Roland Dürre
Dienstag, der 8. Juli 2014

Bernhard Findeiss – Kanban oder Scrum

Ein zweiter Vortrag von unserem fachlichen IF-Forum

“Selbstorganisation als Gestaltungsmodell für Unternehmen”

am 27. Juni 2014 ist jetzt frei verfügbar (creative commons – Namensnennung).

Viel Spaß beim Anschauen!

Einen großen Dank an unseren Referenten Bernhard Findeiss!

Ich gehe davon aus, dass ich jetzt jeden Tag einen weiteren Vortrag veröffentlichen kann. Dafür großen Dank an Friedrich (Friedrich Lehn).

RMD

Am 19. September 2013 um 18:00 findet in unserer „IF-Akademie“ bei der InterFace AG wieder ein spannender Vortrag statt:

Mailserver & Mail-Client
“Geschichte, Grundlagen, Spam&Viren” oder “Konzepte für den sicheren und zuverlässigen Betrieb eines eigenen Mailservers”
(Hans Bonfigt / Marc Haber – redoxSystems)

hansbonfigtHans Bonfigt ist der Referent, wir sind optimistisch, dass sein Mitautor Marc Haber auch kommen kann. Dieser Vortrag zu den Themen „E-Mail“ und Mailsecurity kommt vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse und in Zeiten von PRISM und Tempora genau zum richtigen Zeitpunkt. Deshalb und da mit Hans Bonfigt und Marc zwei der besten Kenner dieser Materie bei uns sind, haben wir aus dieser Veranstaltung der IF-Akademie ein fachliches IF-Forum gemacht und laden so im großen Verteiler ein.

Täglich versenden und empfangen wir viele E-Mails, dies als ganz normale Routine und vielleicht oft zu gedankenlos. Die Technik dahinter erscheint uns wie selbstverständlich vorhanden, obwohl das oft gar nicht so einfach ist. Hans Bonfigt wird uns in die tiefen Geheimnisse und auch Abgründe der dem E-Mail-Verkehr zu Grunde liegenden Technologie einführen. Er schreibt uns zu seinem Vortrag:

Ich mache eine „historische“ Hinführung zum Thema ‚Mail‘. Die Wurzeln werden sichtbar, an denen Spammer, Viren und andere Parasiten nagen. Weiter werde ich die Begriffe Mail-Server und Mail-Client sauber differenzieren. Das ist wichtig, denn auch einen Mail-Client kann man zentral hosten. Schließlich werde ich zwei Betriebskonzepte vorstellen.

Der Vortrag wird sich gliedern in Einleitung, Grundlagen, Hinführung (knapp 20 Minuten), Konkrete Betriebskonzepte (kleiner 30 Minuten) und einer Live-Demo (10 Minuten). So sollte noch ausreichend Zeit für eine Diskussion bleiben.

Nach der Diskussion geht es natürlich wie im IF-Forum üblich in unsere „happy hour“. Ich bin mir sicher, dass da – gerade nach diesem Vortrag – für spannenden Gesprächsstoff gesorgt ist.

Zum Referenten:

Hans Bonfigt und ich haben uns über IF-Blog kennengelernt. Hans ist Programmierer und IT-Techniker aus Leidenschaft. Er hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt und kennt auch die „verborgenen Schichten“ vieler Systeme. In IF-Blog findet man Artikel und Kommentare von ihm, die die Themen immer auf dem Punkt bringen. Er kritisiert Fehlentwicklungen und schlechte Technologie schonungslos und nennt die üblicherweise gemachten Fehler beim Namen. Ihn zeichnet so aus, dass er die Dinge auf den Punkt bringt.

Anmeldung:

Der Vortrag findet in wieder unserem Headquarter in Unterhaching in der Seminarzone im Dachgeschoss statt. Beginn ist um 18:00. Wir freuen uns auf unsere Gäste! Die Anmeldung auch zu diesem IF-Forum geht wie immer per E-Mail.

RMD

Roland Dürre
Mittwoch, der 16. Januar 2013

Wissen und Spaß für Informatiker

Am 17. Januar 2013 startet eine neue Vortragsreihe im Rahmen von IF-Lab und IF-Akademie bei InterFace in Unterhaching.

Thomas Baldus von IF Blueprint AG eröffnet morgen um 18:00 (InterFace Schulungszone im Dachgeschoß) mit dem Thema:

APPetit auf Microsoft?!
Wie sieht die neue Geschmacksoffensive aus, die über den Teich geschwappt kommt?

Alle Informationen zur Vortragsreihe findet man im IF-OPEN. Ganz wichtig – es geht nicht nur um den Vortrag, sondern besonders um das „sich Treffen“ im Rahmen eines modernen Vortragsformats mit anschließender „Happy Hour“.

Ich freue mich auf viele Besucher. Und suche auch Referenten, die gerne ihr Wissen weitergegeben wollen, für die weiteren Termine. Mit dem Motto:

Aus der Praxis für die Praxis.

Oder auch:

Informatik & Bier

RMD

Roland Dürre
Dienstag, der 12. Oktober 2010

Umfrage zu OpenSource-Projekten (IF-Blog)

Wieder schließe ich eine Umfrage. Diesmal ging es um das Verhältnis der IF-Blog-Lesern zu OpenSource-Projekten.

Wie stehen Sie zu OpenSource Projekten?

  • Setze nicht bewusst auf OpenSource (39%, 18 Stimmen)
  • Verwende nur OpenSource (24%, 11 Stimmen)
  • Nutze und unterstütze z.B. durch Spenden (22%, 10 Stimmen)
  • Engagiere mich aktiv bei Projekten (13%, 6 Stimmen)
  • Meide OpenSource Projekte (2%, 3 Stimmen)

Stimmen gesamt: 46

Finde es erfreulich, dass ich immerhin ein Fünftel der Leser in irgendeiner Weise ein OpenSource-Projekt unterstützen. Und noch mehr nur OpenSource-Produkte verwenden. Offensichtlich geht das auch ..

Jetzt ist nur noch eine Umfrage offen. Die schließe ich nächste Woche. Und dann starte ich ganz konkrete Fragen zu IF-Blog. Um noch besser herauszukriegen, was sich denn die Leser so am meisten interessiert.

RMD

Roland Dürre
Dienstag, der 28. September 2010

Umfrage zu Open Source Projekten (IF-Blog)

Auf der Postseite des IF-Blog haben wir auch ein paar Umfragen geschaltet. Die laufen jetzt schon eine Zeit lang. Ich werde sie jetzt schrittweise reduzieren und dann auch neue schalten.

Heute schließe ich die Umfrage, bei der es um die Bewertung von vorbeugenden Maßnahmen gegen die zunehmende Gewalt in unserer Gesellschaft geht.

Welches OpenSource Projekt sollte mehr unterstützen werden?

  • OpenStreetMap (26%, 18 Stimmen)
  • Wikipedia (26%, 18 Stimmen)
  • Linuxprojekte (14%, 10 Stimmen)
  • OpenOffice (13%, 9 Stimmen)
  • WordPress (7%, 5 Stimmen)
  • Entwicklungsumgebungen (7%, 5 Stimmen)
  • Firefox (7%, 5 Stimmen)

Stimmen gesamt: 70

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Auch bei meinem letzten Vortrag vor doch zahlreichen Menschen habe ich wieder die Frage gestellt: Wer im Raum nutzt Wikipedia? Alle haben sich gemeldet – kein einziger Nichtnutzer war im Raum! Wikipedia ist eine ganz wichtige Geschichte geworden. Wikipedia ist nicht mehr weg zu denken.

In Wikipedia steht alles, meint man. Denn die Anzahl der in Wikipedia verfügbaren Begriffe ist ein Mehrfaches höher als in allen anderen Enzyklopädien. Natürlich kann in Wikipedia auch nicht alles stehen. Ab und zu entdeckt man relevantes Kulturgut, das in Wikipedia nicht vermerkt ist. Eigentlich wäre es eine „Bürgerpflicht“, das Entstehen der fehlenden Artikel dann zu unterstützen.

Wikipedia verändert die Welt. Techniken oder Begriffe, die in Wikipedia nicht gefunden werden oder dort schlecht beschrieben sind, verlieren an Bedeutung. Neues, das in Wikipedia nicht beschrieben ist, hat keine Chance, sich zu entwickeln.

Dank der demokratischen Struktur von Wikipedia gleicht sich das zum größten Teil selbst aus. Es gibt eine gute demokratische Kontrolle. Und die Vertreter aller Fachgebiete wissen natürlich, dass ihr Wissen in Wikipedia rein muss, damit es eine Chance bekommt, relevant zu bleiben. Denn in Wikipedia beschriebene Technologien und Kulturen aber auch Menschen und soziale Systeme bekommen eine andere Bedeutsamkeit.

Wikipedia ist aber massiv bedroht!

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Roland Dürre
Montag, der 12. Juli 2010

Ist die Informatik ein Handwerk?

An unserem fachlichen IF-Forum am 24. Juni in Unterhaching hat Thomas Vallon unsere Gäste mit seinem Vortrag “Ist die Informatik ein Handwerk?” beeindruckt.

Im Vortrag beschrieb er Parallelen, die sich bei gründlicher Betrachtung von moderner Softwareentwicklung und dem Bau von Kathedralen ergeben. Der Bau von Kathedralen war im Mittelalter ein herausragendes Handwerk und jede Kathedrale wurde zu einem echten Großprojekt mit den entsprechenden Herausforderungen.

In der Tat entdecken wir viele Gemeinsamkeiten mit großen Software-Projekten. Aber auch in unserem Selbstverständnis als Software-Entwickler entdecken wir erstaunliche „philosophische“ Übereinstimmung mit diesen kühnen Bauherren und Handwerkern des Mittelalters.

So fand der Bau einer Kathedrale über sehr lange Zeiträume statt. Das führte in manchen Fällen dazu, dass die Bauzeit verschiedene architektonische Epochen berührte (z.B. Gotik statt Romanik). Das bedeutet, dass die noch im Bau befindliche Kathedrale daher auf einmal erschreckend altmodisch aussah und dringend überarbeitet werden musste.

Ganz agilen Werten verpflichtet wurden daher auch damals schon während des Baus Pläne geändert, Teile des Gebäudes umgebaut, abgerissen und/oder wieder neu aufgebaut. Es gibt so gut wie keine Kathedrale, bei der dies nicht der Fall war.

Und über den langen Zeitraum der „Entwicklung“ (des Baus der Kathedrale) durfte der „Betrieb“ (die eigentliche Funktion als Gotteshaus) nicht beeinträchtigt sein.

Auch von der “Ehre” der am Bau beteiligten Handwerker legen viele Kathedralen ein beeindruckendes Zeugnis ab. So sind z.B. viele der Figuren in der Fassade von Notre Dame auch auf der Rückseite und in großer Höhenoch mit demselben Detailgrad wie an der Vorderseite gearbeitet, obwohl dem Künstler sicherlich klar war, dass außer ihm wohl so schnell kein anderer Mensch mehr einen Blick darauf werfen wird.

Das aber nur zum Appetit machen, die Lektüre des Manuskripts zum Vortrag ist ungemein spannender.

Thomas Vallon – Ist die Informatik ein Handwerk?

Unbedingt lesen!

Die den Vortrag begleitenden Hintergrundbilder (designed by Johannes Naumann) sind genauso sehenswert:

Hintergrundbilder zum Vortrag (6)

Danke!

RMD

P.S.
Schade, dass wir von diesem Vortrag keine Video- oder Audioaufnahme haben. Aber vielleicht schaffen wir das ja beim nächsten Mal!

Roland Dürre
Montag, der 3. Mai 2010

Mitmachwissenschaft

Frau Prof. Dr. Kathrin M. Möslein im IF-Forum

Am 2. März 2010 hielt Professor Möslein bei uns in Unterhaching den ersten Vortrag des IF-Forums im Jahre 2010. Ihr Thema war:

„Auf dem Weg zur Mitmachwissenschaft!“

Wie haben ihren Vortrag gefilmt, daraus 3 Videos zusammengestellt und diese nach YouTube hoch geladen. So sind jetzt neben dem Bericht hier in IF-Blog auch die Videos zum Vortrag für Interessierte verfügbar.

Zu den Videos:

1 – OpenInnovation

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Chris Wood
Mittwoch, der 3. Juni 2009

Open Source Hardware

Seit kurzem bekomme ich regelmäßig Material von Cambridge_Computer_Lab_Ring zugesendet.

Näheres findet man unter Cambridge_University_Computer_Laboratory.

In 1949 lief dort der erste programmierbar elektronische Computer der Welt, (EDSAC). Als ich in 1964-65 als einer von 17 dort studierte, hieß es noch „Mathematics Laboratory“. Ein Art „Technologie Park“ („Silicon Fen“) ist in der nähe von Cambridge entstanden.

Im Kielwasser von „open source software“, wird auch „open source hardware“ wichtig. Ohne sinnvollen Grund gelten andere geistige Eigentumsrechte für sie. Deshalb kann man nicht die gleiche Lizenz verwenden.

Jeremy Bennett hat die allgemeine Situation in „The Cambridge Computer Lab Ring“ beschrieben. Im Geist von „Open Source“ stellt Jeremy seinen Artikel für uns zur Verfügung. Zu finden unter www.embecosm.com/articles/ear1/open-source-hardware.pdf (in Englisch).

cw

Robert Kulzer
Dienstag, der 7. April 2009

Forschen im Internet: Bekanntheit des Blogs steigern

Mit 8 Tipps zum populären Blog

5-Top Artikel auf die man selbst Stolz ist

Bevor der Blog online geht, sollten für einen professionellen Start ungefähr fünf Artikel vorliegen. Speziell in der Anfangszeit des Blogs sollte jeden Tag ein guter Artikel veröffentlicht werden. Um die Leser für den Blog zu gewinnen. In der Anfangsphase gibt es noch viele Ideen für Artikel. Deshalb sollte man diese gut sortieren und strukturiert veröffentlichen.

Themen, die bei den Lesern besonders gut ankommen sollten weiter ausgebaut werden. Das legt den Grundstein für eine wiederkehrende Leserschaft.

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