Roland Dürre
Freitag, der 30. August 2013

Abschied aus dem Paradies

DSC_1659Der Urlaub geht zu Ende – am Sonntag früh geht es nach Patras zur Fähre mit Ziel Venedig.

Es waren wieder wunderschöne Tage. Zwei Wochen sind wir jetzt hier – und ich fühle mich zwei Jahre jünger.

Jeden Tag war ich morgens im Wasser in „unserer“ Bucht. Und einmal am Tag ging es mit den Rädern in die trockene Hitze des hiesigen Breitengrades.

🙂 Und immer unterwegs im Trikot der Telekom.

Pässe und Berge haben wir erklommen, die frischen Winde und das warme Wasser des Mittelmeeres genossen.

Unsere Sinne wurden von den Düften und Geräuschen des Südens gefangen. Und alle Speisen waren frisch und köstlich.

So bedanke ich mich ganz herzlich bei allen Menschen, die es mir ermöglicht haben, die wunderbare Zeit hier wieder einmal zu erleben.

RMD

Klaus Hnilica
Donnerstag, der 29. August 2013

Verdammt – dieser Trolley?

Carl und Gerlinde (XXXIII)

Ja – Dr. Osterkorn verweigerte Carl den bereits genehmigten Urlaub!

Nein – im August gab es für Führungskräfte noch nie Urlaub: Carl wüsste doch selbst nur zu gut, dass TRIGA um diese Zeit immer die neue Frühjahrskollektion verabschiedet! Und dieses Mal sogar die gesamte Wäschekollektion – nicht nur Damenunterwäsche und Dessous, sagte Dr. Osterkorn.

ZEimg085Da Miriam Braun noch immer Karenzurlaub hatte, war er, Carl, natürlich doppelt und dreifach gefragt! Die versehentlich ausgesprochene Urlaubsbewilligung wär’ wirkungslos, sagte Dr. Osterkorn, alias Bernie, die könne Carl sich an den Hut oder sonst wohin stecken!

„Schick doch deine Gerlinde alleine los, oder mit einer Freundin, die auf sie aufpasst“, ergänzte er augenzwinkernd, als er in Carls enttäuschtes Gesicht schaute.

„Du fährst mir jedenfalls jetzt nicht fort, dich brauche ich!“ raunte er Carl noch zu, bevor er ihn mit einem festen, freundschaftlichen Blick in dessen blauen Augen entließ und mit einem Händedruck verabschiedete, bei dem Carl keine Miene verzog, weil er wusste, dass das gleich einsetzende Taubheitsgefühl in der rechten Hand nach zwei Tagen üblicherweise von selbst abklang…

Und Carl hatte sogar Glück! Hannelore war sofort bereit für ihn einzuspringen. Ohne auch nur einen Augenblick zu zögern nahm sie freudig hüpfend das Opfer auf sich, mit Gerlinde nach Mallorca in die gemütliche Finca bei Cala Mayor zu fliegen, die Carl schon vor Wochen heimlich gebucht hatte, um Gerlinde zu überraschen. Das war also überhaupt kein Problem gewesen, da hatte Bernie auf eine vertrackte Weise Recht gehabt!

Und heute Abend kamen beide zurück! Carl erwartete sie am Hauptbahnhof, Gleis 1: Ankunftszeit 20 Uhr 05!

Welch freudige Überraschung – die S-Bahn vom Flughafen hatte nur 22 Minuten Verspätung! Die Bahn befand sich offensichtlich auf dem richtigen Kurs: noch vor einem Jahr hatten er und Gerlinde fast eine Stunde Verspätung als sie aus Mallorca zurückkamen.

Gott – man war ja schon zufrieden, wenn während der Sommermonate überhaupt noch ein paar Züge über den Hauptbahnhof geleitet wurden! Und eine halbe oder dreiviertel Stunde herumzustehen, war wirklich zumutbar. Ob man zwischen den Schlaglöchern auf den Straßen die Zeit vertrödelte oder auf dem zugigen Bahnsteig herumirrte, war letztlich egal, oder?

Wie interessant auch – bei dem gläsernen Unterstand über den Sitzbänken am Bahnsteigende von Gleis 1 hatte das Planungsteam der Bahn sogar mitgedacht – da konnte man tatsächlich von der Videoüberwachung erfasst werden, wenn man abends niedergetreten wurde! Das war wirklich einmal ein positiver Aspekt!

Momentan saß ein Farbiger in dem Glasgehäuse, er las in einem Buch! Sein schwarzer Trolley stand an der Glaswand. Auch gut zu sehen!

Sonst war kaum jemand am Bahnsteig um diese Zeit: ein junger Bursche ächzte mit seinem Fahrrad aus der Unterführung die Stiege hoch, und auf der Bank unweit von Carl verschlang eine hübsche Blondine mit langen knusprig braunen Beinen einen riesigen Hamburger, der bei ihrer zupackenden Art keine Chance hatte.

Carl schlenderte ziellos den Bahnsteig entlang. Als er umdrehte, sah er, wie der Farbige im gläsernen Unterstand lesend aufstand, lesend zur Stiege ging und auch weiter las als er zügig über die Treppe nach unten in die Unterführung eilte. Den schwarzen Trolley ließ er mutterseelenallein zurück!

Na – der hat ein Gottvertrauen, dachte Carl und ging auf den Trolley zu. Dann stoppte er plötzlich! Er schaute sich um – aber von dem farbigen Besitzer, war nichts mehr zu sehen; der war tatsächlich seinem Gepäck abhanden gekommen!

Auch unten in der Unterführung keine Spur von ihm, soweit Carl das von der Treppe aus beobachten konnte. Aber vielleicht war das ja auch gar nicht sein Gepäckstück gewesen, dachte Carl. Vielleicht war der Trolley schon dagestanden als er sich lesend in den gläsernen Unterstand gesetzt hatte. Carl stand jetzt zwei Meter vor dem Trolley.

Komisch war das schon!

Er überlegte, ob er das unbeaufsichtigte Gepäckstück melden sollte? Aber wo? Und wem?

So einfach war das im konkreten Fall gar nicht.

Es gab ja nirgends mehr Bahnpersonal, das man ansprechen konnte: vielleicht hätten die ihn sogar ausgelacht? Die anderen Fahrgäste schien der vereinsamte Trolley ja auch nicht zu beunruhigen. Und der Bahnsteig bevölkerte sich jetzt zusehends: auch etliche Familien mit Kindern kamen die Treppe hoch…

Carl beschloss abzuwarten!

Vorsorglich vergrößerte er nicht nur die Entfernung zu dem schwarzen Trolley, sondern versuchte auch mehr schützende Masse zwischen sich und dem potentiellen Explosivkörper zu bringen. Aber auf dem Bahnsteig waren nur Anzeigetafeln, Sitzbänke und ein paar Träger, die das Dach hielten. Mehr Masse war da nicht!

Der Stiegenabgang, der war massiv, dahinter konnte er sinnvoll Schutz suchen! Aber was war, wenn der Trolley gerade explodierte, wenn die S-Bahn mit Gerlinde und Hannelore einfuhr?

In zehn Minuten war es so weit! Schlimm, wie rasend schnell die Zeit verging! Eine weitere Verspätung war nicht mehr angekündigt worden. Typisch Bahn! Jetzt war sie auf einmal pünktlich! Immer zum falschen Zeitpunkt.

Carl fühlte sich zwar hinter dem Abgangsgebäude sicher, sah aber mit immer größerer Sorge, wie sich der Bahnsteig weiter mit Menschen füllte.

Diese Art von schützender Masse hatte er sich nicht gewünscht!

Warum klaute denn niemand diesen blöden Trolley?

Wo waren die Horden von Gepäckdieben, die sonst alles verunsicherten? Endlich hätten sie sich nützlich machen können.

Was war mit der Videoüberwachung?

Warum reagierte von der Bahnaufsicht niemand?

Das waren echt Defizite in diesen anonymisierten öffentlichen Räumen in der heutigen Zeit, dachte Carl. Und die Zeit lief unerbittlich ab: spätestens in 4 Minuten fuhr die verspätete S- Bahn pünktlich ein – und die Katastrophe war da…

Carl wurde immer zappeliger. Er kaute an seiner Unterlippe und wischte sich mehrmals den Speichel aus den Mundwinkeln. Aus seiner Stirn traten Schweißperlen und seine Hände wurden klebrig.

Sollte er nicht

Aber wie sollte er das begründen, ohne sich zur Lachnummer zu machen? Es gab ja offensichtlich niemand auf dem Bahnsteig, der seine Sorge teilte. War er wirklich der einzige Hellsichtige?

Der Einzige der die Katastrophe kommen sah?

Zwei Minuten noch, dann fuhr die S-Bahn ein!

Carl lief rasch die Treppe hinunter. Da er nichts mehr tun konnte, wollte er wenigstens sich in Sicherheit bringen. Die Unterführung bot optimalen Schutz! Drum war der farbige Dschihadist da auch hinuntergeeilt mit seinem Koran. Klaro!

Carl fiel es plötzlich wie Schuppen von den Augen! In Sekundenschnelle fügte sich alles zusammen und Carl war mitten drin im infernalischen Geschehen: stolperte tatsächlich bereits über unzählige  verstümmelte Tote und Verletzte, registrierte die bis zur Unkenntlichkeit zerfetzten Leiber, die wie Geschoße durch die Luft katapultiert wurden, duckte sich weg vor dieser grauenhaften Anhäufung abgerissener Arme und Beine, die gleich gierigen Fischen in einem Meer von Blut herumzappelten und nach den abgetrennten Köpfen schnappten, die wie Tennisbälle knallend von kollidierenden Betonbrocken abprallten – und dann erst – eine Ewigkeit später – dröhnte der ohrenbetäubende Knall der alles auslösenden Explosion in Carls Ohren, begleitet von einem gewaltigen Beben und orkanartigen Getöse, dem ein unheimlich nachhallendes Geschepper berstender Eisenträger folgte, eingebettet in eine gespenstisch helle Staubwolke, die alles Geschehen zudeckte und in eine wundersam weiße Winterlandschaft verwandelte…

Die letzten Meter zum Bahnhof-Ausgang, legte Carl im Laufschritt zurück – er war ja fit! Von außen her konnte er in dem angerichteten Chaos auch viel sinnvoller bei der Bergung der Leichen und der Verwundeten helfen und seine ganze Kraft bei den gleich einsetzenden Aufräumungsarbeiten einbringen..

Die S-Bahn musste in diesem Augenblick einfahren!Gott, was für eine brüllende Stille!

Carl stand regungslos vor dem Ausgang! Unfähig auch nur die kleinste Bewegung auszuführen. Leichenblass starrte er in die Bahnhofshalle und fürchtete jeden Moment sich übergeben zu müssen…

Offensichtlich erreichten auch schon die ersten Fahrgäste aus der S-Bahn den Ausgangsbereich! Dann braungebrannt und kichernd Gerlinde und Hannelore mit ihren schwarzen Trolleys…

Carl spürte, wie irgendetwas in seiner Brust explodierte! Völlig losgelöst flog er atemlos auf die beiden zu, umarmte, küsste und drückte sie und entschuldigte sich tausendmal für den entsetzlichen Stau in dem er gesteckt war…

KH

Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema:
Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln

130822 Wenn dein Verdienst bei Weisen gilt, sei ruhig, wenn der Tor dich schilt – wie beim Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

130823 Wenn dem Esel zu wohl ist, so geht er aufs Eis und bricht ein Bein – Vorsicht, Twitterer und Blogger! #Twitter #Bloggen #Weisheit

130824 Wenn der Bauch voll ist, ist das Haupt blöde – gilt auch fürs Bloggen und Twittern? #Twitter #Bloggen #Weisheit

130825 Wenn der Besen verbraucht ist, so muss er in den Ofen – so auch beim Bloggen und Twittern? #Twitter #Bloggen #Weisheit

130826 Wenn der Kopf schmerzt, leiden alle Glieder – kenn ich auch vom Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

130827 Wenn der Löwe brüllt, so zittert der Wald – so auch beim Twittern und Bloggen? #Twitter #Bloggen #Weisheit

130828 Wenn der Meister kommt heran, hat das Meisterchen getan – auch beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

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RMD

P.S.
Die Sprichwörter habe ich auf Alle deutsche Sprichwörter gefunden.

Roland Dürre
Mittwoch, der 28. August 2013

barcamps und PM-Camp (5) – Regeln

Hier der letzte meiner Texte zu barcamps und PM-Camp insbesondere. Bisher habe ich geschrieben, wie ich zu barcamps kam (1), warum diese und besonders PM-Camps so erfolgreich sind (2), welche Arten von Sessions es typischerweise gibt (3) und wie sich social media wie Twitter und barcamps ergänzen (4).

Heute geht es mir um ein paar abschließende Anmerkungen.

Auf was muss ich aufpassen?

Das ist gar nicht viel. Natürlich schadet eine gute Kinderstube auch auf einem barcamp nicht, auf einem PM-Camp erscheint sie mir als selbstverständlich. Die vom Metaplan her bekannte Regel „Everybody is everybody’s butler“ anzuwenden, ist auch immer gut. Ansonsten sind barcamps wie auch das PM-Camp freie Veranstaltungen, keiner muss etwas machen, das er nicht will.

Kameradschaftliches Verhalten ist wie immer im Leben hilfreicher als tröge Kumpanei. Jeder bestimmt selber das Maß, in dem er sich integrieren will. Es gibt keine Verpflichtung zum Halten eigener Sessions. Viele Teilnehmer sind beim ersten PM-Camps ganz still und hören nur zu – bis dann der Bann bricht und sie plötzlich „von Konsumenten zu Produzenten“ werden. Meistens geht dies überraschend schnell.

Zur Planung der Sessions hätte ich auch noch einen Hinweis:

Erstbesuchern oder Menschen, die noch zurückhaltend sind, würde ich empfehlen, schon früh mal eine eigenen Session zu auszuprobieren, auch wenn das Thema in der eigenen Wahrnehmung noch als unausgereift empfunden wird. Früher Mut wird meistens belohnt. Und die alten Hasen würde ich bitten, möglichst lange zu warten, bevor sie dann die letzten Lücken füllen. Manch ein Teilnehmer braucht ein wenig länger, um seinen Mut zusammen zu nehmen. Und es ist immer schade, wenn neue Beiträge wegen unnötiger Ungeduld zu kurz kommen.

Ähnlich wie beim „Twittern“ gibt es noch ein paar Dinge, an die man denken sollte.

In der Regel schlägt das Org-Team eines PM-Camps den Teilnehmern vor, dass das „Duzen“ die bevorzugte Anrede ist. Duzen schafft Nähe und erleichtert Kommunikation. Das macht bei einer community Sinn, die an einem Strang zieht und ihr Wertvollstes – Erfahrung und Wissen – offen und redlich teilen möchte. Für mich ist ein PM-Camp immer wie ein Fußball-Spiel – und auch im Sport ist das „Duzen“ ganz natürlich. So manches schnelle Spiel und co-working-Experiment klappt dann gleich viel besser.

Will ein Teilnehmer lieber „gesiezt“ werden, so wird das natürlich akzeptiert. Aber ganz gleich, ob man sich siezt oder duzt, es sollte immer beachtet werden, dass Respekt vor dem gegenüber der zentrale Wert ist. Ehrverletzungen dürfen auch im Eifer eines Gefechtes nicht passieren und wenn, dann sofort korrigiert werden.

PM-Camp fordert so von seinen Besuchern ein gesundes Maß an Empathie und „Alterozentriertheit“ ein! Damit meine ich, dass man das eigene Ego ein wenig zurück nehmen und sich für die Werte, Erwartungen, Interessen und Bedürfnisse der anderen öffnen soll.

Also:

Mitmachen und Mut mit bringen. Freude und den Spaß annehmen, verstärken und weitergeben! Aufs „Maskieren“ verzichten, weil dies auf einem PM-Camp nicht notwendig ist. Sich gegenseitig respektieren und achten wie sich selber. Wissen und Erfahrung geben und nehmen. Und dann kann schon gar nichts mehr schief gehen!

RMD

Roland Dürre
Samstag, der 24. August 2013

barcamps und PM-Camp (4) – Twittern gehört dazu.

In meiner kleinen Reihe von Artikeln zu barcamp und PM-Camp (#pmcamp) habe ich in der letzten Folge modellhaft drei Arten von Sitzungen herausgearbeitet. Heute geht es ums Twittern und um ein paar Verhaltensregeln, die damit in unmittelbarem Zusammenhang stehen!

Darf man auf barcamps allgemein und aus den Sessions heraus twittern?

Bei einem PM-Camp darf man nicht nur sondern soll (muss) man Twittern. Twittern ist da ganz wichtig. Nebenher auf seinem Mobil-Telefon zu spielen ist sowieso genauso erlaubt wie den Raum zu verlassen und in eine andere Sitzung zu gehen.

 In der Regel gibt es auf einem PM-Camp mindestens eine „Twitterwall“. Da laufen dann in Echtzeit alle Tweets durch, die in Twitter geschrieben und mit dem „Tag“ der Veranstaltung gekennzeichnet worden sind (z.B. #pmcamp13ber für das nächste PM-Camp in Berlin). So entsteht ein roter Faden, der schon eine erste Dokumentation und Kommentierung der Veranstaltung ergibt. Man merkt, was auf dem PM-Camp aktuell passiert, was andere Menschen erleben oder fühlen und wie sie denken.

Natürlich kann jeder Teilnehmer auch auf seinem Device die Twitterwall anschauen. Und wird dann oft erleben, dass viele Menschen, die örtlich nicht anwesend sind, so auch in „real time“ teilnehmen. So konnte ich zum ersten PM-Camp in Dornbirn im November 2011 erst am Mittag des ersten Tages teilnehmen. Und wie ich im Zug auf der Hinfahrt die Tweets vom pmcamp gelesen habe (#pmcamp), da war ich schon ganz begeistert und es hat mich förmlich nur so nach Dornbirn gezogen.

Durch eigene Tweets kann und soll man auch seine eigene Bewertung immer zeitnah anderen Teilnehmern zugänglich machen. So wird man noch mehr Teil des Ganzen und kann selber andere informieren. Alle Tweets in Summe stellen eine schöne Retroperspektive der Veranstaltung dar, die man sich ganz gerne auch später mal anschaut und dabei das Camp wieder lebendig werden lässt.

Eine „offizielle“ Dokumentation bei einem PM-Camp in Form eines Tagungsbandes oder ähnlichem gibt es übrigens nicht. Dies mit voller Absicht! Denn auch die Dokumentation ist freiwillig. Sie wird quasi automatisch von den Teilnehmern selbst organisiert und bestimmt. Das funktioniert in der Tat und so entsteht extrem zeitnah eine gründliche und vor allem richtig gewichtete bunte und multimediale Dokumentation, bestehend aus Textbeiträgen, Bildern und Videos, die alles Wichtige erfasst und auf openPM zentral verfügbar oder verlinkt ist.

Natürlich sollten bei Twitter und allgemein auf barcamps dieselben Regeln gelten wie auch im normalen Leben:

Niemand darf klein gemacht oder gar verletzt werden. Persönlich Angriffen sind zu vermeiden, auch dann wenn man mal schlimm enttäuscht ist. Und wenn man mal daneben langt, dann entschuldigt man sich.

Letzten Endes fällt gerade im Internet und in offenen Communities doch alles wieder auf einen selber zurück.

Also, auch mit Schwächen Nachsicht haben – und wenn man etwas gar nicht mag, dann einfach gehen.

Das einzige, was man auch auf einem PM-Camp nicht tolerieren darf, ist Intoleranz. Aber gerade gegen Intoleranz sollte man immer direkt und persönlich angehen und sie nicht hinten rum anprangern.

Ich habe in diesem Artikel zwar nur von „Twittern“ gesprochen. Natürlich darf man das Camp auch in Facebook oder in Google+ begleiten. Oder dort – möglichst abgestimmt – eine „Communitiy“ anlegen. Twitter ist allgemein und mein bevorzugtes Medium, weil es den Vorteil der Kürze und so am wenigsten ablenkt. Und man kann in den nach Abzug des Tags verbleibenden gut 100 Zeichen erstaunlich viel und sehr präzise formulieren.

RMD

 

Roland Dürre
Donnerstag, der 22. August 2013

Tweets zum Twittern und Bloggen #181

Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema:
Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln

130815 Wenn das Glück groß ist, muss man das Unglück fürchten – stimmt das auch fürs Twittern und Bloggen? #Twitter #Bloggen #Weisheit

130816 Wenn das Maß voll ist, so läuft’s über – gutes Motto fürs Twittern und Bloggen? #Twitter #Bloggen #Weisheit

130817 Wenn das Pferd voll ist, so ist es faul – gilt auch fürs Bloggen und Twittern. #Twitter #Bloggen #Weisheit

130818 Wenn das Salz dumm ist, womit soll man salzen – so auch beim Bloggen und Twittern. #Twitter #Bloggen #Weisheit

130819 Wenn das Spiel am besten ist, soll man ablassen – kenn ich auch vom Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

130820 Wenn das Spiel aus ist, sieht man, wer gewonnen hat – so auch beim Twittern und Bloggen? #Twitter #Bloggen #Weisheit

130821 Wenn das Wort heraus ist, ist es eines andern – auch beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

Jeden Tag kommt ein neuer Tweet dazu. Siehe unter twitter.com und “follow” RolandDuerre!
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RMD

P.S.
Die Sprichwörter habe ich auf Alle deutsche Sprichwörter gefunden.

Roland Dürre
Mittwoch, der 21. August 2013

barcamps und PM-Camp (3) – „Typologie der Sitzungen“

Nachdem ich im letzten Artikel beschrieben habe, warum barcamps und PM-Camp so erfolgreich sind, stelle ich heute in meiner Serie zu barcamp und PM-Camp modellhaft drei Arten von Sitzungen (Sessions) vor:

Typ 1 – Wissen teilen!

Der Initiator einer solchen Session meint, etwas zu wissen, das ihm wichtig ist und das er teilen will!

Da hat einer etwas ganz besonderes erlebt, etwas ganz Neues kennengelernt, etwas Grundlegendes verstanden …

Und er geht davon aus, dass sich auch andere dafür interessieren mögen. Also macht er eine Session und kündigt vorher an, über was er sprechen will. Natürlich wird er seine Zuhörer nicht mit einem langen Vortrag langweilen. Vielleicht nur ein paar Thesen aufstellen oder einen kurzen Bericht seines Erlebten geben. Und dann wird debattiert und diskutiert.

Typ 2 – Erfahrung von anderen nutzen!

Der Initiator befindet sich in einer neuen Situation und sucht Unterstützung!

Vielleicht hat da jemand eine Frage, die ihn schon lange quält. Oder es ist ihm etwas passiert, mit dem er nicht umzugehen weiß. Mag sein, dass es sogar ein schlimmes Problem, über das er sich mal aussprechen will.

Und dann macht er auch eine Sitzung und schaut mal, wer kommt, um ihm zu helfen.

Bei diesem Typ einer Sitzung brauchen wir natürlich besonders „gute „Zuhörer. Zuhörer, die versuchen, zuerst mal möglichst genau zu zu hören und dann das Verstandene mit einem möglichst geringem Maß an Verzerrung spiegeln zu können.

Wichtig ist, dass die Teilnehmer in der Lage sind, Empathie aufzubringen und Menschen sind, die nicht gleich alles „besser wissen“ und so nicht mit  „ungebetenen Ratschläge“ brillieren wollen.

Wenn das so ist, dann kommt bei diesem Typ oft etwas wirklich großartiges heraus. Und ich bin immer wieder überrascht, wie toll die „Mitmacher“ an solchen Sessions beim PM-Camp in der Regel sind. Und wieviel Probleme da schon zumindest ansatzweise gelöst werden konnten!

Typ 3 – Neues Erleben!

Der Initator möchte etwas Aktives machen, spielen oder etwas ausprobieren!

Hier gibt es wahnsinnig viele Möglichkeiten für gelungene Sessions! Auf jedem PM-Camp passiert da immer Überraschendes. Das kann mit Bewegung zu tun haben oder Menschen zum Nachdenken bringen. Aktiv werden neue Erfahrungen gesammelt und spielerisch Relevantes erlebt. Neue Sachen werden ausprobiert und bewährte Strategien getestet. Oft wird hier gemeinsam „Neuland“ betreten. Und wenn man in so einer Sitzung etwas neues ausprobiert und das mal nicht so klappt, so ist das auf einem PM-Camp auch kein Problem.

Hier bedarf es nur der Mutes, mitzumachen und auch bereit zu sein, über den eigenen Schatten zu springen. Und schon passiert erstaunliches, es kann eine Regression erfolgen, die schlagartig viel Kreatives und Weises freisetzt.

Weitere Typen von Sessions…

Natürlich ist mit den drei Typen noch lange nicht Schluss. Es sind nur drei „Muster“ (pattern) für Sitzungen, an die man oft noch ganz schön lange gerne zurück denkt!

Im nächsten Artikel werde ich über Regeln bei PM-Camps schreiben.

RMD

Roland Dürre
Dienstag, der 20. August 2013

Leben im Paradies !

DIGITAL CAMERAEigentlich wollte ich schreiben:

In unserem kleinen Paradies beim Porto Ageranos in Vathi, Mani im Süden des Peloponnes auf dem mittleren Finger ist alles so wie früher.

Das trifft zu aufs Essen, auf das Meer und das Wetter zu und wie wir uns wohl fühlen. Auf die Menschen, die wir treffen und die Ruhe, die wir genießen.

Aber tatsächlich ist manches anders geworden.

DIGITAL CAMERAMein „Schwimm“ jeden Morgen geht jetzt weiter als früher. Und jetzt bin ich doch die ersten vier Tage tatsächlich jeden Morgen nach Gythio geradelt.

Da habe ich eine Süddeutsche für die „Kinder“ gekauft, im Hafen einen griechischen Kaffee Medium süss getrunken, ein wenig Zeit gelesen und dann ein wenig mit dem Nexus im Internet gewesen. Weil es da auch ein freies WLAN „touristiko“ gibt.

Und dann in der heißen griechischen Mittagssonne gemütlich die 14 km zum Zeltplatz zurückgeradelt.

DIGITAL CAMERAVom Café aus habe ich einen Kreuzfahrer der MSC im Hafen von Gythio gesehen. Anscheinend haben auch die Kreuzfahrer Gythio wieder entdeckt. Und die Fähre von Gythio fährt auch wieder nach Kreta. Sollten die Zeiten für Gythio wieder besser werden. So schön wie die kleine Hafenstadt ist, so sehr hätte sie es verdient.

Überraschend ist auch, dass von unseren Kindern keines mehr streitet, wer denn 🙂 (mit einer kleinen Ausnahme) schon wieder abspülen muss. Im Gegenteil, die Freiwilligen konkurrieren fast um die Wette! Das ist natürlich für uns Eltern schon ein wenig ungewohnt.

Und gestern Abend wollten plötzlich die Kinder früher als die Alten ins Bett gehen. Eine weitere ganz neue und sensationelle Erfahrung.

So verändert sich die Elternwelt, wenn die Kinder erwachsen werden.

RMD

Elwood P. Dowd
Montag, der 19. August 2013

Asoziale

harvey&friend

Arme Leute sollten wir nicht nur bemitleiden, sondern auch bereit sein, ihnen zu helfen. Wer dies verweigert, ist ein asozialer Banause.

Man könnte versucht sein, daraus zu folgern, dass asoziales Banausentum nur in den Mittel- und Oberschichten grassiert. Irrtum, dieser gesellschaftliche Schimmelpilz befällt auch die Unterschichten. In diesem Fall wird Armut zum Privileg, denn sie produziert keine Pflichten, sondern nur Rechte.

Hartz IV Dynastien gedeihen auf dem fruchtbaren Boden von Zuwendungen einer karikativ karitativen öffentlichen Hand. Sie sorgt für Kost und Logis. Einzige Voraussetzung, man muss sich nach allen Regeln der Kunst als arm “qualifizieren” und schon fließen Steuergelder. Von Gegenleistungen ist man freigestellt.

Kinder als “Das Kapital des armen Mannes” sind hier nicht im klassischen Sinn als Arbeitskräfte zu verstehen, sie sind vielmehr Auslöser zusätzlicher Subventionen. Ihre Erziehung wird, kostenlos, an den Zulieferer öffentliches Erziehungswesen delegiert.

Sobald ein Furz quer sitzt, geht alles zum Doktor. Ist ja auch kostenlos.

So entkommt man der peinlichen Tretmühle des täglichen Einerleis der gnadenlosen Leistungsgesellschaft des Gebens und Nehmens. Willkommen im Paradis des Anspruchs.

Hilfsorganisationen mit aufopferungsvoll arbeitenden Freiwilligen bieten zusätzliches.

Klevere Köpfe aus dem Marketing haben das Potential dieser “Armen” längst erkannt. Siehe die Ladenkette Mäc Geiz.

Das musste, von einem der sich sozial engagiert, mal gesagt werden.


Mein Freund Harvey sagt:

Dowd, Ihr seid ein Narr.

Ihr habt die Kontrolle über Euer Perspektivenmanagement verloren.

Ihr unterstellt den Armen Einstellungen, die sie gar nicht haben.

Es sind Eure Einstellungen, die Ihr auf die Armen übertragt.

Ihr seid beleidigt, weil die Fahne, die die Mittelschicht vor sich her trägt, Leistung=Einkommen, nicht auch von den Armen getragen wird.

Übrigens auch nicht von den Reichen, die ihren Reichtum aus Vermögen beziehen.

Die wahren Asozialen sind die Armen und die Reichen.

Beide werden vom Staat versorgt.

Von Euch, dem wackeren Mittelschichtsmalocher, der Ihr jedes Jahr bis Ende Juli nur für ihn arbeitet.

Euer Steuergeld schützt die Gelder der Reichen, wenn es ihre besten Helfer, die Banken, verjuxt haben.

Euer Steuergeld sorgt dafür, dass Caritas und Diakonie mit einer Million Mitarbeitern für die Armen sorgen.

Glaubt Ihr etwa, Ihr könnt mit Eurem Aufruf daran etwas ändern?

Narr, der Ihr seid.

Wer außer Euch sollte daran interessiert sein?

Die Armen bleiben gern arm, weil sie dann nichts für andere tun müssen, statt sich etwas tun zu lassen.

Die Reichen sehen das genau so.

Und die Hilfswirtschaft und die Finanzwirtschaft auch.


Mein lieber Harvey, ich hätte mir ja denken können, dass Du weißt, wo der Hase im Pfeffer liegt.

Asoziale werden vom Staat versorgt. Das werden auch Rentner und Beamte. Asoziale werden folglich von der Marginalität in die Mehrheit und Normalität katapultiert.

Die Gesellschaft ist asozial.

Wer hätte das gedacht (Elwood P. Dowd).

Als einer der Initiatoren von PM-Camp schreibe ich zurzeit eine kleine Folge von Artikeln mit Informationen und Empfehlungen zu barcamps und PM-Camps. Einfach weil PM-Camps toll und so sehr erfolgreich sind. Und ich mich freue, wenn es noch viel mehr werden!

Wie ich zu barcamps gekommen wird, habe ich ja schon berichtet. Heute beschreibe ich, warum sie soviel Spaß machen.

Warum und weshalb sind  barcamps so erfolgreich?

Bei einem Barcamp hängt alles von den Menschen ab, die teilnehmen.Die Ausprägung und der Erfolg des Barcamps, die Freude und der Spaß, die Qualität der Diskussionen und der Ergebnisse, das Maß des Erkenntnisgewinnes, das Entwickeln von Konsens, das Erleben der Begegnungen und das Entstehen neuer Kontakte, all dies und vieles bewirken die Menschen, die Teil nehmen, ihr Erfahrung einbringen  und ihr Wissen teilen.

Alle Teilnehmer übernehmen gemeinsam Verantwortung für das Gelingen des „Camps“.

So ist es auch beim PM-Camp. PM-Camp nennen wir unser barcamp für Projekt Management (PM). „Projekt Management“ dient dabei als Metapher für Führung, Management und Entrepreneurship. So will PM-Camp Menschen erreichen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und bereit sind, unsere soziale Zukunft gemeinsam mit anderen Menschen zu gestalten.

Mittlerweile finden PM-Camps schon an vielen Orten statt. Im September gibt es eines in Berlin #pmcamp13ber. Im November in Dornbirn findet in 2013 nach 2012 und 2011 das dritte statt. Und in diesem Jahr hatten wir  ja schon „PM-Camps“ in Stuttgart #pmcamp13str, Wien #pmcam13vie (schon zum zweiten Mal) und in Bad Homburg #pmcamp13rm. Und in Hamburg soll auch bald eines passieren.

Jedes PM-Camp wird von einem lokalen „Orga-Team“ organisiert, das in der Regel aus 3 – 5 Menschen besteht, die ehrenamtlich als Veranstalter tätig sind. Sie planen, kommunizieren und bereiten die Veranstaltung vor und bemühen sich, gemeinsam mit PM-Camp-Protagonisten und den Freunden von openPM, alles möglichst gut zu organisieren.

Als ideale Teilnehmerzahl gelten zwischen 50 und 100 Teilnehmer. Passende Räume müssen gesucht werden, das ist nicht immer ganz einfach. Der Termin sollte mit den anderen PM-Camps abgestimmt werden um Überschneidungen zu vermeiden. Passende Sponsoren werden gesucht, die einen Teil der Kosten übernehmen, aber die Veranstaltung nicht dominieren wollen. Dank solcher Sponsoren können die Beiträge für Teilnehmer gering gehalten und trotzdem die Unabhängigkeit der PM-Camps gewahrt werden.

Wenn es Sinn macht, laden die Orga-Teams auch noch ganz wenige Impulsredner ein, wohl bedenkend dass der überwiegende Teil eines PM-Camps frei bleiben muss. Die Teilnehmer sollen sich ja „ihre“ Konferenz gestalten können.

Gerne stellen die Orga-Teams ihr PM-Camp auch unter ein „Motto“ und kommunizieren so ihre „Geisteshaltung“. In Stuttgart war die Botschaft „Menschen sind keine Ressourcen“ und in Bad Homburg „Unternehmen, Verantwortung, Wissen„. Wie ich finde sehr schöne Aussagen.

 Die Vertreter aller Orgateams treffen sich ein mal im Jahr mit dem Kernteam der PM-Camp-Protagonisten. Das sind die Menschen (bzw. deren Nachfolger), die im Jahre 2011 in Dornbirn das erste PM-Camp veranstaltet und damit die PM-Camps initiiert haben. Zurzeit sind im Kernteam Eileen Hörtreiter, Dr. Eberhard Huber, Dr. Marcus Raitner, Roland Dürre und Dr. Stefan Hagen.

Das PM-Camp in Dornbirn in 2011 war für DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) geplant. Es wurde zu einem sehr schönen Erlebnis und hat viele Freunde wie auch uns ermuntert, die Veranstaltung jährlich zu wiederholen und in möglichst viele Regionen zu bringen. Dass aus diesem PM-Camp soviel weitere PM-Camps an anderen Orten entstehen würden, davon haben wir nicht einmal geträumt.

Insgesamt sieht sich PM-Camp als die ergänzende Face2Face-Bewegung zu openPM. Neben der virtuellen Plattform #openPM kümmern wir uns um die Organisation von Treffen „von Angesicht zu Angesicht“.

 In der Regel dauert ein PM-Camp zwei Tage. Tagsüber heißt es „work hard“ und am Abend des ersten Tages dann „party hard“. Manche Teilnehmer treffen sich schon am Abend vor dem PM-Camp zu einem walk&talk oder gemütlichen Zusammensein – einfach um alte Freunde wieder zu treffen und sich schonein wenig aufs PM-Camp ein zu stimmen.

Dann ist es soweit – das PM-Camp findet statt. Man trifft sich zur vereinbartem Zeit am vereinbarten Ort,  vielleicht findet ein wenig „ice-breakings“ statt, an die zentralen Barcamp-Regeln („was passiert ist richtig“, „vorbei ist vorbei“, „Gesetz der Füße“, „Freiheit“ …) – obwohl meistens schon bekannt – wird noch einmal eindringlich erinnert. Und dann geht es los! „Aus Konsumenten werden Produzenten“ und ganz schnell entsteht ein wunderbarer Session-Plan.

Noch ein zusammen fassender Gedanke: PM-Camp wie barcamps sind so erfolgreich, weil sie in der Tat inhaltlich selbstorganisiert und selbstbestimmt funktionieren!

Diese Sitzungen (Sessions) sind das Herzstück eines jeden PM-Camps. Für die Teilnehmer kann es lohnen, sich ein wenig vorzubereiten und sich im Vorfeld schon mal überlegen, welches Thema ihnen wichtig ist. Damit sie schon bei ihrem ersten PM-Camp vielleicht eine Sitzung machen können. Als kleine Unterstützung dafür beschreibe ich im folgenden Artikel, was denn in den Sitzungen so passiert.

RMD