Roland Dürre
Dienstag, der 14. Juli 2015

Vom PM-Camp über BGM zu John Izzo…

Etwas Schönes in meinem gegenwärtigen Leben ist, dass ich immer häufiger Menschen kennen lerne, mit denen ich mich verstehe. So gewinne ich laufend weitere Freunde, von und mit denen ich immer wesentliches Neues lerne.

Hier ein Beispiel: 2011 hatten wir das erste PM-Camp in Dornbirn. Es war ein Riesenereignis! Für mich und wie ich glaube auch für alle anderen, die dabei waren. Den erhaltenen Rückmeldungen folgen sind (fast) alle Menschen glücklich und zufrieden vom Camp heimgefahren. Ich auch. Denn dort habe ich viele Menschen kennen gelernt, die sich ernsthaft mit Projekt Management, Führung, Unternehmertum und vielem mehr beschäftigen. Aber letzten Endes vor allem damit, wie sie ein Sinn machendes und erfolgreiches Leben führen können.

Mit den PM-Camps ging es dann richtig los. In Wien, Zürich und vielen Städten in Deutschland finden sie jetzt regelmäßig statt. Und werden immer mehr. Menschen und Communities vernetzten sich so. Und immer wieder sind ein paar davon zu meinen Freunden geworden.

Auf diesem Wege habe ich auch Dr. Marius Poersch kennen, schätzen und mögen gelernt. Marius ist Psychiater, der seinen Job als Arzt sehr ernst nimmt. Er betreut in einer namhaften Klinik Menschen, die im Umgang mit „modernen Arbeitsstressoren“ sich verausgabt haben, zunehmend gestresst sind oder bereits psychisch erkrankt.

In ihm ist die Erkenntnis gereift, dass es zwar eine ehrenwerte Aufgabe ist, Menschen zu helfen und bei ihrer Heilung zu unterstützen. Ihn treibt aber auch die Erkenntnis an, dass es bei vielen Menschen gar nicht so weit hätte kommen müssen, wie es gekommen ist. Wenn – ja wenn die Lebens- und Arbeitsumgebung nur ein klein wenig anders wäre und die eigene Fähigkeit, sich sinnvoll anzupassen.

Und da Marius nicht nur Teil eines „Reparatur-Betriebes“ sein will, hat er unter anderem ein Institut gegründet, (www.erwerbscoaching.de) in dem er gemeinsam mit Gleichgesinnten forscht und untersucht, wie Menschen ein ganzes Erwerbsleben lang sich engagieren und arbeiten können, ohne die eigene Balance zu verlieren und ohne vorzeitig psychisch zu erkranken. Er ist also auf der Suche nach einer Arbeits- und Lebensumgebung, die ein nachhaltig erfüllendes Leben ermöglicht.

Er erforscht aber auch die andere Seite der Medaille – wie denn so die individuelle Einstellung im Sinne von Lebensvorsatz und -führung sein müsse, damit man auch in schwieriger Umgebung lebensbejahend und -erweiternd leben kann.

Dazu hat er eine ähnliche Methode entworfen, wie sie John Izzo in seinem Buch der „5 Geheimnisse“ beschrieben hat. Er führt Interviews mit Senioren, die ein ganzes Erwerbsleben lang gearbeitet haben und sich nun als Rentner oder Pensionäre weiter vielfältig engagieren, da er davon ausgeht, dass diese Gruppe einen Gesundheitsschatz kennt, der z.B. auch vor Burn-out schützt.

Ein guter Freund – Dr. Andreas Zeuch, als Autor und Unternehmensberater gut bekannt nicht nur im Umfeld von PM-Camp – hat mich mit Marius zusammen gebracht. Ich durfte einer seiner Interview-Kandidaten werden. So trafen wir uns eines Tages an einem schönen sonnigen Nachmittag in Stuttgart zum Gespräch. Praktischerweise am Nachmittag vor dem PM-Camp Stuttgart.

Ich war neugierig und auch ein wenig gespannt, was da auf mich zukommen würde. Aus diesem Nachmittag wurde ein schöner Abend und wunderbares gemeinsames Frühstück. Schon während des Interviews wurde mir einiges aus meinem Leben klar. Anschließend erläuterte mir Marius die fachlichen Hintergründe seiner Methode und die verwendetete Technik. Und mir wurde noch viel mehr über mich selber klar.

Vor wenigen Tagen habe ich Post von Marius bekommen. Im Umschlag war das oben erwähnte Buch. Ich habe mich sehr gefreut – glaube ich doch, mit Marius einen Freund gefunden zu haben und Geschenke von guten Freunden erfreuen mich immer ganz besonders 🙂

Das Buch habe ich schnell gelesen. Obwohl es zweifelsfrei ein wenig amerikanisch und überausführlich ist, liest es sich spannend – und ist eine wichtige Lektüre für alle Menschen, die bereit sind über ihr eigenes Leben nachzudenken. Die im Buch von John Izzo entwickelten Gedanken, Schlüsse und Folgerungen kann ich absolut nachvollziehen.

Das Buch heißt

„Die fünf Geheimnisse, die Sie entdecken sollten, bevor Sie sterben“

Ich meine, dass der Titel für sich spricht. Und im letzten Artikel in IF-Blog kurz darüber berichtet. Ich kann es nur empfehlen.

RMD

P.S.
Ich weiß, dass Dr. Marius Poersch noch weitere Interview-Partner für seine Arbeit sucht – und möchte ihn gerne dabei unterstützen. Wenn Ihr also Senioren kennt, die nach ihrem Erwerbsleben in irgendeiner Art vital und engagiert geblieben sind, so gebt mir doch den Kontakt, ich werde ihn dann weitergeben.

Roland Dürre
Mittwoch, der 18. Februar 2015

MENSCHEN ÄRGERN.

Auch das ist ein Ergebnis aus dem Treffen mit Ardalan, von dem ich im letzten Artikel berichtet habe. Er hat mir unter anderem erzählt, dass er gerne andere Menschen ärgert“.

Das „andere Menschen ärgern“ hat mich berührt. Ich habe mir überlegt, was es bedeutet, „andere Menschen zu ärgern“! Und was man damit bewirken könnte.

Da kam ich auf folgende Gedanken:

Viele (wahrscheinlich alle) Menschen meinen sich immer wieder im Besitze der Wahrheit …

Dabei gehen wir davon aus, dass es die absolute Wahrheit nicht geben kann. Wenn, dann sind es unsere Gewissheiten, die wir für wahr halten. Diese „Gewissheiten“ können aber von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein und sich widersprechen.

Besonders gefährlich sind die Gewissheiten, die nicht aus der erlebten Erfahrung entstanden sind sondern aus zukünftigem (und so eingebildetem) Erleben. Wenn Menschen also meine, dass sie etwas wüssten, das sie noch gar nicht erlebt haben, und dies dann auch noch verallgemeinern und ihren Mitmenschen überstülpen wollen, wird es leicht sehr gefährlich.

Solche Gewissheiten könnte man auch „Dogma“ nennen. Mein Beispiel dazu:

Es gibt Menschen, die wissen, wie es nach dem Tode weitergeht – obwohl sie noch nie gestorben bin. Oder die wissen, dass Asylanten schlecht für Deutschland sind. Obwohl sie noch nie mit einem zu tun hatten.

Wie kann ich einen Menschen besser ärgern, als wenn ich es schaffe, an seinen Wahrheiten ein wenig nur zu rütteln? Ihm helfen, seine Gewissheiten zu hinterfragen? Und vor allem ihm seine Sicherheit zu nehmen, die auf meistens sehr schlichten und dummen Dogmen beruht?

Wenn dies auch noch so gelingen würde, dass der Betroffene das nicht gleich merkt, sondern es ihm erst im Nachhall des Gesprächs so langsam bewusst wird, dann aber nachhaltig – das wäre doch meisterhaft. Könnte ein ganz besonderer Weg des „Coaching“ sein?

🙂 Ich will jetzt auf jeden Fall so wie Ardalan auch „Menschen ärgern“! Und fange gleich heute damit an.

Und ärgere zuerst mal Euch!

RMD

Jetzt frage ich Euch: Wollt Ihr mitmachen beim „Menschen ärgern“?

Roland Dürre
Sonntag, der 15. Februar 2015

ICH = BUSINESS ANGEL?

Komisch.
Die Anfragen bei mir mehren sich. Ob ich nicht in einer Rolle als Business-Angel, Mentor, Berater oder ähnlich das eine oder andere Unternehmen ein wenig unterstützen könnte. Das freut mich.
Also.
Ein paar Gedanken, was ich dazu meine.

Hier mit Klaus Hofeditz bei der Klausur von PM-Camp.org

Gemeinsam mit Klaus Hofeditz bei der Klausur von PM-Camp.org im Januar 2015 in Hamburg.

Ich sehe mich nicht als Business-Angel. Ich bin auch kein Berater oder Coach, den man engagieren kann.

Dagegen unterstütze ich meine Freunde gerne als mit denkender und mit suchender Komplize. Das am besten in homöopathischer Dosierung.

Ich möchte mit möglichst wenig Sitzungen den maximalen Erfolg schaffen. Und freue mich, wenn die konstruktiven Gedanken vielleicht erst ein paar Tage (oder Wochen) später kommen.

Gemeinsam mit den klugen Protagonisten des jungen (oder auch älteren) Unternehmens finde ich gerne die wichtigen (und richtigen) Fragen. Denn die brauchen wir, um die passenden Lösungen zu finden und uns kluge Maßnahmen und Aktionen auszudenken.

Gerne unterstütze ich auch dabei, dass nicht zu viel der Kraft der handelnden Personen in die falsche Richtung fließt und so verloren geht. Und bringe die Menschen zusammen, die zusammen gehören. Sprich: Vernetzen und Brücken bauen!

Ich arbeite gerne mit sympathischen Teams zusammen. Aber nicht gegen ein Honorar auf Zeitbasis. Wenn meine „Kunden“ im Projekt oder nach Abschluss des selbigen den Eindruck haben, dass ich Ihnen helfen konnte, freue ich mich über Anerkennung. Die darf im Falle eines wesentlichen Überschusses auch materiell sein
🙂 und in hässlichen Euros, Yankee-Dollars, Schweizer Franken oder Bitcoins gegen Rechnung ausgezahlt werden.

Also im Sinne eines Wertvertrages – wie Gebhard Borck es vorschlägt (Gebhard ist ein guter Freund von mir und Autor unter anderem des „Affenmärchen“ und auch eines Büchlein mit dem Titel „Dein Preis“ zu „Wertverträgen“).

Vertrauen finde ich etwas wunderschönes – so gehen nach meiner Vorstellung Wertverträge auch ohne Vertrag! Und ganz gleich wie es läuft, mir bleibt immer das neu Gelernte.

Ich mag nur noch mit Menschen zusammenarbeiten, die ich als verantwortlich, konstruktiv und fürs „miteinander“ stehend wahrnehme. Die Mut haben und ihr Thema mit Freude vertreten. Es ist schön, wenn Geist und Haltung wie die Werte des Teams passen. Denn ich will dabei auch Spaß haben.

Die Gedanken der Gemeinwohl-Ökonomie schätze ich. Wobei ich betonen möchte, dass Gemeinwohl und angemessenes Erwirtschaften von Gewinn kein Widerspruch sind. Im Gegenteil, Gemeinwohl und wirtschaftlicher Erfolg ergänzen sich gegenseitig hervorragend.

Apropos Erfolg:
Der Erfolg ist mir wichtig. Deshalb mag und kann ich diese Rolle nur dann ausüben, wenn ich persönlich an die handelnden Menschen und das zu erzielende Ergebnis glaube. Wenn ich überzeugt bin, dass es funktionieren kann, dann bin ich gerne dabei.

Und mein Beitrag darf nicht überschätzt werden. Ich bin auch nur ein Mensch. Und den Erfolg kann man nicht erzwingen. Also wünsche ich mir keine große Erwartungshaltung.

Das wären so meine Vorstellungen, wie man zusammen arbeiten kann.
🙂 Das könnte man ja fast schon meine AGB nennen.

RMD

P.S.
Das Foto hat Franziska Köppe (madiko) auf der PM-Camp-Klausur am 30. Januar in Hamburg-Altona aufgenommen. Neben mir sitzt Klaus Hofeditz, der das erste internationale Projekt Management Camp (PM-Camp) in Barcelona #PMCampBar voranbringt. Und ich habe die Freude, der Pate des #PMCampBar zu sein und so den Klaus zu unterstützen. Auch eine schöne Form von „Engelei“.

Roland Dürre
Samstag, der 20. September 2014

Start up (10) – der versöhnliche Abschuss.

Aber bitte denkt auch daran: Nicht jeder muss Unternehmer werden! Es gibt viele andere Möglichkeiten, glücklich zu werden.

Wer sein Leben in Eigenverantwortung führen will, der muss nicht Unternehmer werden. Wie im „echten Leben“ erlebt auch der Unternehmer viel Fremdsteuerung, vielleicht nur in anderer Form. Vielleicht auch noch schwerer zu ertragen.

„Willens und fähig zu sein, sein Leben eigenverantwortlich zu führen“ als wichtige Definition für „in Freiheit leben“ geht auch anders. Das bedeutet doch nur „sein Ding zu machen“, spannende Unternehmungen (nicht unbedingt Unternehmen) zu starten oder einfach intensiv und autonom das eigenen Leben zu leben. Also das eigene Leben quasi als „eigenes Projekt“ durchzuziehen.

Das kann etwas so „banales“ wie die Gründung einer Familie sein. Die Entscheidung einer Frau, ein Kind zu bekommen, bewundere ich so als wahrhaftiges Unternehmertum. Ein bewusst geführtes Leben ist allein schon großes Unternehmertum. Die bewusste Entwicklung eines eigenen Standpunktes ist Unternehmertum …

Man kann aber auch sonst viel sinnvolles Unternehmerisches tun. Das kann die Unterstützung einer NGO sein wie die Übernahme von Verantwortung in sozialen Systemen aller Art – ganz gleich ob bei der „Tafel“ oder in einer der viel gescholtenen politischen Parteien. Gerade dort könnte man gute und autonom-aufgeklärt denkende Menschen wirklich dringend brauchen.

Es geht eigentlich immer nur darum, Verantwortung zu übernehmen. So ist für mich der Schulweghelfer genauso ein Unternehmer wie der pensionierte Manager, der im Hospiz einen sterbenden Menschen auf seinen letzten Weg begleitet.

Auch Blog-Schreiben oder in „communities“ mitwirken ist eine Form von mutigem Unternehmertum. Wie die Teilnahme an einem barcamp auch schon eine kleine Unternehmung ist.

🙂 Und hier empfehle ich natürlich ganz besonders das PM-Camp – das nächste findet vom 20. – 22. November in Dornbirn statt!!!

RMD

Roland Dürre
Donnerstag, der 18. September 2014

Start-up (9) – Die Weisheit der vielen nutzen?

Ich möchte „start-ups“ ermutigen, sich zu öffnen und vor Kleinmut und engstirnigem Denken warnen. Also:

Vielfalt geht vor Einfalt!
Passt auf, dass Ihr keine Eigenbrötler werdet, denn zu leicht verrennt man sich in eine Idee und wird zum dogmatischen Idealisten. Und kann dann nur zu leicht in den Ruf eines Spinners kommen.

Seid offen!
Macht einen Gründungsblog und twittert über Euer Unternehmen! Teilt Eure Erfahrungen mit vielen. Ihr werdet viel wertvolles Wissen und einen reichen Schatz an Erfahrungen zurück bekommen.

Vertrauen vor Geheimniskrämerei!
Meistens sind Eure Gedanken nicht so einzigartig. Es gibt viele, die auch ähnliche haben und gerne ihr Wissen mit Euch teilen.

Keine Patente!
Lieber Entdeckungen früh offen legen. Dann können sie andere nicht patentieren lassen und viele potentielle Gegner verlieren das Interesse. Patente machen indess überwiegend Ärger und helfen letzen Endes nicht, denn die Mächtigen ignorieren sie es.

Crowd-Funding
Kann das richtige Mittel sein um schnell an Geld (und wichtige Erkenntnisse) zu kommen.

Genossenschaft
Die Rechtsform muss nicht immer eine GmbH oder AG sein. Es gibt auch andere Modelle, die zielführend sein können.

Gemeinwohlwirtschaft
Denkt früh darüber nach, ob Euer Produkt den Regeln der Gemeinwohlwirtschaft genügt. Das könnte Euch viele Sympathisanten und Verbündete bringen.

Es geht darum, die Zukunft zu verstehen. Das ist schwierig, gemeinsam schafft man es am besten.

RMD

Roland Dürre
Samstag, der 13. September 2014

Start up (8) – den Markt erlernen!

Es muss schon zwingende Gründe geben, in einen Markt einzusteigen, den man nicht kennt. Besonders wenn sich im ausgewählten Markt schon viel etablierte Wettbewerber tummeln oder der Zielmarkt in allgemeiner Bewertung eigentlich tot ist.

Leider machen das viele Gründer. Mag sein, weil sie unerfahren sind und nicht wissen, wie komplex und oft gar nicht erklärbar so ein Markt ist. Vielleicht auch, weil sie prominente Vorbilder wie Steve Jobs haben. Der hat zum Beispiel den Markt der klassischen Mobiltelefone mit seinem I-Phone aufgebrochen.

Die zynische aber damals für mich gar nicht so unvernünftig klingende Provokation vom „anderen Steve“ (Mr. Ballmer von Microsoft) war ja: „Was will Apple mit einem Gerät im Handy-Markt erreichen, das keine Tasten hat und mit dem man auch nicht gescheit telefonieren könne?“. Steve Jobs hat sie einfach ignoriert und recht behalten.

Ich meine, dass dies aber nicht die unternehmerische Regel sondern ein Sonderfall ist. Deshalb sollte man sich der „normale Gründer“ den Markt, in den er rein will, sehr gut anschauen. Es ist einfach zu kühn, einfach in einen Markt einzusteigen, den man als junger Absolvent einer Uni noch gar nicht kennen kann. Und zumindest so ein wenig sollte man ihn halt kennen.

Das heißt, man muss den Zielmarkt erlernen und sich erarbeiten. Trotz großen Elan und Euphorie kann man in der Regel erst erfolgreich sein, wenn man den Markt im Ziel-Segment erlernt und verstanden hat. Erst dann wird man beurteilen können, ob die eigene Idee dort eine reale Chance hat. Oft ist sie noch sehr unfertig und muss sich erst noch wie ein Felsbrocken auf dem Wege stromabwärts im Flussbecken schleifen lassen bis daraus ein oder mehrere schöne runde Kieselsteine werden.

Ein Königsweg beim „Erlernen eines Marktes“ ist das Ausprobieren! Aber das kostet Zeit und Kraft. Es kann Rückschläge und Enttäuschungen geben, die man aushalten können muss.

Auch Lernen ist teuer und kostet Kraft! Oft lernt es sich angenehmer auf „fremde Kosten“, zum Beispiel als angestellter Mitarbeiter. Und leider gilt das Sprichwort „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ auch beim Gründen wie beim Erlernen eines Marktes.

So könnte eine Empfehlung an den Gründer eines start-ups sein:
„Lernt eine zeitlang als angestellte Mitarbeiter in Eurem Zielsegment. Und wenn Ihr dann meint, reif zu sein, legt los!“

In der Retrospektive habe ich es selber auch so gemacht. Das fachliche Wissen (Technologie, Technik und wie man Projekte macht) habe ich bei Siemens gelernt – und wie man Geschäft macht dann bei Softlab.

RMD

Hand aufs Herz – gerade unternehmerische Entscheidungen sind doch immer Wetten auf die Zukunft!

Denn: Entscheidungen erfolgen immer unter Unsicherheit. Und sie müssen von Relevanz sein. So ist der Begriff der Entscheidung definiert. So ist jede unternehmerische Entscheidung wie auch die Gründung eines Unternehmens eine Wette. Der Unternehmensgründer wettet letzen Endes auf seine Bewertung der Entwicklungen in einem großen Markt.

Echte Unternehmer wetten mit ihrem eigenem Geld. Sie werfen ihre Arbeitskraft, ihr Kapital und ihr Wissen in die Waagschale. Ab und zu wetten sie auch um ihre Existenz – und gelegentlich verwetten sie diese.

Angestellte Manager (wie zum Beispiel die Vorstände großer DAX-Unternehmen) haben es da einfacher – sie wetten mit fremden Geld. Das mag funktionieren, so lange sie „redliche Kaufleute“ bleiben. Nur vergessen sie das zu oft. Soll ich Namen nennen?

Aber machen wir ein Gedankenspiel und wetten jetzt mal auf ein schönes Geschäft, den Fußball. Lass uns wetten, wer Deutscher Meister in der Saison 2014 und 2015 wird. Wenn wir auf den FC Bayern setzen, werden wir wahrscheinlich gewinnen.

Jetzt machen wir es uns schwieriger. Wir wetten auf die Tabelle zum Abschluss der Saison. Oder auf die Ergebnisse der einzelnen Spieltage, die Torschützen, die Spielverläufe …

🙂 Und wetten, dass fast alle Wetten falsch sein werden.

Jetzt wird Euer Einspruch kommen: Stopp, als Zuschauer können wir da doch ja nichts machen. Aber als Unternehmer habe ich ja Einfluss auf die Dinge und kann mitmachen.

OK, dann machen wir die selbe Wette nochmal. Jetzt seid Ihr aber nicht mehr die Zuschauer, sondern als Spieler dabei. Stellen wir uns vor, Ihr als Gründerteam wären Mannschaft und Trainerteam eines Teams der Liga. Und ich mache es ganz einfach: Ihr müsst nur noch auf die Eure Spiele, also die Spiele der eigenen Mannschaft wetten. Das sollte doch funktionieren! Oder? Aber …?

Wie viel Einflussnahme hat man wirklich – im Leben wie im Fußball? Dass die Wetten und damit die Entscheidungen aufgehen? Wir sehen, dieses blöde Wetten auf die Zukunft ist alles andere als sehr erfolgsversprechend.

Deshalb meine Empfehlung:
Startet als start-up nicht gleich mit den ganz großen Wetten, sondern macht zuerst mal kleine Wetten. Wie ich immer wiederhole, ganz agil. So entwickelt Ihr eine Kette von kleinen „dynamischen Wetten“ und setzt immer auf den nächsten Schritt.

Jetzt könnt Ihr sagen: Es gibt doch die ganz großen Erfolge, die uns täglich vor Augen geführt werden. Das hat doch einer richtig gewettet

Und tatsächlich: Einer wettet immer richtig! Und das ist der Gewinner.

So wie in der „VIP-Lounge“ der SpVgg Unterhaching. Seit Jahren verfolge ich das Gewinnspiel. Da tippen die Gäste das Ergebnis des Spieltages und ich gerne mit.

Und obwohl es da gar nicht so viele Teilnehmer wie wahrscheinlich beim FC Bayern gibt, habe ich es nur einmal erlebt, dass der Tippwettbewerb keinen Sieger hatte. Das war vor Jahren noch in der zweiten Liga – und die SpVgg hat damals gegen Saarbrücken 7 : 0 gewonnen. Am Ende der Saison sind die armen Hachinger aber trotzdem abgestiegen.

Wie gesagt: Einer gewinnt immer. Und „The winner takes it all“. Aber wie viele spielen und wie viele gewinnen!?

RMD

Roland Dürre
Samstag, der 16. August 2014

Unternehmertagebuch #100 – „Recruitment“

Wie man die richtigen Menschen findet – und warum Recruitment ein Unwort ist!

Im letzten Eintrag in meinem „Unternehmertagebuch“ habe ich vorgeschlagen, einfach mal negativ zu denken und sich zu überlegen, mit welchen drei Maßnahmen man das eigene Unternehmen am besten zerstören könnte. Natürlich nicht auf kriminelle Art und Weise oder durch kaufmännische Dummheit, sondern vor allem durch „unternehmerische“ Maßnahmen.

Für Dienstleistungsunternehmen wie die InterFace habe ich folgende Antworten gefunden:

  • Man stelle die falschen Menschen ein.
  • Man führe möglichst viele Regeln und Prozesse ein.
  • Man fördere, dass das Unternehmen sich mit sich selbst beschäftigt.

Die letzten beiden Punkte sind klar. Die Selbstbeschäftigung führt dazu, dass man sich nicht mehr auf das Geschäft, die Mitarbeiter und die Kunden konzentriert. Die vielen Regeln und Prozesse demotivieren die Menschen und führen zu noch mehr Selbstbeschäftigung. Das ist eine Gefahr, denn jedes System neigt fast per Definition dazu, sich stark mit sich selbst zu beschäftigen.

In diesem Artikel will ich beschreiben, wie man die richtigen Menschen fürs Unternehmen findet. Hier gibt es ein paar einfache Regeln.

  • „Hire character, train the skill!“

    Ein ganz einfacher aber der entscheidende Satz. Wichtig ist, dass der Kandidat zum Unternehmen passt und Potential hat. Den Rest bekommst Du hin.
  • Stelle nie über Headhunter ein!
    Headhunter liefern fast immer einen Menschentyp, der eben nicht zu Dir passt. Du suchst doch genau die Leute, die eigenverantwortlich leben wollen und zu Dir kommen, weil sie Dein Unternehmen toll finden. Erfahrene Unternehmer werden Dir auch berichten, dass die Leute „vom Headhunter“ meistens nur eine beschränkte Zeit im Unternehmen bleiben. Nach zwei Jahren sind sie meistens schon wieder wo anders. Und Headhunter kosten viel Geld. Du landest immer im unteren 5-stelligen EURO-Bereich. Überlege Dir mal nur als Beispiel, wie viele Master-Arbeiten von erstklassigen Studenten Du für die mindestens 15.000 € unterstützen kannst, die die Vermittlung nur eines Mitarbeiters durch einen Headhunter kostet.
  • Verzichte auf Stellenbeschreibungen!
    
Stellenbeschreibungen locken nur Headhunter und viele ungeeignete Bewerber an. Je differenzierter die Stellenbeschreibung desto schädlicher, denn um so besser können und werden Bewerber ihren Lebenslauf an die Stellenbeschreibung abstimmen und sich auf die Anforderung vorbereiten. So steigt die Gefahr, dass der Bewerber sich (zu) gut verkauft und man auf die Vorbereitung reinfällt. Schon mancher Blender hat auf diese Art und Weise einen Job bekommen,den er nicht auszufüllen vermochte.
  • Keine Inserate!

    Schon früher haben die Stellengesuche in den großen Tageszeitungen mehr der Image-Pflege denn der Personalsuche gedient. Also, inseriere nirgends, nicht in den alten Medien wie auch im Internet. Die guten Leute kommen garantiert nicht über „Stepstone“. Die einzige Ausnahme ist die Unternehmensseite. Dort schreib rein, wenn Du Leute suchst. Aber halte Dich knapp und beschränke Dich auf wenige Stichworte. So wie es in den guten alten Zeiten die knappen Aushänge an den Werkstoren waren.
  • Folge Empfehlungen!

    Die besten Leute sind die, die Du schon kennst oder die Dir von Menschen, denen Du vertraust, empfohlen werden. Die Erfahrung bestätigt das: Untersuche einfach, auf welchen Wege die Menschen zu einem „guten Unternehmen“ gekommen sind. Bestimmt nicht über Headhunter und Stellenanzeigen sondern über Empfehlungen, sei es von den eigenen Kollegen, Kunden, Partnern. Oder sie haben direkt angefragt, weil das Unternehmen ihnen aufgefallen ist und gefallen hat.
  • Beim kleinsten Zweifel sage „Nein“!
    
Folge Deiner Intuition! Wenn Dein Bauchgefühl „Nein“ sagt, dann musst Du auch „Nein“ sagen. Die Branche ist klein, da gibt es viel Kompetenz. Wenn Dein Unternehmen ein gutes ist, dann kommen eh die „Richtigen“ zu Dir. Wenn nicht, dann muss Dein Unternehmen ein „Gutes“ werden. Das schaffst Du aber nur, wenn Du nur die richtigen Leute nimmst.

Fazit:

Lass nur Menschen ins Unternehmen, mit denen Du gerne zum Kunden gehst und dort stolz sagen kannst: Ich stelle Ihnen Frau oder Herr „Sowieso“ vor und ich freue mich sehr, dass er bei uns ist. Und auch nur Menschen, die Du magst und mit denen Du Dich gerne triffst.

RMD

P.S.
Alle Artikel meines Unternehmertagebuchs findet man in der Drehscheibe!

Roland Dürre
Freitag, der 15. August 2014

Start-up (1) – Scheitern

Wie so manchen Sommer schon befinde ich mich beim Zelten in Porto Ageranos. Der Platz liegt auf dem Peloponnes auf dem mittleren Finger, zirka 10 km südlich von Gythio, kurz bevor das wilde Mani beginnt. Vom Zelt sind es gerade 10 Meter zum Meer, die erste Nacht war schon mal so richtig gut. Und da wir die Gegend gut kennen sind wir sofort wieder so richtig zu Hause!

Die Zeit hier nutze ich zum Entspannen, Nachdenken, und nicht zuletzt zum Pläne schmieden. Und natürlich zum Schwimmen und Radfahren, gut Essen und einfach nur so mit den Lieben zusammen zu sein. Und natürlich zum Artikel schreiben (für IF-Blog.de).

Diesmal ist das Schwerpunktthema start ups

Ich kenne viele Menschen. Mit manchen davon bin ich freundschaftlich verbunden. Da sind auch viele junge Kollegen dabei. Mir scheint, dass ich mit der jungen Generation gut kann.

Seit ein paar Jahren beschäftige ich mich mit Gründungen von Unternehmen. So bin ich immer wieder in der Jury eines Business Plan Wettbewerbs, als Mentor betreue ich Menschen und Unternehmen, die im Werden sind (start ups). Dies mal enger, gelegentlich sporadisch. Und stecke so ein wenig in der Szene drin.

Die meisten Teams, die ich kenne und erlebe, sind toll. Fleißig und kreativ versuchen sie mit höchstem persönlichen Engagement auf vielen Ebenen basierend auf einer spannenden Idee ihr Leben eigenverantwortlich zu führen und ein Unternehmen aufzubauen.

Und dann scheitern sie.

Manche scheitern schon beim Start, andere nach Auslauf eines Förderprogrammes wie EXIST oder nach der ersten Finanzierung. Oft dauert der Leidensweg dann eine Weile bis zum endgültigen „Aus“, ab und zu wird am Schluss noch ein „Notausgang“ gefunden. Und nur ganz, ganz wenige werden erfolgreich, allerdings meist auf andere Art und Weise als vorher geplant.

Die meisten, die scheitern, haben einiges an Kraft und oft auch Geld gelassen. Ihnen bleibt nur der Trost, dass sie viel gelernt haben, also irgendwie dann doch „erfolgreich gescheitert“ sind. Das ist aber ein schwacher Trost, denn in bei einer alternativen Lebenslinie zum Beispiel in einem guten Job bei einem Mittelständler hätten sie vielleicht noch mehr für ihre persönliche Zukunft lernen können.

Das bewerte ich als eine gigantische Verschwendung von Kapital, Kreativität, Fleiß („waste“ im Sinne von Kaizen). Auch die Enttäuschung und der Frust der vielen betroffenen jungen Menschen schmerzt mich. Und ich denke mir oft, dass dieses häufige Scheitern in vielen Fällen vermeidbar gewesen wäre.

Denn das massenhafte Scheitern ist gut erklärbar. Die Gründer arbeiten in der Regel genauso, wie es die Expertise einer vergangenen Epoche ihnen vorgibt. Und dieses Muster hat noch nie besonders gut funktioniert, heute geht es in der Regel gar nicht mehr auf. Wie sollen in der Welt von morgen die Erfolgsmuster von gestern auch noch funktionieren?

Und die ganz wenigen Ausnahmen – die übrigens ausnahmslos aufgrund eines zusammen Kommens besonders glücklicher Zufälle basieren – bestätigen diese Regel.

Warum ist das Scheitern normal?

Die Antwort ist einfach. Zum Beispiel versuchen auch große Konzerne immer wieder, neue Produkte in den Markt zu bringen. Diese Konzerne verfügen über alles, was man für eine neue Produkt-Idee braucht: Beliebig viel Kapital, eine renommierte Marke, ein geniales Marketing, eine starke Marketing- und Vertriebs-Organisation, weltweiten Zugang zu den Märkten, tolle Ingenieure und Lieferanten und vieles mehr. Und vor allem, sie kennen ihren Markt, weil sie ihn sich oft über Jahrzehnte „erlernt“ und „erarbeitet“ haben.

Und trotzdem scheitern ihre Produkt-Entwicklungen. Im besten Fall sind nur 10 % solcher Entwicklungen am Markt leidlich erfolgreich. Bei strengeren Messkriterien noch viel weniger.

Nur wie will ein junges Team, das all das nicht hat, da mit halten? Nur mit jugendlicher Unbeschwertheit und Kreativität? Das ist doch Unsinn.

Ein Schluss könnte sein, dass junge Gründer nur eine reelle Chance in ganz neuen Märkten haben. Dann sollten junge Gründer (fast) alle Geschäftsideen, die sich in vorhandenen Technologien und Lösungen meiden. Die Entwicklung scheint diese Annahme zu bestätigen. Hier vielleicht eine erste vorsichtige Empfehlung an start-ups:

Aufpassen beim Eintritt in Märkte, die schon besetzt sind!

Große Konzerne stehen sich natürlich bei kreativen Themen mit ihrer Organisation und ihren Prozessen selber im Weg. Ihr Erfolg hat die negative Seite, dass man zwangsläufig in alten Mustern denkt. Das erkennen sie auch und sie suchen so die Innovation von außen. Sie gründen „acceleration“- und „invest“-Abteilungen und suchen die Kooperation mit „start-ups“. Das ist ja auch die neueste Idee von „unternehmerTUM“ der Technischen Universität wie auch vom neuen Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München, Herrn Reiter.

Das Zauberwort „Kooperation von Konzernen und Start-ups“ wird aber auch nicht funktionieren. Denn zum einen leben die alten Unternehmen intensiv die Ablehnung von außen. Das Motto heißt, dass „not invented here“, im eigenen Unternehmen nichts wert ist und nicht sein darf.

Ich habe das beliebig oft beobachtet und auch selbst in einer strategischen Kooperationen mit einem großen Konzern erlebt – dies sogar zweimal. Und ich kenne eine ganze Reihe von Beispielen, bei denen die „unternehmerischen“ Ergebnisse von XXX-Acceleration oder XXX-invest gescheitert sind.

Aber auch das „alte“ Vorgehen ist nur noch in wenigen Ausnahme-Fällen erfolgreich. Ich bringe als Beispiel das Scheitern fast aller „Steuerspar-Modelle“. Wir erleben das seit Jahren nicht nur in den Branchen „Film“, „Immobilien“ ,„Schifffahrt“ oder „alternative Energien“. Auch die großen Verluste von Anlegern bei Projekten im Eisenbahn- oder Kanal-Bau sind gute Beispiele.

Das Scheitern hatte mehrheitlich als Ursache nicht, dass Betrüger oder unseriöse Geschäftsleute am Werk waren. Das hat es auch gegeben. Aber meistens ist die Ursache des Scheiterns solcher Projekte, dass die dahinter liegenden Geschäftsmodelle und -pläne falsch waren. Obwohl sie von Experten „professionell“ erstellt wurden, die ihren Markt bestens kannten.

Und von anderen Experten, wie zum Beispiel von Banken kritisch geprüft wurden. Und das ehrlich, denn die Banken haben ja geprüft, weil sie sich selbst auch dran beteiligen wollten – und sie wollten ja auch keine Verluste machen.

Auch da habe ich ganz persönliche Erfahrungen. In einem Fall hat die von mir hoch eingeschätzte Sparkasse München einen geschlossenen Immoblilien-Fonds in jena auf „Herz und Nieren“ geprüft, und ein paar Millionen verloren. Ich war auch dabei, den ich habe der Prüfung der Stadtsparkasse vertraut, aber glücklicherweise nur einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich verloren.

Aber wenn die von Experten geschriebenen und von vielen anderen Experten validierten Business Pläne nicht funktionieren, wie soll dann ein junges Gründungs-Team ohne Erfahrungen und Marktkenntnis ihr neues Unternehmens-Schiffchen erfolgreich in eine nicht vorhersagbare Zukunft führen?

So gesehen erscheinen doch Gründungen von neuen Unternehmen als aussichtslos oder zumindest als tollkühne Abenteuer, auf die sich eigentlich kein ernsthafter Mensch einlassen darf.

Ich denke mir aber, dass es möglich ist,die Erfolgswahrscheinlichkeit eines start-ups von gefühlten 1 : 100 vielleicht sogar auf 1 : 1 (Erfolg zu Scheitern) zu verbessern.

Ich weiß, dass das dies eine sehr mutige Aussage ist und habe mir vorgenommen, in meinen zwei Wochen auf einem Zeltplatz ganz im Süden des Peleponnes auf Mani ein paar Artikel zum Thema „start-up“ hier im IF-Blog zu schreiben. Für die von mir betreuten „start-ups“ wie für alle anderen Leser auch.

RMD

P.S.
Beginnen werde ich in der nächsten Folge mit meinem eigenen Werdegang. Ich glaube, da kann man schon viel daraus lernen.