Hans Bonfigt
Sonntag, der 26. Mai 2019

Kathas Europa — und meins: Des Teufels Alternative

Auf nüchternen Magen nicht zu empfehlen:

„Ich lasse mir von alten weißen Männern mein Europa nicht kaputtmachen“

Soweit „Katharina Schulze“ von der Partei für betreutes Denken:

Mittelalter ist auch vorbei – und ich halt’s mit Arya

 

Weiß und vor allem alt, wie ich nun einmal bin, erinnere ich mich am „Europawahltag“ an das Europa, welches ich im zarten Alter von „Katha“ erleben durfte:

Aus der Kneipe nach London

Etwa 1990, leicht bis mittelschwer angetüddelt, hörten ein Freund und ich in einer Kneipe von einer da Vinci – Ausstellung in London, die sich nicht auf dessen Bilder, sondern auf seine Konstruktionen und Maschinen fokussierte – mit funktionierenden Nachbauten.  Der Alkohol fegte sämtliche ökonomische Vernunft hinweg und so saßen wir am nächsten Tag im Auto Richtung Düsseldorfer Flughafen.   Vorbereitet hatten wir:  Nichts, außer Flugbuchungen.  Eine nette junge Frau nahm den Autoschlüssel vor dem Eingang entgegen, händigte uns einen Coupon aus und wir konnten einchecken.  Ein Super-Service, heute studieren die jungen Frauen alle Politikwissenschaften oder Esoterik und sind sich zu fein für Dienstleistungen.  Zudem täte gerade heute ein bißchen Einparkpraxis macher Frau gut und wäre unterm Strich auch nützlicher als das alberne Politgeseiere.

Kontrollen ?  Zoll ?  Fehlanzeige !   Zwanzig Minuten vor Abflug waren wir am Schalter, keine fünf Minuten später saßen wir in einem funktionell eingericheten Raum mit gemütlichen Sesseln, wo Kaffee, Tee und kleine Appetithappen warteten.  FAZ, Zeit, Sueddeutsche (noch ohne Heribert Prantl) und Handelsblatt lagen aus, für die Damen auch noch „Gala“ und „Bunte“.  Und weil wir in einer Gesellschaft mit 25% Raucheranteil leben, konnte man sich auch eine würzige „Player’s Navy Cut“ aus Irland anstecken.  Mit 1,4 mg Nikotin und 21 mg Kondensat, selbstverständlich ohne Filter.  Nichts „kastriertes“ wie die heutigen EU-Schwuchtelfluppen.  Einfach nur ein starkes Geschmackserlebnis:

Überhaupt, wir hatte tolle Rauchwaren !  Da nenne ich kulturelle Vielfalt !   Für die ganz Harten gab es die „KARO“ aus der gottseidank noch bestehenden „DDR“, lecker waren die Gitanes aus Frankreich.  Liberté, toujours.   Und keine EU – regulierten „Erziehungsbilder“ drauf.  Auch die Bundesrepublik brauchte sich mit „Roth-Händle“ und „Reval“ nicht zu verstecken.  Unnötig zu sagen:  Wer wollte, konnte auch im Flugzeug rauchen.

Klar, seinerzeit mußten wir Geld wechseln.   NA UND ?  Müssen wir heute auch.  Da ist der Brite halt schrullig, es war klar, daß er sich nie von seinem Pfund und, weitaus schlimmer, von seinen verschrobenen Maßeinheiten trennen würde.   So abgrundtief albern und überflüssig die „ComEUcon“ (Danke, Roland) auch ist:  Ein vernünftiges, konsistentes Einheitensystem ist kein Luxus, sondern notwendig.   Vollkommen klar, daß die „EU“ hier auf ganzer Linie versagt hat.   Und mir tun die armen Limeys leid:  Bei uns kann man einfach herleiten:  1 Volt = 1 Kg x m² / (A x s³).   Nun haben die Briten mit uns eigentlich nur die Sekunde und das Coulomb gemein   (1A = 1 C/s)  .   Wenn sie jetzt ihre Inches und Pfunde in die Gleichung einsetzen, dann bekommen sie eine ganz andere Spannung für 1 V.   Die Umrechnungsorgien sind grauenhaft und fehleranfällig.   Bekomme ich ein engliches oder amerikanisches Datenblatt, dann rechne ich erst einmal den ganzen Horror um:

2,85 PSI „Pound Force per square Inch“ = 2,85 x 0,45359 kg x 9,80665 m/s² / (0,0254 m)²  —  gruselig. Und das war ein banales Beispiel.  Nehmen Sie Temperaturen dazu …

Andererseits:  Wenn die Briten das so wollen, dann wollen die das so.   Mit welcher unverschämten Großmäuligkeit gerade die „Grünen“, nachgerade in einer unerträglichen „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“ – Manier, am Plebiszit der Briten herummeckern !

Am grünen Wesen soll die Welt genesen ...

Am grünen Wesen soll die Welt genesen ?

Was ist das für eine unerträgliche Borniertheit, etwas mehr als die Hälfte einer Nation zu ausgemachten Idioten zu deklarieren, weil diese die Nase von „Europa“ gestrichen voll hat !   „Kulturelle Vielfalt“ ja, aber nur dann, wenn sie in die kleinen grünen Spatzenhirne paßt.   Daß Großbritannien seit ein paar Jahrhunderten länger in einer funktionierenden Demokratie lebt, ganz im Gegensatz zu Deutschland, interessiert da nicht.   Es interessiert auch nicht, daß es einzig und allein den Briten zu verdanken ist, daß wir heute nicht in einer furchtbaren Diktatur leben müssen, die selbst Merkels und Junkers schräge Visionen vom vollverwalteten Eurobürger in den Schatten stellen würde.  Anstatt Dankbarkeit oder zumindest Anerkennung:   Tumbes Gelalle.

Zurück zum Trip nach England:   Völlig kontroll- und streßfrei haben wir ihn genossen, wir wurden freundschaftlich und mit Respekt behandelt, wir hatten eine schöne Zeit, der Linksverkehr war schwierig, aber die Bevölkerung ‚distinguished‘, technisch interessiert und mit einer Art Ironie gesegnet, die uns Deutschen wohl für immer verschlossen bleibt (wie oft ich allein das Wort ‚probably‘ gehört habe).  Die Ausstellung an sich zeichnete sich auch dadurch aus, daß sie nicht von hängemöpsigen Jungmuttis mit Kinderwagen im Schlepptau besucht wurde – natürlich bestückt mit mindestens einer kreischenden Leibesfrucht.  Neulich waren meine Frau und ich in einer Caspar David Friedrich – Ausstellung  — wir sind nach kurzer Zeit wieder gegangen, überall kreischte es.  In der britischen Ausstellung ging es auch nicht gerade leise zu, es waren viele junge Leute da, aber die nahmen Anteil an den Exponaten.  Das machte Spaß und Freude.

 

Im Ostblock

Prag ist wunderschön, es strahlt eine gewisse Würde aus.  Das gilt auch für die Bewohner.   Die Tschechen lassen sich nicht unterkriegen.   Das allein ist nichts besonderes, aber gleichzeitig sind die Tschechen offen für fremde Dinge, die ihre eigene Kultur bereichern.   Gut, Moslems gehören jetzt gerade nicht dazu, aber das kann ich gut verstehen.

VOR der „Europäisierung“ gab es einen großen Vorteil:   Der offizielle Umtauschsatz DM / Kronen war 1:5 , inoffiziell jedoch 1:20 .   Ein Glas erstklassig gezapftes köstliches Budweiser schlug mit umgerechnet 40 Pfennig zu Buche.  Man konnte sehr günstig in ausgezeichneten Hotels wohnen, auch nachts über den Wenzelsplatz laufen und die wunderschöne, nicht überlaufene Stadt genießen.   Die jungen Frauen dort studierten auch keine Kahanologie oder Diplom-Integrationsfachwirt*IN, sondern zum Beispiel Cello am Konservatorium.  Ach ja, man konnte sich ohne lange Vorbestellung einfach in ein Dvorák – Konzert setzen.  Denn Kultur ist alltäglich.  In Prag zumindest.   Im alten Prag.   Meine Empfehlung:   Op. 53.  Und es muß nicht immer „ASM“ sein.  Wunderschön interpretieren es Gabriela Demetrová und Libor Pešek .  Der „Amazon“ – Link bewirbt eine originale ’sozialistische‘ Supraphon – Aufnahme aus den 80ern, mit viel Glück konnte ich sie seinerzeit sowohl als Platte als auch später als CD erwerben.

Heute, im neuen Prag:

 

Ha, ha, ha, ist das lustig und feinsinnig.

Und genau so überlaufen ist es jetzt.  Überlaufen von genau den Doldis, die auf so einen Blödsinn voll abfahren — wie garantiert auch das Katha.

 

Bei uns zuhause ist doch auch Europa, oder ?

Ja, und ich fasse einmal kurz zusammen:

  • Die Mehrwertsteuer ist von 14 auf 19 % gestiegen.  Sie trifft einzig und allein den „kleinen Mann“, insbesondere den Rentner, dessen Bezüge selbstverständlich nicht analog erhöht wurden.  Ein wirklich offenes Europa hätte im Sinne des Verbots der Doppelbesteuerung und der Transparenz die Mehrwertsteuer längst gekippt.
  • Eine unsinnige EU-initiierte „Verordnung“ jagt die nächste.  Zeiterfassung für alle, Energiespar-Giftlampendekret, der europäische Duschkopf, die europäische Abschaffung des Fernmeldegeheimnisses …   Heinrich Himmler hätte seine helle Freude gehabt.
  • Das Renteneintrittsalter in der BRD ist das höchste.   Mit der Heraufsetzung hat der Gesetzgeber den Rentenanspruch des Einzelnen fast halbiert.
  • Die Rente an sich beträgt bei und etwa 50% vom Arbeitslohn (bereinigt um Zusatzkosten:  40%), in der EU durchschnittlich 60%.   Wir dürfen länger arbeiten und gleichen das mit geringeren Bezügen aus.  Dafür aber zahlen wir länger ein !
  • Wir haben in der EU mit die höchsten Abzüge für die Krankenversicherung, müssen aber am meisten privat zuzahlen:  Brille, Zahnersatz und Prothesen werden auf einmal zum Luxus.
  • Die Asylpolitik schadet allen, wirklich allen Beteiligten.  Und zwar nachhaltig, über Generationen hinweg.  „Multikulti ist gescheitert“, das propagierte schon Helmut Schmidt.  Merkels Migrationspolitik tötet.
  • Die Target2 – Salden „zugunsten“ der deutschen Bundesbank haben unterdessen einen astronomischen Stand erreicht.

  • Jedes private Unternehmen, jede Bank müßte den obigen Saldo als „Ramschpapiere“ abschreiben, bloß unsere Bundesregierung tut so, als würden die Italiener oder die Spanier in der nächsten Woche alles ausgleichen.   Die Wirklichkeit ist ernüchternd:  Deutschland ist wirtschaftlich im Arsch.  Der Michel weiß es nur noch nicht, hat zu lange auf „Mutti“ gehört und ihre schönen Schlafliedchen.  Kein Mitleid, er hat sich diese „Mutti“ selbst ausgesucht.
  • Überall in Deutschland wuchern Zensur, Überwachung und Repression.  Es ist ein Klima der Hetze und Denunziation entstanden, das fatal an die Zeit kurz vor 1933 erinnert.   Hochschulprofessoren werden wegen neutraler, harmloser privater Meinungsäußerungen an den ‚virtuellen‘ Pranger gestellt.  Ein Land, in dem ich nicht „gut und gern leben“ kann.  Frau Merkel und Frau Kahane schon.

 

Tja, und nun, heute, soll ich wählen gehen.

Und soll ich Ihnen etwas sagen:   „Normalerweise“, also unreflektiert, hätte ich heute entweder Sonneborns

gewählt.  Oder die Piraten.

Aber warum keine Alternative zur Protestwahl ?   Versuchen wir es doch einmal mit dem „Wahl-o-Mat“en …

Und wissen Sie ‚was ?

Ich drücke jetzt auf „Veröffentlichen“ und dann gehe ich los und wähle genau diese Arschlöcher.

Des Teufels Alternative …

Gruß, Ihr

-hb

 

Roland Dürre
Mittwoch, der 15. Mai 2019

Die wahren Probleme unserer Welt?!

Zwischen Ruinen. In Südgeorgien.

Ich lese oft, dass wir agil und digital werden müssen, weil alles so „vuca“ wäre. Aber ist das nicht ein Luxus-Problem?

Es gibt doch auch ernsthafte Sorgen. Als Folge von Entwicklungen, die vielleicht sogar das Leben an sich bedrohen.

Zurzeit steht die Klimakatastrophe im Zentrum unserer „medialen“ Sorge. Es geht darum, dass die Erwärmung des Planeten verursacht und beschleunigt wird durch die maßlose und immer noch steigende Freisetzung von Kohlendioxyd durch den Menschen und seiner Maschinen.

In einem Dialog mit einem wissenden Menschen ist mir bewußt geworden, dass es noch viel mehr kritische Punkte gibt als nur die von der Verbrennung der fossilen Rohstoffe verursachte Veränderung des Weltklimas.

Ich meine, dass die Ursachen für die vorhersehbaren Probleme geistig und materiell sind. So liste ich mal auf, welche Geisteshaltung dahintersteckt und welche Auswirkungen diese auf unseren Planeten hat. Und nehme immer kurz ganz persönlich Stellung, wie ich da mein eigenes Verhalten einordne.


Als „systemische“ Ursachen für die Misere habe ich zwei (Haupt-)Gründe gefunden.

  • Konsumismus und Kapitalismus
    Die menschliche Gier, unsere Freude an Bequemlichkeit und unsere Jagd nach besonderen Erlebnissen scheint mir eine wesentliche Ursache für die betrübliche Entwicklung unseres Planeten zu sein.
    Wenn ich mein eigenes Leben hier einordne, dann habe ich ein Problem. Ich habe über Jahrzehnte Konsumismus praktiziert und bin auch heute noch dabei. Viele Jahre habe ich viel zu viel Zeug gekauft. Vom kapitalistischen System habe ich profitiert, mein Leben hat es gut mit mir gemeint. Ich kann mich nicht beschweren, außer dass die Welt jetzt ziemlich kaputt ist.

 

  • Fixierung auf Wachstum
    Die Wachstumsprediger habe ich schon in der Schule nicht verstanden. Da war ich schon immer der skeptische Aussenseiter. Das Wachstumsdenken ist nach meiner Meinung absolut kurzsichtig und dumm, besonders im globalen Maßstab. Die Annahme, Wachstum könne unsere Probleme lösen, ist Ursache der Selbstzerstörung der Menschheit.

 

Jetzt zu den konkreten Folgen und physischen Ausprägungen:

  • Rüstungsindustrie und Krieg
    Diese Kombination erscheint mir als das größte aller Übel, die unsere Welt schädigen. Ich meine, wir zerstören uns hier selber maximal und das immer noch mit steigender Tendenz. Bei uns in Deutschland zerstört die Bundeswehr unsere Umwelt sogar im Frieden.
    Warum kapieren die Menschen nicht, dass Rüstung und Kriege nicht nur grausam und unsinnig, sondern auch schlichtweg dumm sind?
    Ich selber bin überzeugt, dass eine Zivilisation sich als solche nur bezeichnen darf, wenn der individuelle wie kollektive Verzicht auf Gewalt zum selbstverständlichen handlungsleitenden Wert geworden ist und meine, dass diese Utopie zu erreichen ist. Und gehe sogar davon aus, dass die Menschheit mehrheitlich dies will und dies so auch möglich ist.
    Um Kriege zu vermeiden, muss man die Rüstungsindustrie abschaffen. Denn die Analyse der Kriege zeigt, dass Kriege immer gemacht worden sind. Mir scheint da oft eine unheilvolle Allianz von Geheimdiensten und Rüstungsindustrie zu existieren. Die Rüstungsindustrie braucht den Krieg, die Geheimdienste implementieren ihn.
    So bin ich betroffen, dass Bayern den mit Abstand größten Anteil an den deutschen Rüstungsexporten hat.
    Ich selber bin hier ethisch gescheitert. Schon bei der Gründung der InterFace Connection und später gemeinsam mit unseren Mitarbeitern haben wir beschlossen, dass unser Unternehmen keine Aufträge für die Rüstungsindustrie annimmt. Wie sich dann unser Unternehmen – vom Markt erzwungen – vom Produkthersteller zum Dienstleister transformieren musste, wurde das durch einen Auftrag von einem Panzer herstellenden Unternehmen wesentlich erleichtert. Der schöne Vorsatz wurde dann der wirtschaftlichen Realität geopfert. Obwohl es wahrscheinlich nicht notwendig gewesen wäre.
    So meine ich, dass ohne Auflösung der Rüstungsindustrie und dem Einstellen aller Kriege die Rettung des Planeten nicht möglich sein wird. Prio EINS ist also die Einführung eines globalen Friedens.

 

  • Vermüllung des Planeten
    Ich weiß nicht, was dem Planeten mehr schadet. Ist es der von uns geschaffene radioaktive Müll, das in die ganze Welt verteilte Plastik oder die allgemeine Verteilung der Elemente des Perioden-Systems in die Umwelt?
    Mein Beitrag zu diesem Problem ist da. Schon seit Jahren kaufe und esse ich mehrheitlich keine Nahrungsmittel mehr, die wie z.B. Joghurts und sonstige Milchprodukte in einem Plastikbecher oder Tetrapak verpackt sind. Auch Flüssigkeiten (gleich ob Bier, Wasser oder Dosenmilch) oder Nahrungsmittel aus Pet-Flaschen oder Dosen meide ich, wie der Teufel das Weihwasser. Manche meine Mitmenschen schmunzeln da über meine Eigenheit.
    Nach meiner Erfahrung kann man auf die meisten Plastikverpackungen und Dosen wirklich gut verzichten. Darüber hinaus sehe ich immer noch beliebig viel Verschwendung. Ich esse immer gerne Essiggurken, und jedes Mal empfinde ich die Vernichtung des wunderschönen Glases mit Deckel als unsinnig. Auch wenn das Glas recycelt wird. In meiner Kindheit war das Einweck-Glas eine wertvolle Ressource. Und die Mutter hat jedes Jahr Essig-Gurken eingemacht.

 

  • Jetzt kommt das Kohlendioxyd-Thema
    Dass es eine Korrelation von Erwärmung der Atmosphäre und der Höhe des Kohlendioxydanteils gibt, ist mittlerweile akzeptiert. Ein paar bezweifeln noch, dass die Kausalität beim Menschen liegt, der das Kohlendioxyd freigelegt wird.
    Mein Beitrag ist immer noch unteroptimal. Am positivsten ist, dass ich auf das Auto zumindest in der Form verzichte, dass ich schon seit Jahren keine Autofahrt mehr gemacht habe, bei der ich alleine im Auto oder im Taxi war. Das hat mir gezeigt, dass man zumindest als Einzelreisender auf das Auto absolut verzichten kann. So bin ich individuell nur noch mit dem Fahrrad und dem ÖPNV unterwegs. Und fühle mich damit überhaupt nicht im Nachteil, im Gegenteil es tut mir gut. Auch Einkaufen geht mir dem Fahrrad sehr gut. Mein Allgemeinbefinden hat sich durch das Streichen des Autos für mich als Mobilitäts-Werkzeug psychisch wie physisch deutlich verbessert.
    Andere Sorgen begleiten mich noch. Zum Beispiel das Fliegen. Die letzten Jahre habe ich immer mehrere Langstreckenflüge gehabt. Immer zu einzigartigen Zielen, die mir unheimlich viel gegeben haben.  Hier fällt mir der Verzicht – im Gegensatz zum Auto – sehr schwer.  so weit wie möglich zu reduzieren.

 

  • Ende der Artenvielfalt
    Das Ende der Artenvielfalt bedeutet für mich so etwas wie der Beginn des Endes des Leben. Warum sollte der Mensch als einziger überleben, wenn die Biologie in ihrer Vielfalt nicht mehr funktionieren kann. Das klingt doch sehr unlogisch.
    Meine Beiträge halten sich im Rahmen der Möglichkeit eines Bewohner eines Häuschens mit einem kleinen Garten. Kein Gift für den perfekten Rasen und die richtigen Pflanzen fürs Leben.

 

  • Ernährung
    Heute ist für viele Menschen eine Mahlzeit ohne Fleisch gar nicht mehr denkbar. Deutschland ist zu einem der größten Fleischexporteure der Welt geworden.
    Ich meine, das macht doch keinen Sinn. Tierfabriken produzieren auf unappetitliche und grausame Art und Weise als industrielles Massengut. Mit Kalorien aus der ganzen Welt.
    Wie ich jung war, gab es in der Familie in den fünfziger Jahren nur am Sonntag den danach benannten Braten. Werktags waren in der Regel fleischlose Mahlzeiten angesagt. Dann kam in kleinen Schritten der Wohlstand. Am Dienstag Abend wurden die „Wiener Würstchen“ und am Freitag ein geräucherter Hering zum festen Bestandteil des Speiseplans. Das war noch etwas besonderes. Und dann ging der Wahnsinn los …

 

  • Bodenverbrauch
    Ganz gleich ob es für Verkehr, Wohnen, Fabriken oder Energie ist, wir vernichten täglich Boden ohne Ende. Manche von uns haben zwei Wohnungen, die meisten dann noch einen Arbeitsraum dazu. Die Wohnungen werden laufend größer. Eine Einzelperson braucht mindestens ein Zweizimmer-, ein Paar eine Vierzimmerwohnung. Senioren bewohnen alleine das Haus zu Ende zu Ende. Der Wohnraumbedarf wird pro Kopf jedes Jahr größer.
    Ich bin froh, dass uns gelungen ist, unser schönes großes Haus nach dem Auszug der meisten Kinder aufzugeben und in ein kleineres umzuziehen.

 

  • Regulierung der Flüsse
    Gerade habe ich wieder eine Studie gelesen, wie verheerend die Folge der Regulierung der Flüsse auf unsere Welt sind. Allein das war schon eine sehr nachdenklich machende Geschichte.
    Ich bin öfters am Main entlang geradelt. Auch an den schiffbaren Teil. Und wundere mich immer, wenn ich in Sommerhausen auf der Terrasse der „Gaststätte Anker“ sitze, dass ich so selten ein Schiff sehe. Das dann meistens ein Fluß-Kreuzfahrer ist. Dabei sollte hier der ganze Verkehr vorbeiziehen, für den der Rhein-Main-Donau-Kanal als die wichtigste Schiff-Fahrtstraße gebaut und die Donau ausgebaut wurde. Ähnliches denke ich mir, wenn ich an das neue Schiffshebewerk Niederfinow für den Verkehr auf Neiße und Oder denke.
    Hier kann ich wahrscheinlich nicht mehr dazu beitragen, als gegen den immer wieder versuchten weiteren Ausbau der Donau zu sein.

 

  • Wasser
    Wasser ist Basis von Leben. Trotzdem vernichten und beschädigen wir in großem Stil unser Trinkwasser in großem Stil.
    Ich bemühe mich, Wasser zu sparen. Das hat mir schon mein Großvater beigebracht. So versuche ich, der Verschwendung entgegen zu wirken. Wenn ich Schwimmen gehe, dann dusche ich halt nicht zu Hause. Wie ich meine, dass einmal am Tage gründlich waschen genügt. Wir haben drei vom Dach gespeiste große Wasserbehälter und nutzen diese, um den Garten zu gießen. Leider habe ich es noch nicht geschafft, die Toilettenspülung weg von Trinkwasser auf Brauchwasser umzustellen.

Die konkreten Bedrohungen sind vielfältig.

Das Thema mit dem Kohlendioxid steht bei mir nur an 3. Stelle. Eigentlich ist das egal, weil alles zusammengehört und ohne eine Veränderung unseres „mind sets“ (vielleicht zu übersetzen mit „Handlungs-Mentalität“) im Sinne von Abwendung von Konsumismus, Kapitalismus und Wachstumsglaube wird keine erfolgreiche Wende möglich sein. Allein die „geistige Veränderung“ dürfte eine kaum zu bewältigende Herkules-Aufgabe sein.

Alle konkreten Bedrohungen (Rüstung, Vermüllung, Kohlendioxid, Artenvielfalt, Ernährung, Bodenverbrauch, Regulierung der Flüsse, Wasser …) hängen zusammen. Wahrscheinlich gibt es noch mehr. Wir müssen alle angehen und dürfen uns nicht nur auf ein Thema wie Kohlendioxid kaprizieren. Eine Umstellung unseres Lebensstiles wird Teil der Transformation sein müssen. Es geht um das gesamtheitliche Umdenken und Verändern unseres Lebens. Die Frage könnte sein: Lohnt das sich noch – oder sollen wir lieber noch ein wenig auf dem Vulkan tanzen?

Mein Verstand sagt mir, dass es für die Rettung schon zu spät ist.

Im Anthropozän wurden Entwicklungen eingeleitet, die sich verselbstständigt haben und Folgeentwicklungen bewirken werden, die die ganz große Katastrophe erst noch auslösen und den Untergang wahrscheinlich beschleunigen werden.

Mein Gefühl sagt mir, dass Resignation der falsche Weg ist.

Deswegen darf es auch kein „WEITER SO“ geben und wir sollten „eine große Transformation“ zumindest probieren. Soll diese Transformation gelingen sollen, wird sie ALLES verändern müssen. Dies wird nur global funktionieren und muss extrem lokal beginnen.

Und ich meine, wir sollten es gemeinsam probieren! Und wundere mich, dass Politik, Wirtschaft und viele gesellschaftlich relevante Institutionen gar nichts dazu beitragen.

RMD

Roland Dürre
Sonntag, der 28. April 2019

Die Löcher in der Hose!

Am schönsten ist es, wenn man nackt sein kann.

Sommer ist schön.

Da muss man meistens nicht so viel anziehen. Im Frühling, Herbst und Winter jedoch ist in unserer Region Kleidung wichtig. Weil wir sonst schnell mal krank werden.

Und da wir im Wohlstand leben, habe ich wie die meisten Menschen hierzulande viel zu viel Zeug im Kleiderschrank.

Ausmisten fällt mir schwer.

Das hat mehrere Gründe … Zum einen tut es mir leid um gut erhaltene Kleidungsstücke. Es könnte ja mal eine Gelegenheit geben, wo das Kleidungsstück genau das richtige wäre, selbst wenn ich es seit Jahren nicht mehr angezogen hatte. Ich bin auch sparsam und mag gut erhaltene Dinge nicht einfach vernichten. Zudem hängen da oft Erinnerungen daran. Das gilt auch für Handtücher, Bettwäsche und andere Textilien.

Schlampig rumlaufen ist böse.

Als Kind hat meine Mutter mir ziemlich energisch beigebracht, dass ich nicht schlampig rumlaufen soll. Da musste ich öfters eine geliebte Hose wegwerfen, nur weil am Knie ein Loch war. Und geflickte Hosen auch waren schlampig. Zudem signalisierten sie Armut. Damals wollte man alles, aber nicht arm sein.

Die Erziehung hat funktioniert.

So habe ich später sehr darauf geachtet habe, keine beschädigte Kleidung zu tragen. Habe viele Anzüge und Krawatten gekauft. Wollte immer schick gekleidet sein. Kurze Hosen waren die Ausnahme in der Freizeit. Die waren ja auch im Business unvorstellbar.

Das hat sich geändert. Heute ziehe ich – sobald es halbwegs warm ist, nur noch kurze Hosen an. Wenn meine kurze Jeans abgefuckt ist und ein paar Löcher hat, dann bin ich stolz darauf. Zeigt das doch, dass ich mittlerweile die Dinge nicht mehr wegwerfe. So ziehe ich auch gerne „ausgewaschene“ Pullover und T-Shirts an.

Und werde immer noch geschimpft, wenn ich so rumlaufe. So wie als Kind, nur dass es heute nicht mehr meine Mutter ist, die mich schimpft. Weil die schon tot ist.

Schimpfen hilft bei mir nicht mehr so richtig.

Da freue ich mich drüber. Und auch im Urlaub mache ich um jeden T-Shirt-Laden einen großen Bogen.

RMD

Hans Bonfigt
Montag, der 15. April 2019

Postdigital mit Heinz und Karl

Wir kennen das ja alle mit den Trends.

Etwa Anfang der 90er Jahre wollte die Bundespost Deutschland „digitalisieren“, dazu bescherte sie uns „ISDN“, was Kenner stets übersetzten mit „In Sachen Digitalisierung Nixdorf“.  Und die „Computerwoche“ titelte, computerwochentypisch, „Laut einer IDG-Studie sind immer mehr Unternehmen zum Outsourcing bereit“.   Gemeint war:  „Mit der neuen Digitalisierung durch ISDN wollen immer mehr Kunden in die Cloud“.

Naja, es hat höchstens vier Jahre gedauert und der neue Trend war „Insourcing“.  Und das mit der „Digitalisierung“ hatte sich erledigt.  Der heruntergekommene Osten bekam eine geniale, auf Glasfaser basierende Technik mit verteilter lokaler Infrastruktur, „HyTAS“, das „hybride Teilnehmeranschlußsystem“.

Dumm bloß:  Die Pornos gab es nur auf Videokassetten oder auf Teresa Orlowskis Privatkanal im TV.   Also interessierte sich im Osten keine Sau für digitale Dienste.  Und der Ossi war gar nicht so blöd:  Die hatten nämlich Leute, die verdammt gut ausgebildet waren und sich selber helfen konnten – wenn sie denn auch wollten.  Die brauchten keine „digitalen Help-Foren“.

Fazit:  Der „Digitalisierungstrend“ der frühen 90er Jahre war nach fünf Jahren vorbei.

Um 2010 fing der ganze Mist erneut an.  Mit einem kleinen Unterschied:  Während früher nur Unternehmen einen Anschluß an das ehemalige Wissenschaftsnetz „Internet“ besaßen, mit max. 2MBit/s Durchsatz, sind es heute vor allen Dingen die bildungsfernen Proleten, die „Bandbreiten“ von 200 (!) MBit/s und mehr für ein lächerliches Entgelt gebucht haben.   Denn Pornos und sonstige Asozialenbespaßung gibt es jetzt „im Netz“.  Und natürlich auch „to go“.

So können hier aufgenommene Moslems nicht nur im Nichtschwimmerbecken eines Familienbades ihren Darm entleeren oder junge Frauen vergewaltigen, sondern diese ihre Heldentaten auch gleich mit „Handy ins Netz stellen“, gerne über das „Freifunk-WLAN“.

Meine Frau und ich haben jetzt „Downton Abbey“ über einen Online-Dienst „gestreamt“, obwohl wir die DVDs im Haus haben.  Und dabei, nebenher, mehr Schadstoffe produziert als bei der Herstellung der DVDs anfielen.  Zumal:  Die DVDs kann man mehrfach angucken.

Unseren Unternehmen schadet der Vernetzungstrend:   Die arbeitende Bevölkerung wird immer mehr abgelenkt durch Mail, „Twitter“, „ebay“ und sonstigen Spökeskram.   „Industrie 4.0“ brauchen wir auch nicht einzuführen, denn die haben wir längst realisiert.  Erfolgreich.  Weil ohne Informatiker-Idioten.   Unsere Effektivität sinkt unterm Strich dennoch, kriminelle Vereinigungen wie VW können nur noch mit schäbigsten, primitiven Taschenspielertricks liefern.  BMW macht sich mit Anfängerpannen beim „Connected Drive“ lächerlich.

Dem russischen Wirtschaftswissenschaftler Kondratieff verdanken wir den nach ihm benannten Zyklus, wenn Sie mich fragen, alles Blödsinn und Mißbrauch der Trigonometrie.  Aber gehen wir doch einmal davon aus, daß Bloggründer Roland wie häufig recht hat, wenn er die Zeitenwende der digitalen Gesellschaft ankündigt.  Nun, was könnte dann passieren ?

  • Einige Politiker erkennen, daß es doch keine so gute Idee war, daß der Islam  – oder irgendein anderer Religionsschwachsinn –  zu Deutschland gehöre.
  • Dummerweise ist es jetzt zu spät:  An den Schulen haben wir 50% religionsgeschädigte Kinder teilweise mit „festverdrahteten“ archaischen, menschenfeindlichen Weltbildern, ohne jede sinnvolle Unterstützung von zuhause, ohne Sprachkenntnisse aller Art, auch nicht mehr in der eigenen Muttersprache.  Teilweise sind die armen Geschöpfe schwer dement infolge inzestuöser Zeugung.
  • China, Korea, aber auch bestimmte Ostblockstaaten haben uns technologisch abgehängt.

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Frau Merkel und die Grün*Innen haben geschafft, was den Siegermächten von 1945 mißlang:  Nach „Industrie 4.0“ kommt jetzt

Morgenthau 2.0

Und, um mit Frau Göring-Eckhardt zu sprechen:  Ich freue mich darauf !

 

Wir müßten nur unsere Strukturen umstellen.  So, wie es seinerzeit unser Willi gemacht hatte.

Der kleine Unternehmer Willi Kiesow in Hagen/W.  Für mich ein ganz großer Mann.

Willi fing an als Schweißer bei den BLW, den Borsig-Lokomotivwerken in Berlin.  Dort lernte er, wie man Feuerbüchsringe aus Kupfer an einen Stehkessel aus Stahl schweißt.  Eigentlich ist das unmöglich.  Aber in Willis Wortschatz existierte das Wort ‚unmöglich‘ nicht.  Innerhalb kürzester Zeit hatte er sein Herz an die Schweißtechnik verloren und avancierte zum „Star-Schweißtechnologen“ bei den BLW.  Denn damals zählten Ergebnisse und keine „Assessment Centres“. In den siebziger Jahren machte er sich selbständig und wurde zur Legende.   Selbst als ich ihn noch nicht kannte, waren Sätze wie:  „Dieses Gußteil ist irreversibel kaputt, das können Sie nicht schweißen.  Es sei denn, sie geben es zu Willi Kiesow“ sehr oft gehörte.  Willi hatte ein Gefühl für Material und Prozeß – und für Wärmebehandlung.   Viel wichtiger vielleicht noch:  Er konnte seine Kenntnisse an seine Leute vermitteln.

Zehn Jahre später fliehen die beiden Brüder Bungorovic aus Kroatien.

Sie hatten Glück:  Als sie von der Arbeit nach Hause kommen, ist ihr Elternhaus nur noch ein Haufen rauchender Trümmer, aber sie selbst sind unversehrt und fliehen nach Deutschland.  Suchen eine Arbeit und werden vom Arbeitsamt zu Willi geschickt.  Der will sie gar nicht erst hereinlassen, denn „Leute, die einem das Arbeitsamt schickt, taugen nix“.  Aber Willi sieht sich die beiden doch kurz an und meint:  „Also eure Namen kann ich mir nicht merken, aber Du (zeigt auf Said) bist jetzt Karl und Dein Bruder ist jetzt Heinz“.  Spätestens jetzt läge Claudia Roth japsend auf dem Rücken.  „Und morgen fangt Ihr bei mir an“.

Um eine lange Geschichte kurz zu machen:   Ich mußte einen Prototyp bauen, dessen zentraler Teil ein Duroplast-Reaktor mit komplexer Geometrie war.  Extrem saubere, glatte Edelstahlschweißnähte waren Pflicht.  Unsere „üblichen Verdächtigen“ schüttelten alle den Kopf, aber wieder hörte ich den Satz:  „Wenn das einer kann, dann ist das Willi Kiesow“.

Und so fuhr ich dort vorbei:  „Welcher Idiot hat denn das hier konstruiert ?“   „Steht vor Ihnen“, antworte ich.  Es gibt einen längeren Disput, warum diese Ringdüse so und nicht anders ist.   „Und außerdem:  Die kriegen wir gar nicht in dem kleinen Radius gebogen, so wie Du dir das vorstellst.   Es sei denn, wir walzen die Düse erstmal bis auf 1,4 r, füllen den Ring dann mit Sand, glühen ihn ordentlich durch uns walzen ihn dann auf Maß.  Und auch der Behälter wird teuer.  Die Muffen für die Sondergewinde müssen wir selbst drehen.  Auch die Wärmeschutzstücke aus Polyamid.  Da habe ich gar nicht die Zeit, mich so intensiv drum zu kümmern.   Aber ich mache Dir ein Angebot, Langer:   Du kriegst zwei Leute von mir, Heinz und Karl, die bauen das für Dich.  Ich gucke, daß die Schweißerei etwas wird, Du guckst, daß Dein Gartenstuhl so wird, wie Du ihn brauchst“.

Gesägt, getan.  Genauer gesagt:  Gewalzt, getan.   Unterdessen war „Karl“ so etwas wie der Vorarbeiter im Laden und „Heinz“ war spezialisiert auf WIG-Schweißen.  Ab und zu gab es Differenzen bei der Maßkontrolle.  „Willi anders gerechnet“, meinte Heinz und weigerte sich, meine Zahlen zu akzeptieren.  Bis Willi irgendwann sagte, „der Lange kann auch rechnen“.  Selten habe ich Menschen erlebt, die so hinter ihrem Chef standen wie Heinz und Karl.   Denn Willi kümmerte sich um sie.  Er hatte sie ausgebildet und ihnen Wohnungen besorgt.  Ihnen behelfsmäßige Möbel organisiert.  Vor allem aber:  Er hatte sie, man würde heute sagen, „gesellschaftlich integriert“.

Denn aus seiner Berliner Zeit kannte Willi jede Menge Musiker, beispielsweise Paul Kuhn und das Orchester vom RIAS Berlin.   Und oben, über seiner Werkstatt in Hagen-Bathey, hatte Willy ein komplettes, riesiges Tonstudio eingerichtet.

Und fast jeden Abend jazzten die alten Herren los.   Einmal im Monat gab es eine richtige „Performance“, man konnte kommen, wenn und wann man wollte.  Ordentliche Kleidung war erwünscht.   Getränke waren frei.   Ich kam, wann auch immer ich konnte, trotz des von allen außer mir geschätzten Highlights des Abends, Willis legendärer „frischen Suppe“, die ich immer unauffällig in irgendeinem Gully verklappte.

Sehr oft mit dabei:  Willis Mitarbeiter Heinz und Karl, die ganz zwanglos am Tisch saßen mit Leitenden Ingenieuren von Krupp VDM und Brüninghaus.  Alle hatten Spaß, Willi stand oft selbst am Vibraphon, mein Ding war und ist Jazz nicht, aber so buchstäblich „mittendrin“ war die Truppe immer ein Erlebnis.

Heinz und Karl waren die ersten und einzigen „gut integrierten“ Flüchtlinge, die ich kennenlernen konnte.  Und beide, sowohl Karl als auch Heinz, hatten einiges auf dem Kasten.   Aber es gab auch Probleme:

„Jugoslawisch Mann das nix versteh“

Etwa sechs Wochen bauten wir am Prototyp, wenn es für mich gerade nichts zu tun gab, trieb ich mich in der Werkstatt herum und half schonmal aus bei der Reparatur von Pressen, Krananlagen, Drehbänken – meistens waren es „elektrische“ Dinge.  Einmal hatten die Jungs mit einer schweren Welle ein Steuerkabel durchgequetscht und aus dem Schrank herausgezogen.   Ich wollte ihnen zeigen, wie man so etwas „richtet“.   Keine Chance.   Denn sie sagten von vornherein:  „Jugoslawisch Mann das nix verstehn“.   Nun sieht so ein teilverdrahteter Steuerkasten recht kompliziert aus und ich habe versucht, ihnen einen Schaltplan nahezubringen.  Zwecklos.   Zu Willi sagten sie, „Langer hat repariert, ganz ohne Schaltplan“.  Ich sagte den beiden, „Es geht nicht ohne Schaltplan.  Den Schaltplan hatte ich im Kopf“.   Das provozierte die Frage, „Du kennen von allen Maschinen die Schaltpläne?“.  Ähnlich bizarr war es mit den Fertigungszeichnungen, auf denen ab und zu einmal ein Maß scheinbar fehlte.  Sie gingen dann zu Willi, der es ihnen ausrechnete.   Später, vieeeeel später kamen sie mit solchen Dingen auch zu mir.   Mit Trigonometrie bin ich den beiden nie gekommen, aber ich habe einmal versucht, ihnen die Vorteile des pythagoreischen Lehrsatzes zu vermitteln.   Und ja, ich kann das, auch in sehr einfachen, verständlichen Worten.  Es war zwecklos.  Karl hatte kein Problem damit, einen alten Hanomag-Motor komplett zu zerlegen, Heinz schweißte derweil den gebrochenen Grauguß-Zylinderkopf und bearbeitete ihn auf der Planschleifmaschine.  98% aller Informatiker würden hier kläglich scheitern.

Aber sobald eine Tätigkeit auch nur ein bißchen abstrakt wurde, machten die beiden Brüder schlapp.

Und hier liefert Ludwig Wittgenstein einen wichtigen Erklärungsansatz, im berühmten „Tractatus“:

„Die Grenzen meiner Sprache bestimmen die Grenzen meiner Welt“

Wenn wir erwachsenen Menschen, die weder sprechen, lesen, schreiben und rechnen können, eine würdige Existenzgrundlage schaffen wollen, dann müssen wir diesen eine kleine, einfache, unkomplizierte Umgebung schaffen.

Einen „Flüchtling“ mit Elektrizität und Mobilfunktechnik auszustatten, kann nicht zum Erfolg führen.

Es muß sich jemand um ihn kümmern, ihm zeigen, was er zu tun und zu lassen hat, es muß ihn jemand mögen und wertschätzen.  Und es muß ihm jemand für gute Arbeit auch gutes Geld zahlen.

Genau das war es, was Willi Kiesow für seine Leute getan hatte.  Und gern wiederhole ich mich:  Willi und Sina Trinkwalder sind für mich ganz große Menschen.

-hb

Roland Dürre
Samstag, der 13. April 2019

Politik zum Jammern!

Es ist zum Haare ausraufen.

Werden wir es schaffen ???!!!

Die Politik befasst sich (erfolgreich) nur noch mit Dingen, die dem Machterhalt der herrschenden Klasse dienen. Das letzte Beispiel war die Gefährdung wenn nicht gar Zerstörung des Internets durch die „Urheberrechtsreform“. Sie konzentriert sich auf die Wahrung des Besitzstandes der herrschenden Klasse. Wie alle Politik in der „BRD“.

Wäre es nicht wichtiger, den Planeten zu retten?

Die wichtigen Themen wie die Sanierung des Planeten überlässt die Politik der Strasse. Und ignoriert das Problem, weil sie im Denken des letzten Jahrhunderts gefangen ist. Ihre Werte sind „Wachstum und Wohlstand über alles – auch der Welt“ und „Besitzstandwahrung als das deutsche Grundrecht“.

Weise weisse Kinder sollen den Mund halten und die Zerstörung des Planeten den Profis überlassen.

Wenn die Kinder mutig für eine neue Welt streiken – dann erfrechen sich die alten weißen Männer auch noch, diese barsch aufzuforden, den Mund zu halten und dieses Thema „doch bitte den Profis zu überlassen“. Also genau denen, die es seit mindestens 50 Jahren besser wissen sollten und aus Egoismus ignoriert haben. So abgedroschen dies sein mag, so traurig ist das alles.

Lobby-Control und Reduktion der Anzahl der Abgeordneten im Bundestags scheitern.

Die Politik versagt aber auch bei „kleinen“ aber wichtigen Aufgaben, besonders wenn sie am traditionellem Denken und an alten Strukturen rüttelt. So wurde das Lobby-Register sabotiert und dringend notwendige Veränderungen wie z.B. die Reduktion der ausufernden Anzahl von Bundestagsabgeordneten von der Tagesordnung  – „weil unlösbar“ – gestrichen. Auch die Definition von Regeln wie man E-Roller sinnvoll in den Verkehr integriert, ist so schwierig. Und wird den Bußgeld- und Straftaten-Katalog bestimmt wieder kräftig erweitern. Damit die Schwarzfahrer nicht mehr so allein in ihren Zellen sitzen.

Enteignung ist bei uns ein legitimes Mittel der Politik.

Enteignung wird wie selbstverständlich genutzt, wenn es um die Interessen der Großen oder behelfsweise der Allgemeinheit geht. Die Logik dahinter ist: Arbeitsplätze sind immer im Interesse der Allgemeinheit. Ganz gleich, ob es in der Rüstung, um die Produktion von Flugzeugen geht oder den Braunkohle-Tagabbau durchsetzt.

Diese Arbeitsplätze sind aber nur dann heilig, wenn sie Profit bringen. Wenn nicht, dann kommen die auch heute noch ganz schnell in die Slowakei (wie jetzt wieder in Augsburg).

G MAFIA enteignen? Gerne.

Will man Konzerne enteignen, dann gibt es zustimmendes Gemurmel beim CDU-Abgeordneten, insofern es gegen das moderne Feindbild G MAFIA geht. Die „digitalen“ Konzerne der G MAFIA sind Google, Microsoft, Apple, Facebook, IBM und Amazon.

Wobei da auch bei letzterem (Amazon) so mancher Konsum-Abgeordneter zurückzieht. Weil wer soll uns dann unsere vielen Päckchen bringen, die wir als Konsumisten unbedingt innerhalb 24 Stunden brauchen? Das berühmte internationale Logistik-Unternehmen DB (Deutsche Bahn) wird das trotz seines teueren schlanken Logos garantiert nicht schnell und pünktlich schaffen.

Immobilien Konzerne enteignen? Auf keinen Fall!

Wenn wir aber über die „Enteignung“ von Immobilien-Konzernen nur gesprochen wird, die Hunderttausende von Immobilien „der öffentlichen Hand“ systematisch über ihre Lobbyisten abgeschwindelt haben, dann geht ein Schrei des Entsetzen besonders durch die „christlichen Parteien“. Das sind die, die schon im Namen und in der Abkürzung fremdes Urheberrecht nutzen. Denn der Trump, das klammheimliche Idol der Konservativen (Bayern First), ist doch auch durch seine Immobilien-Spekulationen zum Milliardär, Volksheld und US-Präsident geworden. Wie kann man solche Immobilienspekulanten enteignen wollen? Wahrscheinlich ist das auch gegen den gesunden Menschenverstand? Wie soll man denn bei einer „Enteignung“ die Zwischen-durch-Eigentümer für die gewaltige Wertsteigerung der von der öffentlichen Hand günstig erworbenen Immobilien entschädigen? Gar nicht? Das geht doch nicht. Und anders wird es doch viel zu teuer.

„Transgender-Toiletten“ sind wichtiger als „Lobby-Control“.

Die wichtigen Themen aktuell und der letzten Monate bei uns sind „Zwangsimpfen“ und „Organentnahme als Default“. Und „Werbeverbote für Abtreibungen“. Getoppt wurde das ganze durch „Transgender-Toiletten“. Haben wir keine anderen Probleme?

Der MIV (Motorisierte Individual Verkehr) regiert die Welt.

Autos gehen vor Menschen. Seit Jahrzehnten. Ich verstehe das schon lange nicht mehr. Für mich heißt „individuell“ in der Mobilität, dass ich mich aktiv bewege (zu Fuß oder mit dem Fahrrad). Auch befördere ich mein Individuum gerne mit Bahn und Bus. Aber dass mein Individuum einer mächtigen, gefährlichen und tonnenschweren Maschine in einem komplexen System Verkehr mit seinen chaotischen Verhältnissen „dienen“ soll und ich so zum omnipotenten Bediener werde und mit der Maschine mein scheinbar jetzt omnipotentes Ego pflegen soll, das verstehe ich nicht.

Betrachten wir den notwendigen Wandel bei der Mobilität.

Urbane Gesellschaft (smart city) und das Automobil passen nicht zusammen.

Autos stinken und vernichten Menschen. Sie machen Lärm und das Leben unwürdig. Trotzdem gilt weiter „Freie Fahrt für freie Bürger“ und „Platz fürs Auto“. Und das Tempo-Limit ist und bleibt ein „NOGO“. Weil es gegen den gesunden Menschenverstand ist (auch schon ganz schön abgedroschen).

Fliegen und Schiff-Fahren ist eine unserer angenehmen aber unsäglichen Gepflogenheiten.

Beides zerstört unseren Planeten in ganz besonderem Maß. Ganz gleich ob es nur für den eigenen Spaß oder für die heilige Globalisierung stattfindet.

Ohne Fliegen und Welthandel gehen Globalisierung und Welthandel nicht.

Wir müssen beides reduzieren. Und vielleicht auch weniger global denken. „All business is local“ heißt es. Das sollte auch für die Politik gelten. Dann brauchen wir auch keine Armee für die Welt und müssten hierzulande keine Minen für den Weltfrieden produzieren und exportieren.
Und dass bei uns der Fleisch-Konsum fällt, der Export desselbigen jedoch explodiert ist doch auch nicht normal.

Wenn ziemlich viele Boeing-Maschinen auf dem Boden bleiben müssen, weil sie dem Profit geschuldet unteroptimale Fluggeräte sind, merkt man dies am Flugangebot gar nicht. Weil wir viele Flieger haben, die in der Wüste stehen und darauf warten, endlich mal wieder fliegen zu dürfen.

Wenn man halbwegs gerade ausdenkt, müsste uns klar sein, dass die Flugzeugindustrie nicht auf alle Ewigkeit soviel Flieger bauen kann, wie sie heute ausstößt. Man müsste  sich darauf einstellen und planen, weniger Flugzeuge herzustellen.

Weil wir das nicht wollen, subventionieren wir am Flughafen München das eh schon steuerfreie Kerosin. Und fliegen auch innerhalb Deutschlands immer mehr.

So steigt der Kurs von Airbus. Wie immer noch bei den Automobil-Konzernen.

Weil auch hier weiter das Diktat des Wachstums gilt. Auch wenn Millionen neue Autos auf Parkplätzen stehen. Und unsere Arbeitsplätze immer ein heiliges Killer-Argument sind. Obwohl wir auch hier gelernt haben, dass der Wandel nicht aufzuhalten ist. Wieviel Branchen sind aus Deutschland verschwunden? Innovation ist und bleibt „kreative Zerstörung“.

Unsere Demokratie ist zerstört.

Die Suche nach der Ursache für die Zerstörung der Demokratie ist überfällig. Wir müssen sie dringend reformieren. Da fällt mir auch einiges dazu ein. Aber auchd as stört die Besitzstandswahrung und ist so „politisch unkorrekt“. Weil es die bestehende Machtverhältnisse in Frage stellt.

Ein Symptom für die Vernichtung von Demokratie fällt mir aber ein. Es heißt Grindel. Er steht für mich für die aktuelle Generation nicht nur von CDU-Abgeordneten. Mit CDU zum ZDF und in den Bundestag der BRD – dann an die Spitze des DFB. Da kann man sich auch Fragen, wie kann der DFB so blöd sein, einen CDU-Bundestagsabgeordneten an seine Spitze zu wähen? Was in einem solchen Fall passiert, ist doch absehbar.

Wieso haben die mir besonders unsympathischen Parteien eigentlich eine Abkürzung, die aus drei Buchstaben besteht (CDU, CSU, SPD, FDP …)? Mag ich deshalb keine Abkürzungen aus drei Buchstaben mehr? Die Systemagenten aus Politik und Wirtschaft sind mir schon lange suspekt und unangenehm.

Ich vermute, dass das soziale Umfeld in den Parteien die Menschen verdirbt. Gerade die Drei-Buchstaben-Parteien ziehen nur noch eine besondere Art von Menschen an. Dort wird man nur noch Mitglied, weil man sich von der Mitgliedschaft persönliche Vorteile erhofft. Und im Kampf an die Spitze der Partei wird muss man man zum A……..-Methoden behrrschen.

Die Grindelisierung der Politiker.

So scheint mir die Meta-Ursache für unsere Dilemma in der Politik klar:
Das System der „Oligarchie der Parteien“ im Verband mit dem „Diktat der Konzerne“ hat bewirkt, dass die Politik von den Menschen betrieben wird, die eine negative Selektion (Auswahl) der Gesellschaft sind und zusätzlich noch negativ sozialisiert worden sind. Der lange Weg vom Eintritt in die Jugendorganisation an die Parteispitze und in den Bundestag gelingt erfolgreich nur mit eigenartigen und mir sehr unsympathischen Methoden. Und das prägt.

RMD

P.S.
Diesen Artikel habe ich für meine Enkel geschrieben. Damit sie mal wissen, dass es auch alte weiße Männer gab, die gegen den Quatsch waren, den alte weiße Männer gemacht haben.

Gastautor(en)
Freitag, der 20. Juli 2018

Gastbeitrag eines jungen Mannes: Der Transatlantik-Zirkus.

Als Gastautor begrüße ich (Roland Dürre) heute hier Götz, den Sohn von Detlev Six. Detlev hat in IF-Blog viele besondere Beiträge eingebracht, unter anderem die Radiophilosophie. Nur zur Erinnerung an vergangene Zeiten: Die Radiophilosophie besteht aus 80 – wie ich meine ein wenig verkannte – philosophische Beiträge, die dem Motto folgen „Erfolgreich trotz Denkens“.

Aber jetzt und heute überlassen wir seinem Sohn die Bühne zum Thema:

Der Transatlantik-Zirkus:

Man sollte meinen, dass es etwas positives ist, wenn sich die Präsidenten der zwei größten Atommächte treffen um zu reden und Spannungen abzubauen, zumal es nicht das erste Mal ist, dass sich amerikanische und russische Präsidenten in diesem Format treffen. Nun gibt es aber bekanntermaßen Leute, die das anders sehen. Einer davon ist Zeit Kolumnist Matthias Naß, der Trumps Politik „zum Fürchten“ findet. Assistiert wird er dabei von Stefan Kornelius, dem Auslandschef der Süddeutschen, der schreibt: „Die Demokratie erlebt in diesen Zeiten den schlimmsten Rückschlag seit den faschistischen Dreißigerjahren des vorigen Jahrhunderts“. Dass Trump und Putin miteinander reden erinnert Kornelius also an den Aufstieg Adolf Hitlers und für diese Aussage bekommt er von Naß dann auch noch attestiert, ein „besonnener Transatlantiker“ zu sein[1]. Vielen Danke für die Steilvorlage Jungs. Beide sind übrigens Mitglied in der transatlantischen Polit-Lobby Atlantik Brücke, genau wie so viele andere Journalisten[2].

Nun könnte man ja lachen über diese Zirkusveranstaltung, doch es gibt dabei mehrere Probleme: Naß und Kornelius sind keine unbedeutenden Clowns, sondern bedeutende Clowns. Außerdem ist mit diesem einen Beispiel traurigerweise das komplette Meinungsspektrum der Mainstream Medien abgedeckt. Dazu kommt dann, dass es immer noch viele Leute gibt, die sowas für Journalismus halten. Beschäftigen wir uns also mit den Gründen, welche die Mainstream Presse dafür anführt, dass man nicht mit Putin reden solle.

Die „Annexion“ der Krim:

In der UN Charta, dem sog. Völkerrecht, kommen die Begriffe Annexion und Sezession nicht vor, d.h. diese Begriffe sind nicht definiert. Was darin vorkommt ist das „Selbstbestimmungsrecht der Völker“ und die „territoriale Integrität der Staaten“ . Letzteres hat Russland verletzt, als es die grünen Männchen auf die Krim schickte um den Bewohnern dort ersteres zu ermöglichen. Obwohl das Völkerrecht also Abspaltung via Referendum zulässt, die sog. Sezession, argumentiert eine Mehrheit der Experten, dass das Votum nicht völkerrechtskonform sein könne, da es auf einem völkerrechtswidrigem Wege zu stande kam. Es gibt aber auch Experten, die für eine Sezession argumentieren[3]. Auf jeden Fall handelt es sich bei der sog. Annexion der Krim nicht um eine Tatsache, sondern um eine Meinung. Unbestritten ist dagegen, dass die USA z.B. die Insel Guam annektiert haben[4].

Der Krieg in der Ostukraine:

Knallhart verschwiegen wird von den MSM stets die Tatsache, dass Janukovich nicht vom Volk, sondern durch Scharfschützen gestürzt wurde. Diese schossen aus Gebäuden, die zum besagten Zeitpunkt von der Opposition kontrolliert wurden[5]. Nachdem die Bürger im Osten des Landes, die den gewaltsamen Putsch nicht akzeptierten, ihre Unabhängigkeit erklärt hatten, war es die neue ukrainische Regierung, welche die Armee nach Osten schickte und dies „Anti Terror Operation“ nannte. Diese Aktion löste die Kampfhandlungen im Donbass aus und machte die Gegend zu einem beliebten Urlaubsziel für russische Soldaten. Russland macht diesen Krieg zwar möglich durch die Unterstützung ethnischer Russen im Nachbarland, aber ausgelöst haben diesen Konflikt andere.

Die Wahlbeeinflussung:

Zwischen 1946 und 2000 haben die USA 81 Wahlen beeinflusst und Russland bzw. die Sowjetunion 36 [6]. Wenn sich die USA jetzt über eine mutmaßliche Wahlbeeinflussung aufregen, dann ist das ungefähr so, als wenn der Boss eines mexikanischen Drogenkartells die Rocker-Kriminalität in Europa als unethisch kritisieren würde. Dazu kommt noch, dass es bis heute keine öffentlich einsehbaren Beweise gibt. Das meiste beruht auf den Behauptungen der selben Geheimdienste, die schon die Beweise für die Massenvernichtungswaffen des Irak gefälscht haben und selbst diese Behauptungen beinhalten nicht mal den Vorwurf, dass das was Russland getan haben soll, einen Einfluss auf den Ausgang der Wahl gehabt hätte[7]. Moment, was ist mit Muellers Anklagen? Ja, mag sein, dass hier endlich mal Butter bei die Fische kommt, aber zumindest Zweifel kann man auch daran anmelden. Die Angeklagten sind allesamt russische Staatsbürger und in Russland ansässige Firmen. Es war eigentlich nicht damit zu rechnen, dass irgendjemand davon vor Gericht auftauchen würde und somit könnte Mueller damit rechnen, nie Beweise vorlegen zu müssen. Nun ist überraschenderweise doch eine der als Trollfarmen bezichtigten Firmen vor Gericht aufgetaucht, plädiert auf „nicht schuldig“ und möchte Beweise sehen, woraufhin Mueller erst mal versucht hat, die Herausgabe jener Beweise zu verzögern[8]. Die deutschen Medien hatten leider keine Zeit, darüber zu berichten.

Das ist es, wie in der Quintessenz Propaganda funktioniert. Es wird hier eine Information und dort ein Zusammenhang verschwiegen. Fragmentierung und Dekontextualisierung von Informationen nennt man das. Dadurch entsteht ein Zerrbild, auf das dann ein unnatürlich verengtes Meinungsspektrum aufsetzt, welches dieses Zerrbild wie die ganze Wahrheit behandelt. So kann man lügen ohne zu lügen und es wirkt alles sehr realistisch, denn die präsentierten Informationsfragmente sind meist wahr. Das Gesamtbild, das sie ergeben aber nicht. Zur Zeit trommeln die Presstituierten massiv für den kalten Krieg. Eine Annäherung und Entspannung mit Russland soll auf jeden Fall verhindert werden. Es ist aber wichtig, sich von dieser Propaganda nicht das Hirn weichspülen zu lassen. Trump hat seine Fehler, aber sein Kurs gegenüber Russland ist richtig.

[1] https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-07/donald-trump-nato-gipfel-usa-demokratie-5vor8
[2] http://spiegelkabinett-blog.blogspot.com/2013/03/journalisten-der-atlantikbrucke-in.html
[3] http://m.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-krim-und-das-voelkerrecht-kuehle-ironie-der-geschichte-12884464.html
[4] https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kolonien_und_Protektorate_der_Vereinigten_Staaten
[5] https://www.rubikon.news/artikel/propaganda-statt-journalismus
[6] https://en.m.wikipedia.org/wiki/Foreign_electoral_intervention
[7] https://m.youtube.com/watch?v=PSieUmpeDSw
[8] https://www.politico.com/story/2018/05/04/mueller-russia-interference-election-case-delay-570627

Soweit Götz Six.

Mein Resumée? Vielleicht sollten wir mehr den jungen Menschen zuhören und sie auch in Politik und in den Unternehmen ein wenig mehr ans Ruder lassen.

RMD

Roland Dürre
Montag, der 10. April 2017

Jolly am 8. Juli im Literaturhaus München.

Jeder Mensch hat seinen eigenen Rhythmus. Er muss ihn nur finden.

Das Mensch sein ist nicht immer einfach. Gerade in Frieden zu leben fällt oft schwer. Im Glück zu leben ist vielleicht noch schwieriger. Das muss alles geübt werden. Vor allem gilt: Wir müssen bei uns selbst anfangen. Es geht für jeden von uns immer zuerst mal um das MICH, also um das DICH.

So müssen wir lernen, uns selber wert zu schätzen und zu lieben. Und vor allem selber friedlicher zu werden. Für uns selbst die Verantwortung übernehmen (ICH) und das mit diese der Verantwortung für das soziale Miteinander (WIR) zusammen bringen. Und so unsere persönliche „Anleitung zum Glücklichsein“ zu entwickeln.

Mein Freund Jolly bringt es auf den Punkt: Wir müssen unseren Rhythmus finden. Jeder seinen eigenen. Am Samstag, den 8. Juli wird er zeigen, wie das geht!

Wie immer freue ich mich, wenn ich beim Auftritt von Jolly viele Freunde treffe. Aber dran denken – das Literaturhaus hat nicht so viele Plätze.

Also besorgt Euch die Tickets rechtzeitig. Ich unterstütze dabei gerne.

RMD

P.S.
Am Donnerstag, den 28. April 2016 hat Jolly bei mir in Unterhaching für FRIEDEN gewirkt. Wir durften ihn filmen, hier ist sein Performance-Vortrag in voller Länge!

Ich empfehle, das Video gemeinsam mit Freunden bei einem schönen Glas Rotwein zu genießen. Und verspreche, dass die 60 Minuten ein sehr gutes Zeit-Investment sind. Und es anschließend viel Gesprächsstoff gibt.

Roland Dürre
Donnerstag, der 20. Oktober 2016

UNTERSCHEIDE OHNE ZU TRENNEN – #PMCampDOR 2016 – 18.-19. November

logo-dornbirnVor sechs Jahren ist die PM-Camp-Bewegung in Dornbirn gestartet. Seit dem gab es eine ganze Reihe von PM-Camps in vielen Städten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Alle waren sehr erfolgreich, die Teilnehmer waren immer sehr glücklich und sind in dem Bewusstsein heimfahren, viel Neues erlebt und verstanden zu haben. Und neue Freunde gewonnen zu haben!

Die verschiedenen Orga-Teams der vielen PM-Camps haben immer tolle Themen als Impuls kreiert. In Dornbirn erinnere ich mich da an „Menschen sind keine Ressourcen“, „Muster brechen“, in Berlin zum Beispiel an „Komplex versus kompliziert“ oder „Digital im Projekt“, in Stuttgart unter anderem an „Produkt als Projekt“ und vieles mehr.

Dieses Jahr hat das Orga-Team (da bin ich Teil von) des PM-Camp Dornbirn beschlossen, für das kommende Barcamp am 18. – 19. November 2016 als Impuls zu formulieren:

UNTERSCHEIDE OHNE ZU TRENNEN!

Es war Stefans Vorschlag, der mir sehr gut gefallen hat. Ich meine, dass dieser Satz mit nur vier Worten eine wichtige Botschaft enthält. Die es aber erst zu dechiffrieren gilt. Hier ein Versuch.


Zuerst gucke ich mir den Begriff „unterscheiden“ an und betrachte die Synonyme dazu. Im Openthesaurus.de finde ich zuerst mal:

(sich) abheben (von) · abweichen · anders sein (als) · einer anderen (… z.B. Sorte) zuzuordnen sein · herausfallen · (sich) herausheben · nicht dazugehören · (sich) unterscheiden (von) · verschieden sein · differieren (bildungssprachl.) (geh.) · divergieren (bildungssprachl.) · auseinanderhalten · nicht verwechseln · trennen · unterscheiden · (einen) Unterschied machen (zwischen) · differenzieren (geh.) · distinguieren (gewählt, sehr selten) (geh.) · (sich) (voneinander) unterscheiden · unterschiedlich sein · variieren · voneinander abweichen.

Auch „trennen“ ist kein einfacher Begriff. Hier finde ich im selben Thesaurus noch mehr Synonyme:

abwracken · atomisieren · auflösen · aufspalten · aufteilen · auftrennen · auseinanderbauen · auseinandernehmen · demontieren · fragmentieren · partagieren · pulverisieren · spalten · teilen · tranchieren · trennen · unterteilen · untertrennen · zergliedern · zerlegen · zersetzen · zerspalten · zersplittern · zerteilen · zertrennen · isolieren · separieren · trennen · vereinzeln · zerstreuen · zerteilen · ablösen · abmachen · abtrennen · entfernen · loslösen · trennen · separieren (fachspr.) · abhängen (ugs.) · abkuppeln (ugs.) · loseisen (ugs.) · auseinanderbekommen · auseinanderbringen · voneinander lösen · locker machen · lockern · lösen · losmachen · trennen · abkoppeln · abkuppeln · losbinden · trennen · (einander) entgegensetzen · entzweien · polarisieren · scheiden · spalten · trennen · verfeinden · auflösen · dissoziieren ·  abscheiden · absondern · abspalten · auf die Seite legen · auf die Seite tun · ausgliedern · ausmustern · ausrangieren · aussieben · aussondern · aussortieren · beiseitelegen · eliminieren · entfernen · entnehmen · extrahieren · herauslesen · herausnehmen · herauspicken · heraussuchen · isolieren · selektieren · separieren · streichen · trennen · auslesen (fachspr.) · (sich) das Beste herauspicken · (sich) die besten Stücke herauspicken · guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen (tun) · geschieden werden (von) · (sich) scheiden lassen (von) · (sich) trennen (von) · nicht mehr zusammen sein mit (ugs.) · auseinanderhalten · nicht verwechseln · trennen · unterscheiden · (einen) Unterschied machen (zwischen) · differenzieren (geh.) · distinguieren (gewählt, sehr selten) (geh.) · auseinandergehen · getrennte Wege gehen · nicht mehr zusammen sein · (sich) scheiden lassen · (sich) trennen · Schluss machen (ugs.) · absondern · abspalten · isolieren · separieren · trennen · segregieren (geh.) · sondern (geh.)

Im Thesaurus sind zu beiden Begriffen noch spannende Assoziationen festgehalten, die ich hier weggelassen habe. Sonst wäre es noch mehr Text geworden.


Begriffe sind in der Kommunikation von zentraler Bedeutung. In meiner Wahrnehmung haben die Synonyme zu „unterscheiden“ überwiegend einen positiven Klang. Sie hängen oft mit „Menschlichem“ zusammen. Die Synonyme zu „trennen“ dagegen klingen für mich eher negativ oder bestenfalls funktional und kalt. Zusammengefasst gefällt mir von der Anmutung her „unterscheiden“ so einfach viel besser als „trennen“.

Kann es so einfach sein? Unterscheiden ohne zu trennen, einfach weil die Synonyme von „unterscheiden“ sich einfach besser anfühlen als die von „trennen“? Für mich passt das, weil ich lieber positiv denn negativ denke. Und übe, mir dieses positive Denken auch aktiv an zu leben. Weil ich lieber ein positiver denn ein negativer Mensch sein möchte. Denn wenn ich selber positiv bin, kann ich auch ganz von selbst zu anderen Menschen positiv sein. Und wenn ich Negatives in mir habe, dann bekomme ich Frust. Der muss natürlich wieder raus. Und ich lasse ihn an anderen aus.

Es ist also ganz einfach. Unterscheiden und nicht trennen! Weil wir lieber miteinander wollen und nicht gegeneinander. Nur so kann ich fürs eigene Glück und für den eigenen Erfolg sorgen. Und nur wenn ich mir selber Respekt und Wertschätzung entgegen bringen kann, gelingt dies mir auch gegenüber anderen Menschen. So kann ich andere Menschen nur ein wenig glücklicher und erfolgreicher machen, wenn mir dies bei mir selber gelingt. Und das Glück und der Erfolg von anderen Menschen tut dann wieder mir selber gut. Denn wir sind zwar alle Individualisten aber als solche auch immer „TEIL VON UNS“.

Ich meine:
Jeder von uns ist anders. Das sollten wir würdigen und berücksichtigen. Das ist schön und darf aber kein Grund sein,  andere zu moralisieren, bewerten und trennen. Und daraus die Feindseligkeit zu entwickeln, die so schnell alles zerstören kann.

Genau das wollen wir auch auf #PMCampDOR auf keinen Fall machen! Wenn wir unterscheiden ohne zu trennen wird es ein ganz tolles und menschenfreundliches Camp werden! Also – ganz schnell anmelden und kommen! Ich freue mich aufs Wiedersehen!

RMD

P.S.
In der Blog-Parade zu #PMCampDOR 2016 finden sich noch weitere Beiträge zu „UNTERSCHEIDEN OHNE ZU TRENNEN“. Ich meine, es lohnt sich, da ein wenig herum zu stöbern.

actmobcmp_100-300x86#AktMobCmp

Die letzten Wochen habe ich mich zu wenig um das Thema „Aktive Mobilität“ im Alltag gekümmert. Da waren die Themen #FRIEDEN und DIGITALE TRANSFORMATION, meine Enkel*Innen, die Mentées und Startups, die ich ein wenig unterstütze und private Interessen wie Radeln durch Italien. Und manches mehr.

Das tut mir leid, denn laufend erreichen mich Nachrichten und neue Erkenntnisse, die zeigen, dass wir handeln müssen:

  • Die Feinstaubbelastung in allen Städten der Welt steigt auf hohem Niveau weiter.
  • Aufgrund der Verkleinerung der Schadteile durch moderne Technologie (es geht in den Nanobereich) sind diese gesundheitsgefährdender denn je.
  • Die Klima-Katastrophe wird realer, rückt näher und wird immer bedrohlicher.
  • Unser Lebensautonomie ist angeschlagen, unsere Art zu Leben wird immer mehr fremd gesteuert.
  • So opfern wir ferngesteuert das uns Wichtige fremden Instanzen, die uns manipulieren und ihre Interessen über unsere stellen.
  • Die Metrik aus Geld und Profit ist omni-präsent und beherrscht die gesamte Welt und alle Lebensbereiche.
  • Die Manipulationen der uns beherrschenden Großkonzerne werden immer unverschämter.
  • Angst wird immer mehr der wesentliche Treiber von stark zunehmender Irrationalität in Gesellschaft und Politik.

Mein Schluss:
Ich persönlich habe die Nase voll von der neuen Unredlichkeit und schlimmer Doppelmoral. Wir brauchen eine große Transformation, die bei unseren kognitiven Wahrnehmungen beginnt. Mobilität ist eine gute Metapher für die aktuelle Entwicklung und die Notwendigkeit einer Transformation. Sie zeigt auf, was alles falsch läuft und wie wir unsere Einstellungen und Gewohnheiten dringend zu unserem Besten ändern müssen.

Die nächste Chance etwas zu tun ist schon genau in einer Woche! Am 21. Mai 2016 findet in Augsburg das nächste Camp für aktive Mobilität #AktMobCmp statt. Da es in die bayerischen Pfingstferien fällt, hat der Veranstalter das Camp auf einen Tag reduziert. Das Orga-Team freut sich über jeden Besucher …

An diesem Tag wird im Format eines Barcamps ganz intensiv auf die Interessen und Bedürfnisse aller Teilnehmer eingegangen. Die „Teilgeber“ werden ihr Wissen teilen und mit neuen gemeinsam erworbenen Erkenntnissen, Ideen und Plänen und neu gewonnenen Freunden aus dem Tag heraus gehen.

Also meine persönliche Bitte an alle „freundlichen Menschen“, die Verantwortung für Zukunft übernehmen wollen. Probiert das #AktMobCmp in Augsburg aus. Wenn es nur Trägheit ist, die dem entgegensteht, dann überwindet den „inneren Schweinehund“ und kommt! Hier geht es zur Anmeldung.

 

Gestiftet von VisualBrainddump (Christian Botta & Daniel Reinold) Zum Vergrößern aufs Bild klicken.

Gestiftet von VisualBrainddump (Christian Botta & Daniel Reinold) Zum Vergrößern aufs Bild klicken.

 

Anfang letzten Jahres sind wir mit einem sehr schönen Camp in Unterhaching gestartet.

Das setzen wir in 2017 – wahrscheinlich am 5./6. Januar und wieder im Kubiz Unterhaching fort.

Ab September werden wir mit neuem Schwung in die Vorbereitung starten, kräftig wirbeln und viele uns mittlerweile gut bekannte Menschen und Institutionen einladen.

Und ich garantiere, auch dieses Barcamp wird wieder viele Menschen zusammen bringen, richtig Spaß machen und wesentlichen Erkenntnis bringen.

RMD

Roland Dürre
Sonntag, der 24. April 2016

Projekt FRIEDEN – Donnerstag, 28. April 2016 – IF-Forum

Am Donnerstag (28. April) um 18:00 starte ich gemeinsam mit Jolly Kunjappu unser Projekt FRIEDEN. Wir freuen uns auf unsere Gäste.

»Jolly Kunjappu – »Jumbo‘s first birthday. Celebrate your life.« Acryl und Wachskreide auf Leinwand

»Jolly Kunjappu – »Jumbo‘s first birthday. Celebrate your life.«
Acryl und Wachskreide auf Leinwand

An diesem Tage werden wir “die Gedanken befreien”, Impulse geben und versuchen, „die freundlichen Menschen“, die wir so mögen, zu inspirieren. Wir wollen die Lust wecken, all die Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen.

Wir wollen die Bereitschaft fördern, an der notwendigen großen Transformation unserer Gesellschaft und Lebensart konstruktiv mitzuwirken und so die Voraussetzungen ein wenig zu verbessern, dass wir Zukunft aktiv gestalten können. Denn:
Handeln ist wichtiger denn Reden!

An diesem Abend wollen Jolly und ich in die Vorlage gehen und dann gemeinsam mit Euch Ideen entwickeln und überlegen, was man denn alles machen könnte.
🙂  (Vielleicht ein Schneeballsystem für Frieden und Transformation aufsetzen?)

So wollen wir von unseren Freunden so lernen. Gemeinsam Erkenntnis gewinnen und  an unserer eigenen Aufklärung 2.0 arbeiten.
🙂 Indoktrination und Religionisierung mögen und machen wir nicht, denn wir sind keine Missionare!

FRIEDEN ist für uns ganz einfach die zentrale Metapher für die erforderliche Veränderung, denn Frieden betrifft uns dreifach: Jeden einzelnen ganz persönlich in sich; in unseren Beziehungen zu der Welt, in der wir leben und so auch zu unserer Umwelt; und natürlich auch im Verhältnis individuell zwischen Menschen wie kollektiv zwischen Völkern und Gemeinschaften aller Art unserer wunderbaren Welt.

Und ohne FRIEDEN ist glückliches Leben in Zufriedenheit nicht vorstellbar.

Das Projekt FRIEDEN ist mir persönlich sehr wichtig und hat für mich ab sofort Priorität. Es soll das letzte große Projekt meines Lebens werden, so will ich es in den nächsten Jahren zu meinem zentralen Thema machen. Damit mir dies gelingt ist mir Eure, die Teilnahme meiner Freunde, sehr wichtig.

Trotzdem soll der Donnerstag Abend zuerst mal ein Treffen von eben „den freundlichen Menschen“ unserer Welt in großer FREUDE werden und uns allen viel Mut und Vertrauen geben! Jolly und ich sind uns sicher, dass dies gemeinsam mit Euch exzellent gelingen wird. Und ein paar Überraschungen wird es auch geben …

Hier noch ein Link zu 3 Artikeln in IF-Blog.de zum Thema inklusive der Einladung zur Veranstaltung. Eine kleine Bitte habe ich nur – das Kommen kurz anmelden wegen Futter&Getränke. Dies könnt Ihr als Kommentar im Blog machen oder ganz einfach per E-Mail an die InterFace AG oder gerne direkt an mich.

RMD