Roland Dürre
Freitag, der 17. Mai 2013

Referentin bei Craftsmanship: Kristin Block im IF-Forum

Elmar Jürgens und Bernhard Findeiss als Referenten bei unserem Workshop CRAFTSMANSHIP am 13. Juni 2013 ab 13:00 bei uns in Unterhaching habe ich schon vorgestellt.

Heute stelle ich Kristin Block vor. Sie wird in ihrem Vortrag gemeinsam mit ihrer Geschäftspartnerin Judit Lell

Die Eckpfeiler einer Wissens(teilungs)kultur

benennen, die notwendig sind, um von CRAFTSMANSHIP nicht nur zu reden sondern es auch erfolgreich zu leben.

Hier ein kurzer Ausblick auf diesen Vortrag:

Für Unternehmen ist es heutzutage überlebenswichtig, die interne Versorgung mit Wissen sicher zu stellen. Denn es handelt sich um   d e n   Treibstoff, der die tägliche Arbeit im Unternehmen am Laufen und dieses im Wettbewerb hält.

Doch der Unternehmensalltag ist oft weit entfernt vom Ideal eines offenen, von allen Mitarbeitern (gern) praktizierten Wissensaustauschs. Phänomene wie „Wissen-ist-Macht“-Denke, Blockaden im freien Wissensfluss und isolierte Wissensinseln verbrauchen nicht nur viel Energie, sondern reduzieren auch die Handlungs- und Innovationskraft von Organisationen erheblich. Ganz zu schweigen von sozialen Auswirkungen wie Demoralisierung der Menschen und das Entstehen von Frust mit der Folge der inneren Kündigung von Wissensarbeitern, die ihren dringend benötigten Werkstoff nicht in ausreichendem Maße oder/und der benötigten Form zur Verfügung gestellt bekommen.

Viele Führungskräfte haben diese Gefahr und die Notwendigkeit zu Handeln mittlerweile erkannt – wissen jedoch nicht, wie und wo angreifen, um hier nachhaltige Veränderungen herbeizuführen. Der Vortrag „Die Eckpfeiler einer Wissen(teilungs)kultur“ liefert auf unterhaltsame und anschauliche Art und Weise Antworten und neue Denkanstöße und natürlich auch ausreichend Raum für die Diskussion der Thesen. Es werden fünf Aktionsfelder vorgestellt, die dynamisch miteinander verbunden, ein Mobile aus möglichen Ansatzpunkten aufspannen. 
Dieses Wissen, gepaart mit einer großen Portion an Veränderungswillen, konsequentem Handeln und Geduld, ist für Führungskräfte das Handwerkzeug für den Aufbau einer gelebten Wissenskultur in ihrer Organisationseinheit.

Über die Referentin Kristin Block

Kristin Block ist Gesellschafterin des Beratungsunternehmens wissenswerk, das Unternehmen bei Herausforderungen rund um die Themen Wissens(ver)teilung, Wissenssicherung und Wissensvermehrung unterstützt. Gemeinsam mit ihrer Geschäftspartnerin hat die Kommunikationsexpertin den Begriff «Neuro-Wissensmanagement» geprägt: die äußerst erfolgversprechende Verknüpfung von neusten Erkenntnissen aus der Gehirnforschung mit menschen-zentrierten Wissensmanagement-Methoden. Als Trainerin und Rednerin gibt sie ihr umfangreiches Fach- und Erfahrungswissen nun mit großem Erfolg auch außerhalb von Beratungsprojekten weiter

RMD

P.S.
Ich empfehle die Lektüre des Blogs von wissenswerk, in dem Sie viele interessante Gedanken und Anregungen von Judith Lell und Kristin Block zu unserem Thema finden!

Roland Dürre
Mittwoch, der 15. Mai 2013

Referent bei Craftsmanship: Bernhard Findeiss im IF-Forum

Neben Wolfgang Menauer, der unseren Workshops am 13. Juni 2013 bei uns in Unterhaching mit ein paar assoziativen Gedanken zu Craftsmanship eröffnen wird, übernimmt noch ein zweiter Kollege der InterFace einen aktiven Anteil.

Bernhard Findeiss hat einen Vortrag für unseren Workshop Craftsmanship am 13. Juni vorbereitet. Er spricht über:

“Ein Tag im Leben eines Software Craftsman”

Bernhard hat mir einen kurzen Überblick zu seinem Vortrag gesandt:

In den letzten Jahren wurde oft probiert, Softwareentwicklung zu industrialisieren. Es hat sich jedoch gezeigt, daß dieses Vorgehen nicht in allen Bereichen zum Erfolg führt.

Ein Beispiel hierfür ist die Individualsoftware-Entwicklung. Das Aufteilen komplexer Abläufe in lauter kleine, einfach auszuführende Schritte stößt hier schnell an eine Grenze.

Vielmehr lassen sich hier Parallelen zum traditionellen Handwerk finden. Dementsprechend brauchen wir hier auch gut ausgebildete Software-Handwerker.

Doch was genau bedeutet es, “Softwerker” zu sein? Diese und noch einige weitere Fragen möchte ich in diesem Vortrag ein wenig beleuchten und so Denkanstöße geben:

  • Welche Technologien sollte man beherrschen?
  • Was kennzeichnet handwerklich gut gemachte Software?
  • Welche Arbeitseinstellung hat ein “Softwerker”?
    • “Ja” sagen!
    • “Nein” sagen!
    • Lebenslanges Lernen!
    •  Schreiben von Quellcode!
    • Teststrategien?
    • Arbeiten unter Druck?
    • Zusammenarbeit im Team?
  • Was können Unternehmen tun, um “Softwerkern” ein möglichst optimales Arbeitsumfeld zu bieten?

Zur Person:

Bernhard Findeiss ist ein junger InterFace-Kollege, der aber schon einige Zeit bei uns ist. Informatik ist sein Handwerk, das er unter anderem auch an der Technischen Universität München erlernt hat. Er “lebt” Qualität und Innovation. Die Themen Nachhaltigkeit und Wertschätzung für handwerkliche Leistung liegen ihm besonders am Herzen. So kauft er privat seine Semmeln bei einem echten Bäcker und nicht im Back-Shop. Beruflich arbeitet er hart daran, seine Fähigkeiten immer zu verbessern.

Fachlich ist Bernhard  vielseitig engagiert:

  • Er ist einer der Begründer des “Agile Monday Nürnberg”.
  • Bei der SoCraTes-Konferenz und der deutschen Softwerkskammer war er von Anfang an dabei und einer der Organisatoren.
  • Öfters kann man ihn als Sprecher auf verschiedenen Konferenzen (z.B. XP Days, interPM) hören und
  • trifft ihn häufig bei verschiedenen “agilen” Community-Events (z.B. Agile Tuesday München, Agile World) an.

So schließt sich der Kreis zu Craftsmanship. Aber auch “sozial” macht Bernhard einiges:

  • Er ist im Vorstand der Schützengesellschaft Fischbachau und hat dort das Amt des Schriftführers übernommen.
  • Bei den Gebirgsschützen wirkt er als aktives Mitglied.
  • Als echter Bayer pflegt er die Tradition von “Laptop und Lederhosen” und unterstützt eine historische Trachtengruppe.
  • :-) Und natürlich ist ihm seine kleine Tochter ganz besonders wichtig!

RMD

P.S.
Und hier im IF-Blog ist er auch ein sehr geschätzter Autor mit vielen Lesern!

Liebe IF-Blog-Leser,

heute lade ich zu zwei Vorträgen und einem Workshop ein:

Am 16. Mai (nächsten Donnerstag) spricht Alexander Jachmann von IF-TECH AG in unserer Reihe “Craftsmanship – Technik von InformatikerInnen für InformatikerInnen” (auch Bier&Informatik genannt) zu

UBUNTU&ANDROID Praxis-Test
Was können die Windows Alternativen wirklich?
Features, Probleme und Lösungen im Überblick.

Informationen und Anmeldung unter

http://if-blog.de/rd/16-mai-2013-craftsmanship-bierinformatik-alexander-jachmann-ubuntuandroid/

Die Veranstaltung beginnt wie immer ab 18 Uhr in der Seminarzone im Dachgeschoss bei der InterFace AG in Unterhaching. Mit dem Vortrag wollen wir um 18:15 starten. Empfang ist ab 17:30

Noch gibt es freie Plätze!

Und für all die, die nicht kommen können, übertragen wir den Vortrag wieder live ins Internet. Unter http://www.ustream.tv/channel/IF-Forum kann man ab ca 18:15 den Video-Stream zum Vortrag sehen. Zusätzlich zur Übertragung werden wir einen Video-Mitschnitt anfertigen und gegebenenfalls auf youtube (Kanal InterFace AG) zur Verfügung stellen.

Die weiteren Termine im IF-Forum:

Fachliches IF-Forum 2013:
Workshop Craftsmanship
begleitet von Wolf Nkole Helzle (Social Media Art Künstler)
am 13. Juni 2013 ab 13:00!

http://if-blog.de/rd/workshop-bei-der-interface-ag-craftsmanship/

und dann das 2. IF-Forum 2013 im Sommer:


IF-Forum
Jean Paul und der Hypertext
Annina Klappert
11. Juli 2013 | 18 Uhr


Ich würde mich über Ihren Besuch bei einer oder mehrerer dieser Veranstaltungen sehr freuen und wünsche einen schönen Mai!

Roland Dürre
RMD

Roland Dürre
Samstag, der 11. Mai 2013

Referent bei Craftsmanship: Dr. Elmar Jürgens im IF-Forum

Dr. Elmar Jürgens ist einer der Referenten unseres Workshops Craftsmanship am 13. Juni. Sein Vortrag wird den Titel haben:

Wissenstransfer durch leichtgewichtige Reviews
Erfahrungen aus 6 Jahren Einsatz in einem heterogenen Team

Hier ist der “Abstract” seines Vortrages bei uns:

Erfahrung, Können, Kultur, Qualität und Wissen stehen im Zentrum des IF Forums zu Craftsmanship. Wie können wir in der Entwicklung von Software eine Kultur schaffen, die gegenseitigen Austausch von Erfahrung, Können und Wissen so fördert, dass die Qualität unserer Software profitiert?

Für mich ist die Antwort eine Kultur von leichtgewichtigen Peer-Reviews. Es gibt kaum eine Qualitätssicherungstechnik, deren Nutzen ausführlicher untersucht und besser belegt wurde, als Peer Reviews. Sie bieten außerdem ein effektives Werkzeug des Wissenstransfers. Wir setzen sie seit Jahren erfolgreich ein. Trotzdem führen viele Teams keine entwicklungsbegleitenden Peer-Reviews durch.

In diesem Vortrag stelle ich einen leichtgewichtigen Ansatz für kontinuierliche Code-Reviews vor, bei dem Programmierung und Review voneinander entkoppelt sind. Programmierer und Reviewer können dadurch selbst bestimmen, wann, wo und wie schnell sie arbeiten. Bei der Entwicklung des Open-Source Programmanalysewerkzeugs ConQAT setzen wir diese Reviews seit 7 Jahren zur Qualitätssicherung aller Code-Änderungen ein. Freiwillig. Wir sind überzeugt, dass sie der Hauptgrund für die Wartbarkeit und Flexibilität von ConQAT sind. Ich stelle unsere Erfahrungen vor und gehe dabei auch auf soziale Herausforderungen und Best Practices ein.

Zur Person:

Dr. Elmar Jürgens ist Gründer und Gesellschafter der CQSE GmbH. Elmar promovierte an der Technischen Universität München über Erkennung, Auswirkungen und Umgang mit Klonen und erhielt dafür 2011 den Software-Engineering-Preis der Ernst Denert-Stiftung. Als Mitgründer der CQSE GmbH unterstützt er Unternehmen bei der Analyse und Verbesserung der Qualität ihrer Softwaresysteme. Auf den Software Quality Days 2013 wurde er unter die fünf besten Referenten gewählt.

Des weiteren ist Elmar der Co-Chair des International Workshops on Software Clones, der in diesem Jahr am 19. Mai in San Francisco im Rahmen der “International Conference on Software Engineering” stattfindet.

Elmar hat auch eine ganz besondere Community begründet: Mit Doktoranden der TUM und Kollegen der CQSE GmbH veranstaltet er regelmäßig eine “Tasting Group”. Bei jedem Meeting “probiert” die “Tasting Group” eine Idee (in Form eines etablierten Forschungspapiers im Bereich Software Qualität) und einen Geschmack (z.B. in Form einer Weinprobe oder eines Test von besonderer Küche). Das empfinde ich wahrlich als ein innovatives Konzept!

RMD

Roland Dürre
Freitag, der 10. Mai 2013

IF-AGORA macht jetzt Headhunting !! ??

Quatsch!
HEADHUNTING ist ein NOGO
für die IF-AGORA!

Wenn man ein Unternehmen voranbringt oder ein kleines Geschäft betreibt, dann hat man ein Geschäftsmodell im Kopf. Das funktioniert mal besser und mal schlechter. Aber dann entdeckt man im Unternehmen ganz plötzlich einen neuen Mehrwert, der überrascht und erfreut.

So ging es mir gerade wieder bei IF-AGORA. Das kam so. Ein Freund von mir hat einen zweiten Geschäftsführer für ein aufstrebendes mittelständiges Technologie-Unternehmen gesucht. Und sofort konnte ich ihm drei Menschen empfehlen, die für die beschriebene Aufgabe sehr gut geeignet waren.

Das liegt an den vielen tollen “Wissensarbeitern”, die in IF-AGORA vernetzt sind. Denn die sind alle OK und haben viele Freunde und Freundesfreunde, die auch alle OK sind. Und schon findet man über IF-AGORA ganz schnell den richtigen Menschen für die wichtige Aufgabe.

So möchte ich ab sofort als ganze neue Dienstleistung der IF-AGORA anbieten, Sie bei der Suche nach dem idealen Kandidaten für einen vakanten Posten zu unterstützen.

Nein, in der Tat macht die IF-AGORA kein Headhunting! Sondern wir suchen in einem großen Vertrauensnetz den Menschen, der gut passt und der Lust hätte, die offene Aufgabe zu übernehmen.

RMD

Roland Dürre
Mittwoch, der 8. Mai 2013

Workshop bei der InterFace AG: CRAFTSMANSHIP!

Ankündigung & Agenda

Begleitet durch Wolf Nkole Helzle (Social Media Art Künstler) geht es im vierten fachlichen IF-Forum um
ERFAHRUNG, KÖNNEN, KULTUR, QUALITÄT und WISSEN.

Links im Bild sehen wir Wolf Nkole Helzle, einen bekannten Social Media-Künstler aus Badenwürttemberg. Wolf wird unser diesjähriges fachliches IF-Forum begleiten!

Zur Erinnerung:
2010 haben wir mit dem fachlichen IF-Forum begonnen und untersucht, wie “agile Entwicklung” uns nutzen kann. In den beiden folgenden Jahren haben wir über “neue Führung” (2011) und “Projekt Coaching” (2012) diskutiert.

Die bisherigen drei IF-Foren waren für unsere Gäste und uns ganz besondere Ereignisse. So soll es auch diesmal wieder sein. Dieses Jahr geht es um das Handwerk des “Wissensarbeiters”.

Wir starten am 13. Juni 2013 ab 13:00 in unseren Workshop “Craftsmanship”. Die Veranstaltung findet in unseren Räumen in Unterhaching statt und geht diesmal schon am Nachmittag los. Die Vorträge beginnen dann um 14:00.

Wir würden uns freuen, wenn wir unsere Gäste schon ab 13:00 begrüßen dürfen, denn da machen wir ganz handwerklich und interaktiv mit Wolf Nkole Helzle einen Ausflug in die Kunst.

AGENDA

ab 13:00 Unsere Gäste kommen …
Eintreffen / Welcome
Wolf Helzle fotografiert!

14:00 Roland Dürre / Wolfgang Menauer (beide InterFace AG)
Begrüßung / Hinführung
Was ist Craftsmanship?

14:30 Judith Lell & Kristin Block (wissenswerk):
Die Eckpfeiler einer Wissens(teilungs)kultur
Das Handwerk des Führen

Pause

15:15 Bernhard Findeiss (InterFace AG):
“Ein Tag im Leben eines Software Craftsman”
Software-Entwicklung ist Handwerk

15:45 Dr. Elmar Juergens (CQSE GmbH)
Wissenstransfer durch leichtgewichtige Reviews
Erfahrungen aus 6 Jahren Einsatz in einem heterogenen Team

Pause

16:30 Bernd Fiedler (Datac):
Master and Apprentice
Ohne Erfahrung kein Handwerk

17:00 Reinhard Büttner (SWM)
Wissen – geben und nehmen – warum viel verloren geht!

Wissen teilen als Handwerk

Pause

17:45 Alle
“Fishbowl”
Teilen, geben und nehmen – und gewinnen?

18:30 Happy Hour
“Craftsmanship” by Wolf Helzle
Kunst & Genuss

REFERENTEN

Alle Referenten sind mir persönlich gut bekannt. Ich schätze ihre Kompetenz und weiß, dass sie über die besondere Gabe verfügen, ihr Wissen charmant und spannend weiterzugeben. Als Referenten sind dabei:

Judith Lell und Kristin Block haben zusammen das wissenswerk gegründet.

Bernhard Findeiss ist Mitarbeiter der InterFace AG. Unter anderem engagiert er sich für Open Source und bei Socrates.

Dr. Elmar Juergens ist Gründer und Gesellschafter der CQSE GmbH.

Bernd Fiedler ist in der Geschäftsführung von Datac. Außerdem hält er Vorlesungen und ist der pragmatische Vordenker von Wissensmanagement.

Reinhard Büttner ist seit 1998 Geschäftsführer Personal und Soziales und Arbeitsdirektor des SWM-Konzerns der Landeshauptstadt München. Er wirkt als Kaufmann, Organisator, Veränderungsmanager und Coach. “Nebenher” ist er Geschäftsführer in Regensburg und München bei der Gewerkschaft ÖTV, dort auch der Koordinator des Aufbau Ost und Landesbezirksvorsitzender Thüringen.

Danke Schön!

Schon an dieser Stelle möchte ich mich bei unseren Referenten ganz herzlich für ihre Zusage bedanken. Und weiß, dass dank ihnen auch unser viertes IF-Forum ein ganz besonderer Nachmittag werden wird!

Und wir freuen uns auf unsere Gäste! Die Anmeldung auch zu diesem fachlichen IF-Forum geht wie immer per E-Mail.


Die Videos vom ersten IF-Forum des Jahres 2013 Jean Paul, der Unternehmer sind nun veröffentlicht.

Herr Bernhard Echte vom Nimbus-Verlag in Zürich war der Referent, er hat am letzten Donnerstag, den 11. April unser IF-Forum in diesem Jahr eröffnet. Zum 250-jährigen Geburtstag von Jean Paul hat er uns über das Unternehmertum in Jean Paul berichtet.

Wir haben drei Videos erstellt.

Vortrag TEIL I – Warum Jean Paul als schreibender Unternehmer erfolgreich war:

Vortrag TEIL II – Wie Jean Paul seinen Erfolg als schreibenden Unternehmer über einen längeren Zeitraum stabilisieren konnte:

Kurzer AUSSCHNITT aus der Diskussion zum Vortrag: Was ist die “Einstiegsdroge” für Jean Paul:

Viel Spaß beim Anschauen wünscht die InterFace AG!

Hier ein Verweis auf unsere nächsten Vorträge / Workshops:


IF-Akademie
Ubuntu & Android im Business Einsatz
Alexander Jachmann
16. Mai 2013 | 18 Uhr


Fachliches IF-Forum
Craftsmanship
Workshop
13. Juni l 2013 | 14 Uhr, Prolog ab 13:00


IF-Forum
Jean Paul und der Hypertext
Annina Klappert
11. Juli 2013 | 18 Uhr


Auch hierzu sind Sie herzlich eingeladen. Melden Sie sich einfach per E-Mail an!


Roland Dürre
Dienstag, der 16. April 2013

Video von “Bewegt Euch!” ist da (Bier&Informatik)

In unserer Vortragsreihe

“IF-Technologie – von InformatikerInnen für InformatikerInnen”
(auch als Bier&Informatik bekannt)

hat Johannes Schmidt am 21. März 2013 einen Vortrag gehalten:
Bewegt euch!

Wie Videospiele und Bewegungssteuerungen uns wieder vom Sofa locken?

Diesen sehr schönen und interessanten Vortrag haben wir aufgenommen und zwei Videos daraus gemacht. Hier sind sie – sehr sehenswert!

Im ersten Teil des Vortrags berichtet uns Johannes Schmidt die geschichtliche Entwicklung der Bewegungssteuerung.

Was unterscheidet Sony EyeToy und Nitendo Wii von Microsoft Kinect?

Der zweite Teil zeigt, wie einfach mittlerweile die Programmierung dieses technisch so anspruchsvollen Themas ist.

Mit Live-Programierung!

Der nächste Vortrag in Bier&Informatik findet am 16. Mai 2013 wieder bei uns in Unterhaching statt.

Es geht um:

“Ubuntu & Android im Business Einsatz
Der Praxis-Test – Was können die Windows Alternativen wirklich? Features, Probleme und Lösungen im Überblick.

Alexander Jachmann (IF-Tech AG) wird uns an diesem Donnerstag über den aktuellen Stand berichten. Und natürlich gibt es im Anschluss wieder Bier&Leberkäs.

Roland Dürre
Montag, der 15. April 2013

Bernhard Echte: Jean Paul, der Unternehmer!

Unser erster Referent Bernhard Echte hat am Donnerstag, den 11. April unser IF-Forum des Jahres 2013 mit seinem Vortrag Jean Paul, der Unternehmer furios eröffnet.

Herr Echte hat das zeitgenössische Leben und Denken von vor um die zwei Jahrhunderte und von heute genial zusammen gebracht. Er präsentierte eine Art modernen Leitfaden, wie und mit welchen Werten man als Unternehmer erfolgreich werden und den Erfolg dann bewahren kann. Dies in permanenter Verbindung mit den Ereignissen im und um das Leben von Jean Paul.

Besonders beeindruckend war die geschichtliche Kompetenz des Redners, dem es gelungen ist, seine Zuhörer spannend und präzise in die damalige Zeit zu führen, bis zum letzten Phase des Lebens von Jean-Paul im Elend der Napoleonischen Kriege.

Das Video zum Vortrag wird zeitnah veröffentlicht. Bis dahin ein paar Bilder von der Veranstaltung:

Bernhard Echte, ein souveräner Referent, immer mit einem Schmunzeln im Gesicht, …

… der es schafft, seine Zuhörer so richtig in den Bann zu ziehen.

Am Ende der Diskussion gibt es das mehr als verdiente Dankeschön!

RMD

P.S.
Die Bilder sind von Johannes Naumann.


Ein Besuch in der Gegenwart

Jean Paul Vorträge im IF-Forum

2013 widmet sich das IF-Forum der Aktualität von Jean Pauls Themen und Gedanken.
Mit Vorträgen zu Unternehmertum, Hypertext, Witz und neuen Medien möchten wir neue Perspektiven und Fragestellungen auf das Hier und Jetzt werfen.
Seien Sie dabei!


Gedanken über Unternehmertum am Beispiel von Jean Paul!

Die InterFace AG spürt jedes Jahr einer besonderen Person nach, die wir spannend finden und die ein großes Jubiläum hat. Das Gesicht der InterFace AG im Jahre 2013 ist Jean Paul, der am 21. März 250 Jahre alt geworden wäre. Deshalb stehen die drei Vorträge im IF-Forum 2013 in Assoziation mit Jean Paul.

Unser erster Referent ist Bernhard Echte. Herr Echte ist Literaturwissenschaftler, Ausstellungsmacher und Publizist. Lange Jahre war er der Leiter des Robert Walser-Archivs in Zürich. Heute führt er als Unternehmer den Verlag “Nimbus, Kunst und Bücher”.

Sein Vortrag findet am Donnerstag, 11. April 2013 bei der InterFace AG, Unterhaching statt. Wie immer beginnt die Veranstaltung um 18:00. Mit dem Vortrag wollen wir um 18:30 starten. Nach dem Vortrag gibt es die Gelegenheit zum Gedankenaustausch und gemütlichem Zusammensein.

Es sind noch ein paar Plätze frei, Sie können sich per E-Mail zum IF-Forum mit Herrn Bernhard Echte anmelden!

Herr Echte ist nicht nur Unternehmer und Wissenschaftler mit Herz und Seele. Er ist auch ein spannender Geschichtenerzähler, der es versteht, seine Zuhörer für fremde Welten zu faszinieren. Natürlich spricht er am liebsten über Unternehmer und “Entrepreneurship”.

Als Wissenschaftler kennt er Jean Paul und sein Werk besonders gut. So ist er prädestiniert, Parallelen zwischen dem Kleinunternehmer Jean Paul und dem Unternehmer der Gegenwart herauszuarbeiten. Dies wird er am Donnerstag bei uns tun. lassen Sie sich von ihm in die Welt von Unternehmertum vor gut 200 Jahren und des Jean Paul entführen.

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

RMD


Ein Besuch in der Gegenwart

Jean Paul Vorträge im IF-Forum

2013 widmet sich das IF-Forum der Aktualität von Jean Pauls Themen und Gedanken.
Mit Vorträgen zu Unternehmertum, Hypertext, Witz und neuen Medien möchten wir neue Perspektiven und Fragestellungen auf das Hier und Jetzt werfen.
Seien Sie dabei!



Jean Paul der Unternehmer

Jean Paul zählte zu den ersten Schriftstellern in Deutschland, die von ihrem Schreiben leben konnten. Und dies, obwohl er unter erschwerten Bedingungen gestartet war. Er gelangte in die geistigen Zentren seiner Zeit: Leipzig, Weimar, Berlin – und erzielte Bucherfolge, die Goethe neidisch werden ließen. Als Jean Paul heiratete, lud ihn sogar die preußische Königin zum Tee ein und schenkte ihm ein Silberservice.

Jean Pauls Aufstieg und Erfolg verdankte sich nicht dem Zufall, sondern einem umsichtigen Vorgehen mit unternehmerischem Instinkt. Selbst als die Zeiten schlecht wurden und die Napoleonischen Kriege halb Europa verheerten, konnte er seine Position halten. Wie Jean Paul Erfolg mit Nachhaltigkeit verband, hat bis heute eine erstaunliche Aktualität.

Referent Bernhard Echte, Literaturwissenschaftler, Ausstellungsmacher und Publizist, war lange Jahre Leiter des Robert Walser-Archivs in Zürich. Heute führt er als Unternehmer den Verlag “Nimbus, Kunst und Bücher”.

Datum 11. April 2013 (Donnerstag) | Beginn 18 Uhr | Ort InterFace AG, Unterhaching


Jean Paul und der Hypertext

Schon bevor er zu Jean Paul wurde, las der junge Johann Richter alles, was ihm in die Hände fiel. Kaum ein Buch gehörte ihm. Was er las, wurde in Notizheften exzerpiert. In diesen Heften fanden sich auch Kommentare zu den Ideen, die gerade durch seinen Kopf schwirrten. Seine Einträge versah Jean Paul mit Stichwörtern, neudeutsch Tags. Somit schuf er sich eine riesige Privatenzyklopädie, die sortiert war wie eine moderne Datenbank. Diese bildete die Grundlage seines literarischen Schaffens. Nur mit Hilfe dieser Datenbank gelang es Jean Paul, seinen einzigartigen Stil umzusetzen, der sprunghaft und genau zugleich ist. Er schaffte es, aus der finanziellen Not seiner Jugend eine Tugend zu machen, deren Ergebnis uns heute noch staunen lässt.

Referentin Annina Klappert, ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Erfurt. Sie promovierte zu einem Strukturvergleich von Jean Pauls Texten und Hypertexten. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in Fragen der Medialität, Referentialität und Virtualität.

Datum 11. Juli 2013 (Donnerstag) | Beginn 18 Uhr | Ort InterFace AG, Unterhaching


Jean Paul, der Witz, die Postmoderne und die neuen Medien

Er war ein “Götter-Leugner” und ein “geistreicher Zersetzer”, ein glühender Kosmopolit, Skeptiker und Witze-Macher. Man lobt seine Erziehungslehre Levana, die gegen den verbissenen Ernst in Fichtes Reden an die deutsche Nation Witz und Ironie zur Grundlage einer gesunden Persönlichkeit erhob. Man sieht in seiner Politik der “dritten Position zwischen Deutschtümlern und Bonapartisten” eine Vorwegnahme der postmodernen Unentschiedenheit zwischen den gegensätzlichen Polen der ‚Wahrheit’. Mit seiner Ästhetik der Abschweifung nimmt er die Unterbrechungs- und Absprungsästhetik des Hypertextes im Internet vorweg. Wer war dieser Mann, der seine Heimat kaum verließ und zugleich vielen seiner Zeitgenossen gedanklich und mental so weit voraus gereist war?

Referent Roberto Simanowski ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Basel. Er setzt sich mit den Veränderungen des Schreibens im digitalen Zeitalter auseinander und publiziert das Onlinejournal dichtung-digital – journal für digitale ästhetik.

Datum 07. November 2013 (Donnerstag) | Beginn 18 Uhr | Ort InterFace AG, Unterhaching