Roland Dürre
Sonntag, der 12. Juni 2016

Projekt Frieden – Jolly!

Dieses Jahr haben Jolly und ich das Projekt FRIEDEN gestartet. Ein wunderschönes Ergebnis unseres Kickoffs ist dieses Video.

Es sind gut 61 Minuten, die man nur genießen kann. Die wunderbar positiv inspirieren und viele Impulse geben. Also, nehmt Euch die Stunde Zeit und einen oder mehrere liebe Partner. Macht es Euch gemütlich, schaltet ab und schaut Euch das Video an.
🙂
Vorher ganz entspannen – für die Alkoholiker unter uns gerne bei einem Glas Rotwein.

Denn Jolly ist wirklich ein herausragender Mensch und Mentor der allerersten Klasse. So hat er viele Menschen in seinen Seminaren und durch seine Vorträge glücklicher und erfolgreicher gemacht hat. Auch mich.

Das Projekt Frieden wird ist das ehrgeizigste, an dem ich jeweils beteiligt war. Wir stehen am Anfang und brauchen Freunde, Partner und Unterstützer.

Ich werde laufend auch hier in IF-Blog den Fortschritt über die Ideen, Gedanken und Aktionen des Projektes FRIEDEN berichten. Bisher weiß ich nur, dass es das ehrgeizigste Projekt wird, an dem ich jemals beteiligt war. Und persönlich meine allergrößte Herausforderung.

Als nächstes werde ich dann hier in IF-Blog meinen Vortrag vom Kickoff vorstellen!

RMD

 

Ask-an-Answer_1m-185x300Termin-Ankündigung.

Am  28. April ab 18:00 laden Jolly und ich unsere Freunde in die Räume der InterFace AG ein.

Wir wollen unseren zentralen und ganz persönlichen Wunsch artikulieren. Dies auf unsere besondere Art und Weise.

Es gibt einen schönen Anlass für diese Einladung, denn Jolly Kunjappu’s neues Buch „Ask An Answer“ ist gerade erschienen.

So werden wir es an diesem Tag vorstellen.

Zu uns beiden:

So klein ist der Mensch. Am linken Rand Muhamed, Führer und Freund.

So klein ist der Mensch,
Ägypten Februar 2016.

Roland Dürre:

Ich bin seit dem 1. Januar 2015 nicht mehr operativ bei der InterFace AG tätig. Die gewonnene Freiheit versuche ich zu nutzen, um andere Menschen (wie auch mich selber) ein wenig glücklicher und erfolgreicher zu machen.

Neben der Unterstützung von Teams (wie Start-ups) und einzelnen Menschen (Junge und Ältere, Frauen und Männer) versuche ich mich gesellschaftlich für eine lebenswerte Zukunft einzusetzen. So bin ich zum Aktivisten für eine neue Art von Mobilität geworden.

Das Wichtigste jedoch ist mir seit meiner Jugend der Frieden. Deshalb starte ich jetzt gemeinsam mit Jolly eine schon lange gehegte Vision, das Projekt „Frieden“.

Ich möchte nicht mehr so viel denken und reden sondern handeln. So werde ich an diesem Donnerstag Abend nur einen kurzen mir aber sehr wichtigen Beitrag leisten.

Die meiste Zeit wird am 28. April der Botschaft meines Freundes Jolly Kunjappu gehören.

Denker, Künstler und vor allem Mensch.

Denker, Künstler und vor allem Mensch.

Jolly Kunjappu:

Jolly hat fast alle Länder der Welt bereist und war viele Jahre als Unternehmensberater auf Vorstandsebene – auch bei Dax-Unternehmen – unterwegs. Als Künstler (Malen, Musik, Performance) und Philosoph hat sich Jolly ebenso einen Namen gemacht wie als inspirierender Berater und Redner.

Wir haben uns bei einer Veranstaltung der Münchner Schachstiftung kennen gelernt und sofort gefühlt, dass unsere Werte, Erwartungen, Interessen und Bedürfnisse sehr stark harmonieren.

Jolly wird einen starken Appell halten und seine (unsere) Botschaft nicht nur in Worten kommunizieren.

Ich möchte mich herzlich bei der InterFace AG bedanken, dass sie ihre Räume für dieses ganz besondere IF-FORUM zur Verfügung stellt. Wir wollen unseren Auftritt nutzen, um eine starke Video-Botschaft an die Welt zu erstellen und werden die Vorträge filmen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet am Donnerstag, den 28. April 2016 um 18:30 im Seminarbereich der InterFace AG in Unterhaching, Empfang ist ab 18 Uhr.

Wie immer gibt es im Anschluss nach dem offiziellen Teil die Möglichkeit, sich bei leckeren Speisen und diversen Getränken zu entspannen und auszutauschen. Es ist eine persönliche Einladung an unsere Freunde (auch an die, die es noch werden wollen). So bitten wir um Anmeldung. Die geht wie immer ganz einfach per E-Mail an die InterFace AG oder gerne direkt an mich.


Jolly Kunjappu

Meister Deines eigenen Lebens
Sei kein Sklave eines Systems
Sei Meister deines eigenen Lebens.
München, Deutschland Mai, 1990

Master of Your Own Life
Don’t be a slave of a system
Be a master of your own life.
Munich, Germany, May 1990


Ich freue mich schon auf einen Abend voller Emotionen, spannender Diskussionen und schöner Gespräche!

RMD

Roland Dürre
Montag, der 10. April 2017

Jolly am 8. Juli im Literaturhaus München.

Jeder Mensch hat seinen eigenen Rhythmus. Er muss ihn nur finden.

Das Mensch sein ist nicht immer einfach. Gerade in Frieden zu leben fällt oft schwer. Im Glück zu leben ist vielleicht noch schwieriger. Das muss alles geübt werden. Vor allem gilt: Wir müssen bei uns selbst anfangen. Es geht für jeden von uns immer zuerst mal um das MICH, also um das DICH.

So müssen wir lernen, uns selber wert zu schätzen und zu lieben. Und vor allem selber friedlicher zu werden. Für uns selbst die Verantwortung übernehmen (ICH) und das mit diese der Verantwortung für das soziale Miteinander (WIR) zusammen bringen. Und so unsere persönliche „Anleitung zum Glücklichsein“ zu entwickeln.

Mein Freund Jolly bringt es auf den Punkt: Wir müssen unseren Rhythmus finden. Jeder seinen eigenen. Am Samstag, den 8. Juli wird er zeigen, wie das geht!

Wie immer freue ich mich, wenn ich beim Auftritt von Jolly viele Freunde treffe. Aber dran denken – das Literaturhaus hat nicht so viele Plätze.

Also besorgt Euch die Tickets rechtzeitig. Ich unterstütze dabei gerne.

RMD

P.S.
Am Donnerstag, den 28. April 2016 hat Jolly bei mir in Unterhaching für FRIEDEN gewirkt. Wir durften ihn filmen, hier ist sein Performance-Vortrag in voller Länge!

Ich empfehle, das Video gemeinsam mit Freunden bei einem schönen Glas Rotwein zu genießen. Und verspreche, dass die 60 Minuten ein sehr gutes Zeit-Investment sind. Und es anschließend viel Gesprächsstoff gibt.

Roland Dürre
Freitag, der 7. Oktober 2016

FRIEDEN – JA ICH WILL!

Weiße Taube auf blauem Grund, eine Variante der Friedenstaube: Seit den 1980er Jahren verbreitetes Symbol der westeuropäischen, vor allem der deutschen Friedensbewegung, entworfen im Kontext des Widerstands gegen den NATO-Doppelbeschluss.

Weiße Taube auf blauem Grund, eine Variante der Friedenstaube: Seit den 1980er Jahren verbreitetes Symbol der westeuropäischen, vor allem der deutschen Friedensbewegung, entworfen im Kontext des Widerstands gegen den NATO-Doppelbeschluss.

Vor kurzem bin ich erschrocken. Ein Freund hat mir berichtet, dass er gehört hätte, dass ich aus dem Projekt FRIEDEN ausgestiegen bin. Ob das so richtig wäre?

Irgendwie habe ich mich da wohl im letzten Artikel ein wenig missverständlich ausgedrückt. Das Gegenteil ist richtig und mir wichtig!

Ich bin und bleibe FRIEDEN treu und möchte ab jetzt noch mehr für FRIEDEN tun als je zuvor.

In den letzten Wochen habe ich aber unheimlich viel dazugelernt.

So glaube ich nicht mehr an ein „Projekt FRIEDEN“. Der Begriff „Projekt“ impliziert „Managen“ und zwar im schlechtesten Sinne des Wortes. Und dazu habe ich tatsächlich NULL BOCK! Auch habe ich verstanden, dass man FRIEDEN nicht „herbei-managen“ oder einfach mal „so machen“ kann. Wie auch ein „Feldzug für FRIEDEN“ Quatsch ist. Gerne weise ich da auch auf die vielleicht zynische aber treffende Anmerkung meines Freundes Dr. Jörg Rothermel zu meinem Artikel hin:
„Da gab’s doch den Sponti-Spruch „Fighting for peace is like fucking for virginity“ …“
(Ergänzung von Dr. Jörg Rothermel auf Facebook).
 😛 Was für eine schöne Metapher aus den 60iger Jahren.

Aebby (Eberhard Huber) hat in seinem Kommentar vorgeschlagen, an Stelle von „Projekt“ den Begriff „Unternehmung“ zu verwenden. Damit kann ich gut leben, besonders wenn mit „Unternehmung FRIEDEN“ die Summe des individuellen Wirkens vieler Menschen gemeint ist, die ihr eigenes  „Unternehmen FRIEDEN“ starten und „in FRIEDEN leben“ wollen.

Das heißt, ich konzentriere mich jetzt zuerst mal mit voller Kraft auf mein eigenes Leben. Ich habe beschlossen, Negatives nicht mehr an mich heran und in mich hinein zu lassen. Denn je mehr Dinge ich mache, die mich frustrieren, desto mehr Frust sammele ich auf und mir scheint es unvermeidlich, dass der dann auch wieder aus mir heraus kommt – als irgendwie geartete Feindseligkeit, die dann anderen Menschen Frust bereitet. Und ich meine „in FRIEDEN zu leben“ heißt zu aller erst mal, nicht weiter Frust in sich aufzusammeln und diesen notgedrungen weiterzugeben.

Viele Jahrzehnte meines Lebens habe ich gemeint, dass dies nicht vermeidbar wäre. Dass man immer wieder „Kröten schlucken“ und sogar gegen seine eigenen Werte und Bedürfnisse handeln müsse, um zum Beispiel Konsens zu erzielen. Dass dies unvermeidbarer Teil meines Lebens privat wie „geschäftlich“ wäre.

Jetzt nehme ich wahr, dass ich sehr wohl vermeiden kann, Negatives in mich aufzunehmen, dass ich dann auch wieder ausspeien muss, einfach um selbst nicht Schaden zu nehmen. Auch das ist letzen Endes bei mir nur eine Frage des Mutes.

Freilich muss ich mit fest gewordenen Mustern und Gewohnheiten brechen und vieles ändern. Besonders bei mir. Meine ersten Erfahrungen auf diesem Wege sind glücklicher Weise in meiner Wahrnehmung sensationell positiv. So werde ich es weiter üben.

Das alles habe ich auch in vielen Gesprächen besonders (aber nicht nur) mit Jolly gelernt. Und es macht mich glücklich.

So ist meine alte und neue Botschaft:

Wenn Menschen in FRIEDEN leben wollen und zum Beispiel Botschaften senden wollen, die für FRIEDEN werben, dann mache ich mit. Wenn die Carmen vor hat, einen ultimativen Film „FRIEDEN“ zu drehen, dann bin ich natürlich dabei. Wie ich auch gerne mit Gudrun zusammen wirke, wenn sie auf Ihre Art und Weise FRIEDEN (vor-)lebt.

Das gilt auch für den Aebby, der in schöner Multidimensionalität so viel bewegt, wie für den Wolf, der FRIEDEN in sein großes und schönes Medien-/Internet-Werk immer wieder wesentlich einbettet und natürlich genauso für den Daniel, wenn er für FRIEDEN zeichnet. Und soweit möglich für alle, die FRIEDEN wollen, soweit es mir Freude macht und meine Kraft reicht.

Und besonders gerne lerne ich weiter in den wunderbaren und so wichtigen Dialogen mit Euch und gerade mit Jolly zum Thema FRIEDEN dazu.

RMD

Roland Dürre
Samstag, der 1. Oktober 2016

In FRIEDEN leben – wie ein Vogel im Schwarm …

Weiße Taube auf blauem Grund, eine Variante der Friedenstaube: Seit den 1980er Jahren verbreitetes Symbol der westeuropäischen, vor allem der deutschen Friedensbewegung, entworfen im Kontext des Widerstands gegen den NATO-Doppelbeschluss.

Weiße Taube auf blauem Grund, eine Variante der Friedenstaube: Seit den 1980er Jahren verbreitetes Symbol der westeuropäischen, vor allem der deutschen Friedensbewegung, entworfen im Kontext des Widerstands gegen den NATO-Doppelbeschluss.

Warum Frieden?

Nach meinem operativen Ausstieg bei der InterFace AG Ende 2014 wollte ich meine mir verbleibende Zeit, meine Fähigkeiten und mein Netzwerk für etwas wirklich Sinnvolles einsetzen. Für FRIEDEN. Weil mir FRIEDEN seit meiner Kindheit das Wichtigste auf der Welt ist.

Seitdem habe ich viel dazu gelernt.

Ich beginne zu verstehen, wie schwierig es ist, FRIEDEN zu realisieren. Nicht weil FRIEDEN an sich unmöglich ist. Sondern weil wir, unsere Sozialisierung und unsere gesellschaftlichen Systeme von Grund auf unfriedlich sind. Und weil man FRIEDEN eben nicht mit mit unfriedlichen Leben, Denken, Werkzeugen, Methoden … erreichen kann.

Warum ist mir FRIEDEN so wichtig?

FRIEDEN ist der zentrale und höchste Wert. Davon bin ich seit meiner Jugend überzeugt. Ein Leben in FRIEDEN ist die wichtigste Rahmenbedingung und notwendige Voraussetzung für individuelles und kollektives Glück. So habe ich das „Projekt FRIEDEN“ gestartet und hier im Blog regelmäßig darüber berichtet.

Ich bin selber überrascht, wieviel ich durch dieses Projekt in wenigen Monaten gelernt habe und wie sich meine Bewertung zum Vorgehen geändert hat. Wollte ich doch ganz klassisch eine starke Organisation aufbauen, die ihre Stimme kräftig erhebt und zum Beispiel gut sichtbare Aktionen für FRIEDEN durchführt.

Was war der Plan?

Ich dachte mir, dass man dazu alles so machen muss, wie ich es halt auch als Unternehmer gelernt habe und wie es wohl Stand der Kunst ist:

Man kreiert ein Logo, verfasst gute und kurze Pitches, erstellt ein Manifest (da wollte ich mich am „agile manifesto“ als Muster orientieren), entwirft eine Satzung, schreibt einen „business plan“, kreiert ein Wertesystem, generiert konstruktive Regeln der Zusammenarbeit und formuliert eine präzise Mission. Dann sucht man sich einen überschaubaren Kreise von ähnlich Gesinnten, gründet ein Projekt und stemmt es gemeinsam.

Auf dieser Basis wollte ich ganz viele Menschen gewinnen, die das Projekt FRIEDEN unterstützen. Und dann durchstarten. Und es gab viele Ideen, was diese so entstehende Organisation für FRIEDEN tun könnte. Da war z.B. der Gedanke, nicht nur aber auch herausragende Künstler, Multiplikatoren aller Art und viele Menschen guten Willens als „Mitmacher“ (und deren Kreativität und Kraft) für das Projekt zu gewinnen.

Und z.B. einen ultimativen Film FRIEDEN zu machen. Und/oder gemeinsam mit Freunden „Social-Media-Projekte“ z.B. in Snapchat aufzusetzen. Die Idee schien so einfach: Lass uns mit vielen tollen Aktionen Menschen auf wecken und mit reißen. Und deren Ideen und Kreativität nutzen. Damit die Welt versteht, dass man sich nicht rechtfertigen muss, wenn man absolut für FRIEDEN ist.

Um diese Aktivitäten finanzieren zu können, kam ergänzend der Gedanke, ein unterstützendes Unternehmen zu gründen, dessen Hauptzweck gewesen wäre, fürs „Projekt FRIEDEN“ und seine Aktivitäten Geld zu besorgen. Die meisten GnO’s (Gemeinnützige Organisationen) nutzen solche „Geld-Lieferanten“, die sie mit Geld – gegen eine durchaus beachtliche Provision – versorgen. Diese machen es meistens mit klassischen Methoden wie Bettelbriefen, persönlicher Ansprache, Fernsehaufrufen etc. Mein Gedanke war natürlich, das Ganze der Zeit entsprechend übers Internet durchzuführen, weil das sicher effizienter und kostengünstiger gehen sollte.

So dachte ich, dass wir gemeinsam ein Schneeballsystem aufbauen und so viele kleine FRIEDENs-Feuer anzünden könnten, die sich schließlich zu einem flächendeckenden FRIEDENs-Brand vereinigen würden.

Warum geht es so nicht? 

Nach vielen Gesprächen mit Freunden – besonders mit Jolly, Carmen und Gudrun – und tiefem Nachdenken habe ich verstanden, dass es genau so nicht gehen wird. Denn der Unfrieden steckt in uns und in dem System, in dem wir leben. Welches uns sozialisiert hat und unser Denken in unfriedliche Bahnen gelenkt hat. Und immer mehr erkenne ich, dass so – übrigens ganz logischerweise – (fast) alle Dimensionen unseres gesellschaftlichen Lebens kontraproduktiv für ein friedliches (Zusammen-)Leben sind. Unser Alltag ist nicht friedlich, die Feindseligkeit sitzt tief in uns so wie auch unsere Geschichten, Sagen und Märchen eben nicht friedlich sind.

Wenn wir also FRIEDEN haben wollen, dann können wir nur bei uns selbst beginnen und uns selbst verändern. Vielleicht gelingt uns das gemeinsam ein wenig besser als alleine. Vielleicht könnten wir so weitere Menschen mit diesem Bedürfnis „infizieren“. Und wenn wir genug werden, die willens und fähig sind, in FRIEDEN zu leben, dann entwickeln wir vielleicht die Kraft des Schwarms, dem das System folgen muss.

Mit den klassischen Mittel des real existierenden Systems jedoch werden wir FRIEDEN nicht erreichen. Wie der Volksmund sagt: „Den „Beelzebub kann man nicht mit dem Teufel austreiben“.

Man könnte auch sagen, dass wir von Kindheit an auf UNFRIEDEN gebürstet worden sind und immer noch werden. Die von uns generell gelebten und genutzten (Erfolgs-)Muster sind genau die Verursacher und Förderer von Parteilichkeit und Feindbildern. Schnell entstehen so Angst, Neid und Hass und letztendlich Krieg. Mit kriegerischen Verhalten können wir jedoch keinen Frieden generieren. So wie ich auch meine, dass man Toleranz nicht durch Intoleranz erzwingen kann.

FRIEDEN kann also kein Projekt sein, denn allein der Begriff Projekt entstammt einer Denke, die überhaupt nicht friedlich ist – ich erinnere nur an Begriffe wie Plan, Ziel, Termin, Ressourcen und Budget. FRIEDEN dagegen ist ein besonders gut, dass nicht mit dem traditionellen nicht westeuropäisch/amerikanischen Denken erreicht werden kann.

Ich möchte leben!

Und ich selber will auch nicht in den klassischen Mustern weiter machen, die mich über fast mein ganzes Leben geprägt und gesteuert haben. Ich will mich nicht mehr für etwas einsetzen oder kämpfen. Ich habe auch keine Lust mehr, Menschen zu überzeugen, Pläne zu schmieden, Strukturen aufzubauen, Werkzeuge einzuführen, Organisationen zu steuern, unter entstehender systemischer Bürokratie zu leiden, ehrliches Reden und Handeln der „politischen Zielen unterzuordnen“, das Mittel zu heiligen, weil es einem Zweck dient, endlose Besprechungen zu führen, Protokolle zu schreiben und immer wieder darüber zu streiten, was eigentlich gemeint ist.

Ich mag nicht mehr „managen“!

Nein, ich habe keinen Bock mehr, mich in Gruppen bis ans Ende meiner Kraft für Konsens und fragwürdige Kompromisse einzusetzen und immer wieder zu versuchen, verschiedene Meinungen unter einen Hut zu bringen. Ich will mich nicht für FRIEDEN opfern, auch weil ich Märtyrertum als unfriedlich und gutes Beispiel für eine völlig falsche Denke empfinde.

Das von mir überlegte Vorgehen – und wenn es noch so gut gemeint war – wird uns dem FRIEDEN auch nicht einen kleinen Schritt näher bringen. Einfach weil wir in einem falschen System leben und mit den falschen Methoden dieses Systems nicht das richtige erreichen und schaffen können. So wie es kein richtiges Leben im falschen geben kann.

So meine ich, FRIEDEN bekommen wir nur, wenn er sich wie von selbst entwickeln kann. Und um das zu erreichen, muss ich bei mir selber beginnen. Wenn ich achtsam bin, bemerke ich immer wieder, wie unfriedlich ich selber noch bin. Und das laufend. Dass möchte ich ändern.

Die Idee FRIEDEN ist für mich aber nicht tot. Im Gegenteil. Auch einzelne Vorhaben möchte ich weiter vorantreiben und unterstützen. Zum Beispiel würde ich immer noch gerne einen „ultimativen Film“ zu FRIEDEN machen wollen. Vielleicht hilft’s ja!?

So denke ich heute:

Wir müssen einen Weg finden, der es FRIEDEN erlaubt, sich quasi von selbst in unserer Welt zu entwickeln. So ein Weg mag noch so utopisch erscheinen, trotzdem möchte ich ihn suchen und eine schöne Utopie aufbauen.

Vielleicht finden die Menschen über schöne Utopien gemeinsam den Weg zum FRIEDEN. Dazu müssen wir uns aber wie bei allen innovativen Dingen aus dem Gefängnis unseres Denkens befreien, in dem wir – wie mir scheint – seit Tausenden von Jahren gefangen sind.

Innovation ist immer auch kreative Zerstörung. So wird der Weg zum FRIEDEN bedeuten, dass wir vieles aufgeben müssen und verlieren werden, was tief in uns steckt und uns lieb, teuer und unverzichtbar erscheint. Auf diesem Wege werden wir viele Muster brechen müssen, die Teil von uns zu sein scheinen! Und das kann weh tun, dürfte sich aber lohnen. Ich will es auf jeden Fall versuchen.

Zusammenfassung:

Mir erscheint mittlerweile als sicher:
Mit der klassischen Denke werden wir nicht weiter kommen. Wir wollen etwas Neues und müssen neue Wege gehen. So gebe ich nicht auf und suche weiter nach einem Weg in Richtung FRIEDEN.

Wir brauchen also einen Weg zum FRIEDEN, der uns Freude bereitet und den wir auch selber gehen wollen.

Diese Gedanken haben eine neue Idee geboren. Vielleicht hilft folgende Metapher bei der Suche nach diesem Weg:
Lasst uns gesunde, kräftige und friedliche Vögel werden, die als Teil eines Schwarms in FRIEDEN leben. Und so mächtig werden, das wir die Welt in Richtung FRIEDEN bewegen können.
Ich bin mir sicher, dass wir bestimmt viele Freunde finden werden. Vielleicht ist das Basis oder Anstoß für eine neue Utopie FRIEDEN – und so ein Teil der Lösung des Rätsels, das vor uns liegt.

Jolly sagt:
Man kann nicht für FRIEDEN kämpfen – wir müssen in Frieden leben.

In FRIEDEN leben – das müssen wir kräftig üben, sonst schaffen wir es nicht. So werde ich auch nicht mehr vom Projekt FRIEDEN sprechen sondern von in FRIEDEN leben. Und weiter nach Menschen suchen, die wie ich auf der Suche nach FRIEDEN sind.

Ganz vielen Dank an die Leser dieses mir wichtigen Artikels!

RMD

Roland Dürre
Montag, der 29. August 2016

Jolly on Stage – 17. September in München!

Jolly glaubt an den Frieden. So wie ich.

Jolly Kunjappu ist Philosoph und Künstler, Unternehmensberater, Trainer und Redner. Vor allem aber ist er Mensch – und Musiker.

Endlich tritt er mal wieder auf. Gemeinsam mit Roykey Creo und weiteren Freunden!

Creo-Kunjappu_Poster-Konzert_DIN-A4 2

Karten gibt es bei München-Ticket. Und hier noch ein paar Informationen zum Konzert.

Natürlich wird Jolly auch ein ganz besonderes Lied für FRIEDEN spielen.

Ich freue mich, wenn ich viele von Euch bei Jolly’s  besonderem Konzert treffe!

RMD

Roland Dürre
Mittwoch, der 27. Juli 2016

Projekt FRIEDEN. Treffen in Ulm.

Direkt zu Füßen des ehrwürdigen Ulmer Münsters haben wir uns getroffen. Sechs gestandene Männer an einem frühen und sonnigen Nachmittag, um für Frieden zu wirken. Leider war keine Frau dabei, aber was noch nicht ist wird sicher noch werden.

Versuch eines Protokolls des ersten Treffens

Das Ulmer Münster 1887

Das Ulmer Münster 1887

19. Juli, an einem schönen Sommertag am Nachmittag vor dem Cafe unter dem Ulmer Münster. Mit dabei:
Daniel, Eberhard, Guido, Jolly, Roland, Wolf.

Nach einer Einstiegsrunde in der jeder von seiner persönlichen Motivation erzählte, haben wir in mehreren Diskussionsrunden eine erste Idee entwickelt was wir konkret angehen wollen und könnten.

Handlungsidee

Wir wollen viele Menschen erreichen und diese ermutigen sich zum Frieden zu bekennen. Das ist uns wichtiger als mit missionarischem Eifer Unfriedliche zu überzeugen.

Wir möchten die netzbasierten Medien nutzen.

In Anlehnung an die Arbeiten von Wolf möchten wir eine gewisse Interaktion ermöglichen. Die Beiträge der Einzelnen sollen zum Ganzen zusammenwirken und dennoch einen eigenen individuellen Wert behalten. Die Teilnahme ist offen und soll eine niedrige Einstiegsschwelle haben. Die Teilnahme soll aber über ein einfaches „Like“ o.Ä. hinausgehen.

Wir wollen nach dem Schneeballprinzip SEHR viele Menschen erreichen um vielleicht irgendwann eine kritische Masse zu schaffen, die eine Veränderung der Gesellschaft erwirkt.

Weiße Taube auf blauem Grund, eine Variante der Friedenstaube: Seit den 1980er Jahren verbreitetes Symbol der westeuropäischen, vor allem der deutschen Friedensbewegung, entworfen im Kontext des Widerstands gegen den NATO-Doppelbeschluss.

Getragen wird diese Idee von unseren Ansichten und Überzeugungen, die zum Schluss nochmals jeder für sich in kurze Worte gefasst hat:

Ich möchte Frieden durch Neutralität und Respekt für alle Lebewesen.
Hass und Feindbilder sollen verschwinden.

Ich habe keine Feinde, Menschen haben keine Feinde. Wir schaffen uns unsere Feindbilder selbst.

Wertschätzung, Friede hat einen Wert.

Friede ist wertvoll, keine Feindbilder mehr!

Mehr Empathie!
Die offene Gesellschaft ist Voraussetzung für Friede.

Friedlich wachen, Friede wachsen lassen.

Nächste Schritte:

Weitere Mitstreiter*innen finden -> bereits begonnen
Handlungsidee konkretisieren
Logo entwerfen
Manifest erarbeiten -> siehe unten ein paar Formulierungsfragmente

Manifest-Fragmente

Friede ist wertvoll und bedarf keiner Rechtfertigung.

Friede gründet auf Wertschätzung und Respekt
Nur wer sich selbst wertschätzt kann andere wertschätzen.

Die friedlichere Lösung eines Konfliktes ist immer die bessere.

Menschen haben keine Feinde sondern Feindbilder.
Feindbilder können überwunden werden.

einfach so - #lass_deine_waffen_fallen WNH 2016 - Wolf Nkole Helzle Social Media Art

einfach so – #lass_deine_waffen_fallen WNH 2016 – Wolf Nkole Helzle Social Media Art

Mitmachen! Und das „Muster des Krieges“ brechen!

RMD

P.S.
Da wir das „Projekt FRIEDEN“ absolut transparent gestalten wollen, veröffentliche ich einfach das Protokoll von Ulm. Danke an Eberhard für die schöne Zusammenfassung.

Roland Dürre
Mittwoch, der 6. Juli 2016

Projekt FRIEDEN.

Immer wieder werde ich gefragt, was es denn eigentlich mit unserem Projekt FRIEDEN auf sich hat. Ich antworte dann so (oder so ähnlich):

 


 

 

Weiße Taube auf blauem Grund, eine Variante der Friedenstaube: Seit den 1980er Jahren das verbreitete Symbol der westeuropäischen, vor allem der deutschen Friedensbewegung, entworfen im Kontext des Widerstands gegen den NATO-Doppelbeschluss.

Weiße Taube auf blauem Grund, eine Variante der Friedenstaube: Seit den 1980er Jahren das verbreitete Symbol der westeuropäischen, vor allem aber der deutschen Friedensbewegung, entworfen im Kontext des Widerstands gegen den NATO-Doppelbeschluss.

Danke für die Nachfrage!

FRIEDEN ist für mich das wichtigste Gut, denn FRIEDEN ist die Voraussetzung für alles andere. So will ich dem Projekt FRIEDEN in der mir verbleibenden Lebenszeit höchste Priorität einräumen.

Es geht dabei darum, endlich FRIEDEN zu schaffen. Ganz einfach weil es an der Zeit ist.
Die Menschheit hat schon so viel erreicht,
warum soll ihr nicht auch das gelingen?

Und: Wer für FRIEDEN ist,
der muss sich nicht rechtfertigen!

Das Ziel von Projekt FRIEDEN
ist, dass immer mehr Menschen
willens und fähig werden mit
sich selber, mit unser aller
(Um-)Welt
und im miteinander
in FRIEDEN zu leben.

Das ist eine notwendige und vielleicht sogar die hinreichende Bedingung fürs Glücklich-Sein. Wir wollen unser Ziel ohne Dogmatik und Moral verfolgen und absolut neutral bleiben. Wir werden es nicht wie Greenpeace oder Amnesty International machen und auf Propaganda und Aktionen setzen, die wir mit eingesammeltem Geld finanzieren.

Frei und unabhängig, nur durch Inspirieren und Impulse-Geben, ganz behutsam, in allen Punkten neutral und mit Respekt vor den „Anderen“ werden wir Freunde und „Freundesfreunde“ gewinnen, die auch FRIEDEN wollen. Quasi durch ein „Schneeballsystem“ viele Gleichgesinnte erreichen und so ein wenig mehr FRIEDEN bewirken.

Hier findet Ihr ein paar Artikel übers Projekt FRIEDEN. Auch den Hinweis auf zwei Videos von Jolly und mir. Jollys Video kann ich besonders empfehlen. Es lohnt sich wirklich, wenn Ihr Euch eine Stunde Zeit nehmt und es mit Freunden, Euren Kindern und Partnern – bei einem Glas Wein anschaut.

Alles Liebe!

Roland

 


 

Also mitmachen und Frieden schaffen! Danke!

RMD

Roland Dürre
Montag, der 13. Juni 2016

Projekt Frieden – Roland

In diesem Jahr habe ich das Projekt FRIEDEN gestartet. Bei meiner Einleitung vor dem großartigen Beitrag von Jolly habe ich berichtet, warum ich das Projekt FRIEDEN für so wichtig erachte und mich in Zukunft darauf konzentrieren will.

Dieses Projekt braucht so Vieles:

Ein einzigartiges Logo und ein starkes Manifest.
Ein Konzept, welches das Potential hat, eine Milliarde Menschen zu erreichen.
(Das setzt Google als Kriterium für seine Anwendungen an)
Eine tolle „Community“.
Die besten Partner aus allen Sparten.
(Film, Fotografie, Kunst, Marketing Medien, Musik …)
Ideen für die richtigen Aktionen für Frieden.
Und viele und die richtigen Aktivisten!
Vielleicht auch sehr viel Geld
(Aber das ist bestimmt nicht das Wichtigste)

Zurzeit spiele ich mit Gedanken zum Manifest. Hier ein paar Mosaiksteine mit denen ich so experimentiere. Ist aber alles noch im Ideenstadium:

Ganz einfach

Frieden ist der einzige Weg!
Frieden ist die Voraussetzung für alles!
Frieden muss sich nicht rechtfertigen!

Ein wenig länger

JA!
Frieden ist möglich!
Wir brauchen FRIEDEN!
Wir leben in FRIEDEN mit uns!
Wir leben in FRIEDEN mit der Welt!
Wir setzen uns für FRIEDEN ein!
Wir werden immer mehr!
Frieden ist machbar!
UND!
Wer für Frieden ist, muss sich nicht rechtfertigen!

Oder

Frieden geht immer vor Krieg!
Menschlichkeit geht immer vor Unmenschlichkeit.
Liebe geht immer vor Hass!
Toleranz geht immer vor Untoleranz.

Also

Untoleranz der Untoleranz!
Krieg dem Krieg!
Hass dem Hass!

Sind aber alles nur Ideen und Vorschläge. Freue mich auf Rückmeldungen! Dankeschön!

RMD

Roland Dürre
Freitag, der 29. April 2016

FRIEDEN

Denker, Künstler und vor allem Mensch.

Denker, Künstler und vor allem Mensch.

Das Kickoff gestern Abend zum Projekt Frieden scheint gelungen. Ich glaube wir und besonders Jolly haben die Menschen erreicht. Wir haben auch schönes Video-Material eingefahren und werden uns nun beraten, was wir und wie wir das am besten aufbereiten.

Roland M. DürreGestärkt wollen wir jetzt weitermachen. Wir suchen Verbündete und sammeln verrückte Ideen. Und werden gemeinsam nachdenken und dann neue Aktivitäten angehen.

Bei allen Besuchern möchte ich mich fürs Kommen und die große Unterstützung bedanken.

In meinem Beitrag habe ich in gut 30 Minuten  Jolly vorgestellt, persönlich berichtet, warum ich mich ab mich ab sofort immer mehr auf das Projekt FRIEDEN konzentrieren möchte, meinen Optimismus begründet und versucht darzulegen, dass die Zeit zum Handeln gekommen ist.

Wir werden die Vorträge von Jolly und mir im Internet verfügbar machen. Hier schon mal vorab mein Vortrag in Stichworten ergänzt um ein paar Links zu Videos:

Vorstellung Jolly (Wir sind Partner im Projekt)

  • Kennengelernt bei der Münchner Schach-Akademie
  • Sofort festgestellt, dass wir „Brüder im Geiste“ sind
  • Künstler und Philosoph
  • Moderner Robin Hood
    Mit seiner Lebensphilosophie überzeugt er die Wohlhabenden, ihren Reichtum mit den Bedürftigen zu teilen.
  • Er lebt, wovon er spricht und setzt sich für Miteinander und Frieden ein.

Warum mache ich das (Motivation fürs Projekt)?

  • Dankbarkeit für so vieles Gutes, was mir im Leben- zurückgeben.
    • Privat (Ehe, Familie Kinder)
    • Immer warm und satt.
    • Wunderbare Lehrer, Kreise und Gemeinschaften.
    • Die Chance gehabt, unendlich viel zu lernen.
    • Geschäftlich und sozial erfolgreich.
  • Erlebnisse
    • Krieg im Elternhaus – 50iger
      (inneren Frieden)
    • Tschernobyl – 80iger
      (Wir waren dabei)
    • Kuba-Krise – 60iger
      (eine immer noch traumatisierte Gesellschaft hat Angst vor dem großen Krieg)
    • Vietnam
      (Mein Erlebnis mit jungen GIs in den 60igern)
    • und viele mehr Kriege!
      (Friede zwischen Menschen, Völkern und Gemeinschaften aller Art)
  • Ärger, dass ich vieles nicht so gemacht habe, wie ich es hätte machen können. Trotz besseren Wissens.
    • Die Aufgabe der Generationen vor mir weiterführen (Vorväter – Vorbilder).
      (Carl Amery, John Lennon, Konstantin Wecker, Willy Michl, Ghandi oder Martin Luther King)
    • Das ingenieurmäßige Wissen, dass wir eine große Transformation brauchen, dies ziemlich schnell und wohl auch radikal – sonst ist in wenigen Generationen Schluss.
    • Bald 66 Jahre – und merke immer mehr, dass der FRIEDE das einzige was zählt in meinem Leben ist

Worauf beruht meine Hoffnung (Optimismus)?

  • Krieg wird immer absurder!
    • 13500 Cyber-Soldaten
      (harmlose Variante – die Vorstellung vom permanenten Cyberkrieg ist erschreckend)
    • Bodyleasing von Soldaten als neue Qualität eines anderen Söldnertums (früher habe sich einzelne Menschen als Söldner verkauft, heute wird zum normalen unternehmerischen Profit-Thema von Kapitalgesellschaften).
      Beispiel: Academi (von 1997 bis 2007 Blackwater USA, bis 2009 Blackwater Worldwide, bis 2011 Xe Services LLC, seit 2014 Teil der Constellis Holdings) ist das größte US-amerikanische private Sicherheits- und Militärunternehmen.
    • Kampfroboter (war robots)
      Atlas entwickelt von Boston Dynamics im Auftrag der US-amerikanischen Defense Advanced Research Projects Agency oder
      Bosten Dynamics war meines Wissens mal Alphabet (Google), mittlerweile wohl verkauft weil militärisch und
    • zur neuen Kriegsführung eine Übersicht.
  • Neues Wissen aus Gehirnforschung und Philosophie
    • Dinge wie persönliche Schuldfähigkeit und den freien Willen haben wir völlig falsch verstanden
    • Der Verstand ist nur ein ganz kleiner Teil von uns
    • Wir sind eben nicht die freien Denker und Lenker sondern gefangen von unserer Sozialisierung, die unser Unterbewusstsein prägt. Könnte ein Grund mehr sein, warum wir letzten Endes doch sehr soziale Wesen sind. Denn unser Unterbewusstsein wurde von der Sozialisierung, sprich von anderen Menschen geschaffen.
  • Das Internet verändert die Welt. Die digitale und sozial Vernetzung der „freundlichen Menschen“ mit der Bereitschaft etwas gemeinsam zu tun nimmt zu.
    • Erfolgreiche Beispiele
      (NextHamburg, Urbanauten, PMCamp.org selbstgemacht, Open Source Communities, NGOs aber auch Unternehmen)
    • Selbermachen von solchen „freien Communities“ wird zum Hauptweg der Zukunft um konkrete Probleme zu lösen (Infrastruktur-Themen in der Smart Cities). Auch weil Vater Staat das alles gar nicht mehr machen kann.

Wie soll es gehen? (Handeln)

  • Wir dürfen nicht Reden sondern müssen Handeln! Aufstehen! Etwas Tun!
  • Wir müssen bei uns selber beginnen
  • Keine Indoktrination, nur Impuls und Inspiration.
  • Freiheit und Frieden.
  • In Liebe leben.
  • Verbindung mit Kunst und Künstlern?
  • Schneeballprinzip?
  • Ideen gibt es genug.

Und dann kam Jolly … 

RMD
(Fertiggestellt am späten Abend im Zug von Stuttgart nach Hause in ein schönes Wochenende und schon ein wenig auf dem Wege am Samstag nach Rom)

P.S.
JOERG ROTHERMEL hat auf Facebook einen schönen Kommentar geschrieben:


„Wir dürfen nicht Reden sondern müssen Handeln! Aufstehen! Etwas Tun!“
da halte ich mal den text einer feministin dagegen:
https://franziskaschutzbach.wordpress.com/…/ich-denke…/
besonders nett finde ich die Überlegung ob „Macker“ von „Macher“ kommt!


Da trifft er mich natürlich im Herzen. Weil ich da sehr männlich formuliert habe. Nur: Ich meine Frauen und Männer sind halt so. Das ganz wertfrei. Und ich bin halt ein Mann und empfinde so die Frauen als schöne Göttinnen. Der Post hinter dem Link ist übrigens sehr lesenswert.

Ich sehe da aber kein Gegeneinander sondern vielmehr eine große Ergänzung.

Denn in meiner Denke steht
„Wir dürfen nicht Reden sondern müssen Handeln! Aufstehen! Etwas Tun!“
NICHT FÜR: GOCKELHAFTES MACHEN, KÄMPFEN, DEMONSTRIEREN, PROPAGANDA und MISSIONIEREN Fast ärgere ich mich, dass ich unser Unternehmen FRIEDEN als Projekt FRIEDEN bezeichnet habe. Halte ich persönlich ja in meiner Radikalität das allgemeine Projektverständnis schon als typisch chauvinistes Gehabe und Wichtig tue und meine ich doch, dass Teams von Frauen und Männer im Prinzip für tolle Ergebnisse KEINE Projekt Manager brauceh.

Vielmehr ist das für mich die METAPHER

FÜR: „Uns nicht von DAS TUT MAN NICHT unterdrücken, von MARKETING manipulieren, von INDOKTRINATION beeinflussen lassen.“
FÜR: „auf die BOTSCHAFTEN AUS DER ZUKUNFT HÖREN, AUTONOM und FREI LEBEN und nicht mehr JEDEN BLÖDSINN zu schlucken.“
FÜR: „den QUATSCH der POLITIK nicht mehr einfach so zu SCHLUCKEN sondern MUTIG und mit ZIVILCOURAGE darauf zu reagieren.“
FÜR: die WERTSCHÄTZUNG für uns selber und unsere NMITMENSCHEN, die SCHÖPFUNG und unsere UMWELT wieder in uns zu gewinnen, in gegenseitigem RESPEKT zu leben und MENSCHENFREUNDLICHKEIT und in LIEBE leben als die handlungsleitenden ELEMENTE des ALLTAGES zu leben.“
FÜR: „sich mit FREUNDLICHEN MENSCHEN (keine WUTBÜRGER) zu verbünden und konkret mit MUT und FREUDE unser Welt zu verbessern.“ und vor allem
FÜR: „sich zuerst mal selbst ändern und FREUDE und LIEBE in sich selbst finden!“

UND VIELES MEHR IN DIESE RICHTUNG!

Da könnten sich die Geschlechter doch gut treffen!?