menschliche Eigenschaften? Oder hat man sie uns vielmehr irgendwie eingeredet? Sollten wir uns dann nicht endlich davon befreien? Um uns auch ein wenig weniger Sorgen über unser „privacy“ machen zu müssen?

Ängste und Sorgen machen doch nur unser Leben schwer. Und gerade bei den Daten finden sie doch wirklich nur in unserem Kopf statt. Also – weg damit – mit den Ängsten und Sorgen! Aber nicht mit den Daten!

RMD

Roland Dürre
Donnerstag, der 21. Februar 2013

Tweets zum Twittern und Bloggen #155

Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema:
Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln:

130214 Vergnügt sein geht über reich sein – Trost für manchen Twitterer und Blogger! #Twitter #Bloggen #Weisheit

130215 Verheißen bindet den Narren – nicht gut beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

130216 Verheißen geht nicht ohne Schaden ab – gilt gerade fürs Bloggen und Twittern! #Twitter #Bloggen #Weisheit

130217 Verheißen macht Schuld – dran denken, Twitterer und Blogger! #Twitter #Bloggen #Weisheit

130218 Verkehrte Freundschaft ist Feindschaft – gilt das auch fürs Twittern und Bloggen? #Twitter #Bloggen #Weisheit

130219 Verletzen ist leicht, heilen schwer – dran denken, Twitterer und Blogger? #Twitter #Bloggen #Weisheit

130220 Verliebte Köchin versalzt die Speisen – was folgt daraus für Twitterer und Blogger? #Twitter #Bloggen #Weisheit

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RMD

P.S.
Die Sprichwörter habe ich auf Alle deutsche Sprichwörter gefunden.

Roland Dürre
Mittwoch, der 20. Februar 2013

Privatheit I – Die Dinge

Immer wieder treffe ich auf eine komische Angst vor Transparenz und Klarheit. Die ich eigentlich nicht verstehe.

Nehmen wir mal an, ich hätte private Gegenstände auf dem Speicher oder im Keller. Von denen niemand etwas wissen soll. Die Uniform von einem Verein, von dem ich nicht will, dass andere wissen, dass ich mal dabei war. Irgendwelche Fetische, weil ich abergläubisch bin. Oder das Latex-Kostüm und die Lederpeitsche. Von schmutzigen Dingen wie Dildos will ich gar nicht reden.

Oder ich hätte eine Pistole. Ein Stück schöne Mechanik, die halt leider unter das Waffengesetz fällt.

Keiner soll wissen, dass ich so etwas habe. Meine bürgerliche Seele würde sich vielleicht schämen. Oder ich hätte Angst vor Verrat. Dann wäre es ja ganz gut, wenn niemand von diesem mir vielleicht unangenehme Teil meiner Privatheit weiß.

Vielleicht sind es auch nur ein paar „verbotene“ Bücher. Oder Bücher, bei denen es mir peinlich wäre, wenn jemand wüsste, dass ich so etwas löse. Oder Bilder an Erinnerungen, die ich mit anderen nicht teilen will. Oder eine ganz intime Sammlung von Briefen, die wirklich keiner lesen soll.

Das alles könnte meine reale, nicht virtuelle und nicht aus „Daten“ bestehende „Privacy“ sein.

All diese Dinge könnte ich in eine Kiste sperren. Ein fettes Schloss vorne hin hängen. Den Schlüssel an einem ganz heimlichen Ort verstecken. Und auf die Kiste schreiben: „Bei meinem Tod bitte ungeöffnet vernichten“. Und hoffen, dass sich jemand daran hält.

Nur was hilft das? Ist das überhaupt realistisch?

Wenn ich die vermeintliche Schande meines Lebens in keine Kiste mit Schloss stecke oder nicht rechtzeitig vernichte, dann fällt es eines Tages auf. Genau dann, wenn ich sterbe. Dann muss jemand meinen Haushalt auflösen. Und findet all das. Und denkt sich dann sein Teil.

Und Schluss ist es mit meiner Privatheit. Stört mich dann ja auch nicht mehr.

Bücher, Briefe und Bilder sind ja eigentlich keine Dinge mehr. Die kann ich digitalisieren und dann in die Cloud stecken. Darüber schreibe ich aber dann in einem anderen Artikel zur Privatheit.

RMD

Roland Dürre
Montag, der 18. Februar 2013

Wer Bilanz macht, der entdeckt Absurdes.

Ist ja eigentlich klar. Aber diesmal spreche ich nicht von meiner Lebensbilanz. Nein, letzte Woche haben wir gemeinsam mit unserem Partner aus der Gilde der Wirtschaftsprüfer die Bilanz der InterFace AG fertig gestellt. Und da habe ich wieder ein paar sehr absurde Regelungen unserer mittlerweile schon sehr verarmten und von Interessen getriebenen Gesetzgebung entdeckt.

Hier ein Beispiel:

In der Abschlussbesprechung zum Geschäftsjahr 2012 am letzten Freitag entdecke ich in der G&V einen Verlust mit dem Titel „Abschreibungen auf Wertpapiere“.

Das wundert mich. Die InterFace AG hat Wertpapiere? Wusste ich gar nicht. Doch dann fällt mir ein:

Aber klar haben wir Wertpapiere! Bei uns können ja Mitarbeiter einen Teil ihres Überstundenguthabens (wenn sie denn eines haben und dies wollen) in Altersversorgung umwandeln. Der „terminus technicus“ heißt „Langzeitarbeitszeitkonto“ (nomen est omen).

Das heißt die Überstunden eines Kollegen, der bei diesem Programm mitmacht, werden nicht ausgezahlt, sondern seinem persönlichem Guthaben fürs Alter zugeführt. Da dieses Geld ja nicht dem Unternehmen sondern dem Mitarbeiter gehört, muss das Unternehmen verantwortlich damit umgehen und die akkumulierten Gelder auch vor einer Insolvenz sichern. Deshalb haben wir diese Beträge in sogenannte „mündelsichere Papiere“ angelegt und diese an den Mitarbeiter verpfändet. So war auch die Regel.

Bürokratisch ist dieses System wie vieles im Staat recht aufwendig. Es mag aber vielleicht ein sinnvoller Beitrag für die persönliche Altersvorsorge sein. Wenn man davon absieht, dass das Geld bei der Auszahlung wahrscheinlich erstaunlich wenig wert sein wird. Aber das wird ja jeder „Riesterer“ auch so erleben.

Vor ein paar Jahren hat dann der Gesetzgeber mal wieder zugeschlagen. In seiner unendlichen Regulierungswut hat er noch ein paar Gesetze mehr zum Thema“Langzeitarbeitszeitskonto“ erlassen. Angeblich um die ach so schlechte Situation zu verbessern, in Wirklichkeit – so vermute ich – eher von den Lobbyisten getrieben.

Den Arbeitgebern wurde damals vorgeschrieben, dass die Anlage solcher Gelder nur noch in sogenannte „Zertifizierte Wertpapiere“ erfolgen darf. Sparbuch oder Festgeld zum Beispiel sind da nicht dabei, obwohl man bei diesen Anlageformaten zumindest ja nominell keinen Verlust haben dürfte.

So mussten wir pünktlich zur Gesetzesänderung unsere „mündelsicheren Anlagen“ in „zertifizierte Wertpapiere“ umwandeln. Und haben da wie immer die Anlagen nach dem prioren Kriterium der Sicherheit ausgewählt.

Und siehe da – genau im Jahre 2012, in dem sich nicht nur der DAX bombastisch entwickelt hat, machen unsere „zertifizierten“ Wertpapiere einen doch erwähnenswerten Verlust.

Was schließe ich daraus?

Dass bei besagtem Gesetz die wesentlichen Anteile von Lobbyisten geschrieben und dann von unserem Gesetzgeber einfach mal ins Gesetz kopiert wurden. So wie wohl mancher unserer Politik- und Nicht-Politik-Doktoren das so gemacht hat. Und solches Kopieren finde ich bei Doktorarbeiten fast weniger schlimm als bei Gesetzen. Und würde mir auch bei der Entstehung von Gesetze noch mehr Transparenz wünschen.

Und mein Vorurteil hat sich weiter verfestigt, dass alles, was sich „zertifiziert“ nennt, doch sehr häufig schon von Haus aus stinkt.

RMD

Klaus-Jürgen Grün
Samstag, der 16. Februar 2013

Es trifft uns wie ein Schlag!

Ein Papst kündigt, ein Blitz schlägt ein im Petersdom, und ein Meteorit sprengt Zentralrussland – das kann kein Zufall sein! Zoodirektoren gleichermaßen wie Staatsführer und ihre Stützen weit und breit sollten sich jetzt wirklich einmal um ihre Kernkompetenz kümmern: Das unbekümmerte Glück der ihnen anvertrauten Tiere.

Es grenzt an Unverantwortlichkeit, dass wir vor allem die Menschen vollkommen alleine lassen mit der Erfindung kausaler Zusammenhänge. Was uns fehlt, ist eine verbindliche, eine amtliche Erklärung. Warum haben wir keine Staatsreligion, die uns die unberechenbare Zufälle und Unfälle im Universum als die weise geplante Vorsehung eines allumfassenden Verstandes erklärt? Statt dessen bleibt jeder mit seinem kleinen und fehlbaren Verstand sich selbst überlassen.

Der Bürger ist überfordert, und das macht ihn unglücklich. Wie soll er – ausgestattet vielleicht nur mit einem G8-Abitur – das alles in Einklang bringen mit der 13, die die letzten beiden Ziffern des Jahres 2013 bilden? Kaum einer macht sich die Mühe, die Ziffer 2 dabei genauer ins Auge zu fassen. Denn auch sie ist, wie die 13, eine Primzahl. Mit der Null zwischen zwei Primzahlen dürfte die Nullität angedeutet sein, in die die Welt, aufgespannt zwischen zwei Primzahlen, von deren eine sogar die 13 ist, demnächst stürzen muss.

Die kosmischen Ereignisse der vergangenen Tage dürfen wir daher keineswegs ignorieren, denn sie sind bloß die Vorboten für die bevorstehende Apokalypse. Manche haben das schon lange vorhergesehen.

Es ist das Mindeste, was wir von unserer Regierung erwarten dürfen, dass sie Schaden von uns abwendet. Aber genau das tut sie nicht. Der Meteorit hätte genauso gut das Atomkraftwerk Biblis oder Schweinfurt treffen können. Die paar Tausend Kilometer zwischen Russland und Mitteldeutschland sind nicht einmal ein Katzensprung im kosmischen Maßstab. Darauf ist keiner vorbereitet. Unsere Regierungen haben versagt.

Nun ist es beinah passiert und die Medien lenken ab vom Problem. Da kommen Leute wie der Astronaut und Physikprofessor Ulrich Walter aus München zu Wort, die unverschämt verkünden: „Das war reiner Zufall.“ Aber jeder Mensch, der sich nicht engstirnig mit Physik und anderen exakten Wissenschaften den Verstand trübt, weiß, dass dies alles kein Zufall sein kann.

Das ist Vorsehung. Und sie hat moralische Qualität, denn sie ist die Strafe der Gerechtigkeit, die es niemals erlaubt, dass die Menschen auf Dauer und in der Mehrheit einfach nur in der Gegenwart leben und sich um die Aufgaben ihrer täglichen Arbeit kümmern. Jeder denkt nämlich nur an sich und lebt in seiner kleinen Welt. Das musste irgendwann bestraft werden.

Wo sind nämlich, die Zoodirektoren, die uns angesichts der kosmischen Kräfte klarmachen, dass es sich geradezu kleinkrämerhaft nuttig anfühlt, wenn da noch einer für mehr Lohn am Hamburger Flughafen streikt; wenn da noch Sorgen aufkommen, wie wir Griechenland und den Euro gleichzeitig retten können – ja und überhaupt: wie verantwortungslos ist es von unseren Politikern, dass sie jetzt noch an Sieg oder Niederlage in der kommenden Bundestagswahl denken?

In der Stunde der Not offenbart sich die Wahrheit: Auch die Politiker denken nur an ihr eigenes Wohl. Und so muss jeder mit der Unberechenbarkeit kosmischer Ereignisse selbst fertig werden und das Wenige an Trost annehmen, was ihm die Tierpfleger angedeihen lassen.

kjg

Roland Dürre
Freitag, der 15. Februar 2013

Bewegt Euch! – IF-Akademie – 21. März 2013

Am 21. März 2013 spricht in der IF-Akademie Johannes Schmidt. Er studiert an der TU München Informatik mit Nebenfach Medizin. “Nebenbei” ist er im IF-Lab der InterFace AG tätig.

Seit Jahren betätigt er sich auch als Unternehmer und hat gemeinsam mit einer Gruppe von Freunden Glassbox Games gestartet. Das junge Team programmierte kleinere Videospiele und Apps aller Art für verschiedene Plattformen.

Glassbox Games wurde von dieser Gemeinschaft gegründet, um Dinge auszuprobieren und Neues zu lernen. Mittlerweile hat Glassbox Games schon kleinere Preisen gewonnen und hat sich zum kleinen Unternehmen entwickelt. Die Ziele sind anspruchsvoller geworden und beinhalten ernsthafte unternehmerische Ambitionen. Und natürlich sind die Glassbox Games und die InterFace AG eng und freundschaftlich verbunden.

In seinem Vortrag wird Johannes sich auf das Thema “Bewegungssteuerung” konzentrieren. Dabei wird er uns die geschichtliche Entwicklung dieser Technologie näher bringen und in einem Praxisteil zeigen, wie einfach mittlerweile die Programmierung dieses technisch so anspruchsvollem Themas geworden ist.

Außerdem wird er ein Projekt aus dem IF-Lab vorstellen, das eine Bewegungssteuerung sinnvoll integriert. Am Ende des Vortrages gibt es dann noch einen kurzen Ausblick auf das, was wir in den nächsten Jahren auf diesem Gebiet erwarten können.

Der Vortrag findet wie immer in unserer Seminarzone statt. Ich kann die Teilnahme nur empfehlen. Johannes wird uns in eine Welt entführen, die vielen von uns fremd ist, aber ganz plötzlich ein relevanter Teil von „normaler IT“ werden könnte. Man sollte da auch ein wenig Bescheid wissen …

Beginn ist 18:00, ab 17:30 ist Einlass. Nach dem Vortrag ist wieder eine kleine Happy Hour angesagt, wir machen dann in Bier &Informatik.

Wir freuen uns auf viele Besucher aller Altersklassen!

Stand von Glassbox Games in der Olympia-Halle beim Volleyball-Spitzenspiel in der 1. Bundesliga Generali Haching – Berlin Recycling

Glassbox Games hat natürlich auch eine Website und in Facebook finden wir sie auch.

Wer sich für die Spiele interessiert, kann sie hier finden.

RMD

Roland Dürre
Donnerstag, der 14. Februar 2013

Tweets zum Twittern und Bloggen #154

Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema:
Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln:

130207 Verdunkelte Tugend scheint heller – Aufpassen, Twitterer und Blogger! #Twitter #Bloggen #Weisheit

130208 Vereint sind auch die Schwachen mächtig – gerade beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

130209 Vereinte Macht bricht Burg und Strom – gilt gerade fürs Bloggen und Twittern! #Twitter #Bloggen #Weisheit

130210 Vergeben ist nicht vergessen – dran denken, Twitterer und Blogger! #Twitter #Bloggen #Weisheit

130211 Vergessen ist für Schaden gut – gilt das auch fürs Twittern und Bloggen? #Twitter #Bloggen #Weisheit

130212 Vergiss das Beste nicht – Du Twitterer und Blogger! #Twitter #Bloggen #Weisheit

130213 Vergiss des Übels, so bist du genesen – Regel fürs Twittern und Bloggen? #Twitter #Bloggen #Weisheit

Jeden Tag kommt ein neuer Tweet dazu. Siehe unter twitter.com und “follow” RolandDuerre!
Viel Spaß beim Folgen!

RMD

P.S.
Die Sprichwörter habe ich auf Alle deutsche Sprichwörter gefunden.