Klaus Hnilica
Donnerstag, der 23. Oktober 2014

Halloween in Hanau oder ‚Wiener Blut‘

Ein vampirischer Telefonsketch
spanish-riding-school

Elias Hupka-Hürlimann wohnt seit geraumer Zeit in Hanau.

Zu Halloween verwirklicht er einen lang gehegten Wunsch: er organisiert in seiner weitläufigen Wohnung in einer Hanauer Altstadtvilla erstmals eine aufwendige Vampir-Party, bei der es an Nichts fehlen soll! Vor allem nicht an Blut bester Qualität! Seine Freundin Susanne rät ihm zu dem berühmten ‚Wiener Blut’ einer bekannten Wiener Agentur in der Blutgasse im 1.Bezirk! An einem Dienstag ruft Elias dort an; nach zweimaligem Läuten meldet sich eine jugendliche Stimme:

• Internationaler Vampir Party Service ‚Blutdurst’ – Gottlieb Bissinger am Apparat – Grüß Gott!

• ……………………………………….

• Das freut mich aber, Herr Hupka-Hürlimann, dass Sie durch eine Empfehlung auf uns gestoßen sind. Das zeigt, dass wir Vieles richtig machen und unsere Kunden zufrieden sind! Oder?

• ……………………………………….

• Darf ich fragen wo dieses Hanau in Deutschland liegt, von wo Sie anrufen?

• ……………………………………….

• Ah – bei Frankfurt am Main – ja das kennt man natürlich! Hanau ist mir allerdings vollkommen unbekannt. Aber macht ja nix – ist doch schön wenn’s sogar in Ortschaften wie Hanau Vampire gibt, das lässt hoffen?

• ……………………………………….

• Ja – Sie sehen, in Wien gibt es eben nicht nur Heurige und Kaffeehäuser, Herr Hupka-Hürlimann, sondern auch einen sehr gediegenen ‚Blutservice für Vampire’!

• ……………………………………….

• Aber bitte, Herr Hupka-Hürlimann, Sie sollten nicht vergessen, dass wir in Österreich eine Jahrhundert alte Vampirtradition haben.

• ……………………………………….

• Na, na, na, nix England – der erste dokumentierte Vampir kommt aus Istrien in Kroatien, das schon vor über 200 Jahren zur Österreichisch Ungarischen Monarchie gekommen ist – das ist Tatsache!

• ……………………………………….

• Ja lachen Sie nur – Spaß muss sein, Herr Hupka-Hürlimann! Ist ja leiwand, wenn man sich gleich so gut versteht, dass man lachen kann, das macht alles viel leichter, gell!

• ……………………………………….

• Natürlich ist Wien ein ausgezeichnetes Pflaster für Vampire! Wissen Sie, bei uns weiß man nicht nur ein gutes Schluckerl Wein zu schätzen, sondern immer öfter auch einen gschmackigen Lutscher Blut! Überhaupt wenn er vom richtigen Halserl kommt und den entsprechenden Abgang hat!

• ……………………………………….

• Nein, nein – da ist kein Mangel bei uns! Schauen Sie, wir haben jede Menge Rentner in Wien, ausreichend Sängerknaben und wirklich einen Haufen Lipizzaner! Und Sie werden es vielleicht nicht glauben, aber die ganz jungen Lutscher, sozusagen die ‚blutjungen Zuzler’, üben sehr gern erst an einem letscherten Renterhals, bevor sie ihre richtige Gaudi mit den weißen Halserln der Sängerknaben und Sängermadln haben! Ja und für alle Tag schnappen sie sich schon einmal einen Lipizzaner – das ist einfach Fakt!!

• ……………………………………….

• Natürlich nicht während der Aufführungen der ‚Spanischen Hofreitschule’, Herr Hupka-Hürlimann, das ist doch klar! Aber danach in den Stallungen, wenn die Lipizzaner müde sind und sich kaum noch rühren können…

• ……………………………………….

• Nein, in unserm Servicedienst arbeiten nicht nur Vampire! Das tät’ die Gewerbeaufsicht gar nicht zulassen! Das ist doch bei uns alles streng geregelt, auch die Vampirquote! Vermutlich stammt diese Regelung sogar noch aus der Monarchie?

• ……………………………………….

• Sicher Herr Hupka-Hürlimann, Ordnung muss sein! Das geht gar nicht anders bei unserem heiklen Blutgeschäft. Was glauben Sie, wie viele so genannte ‚Gutmenschen’ ständig hinter uns her sind und uns ein Hackl ins Kreuz hauen wollen! Da können wir gar nicht genug aufpassen…

• ……………………………………….

• Genau! Und weil es halt diese Auflagen beim Personal gibt, Herr Hupka- Hürlimann, beschäftigen wir in unserem Partyservice nur in ganz begrenztem Umfang echte Vampire – alles andere wär’ auch viel zu teuer!

• ……………………………………….

• Auf keinen Fall – wo denken Sie hin! Bei unserem Partyservice ‚Blutdurst’ ist das so organisiert, dass 70% der Mitarbeiter so genannte N V P sind, also ‚Non Vampire People’ wie das amtlich heißt! Und von den restlichen 30% sind 20% H V P also ‚Hetero Vampire People’ das heißt, die sind mal so mal so, und nur 10%, Herr Hupka-Hürlimann, sind wirkliche P V P also ‚Pure Vampire People’! Sie sehen, die Quote ist wirklich gering!

• ……………………………………….

• Sie sagen es! Das wird in der Presse viel zu viel aufgebauscht! Ehrlich gesagt gibt’s keinen Vampirüberschuss bei uns und in der EU, sondern einen bedauernswerten Mangel! Ein paar mehr würden dem ganzen ‚Dradiwaberl’ mehr als gut tun, das können Sie mir glauben…

• ……………………………………….

• Richtig – Sie sehen das ja an uns! In unserem optimierten Service-Team ‚Blutdurst’ sind wir gerade einmal 6 Mitarbeiter!

• ……………………………………….

• Wie? Sie fragen, ob dann nur 6 Zehntel eines Mitarbeiters bei uns ein reiner Vampir ist?

• ……………………………………….

• Ja das ist vollkommen richtig, Herr Hupka-Hürlimann! Das haben Sie super schnell ausgerechnet! Gratulation!

• ………………………………………..

• Wie das geht, mit dem 6-Zehntel Mitarbeiter?

• ………………………………………..

. Das ist ganz einfach, das heißt, dass der Hubert, unser einziger Vampir, nur ab Mitternacht im Einsatz ist und akquiriert – so einfach ist das!

• ………………………………………..

• Ja gell, manchmal sind die Dinge einfacher als man denkt? Aber jetzt zu Ihrer Bestellung, Herr Hupka-Hürlimann! Was können wir für Sie tun?

• …………………………………

• Leiwand – das macht natürlich alles viel einfacher, wenn Sie sich schon auf unserer Homepage über sämtliche Produkte und Dienstleistungen informiert haben.

• ……………………………………….

• Selbstverständlich können Sie bei uns alles sofort telefonisch bestellen! Da machen wir überhaupt keine ‚Würschtl’!

• ……………………………………….

• Geben Sie mir doch durch was Sie benötigen, Herr Hupka-Hürlimann und ich tipp’ alles sofort in unseren Zentralrechner:

• ……………………………………….

• Ich versteh – Sie wollen 50 Liter Bio-Blut von der Blutgruppe A und 30 Liter Bio-Blut der Blutgruppe AB, aber keines mit der Blutgruppe B! Das wollen Ihre deutschen Gäste nicht! Interessant das zu hören, Herr Hupka-Hürlimann!

• ……………………………………….

• Ja da haben Sie Recht! Die Blutgruppe B schmeckt ein bisserl sperrig! Pelzig würden ihre Kenner in Hanau sagen! Und sagen Sie, legen Sie Wert auf einen bestimmten Rhesusfaktor?

• ……………………………………….

• Ist Ihnen egal! Das kann ich gut verstehen! Ja da haben Sie vollkommen Recht, vom Gschmackn her spielt der Rhesusfaktor wirklich eine untergeordnete Rolle; überhaupt wenn man einen Blut-Spritz serviert mit viel Eis! Da schmeckt man praktisch keinen Unterschied zwischen den Rhesusfaktoren: weder vom Bukett her noch beim Abgang!

• ………………………………………

• Darf es noch etwas sein, Herr Hupka-Hürlimann?

• ………………………………………

• Wie Sie wollen wissen, was das ‚Bio’ bei unseren Blutprodukten bedeutet?

• ………………………………………

• Natürlich! Blut ist irgendwie immer Bio! Aber bei uns heißt das, dass es wirklich von reinster Qualität ist und eben noch diesen unverfälschten Blutgschmackn hat! Schließlich ist ja unser Haus zertifiziert, wenn Sie wissen was ich meine.

• ………………………………………

• Nun – wie Sie ja aus unserem Lieferprospekt sicher gesehen haben, liefern wir auch Blutprodukte in ganz anderen Geschmacksrichtungen!

• ……………………………………….

• Jawohl! Das ist dann Blut, das wir uns vorwiegend von passionierten Heurigengängern holen und das ganz fein nach ‚Blauem Zweigelt’ oder ‚Grünem Veltliner’ schmeckt! Oder auch nach Riesling! Aber wirklich nur ganz zart! Ist halt was für echte Feinschmecker! Da muss man schon mit einem sehr feinen Züngerl gesegnet sein, Herr Hupka-Hürlimann! Übrigens momentan haben wir auch für die nicht ganz so ‚feine Zunge’ jede Menge Blut mit einem prima Wodka-Gschmackl! Sehr zu empfehlen, wenn man was Wuchtiges möcht’ – nicht so was Fusseliges!

• ………………………………………..

• Genau, Herr Hupka-Hürlimann, dieses Blut kommt täglich frisch aus der Ukraine, und ist von ganz exzellenter Qualität, da es direkt aus den aktuellen Kampfzonen eingeflogen wird!

• ………………………………………..

• Ja – probieren Sie es doch einmal – ist wirklich was ganz Leckeres und Extravagantes, ich bin sicher, ihre Partygäste werden jedes Schluckerl goutieren…

• ……………………………………….

• Also ich ergänze Ihre Bestellung somit um weitere 10 Liter AB mit an Wodka Gschmackl und 5 Liter AB mit an ‚Blauen Zweigelt – Körper’ Prima Herr Hupka-Hürlimann! Zu dieser ausgewogenen Bestellung kann ich Ihnen im Namen unseres Hauses nur herzlichst gratulieren! Wirklich!

• ………………………………………..

• Wie? Wer uns beliefert? Nun des wickeln wir alles über das sehr professionelle Drohnen-Service von Amazone ab! Das funktioniert eins A! Die liefern zuverlässig und pünktlich! Da gibt’s überhaupt keine Probleme!

• ………………………………………..

• Sie sagen es! Amazone kooperiert auch auf diesem Sektor ganz eng mit der NSA und weiß daher praktisch in Echtzeit wo und wann die neuesten Blutquellen sprudeln…

• ………………………………………..

• Ja das ist wirklich eine feine Sache! Anders kann man das nicht bezeichnen! Endlich einmal ein sinnvoller Einsatz moderner Technik! Sonst machen die doch eh nur lauter Blödsinn mit der Technik, oder?

• ………………………………………..

• Ja – also dann nochmals schönen Dank für ihren Auftrag, Herr Hupka-Hürlimann! Ich hoffe Sie beehren uns bald wieder! Und wie gesagt wir werden Sie diskret und prompt beliefern! Wie das dem Stil unseres Hauses entspricht!

• …………………………………………

• Und Servus auch von Kolleg’ zu Kolleg’! Gell’ Du bist auch so ein richtiger Blutlutscher, wie ich?

• …………………………………………

• Irgendwie hört man das gleich raus! Macht Dich sympathisch, auch wenn Du ein Piefke bist! Nix für ungut! Und Servus noch einmal…

KH

Roland Dürre
Samstag, der 9. August 2014

Tweets zum Twittern und Bloggen #232 – ENDE!

Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln:

140807 Zwo Zungen stehen übel in einem Munde – so auch beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

Das war die letzte Weisheit im Alphabet, die ich auf Alle deutsche Sprichwörter gefunden habe.

Jetzt ist also Schluss mit den täglichen Tweets zum Twittern und Bloggen. Manche wird das freuen, weiß ich doch dass ein paar der IF-Blog-Leser diese Sparte gar nicht gemocht haben.

Andererseits sind diese deutschen Sprichworte schon bemerkenswert. Positiv empfand ich, dass da doch viel Erfahrung und Weisheit enthalten ist. Sehr schön war, dass die englischen Übersetzungen (großen Dank an EG für diese geniale Leistung) oft viel kraftvoller klangen als die deutsche Fassung und diese so doch häufig „retweetet“ wurden.

Nicht so schön fand ich das große Maß an Moralisierung, das ich bei vielen Redensarten empfunden habe. Weil ich das überhaupt nicht mag und ich keinesfalls moralisieren wollte.

Also so bleiben doch ein wenig gemischte Gefühle. Aber vielleicht ist ein wenig gelungen, so
die Weisheit & Intuition der Vielen zu zitieren!?
Dann würde ich mich freuen.

RMD

Roland Dürre
Donnerstag, der 7. August 2014

Tweets zum Twittern und Bloggen #231

Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln:

140731 Zwei Augen sehen mehr als eins – so auch beim Twittern und Bloggen? #Twitter #Bloggen #Weisheit

140801 Zwei Fliegen mit einem Schlag – gelingt uns ab und zu beim Twittern und beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

140802 Zwei Streitköpfe werden nimmer eins – gilt doch auch beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

140803 Zweifel hat viel Deckmantel – auch beim Bloggen und Twittern? #Twitter #Bloggen #Weisheit

140804 Zweimal darf man wohl ausbleiben – auch beim Bloggen und Twittern! #Twitter #Bloggen #Weisheit

140805 Zwischen ehrlichen Leuten bedarf’s keiner Rechnung – dran denken beim Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

140806 Zwischen Freud und Leid ist die Brücke nicht breit – so auch beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

Jeden Tag kommt ein neuer Tweet dazu. Siehe unter twitter.com und “follow” RolandDuerre! Viel Spaß beim Folgen!

RMD

P.S.
Die Sprichwörter habe ich auf Alle deutsche Sprichwörter gefunden.

Roland Dürre
Donnerstag, der 31. Juli 2014

Tweets zum Twittern und Bloggen #230

Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema
Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln:

140724 Zu viel Milde ist vertan – so auch beim Twittern und Bloggen? #Twitter #Bloggen #Weisheit

140725 Zu viel muss bald brechen – so auch beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

140726 Zuviel Weisheit ist Narrheit – gilt doch auch beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

140727 Zuweilen ein Narr sein ist auch eine Kunst – auch beim Bloggen und Twittern? #Twitter #Bloggen #Weisheit

140728 Zuwenig und zuviel ist aller Narren Ziel – ganz wichtig auch beim Bloggen und Twittern? #Twitter #Bloggen #Weisheit

140729 Zwang ist kein guter Wille – dran denken beim Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

140730 Zwang währt nicht lang – so auch beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

Jeden Tag kommt ein neuer Tweet dazu. Siehe unter twitter.com und “follow” RolandDuerre!
Viel Spaß beim Folgen!

RMD

P.S.
Die Sprichwörter habe ich auf Alle deutsche Sprichwörter gefunden.

Roland Dürre
Donnerstag, der 24. Juli 2014

Tweets zum Twittern und Bloggen #229

Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema
Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln:

140717 Zum Verlieren ist nichts besser als Vergessen – so auch beim Twittern und Bloggen? #Twitter #Bloggen #Weisheit

140718 Zur Trommel muss man pfeifen – gilt auch beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

140719 Zur Zeit ein Narr sein ist auch eine Kunst – gilt doch auch beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

140720 Zusagen macht Schuld – auch beim Bloggen und Twittern? #Twitter #Bloggen #Weisheit

140721 Zu viel Demut ist Hochmut – daran denken auch beim Bloggen und Twittern? #Twitter #Bloggen #Weisheit

140722 Zu viel gut ist böse – dran denken beim Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

140723 Zuviel Lust bringt Unlust – so auch beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

Jeden Tag kommt ein neuer Tweet dazu. Siehe unter twitter.com und “follow” RolandDuerre!
Viel Spaß beim Folgen!

RMD

P.S.
Die Sprichwörter habe ich auf Alle deutsche Sprichwörter gefunden.

Roland Dürre
Donnerstag, der 17. Juli 2014

Tweets zum Twittern und Bloggen #228

Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema
Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln:

140710 Zufriedenheit ist der größte Reichtum – so auch beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

140711 Zukünftiges ist uns alles verborgen – gilt auch beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

140712 Zuletzt muß man es doch suchen, wo es ist – gilt doch auch beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

140713 Zuletzt siegt Wahrheit, Tugend und Mut – auch beim Bloggen und Twittern? #Twitter #Bloggen #Weisheit

140714 Zum Lernen ist niemand zu alt – auch beim Bloggen und Twittern? #Twitter #Bloggen #Weisheit

140715 Zum Rat weile, zur Tat eile – dran denken beim Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

140716 Zum Todesschlaf ist keiner müde – so auch beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

Jeden Tag kommt ein neuer Tweet dazu. Siehe unter twitter.com und “follow” RolandDuerre!
Viel Spaß beim Folgen!

RMD

P.S.
Die Sprichwörter habe ich auf Alle deutsche Sprichwörter gefunden.

Roland Dürre
Donnerstag, der 10. Juli 2014

Tweets zum Twittern und Bloggen #227

Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema: Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln

140703 Zu jung ist ein Fehler, der sich täglich bessert – so auch beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

140704 Zu satt macht matt – Vorsicht, Twitterer und Blogger! #Twitter #Bloggen #Weisheit

140705 Zu schnell macht müde Beine – gilt das auch beim Twittern und Bloggen? #Twitter #Bloggen #Weisheit

140706 Zu Tisch und Bett soll man sich nicht schämen – auch nicht beim Bloggen und Twittern? #Twitter #Bloggen #Weisheit

140707 Zu viel Trauen ist unbequem – auch beim Bloggen und Twittern? #Twitter #Bloggen #Weisheit

140708 Zu weise ist Narrei – dran denken beim Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

140709 Zucker in der Jugend macht faule Zähne im Alter – auch beim Twittern und Bloggen? #Twitter #Bloggen #Weisheit

Jeden Tag kommt ein neuer Tweet dazu. Siehe unter twitter.com und “follow” RolandDuerre!
Viel Spaß beim Folgen!

RMD

P.S.
Die Sprichwörter habe ich auf Alle deutsche Sprichwörter gefunden.

Roland Dürre
Freitag, der 4. Juli 2014

Adam und Eva

AdamundEva-M._v._Heemskerck-Musée_des_Bx-Arts_Strasbourg-Gédéon-Adam_Eve-Ausschnitt_2Adam und Eva waren ja – unserem westlichen Mythos folgend – die ersten beiden Menschen. Und die beiden haben für uns alle das Paradies verschusselt – so die Saga. Weil sie zu gierig waren und sich von der als Schlange verkleidetem Teufel verführen ließen. So habe ich die Geschichte nach meiner Erinnerung in der Schule gelernt.

Zu diesem Thema habe ich vor kurzem einen netten Witz gehört. Der geht so:

Person A: Was wäre, wenn Adam und Eva Chinesen gewesen wären?

Person B: Weiß ich nicht.

Person A: Wir wären noch im Paradies!

Person B: Wieso?

Person A: Weil die beiden die Schlange gegessen und den Apfel links liegen gelassen hätten
(Der Adam hätte die Schlange gefangen und die Eva sie gekocht). …

Leider ist die Pointe schon fast zu zwingend …

Dafür kann ich aus diesem Blickwinkel auch der „Adam & Eva-Story“ etwas Positives abgewinnen. Ist sie dann doch eine schöne Metapher für verblüffend einfache aber sehr wirksame Lösungen.

🙂 Mann muss nur im richtigen Moment das Richtige machen!

Und sie lehrt auch, dass Gier immer ein schlechtes Leitmotiv ist.

RMD

P.S.
Das Bild ist von der Wikipedia-Seite. Hier auch die Anmerkung von dort zum Bild_
Adam und Eva (Maarten van Heemskerck, Musée des Beaux-Arts de Strasbourg). Man beachte die Hervorhebung des Geschlechtsunterschieds durch die Verwendung verschiedenfarbiger Inkarnate.

P.S.1
Eine gute Freundin in meinem Alter hat mir glaubhaft berichtet, dass für sie das Thema mit Adam und Eva und manch religiösem mehr in der zweiten Klasse Volksschule (so hieß das damals noch) im Alter von 12 vorbei war. Da hat sie den Religionslehrer erzählt, dass sie gehört hätte, dass die Menschen von den Affen abstammen würden und ihn ganz unschuldig gefragt, wie sich das mit Adam & Eva vertragen würde.

Und sie war sehr überrascht, dass sie als Antwort ganz wortlos eine ziemlich kräftige Watschen bekam. Seitdem wollte sie dann von Religion nichts mehr wissen.

Ich hatte es da besser, habe ich doch als Kind im Religionsunterricht gelernt, dass nur das neue Testament gelten würde und man den Rest nicht so ernst nehmen dürfe. Und intuitiv habe ich Adam & Eva dann ins alte Testament verlegt.

Roland Dürre
Donnerstag, der 26. Juni 2014

Tweets zum Twittern und Bloggen #225

Hier meine Tweets der letzten Woche zum Thema: Bloggen und Twitter, Weisheiten und Regeln

140619 Zeit verrät und entdeckt alles – so auch beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

140620 Zeit zu reden, Zeit zu schweigen, Zeit aufzuhören – gibt’s auch beim Twittern und Bloggen? #Twitter #Bloggen #Weisheit

140621 Zerstreutes Feuer brennt nicht lange – auch beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

140622 Zielen ist nicht genug, es gilt Treffen – so ist es auch beim Bloggen und Twittern. #Twitter #Bloggen #Weisheit

140623 Zorn erwürgt den Toren – auch den Blogger und Twitterer? #Twitter #Bloggen #Weisheit

140624 Zorn macht verworrn – dran denken beim Twittern und Bloggen. #Twitter #Bloggen #Weisheit

140625 Zorn und Geld verwirren die Welt – Vorsicht beim Twittern und Bloggen! #Twitter #Bloggen #Weisheit

Jeden Tag kommt ein neuer Tweet dazu. Siehe unter twitter.com und “follow” RolandDuerre!
Viel Spaß beim Folgen!

RMD

P.S.
Die Sprichwörter habe ich auf Alle deutsche Sprichwörter gefunden.

Klaus Hnilica
Freitag, der 20. Juni 2014

Don Giovanni oder die Ausdehnung der Kampfzone

Carl und Gerlinde (XXXVI)

„Diese Musik ist überirdisch – einfach zum Niederknien!“ stammelte Gerlinde musikalisch durchglüht, während sie vorsichtig hinter Carl durch die Bankreihe zum Ausgang stakste, da ‚Don Giovanni’ Pause machte! Carl registrierte von allen Seiten nur Zustimmung zu Mozarts Musik und den hervorragenden gesanglichen Leistungen der Interpreten. Großartig! Fantastisch! Überwältigend!

Aufgelöst vor Begeisterung schwebte auch Hannelore im Foyer auf Gerlinde zu, umarmte sie überschwänglich und schmiegte sich an Carl, wie Don Giovanni an die zappelnde Zerlina!
Zdon giovanni img115Selbst der strohtrockene Kurt nickte zustimmend, wenngleich diese Inszenierung von Christof Loy natürlich nicht im Entferntesten an die wunderbar ausgestattete Aufführung bei den Salzburger Festspielen herankam: damals wurde auch dem Auge was geboten, sagte er bedeutungsvoll. Carl nickte zustimmend, verkniff sich aber das Eingeständnis, bei dem fürchterlichen Kuddelmuddel rund um die drei Frauen von Don Giovanni zwei Mal kurz eingenickt zu sein.

Doch jetzt strömte das Mozart begeisterte Opernvolk bestens gelaunt ins großzügige Pausenfoyer: zielgerichtet steuerte es die vorbestellten Tische an, auf denen sich reichlich Lachshäppchen, Quiche Lorraines und Salzbrezeln zwischen noch mehr Wein, Wasser, Bier und Sekt herumdrückten.

Carl wäre einiger Maßen zufrieden gewesen im Kreis seiner Freunde, wenn da nicht plötzlich an ‚Tisch Zwölf’ diese unbekannte Rothaarige gesessen wäre, die aufmüpfig der achtköpfigen Runde entgegenblickte. Ja, die nicht unattraktive stramme Mittvierzigerin hielt sogar noch ihren rechten Arm schützend über einen weiteren Stuhl, den sie sicherheitshalber schon einmal eng an sich herangezogen hatte.

„Entschuldigen Sie bitte, könnte es sein, dass Sie sich bezüglich dieses Tisches geirrt haben?“ fragte Carl mit gebremstem Charme, nachdem er und die Dame sich eine ganze Weile schweigend begutachtet hatten.

„Wie kommen Sie denn darauf?“ erwiderte die Unbekannte robust.

„Nun, weil unsere Runde diesen Tisch hier für die Pause reservieren ließ!“

„Was heißt hier ‚reservieren ließ’, von wo kommen Sie denn, wollen Sie mich etwa fortscheuchen wie ein ungezogenes Kind?“

„Na ja, Sie sehen doch, dass auf dem Tisch unsere Bestellungen liegen und er für uns eingedeckt ist?“

„Also Sie sind mir einer: ich sitze hier friedlich an einem freien Tisch, halte auch noch einen Stuhl für meinen Partner von der Presse frei und da kommen Sie und pöbeln mich an!“

„Ich pöble Sie nicht an, sondern verweise nur darauf, dass dieser Tisch für uns reserviert wurde und wir jetzt nicht alle sitzen können, da Sie zwei Plätze belegen. Und wie es scheint unberechtigt, da ich von Ihnen keinerlei Bestellung auf dem Tisch sehe!“

„Wer sind Sie denn, glauben Sie, nur weil ich eine Frau bin, können Sie mich derart angehen? Von wo kommen Sie denn?“ rief die Dame ein zweite Mal lauthals in die erstaunte Schar um Carl.

„Wenn Sie den Stuhl neben sich freigeben und mich hinsetzen lassen, erzähle ich Ihnen gern woher ich komme! Ist das ein faires Angebot?“

„Das ist doch unerhört! Sie werden ja immer unverschämter!“ Carl nickte zustimmend und sagte, „ja – drum setzte ich mich jetzt auch einfach auf den freien Stuhl neben Ihnen, da der eigentlich meiner ist…“

„Von wo kommen Sie denn? Das können sie nicht machen, dieser Stuhl hier muss für die Presse frei bleiben!“ „Aber da ist doch niemand von der Presse, oder bin ich blind?“Belustigt versuchte Carl sich auf den unbesetzten Stuhl fallen zu lassen…

„Nein! Nein! Nein – das können sie nicht machen – gehen Sie weg!“ rief die Dame nun schon in einer Tonlage, die jeder Sopranistin zur Ehre gereicht hätte.

„Natürlich kann ich das und Sie werden staunen wie flott das geht…“, erwiderte Carl grinsend und machte neuerlich Anstalten sich zu setzen.

„Das kommt gar nicht in Frage, dass Sie mir den Stuhl wegnehmen, der ist für meinen Partner von der Presse“ schrie die Frau gellend ins Foyer und lenkte so auch die Aufmerksamkeit der Nachbartische auf sich. Dabei zog sie den freien Stuhl ruckartig an sich und umarmte derart entschieden die Lehne, dass Carl ernsthaft befürchtete, sie würde ihren geheimnisvollen Pressepartner – falls er doch noch auftauchte – selbst noch während des verbleibenden kurzen Pausenrests auf dem Stuhl zu Tode quetschen!

Inzwischen hatte Hannelore den für die Reservierungen zuständigen Verantwortlichen geholt, der auch versuchte, der hartleibigen Dame klar zu machen, dass sie kein Anrecht auf die beiden Sitzplätze habe, da sie weder eine Reservierung vorzeigen könne, noch irgendetwas konsumiere. Nein – sie sitze richtig, behauptete die wackere Rothaarige aber dennoch unbeeindruckt weiter! Eine Dame an der Bar hätte sie ganz klar an diesen Tisch verwiesen. Außerdem sehe sie überhaupt nicht ein, warum sie von allen Seiten angefeindet werde, wenn sie in der Pause dieser wunderbaren Oper nur einen Augenblick sitzen und entspannen wolle! Für sie sei das ein unbeschreiblicher Vorgang, der ihr noch nie in ihrem Leben passiert sei…

Völlig unvermittelt tauchte plötzlich ein unscheinbarer Mann, mittleren Alters auf und gab der heftig argumentierenden Rothaarigen mit zornrotem Kopf, ein Zeichen:

„Ilse, was streitest Du denn schon wieder herum! Wir haben doch ‚Tisch acht’! Immer dasselbe, Du bist wirklich eine unmögliche Kuh!“ zischte der Mann. Leider ertönte in diesem Moment auch ein erstes Läuten, mit dem das nahe Ende der Pause signalisiert wurde! Carl bedauerte das, denn die überaus passende Charakterisierung der Dame kam dadurch nicht mehr richtig zur Geltung.

Ilse, hatte aber die klare Ansage verstanden, sie sprang auf und warf Carl einen tödlichen Blick zu: „Na, sind Sie jetzt zufrieden, dass Sie und ihre feine Bekanntschaft mich die gesamte Pause über mit ihren Pöbeleien an diesem unsäglichen Tisch festgenagelt haben? Unfassbar, sagen Sie von wo kommen Sie denn? Soviel Rücksichtslosigkeit gegenüber einer Frau hab ich noch nie erlebt! Entsetzlich welch ein Pöbel sich heutzutage selbst schon in der Oper herumtreibt!“ Mit den letzten Worten schubste sie die etwas außer sich geratene Gerlinde zur Seite und eilte zu ihrem zornigen Pressepartner, der sie gleich weiter beschimpfte…

Carl blieb dagegen kaum noch Zeit sein Bier auszutrinken! Doch gut gelaunt schaufelte er auch noch Gerlindes Lachshäppchen in sich hinein: denn dieser rabiate, rothaarige Alptraum gestaltete plötzlich auch für ihn den Opernabend zu einem höchst erquickenden Spektakel! Besser und deutlicher als sie, konnte selbst Mozart mit seiner liebestollen Donna Elvira und verstörten Donna Anna nicht zeigen, wie weitab von jeder Logik sich Frauen immer noch in der Welt herumtummelten! Eine Tatsache, die er, Carl, schon seit Jahr und Tag predigte, Gerlinde aber nie zugeben wollte! Auch jetzt schüttelte sie nur wortlos ihren Kopf und raste rundum verärgert mit Hannelore zu ihrem Sitzplatz. Hoffentlich war der noch frei und nicht auch schon von dem rothaarigen Monster okkupiert? Wenn ja – wär’ Carl mit Sicherheit im zweiten Akt nicht mehr eingenickt…

KH