Roland Dürre
Freitag, der 30. November 2012

Der Wandel im Management (Vortrag)

Meine beiden Vorträge der letzten Woche zum „Wandel im Management“ verliefen sehr abwechslungsreich. Ich hatte viel Spaß dabei und ich hatte den Eindruck, meine Zuschauer auch. So waren die Rückmeldungen auch für mich sehr schön.

Da die Vorträge sehr interaktiv waren, ist es für mich nicht ganz einfach, sie hier wiederzugeben. Aber ich notiere zumindest mal stichpunktartig ein paar Inhalte, auch wenn so manches aus dem Vortrag fehlt.

Die These: Der Wandel kommt. Ob wir wollen oder nicht.

In den beiden Vorträgen ging es um

  • Projekt Management
  • Management
  • Unternehmertum
  • Führung
  • Innovation als kreative Zerstörung
  • Craftsmanship
  • Das Zeitalter des „co“
    co-creation, co-programming, co-operation …
  • Future is female
    🙂 Warum sitzen so wenig Frauen in Gefängnissen?

Das alles sind  wichtige Themen sowohl unserer privaten wie unser Arbeitswelt. In Unternehmen und Institutionen schaffen wir Zukunft. Eine wesentliche Rolle spielen dabei

  • die in den sozialen Systemen gelebte Kultur und
  • deren organisierte Ordnung.

Dabei fällt auf, dass sich die Kommunikation insgesamt wie die Entscheidungs- und Verantwortungsprozesse ändern. Wer kennt Begriffe wie:

Barcamp, Jam Session, OpenSpace, Fishbowl?

Das liegt alles im Trend und ist Teil des Wandels. Wer diese Begriffe also nicht kennt, sollte sie bei Gelegenheit in Wikipedia nachlesen.

Wichtig ist heute:

Wissen teilen, Erfahrung weitergeben. Aus der Praxis für die Praxis. Konsumenten wollen zu Produzenten werden. Man trifft sich auf Augenhöhe. Angstfreie Räume ermöglichen Kreativität.

Wie war das früher?

  • Die Bäume sind von oben nach unten gewachsen.
  • Oben der Hierarch, es gab klare Kommandostrukturen und „disziplinarische“ Vorgesetzte.
  • Und das hat lange gehalten, eine einfache und strukturierte und vor allem stabile Welt.
    Beispiel:
    Ein Deutscher Elektrokonzern (alles was mit Strom zu tun hat) als hierarchische Organisation, kreiert nach dem Muster der Deutschen Reichswehr. Mit Aufbau- und Ablauforganisation, gegliedert in Unternehmensbereiche mit bis zu 10 Hierarchie stufen Stabsabteilungen für Gemeinsamkeiten wie F&E, Marketing und Zentralfunktionen aller Art, mit Identität durch corporate design.
  • So wurde die Matrix-Organisation mit durchgezogenen/gestrichelten Linien und Stabs- und Zentralabteilungen entwickelt.
  • Es gab Geschäftsfelder für viele Sparten: Motoren/Generatoren, Küchengeräte …). Gemeinsam Design etc. Vertrieb etc. Forschung waren zentrale Stabsabteilungen.
  • Dieses Organisationmodell war aus der industriellen Revolution entstanden – tayloristisch und mechanisch. Und war lange Zeit ein echtes Erfolgsmodell.
  • Alle paar Jahre musste die Organisation (und meistens auch nur Teile von ihr) verändert werden. Aber das war akzeptabel und hat dann über viele Jahrzehnte gehalten.

Heute geht das nicht mehr – deswegen stöhnen so viele Menschen unter der dauernden Umorganisation ihres Unternehmens. Nur – die reicht nicht aus, um dem Tempo der Veränderung zu folgen. So ist „nach der Umorganisation“ immer öfter „vor der Umorganisation“. Schlimmer noch, die neue Umorganisation beginnt oft schon bevor die alte beendet wurde.

Und auch die Bäume wachsen in der Natur von unten nach oben. Das ist zuerst ein paar „Revouzzern“ der Informatik aufgefallen. Sie haben die Bäume auf dem Kopf gestellt.

  • Bäume umdrehen geht aber und reicht auch nicht.
  • Der CEO würde dann zum Träger von allem (der große Fritz als erster Diener im Staat).
  • Man sieht, Bäume lösen die modernen Probleme nicht.
  • Auch die neue Kommunikation schafft Veränderung – Veränderung bewirkt Kommunikation
  • So passiert der Übergang vom Baum zum Netz in einer Kugel im dreidimensionalen Raum.

(Anmerkung:
Sogar in der militärischen Dimensionen und bei kriegerischen Konflikten scheint es so zu sein, dass netz-ähnliche Strukturen letzten Endes den hierarchischen Kommandostrukturen überlegen sind, selbst wenn diese eine große Ressourcenüberlegenheit besitzen.)

Das alles ist nicht neu. Schon in den 80iger Jahren gibt es eine bemerkenswerte Entwicklung zum Beispiel an der Hochschule in St. Gallen. Es entsteht ein neues „Management-Modell“, das die HSG weltberühmt macht. Diese kumuliert in den 8 Thesen des Hans Ulrich – “Management – Aufsätze 2. Teil von 1981 – 1998 zum Wandel im Management“:

  1. Ungewissheit und die Unvorsehbarkeit der Zukunft als Normalzustand akzeptieren!
    Strategie als Planen von Zukunft, akzeptieren, dass Entscheidungen unter Unsicherheit erfolgen.
  2. Die Grenzen des Denkens weiter stecken!
    Gegen das aber … und für die Freiheit der Gedanken. Aber auch – Wissen teilen
  3. Sich in den Kategorien “Sowohl-Als-auch” an Stelle von “Entweder-Oder” bewegen!
    Schwarz-weiß ist out, Bunt ist in.
  4. Mehrdimensional denken!
    Sittlich verantwortete Güterabwägung, Menschen können eigentlich immer nur drei Gedanken parallel behandeln.
  5. Selbstorganisation und Selbstlenkung als Gestaltungsmodell für die Unternehmung verwenden!
    Verantwortung, Subsidiarität
  6. Managen als sinngebende und sinnvermittelnde Funktion auffassen!
    Neues Managementbild
  7. Sich auf das Wesentliche konzentrieren!
    Arbeitsökonomie.
  8. Gruppendynamik ausnutzen!
    Kulturen, Symbole, Riten, Rituale,

Heute geht es darum, schnell Erkenntnisgewinn zu produzieren, gemeinsam die Zukunft zu gestalten. So brauchen wir Kreativität, um die richtigen Fragen zur Lösung unserer Probleme zu finden (1. kreative Pflicht). Wenn wir die gefunden haben, müssen wir Wissen einsetzen um Lösungen zu generieren.

Taylorismus und „Mechanismus“ geht bei modernen sozialen Systeme nicht mehr. Wir müssen neue Kommunikationsformate notwendigerweise auch in den Unternehmen und Institutionen nutzen.
(Ausflug ins Privatleben: Auch das traditionierte Familienmodell war tayloristisch und mechanistisch. Wer will das heute noch?)

Leider haben dies bis heute viele Manager noch nicht verstanden und so leben zu viele Unternehmen noch im gestern. Das erklärt auch den Erfolg der „neuen Unternehmen“, die in wenigen Jahren die „alte Industrie“ beliebig überholen.

Die Wurzeln für das, was heute und hierzulande passiert, finden wir bei (damals beschimpften) Vordenkern der Bonner Republik wie Adorno und Habermas (Frankfurter Schule):

Herrschaftsfreier / Redlicher Diskurs als Basis (Habermas)
  1. Kein äußerer Zwang darf das Gespräch behindern.
  2. Geltung hat das beste Argument.
  3. Jeder hat die gleiche Chance zur Beteiligung am Gespräch.
  4. Jeder muss zur „ungekränkten Selbstdarstellung“ fähig sein und sich den anderen transparent machen.
  5. Jeder muss die Grundentscheidungen seines Lebens thematisieren und kritisieren lassen. (Hierzu dient ein ausgeklügeltes System von Rede und Gegenrede, Begründungspflicht für alle Aussagen und Behauptungen usw.).
  6. Keiner hat Vorrechte aufgrund von Alter, Erfahrung, Autorität usw.
  7. Jeder muss bereit sein, mit jedem die Verhaltenserwartungen zu tauschen. Jeder soll jederzeit mit jedem zum Rollentausch bereit sein.
  8. Diskutiert wird so lange, bis ein Konsens erreicht ist. Ist die neue Wahrheit angenommen, bestimmt sie von da an das Leben und Verhalten der Teilnehmer.

Klingt unerfüllbar und utopisch, aber wird immer mehr in der Realität gelebt:

  • Durch Formate wie jam session, barcamp, openspace, fish bowl
  • Pecha Kucha, Ignite
  • Runde Säle (Bestuhlung)
  • Web 2.0 (interaktiv Blogs, Twitter)
  • Wikipedia und Open Source
  • Social Media wie Facebook und Google+ als logische Konsequenz

These:

Der herrschaftsfreie Diskurs beginnt zu leben. In einer „hybriden“ Kombination mit dem Internet (social web) wird die neue Welt der Gemeinsamkeit immer stärker. Eine neue Kommunikations- und „Erkenntnis-Gewinn-Gesellschaft entsteht. Zugehörigkeit und Gemeinsamkeit werden zu immer wichtigeren Werten.

Und Mitmachen macht glücklicher und erfolgreicher!

So habe ich versucht, einen Vortrag für die Zukunft zu halten.

RMD

Roland Dürre
Dienstag, der 21. Dezember 2010

Wikipedia #15 – Der Workflow!

Wikipedia ist vieles. Ein Lexikon, das ein enormes Wissen aus wirklich allen Disziplinen enthält. Das weiß ein jeder. Wikipedia realisiert aber auch ein soziales System, in dem sehr viele Menschen weltweit zusammenarbeiten. Daran denkt man schon nicht mehr so schnell.

Nicht bewusst ist den meisten Nutzern, welch phantastischer Workflow in Wikipedia realisiert ist.

Nehmen wir als Beispiel die Abstimmungen über die Relevanzkriterien oder das Mentorenprogramm. Alles wird durch einfache Module dezentral realisiert. Diese arbeiten ganz einfach auf Listen gesteuert von Watchdogs.

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Roland Dürre
Dienstag, der 2. November 2010

Wikipedia #14 – Wikipedia und die Philosophie

Beim Philosophie-Seminar bei Klaus-Jürgen Grün an diesem Wochenende haben wir beim Versuch, einen Konsens zu finden, auch Wikipedia bemüht. Es ging um offene Fragen zu Heinrich Wilhelm von Kleist und seiner Novelle vom Erdbeben in Chili.

Ich hab die Gelegenheit genutzt und die zahlreich anwesenden Philosophen (Studenten, Doktoranden und einen Professor) zur Qualität von philosophischen Artikeln im deutschen Wikipedia befragt.

Die erstaunlich einhellige Antwort war:

Die Artikel wären in der Regel ausgezeichnet, höchst kompetent und sehr ausgewogen. Deshalb würden die meisten Philosophie-Fakultäten Wikipedia mittlerweile als Referenz anerkennen!

Trotz meiner Begeisterung für Wikipedia war ich da ein wenig verwundert. Gibt es doch in Wikipedia eine ganze Reihe von Artikel zu fachlichen oder historischen Themen aus dem Bereich der Informatik, die zwar prinzipiell nicht falsch aber alles andere als ausgereift sind. Und entdecke ich da doch immer wieder nicht nur Kleinigkeiten, die mehr als verbesserungswürdig sind!

Kein Vergleich mit den obigen Aussagen der Philosophen. Klar, dass mir auch hierzu eine Erklärung einfällt:

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Roland Dürre
Freitag, der 1. Oktober 2010

Wikipedia #13 – Wikipedia-Kongress

Am Wochenende vom 24. September bis zum 26. September fand in Leipzig ein Wikipedia-Kongress statt. Der Eintritt war frei. Programm und Tagungsort findet man hier.

Frau Eva Prase von der Freien Presse hat zur Eröffnung des Kongresses einen Artikel mit dem Titel „Das erste Internet-Weltwunder“ für die „Freie Presse“ geschrieben. Ich habe sie dabei ein wenig inspiriert.

Hier kann man den Artikel (683) nachlesen. Ich finde ihn lesenswert.

Im Artikel findet sich auch meine Bewertung wieder, dass Wikipedia aufgrund seiner „Marktmacht“ nicht nur „passiv“ dokumentiert, sondern natürlich auch „aktiv“ die Bewertung von Dingen und Menschen beeinflusst. Das geschieht unabsichtlich, ist aber unausbleiblich.

Denn Technologien und Begriffe, die in Wikipedia nicht oder nur unzureichend beschrieben sind, werden vergessen bzw. entwertet. Das gilt auch für Menschen. So ist ein Management Trainer, der in Wikipedia vernünftig dokumentiert ist „mehr wert“ als einer, den man dort nicht findet.

🙂 Oder einfacher gesagt, ein Tier, das in Wikipedia nicht beschrieben ist, das gibt es nicht.

RMD

P.S.
Und dass die InterFace AG ja tatsächlich in Unterhaching bei München und nicht in München liegt, habe ich in der Eile übersehen.

Auch bei meinem letzten Vortrag vor doch zahlreichen Menschen habe ich wieder die Frage gestellt: Wer im Raum nutzt Wikipedia? Alle haben sich gemeldet – kein einziger Nichtnutzer war im Raum! Wikipedia ist eine ganz wichtige Geschichte geworden. Wikipedia ist nicht mehr weg zu denken.

In Wikipedia steht alles, meint man. Denn die Anzahl der in Wikipedia verfügbaren Begriffe ist ein Mehrfaches höher als in allen anderen Enzyklopädien. Natürlich kann in Wikipedia auch nicht alles stehen. Ab und zu entdeckt man relevantes Kulturgut, das in Wikipedia nicht vermerkt ist. Eigentlich wäre es eine „Bürgerpflicht“, das Entstehen der fehlenden Artikel dann zu unterstützen.

Wikipedia verändert die Welt. Techniken oder Begriffe, die in Wikipedia nicht gefunden werden oder dort schlecht beschrieben sind, verlieren an Bedeutung. Neues, das in Wikipedia nicht beschrieben ist, hat keine Chance, sich zu entwickeln.

Dank der demokratischen Struktur von Wikipedia gleicht sich das zum größten Teil selbst aus. Es gibt eine gute demokratische Kontrolle. Und die Vertreter aller Fachgebiete wissen natürlich, dass ihr Wissen in Wikipedia rein muss, damit es eine Chance bekommt, relevant zu bleiben. Denn in Wikipedia beschriebene Technologien und Kulturen aber auch Menschen und soziale Systeme bekommen eine andere Bedeutsamkeit.

Wikipedia ist aber massiv bedroht!

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Roland Dürre
Freitag, der 25. Juni 2010

Wikipedia #11 – „Fahnenbildung“

Dr. Klaus-Jürgen Grün (Philosoph, Hochschullehrer, Unternehmer, IF-Blog Autor und guter Freund) veranstaltet unter anderem Dialektik-Seminare. Als besonderes „Highlight“ bietet er den Teilnehmern an, mit ihnen durch Bildung einer „Fahne“ Erkenntnisgewinn zu definierten Herausforderungen zu generieren.

Bei meinem Mentor Rupert Lay habe ich die „Fahnenbildung“ viele Jahre fleißig geübt und sehr zu schätzen gelernt.

Und immer gerne weiter empfohlen. Aber was macht ein moderner Manager, wenn er einen Begriff nicht kennt?

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Roland Dürre
Samstag, der 17. April 2010

Eine interdisziplinäre Retrospektive von RE

Bericht von meinem Vortrag an der TUM

Am 13. April 2010 habe ich einen Vortrag bei „Hot Spots der Software-Entwicklung 2010“ gehalten zum Thema:

Requirements Engineering (RE) in Kleinen und Mittleren Unternehmen

Die Veranstaltung wurde von der TU München in Zusammenarbeit mit BICC-NET und VSEK organisiert.

Bei der Ausarbeitung des Vortrages hat mich unser Experte für Requirement Engineering, Michael Greulich und Johannes Naumann bei der Graphik unterstützt. Herzlichen Dank an Michael für seine wertvollen Beiträge und an Johannes für die schönen Folien zum Vortrag RE (691).

Motto des Vortrages war:

Reden über Probleme macht die Probleme größer.
Reden über Lösungen macht die Lösungen größer.

Dieser „große Seufzer“ hat mich über Twitter erreicht. Autor des Tweets war ein geplagter Mensch aus unserer Branche.

Der Satz hat mich nachdenklich gemacht. Wünschen wir uns nicht, dass wenn wir über Probleme reden, diese dann auch kleiner werden? Und ist es nicht gerade im Mittelstand so, dass wir uns effiziente, einfache, kleine, smarte und vielleicht sogar schöne Lösungen wünschen. Und keine Riesensysteme, die uns letzten Endes dazu zwingen, unsere Prozesse ihren systemischen Vorgaben und Einschränkungen zu unterwerfen?

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Roland Dürre
Mittwoch, der 24. März 2010

Green IT 2

Eine Reihe von Rückmeldungen zeigen mir, dass ich mich in meinem Artikel Green IT doch ein wenig zu technisch ausgedrückt habe.

Deshalb noch mal ganz einfach und modellhaft bzw. in vereinfachter Architektur kann man IT heute in vier Ebenen gliedern:

  • Storage
    Unter Storage verstehen wir mächtige NAS- oder SAN-Systeme, die von den Servern in den Rechenzentren genutzt werden. Mittlerweile haben große Rechenzentrum terabytes an Speicher, man spricht sogar von petabytes.
  • Server
    Mittlerweile sprechen wir von Serverfarmen. Beliebig viele Rechner erbringen in solchen Farmen eine gigantische Rechen- und Verarbeitungsleistung. Meistens werden auf einem solchen physikalischen Großsystem viele virtuelle Server simuliert, die dann für alle möglichen Zwecke eingesetzt werden.
  • Netzwerk
    Das Internet basiert auf einem gigantischen Netzwerk. Die Zubringer zum Internet sind meistens eigene Netze, die wiederum über Leitungen verbunden werden.
  • Client
    Clients sind die persönlichen PC’s, Laptops, SmartPhones und was es noch alles gibt, die entweder aus Netzwerken  (VPNs, LAN, WLAN …) heraus oder über Leitungen zu Providern (FIBRE, UMTS …) am Internet hängen.

Jetzt behaupte ich, dass auf jeder dieser Ebene eine riesenhafte Verschwendung stattfindet.

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🙂 Ich probiere mal einen Syllogismus:

Alle Professoren sind wichtige Menschen.
Alle wichtigen Menschen sind in Wikipedia
Alle Professoren sind in Wikipedia.

Die einfachste Form, ein sogenannter a-a-a Syllogismus mit der Eselsbrücke Barbara.

Ja, wenn es so einfach wäre. Sicher sind die meisten Professoren in Wikipedia vertreten. Allerdings wie auch andere relevante Personengruppen sehr uneinheitlich. Das gilt leider auch für Informatik-Professoren (auch für die von der Fakultätl für Informatik der TUM), die ja Wikipedia ein klein wenig näher stehen sollte.

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Bild 1Wenn man sich regelmäßig in Twitter bewegt, dann erfährt man viel Neues. Es ist schon stark, wie man in virtuellen Beziehungen, die dann auch schnell real werden können, vernetzt Erkenntnisgewinn sammelt.

Barcamps und Socialcamps habe ich zuerst in meinem Twitterleben entdeckt. Ein Freund (natürlich der Stefan) wollte ein BarCamp für Projekt Management am Bodensee veranstalten. Spontan habe ich ihn (via Twitter) gefragt, was denn das eigentlich wäre, so ein BarCamp.

Bild 2Höflich, wie er nun mal ist, hat er mir geantwortet, dass er gerade unterwegs wäre.

Ich könne aber bei Wikipedia nachschauen, da gebe es auf Deutsch und Englisch eine recht gute Beschreibung.

Obwohl nicht so gemeint, war das für mich eine (schallende) Ohrfeige.

Predige ich doch immer:

Bevor Du (unnötige) Fragen stellst, schau erst mal bei Wikipedia nach!“

Denn dort findet man wirklich (nahezu) alles. Unvorstellbar, dass eine herkömmliche, kommerzielle Enzyklopädie das leisten kann.

Wir finden in Wikipedia auch exzellente Definitionen für Socialcamp und BarCamp und sogar Politics 2.0.

Barcamps haben eine Gemeinsamkeit mit Open Space. Wem diese Begriffe unbekannt sind, der lese sie doch mal nach. Wem nicht, der darf sofort weiterlesen!

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