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	<title>IF-Blog &#187; Reisetagebücher</title>
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	<description>Roland Duerre &#38; Freunde</description>
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		<title>UTB 71: Von Orvieto nach Trento &#8211; der Rückblick</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 19:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetagebücher]]></category>
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		<description><![CDATA[Es war eine wunderbare Reise, wie das bei nicht organisierten Radreisen bei uns eigentlich immer so ist.
&#8220;Nicht organisiert&#8221; heißt, dass wir immer auf der Suche nach dem besten Weg, der nächsten Einkehr und einer schönen Ruhestätte für die Nacht sind.
Jeder Tag ist voll von kleinen und größeren Ereignissen, bringt Tausende von Bildern und Eindrücken. Jeden [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Rueckblick.jpg" rel="lightbox[19267]"><img class="alignleft size-medium wp-image-19350" title="Rueckblick" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Rueckblick-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Es war eine wunderbare Reise, wie das bei nicht organisierten Radreisen bei uns eigentlich immer so ist.</p>
<p>&#8220;Nicht organisiert&#8221; heißt, dass wir immer auf der Suche nach dem besten Weg, der nächsten Einkehr und einer schönen Ruhestätte für die Nacht sind.</p>
<p>Jeder Tag ist voll von kleinen und größeren Ereignissen, bringt Tausende von Bildern und Eindrücken. Jeden Abend ein neuer Ort, ein neues Hotelzimmer, ein neues Zuhause.</p>
<p><span id="more-19267"></span></p>
<p>Mir fällt eine Aussage von <a title="Design Price winning Martin Leuthold" href="http://www.designpreis.ch/de/reviews.09.pw.leuthold.html" target="_blank">Martin Leuthold</a> ein (Martin Leuhold ist langjähriger CIO von <a title="Stoffe für die Haute Couture" href="http://www.jakob-schlaepfer.ch/" target="_blank">Jakob Schlaepfer</a> und seit 37 Jahren im kreativen Modegeschäft an der Weltspitze erfolgreich &#8211; hier ein paar <a title="Bilder zu Jakob Schlaepfer" href="http://www.google.de/images?q=jakob+Schlaepfer&amp;oe=utf-8&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;source=univ&amp;ei=uD4NTJuQOaKfOMG3nB4&amp;sa=X&amp;oi=image_result_group&amp;ct=title&amp;resnum=4&amp;ved=0CDcQsAQwAw" target="_blank">Bilder</a>). Beim letzten RISE-Seminar kurz vor Reiseantritt hat er die Frage nach seinem Erfolgsgeheimnis so zu erklären versucht:  Er war immer ganz weit offen für alle Eindrücke und ist froh, nie ein Notizbuch verwendet zu haben, das ihn nur abgelenkt hätte.</p>
<p>So geht es mir bei meinen Reisen mit dem Fahrrad. Ich bin offen für die Welt. Und sammele so viele Eindrücke, dass ich ab und zu Angst habe, mein Kopf könne aufgrund der Menge platzen.</p>
<p>Wenn ich versuche, das Erlebte des Tages am Abend zu rekonstruieren, kommt vieles vom Tag zu mir zurück. Und ich merke, welche Kraft so eine Reise körperlich und emotional  kostet. Trotzdem macht sie den Kopf frei, bräunt den Körper und sorgt für neue Energien.</p>
<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Barbarola.jpg" rel="lightbox[19267]"><img class="alignleft size-medium wp-image-19351" title="Barbarola" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Barbarola-300x139.jpg" alt="" width="300" height="139" /></a>Gefühlt war es wieder eine kleine Weltreise. Wir haben uns unbekannte Menschen getroffen und haben mit ihnen eine kurze Wegstrecke unseres Lebens geteilt. In großartigen Städten haben wir einen kurzen Moment verweilt.</p>
<p> <img src='http://if-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Und nebenbei noch den richtigen Wegweiser gefunden!</p>
<p>Aber jede Reise ist auch immer eine Reihe von Abschieden. So bin ich am Ende der Reise immer ein wenig sentimental. Es bleibt die Hoffnung, noch viele solch schöne Touren machen zu können.</p>
<p>RMD</p>


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		<title>UTB #70: Von Borghetto nach Trento (München)</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 16:47:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetagebücher]]></category>
		<category><![CDATA[fremde Länder]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus der Tour Orvieto &#8211; Bozen ist  Orvieto &#8211; Trento geworden.
Um Punkt 8:00 sitzen wir beim &#8220;kleinen&#8221; italienischen Frühstück im Monte Balde zu Bhorgetto. Wieder mal lecker, ganz zarter Schinken, wunderbare Marmelade. Nix &#8220;piccolo&#8221;.
Wir beeilen uns, weil wir früh weg wollen. Die Abfahrt am Brenner lockt.
Zuerst geht es in Richtung Ala. Dort zweigen wir von [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Aus der Tour Orvieto &#8211; Bozen ist  Orvieto &#8211; Trento geworden.</em></p>
<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Etsch1.jpg" rel="lightbox[19312]"><img class="alignleft size-medium wp-image-19327" title="Etsch" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Etsch1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Um Punkt 8:00 sitzen wir beim &#8220;kleinen&#8221; italienischen Frühstück im Monte Balde zu Bhorgetto. Wieder mal lecker, ganz zarter Schinken, wunderbare Marmelade. Nix &#8220;piccolo&#8221;.</p>
<p>Wir beeilen uns, weil wir früh weg wollen. Die Abfahrt am Brenner lockt.</p>
<p>Zuerst geht es in Richtung Ala. Dort zweigen wir von der Landstraße auf den Etschtal-Radweg. Und überqueren die Etsch. Traumhaft, wie als Kind am Hochablaß (das Wehr in Augsburg).</p>
<p>Von Ala nach Trento kann man den Etsch-Radwanderweg nur empfehlen. Man kann richtig Tempo machen. Unmengen, immer wieder ganze Rudel von Radfahrern begegnen uns. Meistens sind es Italiener im schicken Radl-Dress mit richtig schnell ausschauenden Rennrädern.</p>
<p><span id="more-19312"></span></p>
<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/ImZugFSnach-Trento.jpg" rel="lightbox[19312]"><img class="alignleft size-medium wp-image-19317" title="ImZugFSnach Trento" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/ImZugFSnach-Trento-300x179.jpg" alt="" width="300" height="179" /></a>Wir machen eine kleine Pause zum Essen der Restkirschen. Eine zweite Pause bei einem Biker-Treffpunkt gönnen wir uns auch noch. Dann geht es aber mit vollem Dampf ab in Richtung Trento. Um 12:30 kommen wir an, der Zug hoch zum Brenner soll um 12:58 abfahren.</p>
<p>Fahrkarten kaufen ist wie immer schwierig. Der Fahrkartenautomat spuckt als Rückgeld nur Gutscheine aus(! &#8211; wäre vielleicht ein Verbesserungsvorschlag für die Bahn AG <img src='http://if-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ). Beide Automaten für die Fahrrad-Tickets sind (natürlich) außer Betrieb.</p>
<p>Macht aber alles nichts. Wir verzichten auf die Fahrradtickets und heften an Stelle dieser die Gutscheine ans Rad. Kann der Schaffner gerne haben. Interessiert dann aber eh keinen. Dafür sitzen wir im Zug ganz vorne bei den Fahrrädern und können auf die Strecke schauen.</p>
<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Europa1.jpg" rel="lightbox[19312]"><img class="alignleft size-medium wp-image-19318" title="Europa1" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Europa1-300x185.jpg" alt="" width="300" height="185" /></a>Dann sind wir am &#8220;Brennero&#8221;. Der Zug nach Trento kommt (natürlich mit einer Verspätung von 5 Minuten). Das Fahrradabteil ist übervoll. Mit List und Tücke kriegen wir unsere Räder noch in den Zug, die restlichen müssen draußen bleiben. Tun uns leid.</p>
<p>Wie auch weitere Radfahrer, die dann in an weiteren Stationen zusteigen wollen. Ein autoritäres &#8220;Basta&#8221; unser Schaffnerin genügt. Aber &#8211; Menschen sind egoistisch &#8211; wir sind froh, dass wir drin sind.</p>
<p>Oben angekommen haben wir die Wahl &#8211; einen Zug der ÖBB nach Innsbruck? Oder das Fahrad? Wir nehmen das Fahrrad &#8211; und bereuen es nicht. 40 schnelle Kilometer, aber nicht zum Ausruhen sind die Belohnung.</p>
<p>Eine Klasse-Abfahrt. Wir unterqueren die Europa-Brücke. In den 60igern bin ich unter ihr schon mal im Rahmen eines Familien-Urlaubs durchgefahren. Da war sie noch im Bau &#8211; und hat mich sehr beeindruckt.</p>
<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/ZugDB.jpg" rel="lightbox[19312]"><img class="alignleft size-medium wp-image-19319" title="ZugDB" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/ZugDB-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>15 Minuten vor Abfahrt des Zuges über Mittenwald, Garmisch, Weilheim usw. nach München sind wir am Hauptbahnhof Innsbruck. Wir können gerade noch die Fahrkarten, zwei Döner und eine Ration Bier erwerben. Der Zug fährt pünktlich ab. Wir sind glücklich.</p>
<p>Nach weniger als 45 Minuten haben wir dann die ersten 20 Minuten Verspätung. Sieht nach einer deutsch-italienischen Zug-Verbrüderung aus.</p>
<p>Aber was soll es, uns kann das alles nicht ärgern. Ich mache den Artikel fertig und genieße dann die verlängerte Zugfahrt.</p>
<p>Aus dem Zug! Bis morgen!</p>
<p>RMD</p>
<p>P.S.<br />
Mittlerweile bin ich wieder in Riemerling &#8211; ganz nahe bei München &#8211; in meinem Zuhause, mache die letzten (?) raus und wünsche eine gute Nacht.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>UTB #69: Von Ostiglia via Verona nach Borgetto</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 16:31:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein strahlender Samstag mit Sonnenschein. Und schon am Morgen ist es so warm, dass ich wieder mit nacktem Oberkörper radeln kann. Das mochte ich als Kind schon sehr gerne, wenn die Sommersonne auf den nackten Rücken brennt und man den Körper im Fahrtwind so richtig fühlt.
Der Weg von Ostiglia nach Verona verläuft völlig unkompliziert. Über [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/PescantinaBrückeEtsch.jpg" rel="lightbox[19304]"><img class="alignleft size-medium wp-image-19306" title="PescantinaBrückeEtsch" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/PescantinaBrückeEtsch-300x143.jpg" alt="" width="300" height="143" /></a>Ein strahlender Samstag mit Sonnenschein. Und schon am Morgen ist es so warm, dass ich wieder mit nacktem Oberkörper radeln kann. Das mochte ich als Kind schon sehr gerne, wenn die Sommersonne auf den nackten Rücken brennt und man den Körper im Fahrtwind so richtig fühlt.</p>
<p>Der Weg von Ostiglia nach Verona verläuft völlig unkompliziert. Über Pescantina geht es nach Norden, zwischen durch kaufen wir am Straßenrand Kirschen. Es ist heiß, wir haben einen hohen Flüssigkeitsbedarf.</p>
<p><span id="more-19304"></span></p>
<p>Am Koga funktioniert der Umwerfer vorne nur noch beschränkt. Die immer noch recht flache Strecke erlaubt &#8220;schaltfaules&#8221; Fahren, macht also auch nichts.</p>
<p>cIn Verona geht es zuerst zum Bahnhof &#8211; ich möchte versuchen, für die Heimfahrt eine Reservierung in einem der schnellen Direktzüge mit den eingeschränkten Fahrradplätzen zu buchen. Geht natürlich nicht &#8211; in der Tat kann man am Bahnhof in Verona keine Ticket nach Münchens kaufen bzw. Züge reservieren.</p>
<p>Außer Spesen (und das war nur Zeit), nichts gewesen. Also ins Zentrum &#8211; die Arena anschauen. Und ein wenig durchs alte Verona geradelt. Vor der Arena haben wir dann Mittag gemacht. Zwei Vorspeisen und eine Pizza Arena. Auch an diesem hoch-touristischen Ort schmeckt das italienische Essen ausgezeichnet</p>
<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Etsch-Radwanderweg2.jpg" rel="lightbox[19304]"><img class="alignleft size-medium wp-image-19308" title="Etsch-Radwanderweg2" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Etsch-Radwanderweg2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Dann geht es weiter über Pescantino zur Etsch. Unser Ziel ist der Etsch-Wanderweg. Der ist ein wenig anstrengend, führt (fast) immer nahe am Fluss entlang, aber er ist wunderschön.</p>
<p>Den ganzen Tag haben wir getrödelt, so dass wir froh sind, am Abend so gegen 19:00 Uhr das Hotel Monte Baldi in Borghetto gefunden zu haben. Das Hotel liegt im engen Tal der Etsch direkt an Landstraße und Eisenbahn.</p>
<p>Eigentlich öffnet es erst morgen, der Eigentümer hat aber ein Zimmer für uns und teilt mit uns seine Minestrone und bereitet eine Schinkenplatte für uns. Wir sind und bleiben diese Nacht seine einzigen Gäste.</p>
<p>Der Tageskilometerstand war 94, insgesamt sind wir jetzt schon 500 km unterwegs.</p>
<p>Die Planung für morgen ist einfach. Das Ziel ist Trento. Es sind weniger als 60 km. Vielleicht schaffen wir es, dass uns (und vor allem unsere Fahrräder, das ist bei der Bahn der Engpass) ein Direktzug nach München mit nimmt.</p>
<p>Oder fahren wir mit einem Bummelzug der FS hoch zum Brenner, mit dem Rad runter nach Innsbruck &#8211; und von dort nach München, vorzugsweise mit dem Bummelzug über Mittenwald wegen der landschaftlich besonders schönen Strecke. <img src='http://if-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>RMD</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>UTB #68: Von Loiana nach Ostiglia</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 21:07:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetagebücher]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein wenig skeptisch waren wir schon heute morgen im Hotel Pineta in Loiane. Der tolle Blick aus unserem Zimmer hat uns begeistert, immerhin hatten wir gestern unser Hotel ja erst im Dunklen betreten. Aber so richtig nach Sonne sah es noch nicht aus.
Aber &#8211; um es kurz zu machen &#8211; es wurde ein Supertag. Es [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wenig skeptisch waren wir schon heute morgen im Hotel Pineta in Loiane. Der tolle Blick aus unserem Zimmer hat uns begeistert, immerhin hatten wir gestern unser Hotel ja erst im Dunklen betreten. Aber so richtig nach Sonne sah es noch nicht aus.</p>
<p>Aber &#8211; um es kurz zu machen &#8211; es wurde ein Supertag. Es sollten diesmal 128 km werden, und es hat alles gepasst. Vom Frühstück bis zum Nachtmahl.</p>
<p>Aber ich berichte der Reihe nach.</p>
<p><span id="more-19271"></span></p>
<p>Dass es 128 km wurden, lag auch am Start von einer Höhe von 700 Metern. Bis Bologna ist das eine Abfahrt, die man &#8211; bis auf ein paar Zwischenaufstiege &#8211; so richtig genießen kann.</p>
<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Bologna3.jpg" rel="lightbox[19271]"><img class="alignleft size-medium wp-image-19274" title="Bologna3" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Bologna3-300x205.jpg" alt="" width="300" height="205" /></a>Und Bologna ist natürlich für einen Augsburger Fußball-Fan eine ganz besondere Stadt. Noch 1960 hatte ich im Rosenaustadion dem &#8220;Helle&#8221; (auch das Hemd genannt, weil er so dünn war) zu gejubelt. Besonders an ein großes Spiel <em>BCA &#8211; Eintracht Frankfurt</em> kann ich mich besonders erinnern.</p>
<p>Er (<a title="Helmut Haller in Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Haller" target="_blank">Helmut Haller</a>) war der Stolz der Stadt und die Hoffnung des BCA&#8217;s (Ballspielclub Augsburg), einem Verein mit Fußball-Geschichte. Heute gibt es den BCA nur noch als BCA Oberhausen, und der Helmut Haller wird in diesem Juli 71 Jahre alt.</p>
<p>Damals wechselte er als einer der ersten deutschen Legionäre nach Bologna. Das hat dem BCA zwar viel Geld gebracht, aber letztendlich auch ruiniert, so dass er  Ende der 60iger mit den auch geliebt-gehassten Schwaben des TSV zum Retortenverein FCA fusionierten. Der hat ja gerade eine Zwischenhoch erlebt, aber die Betonung liegt auf &#8220;zwischen&#8221; (ich bitte die nächste Saison in Liga 2 genau zu verfolgen).</p>
<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Bologna4.jpg" rel="lightbox[19271]"><img class="alignleft size-medium wp-image-19275" title="Bologna4" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Bologna4-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Und jetzt sitze ich am Piazza Galvini vor dem ZARANINI, genieße den &#8220;Capucc&#8221; und esse so nebenher die teuerste Rosinenschnecke meines Lebens zu 3,- EURO.</p>
<p>Halb so groß wie in München, aber doppelt so gut. Dabei bin ich sogar noch preiswert. Barbaras Bingne Crema kostet 3,50. Weil es so gut war, essen wir jeder noch ein zweites Teil. Und da der <a title="Cappuccino in Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cappuccino" target="_blank">Cappuccino</a> nur 3,- EURO kostet (da habe ich in München schon mehr gezahlt) stehen auf  der Rechnung (inklusive zweier Gedecks) 21 EURO. Immerhin viel günstiger als an einem der &#8220;heiligen Plätze&#8221; in Rom.</p>
<p>Die Pause durfte aber nicht zu lange werden. Denn als Ziel wurde Ostiglia am Po immer konkreter. Und das schien aufgrund der schnellen Abfahrt nach Bologna doch gut erreichbar. Da hatten wir übrigens Glück, denn die Passabfahrt wäre den an nächsten beiden Tage wegen einem Oldtimer-Rennen gesperrt gewesen. Wir wussten das nicht, und haben uns gefragt, ob die vielen Strohballen an den kritischen Stellen für uns tollkühne Radler aufgebaut worden wären?</p>
<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Cento.jpg" rel="lightbox[19271]"><img class="alignleft size-medium wp-image-19276" title="Cento" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Cento-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Also hurtig weiter nach Cento. Dort gitb es ein Bier, eine Pizza &#8211; und ein wunderschönes Stadtschloss zu besichtigen.</p>
<p>In Finale Emilia leisten wir uns noch ein köstliches Eis. Es ist heiß, hilft aber nichts, es geht auf die lange Strecke Richtung Po nach Sérmide.</p>
<p>Bis Sérmide war es dann doch ein wenig schwierig. Es war heiß und zumindest meine Beine merkten jetzt doch die 2.000 Höhenmeter des letzten Tage.</p>
<p>So wurde das Fahrrad langsamer und der Fahrer war nicht auf der ganzen Strecke glücklich, wie dies wunderschön friedliche und weite Landschaft verdient hätte.</p>
<p>Von Sérmide geht es weiter in Richtung Carbonare zum Po-Damm-Radweg. Auf diesem noch 9 km, dann kommt die  kein Vertrauen erweckende aber ziemlich lange Brücke über den Po nach Ostiglia.</p>
<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/PO.jpg" rel="lightbox[19271]"><img class="alignleft size-medium wp-image-19278" title="PO" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/PO-300x145.jpg" alt="" width="300" height="145" /></a>Auf einem dünnen Fußweg (getrennt von der auch nicht gerade bereiten Straße) trauen wir uns hinüber. Nur noch wenige Meter, und wir sind am Ziel: Ostiglia ist erreicht. 128 Kilometer sind geschafft, der Tourenzähler steht am 4. Tag bei 399 km.</p>
<p>In Ostiglia spricht uns ein freundlicher Passant an. Natürlich fragen wir ihn gleich nach einem Hotel. So landen wir im CIOÉ. Hat zwar nur 2 Sterne, aber es passt alles.</p>
<p>Trotz des langen Tages sind wir vor 19:00 im Hotel. Duschen und raus zum Stadtbummel. Barbara ist sogar beim &#8220;Shoppen&#8221; findig, das ist eine große Ausnahme. Sie kauft sich Schuhe mit Herzchen, die ich ganz besonders süß finde.</p>
<p>Und dann folgt wieder eines der unvergesslichen köstlichen und lautstarken italienischen Abendessen.</p>
<p>Was für ein Tag!</p>
<p>RMD</p>


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		<title>UTB #67: Von Pontassieve nach Loiana</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 20:58:50 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Loiana1.jpg" rel="lightbox[19252]"><img class="alignleft size-medium wp-image-19254" title="Loiana1" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Loiana1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Der Tag fing gut an im TOSCANI DA SEMPRE zu Pontassieve &#8211; mit einem exzellenten Frühstück.</p>
<p>Parmaschinken mit Melone, kleine Tomaten, super Käse, alles einmalig. Die Köstlichkeiten gab es aber erst um 8:30, so dass wir erst so gegen 10 Uhr in den Sätteln waren &#8211; und wieder im Nieselregen.</p>
<p>Wir hatten viel vor. Zuerst einen kleinen Pass nach Vette le Croci (Höhe 536 Meter), dann über Passo della Futa (923) und Passo della Raticosa (966) in Richtung Bologna. Und dann kurz vor Bologna einen schönen Platz finden, als Ausgangspunkt für die 4. Etappe dann an den Po.</p>
<p><span id="more-19252"></span></p>
<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Loiana2.jpg" rel="lightbox[19252]"><img class="alignleft size-medium wp-image-19255" title="Loiana2" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Loiana2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Und auf dem Weg von Vetta le Croci nach San Piero hat es uns dann so richtig erwischt. Gewitter, Hagel, eine kleine Sintflut. Wir konnten uns gerade noch San Piero in eine Trattoria retten. Und überlegten uns schon, ob wir den Zug von San Piero nach Bologna nehmen sollten.</p>
<p>Aber da war sie wieder, die italienische Sonne. Und sie hat uns dann doch wieder auf die Räder gezogen. Allerdings waren sehr spät daran. Und es waren diesmal viele Höhenmeter (knapp 2.000 auf den 82,4 km der heutigen Tour).</p>
<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Loiana3.jpg" rel="lightbox[19252]"><img class="alignleft size-medium wp-image-19256" title="Loiana3" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Loiana3-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Und so wurde es nach Gewitter, längerer Mittagspause und zähen Momenten am Berg 18:00 Uhr, bis wir den Passa della Futa bezwungen hatten. Und den Passa della Raticosa eroberten wir erst deutlich nach 19:30.</p>
<p>Auf der Abfahrt war es dann Zeit, ein Hotel zu suchen. Und das war nicht einfach. Entweder war das Hotel geschlossen (in Monghidoro), oder das Hotel war trotz Hotelschild ein Altersheim (kurz danach). Da es schon dämmerte, machte ich mir doch ein wenig Sorgen, ob es diesmal dann doch das Zelt in einer stillen Ecke der Natur werden würde.</p>
<p>Aber in Loiana (in einer Höhe um die 750 Meter) hat es dann kurz vor 21:00 geklappt: das Hotel Pineta erbarmte sich der beiden müden Radler. Wir wurden noch gebeten, hurtig zum Abendessen zu kommen &#8211; aber dann war wieder alles bestens.</p>
<p>RMD</p>
<p>P.S.<br />
Die drei Bilder (aufgenommen in der Sonne des Nachmittags) können gar nicht wiedergeben, wie schön die Landschaft auf dieser Strecke ist.</p>


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		<title>UTB #66: Von Cortona nach Pontassieve</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 20:40:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Heute morgen sah es sehr grau aus. An den Fenstern des Frühstückraumes ganz oben im Hotel Italia zu Contona viele Regentropfen. Und der wunderschöne Ausblick ganz diesig.
Hilft nichts, die Räder (und die Fahrer) wollen weiter rollen. Nach einem Luxusfrühstück (zumindest für südliche Verhältnisse) ging es los nach Arezzo.
Dort haben wir uns ein wenig verfahren &#8211; [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Hotel41.jpg" rel="lightbox[19217]"><img class="alignleft size-medium wp-image-19225" title="Hotel4" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Hotel41-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Heute morgen sah es sehr grau aus. An den Fenstern des Frühstückraumes ganz oben im Hotel Italia zu Contona viele Regentropfen. Und der wunderschöne Ausblick ganz diesig.</p>
<p>Hilft nichts, die Räder (und die Fahrer) wollen weiter rollen. Nach einem Luxusfrühstück (zumindest für südliche Verhältnisse) ging es los nach Arezzo.</p>
<p>Dort haben wir uns ein wenig verfahren &#8211; natürlich beim Suchen nach einer Abkürzung. Ein bisschen &#8220;Try and error&#8221;. Gehört zu einer solchen Tour dazu.</p>
<p><span id="more-19217"></span></p>
<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Hotel31.jpg" rel="lightbox[19217]"><img class="alignleft size-medium wp-image-19230" title="Hotel3" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Hotel31-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Zwischen durch Sonnenschein, dann wieder Wolken, dann wieder nass. Aber immerhin bei Temperaturen so zwischen 16 und 22 Grad. Was will man mehr.</p>
<p>Ab Arezzo nehmen wir Kurs in Richtung Florenz auf. Es geht auf einem Höhenweg immer östlich eines sanften Tales. Die Orte &#8220;fliegen&#8221; (ist beim Fahrradeln so ein wenig der falsche Ausdruck) vorbei: Castiglion Fibuchi, San Guistino, Loro, Castelfranco,  Pian de Sco, dann kommt endlich auf 400 Höhenmeter Reggello. Der Höhepunkt ist erreicht, es geht (fast) nur noch abwärts nach Leccio.</p>
<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Hotel1.jpg" rel="lightbox[19217]"><img class="alignleft size-medium wp-image-19234" title="Hotel1" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Hotel1-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Wir beschließen, nicht durch Florenz zu fahren, denn wir wissen, dass die letzten 20 km nach Florenz und dann wieder aus Florenz raus für Radfahrer grauenhaft sind.</p>
<p>Sogar der Führer empfiehlt, mit dem Zug (und dem Rad im Gepäckabteil) nach Florenz einzureisen.</p>
<p>Deshalb  wollen wir in Pontessieva übernachten und dann morgen direkt über die Pässe des <a title="Der Apennin in Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apennin" target="_blank">Apennin</a> in Richtung Bologna weiter fahren.</p>
<p>Tatsächlich überschreiten wir kurz vor Pontessieva die 100-km-Marke. Laut Führer soll es dort 5 Hotels geben. Komisch dass, wir keins finden. Dann hilft nur eins &#8230; Fragen.</p>
<p>Stellt man in Italien eine Frage, dann bildet sich gleich ein kleiner Menschenhaufen von hilfsbereiten Menschen. Sie einigen sich, dass das einzig gute Hotel in Pontessieva für uns das TOSCANI DA SEMPRE wäre.</p>
<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Hotel2.jpg" rel="lightbox[19217]"><img class="alignleft size-medium wp-image-19235" title="Hotel2" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Hotel2-300x185.jpg" alt="" width="300" height="185" /></a>Wir müssten nur durch 2 Torbogen fahren, dann käme es gleich rechts. Gesagt, getan. Da ist es, das TOSCANI DA SEMPRE.</p>
<p>Und um es gleich vorneweg zusagen, wir wurden nicht enttäuscht. Schöne und sehr ruhige Zimmer &#8211; und eine Küche, der Wahnsinn. So nehmen wir als Vorspeise überbackenen  Ziegenkäse bzw. den feinen lokalen Schinken. Dann Tagliatelle mit Trüffeln, ein wenig Lamm und Rind &#8230;</p>
<p>Alles ein Traum, vom Wein ganz zu schweigen. Den obligatorischen Grappa habe ich mir aufs Zimmer servieren lassen. Während ich sanft an ihm nippe, tippe ich diesen Text &#8230; (reimt sich !).</p>
<p>Aber ich weiß, dass es morgen wahrscheinlich 2.000 Höhenmeter werden werden, deshalb: Gute Nacht!</p>
<p>RMD</p>


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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 20:20:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die erste Etappe ist geschafft. Es waren gut 92 km. Und spätestens dann oben auf 500 Meter im wunderschönen Cortona waren auch die 1000 Höhenmeter mehr als deutlich überschritten.
Aber Schluss mit der Protzerei. Es war einfach ein wundervoller Tag. Da konnte auch die Verspätung des EC in Orvieta nichts ändern. Man müsste ja auch ein [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Cortona1.jpg" rel="lightbox[19198]"><img class="alignleft size-large wp-image-19199" title="Cortona1" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Cortona1-1024x601.jpg" alt="" width="356" height="205" /></a>Die erste Etappe ist geschafft. Es waren gut 92 km. Und spätestens dann oben auf 500 Meter im wunderschönen Cortona waren auch die 1000 Höhenmeter mehr als deutlich überschritten.</p>
<p>Aber Schluss mit der Protzerei. Es war einfach ein wundervoller Tag. Da konnte auch die Verspätung des EC in Orvieta nichts ändern. Man müsste ja auch ein Narr sein, würde man glauben, dass ein deutsch-italienischer Zug pünktlich ist. Gilt wohl mittlerweile auch für Nachtzüge.</p>
<p><span id="more-19198"></span>War aber nicht so schlimm. Letztes Mal hatte ich wegen der Verspätung in Livorne die Fähre nach Korsika verpasst und musste dann 4 Stunden warten. damals habe ich den Zug verpasst.  Diesmal bin ich nur 20 Minuten im Fahrradabteil gestanden, um beim kurzen Halt in Orvieto schnell ausladen zu können.</p>
<p>Dann wurde es einfach ein nur schöner Tag. Die Landschaft wie immer Stoff für die Seele. Auf den Straßen ab und zu ein wenig zu viel Verkehr. Das stört mich aber auch nicht mehr &#8211; weiß ich doch, dass es bald damit vorbei sein wird.</p>
<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Cortona2.jpg" rel="lightbox[19198]"><img class="alignleft size-large wp-image-19202" title="Cortona2" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Cortona2-1024x768.jpg" alt="" width="358" height="268" /></a>Die Ankunft in Cortona war überwältigend. Wie viele Orte in Umbrien und auch der Toscana ist Cortona ganz oben am Berg.</p>
<p>Man muss eine lange Serpentine nach oben fahren. Und ist dann in einer mittelalterlichen Stadt, in der das Leben tobt.</p>
<p>Wir nächtigen im Hotel Italia. Die sind mitten im Zentrum von Cortona. Ich sitze unten neben dem höchst freundlichen Herrn vom Empfang (im Zimmer geht das Wireless nicht) und kann ohne Kosten im Internet arbeiten.</p>
<p>Das Abendessen im Bucaccia war große Klasse, der Merlot von Cortona köstlich.</p>
<p>Im Zimmer wartet meine liebe Frau auf mich &#8211; was will man mehr!</p>
<p>Und morgen treten wir an zum Durchstich nach Florenz! Gute Nacht!</p>
<p>RMD</p>
<p>P.S.<br />
Noch zwei Gedanken zum Thema Inflation und EURO:</p>
<p>Bei der Abfahrt gestern Nacht in München Hbf habe ich mir noch die SZ von Dienstag gekauft. Die kostet (noch) 1,90 EURO (war mal 3,80 DM). Da dachte ich mir: Au Weh und Zwick.</p>
<p>Beim Einladen der Fahrräder in den Zug hatte ich die einzig lange Hose, die ich dabei habe, mit Schmierfett beschmutzt. Da ich ungern in Italien abends in der kurzen Hose Essen gehe, wollte ich mir eine neue kaufen. Ist aber zumindest gestern in Cortona gescheitert, die billigste Männerhose war bei 159 EURO, soweit bin ich doch noch nicht an die höheren Preise adaptiert, als dass ich da schwach werden konnte.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>UTB #64: Auf geht&#8217;s &#8211; Von Orvieto nach Bozen</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 19:57:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Heute Abend geht es los &#8211; 21:03 &#8211; Hbf München &#8211; Nachtzug nach Rom!
Eigentlich wollten wir in der zweiten Pfingstferienwoche durch die Schweiz radeln. Aber wegen dem sinkenden €-Kurs und einer schlechten Wettervorhersage haben wir letzte Woche umgeplant.
Bella Italia ist das neue Ziel. Pasta und Trüffel.

 
Die Tickets zu bekommen, das war nicht einfach. Wenn [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute Abend geht es los &#8211; 21:03 &#8211; Hbf München &#8211; Nachtzug nach Rom!</strong></p>
<p>Eigentlich wollten wir in der zweiten Pfingstferienwoche durch die Schweiz radeln. Aber wegen dem sinkenden €-Kurs und einer schlechten Wettervorhersage haben wir letzte Woche umgeplant.</p>
<p>Bella Italia ist das neue Ziel. Pasta und Trüffel.</p>
<p><strong><span id="more-18855"></span></strong></p>
<div id="attachment_19207" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><strong><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/Schlafwagen.jpg" rel="lightbox[18855]"><img class="size-medium wp-image-19207" title="Schlafwagen" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/Schlafwagen-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Im Schlafwagen</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Tickets zu bekommen, das war nicht einfach. Wenn man mit dem Fahrrad verreisen will, geht das im Internet per bahn.de nicht. Dort kann man nämlich keine Fahrradreservierung machen. Blöderweise sind die Fahrradplätze aber mittlerweile der Engpass beim Reisen mit der Bahn. Und ohne Reservierung darf das Fahrzeug bei der neuen Bahn AG in den Fernzügen nicht mit.</p>
<p>Gefragt war der Nachtzug nach Rom. Am Pfingstsonntag gab es tatsächlich nur noch für heute (Montag, den 31. Mai) noch 2 Fahrradplätze und ein Schlafwagenabteil im Nachtzug um 21:03 ab Hbf München nach Rom. Eigentlich wollten wir schon 1 &#8211; 2 Tage früher fahren. Dafür gab es keine Rückfahrt für ungefähr eine Woche später mehr.</p>
<p>Wie also zurück kommen? Von Bozen gibt es regelmäßig Verbindungen nach München, mit Zügen, die Fahrräder mitnehmen. Allerdings muss man da ein paar mal Umsteigen.</p>
<p>So ist der Plan entstanden: Wir fahren aus dem Mitte Italiens nach Bozen. Und da der Weg von Rom nach Bozen für die knapp bemessene Zeit ein wenig weit sein könnte, haben wir uns jetzt das Ticket bis Orvieto gekauft.</p>
<p>Heute Abend geht es los. Ich freue mich auf die zweite Radtour in diesem Jahr. Unsere erste in diesem Jahr zu Ostern &#8220;rund um <a title="Abschied von Korsika - Radtour" href="http://if-blog.de/rd/utb-63-%E2%80%93-bastia-livorno-florenz-munchen-korsika-ist-vorbei/">Korsika</a>&#8221; ist ja schon wieder so lange her.</p>
<p>Da ging es übrigens mit dem selben Zug nach Firenze, und es war genauso schwierig, noch Tickets zu kriegen.</p>
<p>RMD</p>


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		<title>Gestrandet&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 08:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Provokativ]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetagebücher]]></category>
		<category><![CDATA[Asche]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseerlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Vulkan]]></category>

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		<description><![CDATA[Bernhard Findeiss's persönliche Erfahrungen mit den Folgen des Flugverbotes: "Nun hat die Aschewolke aus Island also auch uns erwischt."


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun hat die Aschewolke aus Island also auch uns erwischt.</p>
<p>Dabei war der Plan eigentlich ganz einfach:</p>
<p>Meine Frau und ich wollten zum Ende meines auf 2,5 Wochen angesetzten Urlaubs noch für 1 Woche in den Badeurlaub fahren. Ganz egal wohin. Hauptsache warm und nicht allzuweit weg (d.h. nicht mehr als 2-3 Stunden Flugzeit).</p>
<p>Im Unterschied zu sonst wollten wir dieses Mal aber nicht schon ewig im Voraus buchen, sondern kurzentschlossen, also &#8220;Last Minute&#8221;, uns ein gutes Angebot schnappen. Das erste Mal nach fast 10 Jahren Individualtourismus also wieder eine Pauschalreise.</p>
<p><span id="more-17689"></span></p>
<p>Gesagt, getan: Nach dem Studium der Internetseiten verschiedener Reiseanbieter und der globalen Wetterkarte haben wir bereits nach relativ kurzer Zeit ein Ziel ins Auge gefasst: Ägypten. Hier ist es warm genug (&gt; 30 Grad), die Hotelbewertung im Internet (nachgeschaut auf holidaycheck.de) sieht gut aus, der Preis stimmt, und auch die Flugzeit hält sich mit 3:30 gerade noch so im selbst gesteckten Rahmen.</p>
<p>Die Anreise verfolgt völlig problemlos: Unsere Airline, deren Chef ein bekannter ehemaliger österreichischer Rennfahrer ist, bringt uns nach einem problemlosen Flug heil am Ziel in Sharm el-Sheikh an, und auch der anschließende Transfer mit dem Bus ins Hotel klappt einwandfrei. Pauschaltourismus halt. Alles ist eingespielt.</p>
<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/CIMG1840.jpg" rel="lightbox[17689]"><img class="alignnone size-medium wp-image-17732" title="CIMG1840" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/CIMG1840-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><!--more--></p>
<p>Auch die folgende Urlaubswoche verlief ohne grössere Vorkommnisse. Hotel und Wetter waren genauso wie erhofft, und die spektakulären Korallenriffe am Roten Meer mit ihren tausenden von Fischen taten ein übriges, daß die Zeit wie im Flug verging.</p>
<p>Irgendwann gegen Mitte der Woche hörte ich dann in den Nachrichten zum ersten Mal von dem Vulkanausbruch in Island, dachte mir aber noch nichts dabei. Ich sah es eher in der Kategorie &#8220;interessantes Naturschauspiel&#8221;. Dies änderte sich auch dann nicht,  als am nächsten Tag dann bereits die ersten Flughäfen in England schließen mussten.  Um ehrlich zu sein dachte ich eher an ein bekanntes Asterix-Zitat&#8230;</p>
<p>Das es auch uns betreffen könnte, das dachte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.  Dies änderte sich erst einen Tag später, also am Donnerstag (den 16.4.).  Hier sah ich zum ersten Mal, daß auch unser Rückflug verschoben wurde. Allerdings war es nicht sonderlich viel: Um 5 Stunden von 08:00 auf 13:00 am Samstag, den 17.4. Kein Problem also.</p>
<p>Dies ändert sich erst am kommenden Tag. Nach Bekanntgabe der Sperrung aller wichtigen europäischen Lufträume steht auf der Homepage der Fluglinie als Abflugtermin plötzlich Dienstag, der 20.4., um 03:50. Das wäre dann also 3 Tage später als ursprünglich.</p>
<p>Im Fernsehen sah man zu diesem Zeitpunkt schon Bilder von Menschen, die auf den Flughäfen gestrandet waren und nun auf Feldbetten kampieren mussten und von Hilfsdiensten mit Essen und Getränken versorgt wurde. Verglichen damit hatten wir jedoch ziemliches Glück: Unser (österreichischer) Reiseveranstalter kündigte umgehend an, das alle Gäste bis zum Rückflug selbstverständlich im Hotel bleiben könnten, und das sogar ohne Aufpreis.</p>
<p>Kurze Zeit später kam dann bereits die Nachricht über unsere geplanten Rückflüge: Sie würden alle zur ursprünglich geplanten Uhrzeit stattfinden &#8211; nur eben 1 Woche  später!</p>
<p>Dies ist auch momentan noch der aktuelle Stand der Dinge. Besonders interessant fand ich es seitdem, die Reaktionen der Menschen auf diese Nachricht zu beobachten.</p>
<p>Dazu muss gesagt werden, dass sich meiner Beobachtung nach die Touristen in unserem Hotel anscheinend recht gleichmäßig über die verschiedenen Länder und Altersschichten hinweg verteilen: Einer grösseren Gruppe Deutscher und Österreicher stehen fast ebenso viele Gruppen aus England, Russland, Frankreich und Skandinavien gegenüber.</p>
<p>Die Situation für die Heimreise ist daher für die verschiedenen Gruppen recht unterschiedlich. Dementsprechend fallen natürlich auch die Reaktionen ganz unterschiedlich aus:</p>
<ul>
<li>Am entspanntesten sind momentan so gut wie alle Reisenden aus Russland. Soweit ich sehen konnte funktionierte in den letzten Tagen die Abreise und Ankunft von russischer Touristen einwandfrei. Die letzten Tage über schienen sogar fast die Hälfte der Flieger, die am nahegelegenen Flughafen landeten, zu russischen Fluglinien zu gehören. Hier gibt es also keine Probleme.</li>
<li>Das genaue Gegenteil trifft natürlich für alle Personen aus Grossbritannien zu. Hier ist der Luftraum auch jetzt noch zu großen Teilen gesperrt, die Chancen auf Heimreise in nächster Zeit ungewiss.  Trotzdem scheinen es die meisten recht sportlich zu nehmen, sind schier unerschütterlich guter Laune und genießen ihren verlängerten Aufenthalt. Lediglich ein älterer Herr, der schon seit fast 3 Wochen hier ist, und von seinem Reiseanbieter aus während der Flugausfälle nun schon drei mal das Hotel wechseln musste, und dem als einzige Möglichkeit bleibt, mit dem Flugzeug nach Barcelona  zu fliegen und von dort mit dem Bus die Heimreise nach England anzutreten, nannte seine Erfahrungen und die bevorstehende Heimreise &#8220;not as joyful as expected&#8221;. Eine andere Gruppe Engländer hat mir gerade erzählt, dass sie nun ebenfalls ausgeflogen werden, und den Rest der Heimreise dann mit einem Truppentransporter der englischen Marine antreten werden. Den meisten schien die Aussicht darauf durchaus zu gefallen.</li>
<li>Von der Situation der Engländer relativ weit entfernt sind die Österreicher, und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Zum einen natürlich, weil die Flughäfen bereits seit gestern früh um 5:00 wieder vollständig geöffnet sind und sich die Heimreise dadurch weitaus weniger kompliziert darstellt. Zum anderen fällt aber auch die Reaktion auf die Ankündigung einer ungeplanten Woche mehr Urlaub komplett anders aus. Einige nahmen es mehr oder weniger gelassen. Eine Gruppe von ca. 25 Reisenden jedoch will sich partout nicht mit der Situation abfinden und belagert seitdem den Repräsentanten des Reisanbieters. Der Unmut der Betroffenen zündet sich hier v.a. an dem in letzter Zeit oft gehörten Gerücht, daß an den vergangenen zwei Tagen bereits zwei Maschinen unserer Airline halbleer wieder zurück geflogen sind ohne dass der Reiseanbieter die Gelegenheit genutzt hätte, &#8220;gestrandete&#8221; Touristen mit heim zu nehmen. &#8220;Beschwerdeführer&#8221; ist dabei ein Herr aus Wien. Noch nie habe ich jemanden gesehen, der eine Verhandlung so unmissverständlich eröffnet hat (&#8220;Wenn Sie nicht das machen, was ich Ihnen sage, dann verklage ich Sie und ihre Gesellschaft auf alles, was Sie haben&#8221;), dabei aber dermaßen freundlich blieb, dass man sich im ersten Moment gar nicht sicher sein konnte, ob er es auch tatsächlich ernst meinte. Meinte er aber, und auch sonst blieb er sehr hartnäckig. Zuerst wollte er ab Tel Aviv zurück nach Österreich fliegen (mit mehrstündiger Taxifahrt vorneweg), später dann gleich eine eigene Maschine für 80.000 bis 100.000 Euro chartern und das Geld später vom Reiseveranstalter einklagen. Diese Drohung (und die garantierte Konsultation der Rechtsabteilung des Reiseveranstalters) brachte dann gestern Abend plötzlich Bewegung in die Sache: Urplötzlich gab es dann noch am selben Abend zwei Maschinen nach Hause. Eine nach Wien, eine nach München. Leider waren unsere Namen auf keiner der Passagierlisten. Dafür jedoch alle Namen derjeniger, die sich gestern so lautstark beschwert hatten. Scheinbar ist dieser Weg aktuell der einzig gangbare, um die ständigen Beteuerungen zu durchbrechen. Ich werde ihn ab jetzt auch beschreiten.</li>
<li>Zu den Franzosen kann ich leider nicht allzu viel sagen. Leider scheint nämlich mein französisch in letzten Jahren des Nichtgebrauchs so weit eingerostet zu sein, dass ich dem Gespräch der eng beieinander stehenden, heftig mit den Armen wedelnden und noch schneller als sonst sprechenden Franzosen nich mehr als die Grundstimmung entnehmen zu vermag. In den letzten paar Stunden hat sich die Lage hier jedoch spürbar beruhigt. Der (belgische) Reiseanbieter, mit dem die meisten französichsprachigen Gäste hier sind, hat mittlerweile detaillierte Passagierlisten für Rückflüge heute und morgen ausgelegt, sodass so gut wie alle nun eine konkrete Aussicht auf Rückkehr haben. Scheint so, als wäre nur unser Reiseanbieter dazu nicht in der Lage&#8230;</li>
</ul>
<p>Von den Deutschen war bisher übrigens so gut wie nichts zu hören. Einige wenige sind, wie wir, über Salzburg geflogen, und verlieren sich nun in der (größeren) Gruppe der Österreicher. Von den anderen ist jedoch so gut wie nichts zu sehen. Was ich so mitbekomme haben sich die meisten mit der Situation abgefunden, erst am Wochenende zurück zu kommen, und entsprechende Arrangements gemacht. Von vielen Seiten höre ich jedoch, dass für die allermeisten Personen eine weitere Verlängerung über das kommende Wochenende hinaus zu argen Problemen &#8211; beruflich und privat &#8211; führen würde. Sollte dies wirklich Realität werden, so denke ich wird die Stimmung dann relativ schnell kippen.</p>
<p>Gerade erhalte ich vom Reiseveranstalter die Nachricht, dass wir Samstag auf alle Fälle zurück können. Man würde sich aber nun doch darum bemühen, alle Personen bereits im Laufe der Woche wieder zurück zu fliegen.</p>
<p>Ich bin also nun gespannt, was uns alle hier erwartet. In der Zwischenzeit versuche ich mal, ein ganz persönliches Fazit zu ziehen:</p>
<ul>
<li>Nachdem Bahnchaos im Winter, das auch mich etliche Male eingeholt hat, und vier Stunden im Stau auf der Autobahn vor einiger Zeit, scheine ich auch mit den anderen Verkehrsmitteln kein Glück zu haben. Bleibt eigentlich nur noch das Schiff übrig. Aktuell bin ich mir nicht sicher, ob ich das so bald riskieren sollte.</li>
<li>Schon von vorneherein war uns klar, daß dies die letzte Flugreise für uns für die nächsten Jahre werden sollte. In Zukunft wollen wir uns mehr auf Ziele in Deutschland und Europa konzentrieren, v.a. da es hier noch so viele schöne Ecken gibt, an denen ich noch nicht gewesen bin. Die Ereignisse der letzten Tage bestärken uns in dieser Entscheidung.</li>
<li>Ich denke, dass vielen Leuten jetzt klar wird, wie fragil unser liebgewonnenes Verkehrssystem tatsächlich ist. Entfernungen werden urplötzlich wieder spürbar. Zudem scheinen die Passagierzahlen mittlerweile so hoch zu sein, dass eine plötzliche Verlagerung auf andere Verkehrsmittel diese in kürzester Zeit an ihre Kapazitätsgrenze bringt. Ein Vorgeschmack auf die Zeit nachlassender Ölreserven?</li>
<li>Sind alle diese Flugreisen tatsächlich notwendig? Mein Gefühl sagt mir &#8220;Nein&#8221;. Auf viele dieser Reisen könnte man sicherlich ohne Probleme verzichten. Natürlich zähle ich mich selbst auch zu dieser Gruppe. Auch meine Reise sehe ich als Luxus, nicht als Notwendigkeit.</li>
<li>In den letzten Tagen lese ich viel von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Luftraumsperrungen. Grundsätzlich teile ich dabei eher Edwin Ederle&#8217;s Meinung, wonach der Schaden für die Luftfahrtgesellschaften nicht so hoch ist wie jetzt kommuniziert (nicht zuletzt, da viele ihren geplanten Flug in den nächsten Wochen und Monaten nachholen werden). Eher denke ich werden viele Menschen in ihren Reiseplanungen an sich umdenken. Ich bin sicher nicht der einzige, der die Notwendigkeit einer Flugreise in Zukunft in Frage  stellen wird. Darüber hinaus bin ich sicher, daß vor allem denjenigen Touristikkonzernen, die ihren Kunden die Reiseverträge kündigten und sie somit quasi alleine im Regen stehen ließen, ebendiese Kunden in der Zukunft noch die eine oder andere (schmerzliche) Lektion erteilen werden. Zu recht, wie ich finde.</li>
<li>Dem Management des Hotels und allen Angestellten muß ich an dieser Stelle ein großes Lob ausstellen. Sie haben uns nicht einfach rausgeworfen, sondern dafür gesorgt, daß wir ohne Aufpreis noch länger bleiben konnten. Für den Reiseanbieter gilt das aktuell nur noch teilweise. Sie bezahlen zwar das Hotel für die Wartezeit bis zum Rückflug, allerdings scheinen sie sich nicht besonders um ihre Kunden zu kümmern. Klare Informationen sind nicht zu bekommen, stattdessen immer wieder Vertröstungen. Pauschaltouristen sind scheinbar eine der untersten Kategorien von Menschen für manche&#8230;</li>
</ul>
<p>Interessehalber habe ich übrigens auch den bekanten österreichischen Rennfahrer über ein Formular auf der Homepage seiner Fluglinie direkt kontaktiert und ihm ein paar Zeilen geschrieben. Ich bin schon mal gespannt, ob und wann ich Antwort erhalte.</p>
<p>Nun bleibt mir nur noch, auf neue Nachricht bezüglich unseres Rückflugs zu warten&#8230;</p>
<p>BFI</p>


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		<title>UTB #63 – Bastia, Livorno, Florenz, München &#8211; Korsika ist vorbei!</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 17:50:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetagebücher]]></category>
		<category><![CDATA[Heimfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Korsika]]></category>
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		<category><![CDATA[Radurlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier der Bericht unserer letzten Etappe:
Für Sonntag früh haben wir das erste Mal auf unserer Reise den Wecker gestellt. Um 7:30 hat uns Barbaras alles könnende Mobiltelefon mit einem klassischen Weckerklingelton gemahnt, dann doch mal aufzustehen.
Kurz vor 8 Uhr waren wir dann wie geplant reisefertig beim Frühstück im Hotel Central von St.-Fleurant. Vor uns lag [...]


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<li><a href='http://if-blog.de/rd/utb-59-%e2%80%93-porto/' rel='bookmark' title='Permanent Link: UTB #59 – Porto'>UTB #59 – Porto</a></li>
<li><a href='http://if-blog.de/rd/utb-58-%e2%80%93-nochmal-ajaccio/' rel='bookmark' title='Permanent Link: UTB #58 – nochmal Ajaccio'>UTB #58 – nochmal Ajaccio</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hier der Bericht unserer letzten Etappe:</em></p>
<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/Bastia-Sicht-1.jpg" rel="lightbox[17394]"><img class="alignleft size-medium wp-image-17407" title="Bastia-Sicht-1" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/Bastia-Sicht-1-300x181.jpg" alt="" width="300" height="181" /></a>Für Sonntag früh haben wir das erste Mal auf unserer Reise den Wecker gestellt. Um 7:30 hat uns Barbaras alles könnende Mobiltelefon mit einem klassischen Weckerklingelton gemahnt, dann doch mal aufzustehen.</p>
<p>Kurz vor 8 Uhr waren wir dann wie geplant reisefertig beim Frühstück im Hotel Central von St.-Fleurant. Vor uns lag noch Col de Thegime, und um 12:30 sollten wir bei der Fähre sein.</p>
<p><span id="more-17394"></span></p>
<p>So brachen wir um 8:30 bei gemischten Wetter (es gab tatsächlich mal wieder Wolken) in Richtung Patrimonio auf und durchquerten das Weingebiet Korsikas. Alle paar 100 Meter laden dort Winzer ein, ihren Wein zu testen und natürlich zu kaufen.</p>
<p>In Patrimonia ging der Anstieg so richtig los. Das letzte Mal schraubten wir uns auf Korsika einen Pass hinauf. Irgendwie war ich jetzt schon viel besser drauf, der Berg schien nur so unter den Rädern dahin zu schmelzen.</p>
<p>Und dann oben auf dem Pass (knapp 600 Meter Höhe) kam sie, die freie Sicht gleichzeitig nach Westen und nach Osten. Es war wieder eine atemberaubend schöner Aussicht.</p>
<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/Batia-Gedenk-4.jpg" rel="lightbox[17394]"><img class="alignleft size-medium wp-image-17408" title="Batia-Gedenk-4" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/Batia-Gedenk-4-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Ein wenig Nachdenklichkeit kam auf der Passhöhe auch auf. Dort befindet sich eine Gedenkstätte, die an die Opfer zur Befreiung Korsikas in 1943 erinnert.</p>
<p>Hier waren es Berber, die Korsika als erstes Department Frankreichs von der deutschen Besatzung befreiten. Und sie hatten einen beachtlichen Blutzoll erbringen müssen.</p>
<p>Zu oft habe ich auf meinen Reisen in Afrika, Europa oder auch Skandinavien solche Denkmäler gesehen, und leider ging es meistens um die Befreiung eine Landes oder einer Region im zweiten Weltkrieg von der Deutschen Besatzung. Und das macht mich immer betroffen.</p>
<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/Bastia-Sicht-4.jpg" rel="lightbox[17394]"><img class="alignleft size-medium wp-image-17409" title="Bastia-Sicht-4" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/Bastia-Sicht-4-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a>Die schöneAbfahrt nach Bastia mit den letzten schönen Ausblicken aus der Höhe auf die Landschaft Korsikas hat die schwarzen Gedanken wieder vertrieben.</p>
<p>In Bastia angekommen war auch wieder so richtig schönes und warmes Wetter. Viele Menschen waren auf dem großen Platz vor dem Hafen. Da war auch ein Riesenflohmarkt. Daneben gab es zahlreiche &#8220;Boule&#8221;-Spieler, ratschenden Gruppen und viele vollbesetzte Cafés.</p>
<p>Aber dann war Schluss mit lustig. Dunkle Wolken zogen wie zum Abschied auf und ein richtiger Sturm ging los. Wir flüchteten in das Hafengebäude und warteten auf die Fähre.</p>
<p>Die kam dann auch und pünktlich ging es durch den Wind aufs Meer. Auf den ersten Meilen schwankte das Schiff so, dass ich in Sorge war, seekrank zu werden.</p>
<p><a href="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/Batia-Relax-6.jpg" rel="lightbox[17394]"><img class="alignleft size-medium wp-image-17411" title="Batia-Relax-6" src="http://if-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/Batia-Relax-6-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a>Auf dem letzten Drittel der mit 4 Stunden angesagten Fahrt war der Spuk vorbei und die Sonne kam wieder heraus. So konnte ich dann noch ein wenig in einem Liegestuhl auf dem Heckdeck relaxen.</p>
<p>Die Fähre kam mit einer halben Stunde Verspätung in Livorno an. Das hat dazu geführt, dass wir die geplante Direktverbindung nach Florenz verpassten und einen Zug später, jetzt mit Umsteigen in Pisa nehmen mussten. Ist mit den Fahrrädern nicht ganz so spaßig, aber der Urlaub war es uns wirklich wert.</p>
<p>Ja, und dann standen wir in Florenz am Bahnhof und warteten auf unseren Nachtzug nach München-Wien. Der hatte eine kräftige Verspätung von gut 40 Minuten, was die eh schon kurze Nacht noch kürzer machte. Denn trotz der Verspätung bei der Abfahrt kamen wir pünktlich um 6:30 am Hauptbahnhof an und durften bei 2 Grad Celsius in unser &#8220;sweet home&#8221; nach Riemerling radeln.</p>
<p>Ich war dann heute vormittag noch &#8211; nicht ganz so lange &#8211; im Unternehmen in Unterhaching. Am Nachmittag bin ich dann doch lieber ins &#8220;home office&#8221; gewechselt. Dort sitze ich immer noch und werde direkt vom Office ins Bett und hoffentlich in tiefen Schlaf fallen.</p>
<p>Aber das Radeln auf Korsika war ein wunderschönes Erlebnis, das ich mir noch lange bewahren werde.</p>
<p>RMD</p>


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