Roland Dürre
Sonntag, der 15. Oktober 2017

Große Redner und ihre Geschichten – #7 Jolly Kunjappu

Mit dem „Tagelöhner“ Alain Neumann bin ich gestartet. Dann habe ich von Hans-Jörg Bullinger und Hans Strack Zimmermann berichtet und bin schließlich bei Augustinus Heinrich Graf Henckel von Donnersmarck, Klaus-Jürgen Grün und Rupert Lay gelandet.

Heute ist es mir eine Ehre, meinen Freund Jolly Kunjappu in meine persönliche „Ruhmeshalle“ auf zu nehmen.

Das Motto von Jolly ist „INSPIRING PEOPLE. Er sieht sich selbst heute als Performance Artist, Keynote Speaker und Philosopher. Jolly Kunjappu hat in seinem Leben schon sehr viel verschiedene Rollen gelebt. Unter anderem war er als Musiker mit vielen bekannten Musikern wie Mick Jagger zusammengespielt und hat Seminare „Trommel“ für viele Spitzenmanager.

Ich habe mit ihm unter anderem eine Vortragskombination zum Thema Frieden gemacht. Lassen wir ihn hierzu selber zu Worte kommen.

In IF-Blog findet man eine Reihe von Artikeln zu seinem Wirken.

Ich verneige mich von Jolly und seinem Lebenswerk.

RMD

Roland Dürre
Donnerstag, der 18. Mai 2017

Armeen im allgemeinen und die Bundeswehr im besonderen.

Über Krieg und FRIEDEN.

 

Friedlich sein Bier trinken zu können ist ein großer Wert.

Zurzeit liest man wieder viel über die Bundeswehr. Da stößt einiges plötzlich wieder auf, altbekanntes wird entdeckt und Frau van der Leyen will das jetzt reparieren. Mit Dingen wie einem „neuen Traditionserlass“ und ähnlichem. Sogar über die Wiedereinführung von Wehrpflicht wird wieder gesprochen. Mir graut!

Das wird aber alles nichts helfen. Denn jede Armee kippt früher oder später um, spätestens im Ernstfall. Weil Armeen nur mit Menschen funktionieren, die in der Lage sind, Menschlichkeit auszublenden.

Krieg lebt immer von Hass und Feindschaft. Er bringt Mord und Totschlag, sinnlose Zerstörung und Vernichtung. Die Soldaten sind die Handlanger, die den Krieg umsetzen.

So artikuliere ich hier drei Thesen, die zeigen, dass die Bundeswehr nicht so funktionieren kann, wie es uns verkauft wird. Alle drei Thesen sind nicht nur angesichts der aktuellen Ereignisse und Diskussionen relevant. In der öffentlichen Diskussion höre ich sie aber nie. Weil sie uns zeigen würden, wie sinnlos Krieg ist. Und das will die Politik weltweit nicht, nicht zuletzt auch deshalb nicht, weil es die Waffenindustrie nicht will.


Erste These

Eine Armee ist und kann kein „normales“ Unternehmen sein.

Die Bundeswehr wird von der Politik oft so dargestellt, als ob ein normales Unternehmen wäre, das Sicherheit produziert. Das ist sie aber nicht. Denn: Ein Unternehmen wird definiert als ein soziales System mit einem ökonomischen Zweck. Dieser wird realisiert durch das Herstellen von Produkten oder das Anbieten von Dienstleistungen, die der Markt (die Menschen) benötigen oder zu brauchen meinen.

Die Bundeswehr ist natürlich auch ein soziales System. Sie hat aber keinen ökonomischen Zweck. Ihre einfache Zielfunktion ist das Zerstören und Töten. Sie rechtfertigt sich aus Angst und tarnt sich unredlich als Dienstleistung für „Sicherheit“. Ihre Existenz wird als selbstverständlich hingenommen – begründet von unausweichlichen „Sachzwängen“. Deswegen wird nicht viel nachgedacht und ihre Notwendigkeit leider nur von wenigen Menschen in Deutschland ernsthaft in Frage gestellt.

Nach dem Krieg gab es den Traum von einem friedlichen Deutschland ohne Militär. Dieser Traum wurde durch die Wiederbewaffnung in den 50iger Jahren schnell zerstört.

Die Begründungen für die Notwendigkeit der Bundeswehr haben sich im Laufe der letzten 60 Jahre immer wieder verändert. Ich beschreib mal, wie ich das so als Zeitzeuge erlebt habe. Beim Restart wurde die Bundeswehr uns verkauft als

    • VERTEIDIGUNGS-ARMEE
      So war die  Wiederbewaffnung ein „zwingend notwendiger Beitrag zur Verteidigung des freien Westens“, der gegen den Willen der Mehrheit der „dummen“ Bevölkerung durchgesetzt wurde.
      Damals war fast die ganze Welt durch extreme FEINDBILDER völlig irrational in zwei Blöcke geteilt. Ich habe in der Schule gelernt (ich bin in der BRD aufgewachsen und hier indoktriniert worden) , dass der von Stalin & Co geknechtete „Osten“  uns, den freien und reichen „Westen“ erobern und den Kommunismus aufzwingen wollte. Zwei Blöcke standen sich in krankem Misstrauen vor Waffen starrend mit aus Millionen Menschen bestehenden Heeren gegenüber, ideologisch und systemisch total verfeindet. Es ging nur KOMMUNISMUS und KAPITALISMUS. Der erstere war ganz schlecht, der zweite das Paradies. Die andere Seite hat das anders herum formuliert.
      In diesen Blöcken gab es zwei so nicht „ganz souveräne Staaten“, die keine Armee hatten. Im Westen war das die BRD, im Osten die DDR. Aufgrund der Feindbilder – ausgelöst durch ANGST – und wahrscheinlich aufgrund des Drucks der „Verbündeten“ beschloss zuerst die BRD, sich wieder zu bewaffnen, die Bundeswehr wurde gegründet. Wenig Jahre später reagierte dann der Osten, in der DDR entstand die Volksarmee. So wurde die „deutsche“ DDR zum unerbittlichsten Feind der „deutschen“ BRD, erweitert um den Warschauer Pakt (UDSSR und Rest), sprich die Welt der Kommunisten.
      Da allen Menschen mehr oder weniger klar war, dass der „Verteidigungsfall“ die neuerliche Zerstörung ganz Europas bedeuten würde kam dieses Modell irgendwann nicht mehr so gut an. So erfanden die militärischen Strategen etwas Neues, die

 

    • VORWÄRTSVERTEIDIGUNG
      Die Illusion wurde vermittelt, dass man den Krieg aus dem eigenen Land fern halten könne und den Feind zerstören (besiegen) könne, bevor man selber Schaden davon tragen würde. Da diese Annahme wenig glaubhaft war, wurde sie gestützt von Dingen wie „totale Abschreckung durch Overkill“ und „Erstschlag-Doktrin“.
      Mich erinnert das ein wenig an die heutige Annahme, dass man mit Kampf-Robotern und Drohnen quasi vom Schreibtisch aus Kriege gewinnen könne – für die „Drecksarbeit“ findet man ja andere …
      Auch die Doktrin der Vorwärtsverteidigung wurde unglaubwürdig. Die Menschen glaubten auch das nicht, der kalte Krieg löste sich auf, Russland (spät-)kapitalisierte sich, Korruption wurde immer hoffähiger, Diktaturen kamen wieder in Mode, Willkür machte sich breit. So suchte man neue „Aufgaben“ für unser Militär und fand sie. Die Bundeswehr wurde Teil der

 

    • WELTPOLIZEI
      Deutschland leuchtete ja wieder. Als wirtschaftliche Weltmacht – so redete man uns ein – mussten wir mehr „Verantwortung“ an der (Neu-)Ordnung dieser Welt übernehmen. So nebenher fiel uns ein, dass wir aufgrund unserer Verschwendungs-Gesellschaft enorm abhängig von Rohstoffen sind und diese aus anderen oft weit entfernten Ländern kommen. Und wir gingen davon aus, dass böse Buben in der Welt uns diese rauben wollen. Das war ein Grund mehr, bei der amerikanischen Weltpolizei mitzumachen.
      Die Grünen und die SPD (!) als Regierende haben so ganz folgerichtig die ersten Auslandseinsätze der Bundeswehr beschlossen. Denn außerhalb Deutschland ist Krieg führen ja nicht so schlimm und kein Tabu. Da darf man ja Menschen töten und Häuser zerstören.
      (Das alleine wäre Grund genug, keine der beiden Parteien jemals wieder zu wählen.)
      So haben wir uns am Export von Krieg beteiligt.
      Betrachtet man jedoch die Kriege der letzten sechzig Jahre wird uns schnell klar, dass keiner dieser Kriege eine Situation verbessert oder gelöst hat. All diese Kriege waren mehr oder weniger erfolg- und sinnlos. Immer haben sie großes Leid über die Menschen gebracht, es gab immer viele Tote und Verletzte, Verbrechen gegen die Menschlichkeit waren an der Tagesordnung und immer waren die Zerstörung der vorhandenen Infrastruktur gewaltig. Das „politische Ergebnis“ war allerdings immer miserabel.
      Gerne wird der „kleine“ Krieg der Nato im Balkan als das Beispiel für einen erfolgreichen und gerechten „Feldzug“ gebracht. Ich bin mir da nicht so sicher. Neben beachtlichen Zerstörungen und Opfern auch hier war eine Folge die Auflösung von Jugoslawien, das durch eine Reihe von Kleinstaaten ersetzt wurde. Das gilt ja nach heutiger politischer Diktion (Glaube an Großstaaten wie Europa) ja auch nicht als vorteilhaft.
      Mag aber sein, dass der Balkankrieg ein sinnloses Blutvergießen durch entschlossenes Blutvergießen beendet hat. Das könnte ich als die Ausnahme akzeptieren, die die Regel bestätigt.
      Spätestens unser Krieg (Einmarsch) in Afghanistan hat klar gemacht, dass Krieg eben kein Problemlöser ist. Nebenher haben wir gelernt, dass man Roststoffe schlecht mit Waffen erobern kann sondern diese am einfachsten für gute Produkte und harte Währung bekommt. So ging die Lust am Weltpolizist spielen verloren und es musste eine neue Begründung für Kriege gefunden werden. Glücklicherweise für unsere Militärs und Politiker gab es ein neues treffliches Feindbild, der

 

  • TERRORISMUS
    So ging es auf in den Kampf gegen den Terrorismus. Wir stationieren dazu sogar Einheiten in der Türkei. Da der Terrorismus ja auch mit den Flüchtlingen kommen könnte, sichern wir unsere Grenze im Mittelmeer mit Frontex militärisch. Für den Kampf gegen den Terrorismus sind wir bereit die Ausgaben für eine verstärkte Aufrüstung prozentual am Bruttosozialprodukt um 50 Prozent zu erhöhen. Eine Zusage, die wir völlig unnötigerweise vor Jahren gemacht haben – und die jetzt von unserem Lieblings-Verbündeten unter Trump eingefordert wird.
    Ich bin gespannt, welcher Gaul geritten wird, wenn wir merken, dass auch der Terrorismus mit Krieg nicht sinnvoll zu bekämpfen ist.

Zweite These

Das Prinzip des Militärs lässt jede Armee früher oder später entgleisen.

Militär und Armeen bauen auf einem grausamen Grundprinzip auf. Jeder Soldat muss bereit sein, zu töten und zu sterben, wenn er den Befehl dazu erhält. Im Krieg gilt dieses Prinzip absolut, denn sonst funktioniert Krieg nicht. Das sollte auch jedem Rekruten, der sich entscheidet Soldat zu werden, klar gemacht werden.
Es kann im militärischen Denken nicht angehen, dass der Soldat prüft, ob der Befehl ethisch gerechtfertigt ist und verweigert werden kann. Das ist besonders im Ernstfall undenkbar. Genauso wie undenkbar, dass der Soldat desertieren darf, wenn er Zweifel hat. Desertieren geht nicht und ist unvereinbar mit einem funktionierenden Krieg.
Da es um Leben und Tod geht (deswegen wird ja desertiert) kann es für den Deserteur nur eine Strafe geben – und das ist die sofortige Exekution der Todesstrafe. Alles andere ist Wunschdenken. Krieg funktioniert nicht, wenn der Soldat desertieren darf. Man denke an den alten Spruch:

Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin.

Wenn heute zum Beispiel der eine oder andere Deserteur aus der Wehrmacht des dritten Reiches „rehabilitiert“ wird, dann ist das reine Heuchelei. So wie das Märchen vom Bürger in Uniform Betrug und Schwindel ist. Das alles funktioniert nur, wenn die Armee so eine Art Bluff-Waffe ist, die niemals eingesetzt werden soll. Ich glaube nicht, dass das bei der Bundeswehr der BRD jemals so war – aber selbst wenn ist das natürlich keine Garantie dass sie nicht doch eingesetzt wird.

Also:
Soldatentum basiert auf dem perversen Grundprinzip „Auf Befehl Töten und Sterben müssen“.

Dies muss täglich eingeübt werden. Ein soziales System mit einem solchen Funktions-Kern kann sich doch gar nicht sozial vernünftig entwickeln und gesund sein. Früher oder später muss es ganz oder teilweise „umkippen“. Armeen werden immer vom „Landser-Ruhm“ und dessen Tugenden und Heldentaten zehren. Um diesen Irrsinn aufrecht zu erhalten braucht man auch eine mystische Tradition. Und da bietet sich die Wehrmacht des dritten Reiches für die Bundeswehr natürlich bestens an. Immerhin war sie ja ein paar Jahre außergewöhnlich erfolgreich und wurde auch in einzigartiger Weise glorifiziert. Und so steckt die vielleicht unterbewusste Bewunderung der „Heldentaten der deutschen Wehrmacht“ übertragen über Generationen in vielen jungen Menschen auch heute noch drin.
(Zynische Anmerkung:
Früher war ich ab und zu mal auf Computer Vintage-Märkten unterwegs. Und hab da immer die leidenschaftlichsten Computer-Leute getroffen. Gute IT-ler lieben halt Computer-Vintage, gute Soldaten Waffen-Vintage).

Dritte These

Die Rüstungsindustrie ist der Treiber von Krieg.

Diese Annahme erscheint mir trivial. Sie ist so klar, dass ich sie hier erst gar nicht groß begründen will. Krieg heißt für die Rüstungsfirmen „so richtig Kasse machen“. Wer Waffen baut, braucht den Krieg. Und dass die Konzerne allgemein mittlerweile einen brutalen Einfluss auf politische Entscheidungen wie auch Gesetzgebung etc. haben, das wissen wir. Die Rüstungsbranche ist da bestimmt nicht die zimperlichste.

Ein Freund, der besonders gut aufzeigen kann, wie Rüstungskonzerne „Kriege planen und machen“ ist mein Freund Jolly Kunjappu. Ihr könnt ihn am 8. Juli  im Literaturhaus in München treffen.

 


Ich meine, dass die Wiederbewaffnung und damit auch der Aufbau der Waffenindustrie der große Sündenfall der deutschen Politik nach dem zweiten Weltkrieg war. Diese Entscheidung wurde von Adenauer konspirativ gleich nach dem Restart der BRD vorbereitet und gegen die Mehrheit des deutschen Volkes durchgesetzt. Das war für mich ein krimineller Akt, der Deutschland und die Welt um eine Chance ärmer gemacht hat.

Es bleibt uns wohl nichts anderes, als Schritt für Schritt zu „Demilitarisieren“. Wir müssen weltweit die Rüstungs-Budgets senken. Wir müssen den Einfluss der Rüstungsindustrie eindämmen – und parallel dazu zumindest in kleinen Schritten selber auch friedlicher werden.

So habe ich eine große Bitte: Seid alle für FRIEDEN. Und ich freue mich, wenn Ihr meine Kategorie FRIEDEN und besonders Ein Manifest für FRIEDEN lest. Danke!

RMD

Roland Dürre
Montag, der 10. April 2017

Jolly am 8. Juli im Literaturhaus München.

Jeder Mensch hat seinen eigenen Rhythmus. Er muss ihn nur finden.

Das Mensch sein ist nicht immer einfach. Gerade in Frieden zu leben fällt oft schwer. Im Glück zu leben ist vielleicht noch schwieriger. Das muss alles geübt werden. Vor allem gilt: Wir müssen bei uns selbst anfangen. Es geht für jeden von uns immer zuerst mal um das MICH, also um das DICH.

So müssen wir lernen, uns selber wert zu schätzen und zu lieben. Und vor allem selber friedlicher zu werden. Für uns selbst die Verantwortung übernehmen (ICH) und das mit diese der Verantwortung für das soziale Miteinander (WIR) zusammen bringen. Und so unsere persönliche „Anleitung zum Glücklichsein“ zu entwickeln.

Mein Freund Jolly bringt es auf den Punkt: Wir müssen unseren Rhythmus finden. Jeder seinen eigenen. Am Samstag, den 8. Juli wird er zeigen, wie das geht!

Wie immer freue ich mich, wenn ich beim Auftritt von Jolly viele Freunde treffe. Aber dran denken – das Literaturhaus hat nicht so viele Plätze.

Also besorgt Euch die Tickets rechtzeitig. Ich unterstütze dabei gerne.

RMD

P.S.
Am Donnerstag, den 28. April 2016 hat Jolly bei mir in Unterhaching für FRIEDEN gewirkt. Wir durften ihn filmen, hier ist sein Performance-Vortrag in voller Länge!

Ich empfehle, das Video gemeinsam mit Freunden bei einem schönen Glas Rotwein zu genießen. Und verspreche, dass die 60 Minuten ein sehr gutes Zeit-Investment sind. Und es anschließend viel Gesprächsstoff gibt.

Roland Dürre
Montag, der 29. August 2016

Jolly on Stage – 17. September in München!

Jolly glaubt an den Frieden. So wie ich.

Jolly Kunjappu ist Philosoph und Künstler, Unternehmensberater, Trainer und Redner. Vor allem aber ist er Mensch – und Musiker.

Endlich tritt er mal wieder auf. Gemeinsam mit Roykey Creo und weiteren Freunden!

Creo-Kunjappu_Poster-Konzert_DIN-A4 2

Karten gibt es bei München-Ticket. Und hier noch ein paar Informationen zum Konzert.

Natürlich wird Jolly auch ein ganz besonderes Lied für FRIEDEN spielen.

Ich freue mich, wenn ich viele von Euch bei Jolly’s  besonderem Konzert treffe!

RMD

Oder: Unternehmertagebuch #118 – Werde glücklich!

Vor bald 18 Monaten habe ich meinen Job als Vorstandsvorsitzender der InterFace AG „an den Nagel“ gehängt. So wie ich vor vielleicht 18 Jahren meine „Programmierstiefel“ wortwörtlich und symbolisch an einen anderen Nagel gehängt habe.

Seit bald 1,5 Jahren bin ich frei.

Und ich habe es geschafft – für mich fast sensationell – mich in meinem neuen Leben auf jeden Morgen und jeden Abend zu freuen. Auf die nächste Stunde und das nächste Treffen.

Morgens stehe ich auf und freue mich, dass mein Körper und sogar mein Verstand noch funktionieren. Ich schaue meine Hände und meine Füße an. Sie sind noch da so wie meine Augen, Ohren, die Nase und vieles mehr. In meiner Wahrnehmung funktionieren die Organe und mein Herz schlägt wie schon seit 66 Jahren. Ist das nicht unglaublich schön?

Ergänzend dazu kommt, dass ich materiell unabhängig bin und mir meine Grundbedürfnisse gut erfüllen kann. Wie die meisten von uns, die wir in dieser Welt so privilegiert sind.

In diesem Artikel schreibe ich, wie ich es geschafft habe glücklicher zu werden. Welche Geheimnisse ich dazu entdeckt und welche Regeln ich gefunden habe. Und welche Projekte mir Freude machen.

Meine Geheimnisse.

izzo5GeheimnisseFünf dieser Geheimnisse stehen im Buch von John Izzo:

„Die fünf Geheimnisse, die Sie entdecken sollten, bevor Sie sterben.“

Diese fünf Geheimnisse sind eine wichtige Untermenge meiner Geheimnisse. Die Lektüre dieses Buches empfehle ich jedem, auch wenn es ein klein wenig „amerikanisch“ ist. Ersatzweise könnte auch das Lesen meines IF-Blog-Artikels zum Buch ausreichen, da steht das meiste drin, nur viel kürzer.

Ask-an-Answer_1m-185x300Ein weiteres Geheimnis ist es, die richtigen Freunde, Partner und Lehrmeister zu finden. So ist zum Beispiel Jolly Kunjappu vor ein paar Jahren in mein Leben getreten. Ganz plötzlich und zufällig.

Heute begleitet er mich auf meinem Lebensweg als Freund und Lehrer (der er gar nicht sein will). Er ist mein Partner im Projekt FRIEDEN. Die Überschrift dieses Artikels ist von ihm.

Er ist nur einer von vielen, die mir viel geben. Ich bin froh, dass sehr viel junge Menschen da dabei sind. An dieser Stelle möchte ich mich bei Euch allen dafür bedanken!

Meine Regeln.

  • Nimm Dir jeden Monat etwas Schönes vor.
    Zur Zeit nehme ich mir vor, in jeden Monat zirka 10 besonders schöne Tage zu haben. So sind wir im Mai durch Italien geradelt und haben das mit einen spannenden Kongress verbunden. Im Juni machen wir 10 Tage Insel-Hopping nur mit Rucksack auf den Kykladen. So geht das dann weiter und ich habe immer etwas Schönes, auf dass ich mich freuen kann.
  • Treff Dich nur mit Menschen, die Du magst!
    Wie viel quälende Zeit habe ich mit Menschen verbracht, die ich nicht verstanden habe? Und die mich nicht verstanden haben. In der Hoffnung, es könnte funktionieren. Aber es hat eben nicht funktioniert. Und übrig blieb der Frust.
  • Zu Besprechungen:
    Wie oft habe ich in meinem Leben in sinnlosen Besprechungen gesessen? Und habe gute Miene zum bösen Spiel gemacht. Und dabei viel Lebenszeit verloren. Deshalb sind mir die folgenden Regeln besonders wichtig:

    • Peer-to-Peer geht vor größeren Meetings.
      Ich habe mal gelesen, dass „die Wahrheit immer zu zweit anfängt“. Das ist eine schöne Metapher und ein Hinweis, wie schwierig es ist Besprechungen mit mehr als zwei Menschen durchzuführen. Die Peer-to-Peer-Kommunikation ist der goldene Weg. An Besprechungen von mehr als zwei Menschen nehme ich nur noch in der Rolle des „Gastgebers“ und Moderators teil.
    • Keine Besprechung über 90 Minuten!
      Eigentlich genügen meistens 60 oder weniger Minuten. Die Gefahr ist, dass man bei längeren Meetings das
      Erreichte nur wieder zerredet. Außerdem dreht man sich schnell im Kreise und das Ergebnis (der Beschluss) hängt davon ab, wo man am Ende gerade steht. Welch ein Horror!
      Gerade Besprechungen mit mehr als zwei Menschen führe ich aus guten Grunde am liebsten im Stehen durch.
  • Zu Terminen:
    Mache keine Termine mehr in der Ferne, außer es ist unumgänglich!

    (wie zum Beispiel für eine Aufsichtsratssitzung)
    Begründung: Termine machen unfrei. Sie werden zum Korsett, lähmen und erschweren das Handeln.
    Beispiel: Warum soll ich am Ende eines Gesprächs mit meinem Mentee einen neuen Termin in 3 Monaten vereinbaren? Die bessere Alternative ist doch, dass wir uns genau dann wieder treffen, wenn der Mentee mich braucht. Und das dann möglichst kurzfristig. Als freier Mensch kann ich die Zeit immer einschieben. Auch bei räumlicher Trennung ist ein „Bildtelefonat“ über große Entfernung immer möglich.
  • Wirke homöopathisch!
    Damit meine ich „Dränge Dich nie auf!“, „Versuche nie die Dinge zu kontrollieren!“ oder „Für andere Menschen vorzudenken und sie zu steuern und zu lenken“! Und denke daran: Kleine Dosen sind besser als große. Lass es laufen, dann passiert schon das Richtige!
    Beispiel: Es ist für mich tabu, einen Mentee aktiv zu beeinflussen. Er darf und soll kommen, wenn er es für sinnvoll hält. Und wenn er nicht kommt, dann heißt das doch nur, dass er mich nicht braucht. Und auch das ist gut! Ich will doch nur helfen, dass er oder sie ein wenig glücklicher und erfolgreicher wird.
  • Pflege Dein Netzwerk!
    Du bist ein soziales Lebewesen. Du brauchst den Austausch mit anderen Menschen. Das ist das wichtigste, weil Weiterentwicklung nie isoliert statt findet.
  • Lernen macht Spaß!
    Zurzeit lerne ich wahnsinnig viel in der Praxis. In diesem Jahr habe ich wohl schon eine hohe zweistellige Zahl von Geschäftsplänen mündlich und schriftlich kennen gelernt und bewertet. Das erfolgt im Rahmen meiner Tätigkeit in der Jury bei einem Businessplan Wettbewerb, die ich schon seit ein paar Jahren ausübe. Und lerne dabei soviel. Auch das macht mir Freude und macht mich glücklich.

 

Meine Projekte.

Setz Dir anspruchsvolle Ziele und setz Dich für sie ein. Sei aber auch fehlertolerant gegen Dich selber, wenn es mal nicht klappt! Meine beiden Hauptprojekte neben meinem eigenen Leben und der Familie sind „AktMobCmp“. Da geht es um die „aktiven Mobilität im Alltag“ als wichtiger Teil von zukünftiger Mobilität. Und das Projekt FRIEDEN, auf das ich mich immer mehr konzentrieren werde. Und ich versuche gute Dinge vor dem Entgleisen zu bewahren wie PM-Cmap.

Meine Annahme.

Ich bin überzeugt, dass ich auch als Vorstandsvorsitzender so hätte leben können, wie ich es jetzt mache und dann erfolgreicher und glücklicher gewesen wäre. Ich war jedoch zu feige. Aber ich weiß, dass es geht. Einfach ausprobieren!

RMD

P.S.
Oder nochmal mit Jollys Worten:

» Sei anders, sei du selbst (einzigartig) «
» Be different be yourself (unique)«

und
» Sei kein Sklave eines Systems, sei Meister deines eigenen Lebens «
» Don’t be a slave of a system, be a master of your own life «

Jolly Kunjappu
(aus ASK AN ANSWER 2016)

Roland Dürre
Freitag, der 29. April 2016

FRIEDEN

Denker, Künstler und vor allem Mensch.

Denker, Künstler und vor allem Mensch.

Das Kickoff gestern Abend zum Projekt Frieden scheint gelungen. Ich glaube wir und besonders Jolly haben die Menschen erreicht. Wir haben auch schönes Video-Material eingefahren und werden uns nun beraten, was wir und wie wir das am besten aufbereiten.

Roland M. DürreGestärkt wollen wir jetzt weitermachen. Wir suchen Verbündete und sammeln verrückte Ideen. Und werden gemeinsam nachdenken und dann neue Aktivitäten angehen.

Bei allen Besuchern möchte ich mich fürs Kommen und die große Unterstützung bedanken.

In meinem Beitrag habe ich in gut 30 Minuten  Jolly vorgestellt, persönlich berichtet, warum ich mich ab mich ab sofort immer mehr auf das Projekt FRIEDEN konzentrieren möchte, meinen Optimismus begründet und versucht darzulegen, dass die Zeit zum Handeln gekommen ist.

Wir werden die Vorträge von Jolly und mir im Internet verfügbar machen. Hier schon mal vorab mein Vortrag in Stichworten ergänzt um ein paar Links zu Videos:

Vorstellung Jolly (Wir sind Partner im Projekt)

  • Kennengelernt bei der Münchner Schach-Akademie
  • Sofort festgestellt, dass wir „Brüder im Geiste“ sind
  • Künstler und Philosoph
  • Moderner Robin Hood
    Mit seiner Lebensphilosophie überzeugt er die Wohlhabenden, ihren Reichtum mit den Bedürftigen zu teilen.
  • Er lebt, wovon er spricht und setzt sich für Miteinander und Frieden ein.

Warum mache ich das (Motivation fürs Projekt)?

  • Dankbarkeit für so vieles Gutes, was mir im Leben- zurückgeben.
    • Privat (Ehe, Familie Kinder)
    • Immer warm und satt.
    • Wunderbare Lehrer, Kreise und Gemeinschaften.
    • Die Chance gehabt, unendlich viel zu lernen.
    • Geschäftlich und sozial erfolgreich.
  • Erlebnisse
    • Krieg im Elternhaus – 50iger
      (inneren Frieden)
    • Tschernobyl – 80iger
      (Wir waren dabei)
    • Kuba-Krise – 60iger
      (eine immer noch traumatisierte Gesellschaft hat Angst vor dem großen Krieg)
    • Vietnam
      (Mein Erlebnis mit jungen GIs in den 60igern)
    • und viele mehr Kriege!
      (Friede zwischen Menschen, Völkern und Gemeinschaften aller Art)
  • Ärger, dass ich vieles nicht so gemacht habe, wie ich es hätte machen können. Trotz besseren Wissens.
    • Die Aufgabe der Generationen vor mir weiterführen (Vorväter – Vorbilder).
      (Carl Amery, John Lennon, Konstantin Wecker, Willy Michl, Ghandi oder Martin Luther King)
    • Das ingenieurmäßige Wissen, dass wir eine große Transformation brauchen, dies ziemlich schnell und wohl auch radikal – sonst ist in wenigen Generationen Schluss.
    • Bald 66 Jahre – und merke immer mehr, dass der FRIEDE das einzige was zählt in meinem Leben ist

Worauf beruht meine Hoffnung (Optimismus)?

  • Krieg wird immer absurder!
    • 13500 Cyber-Soldaten
      (harmlose Variante – die Vorstellung vom permanenten Cyberkrieg ist erschreckend)
    • Bodyleasing von Soldaten als neue Qualität eines anderen Söldnertums (früher habe sich einzelne Menschen als Söldner verkauft, heute wird zum normalen unternehmerischen Profit-Thema von Kapitalgesellschaften).
      Beispiel: Academi (von 1997 bis 2007 Blackwater USA, bis 2009 Blackwater Worldwide, bis 2011 Xe Services LLC, seit 2014 Teil der Constellis Holdings) ist das größte US-amerikanische private Sicherheits- und Militärunternehmen.
    • Kampfroboter (war robots)
      Atlas entwickelt von Boston Dynamics im Auftrag der US-amerikanischen Defense Advanced Research Projects Agency oder
      Bosten Dynamics war meines Wissens mal Alphabet (Google), mittlerweile wohl verkauft weil militärisch und
    • zur neuen Kriegsführung eine Übersicht.
  • Neues Wissen aus Gehirnforschung und Philosophie
    • Dinge wie persönliche Schuldfähigkeit und den freien Willen haben wir völlig falsch verstanden
    • Der Verstand ist nur ein ganz kleiner Teil von uns
    • Wir sind eben nicht die freien Denker und Lenker sondern gefangen von unserer Sozialisierung, die unser Unterbewusstsein prägt. Könnte ein Grund mehr sein, warum wir letzten Endes doch sehr soziale Wesen sind. Denn unser Unterbewusstsein wurde von der Sozialisierung, sprich von anderen Menschen geschaffen.
  • Das Internet verändert die Welt. Die digitale und sozial Vernetzung der „freundlichen Menschen“ mit der Bereitschaft etwas gemeinsam zu tun nimmt zu.
    • Erfolgreiche Beispiele
      (NextHamburg, Urbanauten, PMCamp.org selbstgemacht, Open Source Communities, NGOs aber auch Unternehmen)
    • Selbermachen von solchen „freien Communities“ wird zum Hauptweg der Zukunft um konkrete Probleme zu lösen (Infrastruktur-Themen in der Smart Cities). Auch weil Vater Staat das alles gar nicht mehr machen kann.

Wie soll es gehen? (Handeln)

  • Wir dürfen nicht Reden sondern müssen Handeln! Aufstehen! Etwas Tun!
  • Wir müssen bei uns selber beginnen
  • Keine Indoktrination, nur Impuls und Inspiration.
  • Freiheit und Frieden.
  • In Liebe leben.
  • Verbindung mit Kunst und Künstlern?
  • Schneeballprinzip?
  • Ideen gibt es genug.

Und dann kam Jolly … 

RMD
(Fertiggestellt am späten Abend im Zug von Stuttgart nach Hause in ein schönes Wochenende und schon ein wenig auf dem Wege am Samstag nach Rom)

P.S.
JOERG ROTHERMEL hat auf Facebook einen schönen Kommentar geschrieben:


„Wir dürfen nicht Reden sondern müssen Handeln! Aufstehen! Etwas Tun!“
da halte ich mal den text einer feministin dagegen:
https://franziskaschutzbach.wordpress.com/…/ich-denke…/
besonders nett finde ich die Überlegung ob „Macker“ von „Macher“ kommt!


Da trifft er mich natürlich im Herzen. Weil ich da sehr männlich formuliert habe. Nur: Ich meine Frauen und Männer sind halt so. Das ganz wertfrei. Und ich bin halt ein Mann und empfinde so die Frauen als schöne Göttinnen. Der Post hinter dem Link ist übrigens sehr lesenswert.

Ich sehe da aber kein Gegeneinander sondern vielmehr eine große Ergänzung.

Denn in meiner Denke steht
„Wir dürfen nicht Reden sondern müssen Handeln! Aufstehen! Etwas Tun!“
NICHT FÜR: GOCKELHAFTES MACHEN, KÄMPFEN, DEMONSTRIEREN, PROPAGANDA und MISSIONIEREN Fast ärgere ich mich, dass ich unser Unternehmen FRIEDEN als Projekt FRIEDEN bezeichnet habe. Halte ich persönlich ja in meiner Radikalität das allgemeine Projektverständnis schon als typisch chauvinistes Gehabe und Wichtig tue und meine ich doch, dass Teams von Frauen und Männer im Prinzip für tolle Ergebnisse KEINE Projekt Manager brauceh.

Vielmehr ist das für mich die METAPHER

FÜR: „Uns nicht von DAS TUT MAN NICHT unterdrücken, von MARKETING manipulieren, von INDOKTRINATION beeinflussen lassen.“
FÜR: „auf die BOTSCHAFTEN AUS DER ZUKUNFT HÖREN, AUTONOM und FREI LEBEN und nicht mehr JEDEN BLÖDSINN zu schlucken.“
FÜR: „den QUATSCH der POLITIK nicht mehr einfach so zu SCHLUCKEN sondern MUTIG und mit ZIVILCOURAGE darauf zu reagieren.“
FÜR: die WERTSCHÄTZUNG für uns selber und unsere NMITMENSCHEN, die SCHÖPFUNG und unsere UMWELT wieder in uns zu gewinnen, in gegenseitigem RESPEKT zu leben und MENSCHENFREUNDLICHKEIT und in LIEBE leben als die handlungsleitenden ELEMENTE des ALLTAGES zu leben.“
FÜR: „sich mit FREUNDLICHEN MENSCHEN (keine WUTBÜRGER) zu verbünden und konkret mit MUT und FREUDE unser Welt zu verbessern.“ und vor allem
FÜR: „sich zuerst mal selbst ändern und FREUDE und LIEBE in sich selbst finden!“

UND VIELES MEHR IN DIESE RICHTUNG!

Da könnten sich die Geschlechter doch gut treffen!?

Roland Dürre
Sonntag, der 24. April 2016

Projekt FRIEDEN – Donnerstag, 28. April 2016 – IF-Forum

Am Donnerstag (28. April) um 18:00 starte ich gemeinsam mit Jolly Kunjappu unser Projekt FRIEDEN. Wir freuen uns auf unsere Gäste.

»Jolly Kunjappu – »Jumbo‘s first birthday. Celebrate your life.« Acryl und Wachskreide auf Leinwand

»Jolly Kunjappu – »Jumbo‘s first birthday. Celebrate your life.«
Acryl und Wachskreide auf Leinwand

An diesem Tage werden wir “die Gedanken befreien”, Impulse geben und versuchen, „die freundlichen Menschen“, die wir so mögen, zu inspirieren. Wir wollen die Lust wecken, all die Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen.

Wir wollen die Bereitschaft fördern, an der notwendigen großen Transformation unserer Gesellschaft und Lebensart konstruktiv mitzuwirken und so die Voraussetzungen ein wenig zu verbessern, dass wir Zukunft aktiv gestalten können. Denn:
Handeln ist wichtiger denn Reden!

An diesem Abend wollen Jolly und ich in die Vorlage gehen und dann gemeinsam mit Euch Ideen entwickeln und überlegen, was man denn alles machen könnte.
🙂  (Vielleicht ein Schneeballsystem für Frieden und Transformation aufsetzen?)

So wollen wir von unseren Freunden so lernen. Gemeinsam Erkenntnis gewinnen und  an unserer eigenen Aufklärung 2.0 arbeiten.
🙂 Indoktrination und Religionisierung mögen und machen wir nicht, denn wir sind keine Missionare!

FRIEDEN ist für uns ganz einfach die zentrale Metapher für die erforderliche Veränderung, denn Frieden betrifft uns dreifach: Jeden einzelnen ganz persönlich in sich; in unseren Beziehungen zu der Welt, in der wir leben und so auch zu unserer Umwelt; und natürlich auch im Verhältnis individuell zwischen Menschen wie kollektiv zwischen Völkern und Gemeinschaften aller Art unserer wunderbaren Welt.

Und ohne FRIEDEN ist glückliches Leben in Zufriedenheit nicht vorstellbar.

Das Projekt FRIEDEN ist mir persönlich sehr wichtig und hat für mich ab sofort Priorität. Es soll das letzte große Projekt meines Lebens werden, so will ich es in den nächsten Jahren zu meinem zentralen Thema machen. Damit mir dies gelingt ist mir Eure, die Teilnahme meiner Freunde, sehr wichtig.

Trotzdem soll der Donnerstag Abend zuerst mal ein Treffen von eben „den freundlichen Menschen“ unserer Welt in großer FREUDE werden und uns allen viel Mut und Vertrauen geben! Jolly und ich sind uns sicher, dass dies gemeinsam mit Euch exzellent gelingen wird. Und ein paar Überraschungen wird es auch geben …

Hier noch ein Link zu 3 Artikeln in IF-Blog.de zum Thema inklusive der Einladung zur Veranstaltung. Eine kleine Bitte habe ich nur – das Kommen kurz anmelden wegen Futter&Getränke. Dies könnt Ihr als Kommentar im Blog machen oder ganz einfach per E-Mail an die InterFace AG oder gerne direkt an mich.

RMD

Roland Dürre
Donnerstag, der 24. März 2016

Warum das Projekt Frieden?

Weiße Taube auf blauem Grund, eine Variante der Friedenstaube: Seit den 1980er Jahren verbreitetes Symbol der westeuropäischen, vor allem der deutschen Friedensbewegung, entworfen im Kontext des Widerstands gegen den NATO-Doppelbeschluss.

Weiße Taube auf blauem Grund, eine Variante der Friedenstaube: Seit den 1980er Jahren verbreitetes Symbol der westeuropäischen, vor allem der deutschen Friedensbewegung, entworfen im Kontext des Widerstands gegen den NATO-Doppelbeschluss.

Ich beschreibe mal aus meiner Sicht, warum wir dringend etwas für den Frieden tun müssen. Für den großen, alles umfassenden, inneren wie äußeren Frieden.

Den wir mit uns selber und mit der Umwelt schließen müssen. Und zwischen den Menschen und den Völkern. Beides wird immer notwendiger, um Zukunft überhaupt noch zu ermöglichen.

Dazu brauchen wir eine starke Veränderung des Denkens und Bewusstseins.

Weil es nicht sein darf, dass die „Denkhoheit“ von Menschen beherrscht wird, die zum Beispiel fest daran glauben, dass:
Ein böser Mensch mit einer Waffe nur von einem guten Mensch mit einer Waffe gestoppt werden kann.
(NRA-Vizepräsident Wayne LaPierre 2012)

Auf Staaten umgemünzt würde das heißen, dass
„Ein böser Staat mit einer Armee eben nur von einem guten Start mit einer Armee gestoppt werden kann!“

Man erkennt doch sehr schnell, dass solch eine Denke in moralischen Kategorien wie „gut“ und „böse“ uns nicht wirklich weiter hilft und es besser ist, wenn wir den Weg von Aufklärung und Demokratie weiter gehen.

Das heißt unter anderem, dass wir das Gewalt- und damit das Waffenmonopol eben der Gemeinschaft (dem Staat) überlassen, in der wir leben und dem wir es ja schon als Teil unseres zivilisatorischen Fortschritts schon abgetreten haben.

Dazu muss die Gesellschaft in der Lage sein, einen Unrechtsstaat oder gar eine Diktatur durch öffentliche Kontrolle, unter anderem durch eine klare Gewaltenteilung zu vermeiden. Und ebenso Lobby-Strukturen zurückdrängen können , die nur zu leicht zu einer Diktatur des Kapitals und im schlimmsten Fall zu einem Militär-Wirtschafts-Komplex führen.

Die Voraussetzung für einen solchen Frieden im Staat und zwischen Staaten und Völkern und Ethnien (auch unter Einbeziehung der problematischen Religionen) ist, dass wir ein Bewusstsein entwickeln, dass dies nur gelingen kann, wenn wir auch für uns ganz individuell einen inneren Frieden gewinnen.

So ist Voraussetzung für kollektiven Frieden der innere Friede der Individuen des Kollektivs. Wir müssen also mit uns selber ins Reine kommen. Das mag schwer genug sein, dürfte aber die einzige Chance sein, ein neues Verständnis von Strafe und Gerechtigkeit zu entwickeln. Das uns gesellschaftlich wirklich weiter hilft.

Denn sind Gefängnisse wirklich die einzige Möglichkeit, eine im Inneren friedliche Gesellschaft zu erreichen. Oder bewirken sie nicht eher das Gegenteil? Wie kann eine Gesellschaft zu einem sozialen Frieden gelangen, wenn Armut und Reichtum in einer unzulässigen Polarisierung unterliegen?

So geht es einerseits darum, unsägliche Philosophien wie z.B. die von Ayn Rand (eine der wichtigen Vordenker der Republikaner in USA) zu widerlegen und eine „neue“ Aufklärung 2.0 auf den Weg zu bringen. So müssen wir uns gegen jede Art von Indoktrination wehren, denn eine solche ist der schlimmsten Gegner einer aufgeklärten Gesellschaft.

So versuche ich gemeinsam mit Jolly Kunjappu mit unserem Projekt Frieden einen kleinen Beitrag zu leisten, um den fragilen Spagat von Freiheit und vermeintlicher Sicherheit zugunsten der Freiheit zu stabilisieren.

Ich persönlich möchte die Menschen auch daran erinnern, dass in Konfliktfällen immer der Weg ohne Morden und Töten, Folter und Vergewaltigung der für alle bessere ist und nur dieser Weg in der Regel für stabile und nachhaltige Lösungen sorgt. Und den Optimismus und die Zuversicht stärken, dass dies ganz normal möglich und realistisch ist.

Eher also der Metapher eines „Ghandi“ folgen als der eines Gewaltherrschers.

(Geschrieben in Peking)

RMD

P.S.
Noch mal zusammengefasst:
Die „innere Aufrichtigkeit“ (die uns selbst gegenüber) ist Voraussetzung für „inneren Frieden“, der wiederum Voraussetzung für den „großen Frieden“ ist. So brauchen wir Inspiration und Impulse für „innere Aufrichtigkeit“. Das ist ein Grund, warum Jolly und ich am 28. April zum Kickoff für FRIEDEN ins IF-Forum einladen.

Roland Dürre
Sonntag, der 20. März 2016

Einladung IF-Forum & AktMobCmp in Augsburg

Liebe Freunde,

mit dieser E-Mail möchte ich Euch zum nächsten IF-Forum am 28. April 2016 einladen und auf mein Projekt #AktMobCmp hinweisen, das am 20./21. Mai 2016 in Augsburg Station macht. Beide Aktivitäten sollen Menschen anregen, persönlich wie kollektiv ein wenig glücklicher und erfolgreicher zu werden.

IF-Forum:

Am  28. April ab 18:00 lädt die InterFace AG wieder einmal in ihre Räume in Unterhaching zum IF-Forum ein.

Die Akteure werden Jolly Kunjappu und ich sein. Wir wollen unseren zentralen und ganz persönlichen Wunsch nach ein wenig mehr Frieden artikulieren. Anlass ist Jolly Kunjappu’s neues Buch „Ask An Answer“, das wir an diesem Donnerstag Abend in den Mittelpunkt unserer Performance stellen werden. Damit wollen wir Impulse geben und so zu ein wenig mehr „FRIEDEN“ inspirieren.

Jolly ist ein guter Freund, Mensch, Philosoph und Künstler. In seinem bewegten Leben hat er viele Spuren hinterlassen; als inspirierender Unternehmensberater hat er Top-Manager fasziniert. Aktuell liefern seine Vorträge wichtige Denkanstöße und bringen viele Menschen zum Nachdenken. Seine musikalische Laufbahn hat ihn mit vielen relevanten Künstlern zusammen geführt, so auch mit Mick Jagger und den Rolling Stones.

Am 28. April wird im IF-Forum das Kick-Off unseres Projektes „Frieden“ stattfinden. Ihr seid ganz herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzumachen. Alle Infos findet Ihr hier:
http://if-blog.de/rd/jolly-roland-am-28-april-2016-im-if-forum-fuer-leben-in-frieden/.

AktMobCmp

Die Mobilität prägt zentral und global unser Leben. Die Entwicklung hat sich auf absurde Art und Weise verselbstständigt und sich unserer Städte wie des ganzen Planeten bemächtigt. Wir selbst sind vereinnahmt worden und handeln oft gegen unsere elementaren Bedürfnisse. Unsere mobilen Gewohnheiten haben sich verselbstständigt und zerstören unsere Lebensgrundlage. Der individuelle Verkehr basierend auf privaten Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor hat eine dominante Position erreicht. Der öffentliche Verkehr rutscht immer mehr ins Abseits und die „aktive Mobilität“ (zu Fuß, mit Fahrrad oder sonstigem wie Skateboards oder Inline-Skates) wird nur noch als Restverkehr betrachtet. Während gerade im letzten Bereich die e-Mobilität eine große Chance sein dürfte, ist die eins-zu-eins Ersetzung des Verbrennungsmotors durch Elektromotoren keine valide Alternative.

Die Bewegung „Aktive Mobilität im Alltag“ (#AktMobCmp) will dieser sich verstärkenden Entwicklung etwas entgegen setzen. Auf Unkonferenzen denken wir gemeinsam nach, vernetzen uns, finden Lösungen und werden aktiv. Die Auftaktveranstaltung Anfang Januar in Unterhaching war richtig ermutigend. Günter Schütz aus Augsburg hat spontan beschlossen, die nächste Veranstaltung am 20./21. Mai 2016 in Augsburg zu organisieren. Sie dauert wieder zwei Tage und wird von Transition Town Augsburg e.V. mit freundlicher Unterstützung der lokalen Agenda 21 der Stadt Augsburg veranstaltet.

Alles weitere steht in diesem Flyer von Günter und auf der Website von AktMobCmp (www.actmobcmp.org oder www.aktmobcmp.de)

Zum #AktMobCmp nach Augsburg möchte ich Euch ganz gerne als Teilnehmer einladen. Meine Bitte geht aber noch weiter: Ihr kennt bestimmt Menschen , die heute schon davon überzeugt sind, dass sich auch bei der Mobilität einiges ändern muss oder die schon heute überwiegend „aktiv“unterwegs sind.

Bitte informiert diese! Und meine Bitte wird noch ein wenig intensiver. Das Barcamp #AktMobCmp ist eine wichtige Veranstaltung. Es braucht nicht nur viele Teilnehmer/-geber sondern auch Unterstützer, gerne auch als Sponsor oder aktive Unterstützer. Wenn Ihr potentielle Kandidaten kennt, bitte informiert diese und gebt den Flyer weiter!

RMD

 

Ask-an-Answer_1m-185x300Termin-Ankündigung.

Am  28. April ab 18:00 laden Jolly und ich unsere Freunde in die Räume der InterFace AG ein.

Wir wollen unseren zentralen und ganz persönlichen Wunsch artikulieren. Dies auf unsere besondere Art und Weise.

Es gibt einen schönen Anlass für diese Einladung, denn Jolly Kunjappu’s neues Buch „Ask An Answer“ ist gerade erschienen.

So werden wir es an diesem Tag vorstellen.

Zu uns beiden:

So klein ist der Mensch. Am linken Rand Muhamed, Führer und Freund.

So klein ist der Mensch,
Ägypten Februar 2016.

Roland Dürre:

Ich bin seit dem 1. Januar 2015 nicht mehr operativ bei der InterFace AG tätig. Die gewonnene Freiheit versuche ich zu nutzen, um andere Menschen (wie auch mich selber) ein wenig glücklicher und erfolgreicher zu machen.

Neben der Unterstützung von Teams (wie Start-ups) und einzelnen Menschen (Junge und Ältere, Frauen und Männer) versuche ich mich gesellschaftlich für eine lebenswerte Zukunft einzusetzen. So bin ich zum Aktivisten für eine neue Art von Mobilität geworden.

Das Wichtigste jedoch ist mir seit meiner Jugend der Frieden. Deshalb starte ich jetzt gemeinsam mit Jolly eine schon lange gehegte Vision, das Projekt „Frieden“.

Ich möchte nicht mehr so viel denken und reden sondern handeln. So werde ich an diesem Donnerstag Abend nur einen kurzen mir aber sehr wichtigen Beitrag leisten.

Die meiste Zeit wird am 28. April der Botschaft meines Freundes Jolly Kunjappu gehören.

Denker, Künstler und vor allem Mensch.

Denker, Künstler und vor allem Mensch.

Jolly Kunjappu:

Jolly hat fast alle Länder der Welt bereist und war viele Jahre als Unternehmensberater auf Vorstandsebene – auch bei Dax-Unternehmen – unterwegs. Als Künstler (Malen, Musik, Performance) und Philosoph hat sich Jolly ebenso einen Namen gemacht wie als inspirierender Berater und Redner.

Wir haben uns bei einer Veranstaltung der Münchner Schachstiftung kennen gelernt und sofort gefühlt, dass unsere Werte, Erwartungen, Interessen und Bedürfnisse sehr stark harmonieren.

Jolly wird einen starken Appell halten und seine (unsere) Botschaft nicht nur in Worten kommunizieren.

Ich möchte mich herzlich bei der InterFace AG bedanken, dass sie ihre Räume für dieses ganz besondere IF-FORUM zur Verfügung stellt. Wir wollen unseren Auftritt nutzen, um eine starke Video-Botschaft an die Welt zu erstellen und werden die Vorträge filmen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet am Donnerstag, den 28. April 2016 um 18:30 im Seminarbereich der InterFace AG in Unterhaching, Empfang ist ab 18 Uhr.

Wie immer gibt es im Anschluss nach dem offiziellen Teil die Möglichkeit, sich bei leckeren Speisen und diversen Getränken zu entspannen und auszutauschen. Es ist eine persönliche Einladung an unsere Freunde (auch an die, die es noch werden wollen). So bitten wir um Anmeldung. Die geht wie immer ganz einfach per E-Mail an die InterFace AG oder gerne direkt an mich.


Jolly Kunjappu

Meister Deines eigenen Lebens
Sei kein Sklave eines Systems
Sei Meister deines eigenen Lebens.
München, Deutschland Mai, 1990

Master of Your Own Life
Don’t be a slave of a system
Be a master of your own life.
Munich, Germany, May 1990


Ich freue mich schon auf einen Abend voller Emotionen, spannender Diskussionen und schöner Gespräche!

RMD