Roland Dürre
Sonntag, der 16. Dezember 2012

Ein besonderer Weihnachtsgruß

Von meinem Freund Klaus-Jürgen Grün aus dem Reich der Philosophie und seinem Team von PhilKoll habe ich einen besonderen Weihnachtsgruß erhalten.

😉 Den stelle ich jetzt ins globale und ewige Internet, das ja bekanntlich nichts vergisst, denn schöne Texte will ich teilen und der Nachwelt erhalten.

In seiner Preisschrift: „Über die Grundlage der Moral“ gibt Arthur Schopenhauer seinen Begriff vom Fest der Liebe bekannt:

„Der Geschmack ist verschieden;

aber ich weiß mir kein schöneres Gebet als Das, womit die Alt-Indischen Schauspiele (wie in früheren Zeiten die Englischen mit dem für den König) schließen.

Es lautet:
Mögen alle lebenden Wesen von Schmerzen frei bleiben.“

An anderer Stelle erinnert er daran, dass die ausgesprochene Religion der Liebe

wahrlich eine große und wesentliche Unvollkommenheit darin (habe), dass sie ihre Vorschriften beschränkt und die gesammte Thierwelt rechtlos lässt.

Anders dagegen in Momenten des Glücks

der Brahmanist oder Buddhaist nicht etwa ein „te Deum“ plärrt, sondern auf den Markt geht und Vögel kauft, um vor dem Stadtthore ihre Käfige zu öffnen.

Das lass ich mal ohne weitere Worte so stehen!

RMD

P.S.
Arthur Schopenhauer (* 22. Februar 1788 in Danzig; † 21. September 1860 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Philosoph, Autor und Hochschullehrer. Den Doktortitel der Philosophie an der Universität Jena erhielt Schopenhauer am 18. Oktober 1813 für seine Schrift „Ueber die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde“.
🙂 Also vor bald 200 Jahren!

P.S.1
Bild und Unterschrift sind aus dem zentralen Medienarchiv Wikimedia Commons.

Roland Dürre
Montag, der 10. Dezember 2012

Weihnachten 2012

Weil gerade unsere Weihnachtsfeier war, ich überall Nikoläuse sehe und bei uns im Lande alles so weihnachtlich ist, hier noch ein wenig „weihnachtliche“ Stimmung.

Der Zufall hat uns dies Bild zum weihnachtlichen Motto „Maria und Josef betrachten es froh“ beschert. Jens Gassner hat es – natürlich mit seinem „Smart phone“ – auf einer nächtlichen Bahnreise aufgenommen und mir diesen Text dazu gesandt:

Betrachtet wird hier nicht das Jesus-Kind, sondern ein iPad. Der fünfjährige Junge hat zum ersten Mal so ein Tablet in der Hand, probiert nach minimaler Einführung ein Spiel nach dem anderen aus und ist offenkundig komplett begeistert.

Maria und Joseph, die frohen Betrachter, sind auch hier nicht verheiratet – die Menschen der Szene sowie der Photograph haben sich auf einer Bahnfahrt zufällig zusammengewürfelt.

Schönen Gruß,
Jens

Ist doch schon so etwas wie eine moderne Weihnachtsgeschichte. Danke Jens!

RMD

Roland Dürre
Samstag, der 1. Dezember 2012

Kein Adventskalender

Die letzten Jahre hatte ich in IF-Blog immer einen Adventskalender. Mit einer eigenen Kategorie.

Dieses Jahr mache ich keinen. Irgendwie habe ich keine Lust mehr. Und die Unlust rührt nicht zuletzt daher, dass ich die letzten Tage und heute mit Adventskalendern und Sonderangeboten zum ersten Advent nur so zugeschüttet wurde.

Da gab es keine Fluglinie, keinen Händler, keinen Anbieter von komischen Dienstleistungen oder sonst wen, der sich nicht zu dumm war, mir „tolle“ Angebote verpackt in einem Adventskalender oder ähnlichem zuzusenden.

Ich habe die Nase voll von dem Adventsgetröns, streiche den Advent aus meinem Kalender und mache selber auch keinen Adventskalender mehr.

Ich wünsche trotzdem einen frohen Advent!

RMD

P.S.
🙂 Wer jetzt immer noch Lust auf Adventskalender hat, der muss ja nur die Kategorie „Adventskalender“ in IF-Blog.de öffnen. Da gibt es noch einige aus den letzten Jahren.

P.S.
Da ich auch über keinen Adventskranz verfüge, habe ich ein Bild aus aus dem zentralen Medienarchiv Wikimedia Commons eingebunden. Der Urheber ist THWler 33142 at de.wikipedia.

Roland Dürre
Samstag, der 24. Dezember 2011

Adventskalender – 24. Dezember

Das Warten hat sich gelohnt! Heute abend kommt das Christkind!

Zum Abschluss des Adventskalenders 2012 wünscht IF-Blog Euch allen mit diesem kleinen doppelbödigen Gedicht von Klaus Hnilica ein recht schönes Weihnachtsfest und einen störungsfreien Rutsch ins Neue Jahr.

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Roland Dürre
Freitag, der 23. Dezember 2011

Adventskalender – 23. Dezember ♫

Noch 1 Mal schlafen!

Jetzt ist es soweit. Morgen stellen wir keinen Wecker. Die Büros fallen in den Weihnachtsschlaf. Die Menschen freuen sich auf den Weihnachtsstress zu Hause oder entfliehen in den Schifahr- oder Urlaubsstress. Ein paar Leute fliegen in die Südsee – und feiern Weihnachten so richtig unter Palmen. Auf einer Insel in der Sonne …

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Roland Dürre
Donnerstag, der 22. Dezember 2011

Adventskalender – 22. Dezember ♫

Noch 2 Mal schlafen!

Dann ist das Christkind da. Dann stimmen wir uns doch schon mal auf das Fest ein.

Mit den Comedian Harmonists aus dem Jahre 1932!

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Roland Dürre
Mittwoch, der 21. Dezember 2011

Adventskalender – 21. Dezember

Noch 3 Mal schlafen!

Weihnachten, das Fest der Liebe und der Geschenke! Wir müssen aber bedenken, dass wir nur dann andere lieben können, wenn wir uns auch selbst lieben. So ist es auch mit den Geschenken. Nur wer sich selbst beschenkt, kann auch andere beschenken!

Heute im Adventskalender gibt es ein paar wertvolle Tipps, wie man das verbinden kann.

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Roland Dürre
Dienstag, der 20. Dezember 2011

Adventskalender – 20. Dezember ♫

Noch 4 Mal schlafen!

Die Nächte werden immer länger, die Vorfreude steigt und ich freue mich schon richtig auf weihnachtliches Kuscheln. Auf Tannenduft, brennende Wachskerzen, leckere Lebkuchen und ein bisschen Ruhe an Weihnachten. Es sind die Erinnerungen vieler Weihnachten, die Weihnachten zu etwas besonderem machen.

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Roland Dürre
Montag, der 19. Dezember 2011

Adventskalender – 19. Dezember

Noch 5 Mal schlafen!

Und wir reden immer noch über Weihnachtsgeschenke … Und heute zwei Tipps, für den Fall, dass Euch nächste Woche auch nichts einfällt. Denn es sind Geschenke, die man wahrscheinlich noch am Heiligabend Vormittag bekommen kann.

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Roland Dürre
Sonntag, der 18. Dezember 2011

Adventskalender – 18. Dezember

Noch 6 Mal schlafen!

Dies Gedicht ist für mich Teil der stillen Winters- und Weihnachtszeit.  Ein jeder kennt es. Es gibt es in vielen Varianten. Gerne wird es von Sprachkünstlern um eigene Pointen erweitert. Je nach Lust und Laune wird es Johann Wolfgang von Goethe, Lewis Carroll oder Christian Morgenstern zugeschrieben.

Aber vor allem zeichnet es aus, dass es „ultimativer Blödsinn“ ist und so exzellent in unsere blödsinnige Zeit passt.

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