Robert Kulzer
Montag, der 21. September 2009

Poll: Bloggen ist …?

Nachdem sich über fünfzig Leser über den Sinn des Bloggens Gedanken gemacht haben wollen wir nun das Ergebnis bekannt geben.

Da Blogger und natürlich auch Blogleser sich laut der Blogstudie der Universität Leipzig gern untereinander austauschen wundert es nicht, dass es bei unserer Umfrage zu einem ähnlichen Resultat kam, 46% der Stimmen um genau zu sein. Da ist es selbstredend, dass sich unsere Autoren auch in Sozialen Netzen nur all zu wohl fühlen.

Immer mehr Menschen begreifen das Internet, und im speziellen auch Blogs als eine Anlaufstelle für ungefilterte Informationen. Die eigene Meinung entsteht aus der Summe der Informationen zu einem Thema. Für 28% unserer Leser sind Blogs auch ein Mittel weitere Befunde zu bekommen, um sich so, frei nach dem Bild Motto: „Bild dir deine Meinung“ eine persönlich schlüssige Meinung zu entwickeln. Denn oftmals reicht ein kurzer Satz nicht.

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Robert Kulzer
Montag, der 14. September 2009

Poll: Was würden Sie gern mehr im IF-Blog lesen?

ReadMoreOnIF-Blog_1Unsere erste Umfrage ist nun beendet.

Auf unsere Frage:
Was würden Sie gern mehr im IF-Blog lesen?
gab es 82 Votings.

Ethik / Philosophie, Unternehmen / Management und IT / Technologie
waren die meist gewählten Themen.

Die Philosophie und die Buchbesprechungen erfreuen sich großer Beliebtheit und es freut alle Beteiligten des IF-Blogs, dass dies auch die Leser so sehen.

Auch aus der Unternehmensecke gibt es Rückenwind. Zu vielen Vorträgen rund ums Thema Unternehmenskultur gibt es interessante Artikel, die gern gelesen werden.

Das IT / Technologie auch mit unter den Top 3 sind, verwundert auch nicht wenig. Ist doch das Scrum-Plakat ein Dauerbrenner und wird von einigen Blogkollegen gerne referenziert.

Reiseberichte aus der Kategorie Persönliches / Erlebtes sind auch immer wieder gern gelesen und dürfen in dem Themenpool des IF-Blogs genauso wenig fehlen wie InterFace AG und ihre Geschichte.

Herzlichen Dank an alle die mitgemacht haben und das sie auch in Zukunft ihre Meinung kund tun.

rok

Roland Dürre
Dienstag, der 23. Juni 2009

“Was ist mit Überstunden” oder “Arbeit und Freizeit”

bild0553Teil von Gehaltsdiskussionen und Entlohnungsregeln ist ja immer auch das Thema mit den Überstunden. Sind die Überstunden mit dem Gehalt abgegolten? Oder wird jede Überstunde extra bezahlt. Was ist mit Zuschlägen?

Das ist in der heutigen Zeit gar nicht mehr so einfach. Wer kann noch sauber die Trennlinie von Arbeit und Privat ziehen?

Viele Menschen beantworten ihre E-Mails fast rund um die Uhr (außer wenn sie schlafen). Da unterscheiden sie nicht lange zwischen privaten und geschäftlichen E-Mails.

Wann ist die Lektüre eines fachlichen Buches Weiterbildung, wann Freizeit? Was ist mit Reisezeiten? Was ist mit der Zeit, die wir im Auto, in der Bahn oder auf dem Flughafen verbringen?

Für alles gibt es Regeln. Aber helfen die wirklich weiter?

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Roland Dürre
Mittwoch, der 17. Juni 2009

“Porsche und Katar” oder “Der Kreislauf des Geldes”

Jetzt lese ich von einer milliardenschweren Beteiligung aus Katar für Porsche! Geld, welches Porsche dringend braucht! Dazu fällt mir dann folgendes ein:

Zuerst kaufen wir Erdöl und überweisen dazu viele Dollars an Erdöl-Länder. Das Erdöl verbrennen (vernichten) wir in Autos von Porsche, Mercedes und weiteren Marken.

Die Erdöl-Länder nehmen die Petro-Dollar und lassen sich damit von ausländischen Firmen Villen auf künstliche Inseln bauen, gründen Fluggesellschaften (z.B. Etihad – siehe meinen Artikel “Flieger für die Wüste”) und kaufen sich Anteile an Porsche und Daimler.

Und wenn das Öl knapp wird, dann sind die Villen auf den künstlichen Inseln, die Fluggesellschaften und auch die Anteile an Automobilfirmen nichts mehr wert. Und so haben die ehemaligen Ölländer dann ihr Geld auf noch phantasielosere Art und Weise vernichtet.

Ist das nicht ein wunderbarer Kreislauf des Geldes.

;-) Und ich war mal in Sorge, dass die Golfstaaten mir ihrem Reichtum die Welt dominieren könnten.

Aber vielleicht hat Geld wirklich nur den Sinn, dass man es vernichtet. Wir wir ja wissen, kann man es nicht mal fressen. Nur blöd bei dem Spiel, das am Ende auch das Öl weg ist (war). Für nichts.

Nein! Nicht für nichts. Herr Schindler hat uns erklärt, dass das fossile Zeitalter uns immerhin die Elektrizität und das Fahrrad gebracht hat. Ist doch gar nicht so schlecht.

RMD

Diesen Artikel habe ich nach vorne gestellt, weil am Montag (8. Juni) der dritte Vortrag stattfindet:

Evolution – von der unbelebten zur belebten Natur!

darwin_flyer_sose09An der Technischen Universität München gibt es immer wieder interessante Vorträge, die ich gerne besuche. Jetzt habe ich einen ganz besonderen Tipp bekommen:

Die Carl von Linde-Akademie der technischen Universität München veranstaltet eine Vortragsreihe zur Revolution des Weltbilds in Natur, Technik und Gesellschaft. Die Veranstaltung wird moderiert von Prof. Dr. Klaus Mainzer (Akademischer Direktor der Carl von Linde-Akademie und Lehrstuhl für Philosophie und Wissenschaftstheorie der TU München).

An gleicher Stelle hat Herr Dr.-Ing. Wolfgang Reitzle, Vorsitzender des Vorstands der Linde AG, am 21. Oktober 2005 im Rahmen der Speaker Series des TUM Business Club zum Thema „„Das menschliche Maß – Was Technologien von morgen erfolgreich macht“ gesprochen. Ich habe auch seinen Festvertrag anlässlich der Eröffnungsfeier der Carl-von-Linde-Akademie am 03.05.2004 in der Pinakothek der Moderne zum Thema “Die Kultur der Verantwortung und Innovation in Wirtschaft und Gesellschaft” gehört.

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Zurzeit lese ich immer wieder ein paar Seiten in “Arm und Reich” von Jared Diamond.

Da steht einiges drin über das Entstehen von Landwirtschaft und Viehzucht. Es war ein langer, am Anfang unabsichtlicher, später gesteuerter Prozess, der zur Kultivierung bzw. Domestizierung von Pflanzen und Nutztieren geführt hat.

Zurzeit leide ich auch immer mehr unter den nicht mehr funktionierenden Basisprozessen bei Großunternehmen.

Und ich habe den Eindruck, dass sich Unternehmensprozesse ähnlich evolutionär entwickelt haben wie die Landwirtschaft und Viehzucht. Die “Aufbauorganisation” war da relativ einfach und auch stabil, da hat das Vorbild der deutschen Reichswehr genügt (wie z.B. bei Werner von Siemens).

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Roland Dürre
Montag, der 27. April 2009

Heynckes kommt – Klinsmann geht

Anscheinend bringt die Kleinfeld-/Klinsmann-Villa in Grünwald ihren Eigentümern kein berufliches Glück (siehe auch mein Artikel vor gut einem Jahr). Dafür hat unser Jupp einen neuen Job. Man sieht, unverhofft kommt oft.

Fußball ist etwas wunderschönes. Man weiß nie genau, wer gewinnt. Und man kann den Erfolg nicht erzwingen und kaufen. Die Steuerleute unserer Wirtschaft (genannt Manager) – und auch die Menschen, die Wirtschaftswissenschaft lehren – sollten ein wenig vom Fußball lernen.

RMD

Oder auch: Klagelied eines Unternehmers

Man sagt, dass jedes Unternehmen und jeder Unternehmer eine Strategie braucht. Das ist Generalmeinung. Ich war mir da nie so sicher. Natürlich braucht man einen Peil, was das Unternehmen machen und wo es hin soll. Und muss dieser aber “strategischen” Ansprüchen genügen?

Kann so etwas Sensibles und Facettenreiches wie ein aus Menschen bestehendes Unternehmen wirklich geplant werden? Ich halte das für ähnlich fragwürdig wie die Planung einer Schlacht im Sandkasten oder eines Fußballspiels an der Taktiktafel. In der Regel planen beide Parteien einen erfolgreichen Schlacht- oder Spielverlauf. Dann kommt es “erstens anders als man zweitens denkt” und entweder gewinnt einer von beiden oder keiner! Und die Erklärungen, warum die Schlacht  oder das Spiel verloren wurde, sind oft genauso fern der Realität wie es die Planung war.

Sicher braucht ein Unternehmen ein Ziel und ein wohl überlegtes Vorgehen. Aber die Planung darf nicht einem 5-Jahresplan eines volkseigenen Betriebs (VEB) ähneln. Sie sollte eher eine Simulation sein, die zeigt, dass das Unternehmen unter realistischen Annahmen aller Wahrscheinlichkeit nach vernünftig existieren kann.

Vor kurzem war ich in einem interessanten Workshop in Zürich. Das Thema war Strategie. Vier Gründer von IT-Firmen aus der Schweiz waren im Workshop vertreten. Sie berichteten die strategische Arbeit in ihrem Unternehmen. Und haben ihre “Strategie” vorgestellt, sowohl vorwärts (wie um sie gerungen wurde) und rückwärts (wie sie aus heutiger Sicht erklärt werden kann). Dabei ist auch ein für mich damals neuer Begriff gefallen: die Opazität. Hochspannend!

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robertkulzer-150x150Robert (Kulzer), unser Internet-Forscher, hat festgestellt, dass bei Angeboten im Internet die Reihenfolge und Platzierung der Alternativen eine wesentliche Rolle spielt.

Nehmen wir an, Sie wollen übers Internet eine Dienstleistung verkaufen. Sie bieten für die Bestellung Ihrer Dienstleistung 4 Abonnements genau in dieser Reihenfolge von oben nach unten an: 1 Monat, 3 Monate, 6 Monate und 12 Monate. Dann werden Sie die meisten Bestellungen für die kurzen Zeiträume bekommen.

Jetzt lassen Sie auf der Seite alles gleich und drehen nur die Reihenfolge bei den Laufzeiten um. Sie bieten jetzt zuerst die 12 Monate an, dann die 6 usw. Sie werden erstaunt sein, wie durch die suggestive Umgestaltung der Seite sich das Bestellverhalten Ihrer Kunden positiv für Sie verändern wird.

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Roland Dürre
Freitag, der 10. April 2009

In St.Magrethen gefunden …

bild0005Auf dem Weg mit der Eisenbahn unterwegs von meinem Freund und Partner Wolf (Geldmacher) zu meinem Blogger-Kollegen Stefan (Hagen). Da sehe ich beim Umsteigen in St. Margrethen von Rorschach kommend nach Lustenau dieses Sitzrad.

:-) Ist meinem Utopia sehr ähnlich, aber was für ein schönes Schild mit dem richtigen Namen! Und man beachte das Schweizer Kreuz! Vielleicht mache ich mir auch so was, dann aber in den Farben Bayerns.

RMD