Chris Wood
Freitag, der 13. April 2012

News#1

Leider ist der Eintrag nur auf Amerikanisches Englisch verfügbar.

Chris Wood
Sonntag, der 25. Dezember 2011

Ist freie Marktwirtschaft gut für die Menschheit?

Leider ist der Eintrag nur auf Amerikanisches Englisch verfügbar.

Chris Wood
Mittwoch, der 12. Oktober 2011

Evolution und Religion

Ich poste diese jetzt, obwohl ich es ursprünglich als Kommentar geschrieben habe.

Am 20.07.11 hatten ich und etwa 150 Anderen, die Privileg, bei InterFace umsonst etwas zu essen und zu trinken, und einen Vortrag von Prof. Gerhard Haszprunar zu horen. Er ist ein netter Österreichischer Biologe und ein „praktizierender Katholik“. Der Titel seines Vortrags lautete „Evolution und Schöpfung – der Versuch einer Synthese“. Sein Name ist die Ungarische Form eines Deutschen Namens und er hat einen sehr guten Job (C4) in München. Es schien, als sei seine Motivation der Wunsch, seine Liebe zur Wissenschaft und zur Religion mit anderen zu teilen. Ich denke, er würde mehr von der Sache verstehen wenn er mehr von Dawkins Büchern lesen würde. Aber vielleicht hat es auf mich nur deshalb so gewirkt, weil er sein Publikum nicht überfördern wollte. Er hat nicht gesagt das er ein gläubiger Katholik ist, und später hat er jemanden zitiert, der gesagt hatte, man könne nicht gleichzeitig katholisch, gebildet und ehrlich sein! Er sieht ein wenig älter aus als auf dem IF-Blog Foto und spricht mit Energie, Witz und Charme.

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Chris Wood

Solar-Diesel

Ich las in einem Artikel, dass die Autos der Zukunft wohl von Wasserstoff angetrieben werden. Daraufhin schrieb ich meine Zweifel daran auf. Obwohl ich kein Fachmann bin, denke ich doch, dass einige meiner Argumente vielleicht für andere Nicht-Fachleute nützlich sein könnten.

Meine jüngere Tochter hat neulich ein (gebrauchtes) Auto gekauft, das mit Erdgas betrieben wird. Sie war stolz darauf, damit etwas für unser Klima zu tun. Als ich ihr mitteilte, dass dieser Sprit kaum besser als Diesel sei, wenn überhaupt, war sie überrascht. Kohlenwasserstoffe haben einen ähnlichen Verbrennungswert pro Gramm – und das Gewicht ist vor allem der Kohlenstoffanteil. Und Dieselmotoren sind ziemlich effizient.

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Chris Wood
Dienstag, der 27. September 2011

Energie Forum

Am 10. 9. 2011 nahm ich von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr an einer Bürger Konferenz im Deutschen Museum (München) über „Energietechnologien für die Zukunft“ teil. Organisator der Veranstaltung, im Auftrag von den Bundesministerium für Bildung und Forschung, war die Universität Bonn. Das ist ein komisches Ministerium, weil laut Verfassung die Bildung eine reine Landessache ist!

Im Voraus hatte jeder Bürger eine vierseitige, gut geschriebene Zusammenfassung zum Thema erhalten. Das einzige daran, was Zweifel aufkommen ließ, war die implizierte Annahme, dass die Deutsche Entscheidung, sich angesichts der Ereignisse von Japan (Fukushima) schnell von Kernenergie zu verabschieden, eine rationale Entscheidung gewesen sei.

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Chris Wood
Dienstag, der 23. November 2010

Konkurrenz

Neulich sah ich eine Fernsehsendung über Japanische Zwillinge, die beide einen Hochschulabschluss hatten. Der eine der beiden arbeitet in Tokyo, der andere in Shanghai. Der Tenor war, dass in China alles wunderbar läuft, während in Japan alles stagniert (oder schlimmer).

Das hat mich geärgert. Natürlich hat China einen wesentlich niedrigeren Lebensstandard als Japan. Darüber, dass dies der Grund für die unterschiedlichen beruflichen Einstellungschancen und den Wettbewerb um Stellen unter Hochschulabsolventen ist, wurde nichts gesagt. In China gibt es ziemlich viele Arme, die kaum eine Chance haben, zu studieren. Durch sie hat China billige Arbeitskräfte, die wiederum für Hochschulabsolventen Möglichkeiten eröffnen (Natürlich sind die Hochschulabsolventen auch für die Armen von Nutzen). Ich nehme an, Japan hat einen relativ hohen Anteil an Hochschulabsolventen.

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Chris Wood
Sonntag, der 7. November 2010

ALTERSBEDINGTE AUFMERKSAMKEITSSTÖRUNG

Kurz nachdem ich in IF-Blog von den Roland’schen Symptomen gelesen habe, habe ich per Email eine Beschreibung von meinen Symptomen bekommen.

Ich poste sie, (obwohl die Details nicht genau passen), damit Menschen in meinem Alter (70 Jahre) ein wenig Mitleid bekommen und  jüngere Leute wissen, was sie erwarten könnte.

Dank an Evelyn für die Übersetzung.

cw

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Chris Wood
Donnerstag, der 28. Oktober 2010

Direkte Demokratie? Nein, danke!

Ich höre, dass die Gegner des neuen Stuttgarter Bahnhofs als Argument anführen, dieser Bahnhof brächte, außer dem Abriss eines historischen (aber hässlichen) Gebäudes auch noch nicht mal eine Erleichterung für den Frachtverkehr und es gäbe zu wenige Passagiere, um das Projekt zu rechtfertigen. Inzwischen geben sie zu, dass Verbesserungen im Frachtverkehr zu erwarten wären. Zum Thema „zu wenige Passagiere“ fällt mir ein, dass die ersten Fernsehstationen damals auch unnötig waren, weil damals niemand Fernsehen schaute!

Zur Abfallbeseitigung in Neapel ist zu sagen, dass jedem klar ist, dass sie notwendig ist, nur will keiner das sie in seiner Nachbarschaft statt findet.

In Frankreich wollen die jungen Leute, dass die Älteren früher in Rente gehen, damit für die jüngeren Arbeitsplätze frei werden. Die Senioren wollen früher in Rente gehen und länger leben, ohne weniger Rente zu erhalten. In dem Zusammenhang halten die Leute das Anzünden von Autos und das Werfen von Steinen für gute Argumente.

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Chris Wood
Freitag, der 22. Oktober 2010

Streit im Kreise der Darwinisten?

Vor kurzer Zeit hörte und las ich über einen „Streit“ unter den Darwinisten. Vielleicht behaupten manche Forscher, sie wären dabei, die „Egoistisch-Gen-Theorie“ zu widerlegen. Aber das ist alles weniger aufregend, als es scheint. Es gibt keinen Grund zum Feiern für religiöse Fundamentalisten.

Die ganze Angelegenheit lässt sich zurückführen zu Haldane, dem großen exzentrischen Britischen Wissenschaftler. Er sagte, er würde sein Leben dafür opfern, um mehr als zwei Brüder oder acht Cousins zu retten. (Zusammen würden sie mehr seiner Gene haben, als er selbst).

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Chris Wood
Mittwoch, der 21. Juli 2010

Eine böse Atmosphäre

Die aktuelle New Scientist enthält einen Artikel über das Einbringen von SO2 in die Stratosphäre. Beobachtungen von riesigen Vulkanausbrüchen haben gezeigt, dass man dadurch die globale Temperatur für eine Dauer von 1 bis 2 Jahren um 1 bis 2 Grad reduzieren könnte.

Das wurde in 1998 in den USA ernsthaft vorgeschlagen. Es sollte die billigste Lösung für das Problem der globalen Erwärmung sein. Gruppen, die bisher meinten, dass es kein solches Problem gibt, unterstützen jetzt diese Idee. Die Russen planen einen großen Test.

New Scientist, mit Bedauern, erwartet dass dieser Albtraum Wirklichkeit wird! Viele Nationen und auch große Firmen sind im Stande, es zu tun. Es gibt keinen internationalen Abkommen oder Gesetz, die es verbieten.

Natürlich muss man dann diese Handlung regelmäßig wiederholen, bis eine bessere Lösung gefunden wird. Aber:  SO2 in der Stratosphäre gemeinsam mit dem CO2-Gehalt in der Luft wird die Ozeane sauer machen.

cw