Liebe IF-Blog-Leser,

heute lade ich zu zwei Vorträgen und einem Workshop ein:

Am 16. Mai (nächsten Donnerstag) spricht Alexander Jachmann von IF-TECH AG in unserer Reihe “Craftsmanship – Technik von InformatikerInnen für InformatikerInnen” (auch Bier&Informatik genannt) zu

UBUNTU&ANDROID Praxis-Test
Was können die Windows Alternativen wirklich?
Features, Probleme und Lösungen im Überblick.

Informationen und Anmeldung unter

http://if-blog.de/rd/16-mai-2013-craftsmanship-bierinformatik-alexander-jachmann-ubuntuandroid/

Die Veranstaltung beginnt wie immer ab 18 Uhr in der Seminarzone im Dachgeschoss bei der InterFace AG in Unterhaching. Mit dem Vortrag wollen wir um 18:15 starten. Empfang ist ab 17:30

Noch gibt es freie Plätze!

Und für all die, die nicht kommen können, übertragen wir den Vortrag wieder live ins Internet. Unter http://www.ustream.tv/channel/IF-Forum kann man ab ca 18:15 den Video-Stream zum Vortrag sehen. Zusätzlich zur Übertragung werden wir einen Video-Mitschnitt anfertigen und gegebenenfalls auf youtube (Kanal InterFace AG) zur Verfügung stellen.

Die weiteren Termine im IF-Forum:

Fachliches IF-Forum 2013:
Workshop Craftsmanship
begleitet von Wolf Nkole Helzle (Social Media Art Künstler)
am 13. Juni 2013 ab 13:00!

http://if-blog.de/rd/workshop-bei-der-interface-ag-craftsmanship/

und dann das 2. IF-Forum 2013 im Sommer:


IF-Forum
Jean Paul und der Hypertext
Annina Klappert
11. Juli 2013 | 18 Uhr


Ich würde mich über Ihren Besuch bei einer oder mehrerer dieser Veranstaltungen sehr freuen und wünsche einen schönen Mai!

Roland Dürre
RMD

Roland Dürre
Donnerstag, der 9. Mai 2013

PM-Camp fährt nach Berlin!

Gestern um 22:03  hat mich in Google+ folgende Nachricht von Heiko Bartlog erreicht:

Veranstaltungen: Save the date: 13.-15. September! PM Camp Berlin! Vormerken! Einplanen! Weitersagen! (Offizielle Ankündigung und Informationen zur Anmeldung folgen!) #pmcamp13ber

Ist das nicht phantastisch: PM Camp geht nach Berlin! In die Hauptstadt der barcamps und die Stadt von re:publica! :-) Fast könnte man sagen “#pmcamp comes home”!

Jetzt finden in diesem Jahr nach Stuttgart (#pmcamp13str - 3./4. Mai 2013) verbindlich noch PM-Camps in Wien (#pmcamp13vie - 21. / 22. Juni 2013) und in Bad Homburg (#pmcampRM - 27. – 29. Juni 2013) statt. Und Berlin. Und vielleicht noch mehr.

Zur Motivation hier ein paar Bilder von Stuttgart:

Die InterFace’ler sind mal wieder dabei und ganz vorne!

Ich durfte auch eine Sitzung halten.

Und natürlich haben wir kräftig vernetzt!

RMD

Roland Dürre
Mittwoch, der 8. Mai 2013

Workshop bei der InterFace AG: CRAFTSMANSHIP!

Ankündigung & Agenda

Begleitet durch Wolf Nkole Helzle (Social Media Art Künstler) geht es im vierten fachlichen IF-Forum um
ERFAHRUNG, KÖNNEN, KULTUR, QUALITÄT und WISSEN.

Links im Bild sehen wir Wolf Nkole Helzle, einen bekannten Social Media-Künstler aus Badenwürttemberg. Wolf wird unser diesjähriges fachliches IF-Forum begleiten!

Zur Erinnerung:
2010 haben wir mit dem fachlichen IF-Forum begonnen und untersucht, wie “agile Entwicklung” uns nutzen kann. In den beiden folgenden Jahren haben wir über “neue Führung” (2011) und “Projekt Coaching” (2012) diskutiert.

Die bisherigen drei IF-Foren waren für unsere Gäste und uns ganz besondere Ereignisse. So soll es auch diesmal wieder sein. Dieses Jahr geht es um das Handwerk des “Wissensarbeiters”.

Wir starten am 13. Juni 2013 ab 13:00 in unseren Workshop “Craftsmanship”. Die Veranstaltung findet in unseren Räumen in Unterhaching statt und geht diesmal schon am Nachmittag los. Die Vorträge beginnen dann um 14:00.

Wir würden uns freuen, wenn wir unsere Gäste schon ab 13:00 begrüßen dürfen, denn da machen wir ganz handwerklich und interaktiv mit Wolf Nkole Helzle einen Ausflug in die Kunst.

AGENDA

ab 13:00 Unsere Gäste kommen …
Eintreffen / Welcome
Wolf Helzle fotografiert!

14:00 Roland Dürre / Wolfgang Menauer (beide InterFace AG)
Begrüßung / Hinführung
Was ist Craftsmanship?

14:30 Judith Lell & Kristin Block (wissenswerk):
Die Eckpfeiler einer Wissens(teilungs)kultur
Das Handwerk des Führen

Pause

15:15 Bernhard Findeiss (InterFace AG):
“Ein Tag im Leben eines Software Craftsman”
Software-Entwicklung ist Handwerk

15:45 Dr. Elmar Juergens (CQSE GmbH)
Wissenstransfer durch leichtgewichtige Reviews
Erfahrungen aus 6 Jahren Einsatz in einem heterogenen Team

Pause

16:30 Bernd Fiedler (Datac):
Master and Apprentice
Ohne Erfahrung kein Handwerk

17:00 Reinhard Büttner (SWM)
Wissen – geben und nehmen – warum viel verloren geht!

Wissen teilen als Handwerk

Pause

17:45 Alle
“Fishbowl”
Teilen, geben und nehmen – und gewinnen?

18:30 Happy Hour
“Craftsmanship” by Wolf Helzle
Kunst & Genuss

REFERENTEN

Alle Referenten sind mir persönlich gut bekannt. Ich schätze ihre Kompetenz und weiß, dass sie über die besondere Gabe verfügen, ihr Wissen charmant und spannend weiterzugeben. Als Referenten sind dabei:

Judith Lell und Kristin Block haben zusammen das wissenswerk gegründet.

Bernhard Findeiss ist Mitarbeiter der InterFace AG. Unter anderem engagiert er sich für Open Source und bei Socrates.

Dr. Elmar Juergens ist Gründer und Gesellschafter der CQSE GmbH.

Bernd Fiedler ist in der Geschäftsführung von Datac. Außerdem hält er Vorlesungen und ist der pragmatische Vordenker von Wissensmanagement.

Reinhard Büttner ist seit 1998 Geschäftsführer Personal und Soziales und Arbeitsdirektor des SWM-Konzerns der Landeshauptstadt München. Er wirkt als Kaufmann, Organisator, Veränderungsmanager und Coach. “Nebenher” ist er Geschäftsführer in Regensburg und München bei der Gewerkschaft ÖTV, dort auch der Koordinator des Aufbau Ost und Landesbezirksvorsitzender Thüringen.

Danke Schön!

Schon an dieser Stelle möchte ich mich bei unseren Referenten ganz herzlich für ihre Zusage bedanken. Und weiß, dass dank ihnen auch unser viertes IF-Forum ein ganz besonderer Nachmittag werden wird!

Und wir freuen uns auf unsere Gäste! Die Anmeldung auch zu diesem fachlichen IF-Forum geht wie immer per E-Mail.


Die Videos vom ersten IF-Forum des Jahres 2013 Jean Paul, der Unternehmer sind nun veröffentlicht.

Herr Bernhard Echte vom Nimbus-Verlag in Zürich war der Referent, er hat am letzten Donnerstag, den 11. April unser IF-Forum in diesem Jahr eröffnet. Zum 250-jährigen Geburtstag von Jean Paul hat er uns über das Unternehmertum in Jean Paul berichtet.

Wir haben drei Videos erstellt.

Vortrag TEIL I – Warum Jean Paul als schreibender Unternehmer erfolgreich war:

Vortrag TEIL II – Wie Jean Paul seinen Erfolg als schreibenden Unternehmer über einen längeren Zeitraum stabilisieren konnte:

Kurzer AUSSCHNITT aus der Diskussion zum Vortrag: Was ist die “Einstiegsdroge” für Jean Paul:

Viel Spaß beim Anschauen wünscht die InterFace AG!

Hier ein Verweis auf unsere nächsten Vorträge / Workshops:


IF-Akademie
Ubuntu & Android im Business Einsatz
Alexander Jachmann
16. Mai 2013 | 18 Uhr


Fachliches IF-Forum
Craftsmanship
Workshop
13. Juni l 2013 | 14 Uhr, Prolog ab 13:00


IF-Forum
Jean Paul und der Hypertext
Annina Klappert
11. Juli 2013 | 18 Uhr


Auch hierzu sind Sie herzlich eingeladen. Melden Sie sich einfach per E-Mail an!


Roland Dürre
Dienstag, der 30. April 2013

Der NSU-Prozess und die Medien

Von Systemen und ihren Agenten, Epikie und Zivilcourage

Jetzt wird ein Prozess in München wohl wieder verschoben. Das ist sicher für viele Menschen bitter, denn es geht um ein besonders trauriges Kapitel unserer Geschichte. Das sich nach dem Prozess unter Umständen als “noch trauriger” erweisen wird.

Der NSU-Prozess ist aber auch ein gutes Beispiel für eine andere negative Entwicklung in unserer Gesellschaft: Unsere sozialen Systeme verselbstständigen und entpersonalisieren sich. Ihre Mitarbeiter werden zu Systemagenten und entfernen sich immer mehr von der Realität. Sie ignorieren die Erfordernisse der Gesellschaft und unterwerfen sich bei ihren Entscheidungen einer Überregelung, fragwürdigen Verordnungen und ihrer eigenen Paranoia.

So wird von vorne herein aus “Sicherheitsbedenken” bei diesem Prozess ein zu kleiner Gerichtssaal gewählt. Wie weit sind wir aber gekommen, wenn wir im Gericht nicht mehr für eine vernünftige Sicherheit sorgen können? Darf die rechte Szene unsere Entscheidungsfreiheit wirklich in diesem Maße beeinträchtigen?

Da darf natürlich der Seitenhieb auf den Verfassungsschutz nicht fehlen, der vielleicht mehr für die Sicherheit unserer Judikative sorgen sollte als mit wahrscheinlich rechtswidrigen und höchst umstrittenen Aktionen seiner zwielichtigen V-Leuten unserer Demokratie einen Bärendienst nach dem anderen zu erweisen.

Und wegen den Ängsten vor einer fehlenden Revisionssicherheit des Urteils werden dann die Gesetze in einer Art ausgelegt, die mit dem praktischen Bedürfnis der Gesellschaft nichts mehr zu tun hat. Natürlich konnte es nicht angehen, dass zum Beispiel die türkische Presse zur Prozessbeobachtung nicht zugelassen wurde. Genauso wie es nicht sein kann, dass jetzt eine FAZ mit ihren vielen Lesern von der Berichterstattung ausgeschlossen werden soll.

Prozesse und Regeln hatten hier zu oft Vorrang vor gesundem Menschenverstand und vernünftigen Überlegungen. Lieber legte man den Wortlaut des Gesetzes maximal restriktiv aus und ignorierte die Absicht, das Ziel und den Sinn der Gesetze. An Stelle des Suchens nach sinnvollen und belastbaren Lösungen beugte man sich sklavisch vor dem vermeintlich Unabänderlichen.

Die Epikie, eine wichtige wenn auch wenig bekannte Tugend wird in unseren Systemen zu oft vergessen. Epikie heißt knapp formuliert, dass “man die Gesetze des Staates so einhält, wie ein vernünftiger Gesetzgeber es gemeint und gewollt hätte”. Für die Anwendung von Epikie ist oft eine weitere primäre Tugend notwendig, nämlich die Zivilcourage, auch Bürgermut genannt. Diese Tugenden brauchen wir, gepaart mit gesundem Menschenverstand, beides angewandt basierend auf gesellschaftlich anerkannten Werten.

Und ich meine, dass es in unserer Gesellschaft Teile gibt, bei denen diese Tugenden wie auch der gesunde und wertebasierte Menschenverstand immer mehr verloren gehen. Das macht aber nichts, weil es viele Menschen gibt, da ist dies alles vorhanden und kommt immer mehr zum Einsatz und zur Wirkung. Unter dem Strich bin ich so ganz optimistisch.

:-) Meine Leser aber dürfen sich heraussuchen, welche Kreise ich da jeweils meine …

RMD

Roland Dürre
Samstag, der 27. April 2013

Die Reichen besteuern …

Vor ein paar Jahr(zehnt)en wurden ja die “gut verdienenden” ein wenig steuerlich entlastet. Ein wenig zu viel meinen zurzeit immer mehr. Vielleicht haben sie ja recht.

Und so gibt es eine Reihe von Initiativen und Parteien, die in ihre Programme hineinschreiben, dass die wohlhabenden und besser verdienenden Bürger (die in der BRD geblieben wie Uli Hoeneß und nicht ausgewandert sind wie unser Kaiser Beckenbauer, der Müller von der Milch oder der Schumi) mehr belastet werden müssen.

Die Grünen und die SPD wollen den Spitzensteuersatz erhöhen und so die BRD vor dem Kapitalismus retten. Ich meine, auch mit solchen Dingen müssen wir leben.

Aber ein immer wieder gemachter Fehler sollte vermieden werden: Wenn man Zahlen festlegt, ab denen Einkommen höher und/oder Vermögen besonders besteuert werden, dann sollte man diese Zahlen nicht fix sondern von vorne herein flexibel machen. Indem man diese z.B. automatisch an die Geldentwertung hängt.

Sonst hat man das Problem wahrscheinlich nur zu schnell wieder. Die “offizielle” Inflation erscheint harmlos zu sein, aber das Geld verliert mehr als rasant den Wert. Das kann mit vielen Beispielen trivial belegt werden. Und schwuppdiwupp muss man die Steuersystematik wieder ändern, weil ganz plötzlich dann auch die “Normalverdiener” in eine nicht mehr zumutbare Steuersituation hinein gerutscht sind.

RMD

Roland Dürre
Dienstag, der 23. April 2013

Verrückte Welt

Aldi kündigt in seinem Prospekt für Donnerstag, den 25 April da so ein Multimedia-Notebook für 459,- € an, das ich zwar nicht geschenkt haben möchte, das aber ganz toll und günstig sein soll. In diesem Flyer wird auch erklärt, dass “Medion® Windows 8 empfiehlt”, weil es so “schön, schnell und flüssig” wäre. Da steht dann auch der Hinweis “Windows 8 mit Windows® Experience Oberfläche”. Da ist sie wieder, die alte Wintel-Verbindung von Microsoft® und Intel®.

Und bei Aldi werden Sie sich wieder wundern, wie viele davon in den Regalen stehen bleiben werden. Auf der Rückseite des Flyers lese ich, dass die 1.000 Gigabyte Festplatte jetzt 69,99 € kostet. Vor einem Jahrzehnt war das kaum vorstellbar. Die Hardware scheint sich immer noch im Rekordtempo zu entwickeln.

Ansonsten geht es in der IT-Welt drunter und drüber. Microsoft versucht wieder zu punkten. Apple kocht sein eigenes Süppchen und Google verlässt die HTML-Gemeinschaft. Was Amazon so treibt, weiß man eh nicht so genau. IBM und HP scheinen zuzuschauen, wie die “Großen” sich bekämpfen. Dell unternimmt einen neuen Anlauf und Fujitsu aus Japan gibt es auch noch.

Das alles spielt aber eh keine Rolle, weil die Zukunft der IT-Technologie ja eh den Asiaten gehören wird und da schon seit einiger Zeit ganz neue Namen die technologischen Weichen stellen und die Märkte erobern.

Aus den Kreisen der mächtigen CIOs höre ich, dass Java nicht mehr salonfähig ist – wohl wegen dem Erwerb von Sun durch Oracle. Andere Auguren berichten mir, dass c# (c sharp) wahrscheinlich auch nicht die Sprache der Zukunft wäre. Ich weiß nicht mehr weiter und stelle die Frage, in welcher Sprache wir denn in fünf Jahren programmieren werden.

Die Pragmatiker zucken mit den Schultern und verweisen auf Phyton als eine in USA beliebte Alternative zum programmieren. Das kann ich mir nicht so ganz vorstellen. Die Akademica erklärt mir, dass man es leider in den letzten zwei Jahrzehnten verabsäumt hätte, Programmiersprachen weiter zu erforschen und zu entwickeln. Außerdem hätte man ja auf die Mozilla-Foundation gesetzt, aber die sei wohl zu schwach.

So höre ich die IT-Analysten reden. Weiß zwar nicht, wie viel die von der Sache verstehen, da ich ja die aktuelle Entwicklung auch nicht mehr verstehe. IT ist irgendwie komplex und unüberschaubar geworden – und hatte (und hat) eine rasend schnelle Entwicklung, die auch mich förmlich überrollt hat.

Doch erinnere ich mich an eine Zeit gab, da schien Unix zu konvergieren (X-OPEN). Das war eine gute Sache – auch wenn es letztendlich dann auch nicht funktioniert hat. Ich da habe ich gerne mit “c” programmiert und fand das die beste Sprache meines Programmierlebens. Zugegebener Weise eine Sprache mit einer gewissen Unschärfe – aber es war sehr schön mit ihr zu entwickeln. Und es kamen effiziente Systeme und Lösungen heraus.

Da alles so komplex ist, verdränge ich das alles. Und freue mich auf meinen kleinen Nexus mit Ubuntu. Vielleicht bekomme ich ihn ja schon morgen. Gekostet hat das 250 € inklusive Mehrwertsteuer. Für die Zutaten wahrscheinlich auch viel zu teuer – wie mein Airbook. Das ist am 23. 11. 2010 registriert worden und somit schon bald drei Jahre alt. Zwar rennt es immer noch wie eine eins, aber irgendwie komme ich immer mehr aufs Tablett. Und der Mischling Ubuntu/Nexus könnte dann das Airbook in meinem kreativen Alltag ablösen …

Schau mer mal …

RMD

Roland Dürre
Samstag, der 20. April 2013

Verbotenes Tun ist ganz normal?

In den “sozialen” und “nicht sozialen” Medien nehme ich heute einen “Hoeneß-Hype” wahr. Das verstehe ich zwar, aber es entsetzt mich. Jetzt wird der Uli Hoeneß an den Pranger gestellt – und das ist unfair.

Ich gehe mal davon aus, dass die große Mehrheit der Menschen mit aussergewöhnlichen Vermögenswerten einen Teil ihres Geldes “schwarz” angelegt hat, obwohl es verboten war und ist. Aber viele, wahrscheinlich alle Menschen machen laufend Dinge, die verboten sind. Der, auf den dies nicht zutrifft, möge sich bei mir melden. Denn er  ist ein Heiliger. Wer es aber leugnet, ist ein Lüger oder Heuchler.

Gerade mit Geld wird es schwierig. Menschen prostituieren sich dafür – oft im wahrsten Sinne des Wortes. Und finden ihre Käufer. Und zwar viele. Dies alles findet täglich und ganz normal statt, auch wenn es verboten ist.

Wie viele Menschen haben in der Jugend einen Diebstahl begangen, obwohl das verboten ist. Und all das ist normal und menschlich. Genauso wie dass Frauen abtreiben, auch wenn es verboten oder moralisch verurteilt wird.

Die Gesellschaft wie jeder von uns hat aber nicht das Recht, immer gleich die moralische Keule schwingen. Weil es alles so normal und menschlich ist. Derjenige werfe den ersten Stein, der frei von Schuld ist.

Reiche Menschen versuchen halt, den komplizierten Steuergesetzen zu entgehen. Und die Grenze zwischen legal und illegal verschwimmt leicht in subjektiver Bewertung. Und verschiebt sich laufend, oft unmerklich und scheibchenweise. Plötzlich sind Dinge  ”kriminell”, die früher vielleicht “Kavaliersdelikte” waren. Zum Beispiel zu Zeiten unseres seligen Ministerpräsidenten Franz-Josef waren Dinge ganz normal, bei denem einem heute die Haare zu Berge stehen.

Und jetzt haben wir plötzlich eine “neue Steuermoral”. Wahrscheinlich auf nicht so ehrenwerten Motiven begründet. Und das was früher normal war, ist plötzlich Pfui. Obwohl wir es immer gewusst haben, dass es so ist, und die Leute, die es gemacht haben, eher in auf bayrisch als “Des is a Hund” geachtet wurden.

Das ist doch genau die bürgerliche Scheinheiligkeit und Verlogenheit, die immer noch auf unserer Gesellschaft lastet (und wahrscheinlich immer lasten wird). Ich hoffe, dass wir nicht zu viele solche “neue Moralismen” bekommen.

Warum die Dinge nicht sachlich und nüchtern korrigieren, ohne die Betroffenen zu verurteilen und gar noch nach Rache zu schreien!? Also nicht Menschen moralisch runtermachen, sondern einfach die Missstände reparieren. Nicht bestrafen sondern kassieren. Und daran denken, dass es keine Gerechtigkeit gibt.

Eine konsequente öffentliche Transparenz aller Vorgänge würde vieles von dem, was heute passiert nicht zu lassen. Diese sollten wir fordern und durchsetzen, wenn wir solche Dinge “verbessern” wollen.

Zurück zum “Fall” Hoeneß. Da hätte ich noch einen Wunsch. Schön wäre es, wenn unser Gemeinwesen das viele Geld, das es jetzt wohl vom Uli im nach hinein kassiert, für etwas Sinnvolles ausgeben würde. Und da habe ich wieder meine Zweifel.

RMD

Ubuntu & Android im Business Einsatz

Das ist das Thema des nächsten Vortrag in unserer Reihe
“Craftsmanship – Technik von InformatikerInnen für InformatikerInnen” (auch Bier&Informatik genannt).

Alexander Jachmann wird am 16. Mai 2013 bei uns in der IF-Akademie in Unterhaching dazu sprechen.

Es geht um einen
Praxis-Test – Was können die Windows Alternativen wirklich?
Features, Probleme und Lösungen im Überblick.

Alexander Jachmann ist als System Engineer bei der IF-Tech AG tätig und betreut dort Virtualisierungs- und Cloud-Projekte. Privat engagiert er sich im Open Source Bereich genau bei den Themen, über die er sprechen wird.

Alexander wird mit Ubuntu & Android zwei Betriebssysteme vorstellen, die sich zurzeit größter Beliebtheit erfreuen.

Die Linux Distribution Ubuntu platziert sich aktuell auf allen gängigen Plattformen wie Desktop, Notebook, Server oder aber auch Smartphone, Tablet und TV Geräte.
Googles Android ist “das“ Betriebssystem für den Smartphone und Tablet Markt.

Inwieweit diese beiden Betriebssysteme auch für den Business Einsatz geeignet sind, wird in dem Vortag diskutiert und auch demonstriert.

Der Fokus des Vortrags wird auf den Anforderungen eines Unternehmens an ein Betriebssystem liegen. Dabei dreht es sich um Fragen wie “Was kann Ubuntu/Android” und “Wo muss ich als Admin nachhelfen?“ oder “Was brauche ich um Ubuntu/Android im Büro einzusetzen und was ist zu beachten?“

Da wird es auch einiges zum Anschauen geben. In einer Live Demo zeigt Alexander Interessantes und Neues zum praktischen Einsatz von Ubuntu/Android in Unternehmen.

Wie immer wird es ein kurzer und knackiger Vortrag werden, maximal 30 Minuten lang. Dann gehört die Bühne den Zuhörern und sie dürfen den Referenten mit Fragen löchern.

Und natürlich gibt es im Anschluss an Vortrag und Diskussion wieder eine “Happy Hour” mit Bier&Leberkäs. Parallel zur Party wird unser Mr. IF-Lab Dr. Frank Schütz anbieten, die gehörten Dinge “live” auszuprobieren und ein wenig herum zu hacken. Da wird auch ein Nexus mit der Tablet-Version von Ubuntu dabei sein.

RMD

In unserer Vortragsreihe

“IF-Technologie – von InformatikerInnen für InformatikerInnen”
(auch als Bier&Informatik bekannt)

hat Johannes Schmidt am 21. März 2013 einen Vortrag gehalten:
Bewegt euch!

Wie Videospiele und Bewegungssteuerungen uns wieder vom Sofa locken?

Diesen sehr schönen und interessanten Vortrag haben wir aufgenommen und zwei Videos daraus gemacht. Hier sind sie – sehr sehenswert!

Im ersten Teil des Vortrags berichtet uns Johannes Schmidt die geschichtliche Entwicklung der Bewegungssteuerung.

Was unterscheidet Sony EyeToy und Nitendo Wii von Microsoft Kinect?

Der zweite Teil zeigt, wie einfach mittlerweile die Programmierung dieses technisch so anspruchsvollen Themas ist.

Mit Live-Programierung!

Der nächste Vortrag in Bier&Informatik findet am 16. Mai 2013 wieder bei uns in Unterhaching statt.

Es geht um:

“Ubuntu & Android im Business Einsatz
Der Praxis-Test – Was können die Windows Alternativen wirklich? Features, Probleme und Lösungen im Überblick.

Alexander Jachmann (IF-Tech AG) wird uns an diesem Donnerstag über den aktuellen Stand berichten. Und natürlich gibt es im Anschluss wieder Bier&Leberkäs.