Roland Dürre
Montag, der 12. Juli 2010

Ist die Informatik ein Handwerk?

An unserem fachlichen IF-Forum am 24. Juni in Unterhaching hat Thomas Vallon unsere Gäste mit seinem Vortrag “Ist die Informatik ein Handwerk?” beeindruckt.

Im Vortrag beschrieb er Parallelen, die sich bei gründlicher Betrachtung von moderner Softwareentwicklung und dem Bau von Kathedralen ergeben. Der Bau von Kathedralen war im Mittelalter ein herausragendes Handwerk. Jede Kathedrale war ein echtes Großprojekt mit entsprechenden Herausforderungen.

In der Tat entdecken wir viele Gemeinsamkeiten mit großen Software-Projekten. Aber auch in unserem Selbstverständnis als Software-Entwickler entdecken wir erstaunliche “philosophische” Übereinstimmung mit diesen kühnen Bauherren und Handwerkern des Mittelalters.

So fand der Bau einer Kathedrale über sehr lange Zeiträume statt. Das führte in manchen Fällen dazu, dass die Bauzeit verschiedene architektonische Epochen berührte (z.B. Gotik statt Romanik). Das bedeutet, dass die noch im Bau befindliche Kathedrale daher auf einmal erschreckend altmodisch aussah und dringend überarbeitet werden musste.

Ganz agilen Werten verpflichtet wurden daher auch damals schon während des Baus Pläne geändert, Teile des Gebäudes umgebaut, abgerissen und/oder wieder neu aufgebaut. Es gibt so gut wie keine Kathedrale, bei der dies nicht der Fall war.

Und über den langen Zeitraum der “Entwicklung” (des Baus der Kathedrale) durfte der “Betrieb” (die eigentliche Funktion als Gotteshaus) nicht beeinträchtigt sein.

Auch von der “Ehre” der am Bau beteiligten Handwerker legen viele Kathedralen ein beeindruckendes Zeugnis ab. So sind z.B. viele der Figuren in der Fassade von Notre Dame auch auf der Rückseite und in großer Höhenoch mit demselben Detailgrad wie an der Vorderseite gearbeitet, obwohl dem Künstler sicherlich klar war, dass außer ihm wohl so schnell kein anderer Mensch mehr einen Blick darauf werfen wird.

Das aber nur zum Appetit machen, die Lektüre des Manuskripts zum Vortrag ist ungemein spannender.

Thomas Vallon – Ist die Informatik ein Handwerk?

Unbedingt lesen!

Die den Vortrag begleitenden Hintergrundbilder (designed by Johannes Naumann) sind genauso sehenswert:

Hintergrundbilder zum Vortrag (6)

Besonders berührt hat mich, dass Thomas diesen Vortrag mir zu meinem sechzigsten Geburtstag gewidmet hat.

Danke!

RMD

P.S.
Schade, dass wir von diesem Vortrag keine Video- oder Audioaufnahme haben. Aber vielleicht schaffen wir das ja beim nächsten Mal!

Roland Dürre
Montag, der 21. Juni 2010

IF-Forum: Agile Softwareentwicklung am 24. Juni bei InterFace

Der Bericht zum Fachforum ist ab sofort hier zu sehen inklusive aller Tagungsunterlagen!

Fachforum Agile Software-Entwicklung bei InterFace!

Am Nachmittag des 24. Juni (Donnerstag, Beginn um 14:00) veranstalten wir bei InterFace unser erstes fachliches IF-Forum. Es geht um agile Methodik. Unsere Entwickler haben über Jahre in zahlreichen Projekten Erfahrungen mit agiler Softwareentwicklung gesammelt, die sie auch in einschlägige Arbeitskreise einbringen.

“Agile Softwareentwicklung” ist ein technologisches, methodisches und kulturelles Thema. Diese Erfahrung würden wir gerne mit unseren Kunden und Partnern teilen.

Eröffnet wird die Veranstaltung von dem Vorsitzenden unseres Aufsichtsrates, Professor Dr. Manfred Broy.

Hier die Agenda der Veranstaltung:

IF-Forum Agile SW-Entwicklung (24. Juni 2010) (52).

Natürlich würde ich mich über zahlreiche Teilnehmer freuen, besonders weil ich im Anschluss an das Forum ab 17:00 zu einem kleinen Umdruck anlässlich meines dann schon ein paar Tage zurückliegenden Geburtstages einlade.

Auch alle Freunde, die nicht am IF-Forum teilnehmen können, aber trotzdem mit mir anstoßen wollen, sind herzlich ab 17:00 willkommen. Ich freue mich über jeden Gast.

Um Anmeldung bei unserem Service Team zum Forum sowie zum Umtrunk danach wird gebeten, um die Organisation ein wenig zu erleichtern.

RMD

Roland Dürre
Sonntag, der 30. Mai 2010

Requirement Engineering (Videos sind jetzt hochgeladen)

Nur zur Info – die Videos Terminologie und Erfahrungen meines Vortrags

Eine interdisziplinäre Retrospektive von RE

sind jetzt auch in Youtube verfügbar (Teil 3 Interdisziplinarität habe ich ja schon vor 2 Wochen hoch geladen).

Hier Teil 2:

Terminologie

und Teil 1

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Roland Dürre
Samstag, der 15. Mai 2010

Requirement Engineering (Video)

Es ist ja bekannt, dass ich gerne Vorträge halte. Meine Themen sind meistens nicht technisch-fachlich. Ich setze mich lieber mit Themen der Unternehmensführung oder mit der Frage auseinander, wie man ethisches Verhalten in Unternehmen, Politik und Gesellschaft befördern könnte. Titel und Themen meiner Vorträge findet man bei duerre.de auf meiner Vortragsseite.

Am 13. April habe ich an der Technischen Universität München im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema

Requirements Engineering in Kleinen und Mittleren Unternehmen

einen Vortrag halten:

Eine interdisziplinäre Retrospektive von Requirement Engineereng (RE)

Reden über Probleme macht die Probleme größer!
Reden über Lösungen macht die Lösungen größer?

Diesmal habe ich über ein fachliches Thema gesprochen und meine Erfahrung aus fast 40 Jahren IT-Projekten beim Requirement Engineering weiter gegeben. Den Vortrag findet man in schriftlicher Form hier.

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Roland Dürre
Samstag, der 17. April 2010

Eine interdisziplinäre Retrospektive von RE

Bericht von meinem Vortrag an der TUM

Am 13. April 2010 habe ich einen Vortrag bei “Hot Spots der Software-Entwicklung 2010″ gehalten zum Thema:

Requirements Engineering (RE) in Kleinen und Mittleren Unternehmen

Die Veranstaltung wurde von der TU München in Zusammenarbeit mit BICC-NET und VSEK organisiert.

Bei der Ausarbeitung des Vortrages hat mich unser Experte für Requirement Engineering, Michael Greulich und Johannes Naumann bei der Graphik unterstützt. Herzlichen Dank an Michael für seine wertvollen Beiträge und an Johannes für die schönen Folien zum Vortrag RE (75).

Motto des Vortrages war:

Reden über Probleme macht die Probleme größer.
Reden über Lösungen macht die Lösungen größer.

Dieser “große Seufzer” hat mich über Twitter erreicht. Autor des Tweets war ein geplagter Mensch aus unserer Branche.

Der Satz hat mich nachdenklich gemacht. Wünschen wir uns nicht, dass wenn wir über Probleme reden, diese dann auch kleiner werden? Und ist es nicht gerade im Mittelstand so, dass wir uns effiziente, einfache, kleine, smarte und vielleicht sogar schöne Lösungen wünschen. Und keine Riesensysteme, die uns letzten Endes dazu zwingen, unsere Prozesse ihren systemischen Vorgaben und Einschränkungen zu unterwerfen?

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Roland Dürre
Montag, der 12. April 2010

Hot Spots der Software-Entwicklung 2010

Morgen ist es soweit. Am 13. April werde ich an der Technischen Universität München im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema

Requirements Engineering in Kleinen und Mittleren Unternehmen

einen Vortrag halten:

Eine interdisziplinäre Retrospektive von Requirement Engineering (RE)

Reden über Probleme macht die Probleme größer!
Reden über Lösungen macht die Lösungen größer?

Hier ein paar Stichworte zu meinem Vortrag:

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Christof Stierlen
Sonntag, der 6. Dezember 2009

OpenSpace bei InterFace I

Ein Experiment …

Open Space Landscape… mit wirklich positiven Resultaten:   Mehr als 70 begeisterte Teilnehmer, über 20 spannende Themen, ein rundum gelungenes Treffen zum Thema “Zukunft bei InterFace”.

Die meisten teilen wohl den Eindruck, dass diese Art der freien Veranstaltung gut zu den Menschen von InterFace passt. Jeder kann seine Ideen einbringen, alle entscheiden selbst, wofür sie sich interessieren und gegebenenfalls auch engagieren.  Jetzt sind alle gespannt, bei welchen Ideen der Schwung anhält.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden und viel Spaß bei den gemeinsamen Folgeaktionen!

CS

Alexander Maisch
Donnerstag, der 3. Dezember 2009

Vom “Erfinder” des Open Space

So als kleine Einstimmung auf unsere Open Space Veranstaltung morgen erzählt hier  Der “Erfinder” des Open Space Harrison Owen eine kleine (launige) Geschichte zur Gründungslegende. (Die habe ich auch schon in anderen Varianten gehört, da ist er wohl kreativ )

Viel Spaß und bis morgen..

Christof Stierlen
Sonntag, der 22. November 2009

Open Space bei InterFace

Am kommenden Blue Friday (04.12.09) – unserer regelmäßigen Firmenzusammenkunft bei InterFace -  wird es keine Geschäftsfeldmeetings geben. Dieses Mal haben wir uns für eine Open Space Veranstaltung entschieden:

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Roland Dürre
Dienstag, der 17. November 2009

Open Space – Interview mit Harrison Owen

Am 4. Dezember veranstalten wir bei InterFace unsere erste Open Space-Veranstaltung. Teilnehmen werden möglichst alle Kolleginnen und Kollegen von InterFace und eine Auswahl von Studenten der Technischen Universität München, die uns derzeit in einem Teamprojekt unterstützen, das wir gemeinsam mit Manage&More von unternehmerTUM betreiben.

Das Thema des Open Space wird sein:

Champions im Verbund
Zukunft von InterFace

Der Begriff Open Space wird zurzeit in (mindestens) zwei Bedeutungen verwendet. Hier meine ich die Methode zur Strukturierung von Besprechungen und Konferenzen und nicht den offenen Raum, der als ein modernes Konzept für die Ausgestaltung von Büros, Seminarhäusern, Wohngemeinschaften, Werkstätten oder Orte des öffentlichen Lebens heute auch viel im Gespräch ist.

Das Interview wurde von hohcoach nach dem Executive Coaching Summit 2007 in Long Beach auf dem Rückweg zum Flughafen am 31. Oktober 2007 aufgenommen. Zufällt war hohcoach in der selben Limousine wie Harrison Owen, der “Crestor” von OST.

:-) Vermute mal, dass “Crestor” richtigerweise “Creator” heißen soll. Oder ist es ein neues Wort aus einem regional-asiatischen Englisch-Dialekt?

Aber auf unser Open Space bin ich schon so richtig gespannt!

RMD