Roland DürreMittwoch, der 10. März 2010
Der Beruf des Professors entspricht dem eines Zehnkämpfers …
Frau Professor Dr. Möslein hat in Ihrem Vortrag zum Thema Open Innovation im IF-Forum bei uns in Unterhaching auf ein Papier von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Mertens hingewiesen. In diesem Artikel wird der Beruf eines Hochschullehrers mit den Herausforderungen eines Zehnkämpfers verglichen.
Diesen Artikel hat sie uns zugeschickt und wir dürfen ihn veröffentlichen. Es ist ein sehr lesenswerter Beitrag. Deshalb gibt es ihn hier zum “download”, lesen und drucken.
Der Zehnkampf des Hochschullehrers (7) – Setzen wir falsche Anreize?
Finde, dass Manager oder Unternehmer auch so eine Art Zehnkämpfer sind.
RMD
Detlev SixSonntag, der 7. März 2010
Mangelnde Kreativität ist eine Frage der Faulheit.
Die Idee der Originalität ist tot. Spätestens seit den deutschen Romantikern.
Selbst aussergewöhnliche Leistungen des menschlichen Geistes lassen sich
immer auf Vorgänger beziehen. Was sie nicht schlechter macht, aber eben
nicht originär im Sinne der Genie-Metapher.
Jederzeit möglich sind aber neuartige Ideen und Lösungen. Und die sind einzig
und allein eine Funktion der Zeit und der Anstrengung. Begabung: Nebensache.
Roland DürreMittwoch, der 3. März 2010
“Kinder, geht ins Ausland!”
Nach dem Abitur ist ein längerer Aufenthalt im Ausland ein Muss. Am besten wäre es, ein Semester im Austausch zu studieren. Nur dann wäre man den Anforderungen als Manager oder Unternehmer in einer globalisierten Welt gewachsen.
Diese und ähnliche Empfehlungen höre ich bei Veranstaltungen von “erfahrenen Managern” für junge Menschen. Mir sind sie ein wenig zu einseitig. Bei einem Aufenthalt im Ausland für junge Menschen geht es nicht darum, dass sie bessere Manager werden. Vielmehr sollen sie dabei Lebenserfahrung sammeln und ein wenig weiser werden. Das schadet natürlich auch dem späteren Manager nicht..
Roland DürreDienstag, der 2. März 2010
IF-Forum, Dienstag 2. März, Frau Professor Dr. Möslein: OPEN-INNOVATION
Jetzt ist es soweit!
Wir übertragen live ins Internet!
Und es sind noch einige wenige Plätze frei!
„Offene Welten“, das ist das Thema des IF-Forum des Jahres 2010. Deshalb haben wir als Überschrift und „Tag“ OPEN2010 gewählt. Geplant sind drei Vorträge von Frauen, die sich bestens in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft auskennen.
Als unseren ersten Gast in 2010 dürfen wir Frau Professor Dr. Kathrin M. Möslein am Dienstag, den 02. März 2010 in den Geschäftsräumen der InterFace AG in Unterhaching begrüßen.
Sie startet mit dem Thema:
Open Innovation – Auf dem Weg zur Mitmach-Wissenschaft!
Open Innovation bezeichnet Innovationsprozesse, die nicht an den Grenzen von Unternehmen oder deren Innovationsabteilungen enden, sondern Akteure unabhängig von deren institutioneller Zugehörigkeit als Ideengeber, Konzeptentwickler oder auch Innovationsumsetzer in die Gestaltung von Innovationen einbinden.
Jens-Christian LangMittwoch, der 3. Februar 2010
Der Moment der Wahrheit
Wissen Sie, was das Gemeine an Kunden ist?
Kunden bemessen ihre Zufriedenheit mit der Dienstleistung eines Unternehmens niemals fair.
Ein Kunde, der drei schlechte und fünf gute Erfahrungen mit dem Service in ihrem Hause gemacht hat, wird sich nicht (mathematisch korrekt) die Frage stellen: „Ahh.. drei schlechte und fünf gute – also bin ich dem Unternehmen gegenüber positiv eingestellt – die kann ich ja empfehlen, oder?“.
Wahrscheinlich wird sich der Kunde in einer etwas anderen Form erinnern:
Roland DürreMontag, der 1. Februar 2010
Unternehmertagebuch – #40 “Ein guter Workshop” oder “Sind wir unser Geld wert?”
Letzte Woche war ich unterwegs in Sachen Weiterbildung bei RISE. Das Thema des Workshops in Zürich war:
Exploring Executive Value Creation and How It Can Be Learned
Es ging um die Fragen wie:
Welchen Beitrag kann ein “CEO” zum Erfolg des Unternehmens leisten.
oder
Was ist der Wertbeitrag des Managements an der Spitze des Unternehmens.
Diese Frage beschäftigt mich zentral seit vielen Jahren. Natürlich habe ich den Anspruch, für mein Unternehmen einen guten Job zu machen. Wie kann ich das aber bewerten? Kann ich meine Leistung messen?
Hier ein kurzer Bericht:
Markus SeidtDienstag, der 15. Dezember 2009
Notizen aus Vietnam #3 – Regen der Vernichtung
Von Januar 1965 bis April 1970 ging über Vietnam ein Regen der Vernichtung nieder. Man spricht von ca. 45 Millionen Liter des Herbizids Agent Orange, die zur Entlaubung eingesetzt wurden. Sie enthielten etwa 300 kg Tetrachlordibenzodioxin (zum Vergleich: beim Sevesounglück waren es ca. 1,5 kg des Dioxins).
Francis Van Hoi schilderte es so: “Wenige Hundert Meter hinter unserem Haus begann dichter Regenwald in dem wir als Kinder oft spielten. Eines Morgens hatten die Bäume plötzlich alle Blätter verloren. Wir gingen tiefer in den (ehemaligen) Wald als je zuvor, holten Holz für das Feuer und Fische aus bisher unentdeckten Wasserstellen. Wir waren froh, einmal wieder genug Brennmaterial und Nahrung zu finden …”
Heute kämpfen in Vietnam über 1 Million behinderte Kinder und Jugendliche mit den Folgen des Giftes.
Markus SeidtDienstag, der 1. Dezember 2009
Notizen aus Vietnam #1 – Ventilatoren oder wie der Geschmack der Wohlhabenden Bildungsprojekte finanzieren hilft
1995 gründete Francis Van Hoi ein Berufsbildungszentrum in Ba Thong, Hoc Mon, in der Nähe von Saigon. Angegliedert an eine Mission der Salesianer Don Boscos – bei denen er vor gut 40 Jahren zu Schule ging – erhalten dort pro Semester zunächst 10, mittlerweile 20 bis 30 Straßenkinder eine Ausbildung in einfachen handwerklichen Berufen. 2 bis 6 Monate, die die Jugendlichen soweit bringen sollen, zuhause den eigenen Lebensunterhalt finanzieren zu können. Unterkunft, Essen und Ausbildung kosten auch in Vietnam und trotz der Unterstützung der Salesianer Geld.
Roland DürreDonnerstag, der 6. August 2009
Das Spiel des Lebens, Gesellschaftsspiele, das königliche Spiel, die Bildung …
Gesellschaftsspiele sind “in”. Dauernd gibt es neue, und jedes Jahr ein Spiel des Jahres.
Wie ich ein Kind war, da haben wir “Mensch ärgere Dich nicht”, “Mühle”, “Dame”, Halma und Schach gespielt. Dann gab es noch ganz blöde Würfelspiele (Auto- oder Pferderennen), die sehr schöne Figuren hatten, aber so langweilig waren, dass wir sie immer nur ein einziges Mal gespielt haben.
Und es gab die Klassiker wie Monopoly, später Risiko oder Clue. Sehr emotionale Spiele, Ausdauer und Sitzfleisch verlangend, ab und zu auch kombinatorische Fähigkeiten erfordernd.
Und dann kam die große Inflation der vielen Unterhaltungsspiele. Und ich bin ausgestiegen und weigerte mich, die neuen Spiele zu spielen.
Willi StreitSamstag, der 6. Juni 2009
Powerpoint Freuden!
Jeder Staatsanwalt freut sich, dass er es nicht immer nur mit Verbrechen und anderen Straftaten zu tun hat. Und so geht es dem Kommunikationsberater mit Powerpoint. Die verbrecherische Umsetzung der guten Idee, Präsentationen grafisch aufzuwerten, schmerzt. Begeisterung kommt jedoch auf, wenn es dem Coach gelingt, das Team auf neue, kreative und vor allem erfolgreiche Pfade zu setzen. mehr »






