Roland Dürre
Samstag, 17. Januar 2015

Legal ist nicht legal.

Dreidimensionale Darstellung der eulerschen Formel

Dreidimensionale Darstellung der eulerschen Formel

Vor kurzem bin ich so richtig geschimpft worden. Nur weil ich hier im Blog (Frustsplitter) geschrieben habe, dass ich mich freue, dass der Uli Hoeneß zum Jahresanfang Freigänger wurde. Auch deshalb, weil ich ihn vor vielen Jahrzehnten in Riemerling ab und zu beim „Hund Gassi gehen“ getroffen und als feinen Kerl in Erinnerung habe.

Meine kurze Begründung war folgende: Man lässt Konzernen etwas durchgehen, für das man den „gemeinen größeren Steuersünder“ wie Uli Hoeneß einsperrt. Getreu dem Motto „Die wirklich großen lässt man laufen und die mittleren werden gehängt“. Denn im Verhältnis zu dem, was die Konzerne treiben, waren es beim Uli „peanuts“. Auch wenn es sicherlich „Steuersünder“ gibt, die für einen Schaden büßen mussten, der dann im Vergleich zur Operation des Uli Hoeneß „peanuts“ war. Man bedenke, dass alles relativ ist.

Und wie ich damals geschimpft wurde. Die Entrüstung mancher Leser war groß. Das könne man doch gar nicht vergleichen! Denn die großen Konzerne hätten zwar „moralisch“ verwerflich aber ansonsten eben ganz „legal“ gehandelt. Das wäre genau der Unterschied zwischen den Konzernen und dem Uli.

Das mit „legal“ ist doch genau eines der Probleme unserer Gesellschaft. Man darf eben nicht alles machen, was „legal“ ist. Das gilt für so vieles, nicht nur für die Steuer. Man denke nur an unsere Umwelt, was wir da alles machen dürfen, was wir aber wirklich überhaupt nicht dürfen sollten.

Zurück zur Steuer: Kein Regelwerk wird so perfekt sein, das es nicht mit „legalem“ Vorgehen etwas ermöglicht, dass das Ziel des Regelwerks komplett torpediert. Besonders nicht, wenn es mal so komplex geworden ist wie unser Steuerrecht. Die Folge dieser permanenten Filigranisierung und Vermehrung unserer Gesetze sind eine unheimliche Erhöhung der Transaktionskosten (nicht nur Rechts- und Überwachungskosten) und eine vermehrte Aushöhlung unseres Recht- und Unrecht-Bewusstseins.

Die Anzahl der Gesetzeserweiterungen und neuen Gesetze steigt exponentiell, immer mehr wird so „Legal Service“ und Blindleistung befördert. Nur die ganz großen können sich dies leisten. Schon jetzt sind wir so weit, dass sich manche Gesetze widersprechen und vernünftige Auslegungen und Entscheidungen gar nicht mehr möglich sind (Man denke an das „Datenschutz-Gesetz“).

Das ist wie bei den Sicherheitsfehlern nicht nur in der Microsoft-Software. Die Widersprüche werden immer größer und das eine funktionale Ziel schließt das andere aus. Man stopft mit großen Aufwand ein Loch in der „Firewall“ und schon entstehen zwei neue. Das erinnert an den mutigen Töter der mehrköpfigen Drachen. In grauer Vorzeit ist denen im Kampf mit dem Ungeheuer widerfahren, dass wenn sie mit dem Schwert einen Kopf abgeschlagen haben sofort zwei nachgewachsen sind. Die Lösung in der Sage war das Abbrennen der Köpfe mit der Pechfackel.

Ein gutes Beispiel für diese Entwicklung ist auch die steigende Komplexität unserer technischen und gesellschaftlichen Systeme. Vor der sich viele fürchten als einen der Angst einflößenden Drachen unserer Welt. Dabei ist auch diese Entwicklung ganz einfach zu erklären. Die Systeme werden immer komplexer, weil die Behebung der entdeckten Fehler immer schwieriger wird und so die Korrekturen die Komplexität des Systems weiter erhöhen. Die nächste Generation von Fehlern ist dann noch schwieriger zu „handlen“ und führt zu einer weiteren Erhöhung. Ein sich selbst verstärkender Weg hinein in die Katastrophe.

Die Geschichte mit der Steuervermeidung ist für die Gewinner-Konzerne ein gigantischer Wettbewerbsvorteil. Sie akkumulieren Netto-Gewinne ohne Ende und können gigantische Investitionen tätigen, die ihnen weitere Vorteile verschaffen. Sie kommen in die Lage, unliebsame (gerade auch kleinere) Konkurrenten durch Aufkäufe zu beseitigen – koste es, was es wolle – und deren Know-How zu rauben. Sie können sich aufwendigste Marketingkampagnen leisten und greifen unterstützt von teuren Lobbyisten nach der Weltherrschaft.

So geht die wundersame Spirale der Machtmehrung!

RMD

Roland Dürre
Freitag, 16. Januar 2015

Goldener Stacheldraht

Zurzeit scheinen Institutionen und Unternehmen erstarren. Und die Menschen immer zu leiden. Zumindest sind das die Ergebnisse von diversen Umfragen, die man so liest. Und ich höre viele Klagen in direkten Gesprächen. Der Frust am Arbeitsplatz nimmt zu, immer mehr Menschen gehen in die „innere Kündigung“.

Ich kann das nachvollziehen. Das kollektive Leben in Unternehmen wird immer mehr in Prozesse gegossen. Diese Entwicklung findet schon seit Jahren statt, scheibchenweise und deshalb kaum merklich. Aber sich immer verstärkend, so dass keiner entkommt. Immer mehr wird geregelt und beschrieben. Für jede Frage gibt es eine einfache Antwort.

Wer es noch merkt, fühlt sich abhängig und entmündigt. Das Gefühl der Machtlosigkeit macht sich breit, die Unzufriedenheit wächst, man ist frustriert und weiß oft gar nicht warum. Gleichzeitig beschützen die Systeme einen wie nie zuvor. Sicherheit ist alles, Risiko ist unerwünscht. Die totale Fürsorge des Systems ist angesagt.

Und tatsächlich, die Fürsorge wird von den Umsorgten ganz gerne entgegen genommen. Weil sie eine Komfortzone bereit stellt und Sicherheit verspricht. Weil man sich in einem geschützten Bereich befindet und eigentlich um nichts mehr sorgen muss. Weil man bei einer großen „community“ ist, einer von vielen.

So entsteht das Wohlgefühl des Konzernangestellten. Das allerdings oft sehr trügerisch ist. Aber wie kommt es dazu? Ich war bei als Student wie als Festangestellter fast 10 bei Siemens und habe es dort persönlich erlebt, wie man in die Welt der Sicherheit rein rutscht.

Das „Einlullen“ begann bei mir mit der Fütterung in der Kantine. Dort bekam ich in der Regel gutes Essen zu festen Zeiten und zu einem vernünftigen Preis. Und fand – wie die meisten Menschen – „meine“ Betriebskantine eigentlich gut. Auch weil sie mein Leben einfach machte.

Die Kantine als der zentrale Punkt des Arbeitstages. Sie bestimmte, was gegessen wird. Es gab zwei Standardessen. Bei Siemens gab es ein „einfaches“ Essen (die grüne Marke für 1,20 DM) und das „bessere“ Essen (die rote Marke zu 1,50 DM). Die Marken sahen aus wie die Scheiben, die man beim Einkaufswagen im Supermarkt heute an Stelle einer EURO-Münze benutzen kann.

Die Marken gab es an einem ganz schlichtem Automaten. Für 6 DM gab es entweder fünf grüne oder vier rote. Es gab die selben Marken auch in gelb – für den Nachtisch. Die kosteten 30 Pfennige, für 1,50 Mark spuckte der Automat fünf davon aus. Damals gab des sogar Abendessen in der Kantine- sehr bequem.

Die tägliche Auswahl an der Theke zwischen grüner (einfacher) und roter (bessere) Mahlzeit wurde zum wichtigsten Teil des täglichen Lebens. Die Frage „Was gibt es heute“ bringt Abwechslung in den Tag. Es Entscheidung und letzter Rest gefühlter Freiheit. Und der mitt-tägliche Gang zur Kantine als die Zäsur im Arbeitstag.

So ist das bei großen Firmen und Insitutionen – es ist für alles gesorgt. Man bekommt Essen und Wärme. Die Kantine ist die Spitze des Eisberges einer kompletten Rundumversorgung von „Mama Siemens“ und ähnlichen. „Mama Siemens“ (als Metapher für die großen Konzerne) gibt ihren Menschen den Arbeitsplatz, ein gutes Gehalt, die Wärme und das Licht, ein schönes Büros. Am Tor wacht der Werkschutz. Der Chef überlegt sich, welche Kurse für seine sinnvoll sind. Und wenn ein Mitarbeiter ein gesundheitliches Problem hatte, konnte er zum Betriebsarzt gehen. Was will man mehr?

So ging es mir als arbeitender Mensch in den ersten Berufsjahren. Ich saß in einem goldenen Käfig. Wir wurden gezähmt und verwöhnt, wie verwöhnte Haustiere. Bis ich vor lauter Fürsorge – und ehrlicherweise nicht nur aus diesem Grunde – ausgebrochen bin.

Viele meiner Freunde und Kollegen konnten nicht ausbrechen. Sie wurden zu Gefangenen im „goldenen Stacheldraht“. Zuerst war es die Betriebsrente, die sie fesselte. Dann der erworbene Kündigungsschutz. Unmerklich wurden sie zu Zombies des Systems, einem System, das für alles gesorgt hat. Alles war vor gedacht, alles geregelt. Keine Probleme, keine Herausforderungen.

Auch heute sind für alles Prozesse festgelegt: Ob es der Urlaub ist, das Mitarbeitergespräch, die Arbeitszeiten, die Dienstreisen, Meetings, Einstellungen oder Kündigungen, Personalthemen, social Media, alles ist konfektioniert und wird „convenient“ serviert.

Spätestens ab dem fünzigsten Geburtstag haben sie dann bange aufs Ende geschaut. Und viele durften zum Teil weit vor dem sechzigsten gehen, gut versorgt aber eigentlich zu jung, um nichts mehr zu schaffen.

Und wie das bei Systemen so ist:
Wenn die Regulation mal begonnen hat, dann geht sie immer weiter. Ob Kommunikation, Kreativität, Produktion, Entwicklung, Marketing, Vertrieb, alles wird normiert. „Best practice“ erstarrt in Prozessen, die Bürocracy treibt ihre Triebe und Blüten, nebenläufiges Denken ist unerwünscht.

Vom „gesunden Menschenverstand“ geht es hin zum „so wird das gemacht“. Kreativität wird durch Planung ersetzt, Transparenz wird zur unerwünschten Bedrohung. Alles muss messbar sein, auch die Verbesserungsvorschläge. Kundenwünsche und Lieferantenbedürfnisse werden dem eigenen Shareholder Value untergeordnet.

Das System steht über allem. Gut ist nur noch, was dem System nutzt – auch wenn dies nur vermeintlich ist.

So tragen die Unternehmen eine immer stärker werdende Maske vor sich her. Es ist ein Tannenbaum, der früher Aufbauorganisation genannt wurde, behängt mit dem Lametta der Ablauf-Organisation.

Innen ticken diese Unternehmen zwar anders, weil die tüchtigen Kollegen wenn nötig (und das ist häufig) den Tannenbaum und sein Lametta ignorieren und direkt miteinander sprechen. Und so dafür sorgen, gegen die Regeln, dass das Unternehmen doch noch Erfolg hat.

Viele Unternehmen erinnern mich an das Bild einer City, die beginnt ihr pulsierendes Leben durch den Aufbau von Wegweisungen mit Zäunen aus goldenem Stacheldraht zu ordnen. Aber mit genug eigentlich unzulässlichen Lücken, damit das ganze noch funktioniert.

Bürocrazy lässt grüßen!

RMD

Häufig erlebe ich, dass „erfahrene“ Manager und – nur zu oft selbst ernannte – „Business Angels“ die Geschäftsmodelle zum Beispiel von start ups schnell zerreißen und rasch ihr Urteil fällen. Beispielhaft wissen sie ohne lange nach zu denken ganz genau, welches Geschäft in Deutschland nicht funktionieren könne, was man nur in China produzieren dürfe oder warum ein Geschäftsmodell nichts taugen würde. Ganz genau wissen sie, wie man es machen muss, was geht und was nicht geht.

Ich stelle dagegen fest, dass vieles geht, wenn nur die „richtigen“ Teams dahinter stehen. Und wenn die Menschen in diesen Teams die „richtigen“ sind, weil sie eine gute Ausbildung haben und mit Mut und Freude ihr Ziel verfolgen, dann erlebe ich oft überraschende Erfolge, die genau diese dogmatischen Annahmen falsifizieren.

Deshalb warne ich immer, Geschäftsmodelle „kategorisch“ zu bewerten. So wie ich davon warne, sich als Gründer mit „logischen“ Annahmen selber zu beruhigen. Oft höre ich folgende gängige Argumentation, die ich hier als Beispiel bringe:

Unsere Zielgruppe besteht aus xy Millionen Menschen. Wenn wir nur jeden Tausendsten erreichen, sind es xy mal 1000 Kunden. Und bei 10,- € pro Lizenz für die App sind es dann xy mal 10.000 €. Und da kommt dann ein verlockend hoher Vertrag raus, der mehr als ausreichend für den Erfolg erscheint.

Höre ich solch eine Erfolgsbegründung, dann würde ich am liebsten immer gleich davon laufen. Genau so geht es eben nicht. Ein gutes Geschäftsmodell ist vielmehr so etwas wie ein brennendes Zündholz, das schnell zumindest ein kleines Feuer entfacht.

Wenn dies nicht funktioniert, dann sollte man es sein lassen. Und wenn es brennt, dann muss man aufpassen, dass es nicht bei einem Strohfeuer bleibt sondern sich zu einem schönen und nachhaltigen Brand entwickelt. Und dafür ist eigentlich immer viel an Fleiß, Klugheit, Kreativität und Ausdauer notwendig, so dass ein kleines Quentchen Glück den Erfolg bringen kann. Und das Glück hilft ja bekanntlich dem Tüchtigen ..

RMD

P.S.
Alle Artikel meines Unternehmertagebuchs findet man in der Drehscheibe!

Roland Dürre
Donnerstag, 6. November 2014

Politische Bildung – FES und HSS

Politische Bildung ist ein immer noch gefördertes aber doch ziemlich vergessenes Thema in der aktuellen Bundesrepublik. Und wohl auch ein Anachronismus. Passiert doch die wirkliche Meinungsbildung bei uns nicht mehr in den Parteien und deren „Stiftungen“ sondern in barcamps „auf der Straße“.

Ich kenne zwei parteinahe Stiftungen, das ist die Hanns-Seidel-Stiftung (HSS – CSU) und die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES – SPD). Beide laden mich regelmäßig ein und und ab und zu, wenn mich das Thema interessiert, gehe ich dann auch hin.

😉 Wobei anzumerken ist, dass die Treffen sich insofern voneinander unterscheiden, dass die der HSS besser organisiert sind und dort auch das Essen sehr gut schmeckt. Bei der FES gibt es meistens gar nichts zu essen und die Organisation ist nicht so perfekt. Vielleicht ist das ein Grund, warum die CSU in Bayern so eine große Mehrheit hat und die SPD kaum einer mehr wählt.

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Am Dienstag, den 4. November bin ich einer Einladung der FES (SPD) gefolgt. Weil dort der Film „WORK HARD, PLAY HARD“ gezeigt wurde. Das ist ein Dokumentarfilm von Carmen Losmann über unsere moderne Arbeitswelt, den ich schon lange mal sehen wollte. Ausserdem war das persönliche Erscheinen der Regisseurin Carmen angekündigt.

Ich wollte sie gerne persönlich kennen lernen, auch um ihr vom Projekt „Augenhöhe“ berichten zu können.

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Kurz gesagt: WORK HARD, PLAY HARD ist ein toller Film mit einer klaren Botschaft. Für einen Dokumentarfilm ist er extrem spannend. Und hat richtig gut ins Arena (Hans-Sachs-Straße 7, 80469 München) gepasst, einem wunderschönen Kino im wunderschönen Glockenbach-Viertel. Und Carmen Losmann, Regisseurin des Filmes war wie angekündigt auch da.

Es gab anschließend eine Diskussion mit Stärken und Schwächen. Mir fällt es immer schwer, nach einem aufregenden Erlebnis souverän zu debattieren. Trotzdem war es ein guter Abend. Vor allem, weil Carmen auf unheimlich sympathische und eindringliche Art und Weise uns ihre Bewertung des Status unserer Wirtschaft erläutern konnte.

Aber dann mussten wir schnell raus, weil das Kino ja wieder in den Regelbetrieb wechseln musste. Im Gedränge des Gegenverkehrs war es nicht möglich, eine Nach-Diskussion mit Menschen zu führen, die in der Diskussion durch vernünftige Beiträge aufgefallen waren. Das hätte ich als echt nützlich empfunden.

Das aber nur als Feedback für die Veranstalter. Vielleicht sollten diese beim nächsten Mal ein oder zwei Tische im benachbarten Kneipenviertel reservieren und so die Besucher dazu animieren, noch ein wenig weiter diskutieren zu können.

Bei der Veranstaltung hat aber auch wieder so richtig „die alte Welt“ um die Ecke geschaut. Denn am Anfang musste man die Teilnahme auf der Teilnehmer-Liste durch Unterschrift bestätigen. Im Gegensatz zu manch Datenschutz-Protagonisten habe ich da kein Problem. Ich finde, wenn ich zu einer Veranstaltung der SPD- und Gewerkschaft-nahen FES gehe, muss ich auch dazu stehen und dann soll es auch ein jeder wissen dürfen. Genauso wie wenn ich Gast bei der Konkurrenz (HSS) bin.

Die Erklärung des Moderators aber bei der Begrüßung vor dem Film für die Unterschriftenaktion war, dass die Unterschrift notwendig sei. Die FES wäre ja als „meinungs-bildende“ Organisation staatlich gefördert und sie müsse deshalb die Teilnahme der „jetzt politisch gebildet gewordenen Menschen“ (mein wording)“ nachweisen, damit sie auch weiter gefördert werden würde.

Der Moderator war übrigens ein freiberuflicher „Dialektik-Trainer“, der für die FES und vor allem für Gewerkschaften arbeitet. Von irgendwas muss halt ein jeder leben.

Ich finde, dass diese Förderung von „politischer Bildung“ entweder abgeschafft oder das Geld allen denen gegeben werden sollte, die für die Entwicklung von gesellschaftlichen Kontext arbeiten. Und da kenne ich viel gut besuchte barcamps und ähnliche Bürgerveranstaltungen, zu denen viele Menschen strömen, obwohl dort nicht so tolle Filme gezeigt werden und es dort auch kein so gutes Essen wie bei der HSS gibt.

Dieser Tage wird ja viel an die „wir sind das Volk“-Zeit erinnert. Könnte gut sein, dass demnächst die regierenden Parteien und ihre Anhängsel auch in der BRD den Ruf hören werden: „Wir sind das Volk“.

Ich freue mich jetzt aber erst mal über die Bekanntschaften, die ich an diesem Abend gemacht und die Erkenntnisse, die ich gewonnen habe und werde in den nächsten Posts den einen oder anderen Gedanken von diesem schönen Abend einbinden.

RMD

Roland Dürre
Montag, 3. November 2014

brandeins im November (und Oktober)

Für brand eins mache ich gerne Reklame. Schaue ich doch ab und zu auch in die sonstigen Wirtschaftsmagazine wie das Manager Magazin oder die Wirtschaftswoche. Und bin immer wieder entsetzt wie viel Belangloses da drin steht.

😉 Die große Sensation ist dann der Transfer eines Vorstandes von einer Bank zu einer anderen Bank. Nur spielt dieses „Highlight“ wirklich keine Rolle im Leben des Unternehmers. Und die interessanten Dinge wie zum Beispiel wer dabei der Headhunter war und wie viel dieser an dem Deal verdient hat, stehen dann doch nicht drin …

brand eins ist dazu eine wirklich gute, wahrscheinlich die einzige Alternative. Und es sind nicht nur die Schwerpunkte, die für einen jeden Unternehmer und Manager immer wichtig sind, sondern insgesamt die Geisteshaltung im Sinne von „Zukunft“, „Innovativ“ und „gesundem Menschenverstand“, die die meisten Artikeln so richtig ausstrahlen.

Vertrauen
mit dem Slogan Alles unter Kontrolle!

brandeinsOktober2014

Scheitern
nach dem Motto Versuch macht klug oder Wird schon schiefgehen!

brandeinsNovember2014

Vertrauen ist für jedes Unternehmen von zentraler Bedeutung und mit dem Scheitern muss man leben können.

Ich mache – nicht nur – zu Weihnachten immer gerne Geschenke. Aber was her schenken, hat doch jeder schon alles, was er braucht. Und irgendwelchen neuen Sperrmüll will ich nicht her schenken.

:-) Insofern freue ich mich schon auf die Weihnachtsausgabe. Die werde ich wieder eifrig als Geschenk einsetzen. Bei mir wichtigen Menschen, die brand eins noch nicht kennen.

Die kriegen dann etwas sehr Schönes, das gar nicht teuer ist aber in der Regel von dem Beschenkten dann sehr geschätzt wird.

RMD

Roland Dürre
Montag, 29. September 2014

Warum muss die Walnuss aus Kalifornien kommen?

schweinchenslowenienDie Barbara hat die kleinen Schweinchen mit ihren Äpfeln gefüttert. Jetzt ernähren sie sich wieder von den Früchten der Natur.

Das haben wir auf unserer Radtour dann auch gemacht. Beim nächsten Walnussbaum sind wir gestoppt und haben die Nüsse aufgelesen. Für ein Säckchen zum Nachtisch am Abend hat es gereicht. Und ich musste daran denken, wie wir früher als Kinder alles mögliche gesammelt haben: Viele Sorten Beeren, Bucheckern, Obst aller Art, Kastanien, Pilze …

Aber dann kam der Aldi und die Walnüsse kamen aus Kalifornien. Irgendwie fand ich das als junger Mensch toll – Walnüsse aus Kalifornien! Heute bin ich für Regionalisierung und empfinde Walnüsse aus Kalifornien als schlimmes Beispiel für den globalen Widersinn.

Und wie es der Zufall will haben wir gestern Abend anschließend im Hotel von Isidor im Deutschen Fernsehen (ARD) den Weltspiegel angeschaut.

Und da klagt doch ein amerikanischer „Walnuss-Farmer“ über die Unfähigkeit der Regierung von Kalifornien, ihm ausreichend Wasser zu liefern, weil seine Bäume aufgrund einer „Jahrhundert-Dürre“ kaputt gehen.

Und dass sie jeden Tag zu Gott beten, er möge es wieder regnen lassen. Nur von „Klimaveränderung“ und „american style of life“ spricht er nicht.

RMD

Roland Dürre
Sonntag, 14. September 2014

brand eins im August und im September

Im August habe ich zuviel gearbeitet – leider ganz fremdgesteuert und dann einen langen und schönen Urlaub gemacht. Das brand eins war dabei – aber es hatte da keinen so großen Stellenwert, denn Genießen, Schwimmen, Radeln, Schlemmen – eben Lieben und Leben waren wichtiger.

Zurzeit habe ich immer noch viel zu viel Arbeit und will auch noch ein wenig Urlaub im September machen. Das brand eins des Septembers muss man aber lesen – trotz aller Last und Belastung, die man so hat. Wie immer habe ich es auch schon an ein paar Menschen ausgeliehen, um deren öffentliche Fahrten zu verschönen. Und auch die waren begeistert.

Zum Heft: Es ist eine Ausgabe mit Herz. Auf dem weißen brand eins des Septembers prangt ein großer Schriftzug.

Darf ich noch ein Stündchen, Chef?

Darunter steht dann: Wie wir lernen, die Arbeit zu lieben und als Schwerpunkt in rot und mit Herz:

Arbeit♥

Es ist mir ja fast peinlich, brand eins zu loben. Und deshalb gestehe ich hier auch, das mich das August-Heft nicht so vom Sockel gerissen hat. Aber das Septemberheft hat wieder all die Tugenden, die ich bei brand eins so mag – und bei allen anderen Hochglanz- und sonstigen Publikationen zum und um das Thema Wirtschaft nicht nur vermisse.

Die wichtigen und richtigen Themen zum Thema (Zusammen-)Arbeit werden getroffen und mancher Widersinn wird aufgezeigt. Immer wieder ich finde ketzerische bis revolutionäre Gedanken, die durchaus „etablierte Meinungen“ und bürgerlich-moralisches Selbstverständnis „Man macht das so“ deutlich in Frage stellen.

Und das ganz authentisch und weit weg von dem üblichen (und mehr als ausgelutschten) Ratsch & Tratsch. Das ist schon wohltuend.

Ende November bin ich auf dem EnjoyWorkCamp in Stuttgart. Und schlage mal der Franziska (Veranstalterin) vor, allen Teilnehmern das Brand eins des September als vorbereitenden „Reader“ zu senden.

Darf ich noch ein Stündchen, Chef – brand eins onlinestartseite_header

RMD

Hand aufs Herz – gerade unternehmerische Entscheidungen sind doch immer Wetten auf die Zukunft!

Denn: Entscheidungen erfolgen immer unter Unsicherheit. Und sie müssen von Relevanz sein. So ist der Begriff der Entscheidung definiert. So ist jede unternehmerische Entscheidung wie auch die Gründung eines Unternehmens eine Wette. Der Unternehmensgründer wettet letzen Endes auf seine Bewertung der Entwicklungen in einem großen Markt.

Echte Unternehmer wetten mit ihrem eigenem Geld. Sie werfen ihre Arbeitskraft, ihr Kapital und ihr Wissen in die Waagschale. Ab und zu wetten sie auch um ihre Existenz – und gelegentlich verwetten sie diese.

Angestellte Manager (wie zum Beispiel die Vorstände großer DAX-Unternehmen) haben es da einfacher – sie wetten mit fremden Geld. Das mag funktionieren, so lange sie „redliche Kaufleute“ bleiben. Nur vergessen sie das zu oft. Soll ich Namen nennen?

Aber machen wir ein Gedankenspiel und wetten jetzt mal auf ein schönes Geschäft, den Fußball. Lass uns wetten, wer Deutscher Meister in der Saison 2014 und 2015 wird. Wenn wir auf den FC Bayern setzen, werden wir wahrscheinlich gewinnen.

Jetzt machen wir es uns schwieriger. Wir wetten auf die Tabelle zum Abschluss der Saison. Oder auf die Ergebnisse der einzelnen Spieltage, die Torschützen, die Spielverläufe …

:-) Und wetten, dass fast alle Wetten falsch sein werden.

Jetzt wird Euer Einspruch kommen: Stopp, als Zuschauer können wir da doch ja nichts machen. Aber als Unternehmer habe ich ja Einfluss auf die Dinge und kann mitmachen.

OK, dann machen wir die selbe Wette nochmal. Jetzt seid Ihr aber nicht mehr die Zuschauer, sondern als Spieler dabei. Stellen wir uns vor, Ihr als Gründerteam wären Mannschaft und Trainerteam eines Teams der Liga. Und ich mache es ganz einfach: Ihr müsst nur noch auf die Eure Spiele, also die Spiele der eigenen Mannschaft wetten. Das sollte doch funktionieren! Oder? Aber …?

Wie viel Einflussnahme hat man wirklich – im Leben wie im Fußball? Dass die Wetten und damit die Entscheidungen aufgehen? Wir sehen, dieses blöde Wetten auf die Zukunft ist alles andere als sehr erfolgsversprechend.

Deshalb meine Empfehlung:
Startet als start-up nicht gleich mit den ganz großen Wetten, sondern macht zuerst mal kleine Wetten. Wie ich immer wiederhole, ganz agil. So entwickelt Ihr eine Kette von kleinen „dynamischen Wetten“ und setzt immer auf den nächsten Schritt.

Jetzt könnt Ihr sagen: Es gibt doch die ganz großen Erfolge, die uns täglich vor Augen geführt werden. Das hat doch einer richtig gewettet

Und tatsächlich: Einer wettet immer richtig! Und das ist der Gewinner.

So wie in der „VIP-Lounge“ der SpVgg Unterhaching. Seit Jahren verfolge ich das Gewinnspiel. Da tippen die Gäste das Ergebnis des Spieltages und ich gerne mit.

Und obwohl es da gar nicht so viele Teilnehmer wie wahrscheinlich beim FC Bayern gibt, habe ich es nur einmal erlebt, dass der Tippwettbewerb keinen Sieger hatte. Das war vor Jahren noch in der zweiten Liga – und die SpVgg hat damals gegen Saarbrücken 7 : 0 gewonnen. Am Ende der Saison sind die armen Hachinger aber trotzdem abgestiegen.

Wie gesagt: Einer gewinnt immer. Und „The winner takes it all“. Aber wie viele spielen und wie viele gewinnen!?

RMD

Roland Dürre
Sonntag, 31. August 2014

Start-up (6) – Gründer brauchen Ziele?

Kolumbus hatte ein Ziel. Und ein modernes Wissen. Er ging mal mutig davon aus, dass die Erde eine Kugel ist. So schloss er messerscharf, dass es auch einen Weg auf dem Wasserweg in Richtung Westen nach Indien geben müsse. Das wäre ein großer Vorteil gewesen, denn das lästige und zeitaufwändige Umfahren Afrikas hätte man sich dann einsparen können.

:-) Den Suez-Kanal gab es ja damals noch nicht.

Dann hat er aber Amerika entdeckt und folgerichtig die neu entdeckten Menschen Indianer genannt.

:-) Den Panama-Kanal gab es damals aber auch noch nicht und so war der Weg nach Indien über das neue Amerika noch weiter gewesen.

Kolumbus hat sein Ziel weit verfehlt …

Und ist trotzdem ein berühmter Mann geworden. Manche sagen, er hat die Welt verändert. Das glaube ich nicht, sicher wäre nur ein paar Jahre später ein anderer Seefahrer auf dieselbe Idee gekommen und hätte dann auch diesen neuen Kontinent „entdeckt“. Aber vielleicht hätte der andere Entdecker seinen Irrtum ein wenig früher erkannt und die Indianer hießen dann vielleicht nicht Indianer.

Das Ziel eines Unternehmers muss heißen Geschäft zu entwickeln. Aber was ist das für ein schwaches Ziel, denn es ist doch eher eine Selbstverständlichkeit. Mir klingt das genauso banal wie „Jeder Mensch muss als Ziel haben, genug Nahrung zu bekommen!“.

Ich meine, man muss den Begriff „Ziel“ genau betrachten und darf nicht zu leichtfertig Ziele festlegen. Dazu habe ich mal in meinem Unternehmertagebuch eine Polemik geschrieben, die über „starke“ und „gesunde“ Ziele zu „flexiblen“ Zielen führt. Und muss den Begriff des „Zieles“ sauber differenzieren von anderen Begriffen wie dem Begriff des „Vorsatzes“ oder des „Erfolgs“.

Wenn ich mir zum Beispiel als „Ziel“ vornehme, die nächsten drei Tage aufgrund meines Arbeitsrückstandes nicht bis 18:00 sondern bis 20:00 zu arbeiten, dann ist das kein Ziel, sondern ein (vielleicht löblicher) Vorsatz.

Und gerade im Unternehmerischen entdecke ich laufend Ziele wie „wir wollen nächstes Jahr eine Million mehr Umsatz machen“, die ich als Vorsatz und nicht als Ziel bezeichne. Und zwischen sich „etwas vornehmen“ und sich „etwas als Ziel setzen“ ist schon sprachlich ein gewaltiger Unterschied. Vielleicht schafft dieser Hinweis schon ein wenig mehr Ernüchterung beim (oft sehr rhetorischem) Verkünden von Zielen.

„Wir wollen erfolgreich sein!“ – das mag ja als Ziel gut klingen. Aber auch das ist natürlich kein Ziel. Damit meine ich nicht die Banalität der Aussage. „Erfolg“ ist vielmehr etwas ganz individuelles. Also muss man sich selber erstmal klar machen, was denn tatsächlich die eigenen und wohl sehr individuellen Erfolgskriterien sind. Und warum einem diese so wichtig sind. Und wie man im Team eine Gemeinsamkeit findet. Als Ziel könnte man dann – einzeln wie im Team – festlegen, dass keines der formulierten Erfolgskriterien vernachlässigt wird und man gemeinsam die Kriterien in der Summe vielleicht im Schnitt zu 80 % erreichen will.

Jetzt wende ich mich den profanen Zielen zu. Ein beliebtes Ziel, das Unternehmensführern gerne formulieren, findet sich in der Losung: „Wir wollen Marktführer (am liebsten weltweit) werden“. Oder: „Wir schaffen ein USP (unique selling preposition)“. Weil wir davaon ausgehen, dass dieses uns wie von selbst durch die Märkte tragen wird.

Jetzt ändert sich der Markt aber fortwährend in hohem Tempo. Und wie kann in einem hochdynamischen System ein statisches USP von Bestand sein kann? Wie soll ich mein Ziel beschreiben und Kriterien festlegen, an denen ich meine Zielerreichung messen kann, wenn sich das Koordinatensystem des Marktes dauernd verändert? Und mein Produkt und Unternehmen immer sich an dieser permanenten Veränderung orientieren muss? So gesehen können Ziele sich leicht gegen einen selber wenden und massiv schädlich werden.

„Gesunde Ziele“ sind also zwangsläufig immer „Flexible Ziele“. Aber wie soll man das einem gestandenen Manager erklären, der sich nur an Fakten, Plänen und numerischen Vorgaben klammert?

Um nicht falsch verstanden zu werden:
Ich bin sogar absolut für solch extreme Zielsetzungen wie „Marktführer werden“ oder „USP entwickeln“. Nur sind die Märkte wie die USPs sehr dynamisch, die richtigen und dann konstruktiven Ziele müssen sich also dauernd wie die umgebenden Umgebungen verändern. Wir kommen zu den sogenannten „moving targets“.

So kann ein Ziel nur dann konstruktiv wirken, wenn das Ziel – wie die der Zielsetzung zugrunde gelegten Annahmen – laufend überprüft und permanent an die dauernd stattfindende Veränderung unserer Welt angepasst werden. Diese Herausforderungen mit Instrumenten und Werkzeugen in den Griff zu kriegen, erscheint mir sehr schwierig. Zu schnell kommt man in die Situation des armen Hasen aus dem Märchen „Hase und Igel“.

Vielleicht müssen wir wieder die „unternehmerische Intuition“ beschwören. Sicher auch ein gefährlicher Weg, aber wahrscheinlich nicht der schlechtere.

Und einem selber muss klar sein, dass selbst wenn man punktgenau das vorgegebene Ziel erreicht, dass dies noch lange kein Erfolg sein wird. Weil die Ergebnisse der Zielerreichung wahrscheinlich nicht mehr so optimal sind, wie man sie zum Zeitpunkt der Festlegung des Zieles angenommen hatte. So wird die Zielerreichung viel weniger Wert haben, als man sich das vorher ausgemalt hatte.

Im schlimmsten Fall kann das Erreichen des sich vorgenommenen Zieles sogar schädlich bis tödlich sein. Weil sich die Umwelt komplett gewandelt hat. Es gibt viele Beispiele von Unternehmen, die ihre großen Ziele erreicht hatten und kurz darauf am Ende waren. Einfach mal Nachdenken!

Ich beende diesen Beitrag mal wieder mit einem sicher sehr angreifbaren Vergleich:

„Unternehmerische Leben“ kann man wie einen Segeltörn (Meilentörn) begreifen. Man lenkt gemeinsam mit vielen ein Schiff, das am Winde kreuzt, mit vielen Widerständen fertig wird und erreicht gegen alle Widerstände einen guten Hafen. Richtige Unternehmer sollten sich sehr in Acht nehmen, nicht „in Titanic zu denken“ und dann wie die Titanic zu enden.

RMD

Roland Dürre
Freitag, 20. Juni 2014

Wunder muss man selber machen

Oder:

Es geht auch anders!

Buch

Jahrelang bin ich ihr in Twitter gefolgt – Sina Trinkwalder alias @manomama. Und war immer positiv beeindruckt. Nicht nur weil sie aus Augsburg – meiner Geburtsstadt – kommt.

Vor kurzem hat mir ein Freund dann ihr Buch geliehen. Und ich war begeistert. Und es gibt eine ganze Reihe von guten Gründen dafür.

Einmal wegen den vielen Gemeinsamkeiten, die ich entdeckt habe. Ob es allgemeine Lebens-Einstellungen sind oder um die richtige Schule für Kinder geht, alles kam mir sehr vertraut vor.

Zum anderen, weil in diesem Buch viele Punkte stehen, die einfach so sind, wie sie beschrieben sind. Ob es um Banken oder Politik geht, (fast) alle Erfahrungen, die die Autorin im Buch festgehalten hat, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

Auch tut gut, dass mit vielen Ausreden, Verweisen auf Sachzwängen und kollektiven Konstrukten, warum dies oder jenes so sein müsse und es leider anders nicht ginge radikal aufgeräumt wird.

Das schönste am Buch ist die Ehrlichkeit. Alle Erfahrungen habe ich als Leser absolut als authentisch und absolut glaubwürdig wahrgenommen.

Und es kommt noch besser: Das Buch ist spannend wie ein Krimi – und verursacht ab und zu sogar richtig Gänsehaut. Und das ist für so ein radikales „Wirtschaftsbuch“ wirklich etwas besonderes.

Kurz – ein Buch, das mich richtig begeistert hat und von dem ich mir wünsche, dass es möglichst viele Menschen lesen.

RMD