Willi StreitFreitag, der 15. Januar 2010
Unternehmensziel Glück
Die Fachliteratur ist voller Definitionen von Unternehmenszielen. Irgendwelche Parameter des Erfolgs werden festgelegt, Zielbeschreibungen tausendfach. Das eigentliche, wesentliche Ziel eines jeden Unternehmens (einer jeden Unternehmung) kann kein anderes sein als für jeden Menschen auch: Glück.
Oh Gott! Was kommt Willi Streit wieder mit hochtrabenden, belasteten, schwer definierbaren Ansprüchen daher? Was meint der schon wieder? Er provoziert halt gern! Unternehmen haben doch besseres zu tun, als glücklich zu sein oder gar glücklich zu machen! mehr »
Willi StreitSonntag, der 10. Januar 2010
Betriebswellness
Wohl zu sein, bedarf es wenig, doch bei wem wohl ist, der ist König. So könnte das alte Volkslied auf modernes Management übertragen werden. Längst weiß jeder, dass Mitarbeiter, die sich gut fühlen, mehr leisten, weniger Fehler machen und motiviert sind. Doch im Alltag geht dieses Unternehmensziel unter, wird durch Angst, Ärger, Frust und Langeweile platt gewalzt. Doch es gibt einfache Möglichkeiten WELL zur Betriebspsychologie zu machen. mehr »
Willi StreitSonntag, der 27. September 2009
Du hast die Wahl!
Nun ist wieder Wahltag! Viele Zeitgenossen genießen es ganz und gar nicht, wählen zu können. Wären im Laden alle Produkte nur beschriftet und nicht verführerisch aufgemacht, würden wir wohl verhungern. Zögerlichkeit, Angst vor Fehlentscheidungen, Angst vor richtigen Entscheidungen sind auch in Unternehmen, Familien und Regierungen das Haupthindernis für produktiven Fortschritt.
Willi StreitSonntag, der 9. August 2009
Low Impact Management – Energie-Arbeit für Führungskräfte
Viele Managementschulen kommen mit Paukenschlägen, Radikalkuren, grundsätzlichen Verhaltensänderungen und zum Teil rigorosen Kontrollmechanismen daher. Ist es wirklich der Hammer, der eine Firma, die nicht rund läuft oder nicht optimiert funktioniert, wieder auf eine Bahn bringt? Management Training heißt in meiner Praxis “low impact”, kleine, subtile, kaum realisierbare Umstände bewirken viel mehr als die Brachialgewalt einer noch so modernen Doktrin. Und sie erzeugen durch “sanften Einfluß” auch keine Widerstände. Ein befreundeter Unternehmer aus Wien hat dazu letztes Wochenende die passende Geschichte erzählt. mehr »
Willi StreitMontag, der 3. August 2009
Was ist WESEN-tlich
Was für das Leben allgemein gilt, ist auch für jeden Betrieb essentiell. Ein Unternehmen kann nur prosperieren – und zwar auf Generationen gedacht – wenn es den Lebensprinzipien der Spezies Mensch folgt. Mir kommen diese Gedanken nicht nur wegen der sogenannten Finanzkrise, aber sie werden dadurch nochmal auf den Punkt gebracht. Wie in der Psychologie geht es auch in der Wirtschaft darum, ein erfülltes und glückliches Leben zu führen, indem wir unser Wesen finden und ihm folgen. Viktor Frankls Klassiker “…trotzdem JA zum Leben sagen” hat mich nachhaltig beeindruckt.
Willi StreitFreitag, der 31. Juli 2009
Psychohistorie
Der brilliante, wenn auch kritische Vortrag meines Kollegen Wolfgang Herles im InterFace Forum (IF-Forum) hat mich auf zwei alte Beschäftigungsfelder gebracht.
Zuerst, dass es Wolfgang Herles war, der mich 1983 zu einem Casting für eine lokale Nachrichtensendung des Bayerischen Fernsehens gebeten hatte (das mich zusammen mit den beiden später sehr bekannten Kolleginnen Ramona Leiß und Sabrina Lallinger, später Frau Fox, zu einem Moderatorenteam schmiedete). Und zum zweiten auf meine journalistische Arbeiten zum Thema “Psychohistorie”.
Willi StreitMittwoch, der 15. Juli 2009
Selbstbefriedigung
“Da tut man und macht man, bis einem das Blut unter den Nägeln spritzt!” eine meiner Lieblingsszenen aus “Tadellöser & Wolff” (Walter Kempowski). Mutter Kempowski drückt darin in ihrer nüchternen Rostocker Art ihre Unzufriedenheit mit der aktuellen Lage (im 2. Weltkrieg und in den Nachkriegsjahren) aus. Mir kommt dieser Spruch, über den ich immer schmunzeln muss (nicht weil ich die schwere Zeit der Kempowskis unterschätze), wenn ich ein Werk vollbracht habe oder andere höre, wie sie jammern und unzufrieden sind. Ich denke das wesentliche Ziel jeden Handelns ist ein anderes: schlicht und einfach Selbstbefriedigung.
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Willi StreitSonntag, der 14. Juni 2009
Kommunikation ist überall
Wir kommen ihr nicht aus. Niemand. Zu keiner Zeit und nirgends! Kommunikation ist eben nicht nur der wunderbare Draht von Sender zu Empfänger, sondern auch Schweigen, Ignorieren, Körpersprache, Verwirrung sind Kommunikation. Und das Härteste, was Sie nun zu verkraften haben: es gibt keine Nicht-Kommunikation, keine kommunikationsfreie Zeit, keinen Raum, wo Sie ihr auskommen. Ich vermute selbst im Jenseits (Paradies) wird kommuniziert auf “Teufel komm raus”. mehr »
Willi StreitSamstag, der 6. Juni 2009
Powerpoint Freuden!
Jeder Staatsanwalt freut sich, dass er es nicht immer nur mit Verbrechen und anderen Straftaten zu tun hat. Und so geht es dem Kommunikationsberater mit Powerpoint. Die verbrecherische Umsetzung der guten Idee, Präsentationen grafisch aufzuwerten, schmerzt. Begeisterung kommt jedoch auf, wenn es dem Coach gelingt, das Team auf neue, kreative und vor allem erfolgreiche Pfade zu setzen. mehr »
Willi StreitDonnerstag, der 28. Mai 2009
Powerpoint-Verbrechen
Bill Gates wird es selbst nie benutzt haben, aber Millionen MS-Kunden weltweit nutzen Powerpoint. Wie es der Name sagt, soll es Präsentationen kraftvoll auf den Punkt bringen. In meiner Beratungspraxis erlebe ich es allerdings eindeutig und fast ausschließlich als Kommunikations-Killer, als alltägliches Folterinstrument, als verschenkte Chance.
Lange habe ich mich gefragt, woher diese Vergewaltigung einer guten Idee kommt und ob wenigstens Microsoft damit produktiv umgeht. Doch die Botschaft aus Seattle ist ernüchternd: auch dort erschlägt eine grau in graue Textflut die Powerpoint-Opfer.
Nun stehe ich also oft vor der Aufgabe, meinen Auftraggebern zu erklären, dass sie all ihre teuer produzierten Powerpoint-Folien am besten in den Papierkorb werfen sollen. Wäre ich so eiskalt, würde ich zitternde Ingenieure, Manager, Politiker vor mir haben. ANGST breitet sich aus, wenn das Sicherungsnetz PP abgebaut würde.






