Roland Dürre
Freitag, der 16. November 2018

Unglaublich aber wahrscheinlich.

Ein wenig über den Wolken (gestern am Spitzingpass).

Folgenden in einem Tweet berichteten und kommentierten Dialog habe ich in Twitter gelesen und möchte ich sinngemäß berichten und auch kommentieren:


Zwei Teenager im Bus:
„Wenn man 2018 nimmt und sein Alter abzieht, kommt immer das Jahr raus, in dem man geboren ist (das Geburtsjahr)!“

„Stimmt echt. Voll krass!“

Wir sind verloren. Alle.


Und ich muss gestehen, ich habe das dann gleich gedankenlos nachgerechnet. Und kam zum verblüffenden Ergebnis:

Ja es stimmt!

2018 – 68 = 1950

Dann habe ich noch die Gegenprobe gemacht:

1950 + 68  = 2018

Stimmt auch!

Und habe mich auch sofort gnadenlos geschämt.

🙂 Denn die Differenz zwischen dem aktuellem Jahr und dem Geburtsjahr ist halt definiert als das Alter dieser Person. Es muss also sein.

Was wäre aber, wenn ich in einem Vortrag auf großer Bühne erzählen würde, dass das Jahr 2018 etwas ganz besonderes wäre, weil genau am Ende dieses Jahres (zum 31. Dezember) für alle lebenden Menschen die Summe ihres Geburtsjahres und ihrer Lebenszeit in Jahren 2018 ergeben würde? Und was das doch für eine Einmaligkeit wäre?

Ich vermute, dass die meisten Zuhörer kurz nachrechnen würden, ob das bei ihnen stimmt und dann meine blödsinnige Aussage abnicken würden. Und dass nur ganz wenige aufstehen und den Saal verlassen würden, weil der Referent so einen Unsinn verzapft. Weil die Menschen gewohnt sind, das zu glauben, was ihnen erzählt wird. Und das kritische Hinterfragen nicht mehr in ist.

Allerdings streifen wir hier den Beginn von Mathematik. Die Lebensjahre eines Menschen sind ein gutes Beispiel für das Axiom der natürlichen Zahlen {0,1,2 … n, n+1} (nur dass die natürlichen Zahlen per Definition unendlich sind, was für die Lebensjahre eines Menschen nur gilt, wenn es ein ewiges Leben gibt). Freilich kann man noch darüber streiten, ob die Null zu den natürlichen Zahlen dazu gehört oder nicht. Ich würde sagen, dass das reine Definitionssache ist.

Auf den natürlichen Zahlen kann man die Operation der Addition anwenden – wie auch die aus der Addition abgeleiteten Multiplikation – und bleibt im Raum der „natürlichen Zahlen“.

Die Zeitrechnung mit ihrem willkürlich festgelegten Nullpunkt, an dem die Geburt Christi gewesen sein soll, kann als Beispiel für die „Ganzen Zahlen“ dienen – die ja in der Algebra bekanntlich mit einer weiteren Operation, der Substraktion, aus den natürlichen Zahlen konstruiert werden. So wie dann aus den ganzen Zahlen mit der Operation der Division die rationalen Zahlen konstruiert werden können.

Solche Gedanken schiessen mir nach dem ersten Schreck über mene Einfalt durch den Kopf. Und jetzt wundere mich noch mehr darüber, wie sich Menschen wundern können, dass wenn bei der Substraktion von b von c als Ergebnis a herauskommt (cb = a) und ebenso bei der Addition von a und b zwingend c herauskommen muss (a + b = c).
a = Geburtsjahr   b = Anzahl der Lebensjahre   c = aktuelles Jahr

Voll krass – gell?

RMD

 

Roland Dürre
Donnerstag, der 15. November 2018

Mythen von Mangement und Führung (Unternehmertagebuch #127)

Freude und Mut als Basis fürs Geschäft. Wichtig ist, das Leben zu genießen! Gerade als Vorbild.

Soweit ich mich richtig erinnere, hatten die griechischen Philosophen eine ganz einfache Theorie der Tugenden  Ich beschreibe das mal so, wie ich es im Kopf habe.

Als gesellschaftliches Ziel forderten die Griechen Gerechtigkeit und Gleichheit. Hier unterschieden sie zwischen „arithmetischer“ und „geometrischer“ Gerechtigkeit. „Arithmetisch“ steht für eine absolut lineare Gerechtigkeit. Ganz stringent gilt „Jedem das Gleiche“. Dagegen meint „Geometrisch“, dass es gerechter ist, wenn Maß anlegt wird. So gilt nicht „Jedem das Gleiche“ sondern „Jedem das ihm Angemessene“. Wo bei dies fürs „bekommen“ genauso gilt wie fürs „tun„.

In der griechischen Philosophie war die „geometrische“ Gerechtigkeit die „bessere“.

Für soziale Systeme wie z.B. dem Staatswesen galt in der griechischen Philosophie:

Die Mächtigen in der Regierung zeichnen sich über die Tugend der Weisheit aus.

Die Krieger stehen für die Tugend des Muts.

Der Mittelstand verfügt über die Tugenden der Besonnenheit und der Sparsamkeit.

Bleiben nur noch die Sklaven. Für diese bleibt die Tugend des Gehorsams.

🙂 Soweit meine Erinnerung an die Schulzeit.


Wird dieses einfache Tugendmodell auf Unternehmen projeziert, dann könnte man das so sehen:

In der Geschäftsführung bzw. im Vorstand sitzen die „Weisen“.

Die Vertriebsleute sind die Krieger, die mutig am Markt für die Akzeptanz der Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens kämpfen und das Geld hereinholen.

Bleiben die Mitarbeiter – die sollen besonnen und sparsam sein. Wobei sparsam hier heißt, achtsam mit den Ressourcen umzugehen und so Nachhaltigkeit zu schaffen.

Sklaven wollen wir in modernen Unternehmen ja nicht mehr haben (auch wenn sich mancher Mitarbeiter des öfteren als Sklave fühlt und sein Gehalt als Schmerzensgeld empfindet).

So denke ich mir das. Eigentlich ganz einfach.

😉 Heute sind wir weiter. Viele Menschen wie auch die meisten Vorstände und „Führungskräfte“ glauben an Unternehmer-Mythen wie:

  • Man muss Handeln und Entscheidungen fällen!
  • Man muss agil sein!
  • Man muss eine konkrete Strategie entwickeln und diese umsetzen!
  • Man braucht eine konsequente Organisation und ein strenges Berichtswesen!
  • Ohne Hierarchie geht es nicht!
  • Rational geht vor emotional!
  • Man muss das Geschäft systematisch entwickeln!
  • Erfolg ist das Ergebnis harter Arbeit!
  • Man braucht strategische Stabsabteilungen!
  • Das Geschäft ist planbar wie die Entwicklung des Unternehmens!
  • Man braucht Menschen mit Charisma um die Mitarbeiter “mitzunehmen “!
  • Mit genug Geld und den richtigen Mitarbeitern kann man allen Herausforderungen erfolgreich begegnen!
  • Man muss ALLES im Unternehmen wissen und kontrollieren können!
  • Um gerecht zu sein, braucht es klare Regeln, die man in kollektive Verträge (Mitarbeitervereinbarungen) gießen kann!
  • Die Macht kann und muss durch eine stringente Organisation gewährleistet werden (Linie, Matrix)!
  • Verbesserung geht mit Prozessen, Methoden und Zertifikaten möglich!
  • Unternehmenskultur und Werte können mit “culture engineering verändert bzw. generiert werden!
  • Motivation kann durch Belohnungssysteme befördert werden.
  • Alle Probleme können mit Vernunft gelöst werden!
  • Gleichheit und Gerechtigkeit ist möglich!

Und manche mehr dieser Art.

Verwenden sie die Regeln einfach mal für das soziale System „Familie“ – und sie werden sofort merken, was da faul ist.

Für mich sind das alles nur Mythen, die man in Frage stellen kann und muss. Sie mögen gut klingen, sind aber falsch und kontraproduktiv. Unter anderem, weil sie dem Glauben an eine generelle Determiniertheit des Lebens entspringen. So kann ich jeden Punkt in der obigen mit guten Begründungen widerlegen und so argumentieren, warum all diese Mythen falsch sind.

Aber bleiben wir positiv: Ich stelle mir ein gutes und mehrdimensional erfolgreiches Unternehmen ganz anders vor! Für mich ist ein Unternehmer bzw. die Führungriege vor allem ein Gastgeber. Er ladet Menschen ein, gemeinsam etwas besonderes voranzubringen und schafft die für den Start des Unternehmens notwendigen Voraussetzungen.

Besondere Eigenschaften braucht so ein Unternehmer eher nicht. Ich meine, dass er eigentlich „nur“ gut kommunizieren können muss. Das ist schwer genug und darf nicht unterschätzt werden – viele Menschen tun sich damit nicht leicht, besonders nicht mit dem Zuhören. Wenn ein Unternehmer auch noch inspirieren und Impulse geben kann, dann ist das schon großartig.
🙂 Vielleicht wäre ein Schuss der guten alten griechischen Weisheit in der Führung auch noch hilfreich. Das wäre dann Spitze!

Und so könnte Führung in „neuen Unternehmen“ aussehen.

  • Werte und Kultur gehen vor Rahmenvereinbarungen und Regeln.
  • Wirkung ist wichtiger als Plan und Ziel.
  • Denken und Verstehen bereiten das Machen vor.
  • Alle Macht für niemand (Zitat Dr. Andreas Zeuch).
  • Selbstorganisation und Eigenverantwortung werden ermöglicht und bei Bedarf begleitet und unterstützt.
  • Freude und Begeisterung sind essentiell wichtig und werden gefördert.
  • Teams werden so unterstützz, dass sie in einen “Flow” kommen.
  • Es gibt Menschen im Unternehmen, die in der Lage sind die Teams bei Bedarf zu unterstützen oder auch zu coachen.

Da ich kein Träumer bin, ist mir klar, dass das ganze ein wenig utopisch klingt. Es gibt auch eine Einschränkung. Da wir in einer „kapitalistischen Welt“ leben, ist es – einfach um gut zu überleben – zwingend notwendig, dass es eine klare kaufmännische und immer aktuelle Berichterstattung für alle Teams und das Gesamtunternehmen gibt. Denn viele Menschen müssen ja arbeiten, um ihre Existenz zu sichern. Und wollen so zurecht ein gutes Gehalt bekommen. Und das geht nur, wenn auch das Unternehmen, bei dem sie wirken, gut verdient und kaufmännisch gesund ist und bleibt.

RMD

P.S.
Alle Artikel meines Unternehmertagebuchs findet Ihr in der Drehscheibe!

Roland Dürre
Sonntag, der 4. November 2018

Wir ersetzen viele andere.

Hier noch im Freibad Uhg (Fotografieren verboten).

🙂 Hier eine von mir erlebte Geschichte, die ich nicht erfunden habe.

Sie zeigt, wie das heute so geht, mit Mitarbeitern und Geld sparen. Weil es irgendwie peinlich ist, nenne ich die Namen der Beteiligten nicht. Außer dem Unternehmen, dass eine Hauptrolle in der Geschichte spielt. Es ist die Weva. Die Abkürzung steht für Wir ersetzen viele andere“.
Vielleicht sagt das schon alles. Wie es in Wikipedia steht: Nomen est Omen.

Jetzt aber zur Geschichte …


Ich versuche regelmäßig schwimmen zu gehen. In den Sommermonaten gehe ich dazu in das Freibad. Das schaffe ich im Sommer fast täglich, wenn ich in der Gegend bin. Ich kauf mir da immer bei der Gemeinde Unterhaching eine Saisonkarte und genieße das Bad sehr.

In den kalten Monaten von Mitte September bis Mai gehe ich in ein öffentliches Hallenbad, das privatisiert wurde. Als privates Hallenbad muss dort offensichtlich an allen Ecken und Enden gespart werden. Aber ich bin froh, dass es dies noch gibt.

Obwohl ich den Eintritt nicht als so ganz billig empfinde, bin ich ganz zufrieden. Über manche Mängel schau ich einfach hinweg und schaff es so auch im Winter ein paar mal die Woche zum Schwimmen zu gehen. Ich bin ja so froh, dass es in Radfahr-Nähe zu meinem Zuhause noch ein Hallenbad gibt.

In diesem Hallenbad herrschen strenge Regeln. So darf man sich auch am Waschbecken nicht rasieren. Ich habe das mal gemacht – damals noch unwissend – und bin dann freundlich aber konsequent von der Dame, die regelmäßig dort für die Sauberkeit gesorgt hat, auf das Verbot hingewiesen worden. Welches aus „hygenischen Gründen“ da wäre. Obwohl ich das Verbot nicht nachvollziehen kann habe ich mich seither daran gehalten. Weil es in den AGB tatsächlich so drin steht.

Das hat sich geändert. Seit einiger Zeit erlebe ich, dass die Mitarbeiter des Schwimmbades, die für die Sauberkeit sorgen, durch einen Dienstleister ersetzt worden sind. Die das Bad reinigenden Menschen tragen jetzt blaue Polos mit der Aufschrift „WEVA – wir ersetzen viele andere“. Dieser Schriftzug kommt mir immer wie eine Drohung vor.

Einmal ist mir folgendes passiert. Nach dem Frühschwimmen schnaufe ich noch im Foyer aus und schau auf dem Smartphone nach, was in meiner Abwesenheit in der Welt so passiert ist. Das Foyer ist leer, ich sitze am Rand und ein Mann im WEVA-Polo saugt das Foyer. Ganz systematisch auf und ab, von links nach rechts. Ohne Lärm. Bald hat er die Hälfte geschafft. Ich bin dabei, meine Meinung über das Unternehmen, das sich WEVA nennt, ein wenig revidieren, so im Sinne von „Respekt – zumindest setzen sie leise Staubsauger ein“.

Da werde ich abrupt aus meinen Gedanken gerissen. Eine Frau – auch im blauen WEVA-Shirt – erscheint auf der Bühne und redet ziemlich laut in einer mir nicht verständlichen Sprache auf den staubsaugenden Kollegen ein. Anscheinend versteht er sie auch nicht. So beginnt sie zu gestikulieren. Da das auch nicht hilft, nimmt sie den Stecker des Staubsaugers, der an diesem baumelt, rollt das Kabel ab und steckt den Stecker in die nächste Steckdose ein. Und schaltet den Staubsauger ein. Mit einer abfälligen Geste hin zu dem staubsaugenden Mann verlässt sie den Raum.

Jetzt wird es doch laut – nichts mit „leiser Staubsauger“. Der staubsaugende Kollege setzt seine Arbeit ungestört an der Stelle fort, an der er beim Arbeiten unterbrochen wurde. Und ich fliehe aus dem Vorraum zu meinem Fahrrad.

Insgesamt scheint mir die Sauberkeit im Schwimmbad sich in letzter Zeit nicht verbessert zu haben, eher im Gegenteil. Ich nörgel nicht, es ist immer noch erträglich. Und ich will ja auch nicht zu pingelig sein und freue mich, dass die Bademeister*Innen in kritischen Fällen aufpassen und die kleinen Mängel beheben.

Allerdings meine ich, dass wenn ich micht jetzt mal wieder rasieren sollte, ich keine Sorge haben muss, dass ich wieder ermahnt werde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Reinigungskräfte von WEVA die AGB’s kennen und/oder mir meinen Verstoß in einer mir verständlichen Sprache rückmelden werden.

🙂 So hat alles seine Vorteil- und Nachteile.

RMD

Roland Dürre
Donnerstag, der 1. November 2018

Inspiration und Inspiratoren …

Ich inspiriere gerne andere Menschen und generiere Impulse. Das mach ich gerne. Ratschläge mag ich nicht verteilen – besonders nicht ungefragt. Denn auch Ratschläge sind Schläge. Besonders, wenn sie ungefragt daher kommen. Das zumindest meine ich. Wie auch, dass, es jedem gut tut wenn er seinen eigenen Weg gehen darf und nicht fremder Wegweisung folgen muss.

Ich gehe auch davon aus, dass wir, auf der Suche nach Lösungen die richtigen Fragen stellen müssen und erst dann Lösungen finden werden. Die Fragen können oft gar nicht dumm genug sein. Dumme Fragen stelle ich gerne. Wie ich eben auch gerne inspiriere.

Blick aus 300 Meter Höhe auf Raiatea und Nachbarinsel – eines von vielen Highlights auf meinen Reisen. Ein guter Ort zum (Nach-)Denken.

Es gibt so viele Menschen, die mich inspirieren und mir Impulse geben. In jeder Begegnung passiert das. An schönen Orten kann ich mich sogar selber inspirieren.

Zurzeit beschäftige ich mich viel mit sozialen Systemen wie Unternehmen und so auch mit Niels Pflaeging. Er ist auch auf Twitter und FB zu finden. Ich kenne ihn persönlich und nehme ihn als Menschen wahr, der ab und zu auch deftiger formuliert, gerne mal streitet und gerne recht hat.

Ich fühle mich mit ihm aber sehr verbunden und bring im folgenden ein paar seiner Thesen aus jüngerer Zeit, die ich eher zufällig aus Twitter und Facebook zusammen gesammelt habe.

Also Bühne frei für den Niels:


Ich wiederhol´s noch mal, weil´s wichtig ist.
So genannte #Reifegradmodelle sind ekelhafter, menschenverachtender, entwicklungsfeindlicher Schund.

Sie widersprechen jeder anständigen Lern- & Entwicklungstheorie.
Sie tragen Schuldzuweisung in sich.
Sie sind grob verbrecherisch.


Introducing one´s own opinion with expressions such as „Science tells us that…“ does not make one look smart. People see through you.


should never be imposed. should never be imposed. should never be imposed. should never be imposed. should never be imposed. takes an clear stance in favor of .


Viele Firmen führen dieser Tage #NewWork– und #Transformationstheater auf.

Zu besserer #Leistung & #menschengerechter Organisation führt das nicht. Im Gegenteil: Es erodiert Integrität & Zutrauen.

Wie wärs stattdessen mit Transformation ohne (!) Tamtam?


Remember:
Holacracy and self-organization
are as related as a shoe and a banana.


Wie wärs, wenn wir aufhören würden, „Mitarbeiter führen“ zu wollen? Und stattdessen anfingen, „Teams das Unternehmen führen“ zu lassen?


You can distance yourself from the . Refrain from the intent, the method, the patterns. Anyone can. And should.


„A good …“ – that does not exist! do not exist. Only exists: It is a social phenomenon that happens in the space between people! Let´s stop the quackery.


Es geht darum, zu – nicht darum, zu !


You don’t need to your . They can do that on their own. In fact, they do it on their own.


Führungsebene. Was für dein Dreckswort.


Richtige Führung ist Arbeit am System.


Command-and-control organization does not produce any winners. It only produces losers. Even at the top.


Soweit Niels Pflaeging.

Vieles deckt sich mit meinem Verständnis vom Leben in der Familie, im Unternehmen oder allen anderen sozialen Systemen.

Alle Reifemodelle, Kompetenzmatrizen/-modelle, Entwicklungsprozesse, Schulungsprogramme, Entwicklungszentren, Führungsprogramme sollten verboten werden. Da stellt sich ein Individum über das andere oder genauso schlimm (oder noch schlimmer) ein System über Individuen.

Vorschriften schreiben halt vor. Prozesse sind Prozesse. Zuerst kommt das „Besserwissen“, dann die Moral mit ihren „Schuldzuweisungen“.  Wir sollten mit allem Aufhören, was uns selber und andere klein macht und unsere Entfaltung hemmt.

Jens ist aber bei weitem nicht mein einziger Impulsgeber. Es gibt viel mehr. Das fängt in meiner Familie an und geht in die weite Ferne zu Euch Allen. Anläßlich der Landtagswahlen und der aktuellen politischen Diskussion muss ich oft an denken. Vielleicht widme ich ihm auch mal einen ähnlichen Artikel wie diesen. Auch wieder stellvertretend für Euch Alle. Bis dahin könnt Ihr ihm aber schon mal zum Beispiel auf Twitter folgen ().

Ich habe aber so viel mehr Inspiratoren – und würde am liebsten über alle schreiben. Also alles Liebe, Gute und Schöne wie großen Dank an Euch Alle!

RMD