Wie mittlerweile garantiert auch der letzte Fussballmuffel mitbekommen hat, findet zur Zeit in Südafrika wieder die Fussball-WM statt. Neben der Möglichkeit, viele mehr oder weniger spannende und interessante Fussballspiele in einem kurzen Zeitraum zu sehen, bietet sie auch wieder die passende Gelegenheit, die Arbeitsweise verschiedener Teams zu vergleichen und gegenüber zustellen.

Fussballmannschaften sind ja selbstorganisierende Teams im besten Sinne: Alle Teammitglieder arbeiten auf ein gemeinsames Ziel hin (dem Gewinn des Spiels bzw. des Turniers), und es gibt einen Coach, bzw. (im Falle einer Nationalmannschaft) einen ganzen Trainerstab.

Dieser Coach sorgt dafür, daß das Team die Regeln des zugrunde liegenden Prozesses – hier natürlich ein Fussballspiel – versteht und alles dafür tut, sich stetig zu verbessern. Eine ganz ähnliche Aufgabe also wie ein ScrumMaster hat.

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Bernhard Findeiss
Mittwoch, der 21. April 2010

Gestrandet…

Nun hat die Aschewolke aus Island also auch uns erwischt.

Dabei war der Plan eigentlich ganz einfach:

Meine Frau und ich wollten zum Ende meines auf 2,5 Wochen angesetzten Urlaubs noch für 1 Woche in den Badeurlaub fahren. Ganz egal wohin. Hauptsache warm und nicht allzuweit weg (d.h. nicht mehr als 2-3 Stunden Flugzeit).

Im Unterschied zu sonst wollten wir dieses Mal aber nicht schon ewig im Voraus buchen, sondern kurzentschlossen, also “Last Minute”, uns ein gutes Angebot schnappen. Das erste Mal nach fast 10 Jahren Individualtourismus also wieder eine Pauschalreise.

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Bernhard Findeiss
Samstag, der 30. Januar 2010

Warum Scrum? Gründe für das Management (1/2)

In der Vergangenheit habe ich oft über die Vorteile von Scrum aus Sicht des Teams geschrieben. Aber das ist sozusagen nur die halbe Wahrheit. Ein anderer, wichtiger, Aspekt wird nämlich oftmals übersehen:

Auch für das Management hat Scrum einige handfeste Vorteile!

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Bernhard Findeiss
Mittwoch, der 13. Januar 2010

Sind nur selbstorganisierende Teams echte Teams?

Beim letzten Agile Tuesday, dem Stammtisch der Münchner Scrum-Community, hatte ich eine interessante Diskussion zum Thema “Was ist eigentlich ein Team?”.

Meiner Meinung nach darf man eine Gruppe von Personen nur dann zurecht “Team” nennen, wenn es sich dabei um ein selbstorganisierendes Team handelt. D.h., das Team darf frei über seine (interne) Organisation entscheiden. Der Preis dafür ist jedoch Verantwortung, v.a. für das Erreichen des (gewünschten) Projektergebnisses.

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Bernhard Findeiss
Dienstag, der 3. November 2009

“Done”, oder: Wann ist etwas fertig?

Eines der wichtigsten Konzepte in Scrum sind “Sprints”. Sprints sind Iterationen fester Länge, an deren Ende ein potentiell auslieferungsfähiges Produktinkrement steht.

Es wird zwar noch nicht den kompletten Funktionsumfang aufweisen. Diejenigen Anforderungen, die bereits umgesetzt wurden, sind jedoch schon auf einem Stand, an dem man sie auch an Endkunden verkaufen könnte. Dies bedeutet, daß alle in einem Inkrement enthaltenen Anforderungen als “fertig” (engl. “done”) betrachtet werden können.

Doch was genau bedeutet denn nun “fertig”?

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Bernhard Findeiss
Mittwoch, der 30. September 2009

Unser Scrum Plakat jetzt in Version 2 verfügbar!

plakatEs ist jetzt ungefähr ein dreiviertel Jahr her seitdem wir unser Scrum-Poster veröffentlicht haben. Damals teilweise noch als Experiment gedacht, haben uns die vielen positiven Rückmeldungen doch etwas überrascht. Auch hatten wir mit einem solchen Erfolg nicht unbedingt gerechnet:

Insgesamt wurde es mehr als 2500 mal heruntergeladen, zudem haben wir noch eine ganze Menge an gedruckten Exemplaren verteilt. Wie damals bereits angekündigt wurde das Plakat seitdem stetig weiterentwickelt. Irgendwann jedoch wurde es wieder Zeit, diese Gedanken festzuhalten und in ein neues Plakat zu transformieren. Heute nun sind wir endlich soweit, die zweite Version unseres Scrum-Plakates präsentieren zu können. mehr »

Bernhard Findeiss
Mittwoch, der 8. Juli 2009

Scrum vs. Kanban (2/2)

In meinem letzten Artikel habe ich einen kleinen Vergleich zwischen Scrum und Kanban angestellt und einige Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Methoden aufgezeigt. Diesen Vergleich möchte ich dieses Mal gerne fortführen und einige weitergehende Punkte beleuchten. Darunter u.a. die Verteilung von Kanban-Tafeln auf Teams und der Arbeit an mehreren Produkten zur selben Zeit.

Dieser Artikel baut auf dem vorherigen auf. Sollten Sie den ersten Teil des Artikels bisher noch nicht gelesen haben, so wäre es daher nicht verkehrt dies noch nachzuholen, bevor Sie weiterlesen.

Wie im ersten Teil erwähnt durchläuft ein Scrum-Board im Laufe einer Iteration immer wieder denselben Zyklus, und wird am Ende der Iteration wieder zurückgesetzt. Dies hat als Konsequenz, daß eine Anforderung, die mittels Scrum realisiert wird, nicht länger dauern darf als der Sprint lang ist. Grössere Happen müssen also in mehrere kleine aufgeteilt werden.

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Bernhard Findeiss
Dienstag, der 30. Juni 2009

Scrum vs. Kanban (1/2)

In der letzten Zeit höre ich öfter etwas über Kanban. Oft auch verbunden mit der Frage “macht ihr noch Scrum, oder seid ihr schon auf Kanban umgestiegen?”.

Teilweise hat man den Eindruck, Kanban sei so etwas wie der „Nachfolger” zu Scrum.
Dem ist jedoch nicht so. Ganz im Gegenteil. Beide basieren auf denselben Ideen. Ein ausführlicher Vergleich findet sich z.B. hier. Damit Sie dort nicht alles im Detail nachlesen müssen, hier eine kurze Zusammenfassung.

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Bernhard Findeiss
Montag, der 11. Mai 2009

ScrumDay München: Keynote von Ken Schwaber

Am 6. Mai 2009 fand in München zum ersten Mal der “ScrumDay” statt, zeit- und ortsgleich mit der “TeamConf”, einer Konferenz zum Thema “Microsoft Visual Studio Team System”.

Der Tag begann mit einer Keynote von Ken Schwaber, einem der “Erfinder” von Scrum, zum Thema “Scrum, But …”. Er gab eine kurze Einführung in das Thema Scrum und die dahinter liegenden Werte (Selbstorganisation, Transparenz, Integrität).

Zudem stellte er noch klar, daß Scrum empirische Softwareentwicklung bedeutet, da man in regelmäßigen Abständen auf die Projektsituation blickt und, so notwendig, Anpassungen vornimmt. Er verglich es mit dem Temperaturfühler einer Klimaanlage, der in regelmäßigen Abständen die Temperatur eines Raumes überprüft und bei Abweichungen die Anlage höher oder niedriger stellt.

Eine solche Vorgehensweise wird nötig, da die Komplexität heutiger Softwareentwicklungsprojekte zu hoch ist um alles zu überblicken (länger als 4 Wochen sowieso nicht). Zudem ändert sich erfährungsgemäß sowieso 35% eines Projektes im Laufe der Zeit.

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Bernhard Findeiss
Donnerstag, der 7. Mai 2009

Vortrag zum Thema Retrospektiven auf dem ScrumDay München

Gestern waren Alexander Maisch und ich auf dem zum ersten Mal stattfindenden ScrumDay in München, um dort einen Vortrag zum Thema Retrospektiven und Streitkultur in Scrum zu halten.

In diesem Vortrag haben wir erzählt, warum agile Methoden sehr stark auf Retrospektiven setzen, und wie man eine solche Retrospektive aufbauen kann (inhaltlich folgend meinen beiden Artikeln zum Thema Retrospektiven, zu finden hier und hier). Zudem haben wir einen Abstecher zum Thema Streitkultur gemacht.

Wir denken, es war eine sehr gelungene Veranstaltung mit vielen interessanten Vorträgen und noch viel mehr interessanten Menschen.

Hier die Folien zu unserem Vortrag:

Retrospektiven als Grundlage agilen Projektmanagements (314)

Natürlich gibt es die Folien auch in der “Technischen Ecke” auf der Seite Dokumente im IF-Blog.