Roland Dürre
Dienstag, der 15. Januar 2019

Führungsphilosophie in zwei Sätzen (Unternehmertagebuch #129)

Vor kurzem habe ich einen Tweet mit folgendem Inhalt gefunden:

Aebby (Dr. Eberhard Huber)

Zusammenfassung meiner Führungs- und Leitungs-Philosophie:

 

  • Empathie und Respekt haben UND zeigen!

     

  • Keine Angst verbreiten!

Diese Aussage wie auch der Tweet waren von meinem Freund Aebby (@Team_im_Projekt), der auch Dr. Eberhard Huber genannt wird. Ich schätze ihn sehr wert.

🙂 So will ich seine Botschaft nicht verwässern. Und habe nur drei Anmerkungen:

  1. Respekt beinhaltet für mich auch „Wertschätzung“. Also geht es für mich um Empathie UND Respekt & Wertschätzung.
  2. „Keine Angst verbreiten“ ist schwierig, wenn man selber Angst hat. Und da ich oft Angst habe, ertappe ich mich selber dabei, dass ich Angst verbreite. Das finde ich schade, aber verzeihe ich mir, weil es mir als absolut menschlich erscheint.
  3. Meine dritte Anmerkung will sagen, dass die beschriebene Art nicht nur Führungs- und Leitungsphilosophie sondern besser noch allgemeine Lebensphilosophie sein sollte.

Das macht es nicht einfacher. Uns bleibt wohl nur, immer reifer und weiser zu werden. Was auch nicht einfach ist.

RMD

P.S.
Alle Artikel meines Unternehmertagebuchs findet Ihr in der Drehscheibe!

Roland Dürre
Samstag, der 29. Dezember 2018

so oder so?!

Wir haben die Wahl. Weitermachen oder Weiterleben?

Ein Fundstück aus dem Internet:

Dazu gab es zwei Meinungen:

A)
Wenn sich dieses Mem durchsetzt, kann man Deutschland in einer Woche zuschließen.
Die Begründung scheint evident. Weil unser System dann sehr schnell nicht mehr funktionieren wird.

B)
Wenn sich dieses Mem durchsetzt, haben Eure Kinder und deren Kinder auch eine Chance, von der Erde weiterhin genährt zu werden.

🌎 Mit der Begründung: Als wenn der Konsumwahn zu irgendetwas anderem führt als „weg von uns selbst“? Wir sind Natur!

Wir haben die Wahl!

Sie scheint einfacher als sie ist.

Warum eigentlich?

Ich werde dann an Sylvester, wenn die Raketen fliegen, darüber nachdenken. Fürs neue Jahr.

RMD

Roland Dürre
Sonntag, der 22. Juli 2018

Liebe & Hass.

Da gibt es so ein paar „Sprichworte“. Die haben mir früher ganz gut gefallen. Wie zum Beispiel:

(i) No pain no gain!

(ii) No risk no fun!

(iii )No hate no love!

Die passen zu vielen Gelegenheiten. Manche werden mit der Pflege solcher Sprüche berühmt. All diese Sprüche haben eines gemeinsam – sie signalisieren, dass es das eine ohne das andere nicht gibt.

Irgendwie waren solche Gedanken auch ein wenig Teil meiner „Küchenphilosophie“, sie gehörten zu meiner zynischen Einstellung zum Leben.

Mittlerweile halte ich von diesen vielleicht klugen Sätzen nichts mehr. Ich möchte gewinnen, ohne zu leiden. Mich freuen, ohne etwas riskieren zu müssen. Und vor allem lieben können ohne hassen zu müssen.

Ich glaube, dass es eine Grundsatzentscheidung eines jeden Menschen ist, ob er sich an (i – iii) halten will. Oder lieber darauf verzichten und sich aufs Positive beschränken will?

RMD

Roland Dürre
Sonntag, der 14. Mai 2017

ICH.

About Me

Das ist ein Artikel in eigener Sache. Ich benutze ihn als Link, um mich bei Menschen vorzustellen, die ich neu kennen lerne. Will hier also kurz erklären, was ich so mache und wer ich so sein könnte. Zusätzlich zu den trivialen und schönen Tatsachen, dass ich eine große Familie und viele Freunde habe und versuche mein Leben bewusst zu führen und zu geniessen.


Gestern:

Ich bin ein Ex-Programmierer, der irgendwann mal seine Programmierschuhe an den Haken gehängt hat und leidlich erfolgreicher Unternehmer in der IT-Branche wurde.

Heute:

Ich bin frei und finanziell unabhängig. Ich versuche niemanden mehr zu dienen. Und meine Zeit sinnvoll für mich und andere zu nutzen; eben zu leben.

So versuche ich Erfahrung und Wissen zu teilen und dabei möglichst viel zu lernen. Meine wichtigsten Güter sind mein Körper und die Zeit. So verbringe ich dieselbige möglichst nur mit Menschen, die ich besonders wertschätze und mag. So wie ich auch nur „Projekte“ angehe, an die ich glaube und die mir Freude und Spaß machen.

Heute Mittag in der Waldwirtschaft in Großhesselohe. So mit Trump-Käppi.

Als „lernender Mentor auf Augenhöhe“ versuche ich – vor allem aber nicht nur – jungen Menschen zu helfen, ein wenig glücklicher und erfolgreicher zu werden. Das besonders gerne, wenn es um Unternehmer und Unternehmen (besonders gerne Start-Ups) geht. Meine Methode ist „zuhören und dumme Fragen stellen“. Mit kleinen Gruppen veranstalte ich ab und zu „dialektische Workshops“ (so etwas wie Fahnenbildung etc.). Das meiste mache ich in der Regel ohne Entgelt. Geld verlange ich bei besonderen Aktionen, wie z.B. wenn ich jemand helfe seine Firma zu verkaufen.

Ich habe mir gewisse Regeln gegeben wie z.B. keine Meetings mehr länger als 60 Minuten (maximale Ausnahme sind 90 Minuten bei sehr schweren Fällen) zu machen. Termine vereinbare ich wenn irgendwie möglich nur kurzfristig und bei Bedarf.

Insgesamt versuche ich, das Leitbild „agile, lean und open“ zu leben. So ein wenig auch im Sinne des agile manifesto, das man nicht nur auf die Entwicklung von Software anwenden sollte.

Morgen:

Mir würde gefallen, die letzten Jahre meines Lebens Aktivist für FRIEDEN und SANFTE MOBILITÄT zu sein.


🙂 So weit so gut. Mit den besten Empfehlungen!

RMD

Roland Dürre
Sonntag, der 19. März 2017

Nur mal ein paar Sätze …

Unterwegs in dieser Welt (1984)

Beim Herumkommen gehört.
Zum Nachdenken.

Obwohl oder weil ich Autos (fast) nicht mehr nutze komme ich mehr herum in dieser Welt als je zuvor. Und erlebe so viel Aufregendes und Schönes. Besonders sind das die Menschen, denen ich auf meinen Wegen begegne. Von ihnen erfahre ich manch Kluges, Neues und Wichtiges.

Und immer wenn ich etwas höre, dass mich ins Herz trifft, merke ich es mir und schreibe es auf. Dazu hab ich ein Dokument kreiert, das ich von überall lesen und beschreiben kann. Heute Morgen las ich auf meiner Sonntags-Couch darin – und dachte mir:

„Schade, dass nur ich das lesen kann“.

Also kopiere ich mal ein paar (Ab-)Sätze daraus – überwiegend aus den letzten Tagen –  und teile diese mit Euch.


Zentrales Thema ist der soziale Zusammenhalt. Nur dadurch können wir das friedliche Miteinander sichern. Meine Formate – umgesetzte sowie visionierte in der Schublade – zielen darauf ab, Toleranz durch Beteiligung zu fördern, Vorbehalte abzubauen und den Mehrwert im Miteinander zu erfahren.
(Simon – Speaker, Trainer, Moderator, Macher, Gründer der Gründer-Villa Kempten, Weltverbesserer, Experte für die junge Generation, Ehemann und Vater; vor einer Woche in Kempten kennengelernt; Auszug aus einer E-Mail an mich)

Die schlimmsten Manager sind die, die stolz darauf sind, dass sie ihre Unternehmen vor vielen Fehlentscheidungen bewahrt haben.
(Gründer – weiß nicht mehr, wer es war; gehört bei Business-Plan-Prämierung letzte Woche).

Transition & Speed!
(Stefan – Unternehmer, IT-Spezialist, Schach- und Billardspieler, Familienvater; Motto für das nächste Geschäftsjahr)

Das Drehbuch seines Lebens umschreiben.
und
Mensch – Du kannst echt stolz sein auf Dich!
(Soziologe – im Bayerischen Rundfunk; zur gesellschaftlichen Veränderung durch die junge Generation)

Was, wenn kein Sinn gefunden wird – wenn nur namenloses Entsetzen bleibt?
(Walter Benjamin – Philosoph; der mich nachdenklich macht; viel gehört und gelesen)

Ein Problem ist ein Zustand, der nicht so bleiben kann (und behoben werden muss)
und
Management-Seminare sind “Trickbetrügerseminare”.
(Gerhard Wohland – @GerhardWohland, lernender Berater: Jede Wahrheit ist der Irrtum von Morgen; gehört auf dem PM-Camp Dornbirn 2016)

Vom Optimismus kann man immer ein wenig mehr gebrauchen – zumindest ich.
(Andreas Stichmann – Interview-Partner im Radio, Autor, Wortspiele-Preisträger, Literatur; gerade eben in Bayern2 „radioTexte – Das offene Buch“ gehört)


Ich wünsche einen schönen und friedlichen Sonntag!

RMD

Roland Dürre
Sonntag, der 26. Februar 2017

Bitte um eine menschenwürdige Behandlung.

ERFAHREN an Stelle von ERLERNEN!

Bald ist der Fasching vorbei und das Mariechen verschwindet auf dem Speicher. Dort landen auch der Faschings-Garden Gala-Uniformen, deren Zeit im realen Leben eigentlich vorbei sein sollte (so wie das Abschreiten der Ehrenkompanie mit ihren Bajonetten durch Staatsgäste, das ich als eine lächerliche Tradition empfinde. Werden doch heute in einer digitalisierten Welt die Körper nicht mehr mit dem Bajonett sondern durch Drohnen zerstückelt. Das ist nicht zynisch gemeint sondern mit Blick auf die High-Tech-Entwicklung Realität).

An den Schulen und mittlerweile auch an den Universitäten geht am Aschermittwoch der böse Karneval jedoch weiter.

So wiederhole ich mein Credo. 

Vor allem möchte in meinem Leben viel „erfahren“ und „erleben“. Ich möchte Neues ausprobieren und Wissen, das ich benötige mir in der nötigen Tiefe „erarbeiten“. Zielloses Lernen in der klassischen Diktion ist nicht das meine.

Ich weiß, dass ich immer „Teil von“ bin und am „wir“ bewusst teilhaben möchte. Gerne übernehme ich Verantwortung für mein eigenes und das gemeinsame soziale Leben. Dazu brauche keine Motivation von außen, weder ideell noch materiell.

Wertschätzende Rückmeldung und unverzerrte Spiegelung sind mir wichtig. Benotet werden mag ich dagegen nicht, weil ich die „Metrisierung“ meines „Ichs“ ablehne. Weil ich Mensch bleiben und nicht zur Maschine werden will. Deswegen bewerte ich auch nicht andere Menschen und gebe ihnen keine Noten. Den Stolz auf gute Noten empfinde ich im übrigen ähnlich absurd wie wenn ich stolz darauf wäre, ein Deutscher zu sein.

Ich möchte in einer Gesellschaft leben, in der „coachen“ (im Sinne von Unterstützen und Helfen) an die Stelle von (be-)herrschen tritt. In der Kommunikation und Vernetzung frei und keine Macht bei niemand ist und selbst organisierte Netzwerke hierarchische Strukturen ablösen.

So sollten wir uns verabschieden von Begriffen wie „Lebenslanges Lernen“. Lernen ist „bäh“ und dann fürs Gelernte eine Note zu bekommen noch mehr „bääähhh“. Ich selber war ein Meister der „Wissensbulimie“ (die man besser „Wissensbetrug“ nennen sollte) und weiß von was ich rede – auch als Vater von sieben Kindern.

Es ist also nur schlüssig, dass wir unsere Kinder vom Lern- und Benotungsstress befreien müssen. So war ich positiv überrascht, dass sogar Marlies Tepe, die Vorsitzende der Gewerkschaft GEW, alle Schulnoten abschaffen will – von der Grundschule bis zum Abitur. Leider musste ich auch lesen, dass der Widerstand gegen den Vorschlag groß ist.

Ich bin dafür!

RMD

Roland Dürre
Donnerstag, der 23. Februar 2017

Gedankensplitter: MENSCH&FÜHRUNG

 

Mein Dank geht an Christian&Daniel (© Visual-Braindump)

Zwei Thesen

(I)
Wenn in einem Unternehmen „Hierarchische Strukturen“ dominieren ist eine Kultur des „agil, digital, lean, open, social“ nicht möglich. Ausnahmen wie von einem Gründer dominierte Start-Ups mag es geben, diese bestätigen jedoch nur die Regel.

(II)
Menschen fühlen sich in Sozialen Systemen wie Unternehmen genau dann wohl, wenn sie Respekt und Wertschätzung erleben und mit Mut und Freude dabei sein und Verantwortung übernehmen können. Das Gegenargument, dass dies für Menschen nicht gelten würde, die auf Gehorsam und Unselbstständigkeit dressiert worden sind, entspricht nicht meinem Menschenbild und ist deshalb für mich nicht valide.

Diese beiden Thesen verteidige ich mit Vehemenz.

Zwei Gedanken

(I)
Eine gute Regel für Unternehmer heißt
„Stelle nur Mitarbeiter ein, denen Du zutraust, dass sie in ihrem Job zumindest potentiell besser sind als Du selbst!“
An diese Regel habe ich mich bei der „InterFace Connection“ (fast) immer gehalten. Und bin damit sehr gut damit gefahren. Sie gilt auch bei Google und dürfte zum außergewöhnlichen Erfolg des Unternehmens beigetragen haben.

(II)
Wenn man Mitarbeiter hat, die (I) folgend „besser“ sind als ihre Chefs, wie kommen dann Systeme und ihre Agenten auf den Gedanken, dass Steuerung „von oben“zentrales VordenkenFestlegen, der Arbeitsteiligkeit, die Vorgabe strukturierter Abläufe (genannt Prozesse) und eine formal-systematisierte Kommunikation besser für das Unternehmen und seine Stakeholder (Mitarbeiter, Kunden, Shareholder …) sein könnte als agile Selbstorganisation der Teams und informelle Vernetzung. Besonders in einer Zeit mit schneller Veränderung!

🙂 Es gibt übrigens auch eine Methode (oder besser ein Vorgehen und oder eine Kultur) namens „Kanban„. Ich meine, dass die beiden Thesen und Gedanken für alle Branchen gelten, in denen Menschen zusammen arbeiten, ob als Software-Ingenieur oder Alten-Pflegerin. 

RMD

Roland Dürre
Dienstag, der 21. Februar 2017

RAUF MIT DER RÜSTUNG …

schallt es aus den USA in Richtung EUROPA …

 

 
 
 

Ich finde es schrecklich

  • Dachte ich doch bisher, weltweites Ziel ist es, weniger Kriege zu führen, weniger Menschen zu töten, weniger Elend zu produzieren und weniger Waffen zu bauen.
  • Und dass Waffen immer nur dem Geschäft der betreffenden Industrie nutzen.
  • Ich selber habe auch keinen Krieg in den letzten 50 Jahren erlebt, der ein Problem gelöst hätte. Im Gegenteil.
  • Nebeneffekt: Jetzt weiß ich, dass Griechenland (prozentual vom Bruttosozialprodukt) in der EU am meisten Geld für Rüstung ausgibt (2,4 %) und Deutschland (dank den strengen Auflagen der „Bündnis-Partner“ bei der „Wiedervereinigung“) am wenigsten (1,2 %).
  • So wie ich auch immer wieder höre, dass von allen Ländern der EU es Griechenland am schlechtesten und Deutschland am besten gehen soll.
    🙂 Honi soit qui mal y pense!

 
 
 

und hätte ein paar Fragen.

  • Warum empfiehlt EUROPA im Gegenzug denn den USA nicht einfach, die Ausgaben für den Klimaschutz zu erhöhen?
  • Wie will EUROPA selbstständiger werden, wenn es nicht vehement dem unmoralischen Anliegen der USA widerspricht sondern es wie ein braves Schaf abnickt?
  • Was sind denn die gemeinschaftlichen Werte von USA und Europa, die es zu verteidigen gilt?
    (Soll ich mal raten? Da käme nicht viel dabei heraus.)
  • Muss die NATO wirklich Manöver im Baltikum fahren und schon die nächsten in Polen planen?

Ich verstehe das alles auch deshalb nicht, weil EUROPA wie die USA (und auch der Feindstaat RUSSLAND) doch pleite sind und deren Schulden laufend weiter ansteigen. Und diese „Nationen“ so wie die ganze Welt doch ganz andere Sorge haben, über die sie sich Gedanken machen sollten.

Es ist die „Angst, die die Seele auffrisst“ und im (kollektiven) Kopf der alten Männer aus einer Welt von vorgestern wieder mal so richtig Urstand feiert. Das macht traurig.

RMD

Roland Dürre
Sonntag, der 19. Februar 2017

DER FALL BÖHMERMANN

Von Postfaktisch, Fake News und falscher Logik.

Zu meinem letzten Artikel POSTFAKTISCH fällt mir der „Fall“ Böhmermann ein. Der mal einen (vielleicht schlechten – aber darum geht es hier nicht) Witz in Gedichtsform konstruiert hat, in dem er den logischen Regeln nicht folgend bewußt mehrfach falsche Schlüsse gezogen hat.

So ging er von der Annahme aus, dass früher Angehörige von dies ermöglichenden Berufsständen wie Hirten gelegentlich Sex mit ihren Tieren hatten.

Ich kann mir vorstellen, dass diese Annahme durchaus richtig sein kann – habe ich doch im Religionsunterricht gelernt, dass die Sodomie ein besonders schlimme und leider weit verbreitete Variante von Unzucht wäre. Und so zurecht als Todsünde dann vor dem jüngsten Gericht geahndet werden würde. So ein gewichtiges Verbot macht man doch nur wenn es Gründe dafür gibt.

Dann hat er ein Gedicht geschrieben, welches suggerierte, dass ein bekannter türkischer Politiker so etwas auch mal getan haben könnte.

Böhmermann hat den Witz also konstruiert, indem er implizit bewußt überzeichnet falsche Schlüsse gezogen hat, deren Falschheit jedem klar waren, die aber lustig sein sollten. Vielleicht hätte er wie bei der Zigarettenwerbung folgenden Warnhinweis einblenden müssen.


Vorsicht falsche Logik!
Nur weil alle Menschen wie auch wir irgendwie Vorfahren hatten, die in Landwirtschaft und Viehzucht gearbeitet haben und von denen auch manche Sodomie betrieben haben könnten, sind wir nicht alle zwingend „Tierschänder“.


Sonst nichts. Trotzdem ging es dem „Kabarettisten“ ganz schön an den Kragen.

Hätte er dagegen einen belegbaren (oder auch nur auf falschen Belegen basierten Fall) beschrieben …

RMD

Roland Dürre

POSTFAKTISCH

Ein Freund hat mir vor Kurzem erzählt, dass er

keine Nachrichten des BR mehr hören und auch nicht mehr die offiziellen Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF anschauen würde. Auch die klassischen Zeitungen wie SZ oder FAZ (von BILD sprach er nicht) schätze er nicht mehr und würde auf deren Lektüre genre verzichten. Dafür schätze er die Sendungen wie die Heute-Show und die Anstalt (beide jetzt zufällig im ZDF).


Vorsicht Werbung!
Lese IF-Blog !!!


Dann lese er noch ein paar Blogs wie IF-Blog oder den vom FEFE. Das und die Lektüre des Postillon wären absolut ausreichend, damit er – ergänzt durch den gelegentlichen Besuch von Kabarettisten wie Markus Barwasser (Pelzig) – auch im Sinne von demokratischer Verantwortung informiert sei.“

Zuerst musste ich schmunzeln. Dann habe ich aber verstanden, dass da etwas Wahres dran ist. Und sogar eine Erklärung dafür gefunden:

Wenn ein Kabarettist oder Blogger Thesen und Fakten berichtet, tut er gut daran diese ausführlich zu recherchieren und zu belegen. Sonst könnte es ihm im Zeitalter der Fake-News schnell an den Kragen gehen. Dieses Problem scheint die „normale Presse“ aber noch nie gehabt zu haben.

RMD