Christof Stierlen
Dienstag, der 22. Dezember 2009

Halbzeit bei UnternehmerTUM

Die Spannung stieg und stieg – es war schon ein bisschen wie das Warten aufs „Christkind“.

Nach gut zwei Monaten Arbeit würden uns nun die sehr engagierten Studenten von UnternehmerTUM ihre Erkenntnisse über InterFace vorstellen.

Und ich glaube, alle anwesenden Menschen von InterFace waren begeistert!

UTUM_HammerDie Studenten hatten die Buntheit und Vielfalt von InterFace, aber auch die damit verbundenen Herausforderungen, sehr genau verstanden. Sie präsentierten dies in einer einstündigen Show, die für einen großen Bühnenauftritt reif gewesen wäre.

Man kann mit vollem Recht sagen:  Manche der gebotenen „Handlungsalternativen“ waren ein Hammer  (siehe Bild).

Für alle InterFace-Mitstreiter gibt es hier den ausführlichen Zwischenbericht samt Begleitmaterial  (Passwort bei mir).

Wir freuen uns auf die zweite Hälfte des Projektes im neuen Jahr, wenn die Lösungen ausgearbeitet und umgesetzt werden.

CS

Christof Stierlen
Mittwoch, der 9. Dezember 2009

Manage&More-Innovationsprojekt: Einladung zur Zwischenpräsentation

Liebe InterFace’ler!

Manage&MoreNun gibt es, auch dank Eures engagierten Feedbacks bei den Fragerunden, die ersten Ergebnisse zu berichten zum Thema:

Markenaufbau für die InterFace AG – wie sehen wir uns selbst, wie sehen uns andere, wie sollte es sein?“.

Dazu lädt Frau Niederle von der U-TUM freundlicherweise nach Garching ein (18.12 von 15:30 bis 18:00). Jeder interessierte InterFace-Mitarbeiter ist sehr willkommen.

Bitte gebt mir kurz Bescheid wenn Ihr kommen könnt.

Christof Stierlen

P.S.
Hier die Einladung von Manage&More: Einladung zu UnternehmerTUM (685)

CS

Christof Stierlen
Sonntag, der 6. Dezember 2009

OpenSpace bei InterFace I

Ein Experiment …

Open Space Landscape… mit wirklich positiven Resultaten:   Mehr als 70 begeisterte Teilnehmer, über 20 spannende Themen, ein rundum gelungenes Treffen zum Thema „Zukunft bei InterFace“.

Die meisten teilen wohl den Eindruck, dass diese Art der freien Veranstaltung gut zu den Menschen von InterFace passt. Jeder kann seine Ideen einbringen, alle entscheiden selbst, wofür sie sich interessieren und gegebenenfalls auch engagieren.  Jetzt sind alle gespannt, bei welchen Ideen der Schwung anhält.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden und viel Spaß bei den gemeinsamen Folgeaktionen!

CS

Christof Stierlen
Sonntag, der 22. November 2009

Open Space bei InterFace

Am kommenden Blue Friday (04.12.09) – unserer regelmäßigen Firmenzusammenkunft bei InterFace –  wird es keine Geschäftsfeldmeetings geben. Dieses Mal haben wir uns für eine Open Space Veranstaltung entschieden:

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Christof Stierlen
Donnerstag, der 9. Oktober 2008

Impressionen aus Kalifornien

Zwei unserer hervorragenden Creative-Scrum-Mitstreiter von TEG (the entrepreneurial group) machen gerade ein Semester lang das Silicon Valley unsicher. Aktuelle Eindrücke erscheinen unter: http://tilstory.wordpress.com/

Hier ein erster Vorgeschmack für alle, die wie wir die Kalifornische Wintersonne lieben!

CS

Christof Stierlen
Mittwoch, der 1. Oktober 2008

Nächste Schritte mit der TU-München

Pünktlich zum 1. Oktober war es soweit: Es fiel der Startschuss für die gemeinsamen Creative Scrum Aushänge – unsere Kooperation mit der TU-München geht damit in die nächste Phase.

Die Aushänge sind mit allen offiziellen Genehmigungen versehen und finden sich im Gebäude der Informatik-Fakultät an einigen exponierten Plätzen. Ganz gezielt geht es darum, interessierte Mitstreiter für das Thema Creative Scrum zu finden. Wir freuen uns auf die ersten Rückmeldungen.

Click on image for full screen view

Vor kurzem schleppte Roland Dürre einen Stapel Bücher an – lauter gut erhaltene Exemplare eines Werkes von Gerhards Saeltzers mit dem Titel „erstaunliche Computerwelt“.

Rolands Kommentar dazu war: „Ich kaufe jetzt den Markt leer, dann können wir mit diesem Buch auch die ganz jungen Talente für die Informatik gewinnen“.

Ich gebe zu, als ich das etwas vergilbte Umschlagbild sah, erschien mir der Gedanke etwas verwegen. Aber als wir dann zu zweit mit kräftigem Schmunzeln Seite um Seite umblätterten, stellten sich doch ein paar wunderliche Gedanken ein, in etwa dieser Reihenfolge:

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Christof Stierlen
Mittwoch, der 10. September 2008

Teilnehmererlebnisse – Creative Scrum Workshop

Über Tag eins des Creative Scrum Workshops wurde ja bereits weiter unten berichtet (Link), hier nun einige Einblicke in die Erlebnisse der Teilnehmer am zweiten Tag:

Nachdem die Anforderungen geklärt waren (Struktur), konnten wir 2 Sprints für die Erstellung der Broschüre durchlaufen lassen.

Im ersten Sprint wollten wir in Untergruppen Stichpunkte für jedes Thema sammeln, die Texte dazu verfassen und Korrektur lesen, so dass wir im zweiten Sprint die Texte optisch gestalten (Lay-out) und zusammensetzen konnten.

Aber während des Sprintdurchlaufs merkten wir, dass noch weitere Aufgaben (wie Zielgewichtung und Informationsbeschaffung) erledigt werden mussten, bevor wir mit dem Textschreiben beginnen konnten und auch dass das Textverfassen länger dauerte als ursprünglich angenommen.

So wurden dann im zweiten Sprint die Aufgaben des ersten Sprints beendet und Layout-Erstellung und Text-Zusammensetzen auf die nächste Woche verschoben.

Was haben wir in dem Scrum-Workshop gelernt?

Dass Scrum eine super Methode ist, um strukturiert und effizient in Teams zu arbeiten und sich diese auf verschiedenste Themen anwenden lässt. Zudem haben wir gemerkt, wie wichtig eine klare Arbeitsanweisung des „product owners“ für eine zügige Aufgabenerledigung ist und dass eine vorherige Abschätzung des (Zeit-)aufwands für jede Aufgabe durchaus hilfreich sein kann.

Auch wenn wir mit der Broschüre nicht ganz fertig geworden sind – die Roh-Texte für unsere Broschüre sind erstellt worden! 🙂

Ein großes Dankeschön an Christof Stierlen und Alexander Maisch für die Bereitstellung von Ressourcen und die zielgerichtete Anleitung sowie an Florian Forster und Harry Wartig für die Verwendung der computergestützten „creative collaboration tools“.

Manuela Weber für das TEG-Team

Christof Stierlen
Montag, der 25. August 2008

Kreativitätsunterstützung für SCRUM Teams

Nur äußerst selten werden die Worte Kreativität und Softwareentwicklung in einem Atemzug genannt. Jahrzehntelang behauptete sich eine „ingenieursmäßige“ Perspektive auf die Softwareentwicklung, getreu dem Motto: eine Software zu programmieren ist wie ein Haus bauen. Zunächst müssen exakte Pläne vorliegen, die dann von den Bauarbeiten „implementiert“ werden und am Ende steht das Traumgebäude in seiner vollen Pracht vor dem stolzen Eigner. Eine kreative Ausgestaltung durch die Bauarbeiter, die womöglich nicht dem geplanten Vorgehen entsprechen, ist in diesem Model ungewünscht.

Die Praxis hat nun aber gezeigt, dass die Entwicklung (nicht-trivialer) Softwaresysteme gemäß dem zugrunde liegenden, streng sequentiellen „Wasserfallmodell“ allzu häufig scheitert. Nicht zuletzt diese negativen Erfahrungen führten schließlich zur Formulierung des „Agilen Manifests“, hinter dem sich nichts geringeres als ein Paradigmenwechsel verbirgt: Softwareentwicklung wird hier als empirischer, dynamischer Prozess verstanden, der hochgradig von den beteiligten Individuen geprägt wird.

In SCRUM zeigt sich die Fokussierung auf die Individuen in der Betonung der (gleichberechtigten) Teamarbeit. Auch die „Schutzfunktion“ des SCRUM Masters für sein Team, das Führen eines Impediment-Logs, das Daily-Scrum-Meeting und die fest eingeplanten Reviewphasen sind Facetten, die auf die Wertschätzung der Teammitglieder sowie die Schaffung von Freiräumen für diese abzielt. Genau diese Freiräume bietet nun auch eine optimale Ausgangsbasis für Kreativität und Innovation, die durch zu detailverliebte Projektpläne und Arbeitsteilungsprozesse ansonsten wenig Chancen haben.

Diesem Gedanken folgend ging es im IF-/TEG-/TUM Creative-Scrum-Workshop vom 8./9.August unter anderem darum, zu erforschen, an welchen Stellen und in welchem Rahmen im SCRUM-Projektprozess die Kreativität der Teams aktiv unterstützt werden kann. Dazu wurde den Teilnehmern Zugänge zur IdeaStream-Plattform (www.ideastream.de) bereitgestellt. IdeaStream ist eine Anwendung mit der Teams über einen Browser kollaborativ (in Echtzeit) Kreativitätstechniken durchführen können. Die angebotenen Techniken reichen dabei vom „klassischen“ Brainstorming über den Morphologischen Kasten bis hin zu Ideenbewertungstechniken. Den Teilnehmern wurde dabei nicht vorgegeben, an welchen Stellen sie die Anwendung einzusetzen haben, sondern sie konnten sich frei entscheiden, sie nach Bedarf zu verwenden.

Am Ende des Workshops hat sich gezeigt, dass die Nutzung eines Kreativitätsunterstützungstools in einem SCRUM-Prozess an mehreren Stellen sinnvoll sein kann:

– Beim Sprint-Planning: Zum Aufteilen der Backlog-Einträge in Tasks, zum Abwägen unterschiedlicher Implementierungsansätze

– evtl. auch zum Aufwandschätzen (Planing-Poker, wurde aber im Workshop noch konventionell abgehalten)

– Bei der Retrospektive: Zum Sammeln, Organisieren und Archivieren des Feedbacks. An dieser Stelle kann ein anonymisiertes Brainstorming den Teilnehmern angenehmer sein als ein „klassisches“ Brainstorming.

– Fallweiser Einsatz, ggf. in Ad-Hoc-Gruppen, zur Bearbeitung der Tasks: Es war zu beobachen, dass die Teilnehmer auch während der Bearbeitung der Tasks von der Kreativitätsunterstützung Gebrauch gemacht haben. Dies geschah spontan und selbstorganisierend in Ad-Hoc-Gruppen mit unterschiedlichen, auch wechselnden Teilnehmerkreisen. Insbesondere die Ideenbewertungsfunktion war ein beliebtes Abstimmungsinstrument für die Gruppe.

In einer sich dem Workshop anschließenden Umfrage bescheinigten alle Teilnehmer, dass sich der Einsatz unterschiedlicher Kreativitätstechniken insgesamt positiv auf die Sitzungsergebnisse ausgewirkt hat. Auch wurde das gemeinsame, gleichzeitige Arbeiten an Ideen von der großen Mehrheit der Teilnehmer als positiv bewertet. Ein Wermutstropfen stellte allerdings der Zusatzaufwand dar, der mit der Kreativitätstechnikunterstützung einherging – was aber vornehmlich auf technische Probleme am ersten Workshoptag zurückzuführen ist.

Aus dem Workshopverlauf wurde darüber hinaus deutlich, dass auch eine sich im wesentlichen selbst abstimmende Gruppe einen erfahrenen Moderator benötigt, um effizient arbeiten zu können. Dieser Moderator wird auch bis auf weiteres nicht durch eine wie auch immer geartete Computeranwendung ersetzt werden können. Allerdings kann eine Kreativitätsunterstützungssoftware durch strukturelle Führung sowie Informationsbereitstellung den Moderationsaufwand erheblich verringern.

Florian Forster, TU München.
(Translated by EG)

Christof Stierlen
Dienstag, der 19. August 2008

Creative Scrum Teams – Pilot Workshop (August 2008)

08.08.08, 08:08 Uhr Andere heiraten um diese Zeit, und auch wir starten in eine neue Welt.

Wir haben bei der InterFace AG gemeinsam mit der Technischen Universität München und TEG – the entrepreneurial group eine Workshop vorbereitet, um zu erproben, wie wir die agile Vorgehensmethode SCRUM unterstützen können mit Hilfe von Creative Collaboration Tools.

Nachdem wir uns im Vorfeld viele Gedanken gemacht haben (siehe Post 1 und Post 2), geht es nun an die Umsetzung. Die Richtung ist klar:

Creative Scrum = Kreativitätstools + Scrum Methode

Pünktlich treffen sich die Teilnehmer bei InterFace in Unterhaching im Seminar-Stockwerk zur Begrüßungs- und Vorstellungsrunde.

Als erstes erhalten wir von Alexander Maisch, einem Scrum-Master der InterFace AG, eine gezielte Einführung in die Grundlagen und Vorgehensweisen von SCRUM. Die Rollen von Product Owner, Team und Scrum-Master werden erklärt und mit Praxisbeispielen untermauert.

Als nächstes stellt Florian Forster von der TU München die IdeaStream-Plattform vor, die dort für die Erprobung der Creative Collaboration Tool – Fragestellungen entwickelt und eingesetzt wird.

Nach der Mittagspause geht es an die praktische Anwendung. Die Laptops werden gezückt, die Ideen sammeln sich sehr rasch auf der elektronischen Plattform an. Auch das Sortieren und Bewerten der gefundenen Ideen geht mit jedem Durchgang schneller von der Hand.

Ganz typischen Fragestellungen werden behandelt: Wer sind die Stakeholder im gewählten Praxisprojekt ? Was sind ihre Interessen und Ziele ? Wie können wir diese Ziele unter einen Hut bringen und gemeinsam erreichen ?

Mit der Zeit machen alle Beteiligten wertvolle Erfahrungen, auch ganz praktische Probleme werden gelöst: Ja, das WLAN ist mit zweistelligen Teilnehmerzahlen anfangs etwas überfordert. Und auch das stimmt: eine Moderation ist in jeder Phase sehr wichtig, trotz oder vielleicht manchmal auch wegen der hoch motivierten Teilnehmer.

Aber am Ende des Tages haben wir den ersten Scrum-Sprint in dieser Konstellation geschafft, die Haupthindernisse sind aus dem Weg geräumt, erste Ergebnisse sind gefunden.

Mit entsprechend viel Schwung geht es am nächsten Tag weiter. Und nach den zwei folgenden Scrum-Sprints sind sich alle Beteiligten einig: Wir sind inhaltlich mit der Praxis-Problemstellung zu einem guten Ergebnis gekommen, Scrum als Vorgehensmethode hat dabei sehr geholfen, und der Einsatz der Creative Collaboration Tools war eine wirkliche Hilfe.

Jeder, der es miterlebt hat, war von der guten Stimmung, den Arbeitshilfsmitteln und den Ergebnissen sehr angetan. Wir haben gemeinsam die Überzeugung gewonnen: Ein Ausbau dieser Workshop-Art lohnt sich für alle Beteiligten. Wir verfolgen die Idee weiter.

CST