Roland Dürre
Sonntag, der 28. Oktober 2018

1969 bis 2019 – 50 Jahre Informatik.

Herbst 2018 – das bedeutet, dass 2019 vor der Tür steht. 2019 minus 50 ergibt 1969. Im Herbst 1969 hatte ich meine erste intensivere Berührung mit „Informatik“. Ich startete im 1. Semester an der Technischen Universität München (TUM) als Student der Mathematik mit Nebenfach Informatik. Die TUM hieß damals noch Technische Hochschule München (THM). Was ich sogar schöner fand als TUM, aber damit war es dann schnell vorbei

Das bedeutet, ich feiere im kommenden Jahr ein besonderes persönliches Jubiläum – 50 Jahre Beschäftigung mit Informatik. Vielleicht ein Beleg für meine Aussage, dass ich mich als IT-Pionier der dritten Generation fühle. Die erste Generation sehe ich vertreten z.B. durch Konrad Zuse, den ich im Jahr 1985 auf der InterFace-Zuse-Radtour nach Hünfeld (dem damaligen Wohnort von Konrad Zuse) kennen lernen durfte.

In der zweiten Generation sehe ich Menschen wie meinen Lehrer Friedrich L. Bauer, der auch die erste Informatik-Vorlesung im Jahre 1969 an der THM (jetzt TUM) gehalten hat. Bei der ich dabei sein durfte.

Ich meine, dass 50 Jahre Beschäftigung mit IT schon etwas besonderes ist. So habe ich viel zu erzählen. Wobei mir der aktuelle Hype um die Digitalisierung auf den Keks geht. Für mich gibt es Digitalisierung spätestens seitdem man Sprache „verschriftet“ hat. Und dass das, was wir mit Digitalisierung bezeichnen, eigentlich nur der „normale“ technische Fortschritt ist.

Und ich nehme mir vor, dass ich in 2019 von diesen 50 Jahen erzählen werde. In Form von selbst erlebten Anekdoten, an denen ich gut klar machen kann, wie das damals war. Ohne Internet und Wikipedia. Und welchen Einfluss unser Treiben auf die Unternehmenskulturen und auf die Gesellschaft hatte. Und wie wir selber beeinflusst worden sind und uns verändert haben.

Das ganze als Potpourri von einzelnen zeitgenössischen Geschichten (ein wenig „story telling“), die gut zusammen passen und  die verschiedenen Aspekte der Verändung beschreiben. Da es viele spannenden Geschichten sind, werde ich sie in zwei Vorträge aufteilen. Teil 1 wird die ersten 25 Jahren von 1969 bis 1994 berichten, in Teil 2 geht es dann  um die Zeit von 1995 über die Jahrtausendwende bis heute. Ich werde aber nicht nur vom „Gestern“ und „Heute“ erzählen, ein wenig vom „Morgen“ wird auch dabei sein :-). Darauf freue ich mich schon und werde bei den Vorträgen dafür sorgen, dass Publikum und Referent viel Freude und Spaß haben.

Ein paar der Geschichten habe ich ja schon in IF-Blog.de erzählt. So in 2017 berichtet Werkzeuge machen Werkzeuge …  oder in 2015  geschrieben Mein erstes Projekt oder von 1981 (geschrieben in 2008) Meine schönste Folie … – das alles nur beispielsweise. Freilich werde ich mich im Vortrag dann kürzer halten als in IF-Blog geschehen.

Und die eine oder andere der noch fehlenden Geschichten werde ich dann auch im IF-Blog.de nachtragen. Und natürlich berichte ich hier auch, wo und wann ich die Vorträge halten werde.

RMD

Roland Dürre
Samstag, der 23. Dezember 2017

DIGITAL – AGIL – OPEN – LEAN (Vortrag)

Am 26. Oktober 2017 habe ich in Augsburg im Hotel am alten Park in der Frölichstr. 17 für die Bayerische Akademie für Verwaltungs-Management GmbH / Bayerische Verwaltungsschule (BVS) am Nachmittag um 14:00 den Abschlussvortrag einer Tagung namens MQ4 gehalten.

Das Thema war –
DIGITAL – AGIL – OPEN – LEAN
– ich wollte und sollte unter anderem folgende Fragen beantworten:

Was ist Agilität – gestern heute morgen?
Was brauchen Organisationen um auf Veränderungen richtig (und zeitnah) zu reagieren?
Welche Konzepte, Methoden, Werkzeuge und welches Können stehen dahinter?

Der Vortrag wurde gefilmt, das Video bette ich unten ein. An den Vortrag habe ich nicht nur gute Erinnerungen. Für mich war es ein schwieriger Tag:

Motto der Anstalt (auf der Website):
Gesundheit, Bildung, Pflege, Gastfreundschaft und Spiritualität sind unsere Hauptanliegen.

Der Tagungsort war das hotel am alten park als Teil des Gebäudekomplex der evangelischen diakonissenanstalt augsburg (diako).

In diesem „Diakonissenhaus“, wie wir das zugehörige Krankenhaus in unserer Kindheit genannt haben, ist in einer grauen Spätherbstnacht in 2008 mein Vater gestorben. Damals habe ich am späten Nachmittag überraschend von seiner Einlieferung ins Krankenhaus erfahren und bin dann gleich ruckartig mit dem Auto ins Krankenhaus nach Augsburg gefahren.

Meinem Vater ging es sehr schlecht, aber nach Auskunft der Ärzte war sein Zustand nicht lebensbedrohlich. So bin ich nachts auf düsterer Herbstautobahn im Schneetreiben wieder heim gefahren – damals noch nach Riemerling – und habe dann zu Hause die Nachricht vom Tod meines Vaters erhalten.

Jetzt stand ich das erste Mal seit diesem Abend vor zirka neun Jahren wieder vor diesem Gebäude  – und musste rein. So wurde mein Vortrags-Besuch in Augsburg zu einem bedrückendem Ausflug in meine Vergangenheit. Mir fiel ein, dass ich genau in diesem Diakonissen-Haus im Frühjahr 1960 kerngesund meiner Mandeln beraubt wurde, weil ich im Winter 1959/1960 öfters erkältet gewesen war. Mir fiel ein, wie ich damals dagegen kämpfte, aber natürlich unterlegen bin und ich bis heute darunter leide (siehe auch meinen IF-Blog-Artikel dazu). Und mir fiel noch viel mehr ein, was ich in dieser Stadt so alles erlebt habe. Ich erlebte vor dem Vortrag eine wilde Bobfahrt der Gefühle durch die Jahre meines Heranwachsen in Augsburg von 1955 – 1969.

All das kam mir jetzt bei der Durchsicht des Videos wieder hoch. Mich selber habe ich in diesem Vortrag als ab und zu ein wenig unkonzentriert erlebt. Aufgrund des Erlebten konnte ich mir das nachsehen und veröffentliche den Vortrag trotz seiner Schwächen, weil ich ihn sehr authentisch empfinde.

Ursache für die vielleicht fehlende klar Linie war aber nicht nur meine angeschlagene seelische Situation. Auf der Fahrt nach Augsburg hatte ich meinen gut vorbereiteten Vortrag noch ziemlich umgestellt. Der Grund war, dass ich mich die Woche davor intensiv mit bitcoin und blockchain beschäftigt hatte und dabei auf ein paar für mich völlig neue Erkenntnisse gekommen war.

Ich hatte nicht verstanden (und verstehe es nicht), warum man im Internet genau das fordert und realisieren will, was uns im echten Leben rigoros verwehrt wird? Warum soll man im Internet gut maskiert versteckt hinter Identitäten an wesentlichen Dingen mit wirken, Transaktionen durchführen und sogar Geld besitzen dürfen? das alles anonym! Wenn genau dies im reellen Leben einem immer mehr verwehrt wird?

Oder gibt es da doch sehr gute Gründe dafür? Dass es zumindest im Internet noch möglich sein sollte? Das ist für mich eine ganz zentrale Frage!

Bitcoin ist ein gutes Beispiel, wie aufgrund falscher Requirements und schlechter Umsetzung eine wunderbare Idee vom „demokratischem“ Geld pervertiert wurde in ein kriminelles Wett- und Betrugssystem. „Gut gemeint und schlecht gemacht“ wird nach meiner Meinung diesem Phänomen nicht gerecht.

Jetzt bin ich in blockchain und bitcoin 8 Wochen weiter, und kann meine Vorbehalte besser erklären und meine Fragen präziser stellen als damals.

Weiter wollte ich im Vortrag vermitteln, dass wir wieder mal in einem grandiosen digitalen Umbruch sind. Es geht nicht mehr um Mensch-Maschine sondern um Maschine-Welt.

Ich will es so erklären. Seit 1969 programmiere ich. In der ersten Phase ging es im Wesentlichen um Algorithmen und Techniken wie Compiler, Betriebssysteme, Batch-Läufe, Transaktionen, Datenübertragung und Datenbanken und ein paar Anwendungen.

Dann ging es vor allem um die Schnittstelle zwischen den Menschen und den Anwendungen (Mensch-Maschine). Das hat uns von der Lochkarte zum Tablet und vom Tippen zu Sprach- und Gestenerkennung geführt. Die Anzahl der Anwendungen explodierte förmlich.

Heute geht es um autonome Systeme, die oft gar keine Schnittstelle zum Menschen mehr brauchen sondern gleich direkt mit ihrer „Umwelt“ kommunizieren. Das erklärt auch, warum die Sensortechnologie geradezu „explodiert“ und Dinge möglich macht, die bisher als unmöglich galten.

Das alles zusammen war ein wenig viel für einen kurzen Vortrag. So freue ich mich, dass der Vortrag mir damals doch noch halbwegs gelungen ist. Weil „schlecht drauf und weg vom Manuskript“ für einen Redner doppelt blöd ist. An einigen Stellen ist mir selbst meine Flüchtigkeit aufgefallen. Für den Fall, dass Ihr auf’s Video geht, bitte ich Euch, dies zu entschuldigen.

RMD

Roland Dürre
Sonntag, der 29. Oktober 2017

Zur Einstimmung auf meine Vorträge … #noschool

So sehen mich Christian und Daniel (©
Visual-Braindump) – zumindest 2016 auf dem letzten PM-Camp in Dornbirn.

Ich halte öfters Workshops, „normale“ Vorträge oder einen OpenSpeach. Dieser Begriff ist meine Erfindung; „speach“ ist die alte Schreibweise für “speech” (Rede). Ich nenne diese Art des Vortrages „open“, weil ich vor allem Fragen stelle und meine Zuhörer (oder besser Mitmacher) durch ihre Antworten zum Ziel lotsen möchte.
😉 Wobei der OpenSpeach nichts Neues ist; ich gehe mal davon aus, dass die alten griechischen Philosophen das auch schon so gemacht haben.

Besonders gerne wende ich OpenSpeach bei Themen wie „Unternehmen und Zukunft“ an. Ich erarbeite dann zum Beispiel mit meinen Zuhörern, was ein Unternehmen eigentlich ist, wie es lebt, denkt und funktioniert, was es auszeichnet, wie es von seiner Umwelt abhängig ist, wie es erfolgreich durch die Jahre gehen kann, wie Nachhaltigkeit und Resilienz erreicht werden kann und vieles mehr dieser Art.

Damit sich alle Teilnehmer einzustimmen können und wissen, was sie erwartet, sende ich ihnen zur Vorbereitung einen Text zu.

Hier ein Beispiel für eine Einladung zu einem OpenSpeach zu Unternehmen & Zukunft:


Liebe Teilnehmer, herzlich willkommen zu meinem Vortrag. Ich freue mich schon auf unser Treffen!

Mein Ziel ist, gemeinsam mit Euch zu erarbeiten, was ein Unternehmen ist und gemeinsam nach Wegen und Kriterien zu suchen und finden, wie man Euer Unternehmen erfolgreich und krisenfest machen kann. Dies zum Nutzen aller Stakeholder, besonders der vom Wirken und Erfolg des Unternehmens abhängigen Menschen. In diesem Zusammenhang erinnere ich an Begriffe wie “Nachhaltigkeit”,  “Resilienz” und “Disruptives Ereignis”. Mögen dies moderne “buzzwords” sein, so können wir diese nicht ignorieren, weisen sie doch auf wichtige Aspekte der Zukunft hin.

Wenn irgendwie möglich wünsche ich mir keine „Klassenzimmer-Situation“. Besser ist eine „chaotische Sitzordnung“, so dass sich möglichst viele von uns sehen können. Außerdem möchte ich Euch an Folgendes erinnern bzw. darum bitten – einfach damit die gemeinsame Zeit optimal genutzt wird:

  • Wir bilden ein Team und keine Gruppe.
  • Wir begegnen uns auf Augenhöhe.
  • Wir bringen jedem in der Runde Respekt und Wertschätzung entgegen.
  • Nicht der Mensch, der eine andere Meinung hat, ist unser Feind sondern die Herausforderung oder das Problem, das wir lösen wollen (Problem definiert als Zustand, der so nicht bleiben darf).

So stellen wir uns vor, die Thesen anderer wären unsere eigenen und prüfen gedanklich, unter welchen Voraussetzungen und Bedingungen wir diese akzeptieren können.

Wir starten pünktlich. Geplant sind 90 Minuten. Wenn wir fertig sind, dann sind wir fertig. Wenn wir früher fertig sind, dann sind wir früher fertig. Wenn wir länger brauchen, dann dürfen wir ein wenig überziehen. Aber auf keinen Fall mehr als eine halbe Stunde.

Die Nutzung von Laptops/Tablets/Mobiles während des Vortrages ist explizit erlaubt und erwünscht. Die Geräte unterstützen uns im Vortrag bei der Arbeit und ermöglichen uns zum Beispiel Begriffe nachzuschauen, Vergessenes in Erinnerung zu rufen, Aussagen zu Fakten zu prüfen …
🙂 Die Zeit im Vortrag soll so spannend werden, dass keiner seine E-Mails lesen will. Und wenn er sich langweilt, dann darf er doch gerne etwas Sinnvolles machen?

Auch gilt:
Wir sind frei, es gibt keine Zwänge. Wer ein Mittagsschläfchen hält, ist entschuldigt. Kann doch sein, dass er im Unterbewusstsein so mehr mitbekommt als wenn er wach wäre. Wir bewegen uns im Workshop wie wir wollen – es gibt keinen Sitzzwang wie in der Schule. Wenn z.B. jemand ein biologisches Bedürfnis hat, ist es besser, er/sie gibt dem nach und verlässt kurz den Raum, als dass er/sie die Restzeit unkomfortabel und im Sinne der gemeinsamen Herausforderung unteroptimal verbringt.

Das was passiert, das ist richtig. Es gibt keine Pausenplanung. Jeder soll Pause machen, wenn er Lust hat. Und wenn die Mehrheit meint, dass es Zeit für Pause ist, dann machen wir Pause.

Also:
WIR SIND FREI!
Aber:
WIR STRENGEN UNS AN, NICHT LEICHTFERTIG ZU SCHWÄTZEN SONDERN GEWISSENHAFT ZU ZU HÖREN, PRÄZISE ZU DENKEN UND KLAR ZU REDEN.

Das soll heißen:
Wir gehen achtsam mit Begriffen um.
Jeder fasst sich kurz und darf zur Belohnung ausreden.
Jeder hört konzentriert zu; der erste Satz dabei ist uns genauso wichtig, wie der letzte.
Alle gehen auf das ein, was die anderen gesagt haben.
Jeder bemüht sich, alterozentriert und fokussiert zu denken.
(„alterozentriert“ beschreibt die Bereitschaft, sich die Gedanken der anderen eigen zu machen und an diese anknüpfen zu wollen).
Wir sind bereit, unsere Gewissheiten (Wahrheiten) in Frage zu stellen.
Denn wir wollen nicht Recht haben und unsere Vorurteile durchsetzen sondern unser Wissen teilen und dabei Neues lernen und die Welt verändern.
Wir dürfen kreativ sein und sind mutig, Dinge zu sagen, die wir „eigentlich“ uns nicht zu sagen trauen.
Wir lassen uns inspirieren und nehmen Impulse positiv auf.
Wir verzichten auf zu viel „Ja, aber“ und fragen lieber nach „Wie würde das gehen?“.

Weiter gilt:
EVERYBODY IS EVERBODY’S BUTLER!

Das will sagen: Wir helfen uns gegenseitig. Zum Beispiel beim Sammeln oder Erstellen von Stichworten, die wir an die Wände hängen (gerne mit Stattys). Diese wollen wir gemeinsam clustern und strukturieren. Oder beim Umhängen von Flipcharts. Dazu brauchen wir  freiwillige „driver“, die bereit sind, sich am “Dokumentations-Prozess” besonders zu beteiligen („driver“ ist ein Begriff, dem ich vom mob-programming entlehnt habe). Am Ende machen wir ein Photo-Protokoll der Arbeitsergebnisse.


Damit will ich erreichen, dass meine Vorträgen nicht „Schule“ sind sondern Spaß machen. Denn ich will ja nicht mein Wissen verteilen und Menschen von meinen Vorurteilen überzeugen, sondern sie inspirieren und ihnen Impulse geben. Ich möchte meine  Zuhörer zum Nachdenken bringen und ab und zu auch ein wenig ärgern ;-). Es geht mir darum, vermeintliche Selbstverständlichkeiten in Frage zu stellen und „zum Muster brechen“ und zum „über den Tellerrand hinaus denken“ zu animieren. Selbst dann, wenn man dazu den Teller zerschlagen muss.

Und als eigennütziger Mensch möchte ich selber von meiner Vortragsarbeit  profitieren und von meinen Zuhörern möglichst viel lernen!

RMD

Roland Dürre
Mittwoch, der 12. Oktober 2016

Vortrag gefällig :-) ?

Meine Wenigkeit mit Prof. Dr. Kathrin Möslein im IF-Forum.

Meine Wenigkeit mit Prof. Dr. Kathrin Möslein im IF-Forum.

Eines meiner Lebensziele ist, meine Erfahrung und das von mir akkumulierte und zum Teil sehr aufwendig erworbene Wissen zu teilen – besonders gerne mit jungen Menschen. So halte ich immer wieder Vorträge und Dialoggespräche – sowohl im klassischen Rahmen wie auch im Form von Sessions auf Barcamps und ähnlichen Veranstaltungen.

Folgende Themen habe ich zurzeit im Repertoire:


 

Zum Thema „Führung“:

Was ist das eigentlich – Führen im Unternehmen?;
Untertitel: „Menschen im Unternehmen – Kultur ist alles.“

Vor kurzem gehalten bei AMOS (Allianz) vor gut 50 internen Projekt Managern.

Zum Thema „Digitalisierung und/oder digitaler Wandel“:

Was bei der Digitalisierung gerne vergessen wird.
Untertitel: „Mögliche Auswirkungen auf Gesellschaft und Menschen.“

oder alternativ

Digitale Transformation – Paradies oder Hölle?
Untertitel: „Die schöne neue Welt aus Sicht eines Unternehmers, IT-Pioniers, Bloggers, Familienvaters und Radfahrers.“

Diesen Vortrag halte ich im November auf der DOAG-Jahreskonferenz in Nürnberg und bei einer befreundeten SW-Agentur im Rahmen von „meet-up„.

Zum Thema „SW-Entwicklung“:

„Wie wir in 1984 Scrum gemacht haben, obwohl es Scrum noch gar nicht gab.“
Untertitel: „Wie führt man ein Software-Team – Antwort: Am besten gar nicht!“

Gehalten bei ein paar kleinen SW-Unternehmen / Start-Ups.

Zum Thema „Entlohnung“:

„Wir wollen nicht arbeiten, sondern Geld verdienen!“
Untertitel: “ Wie werde ich mutig und habe Freude und Erfolg.

Vortrag für Start-Ups und Freiberufler. Gehalten auch beim PMCAMP BERLIN vor ein paar Tagen (hat richtig Spaß gemacht).


 

Diese Vorträge sind ein „Schnappschuss“ – Stand heute, den 12. Oktober 2016. Natürlich verändern sich die Vorträge inhaltlich laufend, denn die Dinge ändern sich heutzutage auch schnell.

🙂 Jetzt dürft Ihr euch etwas raus suchen. Wenn Ihr mehr wissen wollt, einfach an mich wenden.

RMD

P.S.
Meine Vorträge halte ich genau dann ohne Honorar, wenn sie einem guten Zweck dienen (Studenten, Hochschulen, Gemeinwohlökonomie und ähnliches). Wenn mich ein System beauftragt, dass sich von meiner Aktivität einen Mehrwert verspricht, dann erbitte ich ein Honorar, dass in Korrelation zum voraussichtlich geschaffenen Mehrwert steht.

Digitale Transformation und Neue Mobilität – Paradies oder Hölle?

Oder:
Die schöne neue Welt aus Sicht eines Unternehmers, IT-Pioniers, Bloggers, Familienvaters und Radfahrers Roland Dürre

Wie er noch bei der GLS-Bank war, hat mich Carsten Schmitz öfters zu schönen Veranstaltungen eingeladen. Da durfte ich urgewald kennen lernen, die Katrin Frische beim „Story Telling“ und einiges mehr erleben. Jetzt sorgt Carsten im Vorstandsstab des HOHENFRIED e.V. unter anderem fürs Netzwerken, Fundraising und die Finanzierung.

Unter anderem hat er in Berchtesgaden eine zwanglose Vortragsrunde ins Leben gerufen:
„Zivilgesellschaftliche Themenabende in der Lederstubn“
Und da auch bei mir angefragt, ob ich sein Projekt mit einem Vortrag unterstützen würde. Das mache ich doch sehr gerne. Es ist ja eine schöne Gelegenheit, mich für seine häufige Gastfreundschaft zu bedanken und für etwas Gutes zu wirken.

Plakat13Juli-Lederstubn

Da ich mal davon ausgehe, dass der Kreis der Besucher sehr gemischt sein wird, werde ich zu Beginn die Interessen meiner Zuhörer abfragen und sortieren. Und dann diese der Reihe nach abarbeiten, sozusagen einen OpenSpeech halten. So wird es auf jeden Fall ein sehr offene und interaktive Veranstaltung werden, die auch bestimmt allen Teilnehmer viel Spaß macht – und aber auch zum Nach-Denken anregen wird.

Anreisen werde ich im Zug mit dem Bayern-Ticket. Zurzeit plane ich die Verbindung zu nehmen, die in Neubiberg am 13. Juli um 14:31 mit der S-Bahn S7 startet und mit Umsteigen am Ostbahnhof und in Freilassing dann in Berchtesgaden Hbf um 17:30 ankommt. Die Rückfahrt plane ich am selben Tag von Berchtesgaden Hbf um 20:31, so dass ich wieder vor Mitternacht in meinem Bett liegen kann.

Natürlich freue ich mich auf Zuhörer aus meinem Bekanntenkreis und nehme sie gerne auf meinem Bayern-Ticket mit.

RMD

Roland Dürre
Sonntag, der 12. Juni 2016

Projekt Frieden – Jolly!

Dieses Jahr haben Jolly und ich das Projekt FRIEDEN gestartet. Ein wunderschönes Ergebnis unseres Kickoffs ist dieses Video.

Es sind gut 61 Minuten, die man nur genießen kann. Die wunderbar positiv inspirieren und viele Impulse geben. Also, nehmt Euch die Stunde Zeit und einen oder mehrere liebe Partner. Macht es Euch gemütlich, schaltet ab und schaut Euch das Video an.
🙂
Vorher ganz entspannen – für die Alkoholiker unter uns gerne bei einem Glas Rotwein.

Denn Jolly ist wirklich ein herausragender Mensch und Mentor der allerersten Klasse. So hat er viele Menschen in seinen Seminaren und durch seine Vorträge glücklicher und erfolgreicher gemacht hat. Auch mich.

Das Projekt Frieden wird ist das ehrgeizigste, an dem ich jeweils beteiligt war. Wir stehen am Anfang und brauchen Freunde, Partner und Unterstützer.

Ich werde laufend auch hier in IF-Blog den Fortschritt über die Ideen, Gedanken und Aktionen des Projektes FRIEDEN berichten. Bisher weiß ich nur, dass es das ehrgeizigste Projekt wird, an dem ich jemals beteiligt war. Und persönlich meine allergrößte Herausforderung.

Als nächstes werde ich dann hier in IF-Blog meinen Vortrag vom Kickoff vorstellen!

RMD

Roland Dürre
Sonntag, der 24. April 2016

Projekt FRIEDEN – Donnerstag, 28. April 2016 – IF-Forum

Am Donnerstag (28. April) um 18:00 starte ich gemeinsam mit Jolly Kunjappu unser Projekt FRIEDEN. Wir freuen uns auf unsere Gäste.

»Jolly Kunjappu – »Jumbo‘s first birthday. Celebrate your life.« Acryl und Wachskreide auf Leinwand

»Jolly Kunjappu – »Jumbo‘s first birthday. Celebrate your life.«
Acryl und Wachskreide auf Leinwand

An diesem Tage werden wir “die Gedanken befreien”, Impulse geben und versuchen, „die freundlichen Menschen“, die wir so mögen, zu inspirieren. Wir wollen die Lust wecken, all die Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen.

Wir wollen die Bereitschaft fördern, an der notwendigen großen Transformation unserer Gesellschaft und Lebensart konstruktiv mitzuwirken und so die Voraussetzungen ein wenig zu verbessern, dass wir Zukunft aktiv gestalten können. Denn:
Handeln ist wichtiger denn Reden!

An diesem Abend wollen Jolly und ich in die Vorlage gehen und dann gemeinsam mit Euch Ideen entwickeln und überlegen, was man denn alles machen könnte.
🙂  (Vielleicht ein Schneeballsystem für Frieden und Transformation aufsetzen?)

So wollen wir von unseren Freunden so lernen. Gemeinsam Erkenntnis gewinnen und  an unserer eigenen Aufklärung 2.0 arbeiten.
🙂 Indoktrination und Religionisierung mögen und machen wir nicht, denn wir sind keine Missionare!

FRIEDEN ist für uns ganz einfach die zentrale Metapher für die erforderliche Veränderung, denn Frieden betrifft uns dreifach: Jeden einzelnen ganz persönlich in sich; in unseren Beziehungen zu der Welt, in der wir leben und so auch zu unserer Umwelt; und natürlich auch im Verhältnis individuell zwischen Menschen wie kollektiv zwischen Völkern und Gemeinschaften aller Art unserer wunderbaren Welt.

Und ohne FRIEDEN ist glückliches Leben in Zufriedenheit nicht vorstellbar.

Das Projekt FRIEDEN ist mir persönlich sehr wichtig und hat für mich ab sofort Priorität. Es soll das letzte große Projekt meines Lebens werden, so will ich es in den nächsten Jahren zu meinem zentralen Thema machen. Damit mir dies gelingt ist mir Eure, die Teilnahme meiner Freunde, sehr wichtig.

Trotzdem soll der Donnerstag Abend zuerst mal ein Treffen von eben „den freundlichen Menschen“ unserer Welt in großer FREUDE werden und uns allen viel Mut und Vertrauen geben! Jolly und ich sind uns sicher, dass dies gemeinsam mit Euch exzellent gelingen wird. Und ein paar Überraschungen wird es auch geben …

Hier noch ein Link zu 3 Artikeln in IF-Blog.de zum Thema inklusive der Einladung zur Veranstaltung. Eine kleine Bitte habe ich nur – das Kommen kurz anmelden wegen Futter&Getränke. Dies könnt Ihr als Kommentar im Blog machen oder ganz einfach per E-Mail an die InterFace AG oder gerne direkt an mich.

RMD

Roland Dürre
Sonntag, der 20. März 2016

Einladung IF-Forum & AktMobCmp in Augsburg

Liebe Freunde,

mit dieser E-Mail möchte ich Euch zum nächsten IF-Forum am 28. April 2016 einladen und auf mein Projekt #AktMobCmp hinweisen, das am 20./21. Mai 2016 in Augsburg Station macht. Beide Aktivitäten sollen Menschen anregen, persönlich wie kollektiv ein wenig glücklicher und erfolgreicher zu werden.

IF-Forum:

Am  28. April ab 18:00 lädt die InterFace AG wieder einmal in ihre Räume in Unterhaching zum IF-Forum ein.

Die Akteure werden Jolly Kunjappu und ich sein. Wir wollen unseren zentralen und ganz persönlichen Wunsch nach ein wenig mehr Frieden artikulieren. Anlass ist Jolly Kunjappu’s neues Buch „Ask An Answer“, das wir an diesem Donnerstag Abend in den Mittelpunkt unserer Performance stellen werden. Damit wollen wir Impulse geben und so zu ein wenig mehr „FRIEDEN“ inspirieren.

Jolly ist ein guter Freund, Mensch, Philosoph und Künstler. In seinem bewegten Leben hat er viele Spuren hinterlassen; als inspirierender Unternehmensberater hat er Top-Manager fasziniert. Aktuell liefern seine Vorträge wichtige Denkanstöße und bringen viele Menschen zum Nachdenken. Seine musikalische Laufbahn hat ihn mit vielen relevanten Künstlern zusammen geführt, so auch mit Mick Jagger und den Rolling Stones.

Am 28. April wird im IF-Forum das Kick-Off unseres Projektes „Frieden“ stattfinden. Ihr seid ganz herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzumachen. Alle Infos findet Ihr hier:
http://if-blog.de/rd/jolly-roland-am-28-april-2016-im-if-forum-fuer-leben-in-frieden/.

AktMobCmp

Die Mobilität prägt zentral und global unser Leben. Die Entwicklung hat sich auf absurde Art und Weise verselbstständigt und sich unserer Städte wie des ganzen Planeten bemächtigt. Wir selbst sind vereinnahmt worden und handeln oft gegen unsere elementaren Bedürfnisse. Unsere mobilen Gewohnheiten haben sich verselbstständigt und zerstören unsere Lebensgrundlage. Der individuelle Verkehr basierend auf privaten Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor hat eine dominante Position erreicht. Der öffentliche Verkehr rutscht immer mehr ins Abseits und die „aktive Mobilität“ (zu Fuß, mit Fahrrad oder sonstigem wie Skateboards oder Inline-Skates) wird nur noch als Restverkehr betrachtet. Während gerade im letzten Bereich die e-Mobilität eine große Chance sein dürfte, ist die eins-zu-eins Ersetzung des Verbrennungsmotors durch Elektromotoren keine valide Alternative.

Die Bewegung „Aktive Mobilität im Alltag“ (#AktMobCmp) will dieser sich verstärkenden Entwicklung etwas entgegen setzen. Auf Unkonferenzen denken wir gemeinsam nach, vernetzen uns, finden Lösungen und werden aktiv. Die Auftaktveranstaltung Anfang Januar in Unterhaching war richtig ermutigend. Günter Schütz aus Augsburg hat spontan beschlossen, die nächste Veranstaltung am 20./21. Mai 2016 in Augsburg zu organisieren. Sie dauert wieder zwei Tage und wird von Transition Town Augsburg e.V. mit freundlicher Unterstützung der lokalen Agenda 21 der Stadt Augsburg veranstaltet.

Alles weitere steht in diesem Flyer von Günter und auf der Website von AktMobCmp (www.actmobcmp.org oder www.aktmobcmp.de)

Zum #AktMobCmp nach Augsburg möchte ich Euch ganz gerne als Teilnehmer einladen. Meine Bitte geht aber noch weiter: Ihr kennt bestimmt Menschen , die heute schon davon überzeugt sind, dass sich auch bei der Mobilität einiges ändern muss oder die schon heute überwiegend „aktiv“unterwegs sind.

Bitte informiert diese! Und meine Bitte wird noch ein wenig intensiver. Das Barcamp #AktMobCmp ist eine wichtige Veranstaltung. Es braucht nicht nur viele Teilnehmer/-geber sondern auch Unterstützer, gerne auch als Sponsor oder aktive Unterstützer. Wenn Ihr potentielle Kandidaten kennt, bitte informiert diese und gebt den Flyer weiter!

RMD

Roland Dürre
Freitag, der 11. März 2016

„Inspect-and-A­dapt“ deine Schätzungen!

td-logoIch gehe immer gerne zum TechTalk der Techdivision in München. Das ist eine für mich attraktive Veranstaltung, die mein Freund und PM-Camp-Komplize Sacha Storz organisiert. Der nächste Termin ist am Mittwoch, den 16. März 2016 von 19:00 bis 20:30. Das Ende ist früher als sonst, damit die Besucher die Möglichkeit haben, rechtzeitig zum Bayern-Spiel vor dem Fernseher zu sein. Die Veranstaltung findet in den Räumen der TechDivision in der Balanstr. 73 (Haus 8, 3 OG) in 81541 München statt.

Hier die offizielle Ankündigung:

In der agilen Softwareentwicklungen nehmen Schätzungen von User Stories in der Planung eines Projektes eine zentrale Rolle ein. So führen ungenaue Schätzungen beispielsweise zu Überschreitungen des geplanten Budgets und des angedachten Zeitraums.

In einer Studie bei der TechDivision untersuchten wir die User Story Schätzungen in vier verschiedenen Projekten. Das Ziel dabei: Probleme identifizieren & Verbesserungen einbringen. Ein bekanntes Prinzip – denn schließlich gilt Scrum selber auch als ein „Inspect-and-Adapt“ Framework.

Aber: Wie könnte so etwas in Bezug auf Schätzungen aussehen? Und wie stehen die Ergebnisse der Studie in Bezug zur Diskussion um #NoEstimates?

Ich finde das Thema sehr interessant, bin ich doch ein Anhänger der sicher ein wenig provokanten These „Don’t estimate“ und kann dies auch trefflich begründen. Zusätzlich motiviert mich, dass mein Sohn Rupert der Vortragende ist.

Zum Redner:
imagesRupert Dürre ist als Consultant bei der schwedischen IT-Beratung Netlight tätig. Dabei interessiert er sich für unterschiedliche Bereiche in der agilen Softwareentwicklung vom Requirement Engineering, verschiedenen Entwicklungspraktiken bis hin zu der Fragee, wie man Teams organisieren könnte, um eine effektive Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Anmeldung:
Die Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten. Hier geht es zur Website der Veranstaltung.

Dann bin ich mal um am nächsten Mittwoch um 19:00 in der Balanstraße und freue mich, wenn ich dort viele Freunde treffe!

RMD

Roland Dürre
Mittwoch, der 24. Februar 2016

Jubiläum – 100 Videos in Youtube!

Seit ein paar Jahren habe ich einen Youtube-Channel. Wie bei fast allen meinen Aktivitäten im Internet „firmiere“ ich auch bei Youtube unter rolandduerre oder Roland Dürre. Gerade habe ich entdeckt, dass ich am 13. Januar 2016 dort mein hundertstes Video veröffentlicht habe. Über dieses Jubiläum freue ich mich und schreibe zu diesem Anlass hier einen kurzen Post.

Auf meinem Youtube-Channel veröffentliche ich unter anderem Vorträge von den IF-Foren. Dort finden sich aber auch wesentliche Teile des Werkes von Rupert Lay, den ich bei vielen Reden besonders auf der Ronneburg mit Bernd Sielaff an der Kamera begleitet habe. Auch einige meiner eigenen Vorträge, zeitgenössische Themen rund im InterFace und der IT habe ich da abgelegt. Und sehr oft stand da mein Freund Friedrich Lehn (fhlcinema) hinter der Kamera und am Mischpult.

Das Jubiläumsvideo ist ein kurzer Bericht vom Barcamp für Aktive Mobilität im Alltag #AktMobCmp von Anfang dieses Jahres:

Der ungekrönte Spitzenreiter ist Klaus-Jürgen Grün. Mit seiner Rede zur „Kunst des negativen Denkens“ sprengt er alle Rekorde.

Zeitgenössisch für sehr wichtig halte ich die Vorträge von Rupert Lay. So hat er sein philosophisches Vermächtnis in zwei Vorträgen festgehalten, hier der Teil 1, in dem er eine neue Aufklärung fordert.

Brandaktuell – obwohl schon ein paar Jahre her – auch Wilfried Bommert:

Meine Lieblingsvideos sind zum Beispiel von Eberhard Huber oder Roger Dannenhauer …

Es gibt aber noch viel mehr tolle Redner und Rednerinnen im Chanel, die ich hier gar nicht alle erwähnen mag. Also – einfach mal rein gehen in meinen Youtube-Channel und da ein wenig rumstöbern!

Von meinen eigenen Vorträgen finde ich übrigens diesen ganz witzig:

RMD