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Autofahren 3

Um den Blog hier ausgewogen zu halten ūüėČ hier mein Bekenntnis zum Autofahren:

Ich hatte letzten Mittwoch um 12:00 einen wichtigen Gesch√§ftstermin in Stuttgart. Obwohl ich Zugfahren gar nicht mag (weil mich Versp√§tungen st√∂ren, weil ich Serviceorientierung bei der Bahn vermisse, weil der Zug entweder √ľberf√ľllt ist oder die Leute um mich nerven,…) dachte ich an Rolands Pl√§doyer f√ľr den Zug und ging auf Bahn.de:

Wenn ich um 9:08 in M√ľnchen losfahre, bin ich um 11:47 in Stuttgart; mein Kunde ist 10 Minuten vom Bahnhof – k√∂nnte also passen – wenn der Zug keine Versp√§tung hat! Kann ich mich darauf verlassen? Da der Termin wichtig war, h√§tte ich also um 8:09 fahren m√ľssen und w√§re dann wahrscheinlich 60 Minuten in Stuttgart herumgestanden.

Da ich nicht am Bahnhof wohne, h√§tte ich das Haus wohl um 7:40 verlassen m√ľssen. Die Fahrt h√§tte mich in der 2.Klasse 106 Euro gekostet, in der 1. Klasse 186,- – f√ľr 7 ‚ā¨ mehr h√§tte ich Sitzpl√§tze reservieren k√∂nnen. (Was aber nichts garantiert: Meine Mutter fuhr k√ľrzlich von M√ľnchen nach Westerland und zur√ľck und auf beiden Strecken wurde der Zug anders eingesetzt und die Sitzplatzreservierung einfach so gestrichen! Ja – sie bekam die 7‚ā¨ auf Antrag nach Ausf√ľllen eines Formulars zur√ľck!)

Nun: Ich habe mir bei Sixt ein Auto gemietet – f√ľr den Tag habe ich 49‚ā¨ bezahlt und f√ľr 59‚ā¨ getankt. Um sicherzugehen bin ich um 8:15 daheim losgefahren und war um 10:30 am Stuttgarter Hauptbahnhof. Weil ich aber mobil war, bin ich zu einem Freund gefahren und habe mit ihm eine Stunde Kaffee getrunken und war p√ľnktlich zu meinem Termin. Nach dem Termin brauchte ich mich um keinen Fahrplan k√ľmmern, sondern war 3 Stunden sp√§ter daheim – 3 Stunden weil ich in G√ľnzburg eine halbe Stunde Pause gemacht habe und durch den Ort gelaufen bin (ein wundersch√∂ner Marktplatz und eine sehenswerte Frauenkirche).

Weil ich schlechtes Gewissen hatte, allein zu fahren (Roland wirkt doch ;-))

habe ich bei der Mitfahrgelegenheit die Fahrt angeboten: Ein Student und eine Studentin sind mit mir mitgefahren nach Stuttgart. Beide bezahlten mir 10‚ā¨, die ich an Unicef gespendet habe. Auf der Hinfahrt habe ich einiges √ľber die Studien des Maschinenbaus und der Regie erfahren, auf der R√ľckfahrt habe ich mir 3 CDs angeh√∂rt.

Stress empfand ich nicht – und (sorry Roland): ich w√ľrde es genau so wieder machen!

E2E

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