Roland Dürre
Sonntag, der 25. Juni 2017

#AktMobCmp – 13. Juli 2017

Für den Abend des  13. Juli 2017 habe ich ein #AktMobCmp-Treffen vorgeschlagen.

Gedanken zur Vorbereitung!

MÖGLICHE THEMEN

Folgende Themenkreise und/oder Thesen würden mich interessieren.


Warum fährt man überhaupt noch Auto? Hat man da Vorteile? Oder ist das alles nur ein großer Selbstbetrug? Als manipuliertes Lobby-Opfer?

  • Vor ein paar Tagen bin ich mal in ein paar Stunden um den Starnberger See geradelt. Es ging zuerst mit der S-Bahn von Neubiberg nach Starnberg. Dann sind wir rund um den See gefahren und von Starnberg wieder mit S-Bahn zurück. Es war ein wunderschöner Sommertag, alles ging hervorragend. Aber am See, da war so „auto-mäßig“ absolut die Hölle los. Alle Parkplätze waren voll, es ging nichts mehr. Und es gab Stress ohne Ende – bei den Autofahrern.
  • Ich bin ziemlich mobil. Innerhalb München sowieso. Aber auch innerhalb Deutschland, Europas und gelegentlich auch in der Welt. Und immer geht es ohne Auto. Der Verzicht auf Autos als Mobilitäts-Werkzeug hat nur Vorteile, unter dem Strich geht es einem viel besser ohne Auto!

So könnten wir die Frage bearbeiten:
Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit eine Autofahrt Sinn macht, d.h. wesentliche Vorteile gegenüber alternative Mobilität bringt?


Wieso trauen sich Menschen eigentlich noch mit dem Auto zu fahren? Und nehmen dabei entweder ohne nach zu denken oder in arroganter Selbstherrlichkeit beliebig nicht nur „soziale Schäden“ bei dritten und sich selber in Kauf?

Oder:
Passt die folgende Metapher? Autofahren nicht nur in der Stadt ist doch  mit dem Rauchen in öffentlichen Räumen zu vergleichen? Wenn ich durch die Gegend radele, blasen Autos mir ihre Abgase ins Gesicht wie mir früher der Raucher am Esstisch gegenüber.

  • Als Führer eines Autos gehen wir bewusst das Risiko ein, andere Menschen zu verletzen oder zu töten. Und das passiert immer noch viel zu häufig.
  • Wenn wir Auto fahren, produzieren wir Abgase, die andere Menschen schädigen, die mit dem Auto gar nichts zu tun haben wollen.
  • Autos erzeugen Lärm, der die Lebensqualität unseres Wohnraums in den Städten wie auf dem Land enorm reduziert.
  • Autos verursachen für die Insassen und besonders dem Fahrer ziemlichen Distress.
  • Autofahren raubt den Menschen die Bewegung und macht sie dick.

Vielleicht nicht so ganz scherzhaft war ein Tweet, den ich gelesen habe: Man sollte die Abgase des Auspuffs erst mal durchs Innere des Wagens leiten, bevor sie nach außen entsorgt werden dürfen.

Hier stelle ich mir keine „moralische“ Diskussion vor sondern eine ganz schlichte und konstruktive Güterabwägung.


Die Genialität von Pedelecs (E-Bike)!

  • Die Kombination von Körper und Maschine
  • Für rationale und effiziente Mobilität und Logistik sind E-Maschinen perfekt.
  • Gerade im unteren Geschwindigkeitsbereich und für schlanke Mobiltität sind Elektrofahrzeuge eine hervorragende Alternative.

Könnten wir nicht 90 % unser innerstädtischen individuellen und durch logistisch notwendigen Mobilität mit E-Bikes und angemessenen Elektrofahrzeugen (Skooter, Lieferautos, Großraumtaxis als Teil des öffentlichen Verkehrs …) besser, billiger, gesünder, schöner und effizienter bewältigen?

(Mir ist klar, dass individuell die Elektromobilität – sprich das E-Auto – keine Lösung ist. Allein die Umweltschäden und der Kohlendioxid-Ausstoß, die die Herstellung einer Groß-Batterie wie für einen Tesla bedeutet oder auch schon für einen e-UP verursacht, zeigen dass dies keine Lösung für schnelle und weite Kommunikation sein wird.)

Könnte es sein, dass die Ursache für den massiven Wechsel vom Fahrrad zum Auto im Nachkriegs-Deutschland einfach die vielen und so mühsamen Steigungen waren? Und dass seit dem E-Bike das schlechte Wetter das letzte Argument gegen das Radeln ist? Und dass das ganz gut lösbar ist (und Teil des Menschseins ist)?

Und geht es im Bereich der „Hochleistungs-Mobilität“ – Mittel- und Langstrecken schnell überbrücken zu können – eigentlich nicht um „shared economy“ sondern um „shared mobility“? Und ist diese nicht schon längst erfunden und kann freilich noch beliebig verbessert werden?


Zum Format bzw. der Methode für unser nächstes Treffen:

Wie wäre es diesmal mit einer praktischen Übung in Fahnenbildung? Alle diese Themen könnten wir mit der Technologie der Fahnenbildung bearbeiten. Die Fahnenbildung (ars construendi vexilla, die Kunst Fahnen zu verbinden) ist eine dialektische Technik zum Erarbeiten von vernünftigen Übereinstimmungen (rationaler Konsens) in Gruppen. Und die kann, besser muss man wunderbar agil und auf Augenhöhe gestalten!


Was meint Ihr? Was würdet Ihr bevorzugen? Welches Thema, welche Methode. Habt Ihr bessere Ideen und/oder Ergänzungen? Soll ich das geplante Meeting organisieren und einladen?

Dann würde ich in der Region München einen Raum für den 13. Juli suchen, das Programm ausarbeiten und Termin und Programm in Meet-Up und auf der AktMobCmp-Seite veröffentlichen.

Oder sollen wir es sein lassen, weil es eh sinnlos ist? Und weil wir eh keine Chance auf ein besseres Leben ohne Abgase und Lärm haben? Weil die Auto-Lobby die Welt regiert?

Dann würde ich den Termin absagen und vielleicht auch AktMobCmp beenden.

RMD

Gestiftet von Visual BrainDump (Christian Botta & Daniel Reinold). Zum Vergrößern aufs Bild klicken.

Roland Dürre
Dienstag, der 21. Februar 2017

AktMobCmp – Nächster Termin am Dienstag, 11. April 17 um 19:00

Mobiltät der Zukunft – #agile #digital #lean #open #social

Die Mobilität der Zukunft wird wesentlich anders aussehen müssen als die heutige. Weil es offensichtlich so nicht weiter gehen kann. Das ist allen mehr oder weniger klar.

Andere Länder wie die Niederlande scheinen da auf einem guten Wege. Jedoch wir scheinen die notwendige Veränderung nicht zu schaffen. Denn Mobilität sollte in Zukunft wieder für die Menschen da sein und nicht umgekehrt. Dazu wollen wir gedanklich und aktiv einen Beitrag leisten.

Und uns vor allem überlegen, welche aktive Beiträge wir sinnvoll leisten können, damit der Wandel auch in Deutschland ein weniger schneller kommt.

Ziel
Wir wollen die Tradition des #AktMobCmp (Barcamp für aktive Mobilität im Alltag) mit einer Serie von Abendveranstaltungen beleben.

Dazu starten wir am Dienstag, 11. April 17 um 19:00. Wir sind zu Gast bei einem jungen und sehr spannenden Unternehmen, der accu:rate GmbH | Institute for Crowd Simulation | Rosental 5 | D-80331 München. Anmelden könnt Ihr Euch unter MeetUp oder direkt per E-Mail an mich.

An diesem Tag planen wir ein moderiertes „lean coffee“ mit Time-Box nach dem 3×3-Prinzip: (1) Präzisieren, (2) kooperativ verhandeln und (3) ernten). Zur Inspiration gibt es vor dem Lean Coffee drei kurze Impulse von Dr. Jessica Le Bris (GreenCity), Florian Sesser (Gründer accu:rate GmbH) und mir (Initiator #AktMobCmp).

Hier als Anregung schon vorab mal ein paar Thesen und Fragen.

Thesen

  • Agilität & Mobilität sind menschliche Bedürfnisse.
  • Die industrielle Revolution hat Agilität durch Planung und Taylorismus ersetzt.
  • Der Glaube an menschliche Allmacht aufgrund des technologische Fortschritt bröckelt.
  • Das Zeitalter von Hierarchie und Taylorismus geht zu Ende.
  • Die individuelle und motorisierte Mobilität nach heutigem Muster ist nur scheinbar agil.
  • Die Mobilität der Zukunft wird rationaler und weniger emotional sein.
  • Auch die Mobilität der Zukunft muss „agil“ werden.
  • Ohne einen wesentlichen Anteil von „Aktiver Mobilität im Alltag“ (Fortbewegung aus aus eigener Körperkraft zu Fuß, mit Fahrrad oder anderen unterstützenden Geräten) wird es nicht gehen.
  • Aktive Mobilität ist gut für den Körper
    (Wir haben nur einen Körper und müssen diesen so gut behandeln wir nur möglich)
    und
  • ermöglicht uns, unser wertvolles Gut Zeit besser einzusetzen
    (Unsere Zeit ist begrenzt, wenn sie weg ist kommt sie nicht mehr zurück).
  • ….

Fragen:

  • Warum stehen Menschen lieber im Stau an Stelle sich in frischer Luft zu bewegen?
  • Warum werden Parkplätze im öffentlichen Raum so stark subventioniert?
  • Gehören Zweitakter-Ottomotoren ganz abgeschafft?
  • Braucht wirklich jeder ein Auto?
  • Wie soll die smart City aussehen?
  • Müssen wirklich weltweit jedes Jahr weltweit mehr als eine Million Menschen im Straßenverkehr sterben und entsprechend mehr zu Krüppeln werden?
  • Wussten Sie, dass die Hälfte aller Kopfverletzungen Insassen von PKWs erleiden
    und
  • PKW-Nutzer trotzdem keinen Helm tragen müssen?
  • Was kann jeder von uns beitragen, damit Mobilität sanfter wird?

Anregungen sind will kommen. Wir wollen auch ein Ergebnis erzielen. Das könnte so gehen:

  • Wir teilen unser Wissen teilen,
  • Erfahren und Erleben neue Argumente und Situationen,
  • Gewinnen neue Erkenntnisse,
  • Formulieren unsere Gedanken klar,
  • Entwickeln Ideen zur Umsetzung
    und
  • Beginnen unsere mobile Welt neu zu gestalten.

Zielgruppe

AktMobCmp wendet sich vor allem an Menschen, die mit der aktuellen Mobilitäts-Situation und deren Folgen nicht zufrieden sind.

Zum Vergrößern aufs Bild klicken.

 

Zum Vergrößern aufs Bild klicken. Gestiftet von Visual-Brainddump – Wir bedanken uns bei Christian Botta und Daniel Reinold. 

RMD

Roland Dürre
Mittwoch, der 7. Dezember 2016

Abgesagt: #AktMobCmp findet in 2017 nicht statt!

actmobcmp_100-300x86#AktMobCmp 2017 – geplant für den 5. und 6. Januar 2017 in Unterhaching – wird abgesagt. Die Gründe dafür sind:

In 2016 hatten wir knapp 30 Teilnehmer. Obwohl das ein bisschen wenig für ein ordentliches Barcamp ist, war das letzte #AktMobCmp eine gelungene Veranstaltung. Für 2017 haben wir auf an die 50 Teilnehmer gehofft.

Der Grund für die Absage ist einfach: Bisher haben wir so wenig Anmeldungen, dass wir von deutlich weniger Teilnehmern ausgehen müssen als es beim letzten waren. Und ein zweitägiges Barcamp mit wenig Besuchern rechtfertigt den nicht unbedeutenden Aufwand nicht.

Die Absage für 2017 soll aber nicht heißen, dass ich und wir resignieren oder aufgeben. Gerne würde ich es für 2018 wieder versuchen. Die Notwendigkeit, dass Menschen, die für eine bessere Mobilität eintreten, sich über die Institutionen, Vereine und Interessengruppen hinweg vernetzen, ist nach wie vor gegeben. Und es gibt so viele spannende Themen rund um „zukünftige Mobilität“.

In 2017 Themen wollen wir solche Themen gemeinsam mit „Aktiver Mobilität im Alltag“ allgemein in Abendveranstaltungen behandeln. Dazu gibt es schon gute Ideen, die wir mit Partnern realisieren wollen.

Auf viele gute AktMob-Veranstaltungen in 2017

Auf viele gute AktMob-Veranstaltungen in 2017

Zu den Veranstaltungen werden wir zentral in „MeetUp“ einladen und sie über weitere Kanäle kommunizieren. Vielleicht finden wir so genug Teilnehmer für einen zweiten Anlauf des AktMobCmp in 2017, es könnte ja sein, dass die mangelnde Teilnehmerzahl am Termin liegt (Urlaub und Feiertag).

Bei all den Menschen, die gerne zum AktMobCmp 2017 in Unterhaching gekommen wären, möchte ich mich für die Absage entschuldigen und sie bitten, gerade deswegen die Abendveranstaltungen in 2017 zu unterstützen.

RMD

Roland Dürre
Sonntag, der 20. März 2016

Einladung IF-Forum & AktMobCmp in Augsburg

Liebe Freunde,

mit dieser E-Mail möchte ich Euch zum nächsten IF-Forum am 28. April 2016 einladen und auf mein Projekt #AktMobCmp hinweisen, das am 20./21. Mai 2016 in Augsburg Station macht. Beide Aktivitäten sollen Menschen anregen, persönlich wie kollektiv ein wenig glücklicher und erfolgreicher zu werden.

IF-Forum:

Am  28. April ab 18:00 lädt die InterFace AG wieder einmal in ihre Räume in Unterhaching zum IF-Forum ein.

Die Akteure werden Jolly Kunjappu und ich sein. Wir wollen unseren zentralen und ganz persönlichen Wunsch nach ein wenig mehr Frieden artikulieren. Anlass ist Jolly Kunjappu’s neues Buch „Ask An Answer“, das wir an diesem Donnerstag Abend in den Mittelpunkt unserer Performance stellen werden. Damit wollen wir Impulse geben und so zu ein wenig mehr „FRIEDEN“ inspirieren.

Jolly ist ein guter Freund, Mensch, Philosoph und Künstler. In seinem bewegten Leben hat er viele Spuren hinterlassen; als inspirierender Unternehmensberater hat er Top-Manager fasziniert. Aktuell liefern seine Vorträge wichtige Denkanstöße und bringen viele Menschen zum Nachdenken. Seine musikalische Laufbahn hat ihn mit vielen relevanten Künstlern zusammen geführt, so auch mit Mick Jagger und den Rolling Stones.

Am 28. April wird im IF-Forum das Kick-Off unseres Projektes „Frieden“ stattfinden. Ihr seid ganz herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzumachen. Alle Infos findet Ihr hier:
http://if-blog.de/rd/jolly-roland-am-28-april-2016-im-if-forum-fuer-leben-in-frieden/.

AktMobCmp

Die Mobilität prägt zentral und global unser Leben. Die Entwicklung hat sich auf absurde Art und Weise verselbstständigt und sich unserer Städte wie des ganzen Planeten bemächtigt. Wir selbst sind vereinnahmt worden und handeln oft gegen unsere elementaren Bedürfnisse. Unsere mobilen Gewohnheiten haben sich verselbstständigt und zerstören unsere Lebensgrundlage. Der individuelle Verkehr basierend auf privaten Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor hat eine dominante Position erreicht. Der öffentliche Verkehr rutscht immer mehr ins Abseits und die „aktive Mobilität“ (zu Fuß, mit Fahrrad oder sonstigem wie Skateboards oder Inline-Skates) wird nur noch als Restverkehr betrachtet. Während gerade im letzten Bereich die e-Mobilität eine große Chance sein dürfte, ist die eins-zu-eins Ersetzung des Verbrennungsmotors durch Elektromotoren keine valide Alternative.

Die Bewegung „Aktive Mobilität im Alltag“ (#AktMobCmp) will dieser sich verstärkenden Entwicklung etwas entgegen setzen. Auf Unkonferenzen denken wir gemeinsam nach, vernetzen uns, finden Lösungen und werden aktiv. Die Auftaktveranstaltung Anfang Januar in Unterhaching war richtig ermutigend. Günter Schütz aus Augsburg hat spontan beschlossen, die nächste Veranstaltung am 20./21. Mai 2016 in Augsburg zu organisieren. Sie dauert wieder zwei Tage und wird von Transition Town Augsburg e.V. mit freundlicher Unterstützung der lokalen Agenda 21 der Stadt Augsburg veranstaltet.

Alles weitere steht in diesem Flyer von Günter und auf der Website von AktMobCmp (www.actmobcmp.org oder www.aktmobcmp.de)

Zum #AktMobCmp nach Augsburg möchte ich Euch ganz gerne als Teilnehmer einladen. Meine Bitte geht aber noch weiter: Ihr kennt bestimmt Menschen , die heute schon davon überzeugt sind, dass sich auch bei der Mobilität einiges ändern muss oder die schon heute überwiegend „aktiv“unterwegs sind.

Bitte informiert diese! Und meine Bitte wird noch ein wenig intensiver. Das Barcamp #AktMobCmp ist eine wichtige Veranstaltung. Es braucht nicht nur viele Teilnehmer/-geber sondern auch Unterstützer, gerne auch als Sponsor oder aktive Unterstützer. Wenn Ihr potentielle Kandidaten kennt, bitte informiert diese und gebt den Flyer weiter!

RMD

Roland Dürre
Mittwoch, der 2. März 2016

AktMobCMP – Nächster Halt: Augsburg!

Für aktive Mobilität im Alltag!

Kurz vor Dreikönig dieses Jahres sind wir mit dem Barcamp für „Aktive Mobilität im Alltag“ gestartet. Es waren zwei intensive Tage im Kubiz in Unterhaching. Mehr als dreißig Menschen haben ihr Wissen geteilt und in schöner Zusammenarbeit daran gearbeitet, das der sogenannte „Restverkehr“ seinen Platz im öffentlichen Raum und in der Gesellschaft finden kann und sich nicht die gesamte Verkehrspolitik auf den „motorisierten Individualverkehr“ konzentriert. Der Start war schon mal ganz gut, hatten wir doch kaum ein Netzwerk zu diesem Thema.

Jetzt haben wir schon viele ähnlich Denkende gefunden. Menschen, die wie wir zu Fuß oder mit überwiegend durch Körperkraft angetriebenen Fahrzeugen wie Fahrrad, Roller, Inline-Skates, Skate– und Snakeboards  unterwegs sind. Auch sie brauchen ihren Raum und Platz im öffentlichen Raum. Besonders gilt dies, wenn die Gefährte auch noch ein wenig „elektrifiziert“ sind. Was für uns immer noch zur aktiven Mobilität gehört.

Es gab tolle Erkenntnisse und konkrete Ergebnisse. Alle Teilnehmer hatten viel Spaß und Freude, das gemeinsame Erlebnis hat allen Mut gemacht. Wir haben auch eine Reihe von Partnern aus ganz Deutschland erreicht, die gar nicht dabei waren, aber unser Wirken in den sozialen Medien verfolgt haben. Die Vernetzung hat angefangen und es geht los.

günterschützEiner der „Teilgeber“ (ein Kunstwort aus der Welt von Unkonferenzen und Barcamps) war Günter Schütz aus Augsburg. Er ist schon lange als Aktivist für eine moderne Mobilität in lebenswerten Städten (nicht nur) unterwegs. Und er ist einer Promotoren und Macher der Bikekitchen, die es jetzt in AugsburgMünchen und weiteren Städten gibt! Über Wien kam diese Idee wohl aus USA nach Deutschland.

Günter hat spontan vorgeschlagen, noch in diesem Jahr mit seinen Freunden auch ein AktMobCmp in Augsburg zu organisieren. Und es ging ganz schnell, der Termin steht fest:

Das erste #AktMobCmp in Augsburg (AUX) wird am Freitag, 20. Mai 2016 und Samstag, den 21. Mai 2016 im Zeughaus – Holl Saal (Raum 112, erster Stock) am Zeugplatz in 8615 Augsburg stattfinden. Der Dank gehört jetzt schon der Hauptstadt Schwabens, die über ihre Agenda 21 die tollen Räume sponsert!

Und mein Dank gilt natürlich ganz besonders dem Veranstalter Transition Town Augsburg e.V. und dem Team um Günter, das sich viel vorgenommen hat (ich zitiere aus der WebSite vom #AktMobCmpAUX oder auch #AktMobCamp2, den ganz so sicher sind wir noch nicht wie der Tag am besten heißen soll):

Wir möchten, dass die Fortbewegung mit Muskelkraft nicht mehr als Restverkehr verunglimpft wird. Wir möchten Menschen vernetzen, die aktive Mobilität im Alltag voranbringen möchten. Wir wollen uns austauschen, gegenseitig von Erfahrungen berichten, gemeinsam neue Ideen entwickeln und diesen Gehör verschaffen. Im Rahmen eines Kongresses oder einer Konferenz wäre das nicht möglich. Deshalb veranstalten wir Unkonferenzen bzw. Barcamps zur aktiven Mobilität.

Auch ein Motto hat sich das Team für seine Veranstaltung ausgedacht:

Gemeinsam leben in der Stadt!

Zitat:
Es geht um das Mit- aber auch um das Gegeneinander im Stadtverkehr. Wie organisieren wir uns, dass der motorisierte Verkehr und der nicht motorisierte mit möglichst wenig Stress und Gefährdung nicht nur nebeneinander, sondern miteinander das Leben in der Stadt ermöglicht.

Ich meine, dass viel getan werden muss, damit Menschen in den  „Smart- und Mega-Cities“ der Zukunft in „artgerechter“ Qualität leben können. Und man wird da bei Verkehr und Mobilität anfangen müssen. Und wie man das hinkriegt – darum geht es wohl.

Jetzt geht es erst mal darum, viele Teilnehmer (-geber) zu gewinnen, die kommen und mitmachen. Vielleicht schaffen wir in Augsburg ja nach den gut dreißig „Startern“ in Unterhaching eine dreistellige Zahl? Sponsoren suche ich auch, denn Günter hat die Veranstaltung sehr preiswert kalkuliert. Damit auch Menschen teilnehmen können, die mit ihrem Geld ein wenig haushalten müssen, hat er mal Preise von 30 € (ermäßigt) und 45 € (Standard) festgelegt. Es gibt aber auch einen Beitrag Spende, so dass man als Unterstützer auf freiwilliger Basis auch mehr, z.B. 60 € (+ 15) bezahlen kann. Es soll ein richtig gutes Barcamp zum Wohlfühlen werden, da benötigen wir zusätzliche Mittel zum Beispiel auch von Sponsoren für eine schöne Party am ersten Abend!

Hier ist das kurze Video vom #AktMobCmp in Unterhaching. Ich könnte mir vorstellen, dass es Lust zum Mitmachen macht – für Aktivisten und Sponsoren – einfach für Menschen, die sich für eine lebenswerte Zukunft von Menschen in ihren Städten mit Tat und Rat engagieren wollen.

Und vielleicht schaffen wir ja beim #AktMobCmp in Augsburg noch mehr Attraktionen. Ich könnte mir da eine Ausstellung von unterschiedlichen Rädern – wie auch Lastenrädern – oder besonderen Anhänger vorstellen. Denn es ist wirklich erstaunlich, was auf dem Sektor der aktiven Mobilität gerade in letzter Zeit alles Tolles passiert!

Ideen zum Camp sind willkommen, einfach bei www.actmobcmp.org alias www.aktmobcmp.de ablegen! Oder an @AktMobCmp oder mit #AktMobCmp twittern (darf auch alles klein geschrieben sein). Als „community“ sind wir auch in Google+ vertreten – natürlich auch unter „AktMobCmp“. In Facebook ist #AktMobCmp als Gemeinschaft vertreten. Die findet sich ganz einfach unter Aktive Mobilität im Alltag, da gibt es auch viele andere spannende Beiträge rund um die neue und gleichzeitig uralte Mobilität, die wir so sehr schätzen. Und der ADFC will uns auch wieder unterstützen!

RMD

Roland Dürre
Sonntag, der 17. Januar 2016

Video vom #AktMobCmp

In IF-Blog habe ich regelmäßig über unser Projekt „Aktive Mobilität im Alltag“ (#AktMobCmp) berichtet. Das Barcamp hat am 4. und 5. Januar 2016 in Unterhaching statt gefunden und war ein sehr schönes Erlebnis. Ich habe viele sympathische Leute neu kennen gelernt und die Veranstaltung hat viele Menschen mit ähnlichen Beweggründen zusammen gebracht und vernetzt.

Friedrich Lehn (fhlcinema.com) hat gefilmt. Der Trailer zur Veranstaltung ist jetzt verfügbar:

Viel Spaß beim Anschauen, es geht knapp 5 Minuten.

Die Ergebnisse der Unkonferenz finden sich auf unserer Website www.actmobcmp.org, dort gibt’s auch einen Link zur Twitterwall (für den Tag #AktMobCmp). Und die gute Nachricht:

Es geht weiter!

RMD

Roland Dürre
Dienstag, der 29. Dezember 2015

Werbung für das Barcamp #AktMobCmp!

 

Wir STARTEN Anfang nächster Woche und wollen dann etwas Bleibendes BEWIRKEN. Für ZUKUNFT.

 

Ich würde mich noch über ein paar Last-Minute-Anmeldungen zum Barcamp für „Aktive Mobilität im Alltag“ sehr freuen!

 


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Kommt zum ersten Barcamp für Aktive Mobilität im Alltag – #AktMobCmp!

Dies ist ein reiner Werbe-Post! Wirklich nur Reklame.
Wir werben damit für unser Barcamp zu „Aktiver Mobilität im Alltag“ am 4. und 5. Januar 2016 in Unterhaching.

Wir werden uns alle Mühe geben, gute Gastgeber zu sein und hoffen auf eine schöne Teilnehmerzahl. Der Unkostenbeitrag ist mit 75,- € für Förderer und 50,- € als Normalpreis knapp kalkuliert, darin enthalten ist auch die komplette Verpflegung wie die Versorgung der Teilnehmer mit Getränken für beide Tage. Und manches mehr. Die Qualität der Veranstaltung hängt von den Menschen ab, die teilnehmen.

Deshalb bitten wir alle Leser, diese Botschaft zu verbreiten. Damit uns das Barcamp gelingt, die aktive Mobilität dann nicht weiter Restverkehr bleibt sondern genauso respektiert und unterstützt wird wie der Autoverkehr!


Zum Vergrößern aufs Bild klicken.

Zum Vergrößern aufs Bild klicken.


Das schöne Bild ist von VisualBraindump – ein großes Dankeschön an Daniel Reinold und Christian Botta!


RMD

Roland Dürre
Sonntag, der 17. Mai 2015

Bericht von #AktMobCmp

actmobcmp_100-300x86Im Januar genau vor Dreikönig (Unterhaching, am 4. und 5. 01. 2016 im „Kubiz“) wird es stattfinden, das erste BarCamp für
Aktive Mobilität im Alltag„.

Website, FB-Seite und Google+Community zu #AktMobCmp sind in Betrieb, in Twitter haben wir die Kennungen @AktMob und @AktMobCmp reserviert und nutzen die entsprechenden Tags. Am 1. Juli soll es ernst werden, da wollen wir die Seite zur Anmeldung aktivieren.

Um ein ganz tolles BarCamp hinzukriegen suchen wir jetzt Sponsoren. Hier mein Artikel in ActMobCmp dazu. Da ich meine, dass da unsere Ziele und Beweggründe gut wiedergegeben werden, würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr da einen Blick hineinwerfen würdet.

Eine weitere Bitte habe ich auch noch. Bitte besucht unsere Website, unsere FB-Seite und auch unsere Google+Community. Und schenkt uns ganz viele „I likes“. Und wenn Ihr tolle Artikel zum Thema „Aktive Mobilität im Alltag“ findet, dann teilt diese bitte mit uns. Oder sendet den Link vom Artikel einfach an mich.

Und wenn Ihr gar noch einen Tipp habt, wer für uns als Sponsor in Frage käme, dann wäre das besonders schön. Einfach auch an mich senden!

Schon mal ganz vielen und lieben Dank!

RMD

Roland Dürre
Samstag, der 21. März 2015

Kickoff von AktMob und AktMobCmp

actmobcmp_100-300x86Am Dienstag, den 24. März 2015, trifft sich das Orgateam von AktMobCmp (dem ersten Barcamp für und um Aktive Mobilität in Deutschland). Dabei sein werden auch ein paar Sympathisanten, die AktMob unterstützen.

Wir werden um 17:30 als Gast der InterFace AG in Unterhaching in einem schönen Kreis starten und dann zirka zwei Stunden tagen.

🙂 Es ist sozusagen eine Art „konstituierende Sitzung“, obwohl wir bestimmt keine Institution werden sondern eine freie Bewegung bleiben wollen.

Im Zeitplan liegen wir gut, denn das erste AktMobCmp soll an den beiden Werktagen vor Dreikönig 2016 statt finden. Nähere Informationen zum Meeting finden sich hier:

Kick-Off-Meeting und Agenda.

Ich freue mich auf die vielen tollen Menschen, die kommen werden und mit machen wollen. Wenn es noch weitere Sympathisanten gibt, die an diesem Projekt Interesse haben, aber noch keinen Kontakt mit uns haben, so bitte ich diese sich ganz einfach an mich zu wenden.

RMD

Folgende „Weihnachtsgrüße“ haben mich erreicht, und zwar von einem Menschen, der mir gut bekannt und betreffend Mobilität ein wirklich kompetenter Experte ist. Ich bedanke mich bei ihm dafür ganz herzlich!


Hallo zusammen,

ein paar aktuelle Zahlen über die Anzahl und Antriebsart der in München zugelassenen Pkw und Lkw:

2017
PKW – Bestand Nov
Benzin 427.894
Diesel 287.869
Elektro 2.177
LKW/Sonst.Kfz Nov
Benzin 4.831
Diesel 49.770
Elektro 155

Es sind insbesonders zu viele Pkw und diese haben die falsche Antriebsart – die Lkw sowieso.

Von einer Verkehrswende o. ä. ist man also noch (ziemlich) weit entfernt…

Schöne Bescherung!


Das hat mich zum Nachrechnen gebracht!

Die Summe der PKW’s  ist leicht durch Addition zu ermitteln. Ich komme dann auf insgesamt 717.940 – ohne die LKW’s! Und es scheinen noch mehr zu werden.

Jetzt gehe ich mal davon aus, dass ein Auto beim „engen Parken“ im Schnitt in der Länge mindestens 5 Meter benötigt. Die Multiplikation von 717.940 (Anzahl der Autos) mal 5 Meter (Länge des Autos mit ein wenig Abstand zum nächsten) ergibt 3.589.700 Meter. Das bedeutet, dass alle Autos München in Reihe aufgestellt (mit wenig Zwischenraum) nur zum Parken eine Straße mit einer Länge von 3.590 km brauchen!

Laut Wikipedia umfasst München eine Fläche von

310,7 km2

Und diese Fläche wird nicht mehr, alles Unterkellern ist sicher keine Lösung. „Eingemeinden“ würde in diesem Fall auch nicht helfen.

Ich rechne mal modellhaft weiter. Wäre München ein Quadrat, dann hätte dieses Quadrat eine Seitenlänge von 17,6 km!!!

Jetzt dividiere ich die Länge der benötigten Straße (3.590 km) durch die 17,6 km Seitenlänge. Das Ergebnis ist dann: Wir brauchen in unserem Quadrat-München auf 17,6 km 204 parallele  Straßen, nur um die Autos zu parken! Das heißt alle 86 Meter muss eine Parkspur für die Autos da sein. Die Zahl ist brutto, da ja diese Parkspuren eine gewisse Breite haben muss.

Ist das nicht grauenhafte Vorstellung? München ist zwar kein Quadrat sondern ein zerfranztes Gebilde. Das ändert aber nichts am Prinzip. So sollte uns unsere kleine Musterrechnung schon ein wenig beunruhigen sollte. Was für eine irrsinnige Verschwendung von wertvollem Grund und welche Zerstörung von Lebensraum!

Eine andere Betrachtung finde ich genauso schlimm:

Wenn ich mir überlege, dass es Autos mit einem Gewicht unter einer Tonne kaum mehr gibt und ich als durchschnittliches Gewicht pro Auto 1,25 Tonne annehme, so haben wir im schönen München 897.425  Tonnen Sondermüll herumstehen haben. Das ist 9 mal das Gewicht der Golden Gate Bridge. Wenn der Sondermüll in Bewegung gerät – dann stinkt er und generiert Schmutz, erzeugt Lärm und mach so Menschen macht. Weiter verletzt und tötet er Menschen und raubt ihnen nicht zuletzt die für sie so wichtige Bewegung – mit weiteren entsprechenden nicht nur gesundheitlichen Folgen.

Und aus eigener Erleben weiß ich, dass man bei genauem hinsehen und ein wenig guten Willen Autos nur in ganz wenigen Fällen wirklich braucht und man fast alles ohne Auto auch nicht schlechter organisieren kann.

Man muss nur bereit sein wenig vermeintliche Bequemlichkeit aufgeben und bereit sein, Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen. Und die schrecklichen (1,4 Millionen Verkehrstote pro Jahr, Zerstörung unserer Welt, Verursachung von gesundheitlichen Schäden durch Dreck und Lärm, Schaden der eigenen Gesundheit durch Aufgabe von Bewegung und Begebung in Stress) für uns alle wie die Nutzer selber schädlichen Folgen nicht mehr billigend in Kauf nehmen.

Es geht also nur darum, ein paar unteroptimale und schädliche Gewohnheiten aufgeben, die uns sowieso nur scheinbar einen Nutzen bringen. Wer dazu nicht bereit ist, dem ist nicht zu helfen.

Daraus folgt die Frage:

Sind Autofahrer Abschaum und Gesindel? Oder nur dumm? Oder beides?

Diese aggressive Aussage ist meiner Verzweiflung geschuldet. Der Satz missfällt mir selber, weil solch pauschales Verurteilen gar nicht meins ist. Aber vielleicht ist sie inhaltlich gar nicht so ganz falsch und vielleicht geht es angesichts des Auto-Wahnsinns nicht anders, als wie Knecht Ruprecht den Knüppel aus dem Sack herauszuholen?

Für mich ist diese Böse Frage ein guter Grund (weil ich eben kein Abschaum und Gesindel und auch nicht dumm sein will), dass ich mich nur noch in ein Auto setze, wenn es sehr gute und wichtige dafür Gründe gibt, ja fast gezwungen werde.

Das kommt bei mir vielleicht zehn mal im Jahr der Fall – mit abnehmender Tendenz. Dabei bin ich „mobiler“ als je zuvor und kann das mit meinem Google-Tracking-Profil belegen.

Und ich fühle bei meiner neuen aktiven Mobilität so richtig sauwohl und bin effizienter denn je zuvor. Die Zeit zum Autofahren habe ich wirklich nicht mehr.

In diesem Sinne auch von mir

😉 Schöne Bescherung!

RMD

P.S.
Gerade habe ich von der gleichen Quelle (von dem oben erwähnten Experten) eine zweite ergänzende E-Mail erhalten. Ich zitiere auch sie:


„wenn man jetzt noch die geringe Anzahl der Car-Sharing-Fahrzeuge (deutlich unter 2000, genaue Zahl ermittle ich gerade) berücksichtigt sowie die Tatsache, dass es in den nächsten 5-10 Jahren bei weiter steigenden Einwohnerzahlen kaum zusätzliche Schieneninfrastruktur für den Öffentlichen Verkehr in München geben wird, dann kann man sich unschwer vorstellen, dass es in den vorhandenen Verkehrsmitteln des Öffentlichen Verkehrs sowie auf den Radwegen noch enger und dichter zugehen wird als heute schon!

Die verschwindend geringe Anzahl der E-Fahrzeuge wird auch in den nächsten Jahren nicht zu einer Abnahme der Schadstoff- und Lärmbelastung im Münchner Hauptverkehrsstraßennetz beitragen (können)!

Bleibt demnach nur die Förderung der aktiven Mobilität (Gehen und Radfahren), des öffentlichen Verkehrs (kurzfristig: Busbeschleunigung und -bevorrechtigung) sowie der Ansatz an den Antrieben der Kraftfahrzeuge (Pkw, Lkw, Busse, Motorräder, Mopeds, Baumaschinen etc.)“.


Ich kann mich beim E-Mail-Sender nur noch mal bedanken und all seinen Aussagen zustimmen. Nur bei dem Radverkehr bin ich ein wenig anderer Meinung: Wir – die Radfahrer – müssen uns die Straße von den Autofahrern zurück erkämpfen! Notfalls ohne gesetzliche Unterstützung und mit ein wenig Nachdruck.

Vor allem werden wir mit AktMobCmp weitermachen, motivierter den je!

Gestiftet von VisualBrainddump (Christian Botta & Daniel Reinold) Zum Vergrößern aufs Bild klicken.