Roland Dürre
Sonntag, 31. August 2014

Start-up (6) – Gründer brauchen Ziele?

Kolumbus hatte ein Ziel. Und ein modernes Wissen. Er ging mal mutig davon aus, dass die Erde eine Kugel ist. So schloss er messerscharf, dass es auch einen Weg auf dem Wasserweg in Richtung Westen nach Indien geben müsse. Das wäre ein großer Vorteil gewesen, denn das lästige und zeitaufwändige Umfahren Afrikas hätte man sich dann einsparen können.

:-) Den Suez-Kanal gab es ja damals noch nicht.

Dann hat er aber Amerika entdeckt und folgerichtig die neu entdeckten Menschen Indianer genannt.

:-) Den Panama-Kanal gab es damals aber auch noch nicht und so war der Weg nach Indien über das neue Amerika noch weiter gewesen.

Kolumbus hat sein Ziel weit verfehlt …

Und ist trotzdem ein berühmter Mann geworden. Manche sagen, er hat die Welt verändert. Das glaube ich nicht, sicher wäre nur ein paar Jahre später ein anderer Seefahrer auf dieselbe Idee gekommen und hätte dann auch diesen neuen Kontinent “entdeckt”. Aber vielleicht hätte der andere Entdecker seinen Irrtum ein wenig früher erkannt und die Indianer hießen dann vielleicht nicht Indianer.

Das Ziel eines Unternehmers muss heißen Geschäft zu entwickeln. Aber was ist das für ein schwaches Ziel, denn es ist doch eher eine Selbstverständlichkeit. Mir klingt das genauso banal wie „Jeder Mensch muss als Ziel haben, genug Nahrung zu bekommen!”.

Ich meine, man muss den Begriff “Ziel” genau betrachten und darf nicht zu leichtfertig Ziele festlegen. Dazu habe ich mal in meinem Unternehmertagebuch eine Polemik geschrieben, die über “starke” und “gesunde” Ziele zu “flexiblen” Zielen führt. Und muss den Begriff des „Zieles“ sauber differenzieren von anderen Begriffen wie dem Begriff des „Vorsatzes“ oder des “Erfolgs”.

Wenn ich mir zum Beispiel als „Ziel“ vornehme, die nächsten drei Tage aufgrund meines Arbeitsrückstandes nicht bis 18:00 sondern bis 20:00 zu arbeiten, dann ist das kein Ziel, sondern ein (vielleicht löblicher) Vorsatz.

Und gerade im Unternehmerischen entdecke ich laufend Ziele wie „wir wollen nächstes Jahr eine Million mehr Umsatz machen“, die ich als Vorsatz und nicht als Ziel bezeichne. Und zwischen sich „etwas vornehmen“ und sich „etwas als Ziel setzen“ ist schon sprachlich ein gewaltiger Unterschied. Vielleicht schafft dieser Hinweis schon ein wenig mehr Ernüchterung beim (oft sehr rhetorischem) Verkünden von Zielen.

„Wir wollen erfolgreich sein!“ – das mag ja als Ziel gut klingen. Aber auch das ist natürlich kein Ziel. Damit meine ich nicht die Banalität der Aussage. “Erfolg” ist vielmehr etwas ganz individuelles. Also muss man sich selber erstmal klar machen, was denn tatsächlich die eigenen und wohl sehr individuellen Erfolgskriterien sind. Und warum einem diese so wichtig sind. Und wie man im Team eine Gemeinsamkeit findet. Als Ziel könnte man dann – einzeln wie im Team – festlegen, dass keines der formulierten Erfolgskriterien vernachlässigt wird und man gemeinsam die Kriterien in der Summe vielleicht im Schnitt zu 80 % erreichen will.

Jetzt wende ich mich den profanen Zielen zu. Ein beliebtes Ziel, das Unternehmensführern gerne formulieren, findet sich in der Losung: “Wir wollen Marktführer (am liebsten weltweit) werden”. Oder: “Wir schaffen ein USP (unique selling preposition)”. Weil wir davaon ausgehen, dass dieses uns wie von selbst durch die Märkte tragen wird.

Jetzt ändert sich der Markt aber fortwährend in hohem Tempo. Und wie kann in einem hochdynamischen System ein statisches USP von Bestand sein kann? Wie soll ich mein Ziel beschreiben und Kriterien festlegen, an denen ich meine Zielerreichung messen kann, wenn sich das Koordinatensystem des Marktes dauernd verändert? Und mein Produkt und Unternehmen immer sich an dieser permanenten Veränderung orientieren muss? So gesehen können Ziele sich leicht gegen einen selber wenden und massiv schädlich werden.

„Gesunde Ziele“ sind also zwangsläufig immer „Flexible Ziele“. Aber wie soll man das einem gestandenen Manager erklären, der sich nur an Fakten, Plänen und numerischen Vorgaben klammert?

Um nicht falsch verstanden zu werden:
Ich bin sogar absolut für solch extreme Zielsetzungen wie „Marktführer werden“ oder „USP entwickeln“. Nur sind die Märkte wie die USPs sehr dynamisch, die richtigen und dann konstruktiven Ziele müssen sich also dauernd wie die umgebenden Umgebungen verändern. Wir kommen zu den sogenannten “moving targets”.

So kann ein Ziel nur dann konstruktiv wirken, wenn das Ziel – wie die der Zielsetzung zugrunde gelegten Annahmen – laufend überprüft und permanent an die dauernd stattfindende Veränderung unserer Welt angepasst werden. Diese Herausforderungen mit Instrumenten und Werkzeugen in den Griff zu kriegen, erscheint mir sehr schwierig. Zu schnell kommt man in die Situation des armen Hasen aus dem Märchen “Hase und Igel”.

Vielleicht müssen wir wieder die “unternehmerische Intuition” beschwören. Sicher auch ein gefährlicher Weg, aber wahrscheinlich nicht der schlechtere.

Und einem selber muss klar sein, dass selbst wenn man punktgenau das vorgegebene Ziel erreicht, dass dies noch lange kein Erfolg sein wird. Weil die Ergebnisse der Zielerreichung wahrscheinlich nicht mehr so optimal sind, wie man sie zum Zeitpunkt der Festlegung des Zieles angenommen hatte. So wird die Zielerreichung viel weniger Wert haben, als man sich das vorher ausgemalt hatte.

Im schlimmsten Fall kann das Erreichen des sich vorgenommenen Zieles sogar schädlich bis tödlich sein. Weil sich die Umwelt komplett gewandelt hat. Es gibt viele Beispiele von Unternehmen, die ihre großen Ziele erreicht hatten und kurz darauf am Ende waren. Einfach mal Nachdenken!

Ich beende diesen Beitrag mal wieder mit einem sicher sehr angreifbaren Vergleich:

„Unternehmerische Leben“ kann man wie einen Segeltörn (Meilentörn) begreifen. Man lenkt gemeinsam mit vielen ein Schiff, das am Winde kreuzt, mit vielen Widerständen fertig wird und erreicht gegen alle Widerstände einen guten Hafen. Richtige Unternehmer sollten sich sehr in Acht nehmen, nicht “in Titanic zu denken” und dann wie die Titanic zu enden.

RMD

Roland Dürre
Freitag, 20. Juni 2014

Wunder muss man selber machen

Oder:

Es geht auch anders!

Buch

Jahrelang bin ich ihr in Twitter gefolgt – Sina Trinkwalder alias @manomama. Und war immer positiv beeindruckt. Nicht nur weil sie aus Augsburg – meiner Geburtsstadt – kommt.

Vor kurzem hat mir ein Freund dann ihr Buch geliehen. Und ich war begeistert. Und es gibt eine ganze Reihe von guten Gründen dafür.

Einmal wegen den vielen Gemeinsamkeiten, die ich entdeckt habe. Ob es allgemeine Lebens-Einstellungen sind oder um die richtige Schule für Kinder geht, alles kam mir sehr vertraut vor.

Zum anderen, weil in diesem Buch viele Punkte stehen, die einfach so sind, wie sie beschrieben sind. Ob es um Banken oder Politik geht, (fast) alle Erfahrungen, die die Autorin im Buch festgehalten hat, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

Auch tut gut, dass mit vielen Ausreden, Verweisen auf Sachzwängen und kollektiven Konstrukten, warum dies oder jenes so sein müsse und es leider anders nicht ginge radikal aufgeräumt wird.

Das schönste am Buch ist die Ehrlichkeit. Alle Erfahrungen habe ich als Leser absolut als authentisch und absolut glaubwürdig wahrgenommen.

Und es kommt noch besser: Das Buch ist spannend wie ein Krimi – und verursacht ab und zu sogar richtig Gänsehaut. Und das ist für so ein radikales “Wirtschaftsbuch” wirklich etwas besonderes.

Kurz – ein Buch, das mich richtig begeistert hat und von dem ich mir wünsche, dass es möglichst viele Menschen lesen.

RMD

Roland Dürre
Freitag, 2. Mai 2014

Unternehmen gründen heute!

Wenn ich heute bei so Business-Wettbewerben dabei bin und / oder Business Pläne lese, dann gewinne ich den Eindruck, dass …

… es keine Bayerische Verfassung gibt, die dem Gewerbetreibenden vorschreibt, dass sein Gewerbe auch einen Nutzen für die Allgemeinheit haben muss.

… alle Gründer bei der Gründung nur Geld und Macht im Sinn haben (und falls sie männlich sind auch Frauen).

… die Mehrung des “Shareholder-Value” immer noch das ausschließliche Unternehmensziel ist.

… dass auch nur auf die zarte Andeutung einer Sinnstiftung des Unternehmens sehr oft verzichtet wird.

Denn ich lese und höre überwiegend von Zahlen und Märkten. Umsatz und Ergebnis stehen im Vordergrund. Und das angebotene Produkt wie das aufzubauende Unternehmen sind die Mittel zum Zweck. Der Zweck ist “Geld verdienen”. In großer Ausschließlichkeit. Und wenn dies nicht anders geht, dann halt dadurch, dass das neue Unternehmen nach kurzer Zeit mit hoher Wertsteigerung weiter veräußert werden kann.

Dann denke ich mir:
Da läuft doch irgend etwas falsch.

Sehr häufig lese ich auch, dass man viel Geld (… mehrere Millionen …) bräuchte, um ein starkes Marketing und einen penetranten Vertrieb aufzubauen. Weil das das Hauptproblem wäre.

Und dann denke ich mir:
Warum erfindet Ihr denn nicht einfach Produkte, die die Menschen brauchen?

RMD

Roland Dürre
Dienstag, 29. April 2014

brand eins im Mai

Auf der Rückfahrt vom wunderbaren PM-Camp in Zürich im Bummel-EC mit den beiden stinkenden Diesellokomotiven nach München hatte ich viel Zeit.

Und das neue brand eins vom Mai war auch dabei. Also: 1 + 1 macht 2 – ich habe das Heft diesmal noch im Monat vor seinem Erscheinen im Zug und in einem Zug ausgelesen.

brand eins mai 2014

Der Titel ist “Wie war ich?”, es geht um die Schnittstelle zum Kunden. Also: Kunden wollen mehr und der Schwerpunkt heißt demgemäß: Im Interesse des Kunden.

Im aktuellen brand eins habe ich eine Reihe guter Artikel gefunden. Es ist diesmal kein “revolutionäres” sondern eher nachdenkliches Heft. Ich habe es auch als den Versuch empfunden, Formen des Handels Mut zu machen. Auch solchen, die wahrscheinlich gar keine Chancen mehr haben.

So enthält es viele interessante Fallbeispiele und Geschichten zur Beziehung zwischen Unternehmen und Handel und deren Kunden. Und ich denke mir beim Lesen:

Schade, dass eine Reihe guter Ideen sich überlebt haben (Globetrotter).

Schade, dass vieles der Transformation im Handel wohl doch nur daraus zu bestehen scheint, den Kunden zu beschummeln.

Schade, dass viele sich an Theorien aufrichten, die zwar klug klingen aber langfristig nichts helfen werden.

Schade, dass manches nach ein wenig “Kundenbetrug” klingt. Man verkauft in neuer Verpackung, ein anderer “Spirit” soll vermittelt werden, aber unterm Strich bleibt alles beim alten.

Schade, dass viel zu oft auf der Verpackung nicht steht, was drin ist.

Schade, dass versucht wird, Erwartungen zu wecken, die sicher nicht nachhaltig sind.

Mit solchen Gedanken habe ich die Artikel gelesen. Und bin dann ganz assoziativ auf eine Reihe von Überlegungen gekommen:

Was hilft es mir, wenn mir das freundliche Schild an der defekten Rolltreppe sagt, dass der Betreiber sich bemühen will, den Schaden schnell möglichst zu beheben, ich aber weiß, dass die ehrliche Aussage heißen müsste:
“Die Störung ist gemeldet und der Prozess läuft nach seinen Regeln ab. Der Zeitpunkt der Behebung ist abhängig von vielen Faktoren, der Zeitpunkt der Behebung so nicht vorhersagbar”.

Was hilft es mir, wenn ich einen Defekt an einem Markenprodukt habe. Im zentralen “Store” des “Labels” mir aber nur geholfen wird, in dem man mich auf die Web-Adresse verwiesen werde.

Was hilft es mir, wenn ich meine Techno-Schuhe zum Radeln im Fach-Shop kaufen will und bereit bin, dafür mehr zu zahlen. Meine Frage wie man den Bereich für die Klickies am besten freilegen kann aber vom Verkäufer nicht zufriedenstellend beantwortet werden und ich aber weiß, dass ich die Schuhe im Internet zum halben Preis kriege.

Was hilft es mir, wenn ich im Geschäft nicht mit Paypal oder anderen modernen Zahlungsmitteln zahlen kann, dafür die Lieferung frei Haus aber erst ab einem gewissen Betrag möglich ist und dann auch noch länger dauert, als wenn ich es gleich bei Amazon kaufe?

Ich habe aber auch noch andere Sorgen:

Und wie schaffe ich es als Kunde, wenn ich keine Plastikverpackung mehr kaufen will?

Wie schaffe ich es, die gewünschte Qualität bei Nahrungsmitteln zu bekommen, wenn diese nicht mehr im Angebot ist?

Wo bekomme ich den einfachen Service z.B. für mein Fahrrad zu Fuß erreichbarer Nähe?

So könnte ich mir vorstellen, dass es in Zukunft nur noch zwei Formen des Handels geben wird:

Den übers Netz und den ganz regionalen auf Vertrauensbasis.

Und ich könnte mir gut vorstellen, dass ich dann das meiste Geld bei den lokalen Händlern und Dienstleistern ausgeben werde.

Aber wie schon oft geschrieben:

Zukunft ist nicht vorsagbar und dieses brand eins ist mal wieder eine wunderbare Basis, um ganz trefflich Zukunft diskutieren zu können.

RMD

Roland Dürre
Montag, 7. April 2014

Unternehmertagebuch #96 – Noch mal Strategie!

Zu Strategie habe ich ja schon öfters hier in meinem Unternehmertagebuch geschrieben. Denn Strategie war in meinem Unternehmerleben lange Jahre ein schmerzliches Thema. Immer wieder habe ich versucht, die Zukunft zu planen, Annahmen über Markt und Konkurrenten zu entwickeln, Technologien abzuschätzen, Marktentwicklungen im Voraus zu erahnen und daraus Schlussfolgerungen zu tätigen um dann Pläne zu gestalten und diese umzusetzen.

Und habe mich dabei überfordert gefühlt. Mein “unternehmerisches Überich” jedoch hat mich immer wieder gezwungen, “eine Strategie” zu machen. Und mich vergewaltigt, diese dann auch noch anderen zu erzählen. Und so kam es, dass ich meinte, Dinge machen und berichten zu müssen, an die ich selbst nicht glauben konnte.

Im Rückblick stelle ich fest: Das mit der Strategie hat nie geklappt!

Erfolgreich wurden genau die Dinge, die nicht geplant waren. Die rational-logisch erdachten Pläne sind regelmäßig gescheitert, obwohl sie zumindest ein paar Mal so richtig gut validiert, recherchiert und in alle Richtungen abgesichert waren.

Heute meine ich, dass Strategie das ist, was die Organisation eines Unternehmens nach vorne bringt. Der Zauber, der ein Unternehmen als vergängliches Gebilde im Fluss der Zeit überleben lässt. Unternehmen sind soziale Systeme, die von einem gewerblich-wirtschaftlichen und kaufmännischen Zweck geleitet werden. Solche sozialen Systemen ähneln eher Menschen denn Maschinen. So wie Menschen ihre Konstrukte entwickeln, entwickeln Unternehmen kollektive Konstrukte. Diese sind nicht zu steuern. So ist die Organisation eines sozialen Systems Unternehmen etwas ganz besonderes.

Folgender Vergleich gefällt mir:

Stellen wir uns ein Unternehmen als einen menschlichen Körper vor, dann besteht die Organisation aus allem, das den Körper steuert, bewegt und funktionieren lässt. Das könnte das Nervensystem, der Kreislauf des Blutes, die Muskeln, die Lymphgefäße und vieles mehr sein.

Damit das alles gut funktioniert, braucht man einen gesunden Körper. Ich muss also den Körper, in diesem Vergleich das Unternehmen und seine Organisation gesund halten. Die Aufgabe der Strategie ist also, das Unternehmen gesund zu erhalten.

Natürlich hinkt auch dieser Vergleich. Aber er lässt erahnen, wie komplex und schwierig man sich die Organisation eines Unternehmens vorstellen kann. Denn ein Unternehmen ist etwas Lebendiges.

Die Aufgabe der Strategie:

Sie ist die normative Kraft, die hilft, das Unternehmen von anderen zu differenzieren. Sie gibt die Geisteshaltung, die Entscheidungsfindung und die handlungsleitenden Werte vor. Sie sorgt dafür, dass immer mehr Entscheidungen im Unternehmen die “richtigen” und nicht die “falschen” sind. Sie hilft den Handelnden zu erkennen, was gut oder schlecht fürs Unternehmen ist.

Das ist ein Begriff von Strategie, der mir gefällt und mir hilft. Denn jetzt weiß jeder, der strategisch wirken will, was zu tun ist: Festlegen was gut und schlecht ist und öfters das Richtige denn das Falsche machen.

Und das geht im Unternehmen – wie in jedem sozialen System nur über Verbündete. Und das sind die Menschen im Unternehmens und nicht eine oft einsame Management-Kaste, die meint, sie müsse Visionen entwickeln und die Menschen in Richtung Umsetzung zu steuern. Realitätsdichte und -nähe sind die Stärken einer guten Strategie, nicht logisch begründete Kopfgeburten.

Die beste Art von Strategie ist, wenn alle Stakeholder und Mitstreiter des Unternehmens gemeinsam fühlen, wo das Unternehmen hin soll und will. So wie alle Zellen des Körpers “an einem Strick ziehen müssen”, wenn der Körper leben soll.

RMD

P.S.
Alle Artikel meines Unternehmertagebuchs findet man in der Drehscheibe!

Roland Dürre
Samstag, 1. März 2014

Kameralistik – vielleicht doch nicht so schlecht?

Projekte werden immer größer, große Projekte immer gigantischer. Und immer mehr und immer öfters geht es schief. Und wenn es nicht schief geht, ist der Nutzen meistens beschränkt und die Belastung hoch. Vielleicht stimmt es ja, dass klein aber fein besser ist.

Im öffentlichen Bereich hat man früher nur Kameralistik angewandt. Das heißt, eine einfache Ein- und Ausgabenrechnung durchgeführt. Ohne Aktiva, mit denen Verschuldung gerechtfertigt werden konnte. Schuldenfreie Kameralistik heißt, dass man  in einem Zeitabschnitt (in der Regel ein Jahr) nur soviel Geld ausgeben kann, wie man auch einnimmt.

Das bedeutet: Wenn ein Opernhaus oder eine Straßenbrücke gebaut wird, dann muss man jedes Jahr das, was man fürs Projekt ausgibt auch einnehmen. Und darf solche Investitionen nicht als Sachwerte aktivieren und so die Verschuldung rechtfertigen.

Die Gemeinden, die bei diesem Verfahren geblieben sind, wurden viel kritisiert. So wurde die Kameralistik auch im öffentlichen Bereich weitgehend abgeschafft.

Rückwirkend meine ich aber, dass Kameralistik gar nicht so dumm war. Denn natürlich erschwert die Kameralistik zuerst mal große Investitionen mit fragwürdigem “return of invest”.

Und vielleicht könnte uns das Prinzip der Kameralistik ein wenig von Mega-Finanz- und gigantischen Großprojekten bewahren, die zu Ende gedacht viel zu oft einen eigentlich sehr fragwürdigen Mehrwert bringen.

Also spiele ich mal wieder den Ketzer und fordere die Kameralistik zurück.

RMD

P.S.
Hier auch der Begriff in Wikipedia.

Roland Dürre
Sonntag, 19. Januar 2014

Wie die Zeit vergeht …

InterFace_Icon_30Jahre_01-94

Wolf Geldmacher und ich haben um die Jahreswende 1983/84 ganz mutig beschlossen, gemeinsam mit Dr. Peter Schnupp (InterFace GmbH) und Claus M. Müller (über InterFace Computer GmbH) die InterFace Connection Gesellschaft für Datenverarbeitung und Kommunikationssoftware mbH zu gründen.

Und bis heute hatten wir viel Freude an unserer Gründung. Die aktiven Gesellschafter waren Wolf und ich. Wir waren zum Start mit je 30 % beteiligt. Vor 30 Jahren, genau am 1. April 1984 war es soweit! Die InterFace Connection (die heutige InterFace AG) hat ihren Geschäftsbetrieb aufgenommen.

Das war kein April-Scherz. Immerhin können wir jetzt ein wenig stolz auf 30 spannende und erfolgreiche Geschäftsjahre zurück blicken. Am 31. März hat die InterFace dann auch dreissig Zeitjahre geschafft. Diesen Geburtstag werden wir am 27. Juni 2014 so richtig mit ganz vielen Freunden feiern.

Es lohnt, sich das Datum schon mal vorzumerken und sich an diesem Tag den späten Nachmittag und die Nacht für uns zu reservieren! Auch hier in IF-Blog werde ich dieses Ereignis gebührend berichten. Wir werden unsere Freunde auch über viele andere Kanäle informieren und einladen.

Dreissig Jahre war ich bei der InterFace AG dabei und habe es zum Mehrheitsaktionär und Vorsitzender des Vorstands gebracht. In ganz verschiedenen Rollen war ich für die InterFace unterwegs. Gestartet sind wir als durchaus erfolgreiche Produktfirma und haben uns zum Dienstleister und Berater weiterentwickelt. Und wir gehen davon aus, dass der Weg für die InterFace AG auch jetzt ganz gut weitergehen wird.

Dieses Jahr wird nun mein letztes Jahr im Vorstand der InterFace AG sein. Das ist ein Grund zurückzublicken. Es gibt kein “Heute” ohne “Gestern” und kein “Morgen” ohne “Heute”. Ein Grund, Rückschau zu machen. Und da fällt mir natürlich vieles ein und auf.

Ich muss an die vielen Gefährten denken, die uns und mich in diesen 30 Jahren auf einen Teil des Weges begleitet haben. Ich muss an die vielen Unternehmen denken, die gekommen und gegangen sind. Ich erinnere mich gerne an unsere tollen Kunden, für die wir immer gerne gearbeitet haben. Und wie wir uns immer gefreut haben, wenn unsere Software und Dienstleistung beim Kunden für Erfolg gesorgt hat. So gibt es Kunden, die wir vom Start weg bis heute unterstützen durften!

Viele namhafte und mächtige Unternehmen haben uns als Lieferant geschätzt. Klangvolle Adressen waren dabei. Sogar welche, die heute verschwunden sind. Mir fällt die Kirch-Gruppe und die WestLB ein. Aber auch ganz aktuell der Weltbild-Verlag. Was für tolle Projekte haben wir gemeinsam mit diesen Unternehmen gemacht. Aber glücklicherweise haben die meisten unserer großen Kunden überlebt.

30 Jahre InterFace heißt auch, dass wir viele Partner- und Konkurrenzunternehmen kommen und gehen gesehen haben. Auch da waren gute Namen dabei, denen wir hohen Respekt gezollt haben. Und dann waren sie weg.

Bei diesen Erinnerungen stelle ich fest, dass wir so etwas wie ein “Surviver”, ein Überlebender sind. Und dass es davon gar nicht so viele gibt. Und es uns dabei auch noch recht gut geht. Was wollen wir mehr?

:-) Außer noch ein paar Jahre gut leben.

Damit dies so bleibt, planen wir eine große Feier am 27. Juni 2014, auf der wir nicht nur unser Überleben feiern wollen. Dazu werden wir möglichst viele Freunde einladen, die uns begleitet haben, immer noch begleiten und hoffentlich auch in Zukunft begleiten werden.

RMD

P.S.
Ein klein wenig mehr Information zu unserem Fest findet sich schon im IF-Open!

Roland Dürre
Montag, 6. Januar 2014

Die Deutsche Bahn und der Döner in Lindau

Freitag auf Samstag war ich in der Schweiz. Bei meinem Freund und Partner Wolf. Er wohnt in Goldach am Bodensee. Ich fuhr wie immer mit dem Zug.

Am liebsten fahre ich über Lindau. Die Strecke von München über Buchloe, Kaufbeuern, Kempten, Immenstadt, Oberstaufen führt durchs schöne Allgäu. Ich genieße sie immer sehr. Und kann auf der Fahrt auch ein wenig lesen und diverse Themen vorbereiten.

Blöder Weise kann ich in München keine Fahrkarte nach Goldach kaufen. Geht im Internet und auch am Schalter nicht. Ein Ticket nach St. Margrethen gibt es, aber nicht für die kleinen Orte wie Rorschach oder eben Goldach. So war es auch letzte Woche wieder.

Den Fahrplan nach Goldach via Lindau bekomme ich schon in Deutschland ausgedruckt. Es geht zuerst mal mit dem Alex nach Lindau. Also kaufe ich mir ein “Bayern Ticket”. Das ist bis Lindau gültig, dort muss ich umsteigen.

Normalerweise ist die Umsteigezeit zur S-Bahn nach Bregenz oder sogar direkt nach St. Margrethen gut 20 Minuten. Ich habe also in der Regel ausreichend Zeit, um mir in Lindau das Ticket für die Strecke von Lindau nach Goldach zu kaufen.

Auf meinem Reiseplan ist die Umstiegszeit aber diesmal nur 5 Minuten. Und da ein deutscher Zug nie pünktlich ist, wird es knapp. Auch diesmal ist es so. Mein Alex war zwar die ganze Fahrt pünktlich. Vor Lindau Hbf steht er dann 5 Minuten vor dem Sperrsignal.

Und wir kommen (natürlich) mit Verspätung in Lindau an. Der Anschlusszug nach Bregenz/St. Magrethen wartet, allerdings drängt uns die Stimme aus dem Lautsprecher zur Beeilung. Ich habe aber keine Fahrkarte für die Weiterfahrt. In den Zügen in Österreich kann man auch kein Ticket lösen.

Also muss ich mich ganz schnell entscheiden.

Variante 1: Schwarzfahren.
Das Risiko, erwischt zu werden ist nicht groß. Die Fahrt kostet gut 10,- €, die Strafe meines Wissens 40 €. Die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden ist wesentlich kleiner als 10 %.  Rein spieltheoretisch spricht also einiges fürs Schwarz-Fahren.

Variante 2: Ticket kaufen.
Wenn ich mir ein Ticket kaufe, komme ich 40 Minuten später an. Und habe weitere Unbequemlichkeiten: Ich muss meinen Freund über meine verspätete Ankunft informieren, weil er mich abholen will. Und muss einmal mehr umsteigen. Und habe in Lindau einen ziemlich langen Aufenthalt vor mir.

Entscheidung: Döner-Mann
Mir fällt der Döner-Mann im Lindauer Bahnhof ein. Der hat einen Döner, der mir besonders gut schmeckt. Also spurte ich nicht zur S-Bahn über Bregenz nach St. Margrethen sondern lenke meine Schritte in Richtung Lindauer Bahnhofshalle.

Zuerst besorge ich mir mein Ticket nach Goldach. Dazu muss ich den österreichischen Fahrkarten-Automaten nutzen. Denn der deutsche kann das nicht. Und zahle 10,50 € für die kurze Strecke von Lindau nach Goldach.
Für die Nicht-Bahnfahrer hier eine Erläuterung: Lindau ist wie früher Salzburg (Deutschland/Österreich) oder St. Margrethen (Österreich/Schweiz) ein Grenzbahnhof, da stehen die Fahrkarten-Automaten zweier Bahngesellschaften.
Dann gehe ich zum Dönermann und will mir einen Döner leisten. Ich habe jetzt Zeit und studiere in Ruhe die Preisliste. In Lindau kostet der “normale” Döner 4 €. Der gute mit Käse 4,50 €. Und der Dürüm Döner sogar runde 5 €!

Irgendwie habe ich ganz andere Döner-Preise im Kopf. Da will ich gar nicht bis in die DM-Zeit zurückgehen.

Jetzt biete ich eine Wette an. In fünf Jahren wird der normale Döner in Lindau Hbf 7,50 € oder mehr kosten. Und das Ticket von Lindau nach Goldach mindestens das doppelte vom Döner.

Wer wettet dagegen?

RMD

P.S.
Am Abend holen wir in St. Margrethen die Barbara ab. Alle Schweizer Züge auf der Anzeige sind pünktlich. Nur für einen Zug – der EC aus Deutschland – ist eine Verspätung angezeigt. Die Ansage auf dem Bahnsteig ist ganz lakonisch: “Wegen eines Ereignisses im Ausland hat der Zug 10 Minuten Verspätung.

Auf der Rückfahrt war es dann ähnlich. Pünktlich in der Schweiz und in Lindau (!) abgefahren, dann in Immenstadt auf den zweiten Zugteil gewartet. In Buchloe dann umgestiegen – glücklicherweise hatte der Anschlusszug nach München auch eine Verspätung …

:-) Weil die “Drehscheibe meines Unternehmertagebuchs” sonst in den Tiefen des Blogs verschwindet, habe ich sie mal nach vorne gezogen. Sind immer schon 91 Einträge geworden.

DrehscheibeLang ist es her:
Im Sommerurlaub 2009 in Griechenland habe ich mal kein Urlaubstagebuch geführt sondern mein “Unternehmertagebuch” begonnen.

Da habe ich einfach mal am Strand in der griechischen Sonne runter geschrieben, was mich an Unternehmen und Unternehmertum so bewegt.

Das Tagebucht führe ich bis heute weiter – und bin immer selbst überrascht wie sich mein Weltbild ändert und für mich trotzdem konvergiert.

Im September des gleichen Jahres habe ich dann eine Übersicht über alles diese Beiträge eingeführt – die Drehscheibe. Und diese dann immer um weitere Artikel meines Unternehmertagesbuchs ergänzt.

Vielleicht scheint am nächsten Sonntag nicht so viel Sonne und animiert den einen oder anderen zum Lesen. Würde mich freuen, so wie ich mich auch über Kommentare freue!

Hier alle Beiträge in der chronologischen Reihenfolge ihres Erscheinens:

#0 – Mein Plan

#1 – der USP – Fall 1: CocaCola

#2 – der USP – Fall 2: Red Adair

#3 – der USP – Fall 3: Die Siemens AG

#4 – der USP – Fall 4: Metallbearbeitung im Mittelstand

#5 – der USP Fall 5: InterFace AG

#6 – der USP: “Summary” oder “Der Weg ist das Ziel”

#7 – “Elevator Pitch ” oder “Alles Müll”

#8 – Das ethische Unternehmen – Ausblick

#9 – Das ethische Unternehmen – 1. Notwendige Bedingungen für Sinngebung, Mission und Leitbild

#10 – Das ethische Unternehmen – 2. Notwendige Bedingung für den Umgang mit Gewinnen

#11 – Das ethische Unternehmen – 3. Notwendige Bedingungen für Produkt und Dienstleistungen

#12 – Das ethische Unternehmen – 4. Notwendige Bedingungen für Mitarbeiter

#13 – Das ethische Unternehmen – 5. Notwendige Bedingungen für den Umgang mit Kunden

#14 – Das ethische Unternehmen – 6. Notwendige Bedingungen für den Umgang mit Lieferanten

#15 – Das ethische Unternehmen – 7. Notwendige Bedingungen für die Unternehmenskultur

#16 – Das ethische Unternehmen – 8. Notwendige Bedingungen für die Führungskultur

#17 – Das ethische Unternehmen – Einschub – Zahlen – Pro Führungskraft – Pro Unternehmen 2.0!

#18 – Das ethische Unternehmen – 9. Notwendige Bedingungen für die Entscheidungskultur

#19 – Das ethische Unternehmen – 10. Notwendige Bedingungen für den Umgang mit Ressourcen

#20 – Das ethische Unternehmen – 11. Notwendige Bedingungen für den Umgang mit allen Stakeholdern

#21 – Das ethische Unternehmen – 12. Die trivialen Gebote des redlichen Kaufmanns

#22 – Das Ethisches Unternehmen – 13. Summary: “Ein biophiles Unternehmen”

#23 – Wir alle sind Unternehmer!

#24 – Die eigene Gründung – Motivation

#25 – Die eigene Gründung – Partnersuche

#26 – Die eigene Gründung – Planung

#27 – Die eigene Gründung – Start

#28 – “Eine kleine Geschichte” oder “Alles hängt von den Menschen ab”

#29 – “Das Tandem” oder “Eurasia”

#30 – Drehscheibe (hier befinden Sie sich)

#31 – Warum braucht man überhaupt Unternehmer?

#32 – “Prozessgläubig?” oder “Die Menschheit zerfällt in 2 Teile!”

#33 – “Prozesse über alles!” oder “Alles ISO?”

#34 – “Risk Management?” oder “Die Stärken sind wichtiger!”

#35 – “Die drei Erfolgskriterien!” oder “Unternehmenskultur oder Management?”

#36 – “Unternehmer: Jäger oder Sammler”

#37 – “Unternehmer: Hobbygärtner oder Modelleisenbahner”

#38 –”Das Joch des Unternehmers …”

#39 – “Das Risiko des Unternehmers …

#40 – “Sind wir unser Geld wert?”

#41 – “Wie konnte Queen Victoria das britische Empire nur regieren?” ♫

#42 – “Die Entscheidungsinsel”

#43 – “Persönliche Haftung – ja gerne”

#44 – “Ungesunde Ziele – ungesunde Strategie”

#45 – “Planen&Ehrgeiz” oder “Was hat eine Radtour mit einem Unternehmen gemein?”

#46 – “Unternehmensforschung” versus “Operation Research”

#47 – Erfolgsrezept für Unternehmer – Reflektieren und Leben!

#48 – “Leidenschaft&Sinn”

#49 – “Love it …” oder “Die Basics von Unternehmertum”

#50 – “Treiben oder getrieben werden” oder “Erfolg und Mittelmaß”

#51 – “Der Topmanager und die Menschen”

#52 – “Charisma und Führung”

#53 – “Von Ego- und Alterozentrierten”

#54 – “Drei mal drei Buchstaben”

#55 – “Die Parabel vom Kiosk”

#56 – “Die Starken fördern, die Schwachen ignorieren”

#57 – Umdenken im Management

#58 – Der Fakten-Manager

#59 – Persönliches Setup

#60 – Der Frust des Managers

#61 – Vorstellung auf modern

#62 – Zahlen lesen, Zahlen folgen!?

#63 – Die Skills des “Führenden”

#64 – Project Management goes Brecht

#65 – Was ist das eigentlich – Projekt Management? (Definitionsversuch I)

#66 – Was ist das eigentlich – Projekt Management? (Definitionsversuch II)

#67 – Was ist das eigentlich – Projekt Management? (Definitionsversuch III)

#68 – Wie entstehen eigentlich Projekte?

#69 – Projekte sind schädlich für die Gesundheit Ihres Unternehmens!

#70 – Reporting – für wen berichte ich denn eigentlich?

#71 – Über die Notwendigkeit von unvernünftigen Entscheidungen

#72 – Ungeliebte Meetings

#73 – Die Rolle des AR in der kleinen AG

#74 – Konkurrenzfreie Gemeinschaftsunternehmen in der Nachfolge staatlicher Monopole?

#75 – Besprechungen 2.0

#76 – Vertrieb

#77 – Eigene unvernünftige Entscheidungen …

#78 – Ich stell mir mal vor, ich wär ein Professor …

#79 – “Boutique-Parabel” (Vertrieb&Marketing 2.0)

#80 – Mein Leben, Project Coaching und die InterFace

#81 – Projekt, Management und Projekt Management

#82 – Was ist das eigentlich, Strategie?

#83 – Was ist das eigentlich, ein Unternehmen?

#84 – Kündigungsschutz

#85 – Der Buchstabe “V”

#86 – Der Buchstabe “R”

#87 – Es ist so einfach …

#88 – Das Genie

#89 – Wissen und Organisation, Führen und Managen, Unternehmer sein

#90 – Das magische Dreieck des Managements.

#91 – Nicht agil oder agil mal anders.

#92 – Guter Rat / Schlechter Rat – Episoden

#93 – Effizienz versus Resilienz

#94 – Geisteshaltung, Vertrauen, Konstruktives & Destruktives

#95 – Entrepreneurship, Start ups, Unternehmertum – irgendwie überhöht?

#96 – Noch mal Strategie!

#97 – Heute mal wieder zum Vertrieb

#98 – Die Ökonomisierung des Lebens

#99 – Goldene Regel für Unternehmen

#100 – Recruitment

#101 – Make or Buy?

#102 – Basics compact – Geschäftsmodell

Ich habe noch ein wenig mehr vor. Es wird also noch ein paar Artikel geben, die ich dann auch immer hier eintrage.

RMD

P.S.
Beim Schreiben des Unternehmertagebuchs habe ich auch gelernt, dass Unternehmertum gar nichts besonderes, sondern ein ganz normaler Teil des täglichen Lebens ist. Und dass viele Menschen, die mutig im Leben stehen, mehr Unternehmer sind als manche Top-Manager. Ich denke da an alleinerziehende Mütter oder auch Familienväter, an alle Menschen die oft auch in schwierigen Situationen stehen. Aber immer versuchen, ihr Leben in eigener Verantwortung und Freiheit zu leben.

Am 24. Oktober habe ich einen Vortrag mit obigem Thema an der Universität der Bundeswehr gehalten. Da die Dinge, über die ich dort berichtet habe, mir sehr wichtig sind, habe ich den Vortrag aufgenommen und ihn in Youtube veröffentlicht. Hier ist er:

Viel Spaß beim Anschauen!

RMD