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	<title>IF-Blog &#187; Ausbildung</title>
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	<description>Roland Duerre &#38; Freunde</description>
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		<title>Sparen dank China</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 08:10:13 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/k7_Beijing_1.JPG" rel="lightbox[18770]"><img class="alignleft size-medium wp-image-10728" title="k7_Beijing_1" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/k7_Beijing_1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><strong>Sechs</strong> Millionen Absolventen spucken Chinas Hochschulen zurzeit jährlich aus, davon haben die meisten einen Abschluss in einem naturwissenschaftlichen Fach.</p>
<p>Gebraucht werden in China davon nur <strong>drei</strong> Millionen, dies trotz des großen Booms. Der Rest findet keinen &#8220;adäquaten&#8221; Job.</p>
<p>Was machen dann jedes Jahr die anderen drei Millionen? Taxi Fahren oder Chauffeur werden? Oder bei MacDonalds an der Theke stehen und Hamburger verkaufen?</p>
<p>Klingt nicht gut.</p>
<p><span id="more-18770"></span></p>
<p>In Deutschland bestanden im Wintersemester 2006/07 und im Sommersemester 2007  rund 239 900 Studenten an den staatlichen Hochschulen ihre Abschlussprüfungen. Angeblich sind das viel zu wenig für den Bedarf unserer Volkswirtschaft, besonders weil der Anteil an Ingenieuren und Informatikern bei den Universitätsabsolventen recht niedrig sein soll.</p>
<p><strong>Die Lösung ist doch ganz einfach:</strong></p>
<p>Wir nehmen von den 3 Millionen Chinesen, die dort keinen Job finden, die 10 % mit den besten Abschlüssen. Dann bekommen wir 300.000 Akademiker zusätzlich und das sollte reichen.</p>
<p><strong>Noch besser: </strong></p>
<p>Wir sparen unsere Universitäten ganz ein. Und nehmen an Stelle von 10 % dann 20 % der arbeitslosen Absolventen aus China. Würde doch den chinesischen Arbeitsmarkt gut entlasten. Wir würden viel einsparen und uns so den € weiter leisten können.</p>
<p>Dieser Vorschlag klingt absurd und ist natürlich nicht machbar. Aber es gibt da Parallelen. Die deutschen Unternehmenslenker haben in den letzten Jahrzehnten vergleichbar gehandelt, um ihren Shareholder Value zu maximieren.</p>
<p><strong>Noch absurder:</strong></p>
<p>Und wenn wir dann nochmal 10 % der arbeitslosen chinesischen Akademiker für unsere Altenpflege und ähnliches gewinnen könnten, dann müssen wir uns keine Angst mehr um die Zukunft machen. Und die Chinesen hätten nur noch 2,1 Millionen neue arbeitslose Akademiker pro Jahr. Die könnten sie ja an das restliche €pa (EUROLAND) verkaufen.</p>
<p>Und wir könnten uns das Kinder kriegen komplett schenken. Das würde die Sparmöglichkeiten im Bereich &#8220;Soziales und Gesundheit&#8221; noch einmal wesentlich erhöhen. Und die letzten Reserven bei den weiblichen Arbeitskräften mobilisieren.</p>
<p>Aber vielleicht sind die Zahlen, die man so liest, eh nur Blödsinn. Alles virtueller Quatsch fern von jeder Realität.</p>
<p>RMD</p>
<p>P.S.<br />
Das Bild ist wieder von Hans-Peter Kuhn (HPK), aufgenommen anlässlich  seiner <a title="Hans-Peters Reise nach Tibet" href="../hpk/zeitloses-reisen-fur-zeithaber-%E2%80%93-auf-schienen-nach-tibet-%E2%80%93-folge-17/">Reise</a> <em>auf Schienen nach China</em>.</p>


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		<title>Neuer Autor bei IF-Blog: Alfred Doll</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 12:18:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ganz herzlich begrüße ich Alfred Doll als neuen Autor bei IF-Blog!
Alfred Doll hat Informatik studiert und in unterschiedlichen Führungspositionen gewirkt. Wir verstehen uns recht gut, er ist wie ich Schüler von Rupert Lay.
Seit Jahren beschäftigt er sich mit werteorientiertem Management. Vor sieben Jahren hat er ein eigenes Beratungsinstitut dazu gegründet.
Alfred Doll kommt viel herum und [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ganz herzlich begrüße ich Alfred Doll als neuen Autor bei IF-Blog!</h3>
<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/ADoll2.jpg" rel="lightbox[17695]"><img class="alignleft size-full wp-image-17694" title="ADoll" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/ADoll2.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Alfred Doll hat Informatik studiert und in unterschiedlichen Führungspositionen gewirkt. Wir verstehen uns recht gut, er ist wie ich Schüler von <a title="Große Redner und ihre Geschichte" href="http://if-blog.de/rd/grose-redner-und-ihre-geschichten-6-rupert-lay/">Rupert Lay</a>.</p>
<p>Seit Jahren beschäftigt er sich mit werteorientiertem Management. Vor sieben Jahren hat er ein eigenes Beratungsinstitut dazu gegründet.</p>
<p>Alfred Doll kommt viel herum und vermittelt seine Erfahrung als Unternehmer und Vorstand in philosophieorientierten Kommunikations- und Führungsseminaren. Mit zahlreichen Führungskräfte ist er persönlich bekannt.</p>
<p>Er  hält auch öfters Reden und publiziert zu den Themen Nachhaltigkeit, Verantwortung, Führungsdialektik, Corporate Social Responsibility und werteorientiertes Management.</p>
<p>Einen ersten <a title="Der Zweck heiligt nicht jedes Mittel" href="http://if-blog.de/ad/der-zweck-heiligt-nicht-jedes-mittel/">Artikel</a> von ihm haben wir schon veröffentlicht. Ich freue mich auf weitere und eine gute Zusammenarbeit.</p>
<p>RMD</p>


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		<title>Große Redner und ihre Geschichten &#8211; #6 Rupert Lay</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 20:52:44 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-14938" title="RupertLay" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/RupertLay-182x300.jpg" alt="RupertLay" width="182" height="300" /><a title="Rupert Lay, Wirtschaftsethik" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rupert_Lay" target="_blank">Rupert  Lay</a> hat mich über viele Jahre meines Lebens begleitet. In meiner Wahrnehmung war er der wichtigste aller meiner Lehrer. Im Frühling 1983, so um die gleiche Zeit wie jetzt, hatte ich mein erstes Seminar bei ihm. Es war für mich eine ganz neue Lebenserfahrung, die Begegnung mit ihm sollte mein Leben ziemlich verändern.</p>
<p>In meinen jungen Jahren war ich skeptisch gegenüber Seminaren zur Persönlichkeitsbildung,  wie sie damals noch hießen. 1980 durfte ich als Mitarbeiter von Softlab ein gutes Seminar bei Herrn Uhlenbrock von TPM (Training  Psychologisches Management) erleben. Das hat mir meine Skepis genommen</p>
<p>1983 hatte ich ein Seminar bei Rupert Lay, der ein Jesuitenpater war und damals als <em>der</em> Nestor für &#8220;Ethik im Management&#8221; galt. Er wurde für uns von Peter Schnupp entdeckt, einem der Gründer von Softlab. Durch Zufall wurde für mich ein Seminarplatz bei Rupert Lay frei. Rupert war damals eine Berühmtheit. Seine Seminare waren sündhaft teuer und dennoch immer ausgebucht.</p>
<p>Das dreitägige Seminar fand in einem eher unfreundlichen Hotel nahe des Frankfurter Flughafens statt. Der Beginn war auf den frühen Nachmittag festgelegt. Da ich früh da war, setzte mich ein wenig vor das Hotel, genoss die warme Frühlingssonne, sah den Menschen beim Kommen und Gehen zu und war gespannt, was mich jetzt erwarten würde.</p>
<p><span id="more-446"></span></p>
<p>Vor dem Hotel fuhren ein paar auffällige Fahrzeuge der Luxusklasse vor. Alle mit Fahrern, die wichtig aussehenden Menschen die Tür öffneten und das Gepäck für ihren Fahrgast aus luden.</p>
<p>Dann war es soweit. Pünktlich um kurz vor zwei ging ich in den mit &#8220;Professor Lay&#8221; ausgeschilderten Konferenzraum. Wir waren sieben Teilnehmer. Die sechs Seminarkollegen, mit denen ich die nächsten zwei Tage verbringen sollte, waren die Herren aus den großen Limousinen. Sie hatten feinen Zwirn an, ich war eher so im IT-Freizeitlook der Software-Entwickler der damaligen Zeit.</p>
<p>Die Sache wurde mir jetzt doch ein wenig unheimlich. Und dann kam Rupert Lay. Zuerst erklärte er uns die Regeln des Seminars bei ihm. Er hatte eine enorme Autorität. Keines der gesprochenen Dinge dürfe den Raum verlassen. Telefonate waren während des dreitägigen Seminars unerwünscht, das Rauchen nur eingeschränkt erlaubt, der Genuss von Alkohol auch an den Abenden verboten. Absolute Pünktlichkeit war angesagt. Ein Verstoß gegen die Regeln würde zum sofortigen Rauswurf aus dem Seminar führen. Ich fühlte mich wie ein kleiner Schuljunge.</p>
<p>Rupert eröffnete das Seminar mit einer dialektischen Übung. Das Thema war <em>Freiheit</em>. Meine sechs Seminarkollegen waren schnell einer Meinung: <a title="Meine Definition von Freiheiten" href="http://if-blog.de/rd/meine-freiheiten-oder-was-ist-freiheit/">Freiheit</a> ist der größte Wert überhaupt. Nach einer kurzen Diskussion übertrafen sie sich gegenseitig in der Bereitschaft, ihr Leben sofort und ohne Widerspruch für die Freiheit hinzugeben.</p>
<p>Ich hatte keine Lust für die Freiheit und auch für sonst nichts zu sterben. Außerdem hatte ich in meiner Jugend zu viel Camus gelesen und war irgendwie der Meinung, dass man wahrscheinlich auch in Unfreiheit bei der richtigen inneren Größe noch personales Glück erleben könne. Mir wurde immer unwohler.</p>
<p>Dann kam die Wende. Rupert bat uns, das Wort Freiheit zu definieren. Und in der Tat kam nur Blödsinn aus den Mündern meiner Seminarkollegen (Dies zu erkennen, war ich schon damals in der Lage). Ich selbst wußte auch keine vernünftige Definition von Freiheit, hatte aber zu diesem Zeitpunkt es schon lange vorgezogen, zu schweigen. Irgendwie war mir das alles unheimlich.</p>
<p>Bis Rupert ziemlich drastisch formulierte, dass es äußerst dumm wäre, für etwas sterben zu wollen, von dem man gar nicht weiß, was es ist und das man auch nicht definieren kann. Und dass es schlimm wäre, wenn solche Menschen auch noch Verantwortung für andere Menschen hätten. Meine Seminarkollegen &#8211; wie sich später herausstellte,  alle Vorstände von wichtigen Unternehmen und  Verbänden &#8211; waren am Boden zerstört.</p>
<p>Und mir ging es wieder besser. Rupert sagte viele Dinge, die mir aus dem Herzen gesprochen waren. Endlich hatte ich jemand getroffen &#8211; und dazu auch noch einen so bedeutenden Menschen &#8211; der plötzlich meine ketzerhaften Gedanken einleuchtend formulierte.</p>
<p>Es war sensationell. Ich atmete auf  &#8211; ich war doch auf der richtigen Veranstaltung.</p>
<p>Vor wenigen Wochen -  nach 27 Jahren &#8211; war Rupert wieder bei uns. Jetzt schon über 80 Jahre alt. Und wie früher hat er wieder einen kurzen <a title="Der letzte Vortrag, den ich von Rupert gehört habe." href="http://if-blog.de/rd/14691/">Vortrag</a> gehalten. Und es war auch wie früher. Rupert gelang es, in schlichten Worten die Dinge auf den Punkt zu bringen.</p>
<p>Rupert hatte in seinem Wirken ein großes Ziel, dass ich ganz hoch schätze. Er wollte nie jemanden bekehren oder gar zum Guru werden. Vielmehr war es ihm sehr wichtig, dass jeder Mensch autonom sein eigenes verantwortetes Wertesystem findet und sich autonom auf seinen Lebensweg begibt.</p>
<p>Für mich war er nicht nur ein großer Lehrer und Redner, sondern auch mein wichtigster Mentor. Ich habe ihm viel zu verdanken, er hat viel zum (hoffentlichen) Gelingen meines Lebens beigetragen.</p>
<p>Danke, Rupert!</p>
<p>RMD</p>
<p>Weiter: Simon Grand   <a title="Augustinus - Henckel von Donnersmark" href="../rd/grose-redner-und-ihre-geschichten-4-henckel-von-donnersmarckthe-hall-of-fame-4-henckel-von-donnersmarck/">Zurück</a>:  Klaus-Jürgen Grün</p>


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		<title>Der Beruf des Professors entspricht dem eines Zehnkämpfers &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 15:22:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Frau Professor Dr. Möslein hat in ihrem Vortrag zum Thema Open Innovation im IF-Forum bei uns in Unterhaching auf ein Papier von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Mertens hingewiesen. In diesem Artikel wird der Beruf eines Hochschullehrers mit den Herausforderungen eines Zehnkämpfers verglichen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Frau Professor Dr. Möslein hat in ihrem <a title="Bericht vom Vortrag von Professor Dr. Möslein" href="http://if-blog.de/ee/vortrag-2-0-frau-prof-dr-kathrin-m-moslein-spricht-uber-open-innovation/">Vortrag</a> zum Thema Open Innovation im IF-Forum bei uns in Unterhaching auf ein Papier von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter <a href="Peter Mertens in Wikipedia">Mertens</a> hingewiesen. In diesem Artikel wird der Beruf eines Hochschullehrers mit den Herausforderungen eines Zehnkämpfers verglichen.</p>
<p>Diesen Artikel hat sie uns zugeschickt und wir dürfen ihn veröffentlichen. Es ist ein sehr lesenswerter Beitrag. Deshalb gibt es ihn hier zum &#8220;download&#8221;, lesen und drucken.</p>
<p><a class="downloadlink" href="http://if-blog.de/wp-content/plugins/download-monitor/download.php?id=75" title=" heruntergeladen 60 mal" >Der Zehnkampf des Hochschullehrers (60)</a> – Setzen wir falsche Anreize?</p>
<p> <img src='http://if-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Finde, dass Manager oder Unternehmer auch so eine Art Zehnkämpfer sind.</p>
<p>RMD</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mangelnde Kreativität ist eine Frage der Faulheit.</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 12:48:00 +0000</pubDate>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Idee der Originalität ist tot. Spätestens seit den deutschen Romantikern.<br />
Selbst aussergewöhnliche Leistungen des menschlichen Geistes lassen sich<br />
immer auf Vorgänger beziehen. Was sie nicht schlechter macht, aber eben<br />
nicht originär im Sinne der Genie-Metapher.</em></p>
<p>Jederzeit möglich sind aber neuartige Ideen und Lösungen. Und die sind einzig<br />
und allein eine Funktion der Zeit und der Anstrengung. Begabung: Nebensache.</p>
<p><span id="more-16372"></span></p>
<p>Wie es zu <em>Ideen und Kreativität</em> kommt, dazu gibt es eine schöne Anleitung:</p>
<p><em>Suche eine neue Verbindung von alten Elementen.</em></p>
<p>Und da fängt es schon an. Nehmen wir mein Lieblingsbeispiel, den effizienten<br />
Manager. Per Bestimmung ist er ein partieller Vollidiot. Da er verpflichtet ist,<br />
die &#8220;Dinge richtig zu machen&#8221;, konzentriert er sich auf die Dinge und pumpt<br />
sich sein Leben lang mit seiner Draisine auf einem schnurgeraden Gleis dem<br />
Horizont entgegen. Ein Gleis, das andere für ihn verlegt haben und das immer<br />
den kürzesten Weg verheißt, auch wenn er falsch ist.</p>
<p>Wenn ich neue Verbindungen von alten Elementen haben will, muss ich über<br />
den Tellerrand meiner Profession hinaussehen. Denn nur dort bekomme ich<br />
Anregungen für neue Verbindungen. Der effiziente Manager sagt, er hat<br />
keine Zeit dafür, sein Effizienzjob frißt ihn auf. Er will keine Zeit haben, denn<br />
es ist so bequem, keine Idee haben zu müssen. Einmal in der Hängematte<br />
der geistigen Gewißheit, schon ist das Leben ohne großen Denkaufwand vorbei.</p>
<p>Das deutsche Internet kann nicht besser sein als die deutsche Arbeitswelt.<br />
Roland hat in Twitter einen Hinweis auf einen FAZ-Artikel veröffentlicht, den<br />
er so überschrieben hat: <em>Im Internet sind wir die Chinesen.</em> Das Entlarvende<br />
in diesem Artikel sind die Kommentare, die eine dreiste Copycat-Mentalität<br />
vertreten. Tenor: Abwarten, ob das, was die Amerikaner entwickeln, Erfolg<br />
hat, Geld von VC&#8217; s eintreiben, nachmachen.</p>
<p>Ein effizienter Standpunkt.</p>
<p>Die Copycat-Mentalität der deutschen Internet-Gemeinde hat die<br />
Genie-Metapher der deutschen Romantiker gründlich abgeschüttelt.</p>
<p>Wer hätte gedacht, dass die pragmatischen Amerikaner einmal die<br />
deutschen Romantiker werden wollen.</p>
<p>SIX</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Kinder, geht ins Ausland!&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 22:43:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmertum]]></category>
		<category><![CDATA[Auslandsaufenthalt]]></category>
		<category><![CDATA[Boche]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenserfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Weisheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Abitur ist ein längerer Aufenthalt im Ausland ein Muss. Am besten wäre es, ein Semester im Austausch zu studieren. Nur dann wäre man den Anforderungen als Manager  oder Unternehmer in einer globalisierten Welt gewachsen.
Diese und ähnliche Empfehlungen höre ich bei Veranstaltungen von &#8220;erfahrenen Managern&#8221; für junge Menschen. Mir sind sie ein wenig [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nach dem Abitur ist ein längerer Aufenthalt im Ausland ein Muss. Am besten wäre es, ein Semester im Austausch zu studieren. Nur dann wäre man den Anforderungen als Manager </em><em> oder Unternehmer </em><em>in einer globalisierten Welt gewachsen.</em></p>
<p>Diese und ähnliche Empfehlungen höre ich bei Veranstaltungen von &#8220;erfahrenen Managern&#8221; für junge Menschen. Mir sind sie ein wenig zu einseitig. Bei einem Aufenthalt im Ausland für junge Menschen geht es nicht darum, dass sie bessere Manager werden. Vielmehr sollen sie dabei Lebenserfahrung sammeln und ein wenig weiser werden. Das schadet natürlich auch dem späteren Manager nicht..</p>
<p><span id="more-14719"></span></p>
<p>Ich finde es toll, wenn man früh und oft als Mensch ins Ausland darf. Gerne auch mal für einen längeren Lebensabschnitt. Man sollte dann möglichst &#8220;richtig&#8221; in das Leben und die Kultur des anderen Landes &#8220;eintauchen&#8221;.</p>
<p>Eine reine Ghetto-Situation, wie sie im beruflichen Umwelt bei Auslandsaufenthalten nur zu oft vorkommt oder auch beim Kurzurlaub in den Robinson Clubs dieser Welt, ist da ein wenig unter optimal. Auch, wenn sie ein paar Monate dauert.</p>
<p>Ich selbst hatte das Glück, schon ziemlich jung dank eines &#8220;Austauschprogramms für Eisenbahnkinder&#8221; für einen längeren Zeitraum in einer französischen Familie leben zu dürfen. Viel Neues &#8211; Schönes und nicht so Schönes &#8211; hat mich dort erwartet. Und ich habe Frankreich und seine Menschen kennen und schätzen gelernt.</p>
<p>Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen mich als Deutschen gar nicht mochten. Ab und zu war ich doch der böse &#8220;Boche&#8221;, denn der 2. Weltkrieg war damals noch keine 20 Jahre her und die Wunden des Krieges noch nicht vernarbt.</p>
<p>Das wichtigste, was ich damals gelernt habe, war die mir entgegengebrachte Toleranz zu schätzen und selbst ein wenig toleranter zu werden. Ich habe verstanden, dass Menschen anderer Nationen und Kulturen anders sind, anders denken und auch handeln. Und dass es ganz verschiedene &#8220;Sozialitäten&#8221; gibt.</p>
<p>Das  singuläre Eintauchen in ein fremdes Land bei fremden Menschen ist das wahre Lernen von Multikultur. Es hat nichts zu tun mit der im Jetset-Zeitalter von smarten &#8220;young executives&#8221; lässig zur Schau gestellten &#8220;globalen Dorf&#8221;-Souveranität.</p>
<p>RMD</p>
<p>P.S.<br />
Ich bin auch heute noch gerne &#8211; mittlerweile vorzugsweise mit dem Fahrrad &#8211; in fremden Ländern unterwegs. Und erlebe so den ganz nahen Kontakt mit radikal anderen Kulturen und Menschen, die oft so grundsätzlich andere Probleme haben.</p>


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		<title>IF-Forum, Dienstag 2. März, Frau Professor Dr. Möslein: OPEN-INNOVATION</title>
		<link>http://if-blog.de/rd/if-forum-dienstag-2-marz-frau-professor-dr-moslein-open-innovation/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 23:11:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kathrin Möslein]]></category>
		<category><![CDATA[Open Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[OPEN2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt ist es soweit!
Wir übertragen live ins Internet!
Und es sind noch einige wenige Plätze frei!
„Offene Welten“, das ist das Thema des IF-Forum des Jahres 2010. Deshalb haben wir als Überschrift und „Tag“ OPEN2010 gewählt. Geplant sind drei Vorträge von Frauen, die sich bestens in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft auskennen.
Als unseren ersten Gast in 2010 dürfen [...]


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<li><a href='http://if-blog.de/rd/der-beruf-des-professors-entspricht-dem-eines-zehnkampfers/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der Beruf des Professors entspricht dem eines Zehnkämpfers &#8230;'>Der Beruf des Professors entspricht dem eines Zehnkämpfers &#8230;</a></li>
<li><a href='http://if-blog.de/ee/vortrag-2-0-frau-prof-dr-kathrin-m-moslein-spricht-uber-open-innovation/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Vortrag 2.0: Frau Prof. Dr. Kathrin M. Möslein spricht über Open Innovation'>Vortrag 2.0: Frau Prof. Dr. Kathrin M. Möslein spricht über Open Innovation</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Jetzt ist es soweit!</h1>
<h2>Wir übertragen <a title="Wie man IF-Forum im Netz anschauen kann!" href="http://if-blog.de/nw/if-forum-live-im-netz-2-marz-2010-open2010/">live</a> ins Internet!</h2>
<h2>Und es sind noch einige wenige Plätze frei!</h2>
<p>„<strong>Offene Welten</strong>“, das ist das Thema des IF-Forum des Jahres <strong>2010</strong>. Deshalb haben wir als Überschrift und „Tag“ OPEN2010 gewählt. Geplant sind drei Vorträge von Frauen, die sich bestens in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft auskennen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-15302" title="moeslein" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/02/moeslein.jpg" alt="moeslein" width="100" height="150" />Als unseren ersten Gast in 2010 dürfen wir Frau Professor Dr. <a title="Frau Professor Möslein auf Website der FAU" href="http://www.wi1.uni-erlangen.de/team-network/team/prof-kathrin-moeslein.html" target="_blank">Kathrin M. Möslein</a> am Dienstag, den 02. März 2010 in den Geschäftsräumen der InterFace AG in Unterhaching begrüßen.</p>
<p>Sie startet mit dem Thema:</p>
<p><strong>Open Innovation – Auf dem Weg zur Mitmach-Wissenschaft!</strong></p>
<p>Open Innovation bezeichnet Innovationsprozesse, die nicht an den Grenzen von Unternehmen oder deren Innovationsabteilungen enden, sondern Akteure unabhängig von deren institutioneller Zugehörigkeit als Ideengeber, Konzeptentwickler oder auch Innovationsumsetzer in die Gestaltung von Innovationen einbinden.</p>
<p><span id="more-15301"></span></p>
<p>Der Vortrag skizziert zunächst Grundlagen und aktuelle Spielarten der Open Innovation. Doch was bedeutet die aktuelle Entwicklung für Universitäten und ihre Rolle in der Gesellschaft? Ist die Academia Treiber oder Getriebener der Entwicklung? Und wohin geht die Reise?</p>
<p>Der Vortrag lädt ein zu Diskussion und Reflektion, vor allem aber zum Mitwirken in der Welt der Mitmach-Wissenschaft!</p>
<p>Prof. Dr. Kathrin M. Möslein ist Inhaberin des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere industrielle Informationssysteme (Wirtschaftsinformatik I) an der <a title="WI1 an der FAU" href="http://www.wi1.uni-erlangen.de/team-network" target="_blank">Universität Erlangen-Nürnberg</a> und Mitglied im Direktorium des „Center for Leading Innovation &amp; Cooperation (CLIC)“ an der <a title="Welcome to HHL - Leipzig Graduate School of Management" href="http://www.hhl.de/">Handelshochschule Leipzig</a>.</p>
<p>Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der strategischen Innovation, Kooperation und Führung sowie ihrer IT-Unterstützung im Unternehmen. Lehrveranstaltungen behandeln Fragen der interaktiven Wertschöpfung, des Innovationsdesigns sowie der Entwicklung und Umsetzung von Innovationsstrategien und Führungssystemen.</p>
<p>Wir freuen uns auf ein gelungenes IF-Forum mit unseren Gästen und Freunden aus Wirtschaft, Forschung, Politik und Technik.</p>
<p>Die Gäste zu diesem Abend sind persönlich geladen. An Interessierte vergeben wir freie Plätze, Anfragen richten Sie bitte an unser <a href="mailto:claudia.toth@interface-ag.de">Organisationsteam</a>.</p>
<p>RMD</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Der Moment der Wahrheit</title>
		<link>http://if-blog.de/jcl/der-moment-der-wahrheit/</link>
		<comments>http://if-blog.de/jcl/der-moment-der-wahrheit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 13:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens-Christian Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Bube Dame Kunde Ass]]></category>
		<category><![CDATA[IF-Training]]></category>
		<category><![CDATA[Jens-Christian Lang]]></category>
		<category><![CDATA[key note]]></category>
		<category><![CDATA[moment der wahrheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schulung]]></category>
		<category><![CDATA[Seminar]]></category>
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		<category><![CDATA[training]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Wissen Sie, was das Gemeine an Kunden ist? Kunden bemessen ihre Zufriedenheit mit der Dienstleistung eines Unternehmens niemals fair.


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<li><a href='http://if-blog.de/gruensix/radiophilosophie-13-historischer-moment-sondersendung-zum-einjahrigen-bestehen-des-if-blogs/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Sondersendung: Radiophilosophie #013 &#8211; HISTORISCHER MOMENT.'>Sondersendung: Radiophilosophie #013 &#8211; HISTORISCHER MOMENT.</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissen Sie, was das Gemeine an Kunden ist?</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-15323" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/02/casual_jang_xing-213x300.jpg" alt="casual_jang_xing" width="134" height="189" />Kunden bemessen ihre Zufriedenheit mit der Dienstleistung eines Unternehmens niemals fair.</p>
<p>Ein Kunde, der drei schlechte und fünf gute Erfahrungen mit dem Service in ihrem Hause gemacht hat, wird sich nicht (mathematisch korrekt) die Frage stellen: „Ahh.. drei schlechte und fünf gute – also bin ich dem Unternehmen gegenüber positiv eingestellt – die kann ich ja empfehlen, oder?“.</p>
<p>Wahrscheinlich wird sich der Kunde in einer etwas anderen Form erinnern:</p>
<p><span id="more-15318"></span></p>
<p>„Eigentlich sind die ja meistens ganz gut – aber letztens, als ich mit diesem selbstgefälligen, aufgeblasenen Typen in der Hotline telefoniert habe – der hat mich ja nicht mal ernst genommen… Wenn das jetzt die Art ist, wie die ihre Kunden behandeln, dann können die ihre Geschäfte in Zukunft ohne mich machen!!“</p>
<p>Welches Weltbild glauben Sie, wird der Kunde im Gespräch mit seinen Bekannten, Kollegen und Freunden wiedergeben? Welcher Eindruck bleibt beim Kunden haften? Der „sehr positive, Jahre zurückliegende Vertragsabschluss mit dem zuvorkommenden Berater“ (sind die nicht immer zuvorkommend und freundlich, wenn es um Abschlüsse geht?) oder der unmotivierte, wenig begeisterte und geradezu unfähige Mitarbeiter, der ca. zwei Jahre später ein Problem des Kunden behandeln soll, für das er leider „nicht zuständig“ ist?</p>
<p>Aufgemerkt: Kunden werden ihr Unternehmen ausschließlich anhand der zu letzt gemachten Erfahrungen beurteilen. Und: Kunden geben keinen Kredit.</p>
<p>Aber wie schaffen wir es, unseren Kunden ein ständiges, aufrichtiges Abbild unserer perfekten Dienstleistung zu bieten?</p>
<p>Wertschätzung, Interesse und Spontaneität – dieses Leitbild muss in den Köpfen und Herzen unserer Servicekräfte verankert sein. Denn unsere Mitarbeiter sind diejenigen, mit denen der Kunde seine Service-Wahrnehmung kalibrieren wird.</p>
<p>Nach Murphys Gesetz gilt: „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“ – oder alltagstauglich und weit weniger charmant ausgedrückt: „Shit happens!“.</p>
<p>Wir können also davon ausgehen, dass selbst der zufriedenste Kunde sich früher oder später mit einem Problem an unsere Mitarbeiter wenden wird – diesen Zeitpunkt nennen wir „Den Moment der Wahrheit“. Denn zu diesem Zeitpunkt wird der Kunde seine Wahrnehmung unserer Dienstleistung, unserer Verbindlichkeit, Freundlichkeit und unsere Fähigkeit ihn als Kunden tatsächlich wertschätzend zu behandeln NEU ausrichten. Und nicht nur das. Es geht um die Wahrnehmung der Wertigkeit des gesamten Unternehmens.</p>
<p>Wie gesagt: Kunden geben keinen Kredit.</p>
<p>Sollten wir nicht dafür sorgen, dass unsere Kunden mit der zufriedenen Gewissheit auf unsere Geschäftsbeziehung blicken: „Klar kann mal was schiefgehen – aber wenn bei denen etwas schiefgeht, dann setzen die Himmel und Hölle in Bewegung, um den Fehler wieder auszubügeln.“</p>
<p>Zufriedene Mitarbeiter – Loyale Kunden</p>
<p>JCL</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unternehmertagebuch – #40 &#8220;Ein guter Workshop&#8221; oder &#8220;Sind wir unser Geld wert?&#8221;</title>
		<link>http://if-blog.de/rd/unternehmertagebuch-%e2%80%93-40-ein-guter-workshop-oder-sind-wir-unser-geld-wert/</link>
		<comments>http://if-blog.de/rd/unternehmertagebuch-%e2%80%93-40-ein-guter-workshop-oder-sind-wir-unser-geld-wert/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 06:05:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmertum]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>
		<category><![CDATA[CEO]]></category>
		<category><![CDATA[Einfluss]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Impact]]></category>
		<category><![CDATA[Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Wertbeitrag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://if-blog.de/?p=15116</guid>
		<description><![CDATA[Letzte Woche war ich unterwegs in Sachen Weiterbildung bei RISE. Das Thema des Workshops in Zürich war:
Exploring Executive Value Creation and How It Can Be Learned
Es  ging um die Fragen wie:
Welchen Beitrag kann ein &#8220;CEO&#8221; zum Erfolg des Unternehmens leisten.
oder
Was ist der Wertbeitrag des Managements an der Spitze des Unternehmens.
Diese Frage beschäftigt mich zentral seit [...]


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<li><a href='http://if-blog.de/rd/unternehmertagebuch-38-das-joch-des-unternehmers/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Unternehmertagebuch #38 Das Joch des Unternehmers &#8230;'>Unternehmertagebuch #38 Das Joch des Unternehmers &#8230;</a></li>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche war ich unterwegs in Sachen Weiterbildung bei <a title="Website von RiSE, St. Gallen" href="http://www.rise.ch/wiki/index.php/Main_Page" target="_blank">RISE</a>. Das Thema des Workshops in Zürich war:</p>
<p><strong>Exploring Executive Value Creation and How It Can Be Learned</strong></p>
<p>Es  ging um die Fragen wie:</p>
<p><strong>Welchen Beitrag kann ein &#8220;CEO&#8221; zum Erfolg des Unternehmens leisten</strong>.</p>
<p>oder</p>
<p><strong>Was ist der Wertbeitrag des Managements an der Spitze des Unternehmens</strong>.</p>
<p>Diese Frage beschäftigt mich zentral seit vielen Jahren. Natürlich habe ich den Anspruch, für mein Unternehmen einen guten Job zu machen. Wie kann ich das aber bewerten? Kann ich meine Leistung messen?</p>
<p>Hier ein kurzer Bericht:</p>
<p><span id="more-15116"></span></p>
<p>Drei erfahrene und erfolgreiche Unternehmer bzw. Manager aus drei völlig verschiedenen Branchen (IT-Technologie, Banken, Hersteller von Innovationsprodukten inklusive Design, Engineering und Produktion) berichteten persönlich und ganz authentisch von sich selbst.</p>
<p>Vieles kam mir vertraut vor, manches war mir neu. Ich bekam auf jeden Fall viele Anregungen zum Nachdenken.</p>
<p>Hier ein paar Highlights:</p>
<ul>
<li>Man muss die richtige &#8220;Balance of working <strong>in</strong> the company and working <strong>on</strong> the company&#8221; finden.</li>
<li>Die eigene Arbeit erfolgt sehr &#8220;interruptiv&#8221; und fremdgesteuert. Die Kunst ist, genug Zeit auch zum Nachdenken zu finden.</li>
<li>Die Offenheit für Spiegelung und die Zeit für Reflektionen, wenn möglich mit den richtigen Gefährten ist von zentraler Bedeutung.</li>
<li>Ideal wäre, sich selbst abkömmlich zu machen, um Zeit für das Neue und den Wandel zu gewinnen.</li>
<li>Die Menschen des Unternehmens sind das Wesentliche. Deshalb sollte man möglichst alle Neueinstellungen mitbestimmen.</li>
<li>Das Fördern von Unternehmenskultur und -werten ist die zentrale Aufgabe, aber wie macht man das?</li>
</ul>
<p>Man ist sich mehr oder wenig einig, dass</p>
<ul>
<li>konsequentes Delegieren inklusive der Übergabe von Verantwortung notwendig ist, aber</li>
<li>alle Informations- und Kommunikationsthemen Chefsache bleiben müssen.</li>
<li>man mehr als je zuvor das Wissen und Knowhow aller Mitarbeiter einbinden müsse</li>
</ul>
<p>Insgesamt war festzustellen, dass, obwohl sich die Kernaussagen sehr gut ergänzten, auch unterschiedliche Bewertungen bzw. Betrachtungsweisen vorhanden waren. Dies lag an den unterschiedlichen Branchen und Geschäftstypen aber auch stark an der Größe, Eigentümerstruktur und Rechtsform der verschiedenen Unternehmen.</p>
<p>Die Diskussion stellte wie immer viel gewohntes Denken in Frage. Gibt es denn den alles entscheidenden CEO überhaupt, oder sind die Entscheidungsprozesse nicht in Wirklichkeit in der ganzen Organisation aufgeteilt?</p>
<p>Was sind Entscheidungsprozesse überhaupt? Jede Entscheidung ist letztendlich auch politisch, schafft Unzufriedenheit und die Richtigkeit der Entscheidung kann letztendlich nie bewiesen werden.</p>
<p>Im zweiten Teil haben wir dann in Einzel- und Gruppenarbeit erarbeitet, was wir konkret unternehmen können:</p>
<ul>
<li>um unsere Wirksamkeit als verantwortliche Manager wie auch</li>
<li>in der gemeinschaftlichen Teamleistung des Managements</li>
</ul>
<p>zu erhöhen.</p>
<p>Zum Abschluss ging es darum, welchen Weg RISE einschlagen kann, um nicht nur Wissen zu generieren sondern auch das generierte Wissen Führungskräften sinnvoll als Hilfe anbieten kann.</p>
<p>Es war wiederum ein sehr gelungener Workshop von hoher Qualität und geprägt von hohem konstruktiven Vertrauen in der Gruppe. Die Fahrt nach Zürich hat sich für mich wieder mal gelohnt (obwohl sie diesmal recht mühsam war <img src='http://if-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ).</p>
<p>Vielen Dank auch bei den Patrick und Teddy von ERGON für ihre Gastfreundschaft und den herzlichen Empfang in ihren tollen Firmenräumen.</p>
<p>RMD</p>
<p>P.S.<br />
Weitere Beiträge aus meinem Unternehmertagebuch findet man in meiner <a title="Alle Artikel meines Unternehmertagebuchs!" href="http://if-blog.de/rd/unternehmertagebuch-30-%E2%80%93-%E2%80%9Cdrehscheibe-alle-artikel-in-der-ubersicht%E2%80%9D/">Drehscheibe</a>!</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Notizen aus Vietnam #3 &#8211; Regen der Vernichtung</title>
		<link>http://if-blog.de/ms/notizen-aus-vietnam-3-regen-der-vernichtung/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 20:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Persönlich]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Januar 1965 bis April 1970 ging über Vietnam ein Regen der Vernichtung nieder. Man spricht von ca. 45 Millionen Liter des Herbizids Agent Orange, die zur Entlaubung eingesetzt wurden. Sie enthielten etwa 300 kg Tetrachlordibenzodioxin (zum Vergleich: beim Sevesounglück waren es ca. 1,5 kg des Dioxins).
Francis Van Hoi schilderte es so: &#8220;Wenige Hundert Meter [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-13628" style="margin-right: 8px" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/1-300x294.jpg" alt="1" width="200" height="196" />Von Januar 1965 bis April 1970 ging über Vietnam ein Regen der Vernichtung nieder. Man spricht von ca. 45 Millionen Liter des Herbizids <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Agent_Orange">Agent Orange</a>, die zur Entlaubung eingesetzt wurden. Sie enthielten etwa 300 kg Tetrachlordibenzodioxin (zum Vergleich: beim Sevesounglück waren es ca. 1,5 kg des Dioxins).</p>
<p>Francis Van Hoi schilderte es so: <em>&#8220;Wenige Hundert Meter hinter unserem Haus begann dichter Regenwald in dem wir als Kinder oft spielten. Eines Morgens hatten die Bäume plötzlich alle Blätter verloren. Wir gingen tiefer in den (ehemaligen) Wald als je zuvor, holten Holz für das Feuer und Fische aus bisher unentdeckten Wasserstellen. Wir waren froh, einmal wieder genug Brennmaterial und Nahrung zu finden &#8230;&#8221;</em></p>
<p>Heute kämpfen in Vietnam über 1 Million behinderte Kinder und Jugendliche mit den Folgen des Giftes.</p>
<p><span id="more-13626"></span></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-13632" style="margin-right: 8px" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/4-200x300.jpg" alt="4" width="200" height="300" />Francis Van Hoi ist in Thai Binh, dem Sitz des katholischen Bischofs Peter Nguyen Van De, eingetroffen. Über dessen Mission werden aktuell 510 jugendliche Agent-Orange-Opfer betreut.</p>
<p>Mittlerweile ist die dritte Generation von Vietnamesen von den Agent Orange Folgen betroffen. Während die Kinder früher oft schwerbehindert zur Welt kamen, entwickeln sich die Behinderungen heute in vielen Fällen oft erst im Schulalter oder in der Pubertät. Zu den Schäden zählen die unterschiedlichsten Missbildungen, neurologische Störungen, Immunschwächen und Erbgutveränderungen. Auch Krebs zählt zu den Spätfolgen.</p>
<p>Die anstehende Weihnachtsfeier ist für die 510 Kinder die einzige Gelegenheit im Jahr ihr Dorf zu verlassen. 400 Freiwillige helfen bei der Organisation.</p>
<p>Bischof Peter Nguyen Van De hat Francis Van Hoi ein Haus überlassen, in dem dieser ein Berufsbildungszentrum mit zwei Schwerpunkten aufbauen will. Einer Schneiderei, insbesondere für Mädchen, die aufgrund ihres Aussehens von den Familien verstoßen werden und in privaten Betrieben oft Opfer sexueller Übergriffe werden. Und einen PC-Workshop für die Ausbildung in MS-Office, einfacher Bildbearbeitung und Design sowie Hardware-Reparatur. Hierfür gibt es vor Ort Bedarf und diese Aufgaben können trotz der körperlichen Behinderung oft sehr gut gemeistert werden.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-13640" style="margin-right: 8px" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/2-300x206.jpg" alt="2" width="200" height="150" /></p>
<p>Hier die konkreten Spendeninformationen für alle, die dabei mithelfen wollen:</p>
<p><strong>Empfänger: Salesianer Don Boscos<br />
Konto-Nr: 22378015<br />
Bankleitzahl: 37060193 (Pax &#8211; Bank)<br />
Verwendungszweck: Agent-Orange-Kinder</strong></p>
<p>Die Don Bosco Mission Deutschland hat sich bereit erklärt, die Spenden für die Projekte der Mission in Vietnam entgegenzunehmen und direkt weiterzureichen. Der Verwendungszweck ist wichtig, damit die Spende weitergereicht wird. Wenn er zusätzlich die vollständige Anschrift des Spenders enthält, wird automatisch eine Spendenquittung zugesandt.</p>
<p>MS</p>


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