Sabine Sammer
Montag, der 29. November 2010

Und wer ist diesmal schuld daran?

Erst die Schafe, dann die Rindviecher danach die Vögel und letzten Winter die Schweine….. Welches Tier ist denn in diesem Winter für die kommende Grippe-Welle oder gar Pandemie verantwortlich? Wer hat noch nicht – wer will nochmal?

Oder fällt die Grippe auf Grund überaus gut gefüllter Kassen und brillanter Bilanzen gewisser Pharma-Konzerne dank massiver Überproduktion von Grippe-Impfstoffen dieses Jahr ersatzlos aus?

😉 Man könnte noch Wetten abschließen!

Es kann natürlich auch sein, dass aufgrund der „massiven“ aktuellen Terrorbedrohung der „Schrecken“ der Grippe in den Hintergrund tritt.

2S

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6 Kommentare zu “Und wer ist diesmal schuld daran?”

  1. rd (Montag, der 29. November 2010)

    Gestern in der FAZ am Sonntag habe ich auf der ersten Seite mit großer Schlagzeile gelesen, dass die wirklich wahre Bedrohung die OK (organisierte Kriminalität) ist 🙂

  2. Lutz Wulfestieg (Montag, der 29. November 2010)

    EU-Verkaufsverbot für Heilpflanzen, Streichung von Naturheilverfahren auf Kassenkosten, ich glaube, dieses Jahr wird die Grippewelle ohne Tiernamen und Sensationen vorüber gehen können. Die Pharma-Industrie wird durch die zusätzlichen Gewinne gut über den Winter kommen. Davon abgesehen ist der Bürger so langsam übersättigt durch Terror-Warnungen, Wirtschaftskrisen, Rettungsschirme.

  3. rd (Dienstag, der 30. November 2010)

    Heute morgen bis 8:00 dachte ich ja, die Welt geht jetzt wegen Wikileak unter. Was da alles für Gefahren drohen, die ganze Welt wird schaden nehmen 🙂

    Aber ab 8:00 erscheint mir doch die Klimakatastrophe wieder das Hauptproblem.
    (Im Ernst, die nehme ich wirklich ernst)

  4. Chris Wood (Dienstag, der 30. November 2010)

    There is a serious danger that has been overlooked. There is a growing lobby of bloggers and politicians who tell us that scares are organised by those who can profit from them. They try to blind us to real dangers and lull us into a false sense of security. Thus many American politicians maintain that CO2 limitations damage the economy and can have negligible effect, (although CO2 output has had a big effect already). See http://if-blog.de/cw/wie-wir-unsere-welt-zerstoren/#more-18035
    And some bloggers (no names, no pack-drill), maintain that it would be OK just to let countries and big banks go bankrupt.

    Has anybody found anything really interesting in wikileaks? American opinions about German politicians seem unsurprising. Does Merkel need to be creative? I think what she needs most is judgement about who to trust how much.
    I am sure that Israel is considering a preventive strike against Iran, but it is unlikely to happen. If it is revealed that an Arab country is prepared to help, some will believe this, some will believe that the revelation is a forgery.

  5. rd (Dienstag, der 30. November 2010)

    Hi Chris – jetzt haben wir ja eine neue Bedrohung der Welt: Die Blogger!

    Zu Wikileak:
    Heute habe ich ein lustiges Argument in einem Radiokommentar gehört: Die Wiedervereinigung war nur durch Geheimpolitik möglich. Wikileak hätte sie gefährdet!
    Da muss ich dann schon schmunzeln. Ein Staat wie die DDR und wohl auch das „Tausendjährige Reich“ wäre kaum möglich gewesen, wenn das, was die Mächtigen dort so gemacht haben, jedem transparent gewesen wäre.

    Zu sozialen Systemen:
    Die große Gefahr für jedes humane soziale System sind doch die anonymen Mächte und genau die sozialen Systeme, die sich entpersonalisiert und verselbstständigt haben.
    Wenn so ein System nur noch zum Ziel hat, das eigene Überleben zu sichern und die eigene Macht zu mehren und so das System so sich selbst zum Selbstzweck macht, dann wird es gefährlich. Die Folge sind dann totalitäre und faschistoide Systeme. Und man muss alles daran setzen, hier den Anfängen zu wehren.

    Zu den Banken:
    Auch Banken müssen, wenn sie schlecht gewirtschaftet haben, auch mal pleite gehen. Das ist doch ganz normal! Wieso sollen denn die Banken als einzige Sorte von Unternehmen das ewige Leben gepachtet haben? Das Wirtschaftsleben ist halt nun mal ein dauerndes Kommen und Gehen, Gründen und Sterben – genauso wie das menschliche. Und wenn man das wegen vermeintlicher Systemrelevanz ändern will, wird man das Sterben halt nur ein wenig verschieben und verlagern.
    Zu den Ländern:
    Was für Banken gilt, gilt auch für Staaten. Siehe die Geschichte der letzten ein paar Tausend Jahre …

    Zur Veränderung:
    Und dass es bei Veränderung immer mehr oder weniger knirscht, ist halt so. Aber man darf nicht den Kopf vor stattfindenden Entwicklungen in den Sand stecken oder noch schlimmer, versuchen unvermeidliche Veränderungen zu verhindern.
    Man kann nur versuchen, die Veränderungen so wenig schmerzhaft und mit so geringen Opfern wie möglich zu organisieren. Und da ist Verharren und das Ignorieren von unvermeidlichen Entwicklungen mit Sicherheit das Dümmste …

  6. Chris Wood (Dienstag, der 30. November 2010)

    Roland, regarding systems, evolution is all about survival, (of genes and systems). Democracy only works because it survives. Survival is thus its main justification. In this, it is much more successful than fascism. We bloggers all like civilisation. Unfortunately, it does not seem likely to survive very long. It does not concern itself enough with its survival.

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