Roland Dürre
Dienstag, der 30. Juli 2019

Frankfurt in Nauders

 

Wie ich Opfer von für mich unverständlicher Gewalt wurde.

 

Die Norbertshöhe – Postkartenidylle in den Alpen

Im Juli dieses Jahres war ich in Schlanders im schönen Südtirol, um dort beim Trainingslager der SpVgg Unterhaching ein paar Tage dabei zu sein. Dazu sind wir (Barbara, Maresa und meine Wenigkeit) im EC vom Ostbahnhof in München nach Innsbruck gefahren und von dort den Inn-Radweg nach Martina geradelt. Weiter ging es hoch zur Norbertshöhe.

Der Radweg von Innsbruck zur Norbertshöhe ist wunderschön und gut mit einer Übernachtung (wir haben in Zams geschlafen) zu schaffen. Der zweite Tag wird gekrönt von elf Spitzkehren, die von Martina einige Hundert Höhenmeter hoch zur Norbertshöhe führen. Dort ist ein gleichnamiger Alpengasthof, in dem es sich sehr gut übernachten lässt. Dann hat man nur noch eine gemütliche und schnelle Etappe nach Schlanders.

Der einzige Schönheitsfleck auf dieser Route ist die Tatsache, dass man vor Martina einen Teil der schönen Strecke auf einem Radweg fährt, der zwar abgetrennt von aber doch entlang einer befahrenen Landstraße führt.

Nach einer angenehmen und sehr komfortablen Übernachtung auf der Norbertshöhe ging es am Morgen des 5. Juli 2019 weiter auf dem Radweg in Richtung Nauders.

In Nauders wurde ich an diesem Tage zwischen 9:03 und 9:09 Opfer einer Gewalttat, die mich völlig überraschend getroffen hat. Die Daten weiß ich so genau, weil ich die Funktion „meine Zeitachse“ in Google Maps nutze.

Heute habe ich im Radio viel von der Gewalttat in Frankfurt gehört. So kam mir mein Erlebnis in Nauders wieder in den Sinn. Und ich erzähle mal, was mir da Unglaubliches passiert ist.

Der Radweg führt  durch den doch sehr touristischen Ort Nauders. Da gibt es viele Geschäfte. Der Weg durch Nauders wird von Fußgängern, Radfahrern und Autos gleichermaßen genutzt.  Bei einem Sportgeschäft, vor dem eine größere Freifläche war haben wir angehalten, die Barbara und Maresa haben das Geschäft besucht und ich blieb draußen bei den Fahrrädern.

Laut Google stand ich gut 5 Minuten vor dem Geschäft. Dann kamen meine Damen wieder raus aus dem Geschäft, bestiegen ihre Fahrräder und fuhren weiter.

Ich wollte auch aufsteigen und hinterherradeln. Genau in diesem Moment bekam ich einen sehr heftigen und mich völlig überraschenden Schlag in den Rücken. Mit Glück und Geschick gelang mir, einen Sturz zu vermeiden.

Und sah ich einen großen und kräftigen Mann, der keinen ganz normalen Eindruck machte, sich sehr raschen Schrittes und in auffallend aufrechter Körperhaltung von mir zu entfernen.

Ich war ratlos, meine Begleiterinnen waren schon losgefahren. Den Mann zu verfolgen und zur Rede zu stellen hatte ich keine Lust. So fuhr ich meinen beiden Damen hinterher und erzählte ihnen von diesem Vorfall.

Die gemeinsame Bewertung war, dass Maßnahmen wie eine Anzeige bei der Polizei nicht sehr zielführend wären und uns nur eine Reihe von Unannehmlichkeiten und Zeitverlust bereiten würden. Wahrscheinlich wäre dann auch ein Arztbesuch notwendig gewesen, wir hätten viel Zeit verloren und wollten lieber weiter fahren.

So haben wir versucht, uns die gute Laune nicht verderben zu lassen und sind weitergeradelt. Und haben die tolle Strecke runter nach Südtirol genossen. Das war auch gut so: die Stelle, wo ich getroffen wurde, hat bei ungeschickten Bewegungen noch ein wenig geschmerzt, aber nach zirka drei Tagen war alles wieder gut.

Beim Weiterfahren habe ich noch gerätselt, was da passiert ist. Die wahrscheinlichste Erklärung der Situation für mich war, dass so eine Art Dorfdepp sich über irgendetwas geärgert hatte und deswegen tätlich wurde. War es mein eBike (es soll ja Leute geben, die sich über Fahrräder und besonders elektrische ärgern)? Habe ich ihn vorher aktiv (als Radler) belästigt? Das glaubte ich nicht, denn ich stand ja schon mehrere Minuten vor dem Geschäft und verhalte mich als Radler in solchen Misch-Verkehrszonen immer sehr rücksichtsvoll vor allem gegenüber Fußgängern. Aber kann ich das ganz ausschließen? Oder war es nur meine Kleidung oder meine Nase, die ihm missfallen hat? Vielleicht war er ja auch nur neidisch, dass ich zwei hübsche Begleiterinnen hatte? Oder hatte mich der Täter  mit einem österreichischen Politiker verwechselt? Wie soll ich wissen, was im Kopf des Angreifers vor sich ging?

Am frühen Mittag bei einer Pause in Glurns  bekam ich dann einen leichten Schock.

Irgendwie hatte sich in meinem Gehirn die Frage fest gefressen:
„Was wäre gewesen, wenn der Angreifer ein Messer als Waffe benutzt hätte“?
Ich sah mich in meiner Phantasie in einer Blutlache liegen, dann im Krankenhaus um mein letztes bisschen Leben kämpfen und dann mit bleibenden Schäden im Rollstuhl meinem Ende entgegen siechen.

Aber wahrscheinlich ist es statistisch ganz normal, dass wenn man 70 Jahre alt wird, man auch mal von anonymer Gewalt getroffen wird. Mir fällt ein, dass einer meiner Söhne mal von Ottobrunner Hauptschülern ohne erkennbares Motiv zusammen geschlagen wurde. Nur weil er dort zum falschen Zeitpunkt über den Bahnhofsplatz lief. Und Gymnasiast war.

Ich darf nur nicht weiterdenken. Denn dann komme ich auf den Gedanken, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein SUV mich vom Fahrrad holt, viel höher ist und die Folgen dann in der Regel viel schlimmer sind, als die meines Abenteuers in Nauders. Nur ist das Überfahren eines Radfahrers (oder auch neuerdings von e-Roller-Fahrern) durch Pkws wie Lkws eine gesellschaftlich tolerierte und alltäglich passierende Gepflogenheit, die häufig stattfindet. Und dann als Unglück bezeichnet und bestenfalls als Ordnungswidrigkeit verfolgt wird.

Passiert jedoch sinnlose Gewalt von warum auch immer geistig gestörten Menschen, dann wird das aber als nationale Katastrophe kommuniziert. Und ganz Deutschland ist betroffen und heult, so dass sogar der Herr Bundesminister des Inneren seinen Urlaub unterbricht.

RMD

Roland Dürre
Freitag, der 26. Juli 2019

Schafkopf, Schule und Digitalisierung.

 

Geschichten aus der Kartenrunde.

 

Laub(?)-Solo an Position 3 mit 4 Obern, in der Bockrunde mit Kontra verloren.

Gelegentlich verlasse ich die sportlichen Schafkopfrunden und spiele mit den alten Herren. Das ist eine fiktive Kartenrunde. Ähnlichkeiten mit realen Runden sind rein zufällig.

Die „alten Herren“ sind nicht älter als ich. Die Runde nenne ich insgeheim so, weil es eine sehr beschauliche Schafkopf-Runde ist. Mit geringen Einsätzen und ohne Klopfen, aber viel Ratsch und Tratsch.

Die „alten Herren“ sind überwiegend Rentner oder Privatiers. In der Regel haben sie eine Familie gegründet und können auf eine erfolgreiche berufliche Karriere zurück blicken. Sie hatten ein erfülltes Leben, wussten immer, was richtig und falsch ist und haben als brave Bürger einiges erreicht. Sie leben in einer objektiv  sorgenfreien und friedlichen Welt, allerdings begleitet von vielen unsinnigen Ängsten. Heute wirken sie als sie gute Großväter und unterstützen ihre Kinder in besonders vorbildlicher Art und Weise bei der Betreuung der Enkelkinder.

Das Blatt des Gegners an Position 4, der mein Solo „abgeschossen“ hat.

Dafür bringen sie auch richtig viel Zeit auf. Als helfende Engel sind sie ständig für andere Menschen unterwegs. Und wissen auch immer besser, wie man es richtig macht.

Ich meine, dass jeder seine Probleme  selber lösen müsse und unterstütze am liebsten nur mit „Hilfe zur Selbsthilfe. Und jeder sein Leben eigenverantwortlich gestalten solle.

Ich habe versucht, vom moralischen Vorgaben und ähnlichem komplett verabschiedet habe. Auch mein schlechtes Gewissen habe ich abgeschafft. Sonst würde ich mich in solchen Runden als richtig schlechter Familienvater und Mensch fühlen.

Jetzt zur Geschichte. Es geht um die Schule. Auch ich habe eine Tochter, die Lehrerin geworden ist. Meine Tochter erzählt auch oft Geschichten, die mich wundern machen. Es ist erschütternd, wie sehr Schule und Bildung in Deutschland unter die Räder kommen.

So stammt folgende Geschichte aus der Welt der staatlichen Schule. Sie ist aber nicht von meiner Tochter. Sondern von einem Schafkopffreund aus der Runde der „alten Herren“:

Zum Schuljahresende haben Lehrer*innen eine höhere Belastung. Das sind nicht nur die Zeugnisse, die geschrieben werden müssen. Also müssen die Großväter ran und vermehrt auf ihre „Lehrerenkel“ aufpassen. Damit die Lehrereltern den wichtigen Jahresabschlußaufgaben nachkommen können.

Eine wichtige aufwändige Aufgabe ist die Rücknahme der Lehrbücher. Stichwort Lehrmittelfreiheit. Die Lehrer, die  freiwillig oder verpflichtet die Verantwortung für die Lehrbücher übernommen haben, sind da gefragt.  Und da das viel Zeit kostet, muss Opa „babysitten“.

Die Geschichten beim Schafkopf sind wie an allen Stammtischen immer wertend. So wird auch die Erzählung von der Rückgabe des Schulbücher zur moralischen Wertung. Trefflich lässt sich  sich am Beispiel der Schulbücher auch die Erkenntnis des Sokrates bestätigen, dass die Jugend immer schlimmer wird. Und die weisen Häupter werden kräftig geschüttelt, wenn das Unverständnis zu signalisiert wird, wie die Gesellschaft doch runtergekommen wäre, würde man den Zustand der zurück zu nehmenden Bücher sehen. Wie mühsam es wäre, auch zu prüfen, welche Papiere in den Büchern drin wären.  Durchaus auch mal mit vertraulichen Daten. Da lässt sich dann auch über die Machtlosigkeit von Autoritätspersonen in der heuten Zeit und Schule klagen.

Ich schüttle dann auch mein weises Haupt. Weil ich nicht verstehen kann, dass es überhaupt noch Schulbücher gibt! Wir leben doch im 21. Jahruhndert, also  im digitalen Zeitalter! Aber ich sage nichts. Denn ich weiß, dass jeder am Kartentisch ein schulisches Leben ohne genormte Schulbücher zu all diesen Fächern für ein Werk für das Ende unserer abendländischen deutschen Kultur hält.

Meine Gedanken gehen mich an einer Reihe von leidenschaftlichen „Pitches“ beim Business Wettbewerb bei BayStartup, bei denen junge Gründerteams für eine digitale Schule plädiert haben. Und aufgezeigt haben, wie technisch einfach so etwas zu realisieren wäre. Und wie groß die Vorteile mehrdimensional wären. Ich erinnere mich aber auch daran, wie diese tatsächlich sehr jungen Teams von der Mehrheit der Juroren belächelt (und schlecht bewertet) wurden. Das ist auch schon ein paar Jährchen her – und ich hatte gehofft, dass sich da etwas geändert hat.

Aber wir leben in Deutschland. Auch meine Kollegen in den Jurys – überwiegend auch alte weiße Männer wie ich – waren von solchen revolutionären Ideen gar nicht begeistert. Weil sogar die Protagonisten der Veränderung nicht verstanden haben, dass Innovation kreative Zerstörung ist. Und Schulbücher als Mittel zu einer standardisierten Bildung

Und auch technisch einfache Dinge sind politisch eben das Gegenteil von einfach. Besonders nicht wenn es um Veränderung geht. Und das, was ich denke sage ich besser nicht.

Denn in der  Schafkopfrunde will ich ja Karten spielen und keine Plädoyer für Digitalisierung führen. Habe ich doch schon oft erlebt, dass digitales Leben wie auch das Internet als faires „Teilgeber-System“ hierzulande halt von den Kräften an der Macht nicht verstanden wird.

Und ich muss leider dem Sascha recht geben, wenn er schreibt:
„Das größte deutsche Vermögen ist das Beharrungsvermögen, verwaltet wird es von der Gewohnheit.“
(Sascha Lobo in einem Artikel zur Micromobilität)

Und ich kann die alten weißen Männer (und ebenso die schlimmen weiblichen und immer alles besser wissenden Matronen) nur warnen:

Wenn Ihr so weitermacht, dann ist hierzulande bald Schluß mit dem Wohlstand und dem Leben, das Ihr so liebt. Es geschieht Euch recht! Und es ist gut so!

RMD

P.S.
Aber eine gute Nachricht gibt es zumindest aus Bayern. Schafkopfen wird jetzt als Schulfach angeboten. Wahrscheinlich das einzig sinnvolle.

Roland Dürre
Samstag, der 20. Juli 2019

Nachtgedanken

 

„Denk ich an Europa in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht“

 

Unser neues Logo ist zumindest ansprechender als das Schwarz-Rot-Gold!?

Hier noch eine kleine Textarbeit, die vielleicht auch rätselhaft und enttäuscht klingt.

Aber die Dinge sind halt so wie sie sind, deshalb versuche ich meine Nachtgedanken ganz fröhlich zu formulieren.

Und hoffe, dass alles nicht so heiß gegessen wie gekocht wird.

Vorher verbeuge ich mich bei Heinrich Heine und zitiere Wikipedia:


Nachtgedanken ist das vierundzwanzigste und abschließende Gedicht aus Heinrich Heines 1844 erschienenem Zyklus Zeitgedichte. Der berühmte Eingangsvers

„Denk ich an Deutschland in der Nacht, / Dann bin ich um den Schlaf gebracht“

ist zu einem geflügelten Wort geworden.


Vor kurzem hatte ich  einen blöden Nachtgedanken. Es ging ums „alt werden“. So ganz jung bin ich ja nicht mir. So kam mir ein Gedanke ins Hirn, der mich nachdenklich machte:

Mein Alter hat auch einen Vorteil: Es wird immer unwahrscheinlicher, dass ich in meinem Leben in einem Krieg dienen muss.

Dieser Gedanke war mir sehr unangenehm. Denn er läßt einen Krieg wieder als reale Option zu. Das schien für uns ja irgendwie vorbei zu sein. Aber ist dem nicht wirklich so?
Mir erscheint Krieg so als das allerschlimmste, was ich mir vorstellen kann. Und da jetzt auch die Frauen zu Soldatinnen werden, hoffe ich, dass zumindest die Greise sich nicht an den kriegerischen Handlungen beteiligen müssen, also heißt nur als Kollateralschäden vernichtet werden

Schauen wir uns die aktuelle politische Situation an:

Vor kurzem wurde die Deutsche Verteidigungsmininsterin Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin gewählt. Obwohl die Bürger der EU kurz vorher zwischen ganz anderen Kandidaten abgestimmt hatten. Die den Herrschenden in den nationalen Staaten Europas aber offensichtlich nicht gepasst haben.

Die neue EU-Kommissionspräsidentin wird auch als die wichtigste Frau Europas und als „Kanzlerin Europas“ bezeichnet. Sie hat sich als „glühende Europäerin“ geoutet, was ich nüchtern als „europäische Nationalistin“ bezeichnen würde. Und Nationalisten mag ich nicht, auch keine Europäischen oder anderer Kontinente.

„Vive l’Europe!“ finde ich genauso schlimm wie „Vive l’Afrique!“ – und ich mag keinen interkontinentalen Nationalismus wie Europa gegen Asien oder Afrika. Wir brauchen Frieden und müssen unseren Planeten retten – oder gemeinsam neue Planeten suchen. Dabei stehe ich persönlich der zweiten Variante sehr skeptisch gegenüber – aber mir gefällt es immer noch besser, unsere knappen Ressourcen in die Raumfahrt zu stecken als in Kriege oder durch Aufrüstung zum Zwecke der Kriegsvermeidung zu verpulvern.

Wahrscheinlich wurde von der Leyen auch von den Nationalisten Europas gewählt, die ja als Feinde Europas gelten. Zumindest behaupten die das. Es ist schon eigenartig: Die Rechten soll man nicht wählen, weil sie so nationalistisch sind. Aber man kann sich sehr wohl von ihnen wählen lassen.

Nur das weiß man gar nicht. Vielleicht lügen die Rechten – das wird ihnen eh gerne unterstellt und sie haben von der Leyen gar nicht gewählt. Denn die Wahl erfolgte im Geheimen. Was ich auch nicht verstehe. Als Bürger und Demokrat will ich doch wissen, wen der von mir gewählte Abgeordnete gewählt hat. Das würde ich gerne irgendwo abgesichert nach schauen können. Spätestens zur nächsten Europa-Wahl.

Auch als Europa-Abgeordneter würde ich gerne offiziell einsehen können, wer meine Stimme bekommen hat. Ob sie nicht bei jemanden gelandet ist, für den ich gar nicht gestimmt hatte?

Geheime Wahlen haben den Nachteil, dass sie leichter zu manipulieren sind als transparente. Im Vorfeld der Wahl wurde massiv betont, welcher Schaden Europa (der EU) entstehen würde, wenn die Kandidatin nicht gewählt werden würde! So ist doch nur zu leicht denkbar, dass ein ein ethisch denkender Mensch nach verantwortungsvoller Güterabwägung sich für Europa geopfert hat und für die gute Sache ein paar Stimmen verschoben hat. Ähnlich wie die Versuch, den Tyrannen zu morden, der sich ja gerade jährt und feierlich zelebriert wird. Eine „Wahlkorrektur“ als ein Akt besonderer Zivilcourage, um einen Kontinent zu retten – das würde doch auch als Heldentat durchgehen.

Frau von der Leyen hat sich dann auch gleich in ihrer Antrittsrede bei den Menschen bedankt, die für sie gestimmt haben. Mit „Nobody is perfect“ hat sie die Verstöße gegen Menschenrechte und vertragliche Vereinbarungen von EU-Mitgliedsstaaten verniedlicht. Ist doch alles nicht so schlimm. Und hat sich auch dafür eingesetzt, Fehlverhalten auf keinen Fall zu ahnden, zumindest nicht mit den vereinbarten finanziellen Strafen. So eine Art Generalamnestie zum Amtsantritt. Spricht doch für ein gesundes Selbstverständnis.

Ich finde ja auch, dass kein Land in der EU perfekt ist. Deutschland erst recht nicht. Allein, wenn ich mir anschaue, wie wir mit EU-Regelungen umspringen. Und mit anderen EU-Staaten umspringen. Oder für mich ganz schlimm: Wieviel Waffen wir herstellen und in der Welt verteilen. Ist doch auch so eine Art Verbrechen gegen Menschlichkeit.

Und die neue Kanzlerin Europas vesteht auch unseren starken Verbündeten Frankreich und will deshalb das Projekt der Europäischen Armee voran bringen. Ich bin ja ein wenig älter als Frau von der Leyen und war als junger Mensch in den 60iger Jahren viel in Frankreich. Und habe erlebt, wie schwer es für die Franzosen ihren Status als kolonialer Verlierer zu verkraften. So habe ich auch Mitgefühl entwickelt mit der „Grande Nation„, die ihre Rolle als ehemalige Weltmacht total verloren hatte.

Die neue Regierung will Frankreich wieder zur Weltmacht machen und sich weiter an Atomwaffen und Flugzeugträgern erfreuen. Dass muss man doch verstehen! Da dies alleine wohl nicht mehr geht, versucht sie es halt gemeinsam mit dem ehemaligen Erbfeind Deutschland als neuen Verbündeten – und sicherheitshalber unter der Fahne der europäischen Nation.

Und, dass die Menschen in Frankreich selbst gar nicht mehr die Grande Nation sein wollen, muss man auch nicht so ernst nehmen. Und dass die jungen Deutschen auch keine Lust mehr auf Miltitär haben, muss man auch nicht so ernst nehmen. Vor kurzem habe ich bei einer Veranstaltung der Bundeswehr, dass Uniformen leider nicht mehr so beliebt wären, weil die zivile Gesellschaft so „gewalt-aversal“ geworden wäre. Und ich dachte immer, dass es unser gemeinsames gesellschaftliches Ziel unserer Zivilisation ist, die Gewalt zu reduzieren? Siehe Gewaltmonopol etc.

Jetzt könnte man sich fragen, wen die neue Europäische Armee bekämpfen will und soll? Ich hoffe doch, dass es nicht mehr die Russen sind. Gleichwohl, die Barbara fand Sibirien auf unserer Reise mit dem Zug nach Peking sehr schön. Dort soll es auch viele Bodenschätze geben – und vielleicht schaffen ja AM und EM gemeinsam das, woran Napoleon und Hitler alleine gescheitert sind.

Vielleicht muss sich Europa mit seiner neuen Armee dann auch gegen den kranken Mann am Bosporus oder die bösen Islamisten mit einer mächtigen Armee verteidigen? Und die Migrantenwellen abwehren, die aus Afrika auf uns zu rollen werden?

Denn gegen Klimakatastrophe und Vermüllung und Zerstörung unseres Planeten wird man so eine Armee schwerlich einsetzen können. Im Gegenteil, Armeen werden diese Prozesse beschleunigen und verstärken.

Wenn ich jetzt noch hinzufüge, dass ich an einem dieser schwarzen Tage der jüngeren Vergangenheit abends nichts Böses denkend schlafen gegangen bin. Und wie ich morgens aufwache, erfahre ich, dass wir eine neue Verteidigungsministerin in Deutschland haben.

 

Das wäre mein neues Logo für Europa. Kommt dann auf die Panzer und Bomber.

Das ist die Frau AKK, die noch vor wenigen Wochen laut darüber schwadroniert hat, dass man auch über Tabus wie die rasche Wiedereinsetzung der ja nur ausgesetzten Wehrpflicht nach denken müsse – diesmal wohl in der gerechten Variante für alle Geschlechter.

Und dann bitte ich meine Freunde doch zu verstehen, warum ich auf so schlechte Nachtgedanken komme. Und dass ich der Meinung bin, dass die Richtung zurzeit aber auch so gar nicht stimmt.

Aber ich weiß ja, dass eh alles anders kommt als man denkt und bleibe so ganz ruhig und gelassen. Und mache gute Miene zum bösen Spiel.

RMD

Roland Dürre
Freitag, der 12. Juli 2019

Glück durch Freiheit!

Heute noch eine kleine rätselhafte Textarbeit: Sie ist vielleicht nicht so einfach zu verstehen, auch weil sie zeigen soll, dass unser soziales Denken und Leben auf völlig falschen Annahmen beruht. Und das seit Jahrhunderten. 

Da fing das Nachdenken an. Erste Kontakte mit Rotwein und Jacques Brel.

Zu meinem letzten Artikel habe ich einen in meiner Wahrnehmung gut gemeinten Kommentar vom Klaus bekommen. Dafür bedanke ich mich. Vor allem, weil dieser mich gelehrt hat, dass ich mich offensichtlich völlig falsch ausgedrückt habe.

Denn in meiner Wahrnehmung bin ich in einer höchst positiven Krise. Ich habe nämlich definitiv die Schnauze voll, von dem, was ich hier täglich erlebe, höre und sehe. Das ist eine Befreiung!

Ich muss an Jacques Brels Lied vom Bürger denken. Das durfte ich das erste Mal in Lyon in der ersten Hälfte der 1960iger (im Alter so wie in etwa auf dem Bild) hören. Und habe es mein Leben lang nie vergessen.

Dank der Unterstützung vieler Menschen habe ich die Klarheit gewonnen, dass es nur ganz Weniges an Wichtigem gibt. Und wir uns über jeden Scheiß Gedanken machen – und genau das wenige Wichtige darüber oft komplett vergessen.

Meine Krise:
Meine Krise ist  ein Glücksfall. Und das was mich glücklich macht, will ich hier noch mal kurz zusammenfassen. ALSO:

ALLES, was wir in unserer Sozialisierung in den letzten Jahrhunderten kollektiv „von oben“ gelernt haben, ist Bullenscheiße. Fast hätte ich „bullshit“ geschrieben, aber bei deftigen Ausdrücken bleibe ich lieber im Deutschen. Und da ich diesen schönen Begriff in diesem Artikel öfters nutzen werde, kürze ich ihn zu BS ab. BS passt ja auch für beides, Bullenscheiße und bullshit.

Vorausschicken möchte ich, dass ich an den von mir gerne benutzten Satz wirklich glaube und zwar mehr denn je:
„Einen Scheiß muss ich“!
Und dass wir eine bessere Welt hätten, wenn sich mehr Leute an diese Weisheit halten würden.
Wobei wir auf die „Moralischen“ und „Mächtigen“ aufpassen müssen, denen das gar nicht gefällt und die alle anders denkenden am liebsten an den Strick bringen würden. Besonders mögen die Bürger und Spießer natürlich die anarchistischen Hedonisten oder hedonistischen Anarchisten so gar nicht. Da müssen wir aufpassen, weil genau überall in der Republik an der Macht sind.

Jetzt aber zu erst mal zu meinen Bullenscheiß-Listen:
In den Büchern, die man mir zu lesen gab, in die Schulen und Institutionen die ich gesteckt wurde wie im Strudel der nichtaufhörenden Belehrungen wurde mir beigebracht, dass ich, wenn ich ein ehrenwertes Mitglied der Gesellschaft werden oder sein will,
„Alpha“ • Boss • König • Imperator • Herrscher • Eroberer • Vorsitzender • Sieger • Held • Entdecker • Erfinder • Forscher • Gründer • Macher • Chef • Gewinner • Vorgesetzter • Präsident • Bester • Staatsbürger  …
sein muss. Das alles ist BS !!!
Mir wurde hundertfach (falsch: millionenfach) erklärt, dass ich
anständig • brav • beliebt • erfolgreich • höflich • moralisch • ordentlich • verantwortungsbewußt • tugendhaft • ehrlich • tapfer • leistungsbereit • vernünftig • rational • mustergültig • vorbildlich • ordentlich angezogen • sauber • adrett • optimistisch
sein muss. Sonst würde ich nichts werden. Das alles ist BS !!!
Immer sollte ich nach
Auszeichnungen • Titeln • Noten • Zertifikaten • Plätze • Positionen • Meisterschaft • Ruhm • Reichtum
streben. Damit ich anerkannt werde. Das alles ist BS !!!
Immer sollte ich großes Planen • Innovation voranbringen • Projekte steuern • anderen Fallen stellen • Neues Schaffen und an die Zukunft denken.
Das alles ist BS !!!
Immer sollte ich an
Wettbewerben • Wettkämpfen • Olympiaden • Turnieren • Ausscheidungen • Qualifikationen
teilnehmen und diese gewinnen. Das alles ist BS !!!
Immer hat man mich
analysiert • benotet • vermessen • metrifiziert • quantifiziert• verglichen • eingeordnet • qualifiziert • „gerankt“.
Das alles ist BS !!! Und gemein!
Und das alles ist vielen, wahrscheinlich fast allen Buben passiert und das alles ist BS! Auch den Mädchen ist schlimmes passiert. Da kenn ich mich nicht so aus, und hoffe, dass der BS nicht ganz so groß war. Bin mir da aber auch nicht so sicher!

In meinem Leben habe ich in einem Meer von BS gesteckt. Das ich hier noch lange nicht komplett beschrieben habe. Und versucht, mit aus der Bullenscheiße frei zu schwimmen. Weg mit der ganzen BS!

Schon früh als Kind hatte ich den Verdacht, dass mich meine ganz  gestörte Umwelt verarscht. Und in eine ganz falsche Richtung manipuliert. Ich konnte es nur nicht belegen. Jetzt kann ich es.

Ich habe ich das große Glück, zu verstehen, dass wir den ganzen Quatsch, den wir uns vormachen, nicht brauchen und damit mehr Schaden als Nutzen verursachen. Mein Gefühl hat mich nicht betrogen. Ich fühle mich befreit. Und pfeife auf Bildung, Moral und Erziehung.

Auch weil ich jetzt weiß, dass wir über keinen freien Willen verfügen, sondern eben nur Geschöpfe sind. Verbunden mit allen anderen Geschöpfen dieser Welt. Und ganz besonders, dass wir nicht die Krone der Schöpfung sind, die mit von uns erfundenen Göttern verbündet die Schöpfung untertan macht. Was für eine grauenvolle Logik, mit der uns die Herren mit dem „C“ im Namen und dem Kreuz als Logo über Tausende von Jahren „beglückt“ haben.

Ach, es tut mir so gut, mich von von all dem zu verabschieden. So endgültig wie nur irgendwie möglich. Muss ich nun keine Verantwortung für die Greueltaten meiner Mitmenschen mehr übernehmen und keine sinnlosen Entscheidungen fällen. Das schlechte Gewissen erübrigt sich auch. Weil das alles BS ist – und ich frei bin!!!

So geht es viel besser!
Am besten lebt es sich als Mensch. Der das tut, was er kann und mag. Der Freude am Leben hat. Der seine Gefühle lebt. Der deshalb lieben und respektieren kann und mag.

Ich nutze meine Zeit nur noch für Dinge, die mir Freude machen und verbringe sie nur noch mit Leuten, die ich mag. Ich habe keine Meinung mehr zu dem Unsinn, den andere Politiker oder Menschen erzählen. Ich bin für nichts mehr – und auch gegen nichts mehr. Weil beides nichts bringt. So kämpfe ich nicht mehr, für niemanden und gegen niemanden mehr.

Aber wenn das alle so machen, wo bleibt dann der Fortschritt?
Diese bange Frage höre ich jetzt von Euch.
Meine Antwort:
Fortschritt braucht kein Schwein – und erst recht kein Mensch. Deshalb ist auch Fortschritt nicht so meines. Bei mir heißt der Fortschritt Evolution. Die findet statt. Unvermeidlich. Durch uns alle. Einfach weil wir leben und uns reproduzieren.

Der andere Fortschritt, den wir durchs Dorf treiben, der nennt sich mal AtomisierungAutomobilisierung und dann wieder Digitalisierung. Mal kommt er als Strahlung  und mal als Gift daher. Oder einfach nur als Dummheit.

Dieser Mr. Fortschritt hat keinen Respekt vor dem Leben. Sein Mittelpunkt ist die Innovation – diese eingesetzt ausschließlich für den shareholder value – dem goldene Kalb unserer Tage.

Innovation ist immer kreative Zerstörung. In unserer Gesellschaft folgt sie ausschließlich dem Metrik des Geldes und des Kapitals. Vielleicht zerstört sie deshalb so viel Lebenswertes und vernichtet Leben auf allen Ebenen. Das Verlorene vermisst man oft erst, wenn wenn es – vielleicht unwiderbringlich – futsch ist. Über den Verlust tröstet man sich dann mit Wachstum und Arbeitsplätzen, die es zu erhalten gibt. Was für ein Grusel!

Hier ist wohl wieder mal eine gute Stelle, Bertrand Russell zu zitieren:
» Jeder Zuwachs an Technik bedingt, wenn damit ein Zuwachs und nicht eine Schmälerung des menschlichen Glücks verbunden sein soll, einen entsprechenden Zuwachs an Weisheit. «

Technik umfasst dabei übrigens auch „social (re)engineering“.

Ich komme wieder zum gleichen Schluß:
Innovation und Fortschritt sind auch BS !!!

Zum Ende der Welt.

Der Klaus hat in seinem Kommentar so nett geschrieben:
„Ein Blick in die Geschichte sollte Dich allerdings lehren, dass alle diese Untergangsphantasien sich nie erfüllt haben.“
Das ist zumindest mathematisch kein valider Beweis. So hat auch der Truthahn aus dem Schwarzem Schwan gedacht – bis dann Weihnachten kam.

Jetzt ist aber die Mathematik das, an das ich noch am ehesten glaube. Die Anzahl der Menschen wie das Leben auf der Erde hat sich rasend schnell entwickelt (exponentiell)! Und immer wenn  es gegen UNENDLICH geht, dann ist die NULL nicht weit. Dabei bitte ich zu bedenken, dass gerade NULL und UNENDLICH etwas beschreiben, was Menschen nicht erfassen können.

So ist für mich der geschlossene Kreis ein schöneres Symbol für das Leben als das Kreuz.

RMD

Roland Dürre
Mittwoch, der 10. Juli 2019

Gedankenleere – Schreibblockade.

Römische Kopie eines griechischen Platonporträts, das wohl von Silanion stammt und nach dem Tod Platons in der Akademie aufgestellt wurde, Glyptothek München.

Mit diesem Herrn fing das Unglück an.

Zurzeit habe ich eine Schreibblockade dank zuviel Verstehens oder auch Nichtverstehens. Beides ist für mich dasselbe. Weil alles so klar scheint und es trotzdem keiner versteht.

Vieles um mich herum – ob privat, in der Gesellschaft, Politik und Welt verwirrt mich. Vieles was ich geglaubt habe, ist widerlegt worden. Und ich würde dazu gerne Stellung nehmen. Eine jede Stellungnahme erscheint mir jedoch nur noch lächerlich, also lasse ich es sein.

Ich meine auch, dass uns alles Reden und auch Bemühen nicht weiterhilft. Das ganz laute Rum-Geplärre und Sich-Beklagen über falsche Systeme mit unlauteren und fähigen Systemagenten ist genauso so sinnlos wie die Aktion der Schüler an den Freitagen für die Zukunft.

Genauso hilft das sich Aufregen und für eine Sache Kämpfen nichts. Das System ist am Ende. Und es hat es nicht besser verdient. Der diesmalige Niedergang ist anders und auf dem ersten Eindruck nicht so schlimm wie im dritten Reich. Dies hätte uns Warnung sein können. Wir ignorieren aber gerne Warnungen und machen jeden Scheiß.

Immerhin haben wir es diesmal, geschafft, den Planeten zu zerstören. Die Vergangenheitsform ist korrekt, den wir haben den „Punkt ohne Rückkehr“ überschritten. Auch wenn wir dies aufgrund unserer menschlichen Irrationalität nicht wahr haben wollen.

Weder Vernunft noch Dialektik oder Debatten helfen uns weiter. Auch Leidenschaft und Gefühl nicht. Ich glaube auch nicht, dass es nochein richtig oder falsch, gut oder schlecht gibt.Es ist so wie es ist und kommt so, wie es kommen muss. Alles egal.

Die Menschheit hat das wohl auch verstanden, denn es wird nur noch herumgeplärrt aber nichts mehr gemacht.

Ganz allgemein bewirkt jede neue Erkenntnis den Verlust anderer Fähigkeiten.  Innovation ist immer eine Form von kreativer Zerstörung. So wie die Rationalität die Empathie zerstört, Spezialisierung und Taylorismus das Verstehen von  Ganzheitlichkeit kaputt machen, die Realitätsnähe die Fähigkeit zum Träumen raubt, der Individualismus das Gemeinsame (und anders herum) vernichtet und das Schnelle das Langsame.

So wie mehr Kulturwelt ganz simpel weniger Naturwelt impliziert. Und am Schluß bleibt halt nur noch Kulturwelt – und es ist Schluss mit Naturwelt wie dann auch mit dem Leben.

Wir sind alle Teil dieser Entwicklung. Ihr entkommt keiner – so wie niemand der Digitalisierung entkommt. Das ist wie mit der Automobilisierung, der entkam auch keiner – selbst wenn er selber nie Auto gefahren ist.

So wird auch keiner der Klimakatastrophe und der Zerstörung des Planeten entkommen, auch wenn sich persönlich „ideal“ verhält. Die Zerstörung des Planeten ist ein kollektiver Prozess, der in menschlichen Dimensionen wohl unumkehrbar ist und wohl Teil der Evolution war.

Und da die Leute, die so tun, als ob sie die Verantwortung übernehmen würden, aber tatsächlich nur an sich denken (wir nennen sie Politiker), nichts gemacht haben, ist es halt passiert.

Meine Empfehlung wäre, sich in das nicht mehr abzuwendende Schicksal zu fügen und einfach friedlich zu Ende leben. Friedlich mit den allen Geschöpfen und der Natur. Und dabei möglichst darauf verzichten, weiteren Blödsinn zu machen. Vielleicht wird es dann doch noch gut gehen.

Ich bin ratlos – und fühle mich wohl dabei. Mein Gefühl sagt mir, dass es sich am besten als Anarchist und Hedonist lebt. Vorausgesetzt man kommt dabei den Mächtigen und Moralischen nicht in die Quere. Denn dann geht es einem schnell ganz dreckig. Und das will ich nicht.

RMD