Roland DürreFreitag, der 20. August 2010
Nachlese zu meinem Vortrag – Fragen #13 Marketing
In dieser Artikelserie beantworte ich die von Studenten gestellten Online-Fragen, die ich in meinem Vortrag
Lehren für Unternehmensführer – das Leben, das Wissen, die Informatik und die Ethik
im Rahmen der Vorlesungsreihe
„Innovative Unternehmer“ / Sommersemester 2010
Führung von wachstumsorientierten Unternehmen
nicht ausführlich behandeln konnte.
Thema: Marketing
Roland DürreSamstag, der 17. April 2010
Eine interdisziplinäre Retrospektive von RE
Bericht von meinem Vortrag an der TUM
Am 13. April 2010 habe ich einen Vortrag bei “Hot Spots der Software-Entwicklung 2010″ gehalten zum Thema:
Requirements Engineering (RE) in Kleinen und Mittleren Unternehmen
Die Veranstaltung wurde von der TU München in Zusammenarbeit mit BICC-NET und VSEK organisiert.
Bei der Ausarbeitung des Vortrages hat mich unser Experte für Requirement Engineering, Michael Greulich und Johannes Naumann bei der Graphik unterstützt. Herzlichen Dank an Michael für seine wertvollen Beiträge und an Johannes für die schönen Folien zum Vortrag RE (75).
Motto des Vortrages war:
Reden über Probleme macht die Probleme größer.
Reden über Lösungen macht die Lösungen größer.
Dieser “große Seufzer” hat mich über Twitter erreicht. Autor des Tweets war ein geplagter Mensch aus unserer Branche.
Der Satz hat mich nachdenklich gemacht. Wünschen wir uns nicht, dass wenn wir über Probleme reden, diese dann auch kleiner werden? Und ist es nicht gerade im Mittelstand so, dass wir uns effiziente, einfache, kleine, smarte und vielleicht sogar schöne Lösungen wünschen. Und keine Riesensysteme, die uns letzten Endes dazu zwingen, unsere Prozesse ihren systemischen Vorgaben und Einschränkungen zu unterwerfen?
Gastautor(en) Freitag, der 25. Dezember 2009
„Die findigen Alten!“ oder „Ein Weihnachtsmärchen oder doch keines?“
Folgende Geschichte aus dem Internet hat IF-Blog über Herrn Nikolaus Bösl erreicht:
Ein älterer Mann in Hamburg ruft seinen erwachsenen Sohn in Zürich an und sagt am Telefon: “Es tut mir leid, dir deinen Tag zu verderben, aber ich muss dir mitteilen, dass deine Mutter und ich dabei sind, uns scheiden zu lassen. Fünfundvierzig Jahre Elend sind einfach genug!”
“Vater, was redest du denn da?” schreit der Sohn entsetzt in den Hörer.
“Wir halten gegenseitig unseren Anblick nicht mehr aus,” sagt der alte Mann. “Wir sind einander überdrüssig und es macht mich krank auch nur darüber zu erzählen. Also rufe deine Schwester in Wien an und sag du es ihr!” und er hängt auf.
Voller Bestürzung ruft der Sohn seine Schwester an, die bei der Nachricht explodiert: “Was um alles in der Welt, glauben sie denn? Sie wollen sich scheiden lassen? Warte, ich regle das!”
Roland DürreMittwoch, der 23. Dezember 2009
Hommage an Gudrun!
Alle Jahre wieder zu Weihnachten werden Erinnerungen wach. Und oft hat man das Glück, alte Freunde wieder zu sehen.
Da gibt es dann ganz besonders nette Treffen. Längst vergangene Zeiten werden wach, Erinnerungen ausgetauscht und fast vergessene Weggefährten wieder lebendig.
Ein besonderes Treffen habe ich immer mit Frau Dr. Gudrun Falkner. Gudrun und ich haben uns in einer der ersten Informatikübungen vor 38 Jahren an der TUM kennen gelernt. Bis heute gelang uns nicht, die uns damals erklärte zweiwertige Logik zu verstehen.
Es waren gute Jahre. Eines Tages ging die Gudrun über den großen Teich nach Amerika. Zurück in Deutschland machte sie an der TUM ihren Doktor, wurde so zu Dr. Gudrun B. Falkner und arbeitete anschließend viele Jahre bei der InterFace. Ihr Schwerpunktthema war Neuland: Die Entwicklung von technischen Dokumentationen für IT-Systeme.
Dann ereilte sie der Ruf der Wissenschaft. Heute lehrt sie an der Hochschule in Stralsund, wo sie auch als Gleichstellungsbeauftragte wirkt. Das Bild ist von ihrer dortigen Website.
Und einmal im Jahr treffen wir uns in der Weihnachtzeit zum Abendessen beim Thailänder in Neubiberg. Und quasseln über Gott und die Welt, über die Vergangenheit und die Zukunft.
Es war ein schöner Abend!
RMD
Roland DürreDonnerstag, der 17. Dezember 2009
Adventskalender – 17. Dezember
Noch 7 mal schlafen!
Roland DürreMittwoch, der 7. Oktober 2009
Konrad Zuse – IT und Wolkenkratzer.
Lange, lange ist es her, da haben wir uns aufgemacht zur Konrad-Zuse-Radtour. Die ganze InterFace Connection GmbH (Vorgänger der InterFace AG) ist mit dem Rad in mehreren Etappen zu Konrad Zuse in Hünfeld gefahren. Hünfeld lag damals nahe der “Zonengrenze”.
Drei Jahre (1985 – 1987) waren wir jeweils eine knappe Woche auf dem Fahrrad unterwegs und haben eine Etappe zurückgelegt (einen Teil der Strecke haben wir im Bus zurückgelegt, heute wären wir natürlich alles geradelt). Dann sind wir von Konrad Zuse in seinem Hause auf das herzlichste begrüßt worden.
Roland DürreDienstag, der 29. September 2009
Gute Zeit im Ruhestand, Annette!
Die InterFace AG gibt es jetzt schon weit mehr als 25 Jahre, und jetzt haben wir auch unsere erste Pensionärin! Die Annette verlässt uns in den wohlverdienten Ruhestand.
Viele Jahre hat sie für uns kommunale Software geschrieben. Ihre Kunden waren unter anderem die AKDB und ihr bekanntestes Projekt hieß FINOPEN.
Jetzt hat sie die Altersgrenze erreicht.
Natürlich haben wir sie am letzten Blue Friday richtig lieb verabschiedet.
Die Annette konnte es nicht lassen und hat eine tolle und lustige Rede gehalten.
Drei Dinge, so hat sie berichtet, waren ihr wichtig: Die Aufgabe, das Betriebsklima und die Bezahlung – und alles hat gepasst!
Roland DürreDonnerstag, der 13. August 2009
InterFace Geschichte #11 – C++ erreicht Deutschland und GNU die InterFace (1988)
In 1988 war ich auf meiner ersten Uniforum, der zentralen und internationalen Unix-Tagung in den USA. Hier zur Info ein zeitgenössischer Bericht aus der Computerwoche über die Uniforum 1988.
Die Veranstaltung fand in Dallas statt. Es war auch mein erster Besuch in den USA. Gemeinsam mit Jacob Rosendorfer, Rainer Schaaf und Wolf Geldmacher (alle von InterFace) waren wir dort. Wir waren schwer beeindruckt: die riesige Halle mit drei Großleinwänden parallel, Unmengen von Besuchern, selbst organisierte “Birds of the feather”-Veranstaltungen und Parties im 2-Stunden-Rhythmus.
Ein wichtiges Thema auf dieser Messe war C++. Einer der Helden der Messe war Bjarne Stroustrup (hier seine Homepage). Die zweite Auflage “The C++ Programming Language” (Addison-Wesley, first edition 1985) war gerade erschienen und wurde von der Palette weg verkauft. Wir haben ein paar der ganz frischen Bände mit nach Deutschland gebracht.
Und wir haben die Firma “Glockenschlag” entdeckt.
Roland DürreSonntag, der 2. August 2009
Wikipedia und ich #9 – Uniforum, “Birds of a Feather”, Open Space und Barcamp
Wenn man sich regelmäßig in Twitter bewegt, dann erfährt man viel Neues. Es ist schon stark, wie man in virtuellen Beziehungen, die dann auch schnell real werden können, vernetzt Erkenntnisgewinn sammelt.
Barcamps und Socialcamps habe ich zuerst in meinem Twitterleben entdeckt. Ein Freund (natürlich der Stefan) wollte ein BarCamp für Projekt Management am Bodensee veranstalten. Spontan habe ich ihn (via Twitter) gefragt, was denn das eigentlich wäre, so ein BarCamp.
Höflich, wie er nun mal ist, hat er mir geantwortet, dass er gerade unterwegs wäre.
Ich könne aber bei Wikipedia nachschauen, da gebe es auf Deutsch und Englisch eine recht gute Beschreibung.
Obwohl nicht so gemeint, war das für mich eine (schallende) Ohrfeige.
Predige ich doch immer:
“Bevor Du (unnötige) Fragen stellst, schau erst mal bei Wikipedia nach!”
Denn dort findet man wirklich (nahezu) alles. Unvorstellbar, dass eine herkömmliche, kommerzielle Enzyklopädie das leisten kann.
Wir finden in Wikipedia auch exzellente Definitionen für Socialcamp und BarCamp und sogar Politics 2.0.
Barcamps haben eine Gemeinsamkeit mit Open Space. Wem diese Begriffe unbekannt sind, der lese sie doch mal nach. Wem nicht, der darf sofort weiterlesen!
Roland DürreDonnerstag, der 28. Mai 2009
Der Fluch von Wysiwyg!
Wysiwyg ist – wie wahrscheinlich ein jeder weiß – die Abkürzung für “What you see is what you get”. Das war der große Hype vor 20 Jahren und hat dann z.B. den zeichenorientierten UNIX-Terminals (VT-100-kompatibel) und vielen schönen Anwendungen den Garaus gemacht.
Auch wir bei InterFace waren überzeugt, dass in Zukunft alles “wysiwyg” sein muss. Und haben nach HIT/CLOU dann den MagicHIT entwickelt. Für X-Windows und MS-Windows. Mit ODA-ODIF. Und genialer Semantik in den Dokumenten. War toll, kaufmännisch aber (überhaupt) nicht erfolgreich.
Imponiert hat uns der erste vernünftige Desktop-Publisher – total “wysiwyg”! Es war der “Framemaker”. Microsofts Word wurde zum “wysiwyg”-Editor für alle Lebenslagen. Das Produkt der Zukunft! Ist es ja auch geworden.
Heute sehe ich das anders.





