Roland Dürre
Dienstag, der 24. August 2010

Ich bin ein Mensch – was bin ich? ♫

:-) Auch auf solche Gedanken kommt man im Urlaub: Ich erzähle mal von meinen Vorfahren. Vielleicht muss ich ja irgendwann mal irgendwelchen Aliens erklären, wie es zu uns gekommen ist:

Ich bin ein Mensch und stamme vom Affen ab. Meine Vorfahren sind vor langer Zeit auf allen Vieren gelaufen. Durch ein planetares Unglück (heute würde man sagen durch eine Umweltkatastrophe), ging ihr Dschungel kaputt. Dort fanden sie immer leckere Nahrung im Übermaß. Damit war Schluss. Jetzt mussten sie die vielen Proteine, die sie brauchten, wo anders suchen. Das war nicht einfach.

So sind sie gezwungen worden, sich aufzurichten. Ich bin mir nicht sicher, ob das in der Savanne passiert ist, weil sie nach Aas suchen oder ob sie ihre Nahrung aus dem flachen Wasser holen mussten und deshalb lernten, ihren Kopf so hoch zu tragen. Da streiten unsere Gelehrten heute noch, aber damit fing das Mensch sein wohl an …

mehr »

Roland Dürre
Dienstag, der 13. Juli 2010

Monumentaloperntheater

Jetzt hatte ich das Glück, innerhalb von 2 Wochen zuerst die Passionsspiele in Oberammergau und dann in der Arena zu Verona Carmen zu sehen.

Früher war ich skeptisch und habe ich so etwas nie gemacht. Jetzt probiere ich es gerne mal aus – und bin begeistert.

Ich berichte mal.

Zu Oberammergau kam ich wie die Jungfrau zum Kinde. Ein Freund (und IF-Blog-Autor) hatte einen Zugriff auf Karten. Ein Schnäppchen, das man nicht ausschlagen durfte.

Mit dem Hinweis, dass die Spiele nur alle 10 Jahre stattfinden, hat er meine letzten Widerstände ausgeräumt. Immerhin bin ich im Juni 60 geworden.

mehr »

Roland Dürre
Mittwoch, der 7. Juli 2010

Liliom

Wer hat nicht ein Herz für den sympathischen Verlierer. Für permanente “loser”, die super nett sind und eigentlich alles gut machen wollen. Für Menschen, die das Glück der Erde ernten könnten, es aber nicht schaffen, weil sie sich selbst immer im Wege stehen.

So einen habe ich vor kurzem kennengelernt. Es ist der Liliom, die Hauptfigur in einem gleichnamigen Stück von Franz Molnár, das zurzeit in der deutschen Übersetzung von Alfred Polgar im Residenztheater zu München gespielt wird.

mehr »

Gastautor(en)
Donnerstag, der 13. Mai 2010

Lokalisierung

Zum Vatertag einen kleine Geschichte zum schmunzeln. IF-Blog-Autor Hans-Peter Kuhn (HPK) fand sie im Internet. Der Autor ist uns unbekannt.

Ein Marketingmann von Coca Cola kommt von seinem Einsatz aus dem Nahen Osten sehr enttäuscht und verbittert zurück.

Sein Freund fragt ihn:

Wieso hattet Ihr bei den Arabern keinen Erfolg?

Der Vertriebsmann erklärte das Problem:

Wie ich in den Nahen Osten versetzt wurde, war ich total überzeugt, dass ich dort einen erfolgreichen Werbefeldzug starten würde, da unser Cola in diesem Zielmarkt nahezu unbekannt war. Ich hatte nur das Problem, dass ich die arabische Sprache nicht beherrsche. So habe ich geplant, die Botschaft mit folgenden drei Bildern zu transportieren …

Erstes Bild: Ein Mann liegt im heißen Wüstensand …total erschöpft und völlig fertig.

Zweites Bild: Der Mann trinkt unsere Cola.

Drittes Bild: Unser Mann ist anschließend total erfrischt.

Und diese Bilderserie haben wir im ganzen Land plakatiert”

Das muss doch gewirkt haben!” sagte der Freund bewundernd.

Sch…. war es!?” sagte der Marketing-Mann.
Ich hatte nicht realisiert, dass die Araber von rechts nach links lesen!

UNBEKANNT
(übersetzt und leicht verändert von RMD)

Roland Dürre
Donnerstag, der 1. April 2010

Mixa und Käßmann bei InterFace

Eilmeldung:

Der InterFace AG ist ein besonderer Schachzug gelungen. Zur Unterstützung für uns (Mitarbeiter und Vorstand), aber auch für interessierte Bürger der Gemeinde Unterhaching, ist es gelungen, ein bekanntes Beraterduo für einen einmaligen Einsatz in Unterhaching zu gewinnen.

Aus ökumenischen Gründen und aufgrund des Gleichstellungsgesetzes haben wir Wert darauf gelegt, sowohl einen Vertreter der katholischen wie auch eine Vertreterin der evangelischen Welt für diese Aktion zu gewinnen.

Der Sache entsprechend wird Frau Käßmann uns vor allem in unserem Kampf gegen den Alkohol unterstützen. Herr Mixa dagegen wird seine Erfahrung, die er bei der Aufrechterhaltung von Moral und mit der Führung von renitenten jungen Menschen gewonnen hat, zur Verfügung stellen.

Vermittelt werden die beiden Top-Berater von Pro Domo, einer Spezialeinheit der Bundesagentur für Arbeit für ehemalige Führungskräfte aus dem kirchlichen Spitzenmilieu.

Die Beratung ist kostenfrei und kann von allen Bürgern Unterhachings (gerne auch den Basketballern, Handballern, Fußballern, Schachspielern und Volleyballern) heute am 1. April ab 13:00 in Unterhaching in der Leipziger Str. 16  genutzt werden.

Im gemeinsamen Kampf gegen Alkohol und für Moral, Recht und Ordnung!

RMD

Roland Dürre
Freitag, der 12. März 2010

Geschichte vom Guru

Ganesha vor der Flachbaugruppe

Im fernen Indien in einem kleinen Dorf weit weg von den großen Megacities des Subkontinents leben zwei “Lausbuben”. Sie wollen den weisen Guru des Dorfes überlisten. Sie entwickeln einen geheimen Plan.

Zu zweit werden sie zum Guru gehen. Vorher einen kleinen Vogel fangen. Der eine wird diesen hinter seinem Rücken verstecken. Der andere die Frage stellen:

Ehrwürdiger weiser Guru! Mein Freund hält einen Vogel hinter seinem Rücken. Sage uns, ob dieser Vogel tot oder lebendig ist!

Sagt der weise Guru “tot”, wird der Freund den Vogel in den Himmel fliegen lassen. Sagt er jedoch “lebendig”, dann wird er dem Vogel schnell den Kopf umdrehen und dem Guru den toten Vogel zeigen. Der Guru hat keine Chance.

Der Plan wird umgesetzt. Die beiden Lausbuben suchen ihn auf gehen wie verabredet vor.

Der weise Guru schaut ihnen tief in die Augen. Nach einer angemessenen Pause sagt er:
mehr »

Zum Wochenende wieder etwas besonderes: Ein Politik-Wirtschafts-Märchen! Erzählt hat mir diese Geschichte ein Kenner des Beleuchtungsmarkts, ich habe sie dann in Märchenform gebracht. Der Urheber meint allerdings, dass dies kein Märchen sei, sondern wirklich so passiert wäre. Let’s go!

Es gab einmal eine Königin. Die hatte ein mächtiges Königreich in einem reichen Kontinent. Wie ihre Untertanen wollte sie immer Europa- und Weltmeister werden. Die Chancen für sie waren gut, denn während ihrer Regentschaft gelang dies bei dem einzigen Thema, das ihre Untertanen wirklich interessierte, nur den Frauen (Stichwort Prinzessin).

Die Königin verteilte das Geld ihrer Untertanen immer sehr großzügig und wurde deshalb von den anderen Königen des Kontinents, den Mächtigen der Welt und der großen Lobby des Wirtschaftsadels gerne gesehen.

mehr »

Gastautor(en)
Sonntag, der 10. Januar 2010

Die Arche und die Bürokratie.

Heute zum Sonntag mal wieder ein Märchen. Es mag dem einen oder anderen schon bekannt vorkommen und vielleicht auch ein wenig lang sein, aber es ist zumindest sehr lustig zu lesen.

Die ArcheNach vielen Jahren sah Gott wieder einmal auf die Erde.

Die Menschen waren verdorben und gewalttätig und er beschloss, sie zu vertilgen, genau so, wie er es vor langer langer Zeit schon einmal getan hatte.

Er sprach zu Noah:
“Noah, bau mir noch einmal eine Arche aus Zedernholz, sowie damals: 300 Ellen lang, 50 Ellen breit und 30 Ellen hoch. Ich will eine zweite Sintflut über die Erde bringen. Die Menschen haben nichts dazugelernt.

Du aber gehe mit deiner Frau, deinen Söhnen und deren Frauen in die Arche und nimm von allen Tieren zwei mit, je ein Männchen und ein Weibchen. In sechs Monaten werde ich den großen Regen schicken.”
mehr »

Folgende Geschichte aus dem Internet hat IF-Blog über Herrn Nikolaus Bösl erreicht:

Weih2baumEin älterer Mann in Hamburg ruft seinen erwachsenen Sohn in Zürich an und sagt am Telefon: “Es tut mir leid, dir deinen Tag zu verderben, aber ich muss dir mitteilen, dass deine Mutter und ich dabei sind, uns scheiden zu lassen. Fünfundvierzig Jahre Elend sind einfach genug!”

“Vater, was redest du denn da?” schreit der Sohn entsetzt in den Hörer.

“Wir halten gegenseitig unseren Anblick nicht mehr aus,” sagt der alte Mann. “Wir sind einander überdrüssig und es macht mich krank auch nur darüber zu erzählen. Also rufe deine Schwester in Wien an und sag du es ihr!” und er hängt auf.

Voller Bestürzung ruft der Sohn seine Schwester an, die bei der Nachricht explodiert: “Was um alles in der Welt, glauben sie denn? Sie wollen sich scheiden lassen? Warte, ich regle das!”

mehr »

Roland Dürre
Freitag, der 18. Dezember 2009

Von Ottobrunn nach Unterhaching #12 “Ein Wintermärchen”

Zuerst waren sie weiß vom Salz, die Straßen in Ottobrunn und der Radweg nach Unterhaching. Dann waren sie weiß vom Schnee, jetzt sind sie wieder trocken und weiß vom Salz. Das viele Salz mag gut gemeint sein, der Radler freut sich aber nicht. Er muss mit dem alten, schon ein wenig rostigen Fahrrad fahren, denn Salz ist für Fahrräder sehr schädlich. Auf seiner Fahrt kommt der Radler vorbei an den weißen Villen mit den großen Fenstern und an weißen SUVs, alles verziert mit noch ein wenig weißem Schnee.

mehr »