Roland Dürre
Freitag, der 17. Mai 2019

Owehoweh Huawei!?

Die Amerikaner machen mal wieder großen Druck! Und wollen alle Länder abstrafen, die Ihre Kommunikationsnetze auf Technologie von Huawei aufbauen.

Es geht vordergründig um die backdoors, die das chinesische Unternehmen Huawei in seine Technologien eingebaut haben soll. Um die Welt auszuspionieren. Eine Vermutung, die nahe liegt, aber noch nicht bewiesen wurde.

Huawei hat zurzeit 180.000 Mitarbeiter und ist im Besitz der Mitarbeiter. Das hat mich bei einem chinesischen Weltkonzern überrascht.

Huawei bietet eine Vielzahl von Produkten im Endgeräte-Bereich an, aber auch industrielle Produkte im Bereich der 5G-Netz-Technologien. Diese sind wichtig für den Ausbau unserer mobilen Kommunikation. Mehrere „deutsche “ Telekommunikation-Anbieter sind wohl schon Kunde von Huawei.

Das genau stört die USA. Jetzt droht die USA ihren „Verbündeten“, dass sie beim Einsatz der Technologien von Huawei mit Sanktionen zu rechnen haben.

Wer aber sind die Konkurrenten für Huawei, bei denen wir die für uns wichtige Technologie 5G kaufen können? Ich bin da nicht mehr so informiert wie früher, da mich Technik nicht mehr so interessiert.

In „Europa“ könnten es Unternehmen wie Ericsson und Nokia sein. Ob man die technologisch noch ernst nehmen kann, weiß ich nicht. Im befreundeten Korea gibt es noch Samsung.

Wahrscheinlich ist aber neben weiteren chinesischen Unternehmen Cisco der wichtigste Konkurrent von Huawei?. Cisco Systems ist ein Unternehmen, dessen Software und Geräte schon seit Jahrzehnten wegen vieler „backdoors“ in der Kritik stehen. Hihihi. Aber das sind ja amerikanische und somit gute „backdoors“.

Wer sich übrigens über „backdoors“ informieren will, der findet im Blog vom FEFE Infos und Anker zu einschlägigen Artikeln zum Thema. Oder einfach mal „googlen“.

Die Welt hat sich verändert. Früher war Siemens der globale Marktführer im Bereich „Kommunikation“. Jetzt schreiben unsere „amerikanischen Freunde“ uns vor, welche Technik wir nutzen sollen. Die Technologie beherrschen wir in Deutschland nicht mehr.

Siemens hatte bestimmt auch „backdoors“ in seiner Software. Weil man diese einfach zu Wartungszwecken braucht. So richtig als Daten-Lieferant für Geheimdienste kann ich mir aber das damalige Siemens nicht vorstellen.

Vielleicht hat Siemens auch deshalb den Markt komplett verloren, weil sie niemandem beim ausspionieren geholfen haben? Und es war gar nicht die „Unfähigkeit des Managements“? Wer kann das schon wissen?

Überwacht werden wir sowieso. Die Frage ist nur wie und von wem.

Brave new world. 

RMD

P.S.
Diesen Artikel habe ich schon vor ein paar Tagen geschrieben und heute aus aktuellem Anlass veröffentlicht.

Roland Dürre
Donnerstag, der 16. Mai 2019

Angst vor der Seidenstraße?

Es geht ein Jammern durch Europa:
Hilfe, die Chinesen kommen!

Und gerade unsere bürgerlichen Parteien stimmen laut ein in den Chor der Warner!

Das Netz der antiken Seidenstraße und daran angeschlossene Handelsrouten (Bild aus Wikipedia).

Was ist der Grund? Die Chinesen investieren weltweit in Infrastruktur. Sie kaufen und erneuern weltweit Infrastruktur für Transport und Logistik. Eigentlich alles, was dem globalen Handel nutzt.

Was ist das so schlimm daran?

Eigentlich ist Europa – und da mit großem Abstand Deutschland – der große Gewinner des globalen Handels. Und was unterstützt Handel besser als stabile und sichere Transportwege?

Die neue „Seidenstraße“ ist doch keine Einbahnstraße!

Und ich kenne keinen Kapitän, der sein Frachtschiff gerne leer nach Hause fährt. Auch die Reedereiern mögen das nicht. Eigentlich müssten wir Deutsche jubeln, dass die Chinesen die Voraussetzungen schaffen, dass wir weiter Waren exportieren können. Auch weil der ehemalige Weltpolizist USA immer unberechenbarer wird.

Ich vermute, dass wir Angst haben, bald nicht mehr konkurrenzfähig zu sein. Und ich fürchte, das zurecht. Weil wir die falschen Produkte haben und technologisch im Schnitt immer mehr zurückfallen. Weil wir satt sind, Veränderung nicht verstehen und wenn dann sowieso ablehnen. Und weiter alles daran setzen, uns im Kleinen wie im Großen zu Tode zu regulieren.

RMD

Roland Dürre
Dienstag, der 15. Januar 2019

Führungsphilosophie in zwei Sätzen (Unternehmertagebuch #129)

Vor kurzem habe ich einen Tweet mit folgendem Inhalt gefunden:

Aebby (Dr. Eberhard Huber)

Zusammenfassung meiner Führungs- und Leitungs-Philosophie:

 

  • Empathie und Respekt haben UND zeigen!

     

  • Keine Angst verbreiten!

Diese Aussage wie auch der Tweet waren von meinem Freund Aebby (@Team_im_Projekt), der auch Dr. Eberhard Huber genannt wird. Ich schätze ihn sehr wert.

🙂 So will ich seine Botschaft nicht verwässern. Und habe nur drei Anmerkungen:

  1. Respekt beinhaltet für mich auch „Wertschätzung“. Also geht es für mich um Empathie UND Respekt & Wertschätzung.
  2. „Keine Angst verbreiten“ ist schwierig, wenn man selber Angst hat. Und da ich oft Angst habe, ertappe ich mich selber dabei, dass ich Angst verbreite. Das finde ich schade, aber verzeihe ich mir, weil es mir als absolut menschlich erscheint.
  3. Meine dritte Anmerkung will sagen, dass die beschriebene Art nicht nur Führungs- und Leitungsphilosophie sondern besser noch allgemeine Lebensphilosophie sein sollte.

Das macht es nicht einfacher. Uns bleibt wohl nur, immer reifer und weiser zu werden. Was auch nicht einfach ist.

RMD

P.S.
Alle Artikel meines Unternehmertagebuchs findet Ihr in der Drehscheibe!

Roland Dürre
Samstag, der 29. Dezember 2018

so oder so?!

Wir haben die Wahl. Weitermachen oder Weiterleben?

Ein Fundstück aus dem Internet:

Dazu gab es zwei Meinungen:

A)
Wenn sich dieses Mem durchsetzt, kann man Deutschland in einer Woche zuschließen.
Die Begründung scheint evident. Weil unser System dann sehr schnell nicht mehr funktionieren wird.

B)
Wenn sich dieses Mem durchsetzt, haben Eure Kinder und deren Kinder auch eine Chance, von der Erde weiterhin genährt zu werden.

? Mit der Begründung: Als wenn der Konsumwahn zu irgendetwas anderem führt als „weg von uns selbst“? Wir sind Natur!

Wir haben die Wahl!

Sie scheint einfacher als sie ist.

Warum eigentlich?

Ich werde dann an Sylvester, wenn die Raketen fliegen, darüber nachdenken. Fürs neue Jahr.

RMD

Roland Dürre
Sonntag, der 22. Juli 2018

Liebe & Hass.

Da gibt es so ein paar „Sprichworte“. Die haben mir früher ganz gut gefallen. Wie zum Beispiel:

(i) No pain no gain!

(ii) No risk no fun!

(iii )No hate no love!

Die passen zu vielen Gelegenheiten. Manche werden mit der Pflege solcher Sprüche berühmt. All diese Sprüche haben eines gemeinsam – sie signalisieren, dass es das eine ohne das andere nicht gibt.

Irgendwie waren solche Gedanken auch ein wenig Teil meiner „Küchenphilosophie“, sie gehörten zu meiner zynischen Einstellung zum Leben.

Mittlerweile halte ich von diesen vielleicht klugen Sätzen nichts mehr. Ich möchte gewinnen, ohne zu leiden. Mich freuen, ohne etwas riskieren zu müssen. Und vor allem lieben können ohne hassen zu müssen.

Ich glaube, dass es eine Grundsatzentscheidung eines jeden Menschen ist, ob er sich an (i – iii) halten will. Oder lieber darauf verzichten und sich aufs Positive beschränken will?

RMD

Roland Dürre
Sonntag, der 14. Mai 2017

ICH.

About Me

Das ist ein Artikel in eigener Sache. Ich benutze ihn als Link, um mich bei Menschen vorzustellen, die ich neu kennen lerne. Will hier also kurz erklären, was ich so mache und wer ich so sein könnte. Zusätzlich zu den trivialen und schönen Tatsachen, dass ich eine große Familie und viele Freunde habe und versuche mein Leben bewusst zu führen und zu geniessen.


Gestern:

Ich bin ein Ex-Programmierer, der irgendwann mal seine Programmierschuhe an den Haken gehängt hat und leidlich erfolgreicher Unternehmer in der IT-Branche wurde.

Heute:

Ich bin frei und finanziell unabhängig. Ich versuche niemanden mehr zu dienen. Und meine Zeit sinnvoll für mich und andere zu nutzen; eben zu leben.

So versuche ich Erfahrung und Wissen zu teilen und dabei möglichst viel zu lernen. Meine wichtigsten Güter sind mein Körper und die Zeit. So verbringe ich dieselbige möglichst nur mit Menschen, die ich besonders wertschätze und mag. So wie ich auch nur „Projekte“ angehe, an die ich glaube und die mir Freude und Spaß machen.

Heute Mittag in der Waldwirtschaft in Großhesselohe. So mit Trump-Käppi.

Als „lernender Mentor auf Augenhöhe“ versuche ich – vor allem aber nicht nur – jungen Menschen zu helfen, ein wenig glücklicher und erfolgreicher zu werden. Das besonders gerne, wenn es um Unternehmer und Unternehmen (besonders gerne Start-Ups) geht. Meine Methode ist „zuhören und dumme Fragen stellen“. Mit kleinen Gruppen veranstalte ich ab und zu „dialektische Workshops“ (so etwas wie Fahnenbildung etc.). Das meiste mache ich in der Regel ohne Entgelt. Geld verlange ich bei besonderen Aktionen, wie z.B. wenn ich jemand helfe seine Firma zu verkaufen.

Ich habe mir gewisse Regeln gegeben wie z.B. keine Meetings mehr länger als 60 Minuten (maximale Ausnahme sind 90 Minuten bei sehr schweren Fällen) zu machen. Termine vereinbare ich wenn irgendwie möglich nur kurzfristig und bei Bedarf.

Insgesamt versuche ich, das Leitbild „agile, lean und open“ zu leben. So ein wenig auch im Sinne des agile manifesto, das man nicht nur auf die Entwicklung von Software anwenden sollte.

Morgen:

Mir würde gefallen, die letzten Jahre meines Lebens Aktivist für FRIEDEN und SANFTE MOBILITÄT zu sein.


🙂 So weit so gut. Mit den besten Empfehlungen!

RMD

Roland Dürre
Sonntag, der 19. März 2017

Nur mal ein paar Sätze …

Unterwegs in dieser Welt (1984)

Beim Herumkommen gehört.
Zum Nachdenken.

Obwohl oder weil ich Autos (fast) nicht mehr nutze komme ich mehr herum in dieser Welt als je zuvor. Und erlebe so viel Aufregendes und Schönes. Besonders sind das die Menschen, denen ich auf meinen Wegen begegne. Von ihnen erfahre ich manch Kluges, Neues und Wichtiges.

Und immer wenn ich etwas höre, dass mich ins Herz trifft, merke ich es mir und schreibe es auf. Dazu hab ich ein Dokument kreiert, das ich von überall lesen und beschreiben kann. Heute Morgen las ich auf meiner Sonntags-Couch darin – und dachte mir:

„Schade, dass nur ich das lesen kann“.

Also kopiere ich mal ein paar (Ab-)Sätze daraus – überwiegend aus den letzten Tagen –  und teile diese mit Euch.


Zentrales Thema ist der soziale Zusammenhalt. Nur dadurch können wir das friedliche Miteinander sichern. Meine Formate – umgesetzte sowie visionierte in der Schublade – zielen darauf ab, Toleranz durch Beteiligung zu fördern, Vorbehalte abzubauen und den Mehrwert im Miteinander zu erfahren.
(Simon – Speaker, Trainer, Moderator, Macher, Gründer der Gründer-Villa Kempten, Weltverbesserer, Experte für die junge Generation, Ehemann und Vater; vor einer Woche in Kempten kennengelernt; Auszug aus einer E-Mail an mich)

Die schlimmsten Manager sind die, die stolz darauf sind, dass sie ihre Unternehmen vor vielen Fehlentscheidungen bewahrt haben.
(Gründer – weiß nicht mehr, wer es war; gehört bei Business-Plan-Prämierung letzte Woche).

Transition & Speed!
(Stefan – Unternehmer, IT-Spezialist, Schach- und Billardspieler, Familienvater; Motto für das nächste Geschäftsjahr)

Das Drehbuch seines Lebens umschreiben.
und
Mensch – Du kannst echt stolz sein auf Dich!
(Soziologe – im Bayerischen Rundfunk; zur gesellschaftlichen Veränderung durch die junge Generation)

Was, wenn kein Sinn gefunden wird – wenn nur namenloses Entsetzen bleibt?
(Walter Benjamin – Philosoph; der mich nachdenklich macht; viel gehört und gelesen)

Ein Problem ist ein Zustand, der nicht so bleiben kann (und behoben werden muss)
und
Management-Seminare sind “Trickbetrügerseminare”.
(Gerhard Wohland – @GerhardWohland, lernender Berater: Jede Wahrheit ist der Irrtum von Morgen; gehört auf dem PM-Camp Dornbirn 2016)

Vom Optimismus kann man immer ein wenig mehr gebrauchen – zumindest ich.
(Andreas Stichmann – Interview-Partner im Radio, Autor, Wortspiele-Preisträger, Literatur; gerade eben in Bayern2 „radioTexte – Das offene Buch“ gehört)


Ich wünsche einen schönen und friedlichen Sonntag!

RMD

Roland Dürre
Sonntag, der 26. Februar 2017

Bitte um eine menschenwürdige Behandlung.

ERFAHREN an Stelle von ERLERNEN!

Bald ist der Fasching vorbei und das Mariechen verschwindet auf dem Speicher. Dort landen auch der Faschings-Garden Gala-Uniformen, deren Zeit im realen Leben eigentlich vorbei sein sollte (so wie das Abschreiten der Ehrenkompanie mit ihren Bajonetten durch Staatsgäste, das ich als eine lächerliche Tradition empfinde. Werden doch heute in einer digitalisierten Welt die Körper nicht mehr mit dem Bajonett sondern durch Drohnen zerstückelt. Das ist nicht zynisch gemeint sondern mit Blick auf die High-Tech-Entwicklung Realität).

An den Schulen und mittlerweile auch an den Universitäten geht am Aschermittwoch der böse Karneval jedoch weiter.

So wiederhole ich mein Credo. 

Vor allem möchte in meinem Leben viel „erfahren“ und „erleben“. Ich möchte Neues ausprobieren und Wissen, das ich benötige mir in der nötigen Tiefe „erarbeiten“. Zielloses Lernen in der klassischen Diktion ist nicht das meine.

Ich weiß, dass ich immer „Teil von“ bin und am „wir“ bewusst teilhaben möchte. Gerne übernehme ich Verantwortung für mein eigenes und das gemeinsame soziale Leben. Dazu brauche keine Motivation von außen, weder ideell noch materiell.

Wertschätzende Rückmeldung und unverzerrte Spiegelung sind mir wichtig. Benotet werden mag ich dagegen nicht, weil ich die „Metrisierung“ meines „Ichs“ ablehne. Weil ich Mensch bleiben und nicht zur Maschine werden will. Deswegen bewerte ich auch nicht andere Menschen und gebe ihnen keine Noten. Den Stolz auf gute Noten empfinde ich im übrigen ähnlich absurd wie wenn ich stolz darauf wäre, ein Deutscher zu sein.

Ich möchte in einer Gesellschaft leben, in der „coachen“ (im Sinne von Unterstützen und Helfen) an die Stelle von (be-)herrschen tritt. In der Kommunikation und Vernetzung frei und keine Macht bei niemand ist und selbst organisierte Netzwerke hierarchische Strukturen ablösen.

So sollten wir uns verabschieden von Begriffen wie „Lebenslanges Lernen“. Lernen ist „bäh“ und dann fürs Gelernte eine Note zu bekommen noch mehr „bääähhh“. Ich selber war ein Meister der „Wissensbulimie“ (die man besser „Wissensbetrug“ nennen sollte) und weiß von was ich rede – auch als Vater von sieben Kindern.

Es ist also nur schlüssig, dass wir unsere Kinder vom Lern- und Benotungsstress befreien müssen. So war ich positiv überrascht, dass sogar Marlies Tepe, die Vorsitzende der Gewerkschaft GEW, alle Schulnoten abschaffen will – von der Grundschule bis zum Abitur. Leider musste ich auch lesen, dass der Widerstand gegen den Vorschlag groß ist.

Ich bin dafür!

RMD

Roland Dürre
Donnerstag, der 23. Februar 2017

Gedankensplitter: MENSCH&FÜHRUNG

 

Mein Dank geht an Christian&Daniel (© Visual-Braindump)

Zwei Thesen

(I)
Wenn in einem Unternehmen „Hierarchische Strukturen“ dominieren ist eine Kultur des „agil, digital, lean, open, social“ nicht möglich. Ausnahmen wie von einem Gründer dominierte Start-Ups mag es geben, diese bestätigen jedoch nur die Regel.

(II)
Menschen fühlen sich in Sozialen Systemen wie Unternehmen genau dann wohl, wenn sie Respekt und Wertschätzung erleben und mit Mut und Freude dabei sein und Verantwortung übernehmen können. Das Gegenargument, dass dies für Menschen nicht gelten würde, die auf Gehorsam und Unselbstständigkeit dressiert worden sind, entspricht nicht meinem Menschenbild und ist deshalb für mich nicht valide.

Diese beiden Thesen verteidige ich mit Vehemenz.

Zwei Gedanken

(I)
Eine gute Regel für Unternehmer heißt
„Stelle nur Mitarbeiter ein, denen Du zutraust, dass sie in ihrem Job zumindest potentiell besser sind als Du selbst!“
An diese Regel habe ich mich bei der „InterFace Connection“ (fast) immer gehalten. Und bin damit sehr gut damit gefahren. Sie gilt auch bei Google und dürfte zum außergewöhnlichen Erfolg des Unternehmens beigetragen haben.

(II)
Wenn man Mitarbeiter hat, die (I) folgend „besser“ sind als ihre Chefs, wie kommen dann Systeme und ihre Agenten auf den Gedanken, dass Steuerung „von oben“zentrales VordenkenFestlegen, der Arbeitsteiligkeit, die Vorgabe strukturierter Abläufe (genannt Prozesse) und eine formal-systematisierte Kommunikation besser für das Unternehmen und seine Stakeholder (Mitarbeiter, Kunden, Shareholder …) sein könnte als agile Selbstorganisation der Teams und informelle Vernetzung. Besonders in einer Zeit mit schneller Veränderung!

🙂 Es gibt übrigens auch eine Methode (oder besser ein Vorgehen und oder eine Kultur) namens „Kanban„. Ich meine, dass die beiden Thesen und Gedanken für alle Branchen gelten, in denen Menschen zusammen arbeiten, ob als Software-Ingenieur oder Alten-Pflegerin. 

RMD

Roland Dürre
Dienstag, der 21. Februar 2017

RAUF MIT DER RÜSTUNG …

schallt es aus den USA in Richtung EUROPA …

 

 
 
 

Ich finde es schrecklich

  • Dachte ich doch bisher, weltweites Ziel ist es, weniger Kriege zu führen, weniger Menschen zu töten, weniger Elend zu produzieren und weniger Waffen zu bauen.
  • Und dass Waffen immer nur dem Geschäft der betreffenden Industrie nutzen.
  • Ich selber habe auch keinen Krieg in den letzten 50 Jahren erlebt, der ein Problem gelöst hätte. Im Gegenteil.
  • Nebeneffekt: Jetzt weiß ich, dass Griechenland (prozentual vom Bruttosozialprodukt) in der EU am meisten Geld für Rüstung ausgibt (2,4 %) und Deutschland (dank den strengen Auflagen der „Bündnis-Partner“ bei der „Wiedervereinigung“) am wenigsten (1,2 %).
  • So wie ich auch immer wieder höre, dass von allen Ländern der EU es Griechenland am schlechtesten und Deutschland am besten gehen soll.
    🙂 Honi soit qui mal y pense!

 
 
 

und hätte ein paar Fragen.

  • Warum empfiehlt EUROPA im Gegenzug denn den USA nicht einfach, die Ausgaben für den Klimaschutz zu erhöhen?
  • Wie will EUROPA selbstständiger werden, wenn es nicht vehement dem unmoralischen Anliegen der USA widerspricht sondern es wie ein braves Schaf abnickt?
  • Was sind denn die gemeinschaftlichen Werte von USA und Europa, die es zu verteidigen gilt?
    (Soll ich mal raten? Da käme nicht viel dabei heraus.)
  • Muss die NATO wirklich Manöver im Baltikum fahren und schon die nächsten in Polen planen?

Ich verstehe das alles auch deshalb nicht, weil EUROPA wie die USA (und auch der Feindstaat RUSSLAND) doch pleite sind und deren Schulden laufend weiter ansteigen. Und diese „Nationen“ so wie die ganze Welt doch ganz andere Sorge haben, über die sie sich Gedanken machen sollten.

Es ist die „Angst, die die Seele auffrisst“ und im (kollektiven) Kopf der alten Männer aus einer Welt von vorgestern wieder mal so richtig Urstand feiert. Das macht traurig.

RMD